Mobility Solutions

Elektrifizierung, Automatisierung, Vernetzung Bosch zeigt auf der Auto Shanghai 2015 integrierte Lösungen für die Mobilität der Zukunft Zunehmend lokale Entwicklung in China

  • Lösungen für das gesamte Mobilitätsspektrum
  • Mit Hardware- und Software-Kompetenz gestaltet Bosch aktiv die Zukunft des vernetzten, automatisierten und elektrischen Fahrens
  • Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der letzten fünf Jahre in China liegt bei über 20 Prozent
  • Neues Servicecenter bietet automatisches Notrufsystem eCall in China an
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  • 23. April 2015
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Pressetext

Shanghai – Mit Technologien für ein sauberes, sicheres und komfortables Autofahren präsentiert sich Bosch auf der 16. Shanghai International Automotive Exhibition (Auto Shanghai 2015). Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen zeigt auf der Messe seine neuesten Entwicklungen in den Bereichen der Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung von Fahrzeugen. „Bosch verknüpft seine Kompetenzen in diesen drei Domänen, um die nachhaltige Entwicklung der chinesischen Automobilindustrie zu unterstützen“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH. „In den vergangenen Jahren haben wir uns von einem Lieferanten von Komponenten für Kraftfahrzeuge zu einem Anbieter von Lösungen für das gesamte Mobilitätsspektrum entwickelt“, so Bulander weiter. Das Angebot reicht von Systemen und Komponenten für Pkw und Lkw bis hin zu Motorrädern, Rollern sowie Schneemobilen. Neben Hardware- und Software-Kompetenz umfasst es auch verschiedene Mobilitäts-Dienstleistungen.

Mit seinem Portfolio tritt Bosch auch in China, dem größten Automobilmarkt der Welt, an. „Chinesische Autobauer haben im vergangenen Jahrzehnt große Fortschritte erzielt, insbesondere im Hinblick auf Innovationen und Qualitätsmanagement“, so Dr. Xu Daquan, Executive Vice President von Bosch (China) Investment Ltd. „Wir werden unsere ‚local for local‘-Strategie künftig weiter ausbauen, eng mit unseren Partnern in China zusammenarbeiten und sie mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen für die Automobilbranche unterstützen.“ Zu den großen Herausforderungen im chinesischen Markt gehören unter anderem Umweltverschmutzung, Energieknappheit und Unfälle im Straßenverkehr.

Hardware- und Software-Know-how für die Zukunft des vernetzten Fahrens
Die Vernetzung von Fahrzeugen hat das Potenzial, die Mobilität sauberer, sichererer, effizienter und komfortabler zu machen. Bosch rechnet damit, dass bis 2025 alle neu zugelassenen Fahrzeuge vernetzt sein und während der Fahrt mit anderen Fahrzeugen kommunizieren werden. Bereits heute bietet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen verschiedene vernetzte Lösungen einschließlich Hardware, Software und Dienstleistungen an, um diesen Trend voranzutreiben.

Mit der Connectivity Control Unit (CCU) verbindet Bosch Fahrzeuge mit der Außenwelt. Die CCU ermöglicht zum Beispiel innovative, vernetzte Funktionen wie den automatischen Bosch-Notrufservice eCall. Ebenso Flottenmanagement, vorausschauende Navigation und vorausschauende Instandhaltung. In Shanghai will Bosch ein neues, mobilitätsorientiertes Servicecenter eröffnen, das nun auch in China den eCall-Service anbieten wird. Das System bemerkt, wenn ein Fahrzeug in einen Unfall verwickelt ist. Automatisch wird dann ein rund um die Uhr besetztes Bosch-Servicecenter alarmiert, das wiederum einen Notruf absetzt und umgehend die lokalen Rettungskräfte verständigt.

Automatisierung von Fahrzeug erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr
Weltweit sterben nach UN-Angaben jedes Jahr rund 1,3 Millionen Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. In den meisten Fällen ist die Unfallursache auf menschliches Versagen zurückzuführen. Bosch verfolgt die Vision des unfallfreien Fahrens. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert Bosch kontinuierlich in die Entwicklung und Verbesserung automatisierter Assistenz- und Sicherheitsfunktionen. Verschiedene automatisierte Fahrfunktionen konnten mithilfe von Radar-, Video- und Ultraschallsensoren bereits verwirklicht werden. Dazu zählen die automatische Notbremsung, automatisches Einparken und der Stauassistent. Ab 2016 müssen Fahrzeuge mit einem vorausschauenden Fußgängerschutz ausgerüstet sein, um eine Fünf-Sterne-Bewertung beim Euro NCAP-Test zu erreichen.

Nach der vollständigen Übernahme des ehemaligen Gemeinschaftsunternehmens ZF Lenksysteme GmbH – jetzt Robert Bosch Automotive Steering GmbH – beherrscht Bosch alle Schlüsseltechnologien für das automatisierte Fahren. Innerhalb des kommenden Jahrzehnts, wird das vollautomatisierte Fahren Wirklichkeit werden. Neben Sicherheitstechnik für Pkw und Lkw entwickelt Bosch auch Antiblockiersysteme für Minibusse und Motorräder, die zu den Hauptverursachern für Verkehrsunfälle in China zählen.

Für Bosch beginnt Elektromobilität schon bei eBikes und eScootern
„Um Luftverschmutzung zu reduzieren und Ressourcenschonung zu fördern, müssen Lösungen für saubere und kraftstoffeffiziente Verbrennungsmotoren weiterentwickelt werden. Gleichzeitig muss aber auch kontinuierlich in Elektromobilitätstechnologien investiert werden“, sagt Dr. Xu. „Das zusätzliche Drehmoment des Elektromotors sorgt für noch mehr Fahrspaß und eröffnet neue Dimensionen für Verbrennungsmotoren.“

Bosch geht davon aus, dass bis 2025 etwa 15 Prozent aller weltweit gebauten Neufahrzeuge mindestens mit einem Hybridantrieb ausgestattet sein werden. Sinkende Batteriepreise werden Hybride zudem deutlich erschwinglicher machen. Bosch bietet ein vielfältiges Portfolio an Lösungen für die Elektromobilität an, das von eBikes und eScootern über Mild- und Plug-in-Hybride bis hin zu rein elektrischen Antrieben reicht. Doch auch bei Verbrennungsmotoren gibt es noch erhebliches Potenzial. „Selbst gemessen an den besten Antrieben aus dem Jahr 2012 gibt es bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen noch Raum für weitere Kraftstoffeinsparungen in Höhe von 20 Prozent“, sagt Bulander. Verbesserte Einspritz- und Motorsteuerungssysteme, Turboaufladung, Start/Stopp-Technik und Clean-Diesel-Technologie sind Beispiele für Lösungen, die die Effizienz von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor steigern.

Bosch in China unverändert auf Wachstumskurs
In den vergangenen fünf Jahren erzielte der Unternehmensbereich Mobility Solutions von Bosch in China eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 20 Prozent. Im Jahr 2014 belief sich der Umsatz hier auf 42,8 Mrd. CNY (5,2 Mrd. Euro). Diesen Erfolg hat Bosch seiner Lokalisierungsstrategie zu verdanken, die in den Bereichen Forschung und Vorausentwicklung, Entwicklung, Einkauf, Produktionsprozesse und Produktmanagement verfolgt wird. Ende 2014 betrieb Bosch in China 26 Fertigungsstandorte, zwölf technische Zentren und zwei Teststrecken im Automobilbereich. Über 3 200 lokale Ingenieure widmen sich derzeit der Entwicklung von Mobilitätslösungen für den chinesischen Markt. Dank ihrer Arbeit konnten im letzten Jahr 108 Patente erfolgreich angemeldet werden.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8907 - 23. April 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Jörn Ebberg

+49 711 811-26223 E-Mail senden

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