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Förderprojekt zur Elektromobilität Bosch beteiligt sich an europäischer Initiative Green eMotion

  • Projektvolumen von 42 Millionen EUR
  • Mehr als 10 000 Ladesäulen geplant
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  • 01. April 2011
  • Bosch Software Innovations
  • Presseinformation

Pressetext

Brüssel/Immenstaad – Die Europäische Kommission hat eine auf vier Jahre angelegte länderübergreifende Initiative zur Förderung der Elektromobilität ins Leben gerufen. In ausgewählten europäischen Modellregionen sollen die 42 beteiligten Industrie- und Automobilunternehmen, Stromversorger, Stadtverwaltungen und Universitäten sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen, austauschen und erweitern. “Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer Verringerung der CO2-Emissionen. Green eMotion soll für einen schnellen Erfolg von Elektrofahrzeugen sorgen“, sagte Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission sowie Kommissar für Verkehr. Das Projektvolumen ist auf 42 Millionen EUR ausgelegt, von denen die EU bis zu 24 Millionen EUR beisteuert.

In bestehenden und neu einzurichtenden Modellregionen innerhalb Europas sollen die Partner der Initiative Green eMotion Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln und die Technik weiterentwickeln. Die Initiative hat vor allem die Entwicklung europaweit einheitlicher Prozesse, Standards und IT-Lösungen als Ziel. Diese Vereinheitlichung ist Voraussetzung dafür, dass die Nutzer von Elektrofahrzeugen einfachen und grenzenlosen Zugang zu Ladeinfrastruktur und den damit verbundenen Dienstleistungen quer durch die gesamte Europäische Union haben werden. Standardisierung ist darüber hinaus eine Grundvoraussetzung für eine schnelle und kostengünstige Einführung der Elektromobilität. Die im Projekt eingebundenen Modellregionen werden in Summe mehr als 10 000 Ladesäulen aufweisen, da knapp 1 000 in Barcelona, Madrid und Malaga installiert werden, rund 400 in Rom und Pisa, etwa 3.600 in Berlin und rund 100 in Straßburg. In Dänemark, dem Land mit dem höchsten Windstromanteil weltweit, werden nach Schätzung der Autoimporteure im Laufe dieses Jahres etwa 2 000 Elektroautos fahren und bis zu 2 000 Ladestationen in Kopenhagen, Bornholm und Malmö installiert werden. Zudem sollen in Irland rund 2 000 elektrische Fahrzeuge mit rund 3 500 Ladestationen Teil einer landesweiten Einführung der Elektromobilität sein.

„Die bisherigen lokalen Ansätze, bei denen die Erfahrungen in einzelnen Modellregionen gesammelt wurden, werden nun in einem übergreifenden europäischen Modellversuch gebündelt. Ziel ist es, der Elektromobilität europaweit den Weg zu ebnen, wozu Standards für Infrastruktur, Vernetzung und IT nötig sind“, sagte Heike Barlag von Siemens, die das Projekt Green eMotion insgesamt koordiniert. „Durch die Bündelung einzelner Aktivitäten zu einem großen Zusammenschluss gewinnen wir Geschwindigkeit sowie Transparenz und sorgen für eine koordinierte Entwicklung der Elektromobilität.“ Bei Green eMotion sollen Erfahrungen mit Autos, Bussen und Zweirädern mit rein elektrischem Antrieb und als Hybridfahrzeuge gesammelt werden. Spezielle Aspekte in einzelnen Modellregionen umfassen Batterietausch, Laden mit Gleichstrom sowie die Einbindung in intelligente Stromnetze. Weitere Punkte sind grenzüberschreitender Verkehr, unterschiedliche Bezahlsysteme und die Erprobung von neuen Geschäftsmodellen.

Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch ist als einer der größten Autozulieferer der Welt ein Treiber der Elektromobilität. So entwickelt beispielsweise das Tochterunternehmen Bosch Software Innovations Lösungen für die vernetzte Ladeinfrastruktur. Mit modernen Web-Technologien werden Ladestationen, mobile Geräte und Abrechnungssysteme vernetzt. Darüber hinaus entwickelt Bosch Software Innovations eine Lösung für das Roaming.
Roaming – bekannt aus der Telekommunikation – ist auch bei der Elektromobilität der Schlüssel für Akzeptanz und Kostensenkung für den Endverbraucher. Es verbindet lokale Ladeinfrastrukturen zu flächendeckenden Angeboten. Personalisierte Angebote wie zum Beispiel das Laden von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energien oder zu besonders preisgünstigen Tarifen werden hierdurch möglich.

Die Partner der Initiative Green eMotion sind die Industrieunternehmen Alstom, Better Place, Bosch, IBM und Siemens, die Stromversorger Danish Energy Association, EDF, Endesa, Enel, ESB, Eurelectric, Iberdrola, RWE und PPC, die Automobilhersteller BMW, Daimler, Micro-Vett, Nissan und Renault, die Stadtverwaltungen von Barcelona, Berlin, Bornholm, Cork, Dublin (repräsentiert durch die Energieagentur Codema), Kopenhagen, Malaga, Malmö und Rom, die Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen Cartif, Cidaut, CTL, DTU, ECN, Imperial, IREC, RSE, TCD und Tecnalia sowie die technischen Einrichtungen DTI, fka und TÜV NORD.

Leserkontakt:
Martin Schmid,
Telefon +49 7545 202-24649

Die Bosch Software Innovations GmbH, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert und entwickelt innovative Software- und Systemlösungen für internationale Kunden. Für Banken, Finanzdienstleister sowie Industrieunternehmen bietet Bosch Software Innovations spezialisierte Produkte in den Bereichen Compliance, Risikomanagement und CRM. Systemlösungen in den Bereichen Mobilität und Energie reichen von der Analyse, über die Implementierung bis hin zum Betrieb von gesamten Hard- und Softwaresystemen.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Umsetzung von innovativen Geschäftsmodellen durch die Verknüpfung von Funktionen, Diensten und Geräten im Internet. Der Einsatz der führenden Technologie von Bosch Software Innovations steigert Effizienz und Flexibilität von komplexen Anwendungen und verschafft Kunden nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

Mehr Informationen unter www.bosch-si.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 283 500 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch rund vier Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen feiert 2011 sein 125-jähriges Bestehen. Es wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

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PI7366 - 01. April 2011

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