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Pressemeldung #Mobility Solutions
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Ingenieure von Morgen testen Rennboliden mit Unterstützung von Bosch

Bosch Formula Student Event in Boxberg

  • Bosch fördert 270 Studierende
  • Warm-up für Studenten auf der Bosch-Teststrecke
  • Mit Tempo zum Nachwuchsingenieur
Cornelia Dürr

Cornelia Dürr >

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Stuttgart – Von 0 auf 100 km/h in nur 4,3 Sekunden beschleunigt der selbstkonstruierte Rennwagen des Formula Student Teams der Hochschule Heilbronn. Bevor der Einsitzer auf die Teststrecke geht, werden noch letzte Einstellungen vorgenommen. Gespannt, aber auch stolz schauen die Studierenden des HHN Racing Teams ihrem Fahrer zu, wie er den Rennflitzer durch den Beschleunigungsparcours lenkt. „Die beiden Tage hier in Boxberg sind enorm wertvoll für uns. Nach monatelanger Arbeit können wir das Fahrzeug endlich auf einer großen Fläche richtig testen. Die anwesenden Bosch-Ingenieure unterstützen uns zudem bei der Feinjustierung der Motorsteuerung und geben noch zahlreiche Tipps für das Fahrzeug“, erklärt Teamleiter Viktor Renz des HHN Racing Teams. Am 06. und 07. Juli lud Bosch rund 270 Studierende der Formula Student Germany (FSG) auf die hauseigene Teststrecke in Boxberg ein. Bei dem zweitägigen Applikations- und Fahrevent bereiteten die Studierenden aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Australien ihre Rennboliden auf das große Abschlussrennen in Hockenheim vor. Rund 40 Spezialisten aus dem Bosch-Konzern begleiteten die Studierenden mit fachlichem Know-how beim Testen ihrer Fahrzeuge. In diesem Jahr traten in Boxberg 27 Teams mit ihren Fahrzeugen aus den drei Kategorien „Driverless“, „Combustion“ und „Electric“ an.

Boxenstopp in Boxberg

Der zweitägige Erprobungsworkshop in Boxberg war die Generalprobe für die Studenten-Teams und ihre Rennboliden. Auf der Bosch-Teststrecke konnten sie ihre Fahrzeuge unter realen Rennbedingungen testen und optimieren. Organisiert wurden die zwei Tage von der Bosch Engineering GmbH, einer hundertprozentigen Bosch-Tochter. Vorsitzender der Geschäftsführung Bernhard Bihr, selbst Motorsport begeistert, weiß wie wichtig die Vorbereitungen für den Konstruktionswettbewerb in Hockenheim sind. „Auf unserer Teststrecke können die Teams die Rennwagen mit unseren Experten abstimmen sowie ihre Fahrer trainieren. Ich sehe es als zentrale Aufgabe, bereits auf studentischer Ebene für Technik zu begeistern und hochmotivierte und interessierte Nachwuchsingenieure zu fördern.“ Über 40 erfahrene Spezialisten von Bosch sowie den Tochtergesellschaften Bosch Engineering, ETAS und ITK Engineering aus den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Systemauslegung standen ihnen beratend zur Seite. Viele von ihnen waren als Student selbst in der Formula Student aktiv, so dass sie die Herausforderungen der jungen Frauen und Männer genau kennen.

Zum zweiten Mal dabei war die noch junge Bosch-Tochter ITK Engineering. Der Entwicklungspartner fördert seit der Saison 2016 / 2017 Formula Student-Teams verschiedener Universitäten und Hochschulen. „Für Studierende bietet die Formula Student eine optimale Einstiegsmöglichkeit in den Motorsportbereich. Es ist eine enorme Leistung, als studentisches Team selbstständig ein komplettes Rennfahrzeug zu entwickeln und zu fertigen. Dabei kommt es auf clevere Ideen, Einsatzbereitschaft und Teamwork an ? Fähigkeiten, die sie später auch als Ingenieure benötigen. Für unsere Teams sind die zwei Tage Erprobung in Boxberg zudem eine riesige Chance, sich und ihre Fahrzeuge optimal für den Konstruktionswettbewerb in Hockenheim vorzubereiten“, sagt Dominic Barth, Teamleiter Geschäftsbereich Motorsport bei ITK Engineering. Einige seiner Teamkollegen haben ihren Einstieg bei ITK Engineering bereits über die Formula Student gefunden.

Vernetzte Rennboliden – IT-Wissen im Automotive-Umfeld

Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung spielen eine immer wichtigere Rolle in der Automobilindustrie. Bereits heute halten vermehrt Technologien aus der IT Einzug ins Fahrzeug, damit dieses mit seiner Umgebung kommunizieren kann. Dies zeigt sich beispielsweise bei der steigenden Anzahl von Sensoren. Zudem öffnen sich neue Felder wie beispielsweise Cyber Security und Big Data.

In den autonomen Rennwagen spielt Software, wie auch in modernen Fahrerassistenzsystemen, eine zentrale Rolle. Künftig verändern sich auch die Anforderungen an die kommende Generation von Ingenieuren und Entwicklern. Die Kompetenz des Fahrzeug-Ingenieurs konzentriert sich zunehmend auf IT-Wissen, ohne die Systemkenntnisse der gesamten Fahrzeugeigenschaften zu vernachlässigen.

„Als Treiber in diesem Feld benötigen wir als Unternehmen hochqualifizierte Mitarbeiter mit Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen, um den Weg zum hochautomatisierten Fahren erfolgreich zu gestalten“, betont Friedhelm Pickhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der ETAS GmbH. „Die Formula Student ist für mich die ideale Plattform, um sich ein derart breites Wissen anzueignen und in der Praxis erfolgreich zum Einsatz zu bringen.“

Talentförderung – von der Teststrecke in den Job

Seit 2007 ist der Bosch-Konzern Hauptsponsor der Formula Student Germany und fördert jährlich mehrere hundert Studierende verschiedener internationaler Formula Student Teams – vor allem mit Motorsportkomponenten, Software und Messtechnik sowie fachlichem Know-how. Die Nachwuchstalente profitieren in zahlreichen Workshops und Veranstaltungen zu technischen Themen von der Expertise der konzerneigenen Ingenieure. Bei der FSG treten die Studierenden in den drei Kategorien „Combustion“, „Electric“ sowie „Driverless“ an. Jedes Team ist aufgefordert, der Jury einen Business Plan, eine Kostenkalkulation und eine Fertigungsbeschreibung zu erstellen und zu präsentieren. Zudem werden das Entwicklungs- sowie das Designkonzept vorgestellt und bewertet.

Weitere Informationen:

Karriere bei BOSCH: www.bosch.de/karriere

Talentförderung bei der Bosch Engineering: https://bit.ly/2lHhYbJ

Karrieremöglichkeiten bei ITK Engineering: www.itk-karriere.de

Formula Student Germany: www.formulastudent.de

Journalistenkontakte:
Bosch Engineering GmbH
Cornelia Dürr
Telefon +49 7062 911-1986
Cornelia.duerr@de.bosch.com

ITK Engineering GmbH
Christian Thomas
Telefon +49 89 8208598-334
presse@itk-engineering.de

ETAS GmbH
Anja Krahl
Telefon +49 711 3423-2240
anja.krahl@etas.com

Über Bosch Engineering GmbH
Die Bosch Engineering GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH mit Hauptsitz in Abstatt bei Heilbronn. Als Systementwicklungspartner der Automobilindustrie bietet das Unternehmen seit 1999 Entwicklungsdienstleistungen für den Antriebsstrang, Sicherheits-, Komfort- sowie E/E-Systeme vom Konzept bis zur Serie. Mit den Vorteilen erprobter Großserientechnik von Bosch entwickelt der Elektronik- und Softwarespezialist maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Einsatzgebiete von Personenkraftwagen über Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen bis hin zu Schienen- und Freizeitfahrzeugen, Schiffen und industriellen Anwendungen. Zudem bündelt die Bosch Engineering GmbH alle Motorsportaktivitäten der Bosch Gruppe.
Mehr Informationen unter www.bosch-engineering.de

Über ITK Engineering
Die ITK Engineering GmbH wurde 1994 als „Ingenieurbüro für technische Kybernetik“ gegründet und ist ein international tätiges Technologieunternehmen mit Kunden aus den Branchen Automotive, Bahntechnik, Gebäudetechnik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Motorsport sowie Robotik. Neben maßgeschneiderter Beratung und Entwicklungsunterstützung liefert ITK Engineering Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, Embedded Systems, modellbasierte Entwicklung und Test, Regelungstechnik und Signalverarbeitung. Am Hauptsitz im pfälzischen Rülzheim und an neun weiteren Niederlassungen in Deutschland beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter. Außerdem ist ITK in USA, Japan, Spanien und Österreich vertreten.
Mehr über ITK Engineering erfahren Sie unter www.itk-engineering.de

Über ETAS GmbH
ETAS liefert innovative Lösungen zur Entwicklung von Embedded Systemen für die Automobilindustrie und weitere Bereiche der Embedded Industrie. Als Systemanbieter verfügt ETAS über ein Portfolio von integrierten Tools und Werkzeuglösungen bis hin zu Engineering-Dienstleistungen, Consulting, Training und Support. Ganzheitliche IoT-Security wird über die ETAS-Tochtergesellschaft ESCRYPT angeboten. Die 1994 gegründete ETAS GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe mit internationalen Tochter- und Vertriebsgesellschaften in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
Weitere Informationen finden Sie unter www.etas.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO₂-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 73 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 129 Standorten, davon etwa 34 000 Software-Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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