Wirtschaft

Ausbau Präsenz im Mittleren Osten Aufschwung in Pakistan: Bosch setzt Fuß ins Land Erstes Büro in Lahore eröffnet

  • Wichtiger Schritt für Boschs Wachstumsstrategie im Mittleren Osten
  • Bosch sieht hohes Wachstumspotential im pakistanischen Markt
  • Meilenstein für bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
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  • 10. Februar 2016
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Pressetext

Lahore, Pakistan – Bosch weitet seine Aktivitäten im Mittleren Osten weiter aus: Mit einem Büro in der zweitgrößten pakistanischen Stadt Lahore hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seinen ersten Standort in Pakistan eröffnet. Der Fokus liegt zunächst auf dem Vertrieb von Elektrowerkzeugen und Sicherheitssystemen sowie Produkten und Lösungen des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket. „Die aktuelle Regierung Pakistans plant, die Infrastruktur und den Energiesektor zu stärken. Dies wird starke Zugkraft auf ausländische Investitionen ausüben“, sagte Ina Lepel, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Pakistan, anlässlich der Eröffnung der neuen Bosch-Niederlassung. „Die Aktivitäten von Bosch sind ein wichtiger Meilenstein für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit Pakistan.“ Das Land gehört inzwischen zu den aufstrebenden Nationen in der Region.

Pakistan hat mit einer jährlichen Zunahme der Bevölkerung von mehr als zwei Prozent eine der höchsten Wachstumsraten in Asien. Von 1950 bis 2015 hat sich die Zahl der Bewohner auf 190 Millionen etwa verfünffacht. Zum Vergleich: In Deutschland leben rund 82 Millionen Menschen, in Japan rund 127 Millionen. Pakistan ist der sechstbevölkerungsreichste Staat der Welt und damit in der Tat ein sehr attraktiver Markt für die Bosch-Gruppe. „Aufgrund der wachsenden Bevölkerung und des niedrigen Altersdurchschnitts von 22 Jahren sehen wir in Pakistan langfristig gute Geschäftschancen für Bosch“, sagte Steven Young, Präsident der Bosch-Gruppe in der Region Türkei und Mittlerer Osten. Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) wird die Wachstumsrate der pakistanischen Wirtschaft bis 2020 bei rund fünf Prozent pro Jahr liegen. Gründe hierfür sind unter anderem die geringe Inflationsrate und eine immer größer werdende Mittelschicht. Diese soll Prognosen zufolge in den kommenden Jahren um rund sechs Prozent jährlich wachsen. Beide Faktoren wirken sich positiv auf die lokale Kaufkraft aus. Das lokale Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf beispielsweise liegt heute bei mehr als 1 400 US-Dollar (knapp 1 300 Euro) und ist damit doppelt so hoch wie noch vor 10 Jahren. „Unser erstes Büro in Pakistan ist vor dem Hintergrund der zu erwartenden positiven Entwicklung ein wichtiger Schritt für unseren langfristigen Erfolg im Mittleren Osten. Vor allem die zentrale Lage der Großstadt Lahore bietet für unsere neue Niederlassung optimale Bedingungen.“ Lahore liegt in Punjab, der mit mehr als 100 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Provinz Pakistans.

Nachhaltige Wachstumsstrategie von Bosch im Mittleren Osten
Die Eröffnung einer Vertretung in Pakistan ist Teil einer konsequenten und nachhaltigen Wachstumsstrategie von Bosch im Mittleren Osten. Das Unternehmen möchte das Potenzial der Region nutzen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft mit Know-how unterstützen. Steven Young zeigte sich erfreut, dass Bosch Teil von Pakistans Wachstumsgeschichte sein wird: „Unsere pakistanischen Kunden werden definitiv von den Innovationen unseres Unternehmens profitieren. Mit unseren Produkten und Lösungen tragen wir letztendlich auch dazu bei, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern.“ Hierbei komme dem Unternehmen seine langjährige Erfahrung in der Region zugute. Die Bosch-Gruppe ist seit über 90 Jahren im Mittleren Osten aktiv und heute in 16 Ländern der Region präsent. 2015 hat sich das Geschäft dort positiv entwickelt, 2014 erwirtschaftete Bosch im Mittleren Osten einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro.

Journalistenkontakt:
Agnes Grill, Telefon: +49 711 811-38140
Trix Böhne, Telefon: +49 711 811-6831

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI9172 - 10. Februar 2016

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Agnes Grill

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