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Bosch auf der ITS 2012: Lösungen für vernetzte Systeme und Dienste Fahrerarbeitsplatz wird effizienter und sicherer

  • Vernetzung verbessert Wirtschaftlichkeit und erhöht Sicherheit
  • Geldwerte Vorteile für Fahrzeugflotten
  • Vorausschauende Sensoren für umweltfreundliches Fahren
  • Notruf-Management in mehreren Sprachen
  • Europäische Union fordert Sicherheit von Lkw-Stellplätzen
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  • 22. Oktober 2012
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  • Presseinformation

Pressetext

Anlässlich des Weltkongresses für intelligente Verkehrssysteme in Wien (ITS: Intelligent Transport Systems) präsentiert Bosch auf einem 220 Quadratmeter großen Stand in Halle B neue Systemlösungen und Produkte zum Thema Verkehrssicherheit. Dazu gehören Neuentwicklungen und Fahrzeugfunktionen aus den Bereichen Sicherheitstechnik, Flottenmanagement, Fahrerassistenz und Infotainment sowie die Präsentation verschiedener Forschungsprojekte und Feldversuche, an denen Bosch beteiligt ist, zum Beispiel die intelligente Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur (Car-to-X).

Intelligente Vernetzung ist die Basis für vielfältige Dienste
Nutzfahrzeugfunktionen wie Flottenmanagement oder die permanente Zustandsüberwachung von Fahrzeugen basieren heutzutage auf der Vernetzung der Fahrzeugsysteme mit externen IT-Systemen. Sie machen den Fahrerarbeitsplatz effizienter, sicherer und komfortabler. Bosch zeigt in Wien innovative Endgeräte und Module für den flexiblen Einbau und verschiedene Anwendungen. Dazu zählen neue Connectivity&Control-Units, die den technischen Zustand einzelner Fahrzeuge sowie deren Nutzungsprofile erkennen und fortlaufend Betriebsdaten ermitteln. Die Connectivity-Hardware von Bosch kann darüber hinaus auf Kundenwunsch auch über eine dazugehörige Applikationssoftware der Bosch Engineering GmbH verfügen. Diese Bosch-Tochter entwickelt für ihre Kunden Gesamtsysteme, die die Daten im Fahrzeug generieren, sammeln, übertragen und auf externen Servern auswerten.

Navigationsapplikationen fürs iPhone
Die Bosch SoftTec GmbH präsentiert verschiedene Lösungen im Spannungsumfeld von Automotive Software, vernetzten Diensten und Smartphone-Anwendungen, wie zum Beispiel das neueste Update der Bosch Navigation App. Sie bietet neben anderem eine 3D-artMap, einen Kurvenwarner, ein Fahrtenbuch sowie Stauinformationen und nicht zuletzt einen Eco Trainer, der ein Feedback zum Fahrverhalten gibt. Eine weitere Besonderheit der Bosch Navigation App ist der integrierte Mitfahrerservice „flinc“. Eine intelligente Sparmöglichkeit, Mitfahrer finden und Kraftstoffkosten teilen. So kommt gemeinsames Fahren auch der Umwelt zugute.

Bosch senkt Verbrauch von Nutzfahrzeugen
Ein Highlight bei Bosch anlässlich des ITS-Weltkongresses ist die Verbrauchsoptimierung für Nutzfahrzeuge: Eco.Logic motion – ein neuartiges Assistenzsystem von Bosch. Dabei liegt der Fokus auf einer optimierten Motor- und Getriebesteuerung auf Basis erweiterter Navigationsdaten wie Steigungen und Kurvenradien. Ausgeklügelte Algorithmen sorgen dafür, dass sowohl der Kraftstoffverbrauch als auch die CO2-Emissionen reduziert werden.

eCall-Service von Bosch sendet lebensrettende Hilfe an den Unfallort
Innovative Wege, die zeitgemäßen Sicherheitsanforderungen besondere Priorität einräumen, stellt der Bosch-Geschäftsbereich Sicherheitstechnik anlässlich der ITS 2012 in Wien vor. Dazu gehören ein automatisches Notrufsystem sowie ein Konzept für „Sichere Lkw-Stellplätze“

Bereits seit diesem Sommer bietet Bosch einen eCall-Service für Fahrzeuge von Mercedes-Benz an. Mit dem Notruf sendet das Fahrzeug unfallrelevante Daten wie Ort, Uhrzeit und Fahrtrichtung an die Sicherheitsleitstellen von Bosch. Dabei wird eine Sprachverbindung mit dem Unfallwagen aufgebaut und parallel der nächstgelegene Polizei- oder Rettungsdienst ermittelt. Kann unfallbedingt keine Sprachverbindung aufgebaut werden, verständigt der Bosch-Mitarbeiter direkt die Einsatzkräfte. Der Vorteil dieser Lösung: die mehrsprachigen Mitarbeiter des Bosch Communication Center kommunizieren in der jeweils relevanten Sprache mit den Unfallbeteiligten einerseits und den lokalen Behörden andererseits. So kann beispielsweise ein in Spanien verunglückter deutscher Fahrer auch ohne Fremdsprachenkenntnisse die Leitstellenmitarbeiter direkt über wichtige Details zur Art des Unfalls sowie zu den involvierten Personen informieren. Das automatische Notrufsystem ist heute bereits in neun Ländern verfügbar, im kommenden Jahr kommen 19 weitere Länder hinzu.

Sichere Lkw-Stellplätze per Videoüberwachung
Die Europäische Union betont in ihrer Richtlinie zur Entwicklung intelligenter Transportsysteme ausdrücklich die Sicherheit von Lkw-Standplätzen. Gefährliche Zustände auf Lkw-Standplätzen gefährden nicht nur Fahrer und Ladung, sondern stellen ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar. Daher plant Bosch ein Gesamtkonzept für „Intelligente und sichere Lkw-Stellplätze“, um europaweit die Sicherheit und Gefahrenabwehr entlang der gesamten Logistikkette zu verbessern. Es besteht aus einem Einbuchungssystem für den Lkw-Fahrer sowie der technischen Ausstattung von Parkplätzen mit Sicherheitskomponenten.

Zur Einbuchung können sich Lkw-Fahrer mit Hilfe eines Smartphones oder über eine Servicenummer bei einer zentralen Leitstelle melden. Ausgehend von vorliegenden Informationen zu Fahrzeugposition, Fahrstrecke und Verkehrslage wird dem Lkw-Fahrer ein Parkplatz zugewiesen und als freie Stellfläche garantiert. Die zugewiesenen Parkplätze werden mittels intelligenter Videoanalyse fernüberwacht. Damit lassen sich in Echtzeit etwaige Gefahren, Sachbeschädigungen und Diebstähle erkennen und die Fahrer können ihre Regenerationsphasen effektiver nutzen. Das System dient gleichermaßen der Prävention von Überfällen auf Lkws sowie der Sicherheit im Straßenverkehr.

So zeigt Bosch in Wien beispielhaft, wie intelligent vernetzte Systeme und Dienste den Fahrerarbeitsplatz ebenso wie das Transportwesen effizienter und sicherer gestalten können.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2013 mit 30,6 Milliarden Euro 66 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Der Bereich Mobility Solutions ist im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effiziente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7769 - 22. Oktober 2012

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Dr. Joachim Siedler

+49 5121 49-4612 E-Mail senden

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