Personal- und Sozialthemen

Landeswettbewerb Baden-Württemberg 51. Wettbewerb „Jugend forscht“ so groß wie nie Technikbegeisterung nimmt weiter zu

  • Bosch richtet zum 31. Mal „Jugend forscht“ Baden-Württemberg aus
  • Projekte vom Roboterhund für Sehbehinderte bis zu Pflanzenwachstum im All
  • Tag der Öffentlichkeit am 18. März 2016 ab 9:30 Uhr in der Schwabenlandhalle, Fellbach
  • Bosch Personalchef Kübel: „Teilnehmer sind Forscher von morgen, die mit Technik fürs Leben die vernetzte Welt gestalten.“
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  • 16. März 2016
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Pressetext

Fellbach – 138 Nachwuchsforscher aus Baden-Württemberg präsentieren ihre Ideen und Erfindungen beim 51. Landeswettbewerb Jugend forscht vom 16. bis 18. März 2016 in Fellbach. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“. Eine ehrenamtliche Jury aus Vertretern von Hochschulen, Industrie und Schulen kürt neun Landessieger, die Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb vertreten. Diesen richtet die Stiftung Jugend forscht e. V. gemeinsam mit dem Heinz Nixdorf MuseumsForum vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn aus.

Projektübersicht
Eine vollständige Übersicht der teilnehmenden Projekte und Landessieger gibt es im Internet.

Beispiel 1: Pflanzen auf der internationalen Raumstation ISS – Vegetative Vermehrungsfähigkeit im Orbit
Für eine Langzeitmission auf einer Raumstation ist es wichtig, dass sich die Astronauten selbst mit pflanzlichen Nahrungsmitteln versorgen können. Die Jungforscher führen daher im Sommer 2016 einen Versuch mit Stecklingen auf der ISS durch und vergleichen die Ergebnisse mit einem Referenzversuch auf der Erde. Auf dem Landeswettbewerb präsentieren sie das Versuchsdesign. Ziel ist es, optimale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzenstecklinge im All zu schaffen.

Beispiel 2: Blindbot – ein „Roboterhund“ für Sehbehinderte
Der Blindbot ist ein mobiler Assistenzroboter, ein Roboterhund für sehbehinderte Menschen. Mit Hilfe eines Haltebügels an der Rückseite des Roboterhundes kann sich der Sehbehinderte von diesem führen lassen. Der Roboter warnt beispielsweise vor Treppen oder navigiert seinen Nutzer zu dessen Ziel. Er hat damit ähnliche Fähigkeiten wie ein Blindenführhund.

Beispiel 3: Rollover guard – Fahrradüberschläge durch zu starkes Bremsen verhindern
Betätigt man die Vorderradbremse eines Fahrrades mit Hydraulikscheibenbremse zu stark, hebt das Hinterrad ab und das Fahrrad kann sich überschlagen. Der Rollover guard erkennt mit Hilfe eines Sensors das Abheben des Hinterrades. Der Bremsdruck im Hydraulikbremssystem des Vorderrades wird verringert. Das Hinterrad senkt sich und der Überschlag wird verhindert.

Neugierig? Vorstellung der Projekte am Tag der Öffentlichkeit
Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentieren ihre Projekte am Freitag, 18. März 2016, der Öffentlichkeit. Von 9:30 bis 14:00 Uhr stehen in der Schwabenlandhalle, Tainerstraße 7 in 70734 Fellbach, die jungen Talente und ihre Projektbetreuer Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

Wissenswertes: Jugend forscht in Baden-Württemberg
  • Teilnehmerrekord in Baden-Württemberg: 1 523 MINT-Talente haben sich mit 748 Projekten bei Jugend forscht in Baden-Württemberg angemeldet. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Baden-Württemberg setzt somit den positiven Trend der Vorjahre fort.
  • Mehr Platz für mehr Ideen: Die zehn Regionalwettbewerbe in Baden-Württemberg kamen aufgrund der großen Teilnehmerzahl an ihre Kapazitätsgrenzen und mussten teilweise ihre Standflächen erweitern. Auch der diesjährige Landeswettbewerb ist der größte Landeswettbewerb aller Zeiten in Baden-Württemberg.
  • Technikbegeisterung bei Mädchen auf konstant hohem Niveau: Rund jeder dritte Teilnehmer ist weiblich.
Wissenswertes: Landeswettbewerb Jugend forscht
  • Teilnehmer: In den zehn Regionalwettbewerben haben sich 138 junge Männer und Frauen mit 65 Projekten in sieben Fachgebieten für den Landeswettbewerb qualifiziert.
  • Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik sowie Technik.
  • Jury: 47 ehrenamtliche Juroren von Hochschulen, Industrie und Schulen.
  • Preise: Die Landessieger werden zur Abschlussveranstaltung der Nobelpreisträgertagung am Bodensee eingeladen. Zudem gibt es Geldpreise, Abonnements, Praktika, Präsentationen bei Messen und Ausstellungen sowie Schulpreise zu gewinnen.
  • Bundeswettbewerb: Neun Teams vertreten das Land Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb in Paderborn vom 26. bis 29. Mai 2016.
Bosch fördert Technikbegeisterung bei Jugendlichen seit 30 Jahren
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch richtet seit 1986 den Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg aus und unterstützt als Patenunternehmen auch zwei weitere regionale Wettbewerbe. Seit 1996 organisiert die Bosch Thermotechnik GmbH den Regionalwettbewerb Hessen-Mitte. Auch in der Region Hildesheim ist Bosch aktiv und fördert gemeinsam mit weiteren Unternehmen den dortigen Wettbewerb Jugend forscht.

Zudem engagiert sich Bosch u. a. als Gründungsmitglied in der Initiative Wissensfabrik und im Girls‘ Campus. Im Mittelpunkt stehen auch hier die Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Naturwissenschaften, Wirtschaft und Technik. Deutschlandweit unterhält Bosch rund 300 Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten.

Zitate
Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH: „Die Vielfalt und Qualität der Projekte zeigen, welch ein Potenzial in den jungen Männern und Frauen steckt. Damit sie dieses Potenzial entfalten können und um die Technikbegeisterung zu fördern, engagieren wir uns seit vielen Jahren auch bei Jugend forscht. Denn die Teilnehmer sind die Forscher von morgen, die mit Technik fürs Leben die vernetzte Welt gestalten werden.“

Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg: „Unsere talentierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zeigen bei Jugend forscht, was in ihnen steckt. Ihre Projekte belegen den Erfolg der baden-württembergischen MINT-Förderung.“ Ferner dankt der Minister den zahlreichen betreuenden Lehrkräften und Ausbilderinnen und Ausbildern, die diesen Wettbewerb mit ihrem großen Engagement unterstützen.

Weitere Informationen im Internet
Stiftung Jugend forscht e. V.: http://bit.ly/stiftung_jugend_forscht
Jugend forscht Baden-Württemberg: http://bit.ly/jugend_forscht_bw
Projektübersicht Landeswettbewerb: http://bit.ly/jugend_forscht_bw_projekte
Jugend forscht Landessieger Baden-Württemberg 2016: Siegerliste
Jugend forscht Preisträger Baden-Württemberg 2016:
http://bit.ly/jugend_forscht_bw_preistraeger_2016
Jugend forscht bei Bosch: http://bit.ly/bosch_jugend_forscht

Journalistenkontakt:
Michael Kattau,
Telefon: +49 (0)711 811-6029

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI9215 - 16. März 2016

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Michael Kattau

+49 711 811-6029 E-Mail senden

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