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Bosch kompakt Kraftfahrzeugtechnik von Bosch auf der IAA 2013 Von Produkthighlights wie dem iBooster über den Weg zum elektrischen Fahren bis zum hochautomatisierten Auto

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  • 10. September 2013
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Pressetext

Technische Höhepunkte: eClutch, iBooster, Stereo-Video-Kamera
eClutch: Mit der eClutch von Bosch können Fahrer eines Handschalters zukünftig auch ohne Kupplung im Stop&Go-Verkehr anfahren. Die elektronisch geregelte Kupplungsbetätigung schließt die Lücke zwischen Automatik- und Handschaltung. Darüber hinaus ermöglicht die eClutch die spritsparende Segelfunktion. Die Kupplung trennt ohne Zutun des Fahrers den Motor und das Getriebe, wenn dieser kein Gas gibt. Dann schaltet der Motor ab und damit vermindert sich der Realverbrauch um durchschnittlich zehn Prozent.

iBooster: Der elektronisch gesteuerter Bremskraftverstärker kommt ohne Unterdruck vom Verbrennungsmotor aus und bleibt auch beim elektrischen Fahren aktiv. Die elektrische Reichweite verlängert sich mit dem iBooster je nach Auslegung des Fahrzeugs um bis zu 20 Prozent. Er baut zudem dreimal so schnell Bremsdruck auf wie herkömmliche Verstärker. Dies kann den Bremsweg bei 30 km/h um 1,5 Meter verkürzen. Schon mit dem ESP® kann die automatische Notbremsung ein Drittel aller frontalen Fußgängerunfälle verhindern – mit dem iBooster nahezu die Hälfte.

Elektronischer Horizont: Bosch erweitert das Start/Stopp-System zu einem Ausroll- und Segelassistenten – wobei die Navigation wie ein Sensor eine Vorschau auf Kurven oder Ortschilder gibt. Eine Systemvernetzung, die auf Landstraßen im realen Betrieb bis zu 15 Prozent Kraftstoff spart. Das bedeutet nicht nur weniger Spritkosten, sondern auch weniger Kohlendioxidemissionen.

Boost-Recuperation-System: Damit bietet Bosch den Einstiegshybrid für die Mittelklasse. Sein Kernelement, der Generator, bildet mit seiner höheren Spannungslage zugleich den Grundbaustein für die neuen leistungsfähigen 48-Volt-Teilbordnetze. Die wesentlichen Vorteile: Das System ermöglicht das spritsparende Segeln und nutzt durch seine höhere Leistung das regenerative Bremsen weit besser als konventionelle Generatoren. Die Kraftstoffersparnis des Systems liegt bei bis zu sieben Prozent.

CUE-Entertainment-System: Für General Motors hat Bosch ein Fahrerinformationssystem entwickelt, das sich über natürliche Spracheingaben steuern lässt – so frei, wie sich der Fahrer auch mit seinem Beifahrer unterhält. Premiere hatte dieses System bei Cadillac.

TFT-Displays: Bosch ist Marktführer bei frei programmierbaren Kombiinstrumenten. Für Premium-Modelle entwickelt Bosch TFT-Displays, auf Stand der neuesten Display-Technologien. Hierbei setzt Bosch auf ein modulares Baukastensystem, das sich vielfältig anpassen lässt.

Stereo-Videokamera: 2014 bringt Bosch diese Kamera, die räumlich sehen kann, in Serie. Damit ermöglichen wir mit nur einem Sensor eine automatische Notbremsung für den Fußgängerschutz – etwa wenn spielende Kinder plötzlich über die Straße laufen.

Produkte und Strategien auf dem Weg zum elektrischen Fahren
Verbrennungsmotoren: Auf dem Weg zur Elektromobilität behält der technische Fortschritt bei Benzinern und Dieseln seine Bedeutung. Hier sind selbst gegenüber dem Stand von 2012 noch Verbrauchseinsparungen von 20 Prozent möglich. Dank dieser Effizienztechnik lassen sich strenge CO2-Vorschriften, wie sie sich für 2020 in der der Europäischen Union abzeichnen, je nach Fahrzeugklasse mit mehr oder weniger Elektrifizierung erreichen.

Hybridantriebe: Bosch setzt bei der Elektrifizierung des Antriebsstranges auf ein breit gefächertes Portfolio. Die angepasste Lösung für die automobile Mittelklasse: Das Boost-Recuperation-System mit einem 48-Volt-Generator und einer kompakten Lithium-Ionen-Batterie. Darüber hinaus geht Bosch mit dem Hydraulik-, dem Strong-, dem Plug-in-Hybrid noch einen Schritt weiter. Auf der IAA 2013 wird etwa ein Porsche Panamera mit Plug-in-Hybrid-Technik von Bosch gezeigt – begeisternde Fahrzeuge wie dieses können den Markt weiter voranbringen.

Elektroantrieb: Chrysler hat den Fiat 500e Bosch-Komponenten für einen reinen E-Antrieb in Serie gebracht. Bis 2014 wird Bosch 30 Serienprojekte rund um die Elektromobilität realisiert haben. Auch wenn diese Projekte noch nicht auf einen Volumenmarkt treffen, sie bahnen ihn doch emotional an. Denn sie bringen ein Fahrerlebnis der neuen Art: leiser Klang des Motors, starke Beschleunigung gerade aus niedrigen Drehzahlen heraus.

Marktentwicklung: „Heute ist Elektromobilität noch ein Nischengeschäft, nach 2020 kann sie allerdings ein Massenmarkt werden. Ich gehe davon aus, dass Elektroautos im Jahr 2020 eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern haben werden.“
(Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung und zuständig für Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH)

Batterieentwicklung: Die Kosten der Lithium-Ionen-Batterie mindestens halbieren, ihre Energiedichte mindestens verdoppeln – nicht zuletzt dazu hat Bosch ein Joint Venture mit zwei japanischen Partnern, GS Yuasa und Mitsubishi vereinbart. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung wollen die potenziellen Partner ihr Know-how in Elektronik und Sensorik mit Expertise in der Zellchemie verbinden.

Geschäftsmodelle: Elektromobilität geht weit über das klassische Produktgeschäft hinaus. Mit Komponenten für eBikes und eScooter unterstützt Bosch multimodale Verkehrskonzepte in großen Städten. Die Tochtergesellschaft Bosch Software Innovations entwickelt eine Infrastruktur. So ermöglicht sie beispielsweise das sogenannte eRoaming – den Wechsel zwischen den Ladestationen verschiedener Anbieter. Dazu wurde für die Berliner Hubject GmbH, einem Konsortium aus Automobil- und Energieunternehmen, die Software-Plattform entwickelt. Und für die Ladesäulen-Betreiber kommt das passende Starter-Package hinzu.

Fahrerassistenz: Auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahren
Marktchancen: Der Markt für Fahrerassistenz wird in den kommenden Jahren um über 20 Prozent pro Jahr wachsen. An der Entwicklung von Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen arbeiten bei Bosch rund 5 000 Ingenieure weltweit. Insgesamt machte der Zulieferer schon 2012 über fünf Milliarden Euro Umsatz mit Assistenz- und Sicherheitssystemen. Für die Höchstbewertung von fünf Sternen schreibt Euro NCAP künftig Fahrerassistenzfunktionen vor: von 2014 an mindestens eine Assistenzfunktion, von 2016 an einen vorausschauenden Fußgängerschutz. Dies wird einen zusätzlichen Wachstumsschub bringen.

Motivation: Der Weg zum unfallfreien Fahren weist in die gleiche Richtung wie der Weg zum automatisierten Fahren. Denn mehr als 90 Prozent aller Unfälle im Straßenverkehr sind durch menschliche Fehler beeinflusst. Jährlich führt dies weltweit zu 1,3 Millionen Verkehrstoten. Eine große Motivation für die Forschungen von Bosch ist es, diese Unfälle zu reduzieren. Ein automatisches Notbremssystem könnte beispielsweise bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden in Deutschland vermeiden, wenn alle Fahrzeuge damit ausgerüstet wären.

Produktportfolio: Bosch bietet aktuell sowie in naher Zukunft Fahrermüdigkeitserkennung, vorausschauendes Notbremssystem, Spurassistenzsysteme, Querverkehrswarnung, Baustellenassistent, vorausschauenden Fußgängerschutz.

Stauassistent: Heute müssen Autofahrer im Stau noch sehr konzentriert hinter dem Steuer sitzen. Schon 2014 bringt Bosch einen Stauassistenten, der das Fahrzeug bei zähflüssigem Verkehr durch aktive Lenkeingriffe in der Spur hält. In Zukunft wird daraus ein Staupilot, der auch den Spurwechsel automatisiert.

Parkassistent: Ewige Parkplatzsuche und langes Rangieren gehören bald der Vergangenheit an. 2015 kommt ein erweiterter Parkassistent von Bosch. Dessen Clou: eine Fernsteuerung, um das Auto von außen in enge Garagen zu manövrieren. Die Zukunft: eine 360-Grad-Videosensorik, damit sich das Fahrzeug seinen Platz in Parkhäusern selber suchen kann.

Hochautomatisiertes Fahren: Für die freie Fahrt auf der Autobahn zeichnet sich eine klare Entwicklungslinie ab – die Kombination von adaptiver Tempokontrolle und automatischem Spurwechsel. Bis Ende des Jahrzehnts wird daraus ein Highway-Pilot. Je ambitionierter die kommenden Sicherheitsfunktionen, desto mehr setzen sie Car-to-Car-Communication und Datenaustausch in Echtzeit voraus.

Vernetztes Fahren: Mehr Sicherheit, mehr Service
Connectivity Control Unit: Diese Entwicklung ermöglicht über Fahrzeug-Ferndiagnose neue Dienstleistungen von Bosch für Flottenbetreiber, zum Beispiel rechtzeitige Fehleranalyse und gezielte Wartung. 2014 startet eine große Leasinggesellschaft die erste Anwendung.

Drivelog: Mit dieser Plattform haben Autofahrer alle Kosten und Serviceangebote für ihr Fahrzeug digital im Blick. Schon jetzt verzeichnet das Online-Portal monatlich nahezu 250 000 Besucher. Und es könnten bald noch mehr werden, denn ab sofort können auch ADAC-Mitglieder ausgewählte Drivelog-Funktionen nutzen.

mySPIN: Ist eine neue Lösung von Bosch für die automobile Smartphone-Integration. Wir bringen damit das Internet auch sicher ins Fahrzeug. Über mySPIN erscheinen Smartphone-Apps auf dem Display in der Mittelkonsole.

Bosch auf der IAA 2013
Bosch-Kraftfahrzeugtechnik nimmt Fahrt auf:
Fünf Prozent mehr Wachstum,
Rendite rund sechs Prozent
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Die Zukunft des Autofahrens:
elektrisch, automatisiert, vernetzt

Referat von Dr. Volkmar Denner,
Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung
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Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 in Frankfurt am Main präsentiert Bosch technische Lösungen für die vernetzte Mobilität. Vielfältige Innovationen machen den Straßenverkehr künftig noch effizienter und sauberer, aber auch sicherer und komfortabler. Bosch zeigt seine Highlights auf der IAA in Halle 8, Stand A04.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8311 - 10. September 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

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