Bosch Software Innovations

Neue Gesellschaft schafft Basis für kundenfreundliche Elektromobilität

  • Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen hubject GmbH gegründet
  • Entwicklung einer offenen Datenplattform für Roaming und Clearing hat begonnen
  • Kompatibilitätslogo an Ladepunkten wird als eindeutiges Identifikationsmerkmal dienen
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  • 15. März 2012
  • Bosch Software Innovations
  • Presseinformation

Pressetext

Ein zentraler Baustein für die zunehmende Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland nimmt Gestalt an. Um einen komfortablen und sicheren Zugang zur bundesweiten Ladeinfrastruktur für alle künftigen Elektromobi­litätsnutzer zu ermöglichen, haben die BMW Group, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens ein gemeinsames Unternehmen gegründet. Nach Bekanntgabe der Absichtserklärung im Januar geben die Konsortial­partner hierfür jetzt den offiziellen Startschuss.

Die neue Gesellschaft firmiert unter dem Namen „hubject GmbH“, hat ihren Sitz in Berlin und sieht sich als Wegbereiter der Elektromobilität. Ziel ist der Aufbau und Betrieb einer Datenplattform zur Vernetzung von Mobili­täts- und Fahrzeuganbietern im Bereich der Ladeinfrastruktur. Das neue Unternehmen versteht sich als offene Plattform und strebt die Anbindung möglichst vieler Partner an.

Der Markt für Elektromobilität in Deutschland kommt in Bewegung. Die Zahl der verfügbaren Elektroautos wird immer größer. Das erfordert eine leicht zugängliche, vernetzte Ladeinfrastruktur. Deshalb müssen die ver­schiedenen Technologien im Elektromobilitätsmarkt miteinander verknüpft werden, um den Kunden einen flächendeckenden und einfachen Zugang zur Ladeinfrastruktur zu gewährleisten.

Neben dem Aufbau der technischen Plattform wird in einem nächsten Schritt ein eindeutiges Kompatibilitätslogo entwickelt. Dieses Logo auf der Ladeinfrastruktur zeigt dem Kunden, dass ein Ladepunkt Teil des Partner­netzwerks ist. Ziel des Logos ist es, einen verlässlichen Wiedererkennungs­wert zu schaffen. Es steht für Prozess- und Abrechnungssicherheit und signalisiert dem Endnutzer Zuverlässigkeit sowie Komfort. Erreicht wird dies durch im Hintergrund laufende Roaming- und Clearing-Dienste basie­rend auf einer von der hubject GmbH betriebenen Softwareplattform. Mit nur einer Abrechnung des individuellen Vertragspartners können Elektro­mobilisten dann die Ladeinfrastruktur von unterschiedlichen Betreibern nutzen.

Mit Hilfe der kundenfreundlichen Nutzung der Ladeinfrastruktur soll die Elektromobilität nicht nur weiter ausgebaut werden, sondern auch innerhalb der Bevölkerung eine breite Akzeptanz finden. Der Testbetrieb der neuen Serviceplattform in Deutschland ist ab Spätsommer geplant.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7693 - 15. März 2012

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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