Verpackungstechnik

Bosch Packaging Technology Neues patentiertes Energierückgewinnungskonzept Deutliche Kosteneinsparungen für Heißwasserberieselungssterilisatoren

  • Schichtspeichertank für gleichzeitigen Einsatz bei mehreren Anlagen
  • Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent beim Heizen und 60 Prozent beim Kühlen
  • Flexible Anwendung auf allen gängigen Sterilisatoren
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  • 18. November 2014
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Pressetext

Mit einem neuen patentierten Energierückgewinnungskonzept für Heißwasserberieselungssterilisatoren ermöglicht Bosch Packaging Technology, ein führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, signifikante Energieeinsparungen beim Heizen und Kühlen während des Sterilisationsprozesses. Entwickelt wurde das Konzept von Schoeller-Bleckmann Medizintechnik (SBM), einem Tochterunternehmen von Bosch Packaging Technology. „Durch die Wiederverwendung von Heiz- und Kühlenergie sorgt das System für geringere Gesamtbetriebskosten – nicht nur bei Heißwasserberieselungssterilisatoren von Bosch, sondern auch bei Maschinen anderer Hersteller. Außerdem ist eine gleichzeitige Anwendung auf mehreren Sterilisatoren möglich“, erläutert Isa Alkan, Vertriebsleiter bei SBM.

Erhebliche Energieeinsparungen beim Heizen und Kühlen
Das in sich geschlossene, unabhängige System besteht aus einem in mehrere Temperaturzonen unterteilten Schichtspeichertank, der über einen Wärmetauscher fest mit dem Sterilisator verrohrt wird. Der Schichtspeicher befindet sich stets in vollem Zustand; das Wasser wird von unten nach oben wärmer. Trennflächen im Speicher verhindern eine schnelle Vermischung der Temperaturzonen. Dabei wird die gespeicherte Energie sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen des Sterilisators genutzt.

Während der Sterilisationsphase beträgt die Wassertemperatur im Sterilisator in der Regel 121 Grad Celsius. In der Kühlphase fließt das heiße Prozesswasser durch den Wärmetauscher, wo es durch das kalte Wasser aus dem Speichertank gekühlt wird. Dabei nimmt das Wasser des Schichtspeichers die Energie aus dem Sterilisator auf und wird wieder aufgeheizt. Durch die Verwendung von bereits vorhandenem Kaltwasser aus dem Schichtspeicher lässt sich die Menge an zusätzlichem, kostenintensivem Kühlmedium reduzieren. Ein intelligentes Regelungs- und Steuerungssystem sorgt für die Energiespeicherung in den verschiedenen Temperaturzonen des Schichtspeichers. Nach erneuter Beladung des Sterilisators lässt sich die Energie im Schichtspeicher für das Heizen des Prozesswassers auf 121 Grad Celsius wiederverwenden.

Die laufende Wiederholung dieser Prozessschritte reduziert die benötigte Menge an Heiz- und Kühlmedien erheblich. Die Folge sind Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent der ursprünglichen Heizenergie. Dank des im Speichertank zusätzlich integrierten Wärmetauschers liegt das Einsparpotential beim Kühlen sogar bei bis zu 60 Prozent. „Neben dem erheblichen Einsparpotential beim Heizen und Kühlen bedingt ein niedrigerer Gesamtmedienverbrauch auch den Einsatz kleinerer Tankgrößen. So trägt das Energierückgewinnungskonzept zu deutlich reduzierten Gesamtbetriebskosten bei“, so Alkan. „Mit diesen Einsparungen leisten Unternehmen zudem einen positiven Beitrag zum Umweltschutz und können ihr ‚grünes' Image verbessern.“

Effiziente Prozesse und einfache Nachrüstung
Der Energierückgewinnungsprozess lässt sich über eine vollautomatische Steuerung umfassend kontrollieren und effizient gestalten. Zudem ermöglicht eine von SBM konzipierte Bedieneinrichtung jederzeit das Zu- und Abschalten des Energierückgewinnungssystems – unabhängig von der Steuerung des Sterilisators. Benötigt ein Kunde die gleichzeitige Anwendung des Systems auf mehreren Sterilisatoren, können weitere Wärmetauscher mit dem stationären Schichtspeicher verrohrt werden. Für bestehende Anlagen bietet SBM ein Nachrüstungspaket an, welches Konstruktion, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Dokumentation und Qualifizierung nach aktuellen Pharmastandards beinhaltet.

Auf der Achema 2015 in Frankfurt am Main stellt Bosch vom 15. bis 19. Juni 2015 (Halle 3.1, Stand C71) das neue Energierückgewinnungskonzept erstmals einem breiten Fachpublikum vor.

Leserkontakt:
Isa Alkan,
Telefon: +43 2630 312-214

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 200 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8755 - 18. November 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christin Poenisch

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