Personal- und Sozialthemen

„UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ (21. Mai 2015) Bosch mobilisiert 360 000 Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit

  • Weltweiter Aktionstag für Mitarbeiter stärkt interkulturellen Dialog
  • Neues Pilotprojekt in Deutschland für altersübergreifendes Lernen
  • Personalchef Kübel: „Wertschätzung von Vielfalt stärkt gesellschaftliches Miteinander“
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  • 19. Mai 2015
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Pressetext

Stuttgart – Bosch mobilisiert zum „UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ seine weltweit 360 000 Beschäftigten als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Stellenwert von Unterschieden der Menschen im Arbeitsleben hervorheben. Bosch veranstaltet dazu am 21. Mai 2015 einen zweiten internationalen Aktionstag für seine Mitarbeiter. Mitmachaktionen und Dialogveranstaltungen an mehr als 200 Standorten stellen die Bedeutung von Vielfalt („Diversity“) für Spitzenleistungen in den Mittelpunkt. Bosch sieht gemischte Teams mit Unterschieden in Alter, Internationalität, Geschlecht und Arbeitsformen als Impulsgeber für seine Innovationskraft. Jährlich meldet das Unternehmen weltweit tausende Patente an.

Vielfalt stärken – mit Botschaftern in 60 Ländern
„Erlebte Vorteile der Vielfalt im Unternehmen sollen rund um die Welt auch Impulse für das gesellschaftliche Miteinander liefern“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Aktion anlässlich des UN-Welttags. „Die berufliche Zusammenarbeit mit anderen Nationalitäten fördert den interkulturellen Dialog auch im privaten Umfeld unserer Mitarbeiter. Sie tragen als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit in rund 60 Ländern zu einer Gesellschaft der gegenseitigen Wertschätzung bei.“ Insbesondere die Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen, die Integration von Ausländern und die Akzeptanz älterer Arbeitnehmer seien wichtige Aufgaben der Zivilgesellschaft. Der UN-Welttag der kulturellen Vielfalt besteht seit 2001. Er soll unter anderem das Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen fördern. 

Diversity-Management fördert Spitzenleistungen
Diversity ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie bei Bosch. Sie setzt sich aus den vier Dimensionen Alter, Geschlecht, Internationalität und Arbeitskultur zusammen. „Unsere Kunden erwarten von uns Spitzenleistung und begeisternde Produkte“, sagt Heidi Stock, verantwortlich für das weltweite Diversity-Management bei Bosch. „Das erreichen wir mit einem Arbeitsklima, das verschiedene Sichtweisen wertschätzt sowie Vielfalt fördert und nutzt. Gerade in der internationalen Zusammenarbeit erzielen unsere Mitarbeiter damit bessere Arbeitsergebnisse.“ Gemischte Teams lösen in einer zunehmend vernetzten Welt anspruchsvolle Aufgaben. So hatten zum Beispiel Mitarbeiter verschiedener Arbeitsbereiche die Idee, eine Lambdasonde aus der Kfz-Technik in einem Backofen einzusetzen. Das Ergebnis: Ein Backsensor misst den Feuchtigkeitsgehalt und meldet über eine App, wann der Kuchen fertig ist.

„Generationen-Tandem“: Neues Pilotprojekt in Deutschland
Beim Diversity-Management in Europa steht – auch bedingt durch den demografischen Wandel – das Arbeiten in altersgemischten Teams im Fokus. Bosch hat dazu in Deutschland ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem jüngere Mitarbeiter von älteren lernen sollen und umgekehrt. In einem „Generationen-Tandem“ finden sich freiwillig zwei Mitarbeiter zusammen, deren Altersunterschied mindestens zehn Jahre beträgt. In regelmäßigen Abständen tauschen sie ihr Wissen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aus, geben sich Hilfestellungen und berücksichtigen bewusst die andere Lebensperspektive. „Wir wollen unsere Beschäftigten generationenübergreifend weiter vernetzen und zeigen, dass jeder von jedem lernen kann“, so Stock.

„We are Bosch“: Vielfalt als Unternehmenswert
Vielfalt hat bei Bosch nicht nur strategische Bedeutung. Die Wertschätzung von unterschiedlichen Denkweisen, Lebensentwürfen und Erfahrungen ist Ausdruck einer werteorientierten Unternehmenskultur. Die Unternehmenswerte bilden die Grundlage des kürzlich überarbeiteten Leitbilds „We are Bosch“. In klarer, kompakter Form drückt es das unternehmerische Selbstverständnis aus.

Hintergrundinformation:
Diversity-Management bei Bosch – Fünf Fragen an Heidi Stock: http://bit.ly/UKPbnq
Diversity-Management bei Bosch – Fact Sheet: http://bit.ly/1S0TwM9

Internet:
Welttag der Vereinten Nationen: http://bit.ly/1QspXlc
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Unternehmensleitbild “We are Bosch”: www.wearebosch.com

Video:
Vielfalt als Praxisbeispiel bei Bosch: https://www.youtube.com/watch?v=9DQzTDOjb9E
Winson Wang (USA) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/mGx6RcwCDp4
Annette Borger (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/rvkcTVmwxLY
Noriko Morikawa (Japan) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/EsE1n-26HB8
Florian Bankoley (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/L852ChMVRrs

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8923 - 19. Mai 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Sven Kahn

+49 711 811-6415 E-Mail senden

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