Personal- und Sozialthemen

„Jugend forscht“ 2014 Neuer Teilnehmerrekord in Baden-Württemberg Bosch: Forschernachwuchs stärkt Wirtschaftsregion

  • 563 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Regionalwettbewerben von „Jugend forscht“ in Baden-Württemberg
  • Mehr als 100 Talente zeigen Erfindungsreichtum Baden-Württembergs beim Landeswettbewerb
  • Projekte von Robotik über mobile Sternwarten bis zu Ballons, die Leben retten
  • Besuchertag am 10. April 2014 ab 13:00 Uhr in Fellbach
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  • 08. April 2014
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  • Presseinformation

Pressetext

Fellbach – 107 junge Nachwuchsforscherinnen und –forscher stellen beim 49. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Fellbach die Innovationskraft und den Erfindergeist Baden-Württembergs unter Beweis. Eine ehrenamtliche Jury kürt vom 8. bis 10. April 2014 die besten Ideen. Die Gewinner werden Baden-Württemberg im Mai beim Bundeswettbewerb vertreten. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Verwirkliche Deine Idee“. Schirmherr des Landeswettbewerbs ist Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Bosch richtet den Landeswettbewerb bereits zum 29. Mal als Patenunternehmen aus. „Der neue Teilnehmerrekord zeigt das gewaltige Ideenpotenzial junger Menschen aus Baden-Württemberg“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, im Vorfeld des Wettbewerbs. „Diese Jugendlichen sind die Nachwuchskräfte von morgen, die den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stärken. Sie tragen mit ihren Erfindungen und Lösungsansätzen zur kreativen Vielfalt der Unternehmen bei. Deshalb engagiert sich Bosch seit vielen Jahren für den Wettbewerb, auch um Interesse an technischen Berufen früh zu fördern.“

Steigendes Interesse an Technik – auch bei Mädchen
Das Interesse an „Jugend forscht“ in Baden-Württemberg steigt weiter. 563 Teilnehmer und 281 Projekte sind ein neuer Rekord. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Teilnehmerzahlen um rund sieben Prozent gestiegen, die Anzahl der Projekte um rund elf Prozent. Auch der Anteil an Teilnehmerinnen steigt. Ist vergangenes Jahr noch rund jeder vierte Teilnehmer weiblich gewesen, ist es dieses Jahr knapp jeder dritte. Die meisten Arbeiten kommen aus den Bereichen Technik, Biologie und Arbeitswelt. „Wenn es ‚Jugend forscht‘ nicht gebe, müsste man diesen Wettbewerb erfinden! Seit Jahrzehnten trägt er dazu bei, Schülerinnen und Schüler für Naturwissen-schaft und Technik zu begeistern. Er ergänzt damit ein zentrales bildungspolitisches Ziel des Kultusministeriums: die MINT-Förderung“, erklärt Schirmherr Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Stoch gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Talent, ihr vorbildliches Engagement und ihren herausragenden Einsatz.

Jugend forscht öffnet die Tore für Besucher
Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentieren ihre Projekte am Donnerstag, den 10. April 2014, der Öffentlichkeit. Von 13:00 bis 17:00 Uhr stehen in der Schwabenlandhalle in Fellbach, Tainer Str. 7, die jungen Talente und ihre Projektbetreuer Frage und Antwort. Der Eintritt ist frei.

Von lebensrettenden Ballons bis zu Robotik
Für den Landeswettbewerb haben sich in zehn Regionalwettbewerben 57 der insgesamt 281 Projekte qualifiziert. Eine Fachjury mit Vertretern aus Schulen, Hochschulen und Industrieunternehmen wählt aus diesen je einen Sieger in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik sowie Technik. Zudem zeichnet sie das beste interdisziplinäre Projekt aus. Die Gewinner des Landeswettbewerbs werden am Donnerstagvormittag, den 10. April 2014, geehrt. Sie vertreten das Land Baden-Württemberg vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 im Bundeswettbewerb in Künzelsau.

Kategorie Arbeitswelt – lebensrettender Ballon
Die Erfindung von Robin Jäger, Jannik Notter und Philip Holzinger von Bosch in Stuttgart-Feuerbach kann Leben retten. Sie haben einen Ballon mit integrierter Kamera entwickelt, der bei LKW-Unfällen automatisch aufsteigt. Die Rettungskräfte erhalten so noch vor ihrem Eintreffen Luftaufnahmen und können sich bereits ein Bild von der Lage vor Ort machen.

Kategorie Chemie – Gips mit Löschkraft
Schneller als die Feuerwehr ist die Gipsmischung von Carolin Langner, Julian Strähle und Leo Scheibe vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Metzingen. Im Falle eines Brandes setzt diese Kohlenstoffdioxid und Wasser frei und verzögert so die Ausbreitung des Feuers. Die Gipsmischung könnte beispielsweise im Hausbau eingesetzt werden.

Kategorie Geo- und Raumwissenschaften – mobiler Sterngucker
Dass eine Sternwarte nicht groß sein muss, zeigen Hannes Häbich, Henrik Jäger und Florian Stober aus Murrhardt. Sie haben einen PKW-Anhänger zu einer mobilen Sternwarte für Forschung und Sternführungen umfunktioniert.

Kategorie Technik – fußballspielende Roboter
Ruben Bauer, Eric Hauser und Christoph Moser vom Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen entwickeln zwei Roboter für ein Fußballspiel. Dazu forschen sie an innovativen Antriebssystemen, der Umgebungserfassung mit Hilfe verschiedener Sensoren und der Kommunikation zwischen Robotern. Die so gewonnenen Erkenntnisse wollen sie auf andere Problemstellungen der Technik übertragen.

Bosch fördert Technikbegeisterung bei Jugendlichen seit 1986
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch richtet nicht nur bereits seit 1986 den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ Baden-Württemberg aus, sondern unterstützt als Patenunternehmen auch zwei weitere regionale „Jugend forscht“-Wettbewerbe. Seit 1996 organisiert die Bosch Thermotechnik GmbH den Regionalwettbewerb Hessen-Mitte. Auch in der Region Hildesheim ist Bosch aktiv und fördert gemeinsam mit weiteren Unternehmen den dortigen Wettbewerb „Jugend forscht“.

Zudem engagiert sich Bosch als Gründungsmitglied bei der Initiative „Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e. V.“. Im Mittelpunkt steht auch hier die Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Naturwissenschaften, Wirtschaft und Technik. Deutschlandweit unterhält Bosch mehr als 280 Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten.

Weitere Informationen im Internet:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Jugend forscht Baden-Württemberg
Jugend forscht bei Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8529 - 08. April 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Michael Kattau

+49 711 811-6029 E-Mail senden

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