Wirtschaft

Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ Dr. Christof Bosch erhält die Dieselmedaille Auszeichnung für herausragende Technologieführerschaft
der Bosch-Gruppe

  • Gesellschaftsrechtliche Unternehmensstruktur hat sich bewährt
  • Beständig hohe Zukunftsinvestitionen in Forschung und Entwicklung
  • Nutzbringende Innovationen zur Verbesserung der Lebensqualität
Beitrag sammeln
PDF herunterladen
  • 29. November 2013
  • Wirtschaft
  • Presseinformation

Pressetext

Stuttgart/München – Dr. Christof Bosch erhält stellvertretend für die Bosch-Gruppe die Dieselmedaille 2013 in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen würdigt damit die herausragende Technologieführerschaft und Innovationskraft sowie den Erfindergeist in den vielfältigen Bereichen des international führenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmens. Die Auszeichnung erfolgte im Ehrensaal des Deutschen Museums in München durch den Ersten Vorsitzenden des Instituts, Dr. Heiner Pollert, sowie den Vorsitzenden des Dieselmedaillen-Kuratoriums, Prof. Dr. Alexander Wurzer. Für die mehr als 42 000 Forscher der Bosch-Gruppe nahmen vier Bosch-Erfinder des Jahres 2013 gemeinsam mit Dr. Christof Bosch an der Ehrung teil.

Innovationen haben bei Bosch eine sehr lange Tradition. Schon 1897 meldete Bosch sein erstes Patent an und bereits 1909 gab es eine eigene Abteilung, die sich um alle Fragen rund um Patente, Marken und Lizenzen kümmerte. Diese Erfahrungen spiegeln sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung wider: „Bosch ist eines der großen Traditionsunternehmen der deutschen Industrie. Für die deutsche Automobilindustrie war und ist Bosch ein ganz wesentlicher technologischer Partner. Bei bahnbrechenden Erfindungen ist Bosch ganz vorne dabei. Die Verleihung der Dieselmedaille für die erfolgreichste Innovationsleistung ist Ausdruck dieser langjährigen Spitzenstellung. Als Entwicklungsvorstand der BMW AG freut mich das in besonderem Maße“, sagte Dr. Herbert Diess in seiner Laudatio auf Dr. Christof Bosch.

Bosch-Unternehmensverfassung hat sich bewährt
„Die besondere gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe“, so Dr. Christof Bosch anlässlich der Verleihung der Dieselmedaille. „Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Ich freue mich sehr, dass die hohe Innovationskraft unserer Forscher durch die Auszeichnung mit der Dieselmedaille in den Blick einer breiteren Öffentlichkeit rückt.“

„In einer Richtlinie – wie Robert Bosch es nannte – hat er seine Grundsätze einer guten Unternehmensführung niedergelegt“, so Dr. Christof Bosch. „Und darin nimmt er auch darauf Bezug, dass das Unternehmen eigentlich der Allgemeinheit zu dienen hat, dass auch der wirtschaftliche Nutzen im Zusammenhang mit einem Nutzen für das große Ganze zu sehen ist.“ Diese Grundsätze tragen heute die beiden Institutionen Robert Bosch GmbH und Robert Bosch Stiftung weiter und halten sie lebendig. Das Unternehmen setzt die kraftvolle Weiterentwicklung, die sich Robert Bosch für sein Unternehmen gewünscht hat, fort. Die Stiftung verwirklicht sein soziales Engagement im Dienst für die Allgemeinheit. Die Stiftungslösung ist in Deutschland nahezu einmalig und gilt als Vorbild für die erfolgreiche Fortführung eines Familienunternehmens nach Ausscheiden des Gründers. Ganz im Sinne Robert Boschs kann mit dieser Lösung die Selbstständigkeit des Unternehmens und dessen „kraftvolle und reiche“ Weiterentwicklung sichergestellt werden.

Über Dr. Christof Bosch
Als Sprecher der Familie ist Dr. Christof Bosch langjähriges Mitglied in allen wichtigen Gremien und hat damit wesentlichen Anteil an der Ausrichtung des Unternehmens. So ist er Mitglied des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung, Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und Mitglied des Aufsichtsrates der Robert Bosch GmbH. Er hat in diesen übergreifenden Funktionen einen breiten Überblick über alle Facetten des Unternehmens und unterstützt dabei im Sinne seines Großvaters und Unternehmensgründers Robert Bosch die langfristige und nachhaltige Unternehmensstrategie der Bosch-Gruppe.

„60 Jahre Dieselmedaille“
Die Dieselmedaille wurde 1952 auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels, ins Leben gerufen und 1953 erstmals verliehen. Sie ist damit Deutschlands ältester Innovationspreis. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen verliehen. Sie trägt nun im sechzigsten Jahr dazu bei, die Leistungen von Erfindern und innovativen Unternehmen in der Öffentlichkeit zu würdigen und ihre Arbeit zu unterstützen.

Internet-Links:

Bosch-Meilensteine aus Forschung und Entwicklung

Automatisiertes Fahren entdecken

Entwicklung des Diesel und Bosch Common-Rail – vom rustikalen Beginn zum sprintstarken und sparsamen Direkteinspritzer

Diesel-Marktüberblick von China bis USA

Videoportal:

Diesel Weltweit

Diesel Hybride

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8382 - 29. November 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Dr. Ingo Rapold

+49 711 811-48905 E-Mail senden

Diesen Beitrag teilen