Wirtschaft

Internationale Präsenz Bosch baut Geschäft in Südkorea aus Starkes Wachstum mit zweistelligem Umsatzanstieg

  • Seit 30 Jahren in Südkorea vertreten: Langfristige Strategie zahlt sich aus
  • Bosch rechnet auch in den kommenden Jahren mit Wachstum in Südkorea
  • Gemeinschaftsunternehmen für Wischersysteme geplant
  • Etablierte Märkte wichtig für Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik
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  • 06. Juli 2015
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Pressetext

Stuttgart/Yongin – Bosch entwickelt sich in Südkorea mit außerordentlicher Dynamik: Im vergangenen Jahr erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Land ein Plus von mehr als 20 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass wir unser Geschäft in Südkorea in den kommenden Jahren vergleichbar stark ausbauen können“, erklärte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Asien-Pazifik. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der langfristig angelegten Strategie mit kontinuierlichen Investitionen in den Ausbau der lokalen Aktivitäten. Um seine Position im koreanischen Markt weiter zu stärken, kündigte Bosch vor kurzem ein Joint Venture mit dem Wischerhersteller Kyung Chang Wiper Corp. (KCW) an.

Geschäft mit Wischersystemen wird gestärkt
Das Gemeinschaftsunternehmen wird bereits in den kommenden Wochen unter dem Namen KB Wiper Systems den Betrieb aufnehmen. Insgesamt sollen dort rund 700 Mitarbeiter tätig sein. Bosch plant seinen Wischer-Bereich in Südkorea in das neue Unternehmen einzubringen. KCW fügt gleichzeitig ihr globales Geschäft mit Wischerarmen und –blättern hinzu. Das Joint Venture wird mit einer neuen Firmenzentrale in Daegu angesiedelt. „Durch die Partnerschaft mit KCW sind wir noch näher an unseren Kunden und stärken somit die Position unserer Wischersysteme auf dem koreanischen Markt. Mit dem neuen Unternehmen werden wir Erzeugnisse entwickeln, die sowohl für die Erstausrüstung als auch für den Teilehandel ausgerichtet sind“, erklärte Dr. Frank Schäfers, Präsident der Landesgesellschaft Robert Bosch Korea.

In diesem Jahr feiert Bosch das dreißigjährige Bestehen in Südkorea. Heute sind dort alle Unternehmensbereiche – Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology – mit insgesamt sechs Standorten vertreten. In der Stadt Yongin südlich von Seoul hat Bosch neben der Zentrale beispielsweise seit 1990 ein Entwicklungszentrum, in dem derzeit 250 Ingenieure an Lösungen für den lokalen Markt arbeiten. In Daejeon werden seit 2001 Komponenten für Dieselmotoren gefertigt. In den Ausbau seiner Fertigungs- und Entwicklungsstandorte in Korea hat Bosch allein in den vergangenen fünf Jahren mehr als 200 Millionen Euro investiert. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Südkorea nahezu 2 000 Mitarbeiter.

Asien-Pazifik: Wachstumsregion Nummer eins
In der Region Asien-Pazifik erzielte Bosch 2014 ein Umsatzwachstum von 17 Prozent auf 13 Milliarden Euro (wechselkursbereinigt 19 Prozent). Der Anteil der Region am Gesamtumsatz erreichte erstmals knapp 27 Prozent. Besonders kräftig legte dabei China zu – mit einem nominalen Umsatzplus von 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Etablierte Märkte wie Südkorea und Japan seien weiterhin ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik, so Tyroller: „In industrialisierten Märkten setzen wir auf innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die den Kundennutzen erhöhen und Begeisterung wecken.“ Bosch sieht auch für das Geschäft mit Vernetzung große Chancen in Südkorea, einer weltweit führenden Wirtschaft für Schlüsseltechnologien in diesem Bereich.

Journalistenkontakt:
Agnes Grill, Telefon: +49 711 811-38140

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8977 - 06. Juli 2015

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Agnes Grill

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