Kfz-Ersatzteile / Diagnostics / Werkstattausrüstung / Werkstattkonzepte

Connected Workshop – die Bosch-Vision Die Werkstatt der Zukunft ist vernetzt

  • Nutzungsabhängige Wartung und präventive Reparatur werden Realität
  • Kundenvertrauen und Mehrumsatz durch vernetzte Schnelldiagnose
  • Optimale Reparaturvorbereitung vor dem Werkstatttermin für einen effektiven Fahrzeugdurchlauf
  • Neue Technologien zur Optimierung des Reparaturprozesses
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  • 16. September 2014
  • Kfz-Ersatzteile / Diagnostics / Werkstattausrüstung / Werkstattkonzepte
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Pressetext

Für die Vernetzung von Diagnose- und Testgeräten etwa mit der Kundendienstannahme gibt es schon länger Lösungen. Ziel ist es dabei, Kunden- und Fahrzeugdaten nicht immer wieder neu erfassen zu müssen und so den Fahrzeugdurchlauf durch die Werkstatt zu optimieren. Mit seinem Werkstattnetz hatte Bosch dazu wichtige Impulse gegeben, die im offenen ASA-Werkstattnetz (asanetwork) realisiert wurden.

Das Internet der Dinge, schnelle Datenverbindungen und die Möglichkeiten, auch sehr große Datenmengen intelligent zu verarbeiten, eröffnen für die vernetzte Werkstatt, den „Connected Workshop“ inzwischen ganz neue Dimensionen. Die Werkstatt der Zukunft kennt den „Gesundheitszustand“ ihrer Kundenfahrzeuge und empfiehlt dem Fahrzeughalter bei Bedarf eine Reparatur, noch bevor eine Fahrzeugkomponente ausfällt. Pannen und – vor allem bei gewerblichen Nutzfahrzeugen wichtig – unnötige Standzeiten werden so vermieden. Die Werkstatt hat alle für die Instandsetzung nötigen Informationen und kann alle Arbeiten am Kundenfahrzeug effektiv, vollständig, ohne Verzögerungen und in hoher Qualität durchführen. Bosch hat für die vernetzte Werkstatt die entsprechenden Bausteine entwickelt, die inzwischen in Pilotprojekten in der Praxis erprobt werden.

So sieht die Kfz-Werkstatt der Zukunft aus
Die Werkstattzukunft beginnt mit dem vernetzten Fahrzeug. Ein zentrales Kontrollgerät erfasst kontinuierlich Fahrdaten und Informationen über den Betriebszustand und die Belastung der verschiedenen Fahrzeugkomponenten. Die Daten werden an ein zentrales Rechenzentrum übermittelt, wo sie mit Hilfe intelligenter Algorithmen für die präventive Diagnostik verarbeitet werden. Diese Software verarbeitet die Messwerte aus dem Fahrzeug mit Daten aus bereits durchgeführten Reparaturen, Erfahrungen aus dem Flottenbetrieb und dem Bosch-Know-how zu Komponenten und Fahrzeugsystemen. Damit ist es möglich, nicht nur Wartungstermine an die individuelle Fahrzeugbeanspruchung anzupassen, sondern auch die verbleibende Lebensdauer einzelner Fahrzeugbauteile vorauszuberechnen. Mit dem Bosch-Softwarepaket können zudem über Telematik-Dienste Prüfabläufe im Fahrzeug durchgeführt werden, um den anstehenden Werkstattaufenthalt vorzubereiten und zu verkürzen.

Bei Bedarf erhält der Fahrer die Information, dass eine Wartung fällig ist, oder zum Beispiel die Empfehlung, einen Injektor der Einspritzanlage austauschen zu lassen, weil der voraussichtlich in Kürze ausfallen wird. Akzeptiert er die Empfehlung, wird er vom Service Center angerufen, um einen Werkstatttermin zu vereinbaren. Die Werkstatt wird gleichzeitig über die anstehende Reparatur mit allen Details informiert, Ersatzteile werden bestellt und die Verfügbarkeit eventuell nötiger Spezialwerkzeuge geprüft. Es wird also alles getan, damit zum vereinbarten Werkstatttermin alles vorhanden ist, was für einen störungsfreien Reparaturablauf nötig ist.

Alle Informationen zur Reparatur auf der elektronischen Job-Card
Kommt der Autofahrer zum vereinbarten Termin, wird schon beim Einfahren in das Betriebsgelände das Fahrzeug-Kennzeichen gelesen. Der Kundendienstberater erhält die Information, dass der Kunden da ist, und hat gleichzeitig alle Daten rund um die geplante Reparatur auf der elektronischen Job-Card von Bosch zur Verfügung. Diese Job-Card begleitet das Fahrzeug nun durch die Werkstatt. Während der Kundendienstberater das Fahrzeug in die Annahme fährt, werden mit dem Bosch-Baustein „Flex Inspect“ automatisch Fehlerspeicher ausgelesen, Batterie, Reifenluftdruck und die Fahrwerksgeometrie geprüft. Gemeinsam mit dem Kunden bespricht der Berater anschließend am Fahrzeug die anstehenden Arbeiten. Das schafft Vertrauen beim Kunden und bietet dem Betrieb die Möglichkeit, weitere Serviceleistungen anzubieten.

Augmented Reality unterstützt den Mechatroniker bei der Arbeit
Mit der elektronischen Job-Card werden auch dem Mechatroniker alle Informationen über die Reparatur an seinem Arbeitsplatz übermittelt. Bosch stellt ihm gleichzeitig alle für die Reparatur erforderlichen Diagnose- und Fahrzeugdaten zur Verfügung – permanent aktualisiert über eine Internetverbindung. Zusätzlich wird der Mechatroniker durch Augmented Reality auf seinem Tablet-Computer aus der Bosch-DCU-Reihe unterstützt. Augmented Reality erweitert die Realitätswahrnehmung. Nachdem der Service-Mitarbeiter die Kamera des Tablet-Computers auf den Motorraum gerichtet hat, werden in das reale Bild die passenden Informationen wie erforderliche Werkzeuge und Reparaturhinweise eingeblendet. Zeitaufwändiges Nachschlagen in Service-Handbüchern entfällt damit. Auch hinter Verkleidungen versteckte Bauteile oder die Verkabelung hinter einer Armaturentafel können so als dreidimensionale Bilder eingeblendet werden. Die Daten für die Augmented Reality-Unterstützung werden dazu automatisch aus einer Cloud-Anwendung auf das Werkstatt-Tablet geladen.

Über Remote Service kann der Mechatroniker bei Bedarf zusätzliche Unterstützung durch Mitarbeiter aus dem Bosch-Servicezentrum abrufen. Über eine spezielle Software können die Bosch-Spezialisten beispielsweise Testgeräte aus der Ferne steuern oder Klimageräteparameter überprüfen, bei der Kalibrierung unterstützen oder auch den Werkstatt-Mitarbeiter Schritt für Schritt durch den Klimaservice führen.

Alle durchgeführten Arbeiten sind schließlich auf der elektronischen Job-Card von Bosch dokumentiert. Der Serviceberater kann damit dem Kunden bei der Fahrzeugabholung die Reparatur in allen Details erläutern. Gleichzeitig werden Informationen über den Reparaturablauf auch an die Datenzentrale übermittelt. Dort werden sie mit der Bosch-Analysesoftware verarbeitet und damit die präventive Diagnostik stetig weiterentwickelt.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit die komplette Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Über 18 000 Mitarbeiter in 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass mehr als 650 000 verschiedene Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet unter der Bezeichnung "Automotive Service Solutions" Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit rund 17 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8680 - 16. September 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Heiderose Dreiner

+49 721 942-3145 E-Mail senden

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