Personal- und Sozialthemen

50 Jahre „Jugend forscht“ - Landeswettbewerb Baden-Württemberg Sprungbrett für den MINT-Nachwuchs Bosch fördert seit 30 Jahren Technikbegeisterung bei Jugendlichen

  • Rund 570 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Regionalwettbewerben von „Jugend forscht“ in Baden-Württemberg
  • Projekte von der intelligenten Autotür bis zur Wasseraufbereitungsanlage für Entwicklungsländer
  • Besuchertag am 28. März 2015 ab 9:30 Uhr in Stuttgart, Haus der Wirtschaft
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  • 26. März 2015
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Pressetext

Stuttgart – Kreativ und innovativ: 123 MINT-Talente aus Baden-Württemberg nehmen am 50. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Stuttgart teil. Eine ehrenamtliche Jury kürt vom 26. bis 28. März 2015 die besten Ideen. Die Gewinner werden am Samstagnachmittag in einer Feierstunde geehrt und vertreten Baden-Württemberg im Mai beim Bundeswettbewerb. Schirmherr des Landeswettbewerbs ist Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Dieses Jahr gibt es gleich zwei Jubiläen: „Jugend forscht“ findet zum 50. Mal statt und Bosch richtet seit nunmehr 30 Jahren den Landeswettbewerb in Baden-Württemberg aus. „Es ist toll zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Jugendlichen in ihrer Freizeit an den technischen Projekten arbeiten“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Solche Talente wollen wir fördern, denn sie sind die Forscher und Entwickler von morgen und damit für Baden-Württemberg und Bosch wichtig.“ Neun von zehn erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmern studieren später ein naturwissenschaftlich-technisches, mathematisches oder medizinisches Fach. Rund die Hälfte der ehemaligen Bundessieger ist heute im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. So wie der 52-jährige Lothar Diehl, der 1981 den Bundessieg im Bereich Technik holte und heute bei Bosch neue Abgassensoren entwickelt.

So viele Teilnehmer wie noch nie
569 Nachwuchsforscherinnen und -forscher haben in diesem Jahr an den Regionalwettbewerben teilgenommen – ein neuer Rekord. Rund jeder vierte Teilnehmer ist weiblich. Für den Landeswettbewerb haben sich in zehn Regionalwettbewerben 60 der insgesamt 269 Projekte qualifiziert. Die meisten Arbeiten kommen aus den Bereichen Technik, Arbeitswelt, Chemie und Mathematik/Informatik. Eine Fachjury mit Vertretern aus Schulen, Hochschulen und Industrieunternehmen wählt aus den Projekten je einen Sieger in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik sowie Technik. Zudem zeichnet sie das beste interdisziplinäre Projekt aus. Die Gewinner des Landeswettbewerbs vertreten das Land Baden-Württemberg vom 26. bis 30. Mai 2015 im Bundeswettbewerb in Ludwigshafen.

„Technisch-naturwissenschaftliches Talent hat im Ländle Tradition. Nicht umsonst ist Baden-Württemberg in Europa und der Welt als Land der Tüftler und Erfinder bekannt. Damit das auch so bleibt, ist es unerlässlich, bereits junge Leute im MINT-Bereich zu fördern. Genau da setzt ‚Jugend forscht' seit 50 Jahren an und bietet technikbegeisterten Jugendlichen eine Plattform, um ihre Ideen umzusetzen“, so Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, im Vorfeld der Veranstaltung. „Allen Jungforscherinnen und Jungforschern meinen Glückwunsch zu ihren erbrachten Leistungen.“

Intelligente Autotüren und sauberes Wasser in Entwicklungsländern
Dank Ferdinand Klaus und Panagiotis Amanatidis, beide Auszubildende bei Bosch in Waiblingen, könnten Dellen durch Autotüren bald der Vergangenheit angehören. Die beiden 17-jährigen Jungforscher haben ein Projekt aus dem Vorjahr weiterentwickelt zur „Intelligenten Autotür 2.0“. Mit Sensoren ausgestattet erkennt die Tür potenzielle Hindernisse und kann von selbst stoppen. Zudem kann sie automatisch geöffnet und geschlossen werden.

Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, vor allem in Entwicklungsländern. An den Folgen mangelnder Hygiene sowie mit Bakterien und Viren verseuchtem Wasser sterben jährlich mehrere Millionen Menschen. Die 18-jährigen Leah Graumann, Karsten Müller und Timur Raupach vom Hilda-Gymnasium in Pforzheim wollen das ändern. Sie wollen eine Multifunktionsanlage entwickeln, die unter anderem zur Sterilisation von Wasser geeignet ist und in Entwicklungsländern vor Ort hergestellt werden kann.
Eine Übersicht aller Projekte beim Landeswettbewerb gibt es im Internet.

Neugierig? „Jugend forscht“ öffnet die Tore
Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentieren ihre Projekte am Samstag, den 28. März 2015, der Öffentlichkeit. Von 9:30 bis 13:30 Uhr stehen im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 19, die jungen Talente und ihre Projektbetreuer Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

Bosch fördert Technikbegeisterung bei Jugendlichen seit 30 Jahren
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch richtet seit 1986 den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ Baden-Württemberg aus und unterstützt als Patenunternehmen auch zwei weitere regionale Wettbewerbe. Seit 1996 organisiert die Bosch Thermotechnik GmbH den Regionalwettbewerb Hessen-Mitte. Auch in der Region Hildesheim ist Bosch aktiv und fördert gemeinsam mit weiteren Unternehmen den dortigen Wettbewerb „Jugend forscht“.

Zudem engagiert sich Bosch als Gründungsmitglied in der Initiative Wissensfabrik. Im Mittelpunkt steht auch hier die Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Naturwissenschaften, Wirtschaft und Technik. Deutschlandweit unterhält Bosch mehr als 280 Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten.

Weitere Informationen im Internet:
Stiftung Jugend forscht e. V.: http://bit.ly/stiftung_jugend_forscht
Jugend forscht Baden-Württemberg: http://bit.ly/jugend_forscht_bw
Jugend forscht bei Bosch: http://bit.ly/bosch_jugend_forscht
50 Jahre Jugend forscht: http://bit.ly/jugend_forscht_50_jahre

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8870 - 26. März 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Michael Kattau

+49 711 811-6029 E-Mail senden

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