Suche

Pressemeldung #Mobility
teilen

„Road Hazard Service“: Gefahrenmeldung von Bosch in Fahrzeugen der BMW Group

Mehr Sicherheit für Pkw und Lkw im Straßenverkehr

  • Bosch-Geschäftsführer Dr. Markus Heyn: „Der ‚Road Hazard Service‘ antizipiert kritische Situationen. Das Fahren wird sicherer und komfortabler.“
  • Bosch bietet den „Road Hazard Service“ bereits erfolgreich in Europa und den USA an. Kunden sind sowohl Pkw- als auch Lkw-Hersteller.
  • Cloudbasierter Dienst ist seit März 2026 Teil der Pkw-Flotte der BMW Group.
Andreas Haupt

Andreas Haupt

X

Stuttgart/München – Der Weg ist das Ziel. Damit Autofahrer diesen noch unbeschwerter genießen können, hebt Bosch mit dem „Road Hazard Service“ die Sicherheit auf ein neues Niveau. Der cloudbasierte Dienst warnt durch kontinuierlich aktualisierte Daten aus verschiedenen Quellen schnell vor potenziellen Gefahren auf der Fahrtstrecke, wie etwa plötzlich auftretendem Nebel oder Glatteis, und ist bereits millionenfach in verschiedenen Autos und Nutzfahrzeugen weltweit im Einsatz. Auch Fahrzeuge der BMW Group nutzen den Bosch-Service. Bosch plant, den Dienst in den kommenden Jahren schrittweise in weiteren Fahrzeugen des Premiumherstellers auszurollen.

Der ‚Road Hazard Service‘ von Bosch erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr und steigert gleichzeitig den Fahrkomfort. Unser cloudbasierter Dienst ist ein spürbarer Zugewinn für unsere Kunden, weil er Fahrer und Fahrerinnen, sei es in Pkw oder Lkw, vorausschauend vor Gefahren auf der Strecke informiert und so kritische Situationen abwenden kann

, sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility.

Bosch-Service bereits millionenfach bewährt

Der „Road Hazard Service“ von Bosch feierte im Juni 2024 Premiere und ging bei einem europäischen Fahrzeughersteller live. Ein halbes Jahr später integrierte erstmals auch ein großer Nutzfahrzeughersteller den Dienst, den Bosch seither sukzessive weiter ausrollt. Die Software-Lösung auf Cloud-Basis ist mittlerweile in Millionen von Fahrzeugen in Europa und in den USA verfügbar. Seit März 2026 ist der Dienst auch in der Fahrzeugflotte der BMW Group vorhanden. Zu den Fahrzeugmodellen, die den „Road Hazard Service“ einsetzen, zählen beispielsweise BMW iX1 und iX2, BMW iX3 und BMW X3 sowie verschiedene Mini-Modelle. Ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal der Bosch-Technologie: Fahrzeughersteller können die Empfindlichkeit, ab wann das System eine Warnung auslöst, exakt nach ihren Wünschen und der eigenen Markenphilosophie einrichten.

Dazu gehören Hinweise zu Unfällen oder zu liegen gebliebenen Fahrzeugen wie etwa in Baustellenbereichen. Der Dienst warnt darüber hinaus beispielsweise auch vor starkem Regen, der Aquaplaning hervorrufen kann, vor heftigem Schneefall und starkem Wind. Zusätzlich bietet Bosch als einziger Anbieter eine cloudbasierte Geisterfahrerwarnung, die beispielsweise ein europäischer Volumenhersteller verwendet. Fahrzeughersteller haben die Wahl: Sie können die Falschfahrerwarnung entweder im Paket des „Road Hazard Service“ oder als einzelne Funktion buchen. Diese Technologie warnt den Fahrer entscheidende Sekunden früher, oft lange bevor der Falschfahrer überhaupt in Sichtweite ist.

Die Warnung vor Falschfahrern erfolgt entweder direkt über das Display im Cockpit oder über das Smartphone, sollte der Fahrer noch kein Fahrzeug mit integrierter Falschfahrerwarnung besitzen. Die Funktion kann in zahlreichen Smartphone-Applikationen der Bosch-Partner genutzt werden. Einfach eine der Partner-Apps herunterladen, die Funktion aktivieren und den Bosch-Service nutzen. Insgesamt wurden bereits mehr als 100 Millionen App-Downloads erzielt.

Hohe Zuverlässigkeit dank intelligentem Daten-Mix

Die hohe Zuverlässigkeit des „Road Hazard Service“ basiert auf einem intelligenten Fusionskonzept. Bosch kombiniert dafür anonymisierte Echtzeit-Daten aus einer weltweiten Flotte von Millionen vernetzter Fahrzeuge mit Informationen von Drittanbietern wie Wetterdiensten oder Straßenbetreibern. Aus dieser Vielfalt an Quellen entsteht ein hochpräzises und aktuelles Lagebild der Straßenverhältnisse, das die Grundlage für verlässliche Warnungen bildet. Zudem können auch Fahrerassistenzsysteme wie die adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) und der Notbremsassistent die vorausschauenden Gefahrenmeldungen einbeziehen, um noch präziser und sicherer zu agieren.

In der Praxis analysiert und kombiniert ein Algorithmus permanent die eingehenden Fahrzeugdaten, wie etwa Regeleingriffe des ESP (DSC) oder die Aktivität der Scheibenwischer. Stellt das System beispielsweise fest, dass in einer Region viele Fahrzeuge den Scheibenwischer auf höchster Stufe nutzen und Wetterdaten starken Regen melden, ermittelt es die Gefahr von Aquaplaning. Betroffene Fahrer erhalten daraufhin eine frühzeitige Warnung und können ihre Geschwindigkeit rechtzeitig anpassen. Die Qualität der Vorhersagen wird kontinuierlich durch eine eigene, mit Spezialsensorik ausgestattete Testflotte validiert. Zusätzlich dienen externe Quellen wie Webcams entlang der Straßen zur Verifizierung der ausgegebenen Warnmeldungen.

Neu im Bosch-Angebot für noch mehr Sicherheit und Komfort auf jeder Fahrt: Die „Connected Speed-Limits“ kennen immer das aktuell gültige Tempolimit und zeigen es dem Fahrer direkt im Fahrzeug an. Dank intelligenter Vernetzung erkennt der Dienst sogar dynamische Begrenzungen, wie sie bei Baustellen, Nässe oder je nach Tageszeit gelten.

Journalistenkontakt:
Andreas Haupt,
Telefon: +49 711 811-13104
E-Mail: andreas.haupt@de.bosch.com

Mobility ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2025 mit 55,8 Milliarden Euro rund 61 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Damit ist das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einer der führenden Anbieter in der Mobilitätsindustrie. Bosch Mobility verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Elektrifizierung, Software und Services, Halbleiter und Sensoren, Fahrzeugcomputer, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme sowie Systeme zur Regelung der Fahrdynamik. Hinzu kommen Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel und Flottenbetreiber. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 413 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung und künstliche Intelligenz technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Hard-, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.