Nachhaltigkeit

Bericht des Weltklimarats (IPCC) 2013: „Energieeffizienz muss höhere Priorität erhalten“ Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

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  • 27. September 2013
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Pressetext

Zitate von Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH:

„Global gesehen geht die Entwicklung zur Erhöhung der Energieeffizienz nicht schnell genug voran. Wenn das Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, erreicht werden soll, müssen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz eine höhere Priorität erhalten.“

„Neben der Verantwortung, die die Industrie selbst übernimmt, ist auch das Handeln der Politik gefragt. Die Politik muss überzeugende Signale senden und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit möglichst viele Verbraucher vorhandene Energieeffizienz-Technologien einsetzen.“

„Bosch geht mit gutem Beispiel voran: Wir haben uns das Ziel gesetzt, unsere CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 2007 um 20 Prozent zu senken. So optimieren wir in allen Unternehmensbereichen laufend die Energieeffizienz. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Von 2007 bis 2012 konnten wir unsere relativen CO2-Emissionen um 15 Prozent reduzieren. In Werken, die die Umsetzungsphase bereits komplett durchlaufen haben, waren Emissionsminderungen von mehr als 30 Prozent möglich.“

„Wir haben noch enorme, ungenutzte Möglichkeiten, die Energieeffizienz durch verfügbare Technik in bestehenden Gebäuden signifikant zu verbessern. Gerade die energetische Optimierung eines Gebäudes durch neue, effiziente Heiztechnikanlagen unter Einbindung von erneuerbaren Energien ist heute einfach und zügig möglich, etwa bei der Erneuerung alter Heiztechnikanlagen in Gebäuden. Allein in Deutschland könnten wir durch den flächendeckenden Einsatz moderner Heiztechnik 50 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, das entspricht etwa einem Drittel der gesamten CO2-Emissionen durch den Verkehr in Deutschland.“

„Auch in der Industrie gibt es noch hohes Einsparpotenzial: Bis zum Jahr 2030 kann der Energiebedarf der Industrie um rund ein Viertel reduziert werden, wenn die jeweils beste am Markt verfügbare Technik zum Einsatz kommt. Unternehmen unterstützen wir mit umfassender Beratung und unserem System-Knowhow, um zum Beispiel in der Antriebs- und Steuerungstechnik und im Strom- und Wärmemanagement Energie zu sparen.“

Weitere Informationen im Internet: www.ipcc.ch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8344 - 27. September 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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