Power Tools

Bosch macht effizientes Arbeiten leicht Henk Becker
Mitglied des Bereichsvorstands
im Geschäftsbereich Power Tools
der Robert Bosch GmbH
anlässlich der Pressekonferenz
in Leinfelden am 19. März 2014

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  • 19. März 2014
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Pressetext

Meine Damen und Herren,
Bosch war im europäischen Markt für Profi-Elektrowerkzeuge auch im Jahr 2013 wieder erfolgreich: Während der Markt für handgehaltene Elektrowerkzeuge um zwei Prozent zurückging, konnte Bosch ein Wachstum von drei Prozent erzielen und den Marktanteil von 30 Prozent weiter ausbauen. Unsere Systemlösungen helfen Handwerkern, produktiv zu sein, knifflige Aufgaben souverän zu lösen und damit den Zeitdruck im harten Baustellenalltag zu meistern. Dieses Ziel verfolgen wir auch mit unseren diesjährigen Innovationen. Dazu zählen besonders effiziente Akku-Geräte, Geräte mit hohem Anwenderschutz sowie Geräte und Zubehör für spezifische Anwendungen.

Die Bausteine für besonders effiziente Akku-Geräte
Akku-Geräte sind dann besonders effizient, wenn sie eine lange Lebensdauer und eine lange Laufleistung aufweisen. Damit unsere Geräte genau diese Kriterien erfüllen, haben wir sie mit wartungsfreien, langlebigen EC-Motoren, Akkus mit CoolPack-Technik zum Schutz vor zu schneller und hoher Erwärmung und einer nochmals höheren Ah-Zahl ausgestattet.

Die bürstenlosen EC-Motoren von Bosch sind im Gegensatz zu herkömmlichen DC-Elektro-Motoren mit Kohlebürsten komplett wartungsfrei und arbeiten mit einem Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent statt 60 bis 70 Prozent. Dadurch entstehen weniger Wärmeverluste. Die Geräte werden nicht so heiß und können pro Akkuladung bis zu 30 Prozent mehr leisten. Zusätzlich schützt die Electronic Motor Protection (EMP) das Gerät: Sie schaltet den Motor bei Überlast sofort ab. Durch diese Faktoren verdoppelt sich die Lebensdauer von Bosch-Akkugeräten mit EC-Motoren gegenüber Werkzeugen mit konventionellen Motoren. Darüber hinaus ermöglicht die EC-Technologie eine sehr kompakte und leichte Bauweise der Werkzeuge.

Unsere Akkus bieten wir seit Einführung von 2,0 Ah für 36 Volt-Profigeräte im Januar dieses Jahres als erster Hersteller durchgängig mit 2,0 und 4,0 Ah an. In der 18 Volt-Klasse haben wir die Kapazität seit 2007 kontinuierlich gesteigert: Bei den Compact-Akkus, die sich durch geringes Gewicht auszeichnen, von 1,3 auf nun 2,0 Ah, bei den XL-Akkus, die sich durch lange Laufleistung auszeichnen, von 2,6 auf 4,0 Ah. Jetzt erhöhen wir die Kapazität erneut und bieten für 18 Volt-Geräte erstmals 5,0 Ah-Akkus mit bewährter CoolPack-Technik zur vollen Ausschöpfung der Laufzeit an.

18 Volt-CoolPack-Akkus mit 5,0 Ah
Die neuen 5,0 Ah-Akkus bieten gegenüber den bisherigen 4,0 Ah-Akkus nochmals 25 Prozent mehr Laufzeit. Gleichzeitig sind sie mit einer Größe von nur 11,5 x 7,5 x 5,5 Zentimetern und 620 Gramm Gewicht die kleinsten und leichtesten 5,0 Ah-Akkus für 18 Volt-Geräte im Markt. Darüber hinaus führt der CoolPack-Akku von Bosch die Wärme, die mit zunehmender Einsatzdauer und Leistung, die dem Akku abverlangt wird, entsteht, durch seine spezielle Gehäuse-Geometrie mit Kühlrippen permanent nach außen ab. Dadurch bleibt er deutlich kühler als herkömmliche Akkus und ist über die gesamte Laufzeit von 5,0 Ah einsatzfähig. Die Wärmeableitung wirkt sich auch positiv auf die Lebensdauer des Akkus aus: Er hält doppelt so lange wie ein Akku ohne CoolPack-Technik. Wer einen Akku von Bosch kauft, kann diesen außerdem sofort einsetzen, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob er passt: Das bewährte „Flexible Power System“ stellt die Kompatibilität zu allen bestehenden Elektrowerkzeugen und Ladegeräten einer Voltklasse sicher. So bieten wir Handwerkern Planungs- und Kostensicherheit.

Effizient arbeiten mit neuer EC-Bohrschrauber-Generation
Die Vorteile von EC-Motor und CoolPack-Akku bieten nun auch unsere Bohrschrauber GSR 14,4 V-EC Professional und GSR 18 V-EC Professional sowie die Schlagbohrschrauber GSB 14,4 V-EC Professional und GSB 18 V-EC Professional. Sie gehören zur „dynamicseries“– einer Serie besonders kompakter Geräte mit langer Akku-Laufleistung – und basieren auf bewährten Modellen. Dank der EC-Technologie sind sie allerdings langlebiger: Sie halten doppelt so lange wie Geräte ohne EC-Motoren. Dadurch eignen sie sich besonders für Serienanwendungen und ermöglichen ausbauenden Gewerken wie Elektrikern, Installateuren und Schreinern schnelles, effizientes Arbeiten. Die beiden Akku-Bohrschrauber haben eine Kopflänge von nur 179 Millimetern, die beiden Akku-Schlagbohrschrauber sind nur 189 Millimeter lang. Dadurch können Handwerker sie auch problemlos über Kopf und an engen oder schwer zugänglichen Stellen einsetzen. Ein hohes Drehmoment – der GSR 18 V-EC Professional bietet beispielsweise 31 Newtonmeter bei einem Schraubfall in Weichholz – und die Ausstattung mit einem 13 Millimeter Auto-Lock-Bohrfutter sorgen für ein breites Anwendungsspektrum der Geräte.

Effizient schrauben mit dem GDX 18 V-EC Professional
Der Drehschlagschrauber GDX 18 V-EC Professional vereint die Vorteile der EC-Technologie mit der bewährten und einzigartigen Sechskant-/Vierkant-Aufnahme des bestehenden GDX-Modells: Mit dieser können sowohl Schrauberbits als auch Steckschlüssel verwendet werden. Der GDX 18 V-EC Professional bietet darüber hinaus eine bis zu 100 Prozent längere Lebensdauer sowie eine kompaktere und leichtere Bauweise als Werkzeuge mit konventionellen Motoren. Er dreht mit einem 4,0 Ah-Akku rund 490 Schrauben mit 6 x 65 Millimetern in Weichholz ein, was einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Modell ohne EC-Motor entspricht. Handwerkern steht damit ein noch vielseitigeres und effizienteres Gerät für alle notwendigen Verbindungen im Installations-, Metall- und Holzbau zur Verfügung. Drei voreingestellte Drehzahlstufen sorgen für einfaches Arbeiten: Die vorgewählte Drehzahl minimiert das Risiko, Schrauben zu überdrehen und damit abzureißen. Die erste Stufe ist ausgelegt für kleine Schrauben, die zweite für mittlere Schrauben, die dritte für große Schrauben. Das entspricht zum Beispiel dem Verschrauben von Blechen, Holzbrettern und Metallprofilen. Für eine gute Ausleuchtung des Arbeitsbereichs sorgen drei LEDs im Gerätekopf. Sie sind bei Bedarf zuschaltbar und erleichtern das Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen.

Zukunftsmodell: Effizientes Laden mit Induktion
Wer mit Akku-Geräten arbeitet, ist mobil, muss allerdings stets die nötige Zeit einplanen und daran denken, die Energiequelle auch zu laden, sonst ist das Gerät nicht einsatzfähig. Außerdem müssen gegebenenfalls mehrere Ladegeräte angeschafft werden, um Akkus gleichzeitig laden zu können, damit sie zum gewünschten Zeitpunkt zur Hand sind. Das Verschmutzen der Kontakte sowie das ständige Aus- und Einbauen der Akkus begünstigen darüber hinaus ihren Verschleiß. Das Zukunftsmodell von Bosch heißt deshalb „Induktives Laden“ und bietet vor allem Anwendern im semistationären Bereich drei wesentliche Vorteile:
  • höhere Nutzerfreundlichkeit und Produktivität, weil die Akkus am Gerät verbleiben und während jeder Arbeitsunterbrechung auf der Lade-Einheit abgestellt und so geladen werden können,
  • volle Flexibilität, weil die induktiven Akkus einer Volt-Klasse weiterhin mit allen Geräten dieser Klasse kompatibel sind,
  • sehr robuste Lade-Einheiten, die keine Kontaktstellen mehr haben und deshalb unempfindlich gegenüber Wasser, Staub und Schmutz sind.
Geplant ist die Einführung von induktiven Akkus und Ladegeräten für Herbst dieses Jahres. Damit bieten wir für Elektrowerkzeuge erstmals eine Technologie an, die im täglichen Leben bereits Einzug gehalten hat, sei es in Form eines Induktionsherds oder als Ladestation für die elektrische Zahnbürste. Wir sind davon überzeugt, mit dieser Pionierleistung ebenso erfolgreich sein zu können wie mit der erstmaligen Integration von Lithium-Ionen-Zellen in einen Akkuschrauber – einer Technologie, die man vor 2003 nur aus Handys kannte, mit der mittlerweile aber 83 Prozent aller handgehaltenen Akku-Elektrowerkzeuge in Europa ausgestattet sind.

Hoher Anwenderschutz: Winkelschleifer mit Bremssystem
Zu unseren Systemlösungen zählen auch Geräte, die effizientes Arbeiten und hohen Anwenderschutz verbinden, beispielsweise Winkelschleifer. Die Geräte müssen zwischen einzelnen Arbeitsschritten immer wieder abgelegt werden. Ein langes Auslaufen der Scheibe ist dabei nicht nur hinderlich, sondern kann sogar gefährlich werden, wenn der Anwender das Gerät zu früh ablegt und es sich verselbstständigt. Um hier Abhilfe zu schaffen, bringen wir unter dem Motto „Die erste Bremse, die schneller macht“ sechs neue kleine Winkelschleifer auf den Markt: drei Modelle mit 1 200 und drei mit 1 500 Watt. Sie alle sind mit dem „Intelligent Brake System“ ausgestattet, dem ersten Bremsmodul, das magnetisch arbeitet und damit völlig verschleiß- und wartungsfrei ist. Es bremst im Gegensatz zu mechanischen oder elektronischen Bremssystemen auch bei Stromausfall zuverlässig und sorgt dafür, dass die Winkelschleifer 70 Prozent schneller zum Stehen kommen als ein Winkelschleifer ohne Bremssystem. Da die Scheibe schneller still steht, kann der Winkelschleifer schneller abgelegt werden, der Anwender kann schneller weiterarbeiten. Das spart Zeit und Geld. Darüber hinaus eignen sie sich damit auch für Arbeitseinsätze, in denen hohe Sicherheitsstandards gelten, wie in Raffinerien, auf Ölplattformen sowie im Kran-, Schiffs-, Tank- und Behälterbau. Zwei der sechs Modelle verfügen zusätzlich über den bewährten „Protection Switch“, einen Totmannschalter, der über die gesamte Länge des Haltegriffs bedient werden kann – egal ob der Winkelschleifer vorne, hinten oder in der Mitte gehalten wird. So haben Anwender auch in schwierigen Arbeitspositionen stets die volle Kontrolle über das Gerät.

Das „Intelligent Brake System“ ist eine Wirbelstrombremse. Wird der Winkelschleifer ausgeschaltet oder gibt es einen Stromausfall, werden zwei zueinander parallele Magnete im Getriebe so ausgerichtet, dass sich ihre Nord- und Südpole gegenüberliegen. Dazwischen liegt eine Kupferscheibe, in der durch den entstehenden magnetischen Fluss ein Bremsmoment erzeug wird (Wirbelstrom-Prinzip). Dadurch kommt die Scheibe des Winkelschleifers innerhalb kürzester Zeit zum Stehen.

Hoher Anwenderschutz: Bohren und Meißeln ohne Staub
Einen wesentlichen Beitrag zum Anwenderschutz leisten wir auch durch unsere Lösungen für staubarmes Bohren und Meißeln. Beton abbrechen, Löcher und Aussparungen bohren zum Anbringen von Leuchten und Steckdosen, Kernbohrungen für das Durchführen von Kabeln und Rohren herstellen – Bohrmehl, das dabei von oben herunter rieselt oder aufwirbelnder Staub behindern Handwerker bei der Arbeit und belasten ihre Gesundheit. Wir bieten ihnen jetzt ein komplettes System für staubarmes Bohren und Meißeln: die Staubabsaugungen GDE 16 Plus Professional für kleine Bohrhämmer, GDE 68 Professional und GDE 162 Professional für alle gängigen Bohrhämmer, Diamant- oder Schlagbohrmaschinen zum Bohren mit Hohlbohrkronen bis 68 beziehungsweise 162 Millimeter, GDE max Professional für SDS-max-Bohr- und Schlaghämmer im aktuellen Bosch-Programm und jetzt neu: GDE 16 Cyl Professional für Bosch-Schlagbohrmaschinen und GDE hex Professional für Abbruchhämmer sowie den SDS-max-Schlaghammer GSH 11 VC Professional. Mit ihrer Hilfe werden Bohrmehl und Staub direkt dort abgesaugt, wo sie entstehen. Das Ergebnis ist gesundheits- und werkzeugschonenderes sowie effizienteres Arbeiten. Die neuen Staubabsaugungen zeichnen sich wie die bereits erhältlichen Systeme durch einfache Montage, geringes Gewicht an der Maschine sowie eine robuste Bauweise aus. Sie werden per Schnellspanner fixiert und bilden zusammen mit unseren Nass-/Trockensaugern des „Click & Clean-Systems“ eine Systemlösung für staubarmes Arbeiten: Elektrowerkzeug, Staubabsaugung und Sauger aus einer Hand.

Geräte und Zubehör für spezifische Anwendungen
Neben Geräten, die ein hohes Anwendungsspektrum abdecken, wie Schrauber, Bohrhämmer und Stichsägen, bieten wir auch Elektrowerkzeuge und Zubehör für sehr spezifische Anwendungen, darunter Druckluftnagler, Rührwerke, ein Rohrbandschleifer, eine Metalltrennsäge oder ein Schleifsystem für effizientes Verschleifen von Schweißnähten und Herstellen einer sauberen Oberfläche in nur zwei Schritten. Damit erfüllen wir unseren Anspruch, Handwerkern für nahezu jedes Problem eine passende Lösung zu bieten.

Effizient Fräsen mit den Oberfräsen der neuen 1 250er-Klasse
Im Segment „Holzbearbeitung“ bringen wir jetzt zwei neue Oberfräsen in den Markt. Fräsarbeiten erfordern Präzision. Schon Abweichungen im Zehntel-Millimeter-Bereich können dazu führen, dass die Fräsung nicht dem gewünschten Ergebnis entspricht. Schwierige Justierung, mühsame Handhabung, komplizierter Werkzeugwechsel – das sind Herausforderungen, die Handwerker im Umgang mit Oberfräsen meistern müssen. Die Lösung von Bosch sind handliche Präzisionsgeräte mit 1 250 Watt Leistung und 60 Millimeter Tauchtiefe: GOF 1250 CE Professional und GOF 1250 LCE Professional. Sie zeichnen sich durch eine einfache Feinjustierung aus – per „After-Lock“-Feineinstellung kann man die gewählte Frästiefe sogar in eingetauchter Position im Zehntel-Millimeter-Bereich nachjustieren – und lassen sich dank neuer Geometrie von Fußplatte, Tauchsäulen und Griffen besonders exakt führen. Der Werkzeugwechsel geht ebenfalls leicht von der Hand: Einfach Oberfräse auf den Kopf stellen, Spindelarretierung aktivieren und Parkposition einrasten. Dann hat der Handwerker beide Hände frei zum Wechseln des Fräsers. Die Geräte sind bis auf zwei Produktmerkmale identisch: Die LCE-Version besitzt eine digitale Tiefenanzeige. Mit Hilfe des Displays lassen sich die gewünschten Werte noch einfacher einstellen und reproduzieren als mit der üblichen Skala. Darüber hinaus leuchtet ihr LED-Ring den Arbeitsbereich so aus, dass präzises Fräsen noch einfacher ist.

Einfach Fenster ausbauen mit „C-Tec Speed“-Sägeblättern
Wenn es um die Bewältigung unterschiedlicher Aufgaben geht, gibt es wohl kaum ein Gerät, das mehr Möglichkeiten bietet als ein Multi-Cutter. Allerdings wird dieses vielseitige Gerät erst durch das richtige Zubehör zum Problemlöser. Betrachtet man beispielsweise den Ausbau von Fenstern, kommt man mit einem Oszillationsgerät zwar heute schon besonders leicht an schwer zugängliche Stellen heran, ohne umliegende Bauteile und Wände zu beschädigen. Man kann Rahmen und Verankerungen aber nicht sauber durchtrennen, weil Standard-Tauchsägeblätter mit 40 Millimetern nicht lang genug dafür sind. Unsere 70 Millimeter langen „C-Tec Speed“-Sägeblätter lösen dieses Problem. Sie sind in den Ausführungen Wood sowie Wood & Metal erhältlich und sägen dank spezieller Blattgeometrie mindestens 30 Prozent schneller als herkömmliche Tauchsägeblätter. Grundlage dafür sind unter anderem ihr schlanker Blattkörper und die abgerundete Schneidekante, mit der die „C-Tec Speed“-Sägeblätter schnell und mühelos in das Material eintauchen. Darüber hinaus passen sie dank Universal-Aufnahme OIS (Oscillating Interface System) adapterlos auf alle gängigen Profi-Multi-Cutter. Das bietet Handwerkern zusätzliche Flexibilität.

Verbund-Bauteile sauber trennen mit Hartmetall-Technologie
Auch Säbelsägen können mit dem passenden Zubehör genau das trennen, was ich will. Im Hochbau werden zunehmend gehärtete und hochlegierte Stähle wie rostfreier V2A-, V4A- oder Duplexstahl in Kombination mit Holzelementen verbaut. Bisherige Bi-Metall-Sägeblätter schaffen es jedoch nicht, gehärtete Stähle und Holz in Verbund-Bauteilen zu durchtrennen. Bosch hat dieses Problem gelöst und die Hartmetall-Technologie für Säbelsägeblätter weiterentwickelt. Die neue Serie „Progressor for Wood and Metal“ umfasst drei Säbelsägeblätter mit 150, 225 und 300 Millimetern Länge und ermöglicht Handwerkern effizientes Trennen von Verbund-Bauteilen bei Abbruch- und Renovierungsarbeiten. Die Säbelsägeblätter verfügen über aufgeschweißte Hartmetallzähne. Diese sind besonders robust und scharf geschliffen. Hinzu kommt, dass die Verzahnung „progressiv“ verläuft – daher der Name der Sägeblätter: Sie weist vom Schaft zur Blattspitze hin einen zunehmenden Zahnabstand auf. Dadurch können mit demselben Blatt zeitgleich dünne Materialien wie Schrauben und dicke Materialien wie Holzprofile geschnitten werden. Das Ergebnis: Effizientes Arbeiten bei längerer Lebensdauer der „Progressor for Wood and Metal“-Blätter gegenüber Bi-Metall-Blättern. Das umfangreiche Hartmetall-Programm von Bosch umfasst außerdem Säbelsägeblätter für hochlegierten Stahl („Endurance for Stainless Steel“), Trockenbau-Werkstoffe wie zementgebundene Faserplatten („Endurance for Fiber Plaster“), Porenbeton („Endurance for Aerated Concrete“), Porotonsteine („Endurance for Brick“) und Gusseisen („Basic for Cast Iron“).

Passendes Zubehör zur Hand mit den Pro-Mix-Zubehör-Sets
Ein leidiges Dauerthema für Handwerker ist es, unzählige Bits und Bohrer mit sich herumzuschleppen, aber auf der Baustelle dennoch nicht das passende Zubehör zur Hand zu haben. Wir bieten Handwerkern mit Pro-Mix Metal, Pro-Mix Concrete und Pro-Mix Wood deshalb Zubehör-Sets an, die nahezu alle Bohr- und Schraubanwendungen abdecken. Die 35-teiligen Sets setzen sich gemäß ihrer Bezeichnung jeweils aus den sechs gängigsten Metall-, Beton- oder Holzbohrern sowie aus drei Steckschlüsseln, zwei Doppel-Bits, zwei Bithaltern und 22 Schrauberbits zusammen. So haben Handwerker mit nur einem Set für nahezu jede Anwendung das passende Zubehör zur Hand – auch dann, wenn sie ungeplant von einer Baustelle zur anderen wechseln oder am Einsatzort eine unvorhergesehene Leistung erbringen müssen. Alle Sets sind übersichtlich sortiert. Die Schrauberbits sind zusätzlich mit einer Farbcodierung versehen. Sie hilft dem Handwerker, auf einen Blick den passenden Bit für die jeweilige Anwendung zu finden. Das Sortiment umfasst PH-, PZ-, Schlitz-, Hex- und Sicherheitstorx-Schrauberbits.

Effizient messen mit dem GLM 30 Professional
Bevor man auf der Baustelle wirklich Hand anlegen kann, muss Maß genommen werden für die Kalkulation von Material und Kosten. Viele Handwerker greifen dafür immer noch zum Zollstock, weil große, komplizierte Messgeräte sie abschrecken. Diese Hemmschwelle baut der GLM 30 Professional von Bosch nun ab. Er ist der erste Profi-Laser-Entfernungsmesser mit selbsterklärender Ein-Knopf-Bedienung: Der erste Knopfdruck schaltet das Gerät ein, der zweite aktiviert den Laser – und schon ist das Gerät zum Messen bereit. Distanzen bis 30 Meter lassen sich sekundenschnell auf zwei Millimeter genau ermitteln – auch von Handwerkern, die wenig Erfahrung im Umgang mit Laser-Entfernungsmessern haben. Darüber hinaus ist der GLM 30 Professional mit gerade einmal 10 x 4 Zentimetern und rund 100 Gramm Gewicht der kompakteste und leichteste Profi-Entfernungsmesser von Bosch. Er passt in jede Hosentasche und lässt sich bequem an jeden beliebigen Einsatzort transportieren. Ein weiterer Vorteil ist die im Markt einzigartige Auto-Summen-Funktion: Mit jedem Knopfdruck erfolgt eine weitere Messung. Die Werte werden automatisch addiert und in der obersten Zeile des Drei-Zeilen-Displays angezeigt. So sind Fehler beim Zusammenrechnen einzelner Ergebnisse ausgeschlossen. Messgenauigkeit und Reichweite des Geräts sind nach ISO-Norm 16331-1 zertifiziert. Das ermöglicht Handwerkern den objektiven Vergleich zertifizierter Laser-Entfernungsmesser: Der GLM 30 Professional misst auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sehr schnell und genau.

Ausblick
Mit Innovationen wie effizienten Akku-Geräten, Systemlösungen für hohen Anwenderschutz und spezifischen Problemlösern macht Bosch effizientes Arbeiten leicht. Wir helfen Handwerkern, ihre Produktivität zu verbessern, um im harten Wettbewerb bestehen und mit überzeugenden Arbeitsergebnissen neue Kunden gewinnen zu können. Mit dieser konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen wollen wir unsere Erfolgsgeschichte 2014 fortschreiben und unsere führende Position weiter ausbauen.

RF00221 - 19. März 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Martin Steinlehner

+49 711 758-3132 E-Mail senden

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