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Mobilität für Metropolen: Die Zukunft von Bosch liegt in der vernetzten Stadt

Annett Fischer

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Bosch Mobility Experience 2017 – #BoschME

  • Technische Lösungen für mehr Lebensqualität in Städten
  • Bosch-Vision für urbane Mobilität: Null Emissionen, null Stress, null Unfälle
  • Schon heute 14 Leitprojekte mit Smart Cities weltweit
  • Mobilitätssparte von Bosch wächst 2017 dreimal so stark wie der Markt
Mobilität für Metropolen

Boxberg – Bosch wird zum Mobilitätsdienstleister für Metropolen. Das Unternehmen wird künftig verstärkt Lösungen für die Mobilität in vernetzten und damit intelligenten Städten entwickeln und anbieten. Der Bedarf an smarten Mobilitätskonzepten für das urbane Umfeld steigt weltweit rapide. Großstädte auf der ganzen Welt platzen aus allen Nähten. Vielerorts droht der Verkehrskollaps. Immer mehr Menschen ziehen wieder bzw. leben künftig in Städten. 2050 wird es weltweit mehr als sechs Milliarden Großstadt-Einwohner geben, doppelt so viele wie heute. Der urbane Verkehr wird sich bis dahin verdreifachen. 2050 sollen rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Mit anhaltender Urbanisierung nehmen auch die Probleme zu: Immer mehr Menschen auf engem Raum, das bedeutet auch mehr Verkehr und damit mehr Umweltbelastung, weniger Grünflächen, mehr Lärm und mehr Zeitverlust im Straßenverkehr. „Bosch kann mit technischen Lösungen zu mehr Lebensqualität in Metropolen und Megacities beitragen. Wesentlicher Hebel dazu ist die emissionsfreie, stressfreie und unfallfreie Mobilität“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Auch geschäftlich sind Smart Cities ein Wachstumsfeld für das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Der Smart-City-Markt wird bereits bis 2020 jährlich um 19 Prozent wachsen, auf ein Volumen von 700 Milliarden Euro. In bereichsübergreifenden Projekten hat Bosch innerhalb der letzten zwei Jahre seinen Umsatz in diesem Sektor bereits verdoppelt.

Heute: Volle Straßen und schlechte Luft

Lange Parkplatzsuche, ineffiziente Warenfeinverteilung und Überfüllung der Straßen durch Individualverkehr – all das sind Mobilitätsprobleme, die schon heute den Alltag in vielen Großstädten prägen. „Großstädter kennen es nicht anders – die Straßen sind voll. Es geht nicht voran. Es ist höchste Zeit, die Möglichkeiten der Vernetzung zu nutzen, um den Stadtverkehr intelligent zu machen“, so Bulander. In Zukunft funktioniert keine Millionenstadt ohne intelligenten Verkehr und eine neue Form der Mobilität. „Der Weg führt von der autogerechten Stadt hin zu einer smarten und intermodalen Mobilität – für ein besseres Vorankommen, für bessere Luft“, sagt Bulander.

Morgen: Emissionsfreie, stressfreie und unfallfreie Mobilität

Auf der Bosch Mobility Experience in Boxberg präsentiert Bosch, wie das Unternehmen die urbane Mobilität gestaltet:

Die technischen Entwicklungen, mit denen wir eine emissionsfreie, stressfreie und unfallfreie städtische Lebenswelt mitgestalten wollen, sind Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung

, so Bulander

Für Bosch steht dabei der stressfreie Weg von A nach B im Fokus. Um das selbst in einer hektischen Großstadt zu ermöglichen, müssen öffentliche Verkehrsmittel, Autos, selbstfahrende Sharing- und Lieferfahrzeuge sowie andere Verkehrsträger nahtlos vernetzt sein. Kurzum: Es braucht eine Vernetzung von allem, was sich in der Stadt bewegt. „Intermodale Mobilitätsangebote, die für Nutzer mit wenigen Klicks buchbar sind, werden wesentlich zur Reduzierung von Stau- und Verkehrsbelastungen beitragen.“

Die zunehmende Automatisierung des städtischen Verkehrs wird auch zu mehr Sicherheit und damit weniger Unfällen beitragen. Bereits heute bietet Bosch mit der Motorradstabilitätskontrolle MSC eine Art ESP für Motorräder. Auch die kürzlich vorgestellte Weltneuheit ABS für eBikes kann ein wichtiger Lebensretter sein. „Die Vernetzung von Autos, Zweirädern und anderen Verkehrsteilnehmer sowie der Infrastruktur kann helfen, Unfälle zu vermeiden und rettet damit Leben. Gerade in sich entwickelnden Märkten leben beispielsweise Zweiradfahrer gefährlich“, sagt Bulander. So hat Bosch beispielsweise einen digitalen Schutzschild für Motorradfahrer entwickelt. Auch der automatische Notruf eCall, speziell für Motorräder, kann im Ernstfall Menschenleben retten.

Elektromobilität und Verbrennungsmotor für mehr Luftqualität

Gerade in Metropolen bleibt Luftqualität ein wichtiges Thema. Deshalb verfolgt Bosch das Ziel eines emissionsarmen Verkehrs. „Sowohl die Elektromobilität als auch der Verbrennungsmotor sind in Städten der Zukunft ein Teil der Lösung“, sagt Bulander. Schon heute ist Bosch mit seinem eBike-Geschäft Marktführer beim Antrieb für das erfolgreichste Elektrofahrzeug der Welt. Auf chinesischen Straßen fahren mehr als 200 Millionen Elektroroller, ein Teil davon mit Bosch-Antrieb.

Für leichte Elektrofahrzeuge mit zwei, drei oder vier Rädern hat Bosch ein kompaktes Antriebssystem entwickelt, welches sowohl Zweiräder wie die E-Schwalbe als auch kleine Fahrzeuge wie den e.Go antreiben kann. Auch die Paketauslieferung wird in Großstädten zunehmend elektrisch. Dies zeigt die Deutsche Post schon heute mit dem Streetscooter, der mit Antriebskomponenten von Bosch unterwegs ist. Neben der Forcierung der Elektromobilität in allen Fahrzeugklassen und –segmenten arbeitet das Unternehmen an der weiteren Optimierung des Verbrennungsmotors. Rund die Hälfte seines Forschungs- und Entwicklungsetats wendet Bosch für Umwelt- und Ressourcenschonung auf. Insgesamt sind dies rund 3,5 Milliarden Euro.

Komplettanbieter für Smart Cities

Schon jetzt verfolgt Bosch weltweit 14 Leitprojekte mit vernetzten Städten. Dazu zählen Stadtprojekte in Singapur, San Francisco, Berlin und Hamburg. Sieben Projekte schließen Lösungen für urbane Mobilität mit ein. Dazu gehören neben vernetztem Parken und Flottenmanagement auch E-Mobilität und intermodaler Transport. Den neusten Kooperationsvertrag schloss Bosch vor kurzem mit der chinesischen Stadt Tianjin. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Hafenstadt zur intelligenten Stadt umzurüsten.

Drei Mal mehr Wachstum als der Markt

Bei der Entwicklung hin zum Dienstleister für urbane Mobilität profitiert das Unternehmen sowohl von seiner technischen Expertise als weltgrößter Automobilzulieferer, als auch von seiner wirtschaftlichen Stärke: Der Unternehmensbereich Mobility Solutions erzielte 2016 mit weltweit 227 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 43,9 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wird das Wachstum der Mobilitätssparte der Bosch-Gruppe voraussichtlich bei sieben Prozent liegen. Dieser Wert liegt knapp dreimal so hoch wie das Plus der weltweiten Automobilproduktion.

Wir wachsen schneller als der Markt und bleiben als Systemzulieferer fürs Auto ein starker und vor allem innovativer Partner der Automobilindustrie. Überdies entwickeln wir uns zum Serviceprovider für alle Menschen, die unterwegs sind

, sagt Bulander.

Im Jahresverlauf stärkt Bosch dafür auch die Forschung und Entwicklung des Bereichs Mobility Solutions. Ende 2017 werden dort 48 000 Mitarbeiter forschen und entwickeln, rund 4 000 mehr als zu Jahresbeginn.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2018 mit 47,6 Milliarden Euro 61 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer unfallfreien, emissionsfreien und begeisternden Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitäts-lösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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