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Pressemeldung #Vernetzte Mobilität

Bosch macht Motorräder und Powersports-Fahrzeuge fit für die Zukunft

  • Displays der nächsten Generation: größerer Bildschirm und kleinerer Rahmen für bessere Lesbarkeit
  • Fahrerassistenzsysteme: Mehr Sicherheit und Komfort
  • Antriebslösungen: Die neueste Technologie für weniger Emissionen
Joern Ebberg

Joern Ebberg >

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Mailand – Motorradfahren steht für Leidenschaft, Dynamik und Geschwindigkeit. Es bietet einzigartiges Fahrvergnügen und ein besonderes Gefühl der Freiheit. Bosch zeigt auf der EICMA 2019 eine Reihe innovativer Lösungen, die das Fahren von Motorrädern und Powersports-Fahrzeugen so emissionsfrei, sicher und begeisternd wie möglich machen, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Sie finden Bosch in Halle 13, Stand G55.

Vernetzung: der nächste Schritt in der Evolution der Fahrsicherheit

Bosch vernetzt Zweiräder und Powersports-Fahrzeuge sowohl fahrzeugintern als auch mit der Außenwelt. Intelligente, vernetzte Bordsysteme unterstützen den Fahrer und erhöhen die Sicherheit. Dank der vernetzten Lösungen von Bosch müssen Fahrer von Motorrädern und Powersports-Fahrzeugen nicht länger auf digitale Informationen und Unterhaltung verzichten.

Integrierte Informations- und Kommunikationssysteme: Auf der EICMA 2019 feiert Bosch die Weltpremiere der nächsten Generation seiner integrierten Informations- und Kommunikationssysteme. Das Highlight ist ein in der Größe optimierter TFT-Bildschirm (6,5 Zoll, rahmenlos). Durch ein besseres Verhältnis von Display zu Gehäuse fällt der TFT-Bereich insgesamt größer aus. Das neue nahtlose Design führt zu einem kleineren Gehäuse und daher auch zu einer größeren Flexibilität bei der Montage an verschiedenen Arten von Motorradmodellen. Das integrierte Informations- und Kommunikationssystem von Bosch bringt traditionelle Instrumente mit einer Vielzahl von Infotainment-Funktionen in einem einzigen Gerät unter. Unter anderem verbessert die Antireflexbeschichtung die Ablesbarkeit des kristallklaren Displays bei allen Witterungsbedingungen. Selbst bei Regen, direkter Sonneneinstrahlung oder Dunkelheit sind die Farben klar und der Kontrast hoch.

Smartphone-Integration mySPIN: Mit mySPIN können Motorradfahrer ihr Smartphone mit dem Fahrzeug koppeln und Smartphone-Inhalte über das Display auf ihrem Motorrad, Roller oder Powersports-Fahrzeug anzeigen. Diese Lösung steht allen Fahrzeugherstellern als offene Plattform zur Verfügung. Das System ist einfach zu bedienen. Sobald das Smartphone über WLAN, Bluetooth oder USB mit dem Fahrzeug verbunden ist, stehen dem Fahrer sofort eine Vielzahl von Apps auf dem Display zur Verfügung.

Sicherheit: auf dem Weg zum unfallfreien Motorradfahren

Bosch ist weltweit führender Anbieter von Motorrad-Sicherheitssystemen und hat mit ABS und der Motorrad-Stabilitätskontrolle (MSC) das Fahren auf zwei Rädern bereits deutlich sicherer gemacht. Jetzt geht das Unternehmen mit der Entwicklung von sensorbasierten Fahrerassistenzsystemen noch einen Schritt weiter: Nach Schätzungen der Bosch-Unfallforschung könnten radarbasierte Assistenzsysteme jeden siebten Motorradunfall verhindern. Denn die elektronischen Assistenten sind immer wachsam und reagieren in Notfällen schneller als Menschen.

Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC: Die Motorrad-Stabilitätskontrolle (MSC) von Bosch erhöht seit 2013 die Sicherheit von Motorradfahrern. MSC unterstützt den Fahrer auch in kritischen Schräglage-Situationen beim Bremsen. Das kann sowohl die Fahrstabilität als auch die Bremsleistung verbessern. Das MSC-System von Bosch kommt auch bereits in einem Motorrad mit elektrischem Antrieb zum Einsatz – dem Zero SR/F.

Semiaktive Dämpfungsregelung für Powersports-Fahrzeuge: Die semiaktive Dämpfungsregelung für Powersports-Fahrzeuge erhöht Sicherheit, Komfort und Dynamik. Fahrzeuge mit diesem System sind mit mehreren Sensoren ausgestattet, die den Straßenzustand dauernd überwachen und so fast unmittelbare Eingriffe erlauben. Durch die Sensoren kann das System die Stabilität besonders im Gelände verbessern. Es ermöglicht dem Fahrer, die Dämpfungseinstellungen auf Knopfdruck auszuwählen und an seine Vorlieben anzupassen. Die semiaktive Dämpfungsregelung steuert die Aktuatoren in den Dämpfern, um Vibrationen zu reduzieren und Fahrstabilität sowie Fahrkomfort zu verbessern.

Fahrerassistenzsysteme: Sensorbasierte Fahrerassistenzsysteme von Bosch können die Sicherheit und den Komfort für Motorradfahrern erhöhen, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Sie umfassen eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC), eine Kollisionswarnung und eine Totwinkelerkennung. Die Systeme basieren auf einer Kombination aus Radarsensoren, Bremssystem, Motormanagement und HMI (Human Machine Interface). Der Radar funktioniert wie ein Sinnesorgan, das ein Bild des Fahrzeugumfelds liefert. Die Motorradhersteller Ducati und KTM werden die Fahrerassistenzsysteme von Bosch bereits 2020 in ihre Modellpalette bringen. Ab 2021 werden die Bosch-Systeme auch in neuen Serienmodellen von Kawasaki eingeführt.

Antriebssysteme: die neueste Technik für weniger Emissionen

Da die urbane Mobilität heute vor großen Herausforderungen steht, arbeitet Bosch an der Entwicklung von hocheffizienten Antriebslösungen. Diese können Fahrzeugherstellern dabei helfen, die Emissionswerte zu senken und zu einer Verbesserung der Luftqualität beizutragen. Auch leichte Elektrofahrzeuge werden mit Bosch-Technik angetrieben. Neben einem geräuscharmen Betrieb sorgen fortschrittliche Technik und hohe Dynamik für maximalen Fahrspaß.

Systemlösungen für leichte Elektrofahrzeuge: Bosch präsentiert auf der EICMA 2019 zwei innovative Systemansätze für leichte Elektrofahrzeuge: das sogenannte Drive System und das Integrated System. Das Drive System besteht aus einer elektrischen Antriebseinheit und dem dazugehörigen Steuergerät. Die Komponenten sind für ein effizientes Fahrerlebnis perfekt aufeinander abgestimmt und lassen sich einfach in Fahrzeuge integrieren. Das Integrated System beinhaltet neben Antriebseinheit und Steuergerät auch eine Batterielösung. Zudem ermöglicht es verschiedene Vernetzungsfunktionen für den Kunden. Es kann flexibel in verschiedenen Klassen von leichten Elektrofahrzeugen eingesetzt werden, so dass mit geringem Aufwand die perfekte Anpassung an die Anforderungen verschiedener Hersteller möglich ist. Das Integrated System wird auf der EICMA 2019 in einem Nuuk Urban vorgestellt.

Motormanagementsysteme: Die Motormanagementsysteme von Bosch können Zweiradherstellern helfen, künftige Abgasvorschriften wie Euro 5 und BS 6 (Bharat Stufe 6) einschließlich OBD I/II zu erfüllen. Gemeinsam mit neuester Sensortechnologie können die Motormanagementsysteme im Vergleich zum konventionellen Vergaser erhebliche Effizienzsteigerungen erzielen.

Journalistenkontakte:
Joern Ebberg
Telefon: +49 (711)811-26223

Gabriele Aimon Cat
Telefon: +39 (02)36962613

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2020 mit 42,1 Milliarden Euro 59 Prozent zum operativen Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den Domänen – Personalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO₂-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 73 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 129 Standorten, davon etwa 34 000 Software-Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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