Mobility Solutions

Europäischer Erfinderpreis geht an den Vater des ESP Bosch-Ruheständler Anton van Zanten für sein Lebenswerk ausgezeichnet

  • Bosch-Geschäftsführer Dr. Volkmar Denner: „Anton van Zanten und seine Entwicklerkollegen sind die Schutzengel vieler Autofahrer.“
  • ESP hat allein in Europa bis heute mehr als 8 500 Menschenleben gerettet.
  • Nach dem Sicherheitsgurt ist ESP das wichtigste Sicherheitssystem im Auto.
  • Schleuderschutz kommt weltweit bereits in 64 Prozent aller neuen Fahrzeuge zum Einsatz.
Stuttgart/Lissabon – Für die Erfindung des Elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) ist Anton van Zanten heute in Lissabon vom Europäischen Patentamt (EPA) mit dem Europäischen Erfinderpreis 2016 in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der gebürtige Niederländer hat das Anti-Schleudersystem während seiner mehr als 25-jährigen Karriere bei Bosch als Leiter einer 35-köpfigen Forschungsgruppe entwickelt – 1995 ging es im Mercedes-Benz S600 erstmals in Serie. „Anton van Zanten und seine Entwicklerkollegen sind die Schutzengel vieler Autofahrer“, würdigte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, nicht nur den Preisträger, sondern auch die Teamleistung. „Die Erfindung des ESP steht wie kaum eine zweite für unser Credo ‘Technik fürs Leben‘“, so der Bosch-Chef. Allein in Europa hat ESP bis heute mehr als 8 500 Menschen das Leben gerettet und mehr als eine Viertelmillion Verkehrsunfälle verhindert. Damit ist der Schleuderschutz nach dem Sicherheitsgurt und vor dem Airbag das wichtigste Sicherheitssystem im Auto.

ESP gehört in immer mehr Ländern zur Standardausstattung in Fahrzeugen
ESP vergleicht mit Hilfe intelligenter Sensoren 25-mal pro Sekunde, ob das Auto auch dahin fährt, wo der Fahrer hinlenkt. Weichen die Werte voneinander ab, greift das Schleuderschutzsystem ein und reduziert zunächst das Motormoment. Reicht das nicht aus, bremst es zusätzlich einzelne Räder ab und erzeugt damit die notwendige Gegenkraft, um ein Fahrzeug sicher in der Spur zu halten. Bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle könnten mit ESP verhindert werden, wenn alle Fahrzeuge das Antischleudersystem an Bord hätten. Seit dem 1. November 2014 ist ESP innerhalb der Europäischen Union für alle neuzugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Pflicht. Neben der EU ist der Schleuderschutz auch in Australien, Kanada, Israel, Neuseeland, Russland, Südkorea, Japan sowie in der Türkei und den USA gesetzlich vorgeschrieben. Weltweit sind auch deshalb bereits 64 Prozent aller neuen Fahrzeuge mit ESP ausgestattet. Bosch hat bis heute mehr als 150 Millionen ESP-Systeme gefertigt.

Laufbahn mit vielen Erfindungen und zahlreichen Auszeichnungen
Mit der Erfindung des Elektronischen Stabilitätsprogramms haben Anton van Zanten und sein Bosch-Entwicklerteam nicht nur den Grundstein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gelegt. Das System ist auch die Basis für heutige Fahrerassistenzsysteme und des automatisierten Fahrens. Die zunehmende Automatisierung bietet die Chance, die Unfallzahlen weiter zu senken – allein in Deutschland um bis zu einem Drittel. Für Anton van Zanten ist ESP der größte, aber bei weitem nicht der einzige Erfolg. Der 75-Jährige ist ein Tüftler, wie er im Buche steht. Während seiner Laufbahn als Automobilingenieur ist er Urheber von rund 180 erteilten Patentfamilien gewesen. Neben ESP gehören dazu Erfindungen wie ein elektronischer Überschlagschutz und eine Anhängerstabilisierung. Seit 2003 befindet sich Anton van Zanten im Unruhestand. Bis zum heutigen Tag hält er Vorträge an Hochschulen über Fahrzeugsysteme und berät Automobilunternehmen. Für seine Beiträge zur Fahrzeugsicherheit ist Anton van Zanten bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Dem Europäischen Erfinderpreis kommt als Würdigung des Lebenswerks jedoch eine besondere Bedeutung zu.

Elfte Verleihung des Europäischen Erfinderpreises in fünf Kategorien
Der Europäische Erfinderpreis wird seit 2006 verliehen. Damit würdigt das Europäische Patentamt Forscher, Wissenschaftler, Techniker und Tüftler, deren Erfindungen vom EPA patentiert worden sind und die einen außerordentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Fortschritt geleistet haben. Das Besondere: Jedermann kann einen Erfinder für den Preis nominieren. Von den fast 400 Nominierten, die 2016 aus insgesamt 13 Ländern stammen, hat eine unabhängige, internationale Jury die 15 Finalisten ausgewählt. Die Jury entscheidet auch über die Preisvergabe in den fünf Kategorien „Industrie“, „Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“, „Forschung“, „Außereuropäische Staaten“ und „Lebenswerk“. Die Gewinner des Erfinderpreises erhalten eine Trophäe in Form eines Segels als Symbol für Entdeckertum und menschliche Genialität. Die Trophäe wird jedes Jahr aus einem anderen Material hergestellt.

Journalistenkontakt: Jörn Ebberg, Telefon: +49 711 811-26223
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  • 09. Juni 2016
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Im Zentrum der europäischen Start-up-Szene Bosch SoftTec eröffnet Büro in Berlin Software-Lösungen für vernetzte Mobilität

  • Bosch baut Zusammenarbeit mit Start-ups und Vertretern aus dem Bereich der „vernetzten Mobilität“ aus
  • Bosch SoftTec eröffnet ein neues Büro und sagt „Hallo Berlin!“
  • Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, hält Grußwort
  • IoT-Portfolio bei Bosch: Sensoren, Software, Services - und nun auch eine Bosch IoT-Cloud
Von Hildesheim nach Palo Alto, Shanghai, Bangalore – und nun Berlin. Bosch SoftTec, eine junge Tochtergesellschaft des Technologiekonzerns, hat jetzt auch eine Dependance in Europas Start-up-Hauptstadt eröffnet. „Mit cloudbasierten Services wollen wir die Zukunft der Mobilität mitgestalten“, sagt Torsten Mlasko, Geschäftsführer der Bosch SoftTec GmbH. Am 26. Mai 2016 sagt die Tochtergesellschaft „Hallo Berlin!“ beim „Bosch SoftTec Mobility Meetup“. In diesem Rahmen lädt das Unternehmen ausgewählte Start-ups aus dem Bereich „vernetzte Mobilität“ für einen Austausch ein. Auch Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, wird teilnehmen.

Bosch SoftTec wurde 2012 als Tochter der Bosch Car Multimedia GmbH gegründet und beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter weltweit. Mit dem neuen Büro will die 100-prozentige Bosch-Tochter das Berliner Start-up-Umfeld nutzen und voneinander lernen. Über Kooperationen mit anderen Start-ups, Hochschulen und Uni-Ausgründungen soll die Entwicklung von cloudbasierten Diensten für Infotainment und Mobilität vorangetrieben werden. Mit mySPIN hat Bosch SoftTec bereits eine Lösung entwickelt, mit der sich Smartphones einfach ins Auto einbinden lassen. Ein weiterer Fokus liegt auf cloudbasierter Software und Services, die ein vorausschauendes Fahren ermöglichen. Dank dieser zweiten Bosch SoftTec-Lösung, dem „Connected Horizon“, wird Autofahren noch sicherer, effizienter und komfortabler. Zu Beginn werden in der Hauptstadt rund ein Dutzend Entwickler arbeiten. Sie entwickeln Services, die alle auf der im März 2016 ebenfalls in Berlin vorgestellten Bosch IoT Cloud laufen werden.

Business-Inkubator bei Bosch Car Multimedia – BeYond GmbH
Seit Ende 2015 betreibt Bosch Car Multimedia außerdem den Business-Inkubator BeYond mit Büros in Berlin und Hildesheim. Ziel ist es, jungen Unternehmen aus dem Mobilitätssektor den Weg zur Marktreife durch Mentoring und finanzielle Unterstützung zu erleichtern. Mit dem Angebot stellt BeYond eine Plattform für eine Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Bosch und jungen Unternehmen sowie Gründern bereit. Im März hat der Business-Inkubator Räumlichkeiten im betahaus in Kreuzberg bezogen.

Bosch IoT Cloud – die Basis der vernetzten Mobilitätslösungen
Bosch bietet rund um das Internet der Dinge eine nahezu einzigartige Kompetenz. Zum Portfolio gehört neben Sensoren, Software und Services auch eine eigene Cloud. Diese bildet die Grundlage für sämtliche vernetzte Lösungen von Bosch und seinen Partnern. Ihr deutscher Standort und die strengen europäischen Datenschutzrichtlinien bieten größtmögliche Geheimhaltung und Sicherheit der Daten – ein wichtiger Schlüssel zur Kundenakzeptanz bei der „vernetzten Mobilität“. Zudem legt die Bosch IoT Cloud den Grundstein für die digitale Wandlung und bietet dadurch Potenzial für vielfältige IoT-Geschäftsmodelle.

Bosch SoftTec – eines von vielen erfolgreichen Bosch Start-ups
Start-up-Kultur ist grundsätzlich nichts Neues für Bosch. Bosch Sensortec beispielsweise wurde 2005 gegründet und vertreibt sehr erfolgreich MEMS-Sensoren (Micro-Electro-Mechanical Systems) für die Unterhaltungselektronik. Bosch eBike Systems ist 2009 gestartet und mittlerweile Weltmarktführer im Premium-Segment für eBike-Antriebssysteme. 2014 schließlich hat Bosch eine eigene Start-up-Plattform ins Leben gerufen, um eigene Forschungsergebnisse außerhalb des Kerngeschäfts zügig in den Markt zu überführen. Mehrere Geschäftsbereiche haben ergänzend bereits eigene Inkubatoren gegründet.

Weiterführende Links:
www.bosch-softtec.com
http://go-be-yond.com/

Journalistenkontakt: Stephan Kraus, Telefon: +49 711 811-6286
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  • 26. Mai 2016
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Elektrisierender Motorsport Bosch macht Motorsport-Gokarts sauber und leise

  • Bosch entwickelt elektrischen Antrieb für Motorsport-Kart-Studie gemeinsam mit FIA und Deutschem Motor Sport Bund
  • 48-Volt-System macht Motorsport emissionsfrei, agil und leise
  • Bosch-Serientechnik treibt elektrifiziertes Sportrennkart an
  • „Elektrifizierung bringt auch im Motorsport Fahrspaß, Begeisterung und Effizienz“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH
Abstatt/Berlin – Von 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden, Höchstgeschwindigkeit über 130 km/h, Reifenquietschen, volles Drehmoment ab dem ersten Antippen des Fahrpedals. Was fehlt, sind dröhnende Motorengeräusche und Benzingeruch in der Luft. Dieses Motorsporterlebnis stellen die FIA Electric and New Energy Commission und der Deutsche Motor Sport Bund e.V. (DMSB) am 21. Mai 2016 in Berlin vor. Im Rahmen der FIA Formula E präsentieren sie die Studie eines Elektro-Sportrennkarts, das ausschließlich mit elektrischer Energie angetrieben wird. Beim innovativen Antrieb setzen FIA und DMSB auf Bosch. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat ihn mit den Verbänden und Deutschlands größtem Karthersteller Mach1 Kart entwickelt und gemeinsam stellen alle Beteiligten in Berlin einen ersten Prototyp vor. „Mit dem Elektro-Kart legen FIA, DMSB und Bosch gemeinsam einen Grundstein für elektrisierenden Hochleistungs-Kartsport. Wie auf der Straße bringt die Elektrifizierung auch auf der Rennstrecke neuen Fahrspaß und Begeisterung sowie mehr Effizienz“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. DMSB-Generalsekretär Christian Schacht ist ebenfalls vom elektrifizierten Profi-Kart begeistert: „Wir möchten das zukunftsorientierte und überaus interessante Elektro-Kart-Projekt der FIA gerne unterstützen. Als Hochtechnologieland hat Deutschland eine ganz besondere Verpflichtung, sich für E-Mobilität im Motorsport einzusetzen. Das tun wir im Rahmen der Formel E ebenso wie bei den Nachwuchsfahrern im Kartsport.”

Antriebstechnologie von der Straße in den Rennsport
Der Kartsport gilt als Einstiegsserie in den professionellen Motorsport. Antriebsquelle heutiger Sportrennkarts ist überwiegend ein Verbrennungsmotor. Die komplette Neuentwicklung eines elektrischen Antriebs für den Profi-Kartsport begann bei FIA, DMSB, Mach1 Kart und Bosch sinngemäß auf einem weißen Blatt Papier. Die Idee: rein elektrisch betriebener Motorsport, der keinen Kompromiss bei Leistung und Performance eingeht. Die Lösung fanden die Motorsportentwickler von Bosch im neuen Boost Recuperation System (BRS), dessen erste Generation das Unternehmen ab 2017 in Serie bringt. Das BRS unterstützt den Verbrennungsmotor von Fahrzeugen in der Kompaktklasse mit seinen elektrischen Komponenten. Damit liefert es bis zu zehn Kilowatt zusätzliche Leistung und spart auf der Straße bis zu 15 Prozent Kraftstoff und CO2. Zudem unterstützt es den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen mit zusätzlichen 150 Newtonmetern Drehmoment. „Wir haben dieses System für den Kartsport modifiziert und elektrifizieren damit den Prototyp des Elektro-Karts“, sagt Dr. Klaus Böttcher, Leiter von Bosch Motorsport. „Die Kombination aus automobiler Großserientechnik von Bosch mit speziell entwickelten Komponenten und einer Software zur Steuerung des Antriebs kommt bei uns als Komplettsystem aus einer Hand.“ Basis des neuen Antriebs sind zwei Starter-Generatoren mit zusammen 20 kW Leistung, die für sportliche 300 Nm Drehmoment an der Hinterachse sorgen. Als Energiespeicher dient eine 48-Volt-Lithium-Batterie. Zudem können die Starter-Generatoren Energie durch Rekuperation zurückgewinnen und diese zum Beschleunigen nutzen. Schaltzentrale des Antriebs ist ein eigens entwickeltes Steuergerät, das die Energieströme im Gokart steuert. Komplettiert wird das Gesamtsystem mit Sensoren und einem Kabelbaum. Der neue elektrische Antrieb macht das Chassis des Mach1-Karts zum sauberen, flinken und agilen Rennsportflitzer. „Bereits bei der ersten Fahrt des Elektro-Karts benötigte es weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 und fuhr über 130 Km/h Spitze. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir weiter testen, um zu sehen, was mit dem neuen Kart noch alles möglich ist“, erklärt Boettcher.

Bosch Motorsport
Bosch Motorsport mit seinen mehr als 100 Mitarbeitern auf der ganzen Welt gehört seit 2003 zu der auf Entwicklungsdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft Bosch Engineering. Die Motorsportingenieure rüsten Teams der DTM, der FIA Formel-3-Europameisterschaft, des Porsche Carrera Cup Deutschland sowie zahlreicher Rallye- und Langstrecken-Meisterschaften bis hin zum legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans und der Königsklasse im Motorsport mit rennerprobter Technik made by Bosch aus. Motorsport hat bei Bosch eine 115-jährige Tradition: Erste Rennsiege mit Bosch-Technik gehen auf den Beginn der 1900er Jahre zurück und die Motorsport-Erfolgsgeschichten gehen bis heute weiter.

Weitere Informationen:
Basisinformationen Bosch Motorsport
Boost Recuperation System: Der Hybrid für alle
Broschüre Boost Recuperation System

Journalistenkontakt:
Annett Fischer
Telefon: +49 7062 911-7837
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  • 23. Mai 2016
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10 Gründe, die für ein eBike sprechen

Stuttgart/Reutlingen – eBiken kommt an. Ob jung oder alt, ob urban oder sportiv – mit elektrischem Rückenwind fährt man entspannter, länger, frischer. Aus einer Nischenbewegung ist ein Trend geworden: Inzwischen sind 2,5 Millionen Pedelecs auf Deutschlands Straßen unterwegs. Es lohnt sich, auf das eBike umzusteigen. Warum das so ist, und wie das eBike Menschen mehr verbindet als trennt, lesen Sie hier.

1. Die Umwelt freut sich
Besonders im täglichen Gebrauch schonen Pedelec-Fahrer die Umwelt. Die Hälfte aller Autofahrten ist nicht länger als 5 Kilometer. Und laut Umweltbundesamt liegen die CO2-Emissionen bei einem Pkw rund vierzigfach höher als beim Fahrrad mit Elektromotor. Wer für die kurzen Strecken also statt aufs Gaspedal zu treten auf das eBike setzt, schont die Umwelt – und ist zudem leise und ökonomisch unterwegs.

2. Gegenwind war gestern
Wer hat sich bei steilen Bergen, peitschendem Gegenwind nicht schon einmal etwas Unterstützung beim Radeln gewünscht? Eine unsichtbare „Hand“, die sanft anschiebt. Anfahren am Hang oder steile Anstiege, die nahezu mühelos gelingen. Berge, die kein Hindernis mehr darstellen. Gegenwind, der kaum eine Rolle spielt. Das eBike macht's möglich.

3. Hält fit, macht mobil
Elektrofahrräder sind nur etwas für die Gemütlichen und die Bequemen? Stimmt nicht! Denn trotz elektrischer Unterstützung geht es nur voran, wenn der eBiker in die Pedale tritt. Und wie stark der Elektromotor unterstützt, entscheidet jeder selbst. Studien belegen, dass eBiker zwei- bis dreimal mehr Fahrrad fahren und dazu noch deutlich länger als konventionelle Radler. Also: Ab aufs Rad mit elektrischem Rückenwind – egal ob gemütlich oder sportlich.

4. Perfekt zum Pendeln
Wer bei der Fahrt zur Arbeit in Bewegung bleiben möchte, sattelt um. Mit dem eBike ist man sportlich unterwegs. Ein Blick in die Statistik zeigt: Es gibt 30 Millionen Pendler in Deutschland. Der Arbeitsweg von fast 25 Millionen davon liegt unter 25 Kilometern, nahezu jeder zweite deutsche Pendler fährt gar weniger als 10 Kilometer zur Arbeit. eBikes sind für diese Distanzen prädestiniert.

5. Entlastung, Erholung, Extraschub
Dank der gleichmäßigen, einstellbaren Unterstützung durch das eBike-Antriebssystem eignet sich das Pedelec zum Training oder für den Wiedereinstieg nach Verletzungen. Zusätzlich verhindert der Antrieb zu starke Belastungen in Knie und Oberschenkelmuskulatur. Das schont Gelenke, Bänder und Sehnen. Sie möchten gesund und fit sein, Ihr Wohlbefinden steigern? Das eBike ist ein Schritt in die richtige Richtung.

6. Ra(d)geber
Keine Lust auf Diskussionen und „Genörgel“? Keine Lust auf Zwist? Wenn Menschen mit ungleichen physischen Voraussetzungen und Ansprüchen gemeinsam auf Tour gehen, kippt schnell die Stimmung. Ein kleiner Motor kann da große Dienste leisten: Die elektrische Unterstützung gleicht Leistungsunterschiede aus, bringt Menschen wieder zusammen. So wird die gemeinsame Tour zu einem Erlebnis, das Lust auf mehr macht!

7. Schont den Geldbeutel
Elektrofahrräder sind sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt deutlich günstiger als PKWs. Benzinkosten, Kfz-Versicherungsbeiträge, Steuern oder auch Parkgebühren? Fehlanzeige. So liegen die Energiekosten für ein Auto mit Dieselmotor pro 100 Kilometer bei derzeit rund 7,00 Euro, mit dem Pedelec bei etwa 0,25 Euro. Gespartes Geld. Schon Pläne?

8. Spaßfaktor
eBikes nehmen dem Radfahrer die Mühen und vergrößern den Spaß. Mit der elektrischen Unterstützung zieht der eBiker an so manchem entspannt vorbei. Das Pedelec ist bei Entfernungen bis einschließlich 5 Kilometer oft das schnellste Verkehrsmittel im Stadtverkehr – und man hält damit auch auf bis zu 10 Kilometer langen Wegen locker mit dem Pkw mit.

9. Mobilität pur
Intermodaler Verkehr? Mit dem eBike kein Problem. Auf dem Elektrorad zum Bahnhof, mit dem Zug weiter, dann mit öffentlichem Nahverkehr oder einem Leih-Pedelec zum Ziel. Mit Elektrorädern ist man schnell und flexibel. Distanzen werden leichter überwunden, der Radius vergrößert sich. Besonders in der Stadt geht es mit elektrischem Rückenwind zügig voran. Der eBiker lässt Staus hinter sich und die Parkplatzsuche hat ein Ende.

10. Für jeden ist etwas dabei
Der Markt bietet immer mehr Modelle und Varianten: Pedelecs mit bis zu 25 km/h oder 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Fahrräder mit elektrischem Antrieb gibt es für den Einsatz in der Stadt oder über Land, für Touren in der Freizeit oder für sportlich ambitionierte Gipfelstürmer. Das Angebot ist vielfältig – für jeden eBike-Typ das passende Rad. Was bleibt: Die Qual der Wahl.

Fachkontakt:
Tamara Winograd,
Telefon: +49 7121 35-39464

Journalistenkontakt:
Florian Flaig,
Telefon: +49 711 811-6282
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  • 20. Mai 2016
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