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Bosch Kompakt Fakten zum Bosch-Engagement in asiatischen Wachstumsmärkten Fokus: China, Indien und Südostasien

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  • 03. Juli 2013
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Pressetext

Asien im Überblick: Erfolgsgeschichte für Bosch
In den vergangenen zehn Jahren ist der Beitrag der Region Asien-Pazifik am Gesamtumsatz der Bosch-Gruppe von 13 auf 24 Prozent gestiegen. Mittelfristig will Bosch im Wachstumsmarkt Asien-Pazifik einen Umsatzanteil von 30 Prozent erzielen aber auch die Wachstumschancen in anderen Märkten nutzen. Der Schwerpunkt der Investitionen und des Beschäftigungszuwachses in den kommenden Jahren wird aufgrund der weiter dynamischen Entwicklung in Asien-Pazifik liegen, vor allem in China und Indien sowie in Südostasien.

Geschäftsentwicklung: Asien ist für Bosch eine Erfolgsgeschichte. Der Umsatz in Asien-Pazifik ist innerhalb von fünf Jahren um 60 Prozent gestiegen: von 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 12,6 Milliarden Euro im Jahr 2012. Mittelfristig erwartet das Unternehmen in dieser Region ein durchschnittliches jährliches Wachstum von acht Prozent.

Mitarbeiter: Insgesamt arbeiten für Bosch in Asien-Pazifik 75 000 Beschäftigte in den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik.

Investitionen: Bosch investiert zwischen 2010 und Ende 2013 rund 2,8 Mil-liarden Euro in den weiteren Ausbau und die Lokalisierung von Fertigung und Entwicklung.

Forschung und Entwicklung: Derzeit beschäftigt Bosch rund 13 800 For-scher und Entwickler in Asien, das sind 2 200 mehr als vor einem Jahr und fünfmal so viel wie vor fünf Jahren. Bis Ende 2020 will Bosch diese Zahl verdoppeln.
Neben lokaler Fertigung setzt Bosch zunehmend auch auf lokale Entwicklung. Der Fokus liegt auf Produkten – zugeschnitten auf die jeweiligen Märkte. Beispiele aus China: Dort wurde ein besonders kostengünstiges Steuergerät für Rückhaltesysteme wie Airbags entwickelt oder auch die Elektrowerkzeug-Palette T-Edition speziell für die Anforderungen der chinesischen Handwerkerbranche. In Indien ist ein Antiblockiersystem (ABS) für Zweiradfahrzeuge entstanden. Zudem ergänzen lokal entwickelte Produkte das Angebot auf etablierten Märkten: Ein eigens für indische Dieselfahrzeuge entwickeltes Common Rail-Einspritzsystem eignet sich auch für kleine Autos in anderen Ländern.

Präsenz: Bosch hat eine lange Tradition in Asien. Seit 1909 ist das Unternehmen in China vertreten, seit 1919 in Indonesien. Im Jahr 1922 wurden Verkaufsaktivitäten in Indien gestartet, bereits ein Jahr später auch in Singapur, Malaysia und Thailand. Heute produziert Bosch in Asien-Pazifik an 62 Standorten in 16 Ländern.

China: Langjährige Erfolgsgeschichte
Mit einer durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstumsrate von 25 Prozent in den vergangenen zehn Jahren trug China wesentlich zum Wachstum der Bosch-Gruppe bei. Das Land ist für Bosch mittlerweile der größte Markt nach Deutschland und den USA und bietet weiterhin hohe Wachstumschancen. Zum Beispiel setzen chinesische Kunden verstärkt auf sichere, saubere, sparsame und komfortable Autos. Bereits heute hat jeder fünfte in China produzierte Pkw ESP an Bord, 2015 wird es jeder Dritte sein.

Geschäftsentwicklung: Im Jahr 2012 erzielte Bosch einem Umsatz in China von 5,1 Milliarden Euro. Bosch ist der größte Autozulieferer in dem Land. Auch in anderen Geschäftsfeldern ist Bosch in China Marktführer, etwa in der Mobilhydraulik oder bei Elektrowerkzeugen. Für 2013 rechnet Bosch mit einem zweistelligen Wachstum in China.

Mitarbeiter: Anfang 2013 beschäftigte Bosch in China rund 34 000 Mit-arbeiter. In den kommenden drei bis fünf Jahren soll diese Zahl auf 50 000 steigen. In der Forschung und Entwicklung waren Anfang 2013 rund 3 200 Mitarbeiter an insgesamt 17 chinesischen Standorten beschäftigt.

Ausbau im Westen: Der westliche Teil Chinas gewinnt als Wirtschaftsregion immer mehr an Bedeutung. Ziel ist es, dort mit allen Geschäftsbereichen vertreten zu sein. Daher baut Bosch seine Präsenz im Westen stark aus. Drei neue Werke entstehen derzeit in Chengdu: Das Werk für Kraftfahrzeugtechnik wird Ende Juli 2013 eröffnet. Die Eröffnung der Werke für Power Tools und Packaging Technology ist für 2014 vorgesehen.

Weiterer Ausbau: Im Juni 2013 eröffnete Bosch eine neue Teststrecke in Donghai, Investitionssumme rund 70 Millionen Euro. Dort können Sicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem ABS, das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® und Fahrerassistenzsysteme getestet werden. Rund 120 Millionen Euro hat Bosch zudem in ein Werk für Automotive Aftermarket in Nanjing investiert. Dort werden seit März 2013 Zündkerzen, Bremsbeläge sowie Prüf- und Testgeräte für den Werkstattmarkt produziert. Zudem dient der Standort als Forschungs-/Entwicklungszentrum.

Indien: Herausfordernder Markt mit Potenzial
Auch wenn die nächsten Jahre angesichts des zuletzt rückläufigen Automobilabsatzes einige Herausforderungen mit sich bringen, wird Indien in Zukunft ebenfalls eine wichtige Rolle in der Entwicklung Asiens spielen. Das Land entwickelt sich zunehmend zu einem Technologiezentrum für die Automobilindustrie. Bosch ist in Indien der größte Automobilzulieferer. Für Bosch bleibt das Land weiterhin ein wichtiger Markt, gerade auch im Bereich der Nutzfahrzeug- und Landmaschinentechnik.

Geschäftsentwicklung: 2012 hat Bosch in Indien einen Umsatz von 1,5 Mil-liarden Euro erzielt, 1,6 Prozent mehr als 2011. Mittel- und langfristig rechnet das Unternehmen mit einem stabilen Wachstum in der Region.

Mitarbeiter: Anfang 2013 beschäftigte das Unternehmen in Indien rund 25 000 Mitarbeiter, davon rund 12 000 Mitarbeiter im größten Entwicklungszentrum für IT außerhalb Deutschlands.

Investitionen: Im ersten Halbjahr 2013 hat Bosch rund 40 Millionen Euro in den neuen Standort des Tochterunternehmens Bosch Rexroth in Sanand investiert sowie rund fünf Millionen Euro in den Aufbau einer Fertigung für Kraftfahrzeugkomponenten in Chennai.

Südostasien: Ausbau und Einstieg in neue Wachstumsmärkte
Durch die geplante Einführung der Wirtschaftsgemeinschaft der ASEAN-Staaten im Jahr 2015 (ASEAN Economic Community, AEC) entsteht ein Binnenmarkt ohne Handelsbarrieren mit einer Gesamtbevölkerung von 600 Millionen Menschen (damit größer als die Europäische Union mit rund 500 Millionen). Neue vielversprechende Märkte wie Laos, Kambodscha, Myanmar bieten hohes wirtschaftliches Potenzial mit insgesamt rund 80 Millionen Einwohnern, guter geografischer Lage, hohen natürlichen Ressourcen. Bosch ist dort seit 2012, in Myanmar seit April 2013 vertreten.

Umsatz: Derzeit ist Südostasien die am schnellsten wachsende Region für Bosch mit einem Umsatzplus 2012 von 30 Prozent auf mehr als 700 Mil-lionen Euro.

Mitarbeiter: Anfang 2013 beschäftigte Bosch rund 5 500 Mitarbeiter in neun südostasiatischen Ländern. Eine weitere dynamische Entwicklung wird erwartet. Das Softwareentwicklungszentrum in Vietnam will beispielsweise in den kommenden drei bis vier Jahren weitere 500 Mitarbeiter einstellen.

Investitionen: Weiterer Ausbau geplant: Investitionen 2011 bis 2013 rund 230 Millionen Euro. Beispiele: Erste Fertigung in Indonesien – vorerst hauptsächlich für vor Ort ansässige japanische Automobilhersteller mit einer Investitionssumme von rund 10 Millionen Euro. In Vietnam will Bosch bis 2015 insgesamt 55 Millionen Euro für die Produktion von Schubgliederbändern für stufenlose Automatikgetriebe investieren.

Footage-Material finden Sie unter den folgenden Links:

China:
http://videoportal.bosch-presse.de/startseitestartseiteclip/_/na/var/bosch-china-investment-ltd-diverse-geschaeftsbereiche

Indien:
http://videoportal.bosch-presse.de/startseitestartseiteclip/_/Ban/na/bosch-ltd-bangalore

Singapur:
http://videoportal.bosch-presse.de/startseitestartseiteihr-suchergebnis?search[term]=Singapore

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8190 - 03. Juli 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Melita Delic

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