Mobility Solutions

100 Jahre Strom im Auto Vom Bosch-Licht zum Einstiegshybriden

  • Bosch macht die Lichtmaschine zur Antriebsmaschine für Hybride
  • 1913 brachte der Generator Strom ins Auto und ermöglichte Autoradio, Scheibenwischer und heute Sicherheitssysteme wie ESP®
  • Boost Recuperation System als günstiger Einstiegshybrid
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  • 15. Oktober 2013
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Den Strom brachte Bosch schon vor 100 Jahren ins Auto: Ein Generator betrieb 1913 den ersten elektrischen Scheinwerfer der Welt, das Bosch-Licht. Die Lichtmaschine wurde in der Folge mehr und mehr zum E-Werk des Automobils. Mittlerweile versorgt der Generator unter anderem Autoradio, Fensterheber, Klimaanlage oder Sicherheitssysteme wie ESP®. Im Boost Recuperation System von Bosch unterstützt er nun mit zehn Kilowatt Leistung den Verbrennungsmotor und kann bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen. „Bosch macht die Lichtmaschine zur Antriebsmaschine. Damit ermöglichen wir eine preiswerte Hybridisierung. Das Boost Recuperation System von Bosch ist der Hybrid für jedermann“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Das ist möglich, weil die neue Hybridisierung auf bedarfsgerechten Komponenten und einem 48-Volt-Bordnetz basiert.

Bisher lag der Standard bei 12 Volt und der Generator arbeitete eher im Hintergrund: Ein grauer Zylinder, tief im Motorraum verbaut und über den Keilriemen von der Kurbelwelle des Motors angetrieben. Aber ohne den Generator wäre das Auto als Alltagsgefährt nicht denkbar. Bei Nachtfahrten gäbe es keine Scheinwerfer, bei Regen würde kein Wischer funktionieren und der Motor müsste ohne elektrischen Starter mit der Handkurbel angeworfen werden.

Licht auf Knopfdruck statt mit hochentzündlichen Stoffen
Dabei war der Generator am Anfang nur Mittel zum Zweck: Angetrieben vom Motor des Autos sollte er während der Fahrt die Energie erzeugen, die für den Betrieb elektrischer Scheinwerfer am Auto nötig war. Zuvor waren Karbidlampen das Mittel der Wahl. Doch Überlandfahrten mit diesen Lampen waren eine mühsame Angelegenheit: Viele Städte verboten die Durchfahrt mit Beleuchtung. Die Karbidlampen mussten jedes Mal neu entzündet werden. Zudem bedeuteten sie eine ständige Brandgefahr.
Einfacher ging es mit dem Bosch-Licht, das sich auf Knopfdruck an- und ausschalten ließ. Im März 1913 wurden die ersten Generatoren zusammen mit Scheinwerfern, Reglern und Batterien auf den Markt gebracht. Der Generator entwickelte sich zum unentbehrlichen Kraftwerk für alle Stromverbraucher, die heute das Autofahren sicherer und komfortabler machen.

Generator für die Elektromobilität
Hundert Jahre nach der Markteinführung des elektrischen Scheinwerfers entwickelt Bosch den Generator nochmals entscheidend weiter: Er wird vom Stromlieferanten zur Antriebskomponente eines preisgünstigen Einstiegshybriden. „Das Boost Recuperation System von Bosch macht den sparsamen Hybridantrieb auch in der Kompaktklasse erschwinglich“, sagt Dr. Rolf Bulander. Neben einem stärkeren Generator besteht es aus einer bedarfsgerechten Lithium-Ionen Batterie mit einer Kapazität von 0,25 Kilowattstunden sowie einem 48-Volt-Teilbordnetz.
Die innovative Antriebskomponente von Bosch vereint vier Funktionen in einem einzigen System: Rekuperation, Drehmomentunterstützung sowie komfortablen Start/Stopp- und Segelbetrieb. Die Kraftstoffersparnis liegt bei bis zu 15 Prozent, im realen Betrieb mit Segeln bei abgeschaltetem Motor sind zusätzliche 10 Prozent Reduzierung möglich. Die beim Bremsen überschüssige Energie wird über das 48-Volt-Bordnetz besonders schnell und effizient in der Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Die Energie wird bei Bedarf zum Generator zurückgeführt, der dann als unterstützender Motor wirkt.

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Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8353 - 15. Oktober 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

+49 711 811-6282 E-Mail senden

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