Bosch Software Innovations

Ladeinfrastruktur für Elektromobilität Bosch und Mennekes vereinbaren Kooperation

  • Mennekes Ladestationen in eMobility Solution integrierbar
  • Offenheit der Systeme fördert Entwicklung der Elektromobilität
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  • 18. November 2011
  • Bosch Software Innovations
  • Presseinformation

Pressetext

Waiblingen / Kirchhundem – Die Bosch Software Innovations GmbH und die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co KG haben eine Kooperation für Ladeinfrastruktursysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge vereinbart. Während Mennekes ihre bereits weltweit etablierten Stecksysteme und ihre Expertise bei Ladestationen einbringt, wird das Software und Systemhaus der Bosch-Gruppe ein offenes IT-basiertes System zur Vernetzung und Steuerung von Ladeinfrastruktur und verschiedenen Ladestationen beisteuern. Dieses umfasst die Disposition und Verwaltung von Ladestationen, Fahrzeugen und Mehrwertdiensten rund um die Elektromobilität, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Flottenbetreibern. „Die Kooperation mit der Firma Mennekes ist ein Vorbild dafür, wie wir mit verschiedenen Partnern umfassende Lösungsangebote für dieses zukunftsträchtige Geschäftsfeld bieten können“, sagte Heinz Derenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Software Innovations GmbH. „Die Kooperation bringt beide Unternehmen einen großen Schritt nach vorne, eröffnet uns weltweit große Marktchancen und bietet dem Kunden ein hervorragendes Gesamtpaket,“ fügte Volker Lazzaro, Geschäftsführer der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG hinzu.

Mennekes ist bereits mit mehreren hundert Ladestationen in Projekten deutschlandweit vertreten. Mennekes-Ladestationen werden im Smart Wheels Projekt in Aachen ebenso eingesetzt wie in der Modellregion Hamburg, wo rund 250 Ladepunkte von Mennekes im Betrieb sind. Auch Deutschlands erstes Car-Sharing-Projekt für Elektrofahrzeuge, das Car2go in Ulm, nutzt ca. 50 Ladepunkte von Mennekes. Darüber hinaus sind Ladestationen und Ladesteckvorrichtungen von Mennekes in vielen weiteren Projekten seit fast zwei Jahren erfolgreich im Einsatz.

Das Portfolio umfasst verschiedene Ladestationen für den öffentlichen und privaten Bereich sowie Satellitensysteme zur freien Aufstellung oder zur Wandmontage für großflächige Installationen. Die Ladestationen verfügen über alle Mess- und Kommunikationseinheiten, die für die Integration in Smart Grid Lösungen erforderlich sind. Sie zeichnen sich durch eine sehr komfortable und klare Führung der Nutzer direkt am Ladepunkt aus.

Bosch Software Innovations hat im vergangenen Sommer in Singapur mit dem Praxisbetrieb einer Infrastruktur für Elektromobile begonnen. Sie wird nun in dem Stadtstaat weiter ausgebaut. Bis Ende des Jahres können Fahrer von Elektromobilen bereits an 40 Stationen ihr Fahrzeug aufladen. In weiteren Projekten in Deutschland und auf europäischer Ebene wird Elektromobilität tagtäglich gelebt. Grundlage ist die internetbasierte Plattform „eMobility Solution“. Über eigene Portale können Fahrer beispielsweise freie Ladestationen finden, was insbesondere in Ballungszentren mit begrenzter Zahl an Stellplätzen und damit Ladestationen von großer Bedeutung ist.

Die eMobility Solution ist offen und flexibel ausgelegt, so dass künftig auch weiterführende Geschäftsmodelle oder Mehrwertdienste, wie beispielsweise die Buchung spezieller Tarife oder die Routenplanung mit alternativen Transportsystemen integriert werden können. Diese Lösung ist leicht an bestehende Daten- und Energienetze anzupassen, so dass innerhalb der bereits vorhandenen Infrastruktur einer Stadt der Aufbau eines E-Mobilitätsnetzes individuell erfolgen kann. Die Plattform ist bewusst so offen ausgelegt, dass sich auch konkurrierende Unternehmen beteiligen und Ladestationen unterschiedlicher Anbieter integriert werden können. Damit wird ein Wettbewerb um kreative Dienstleistungen rund um die Elektromobilität gezielt gefördert. Dieser Ansatz eröffnet den Kunden ein breites Leistungsspektrum bei gleichzeitig hoher Datensicherheit.

Die Bosch Software Innovations GmbH, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert und entwickelt innovative Software- und Systemlösungen für internationale Kunden. Für Banken, Finanzdienstleister sowie Industrieunternehmen bietet Bosch Software Innovations spezialisierte Produkte in den Bereichen Compliance, Risikomanagement und Client Management. Systemlösungen in den Bereichen Mobilität und Energie reichen von der Analyse, über die Implementierung bis hin zum Betrieb von gesamten Hard- und Softwaresystemen.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Umsetzung von innovativen Geschäftsmodellen durch die Verknüpfung von Funktionen, Diensten und Geräten im Internet. Der Einsatz der führenden Technologie von Bosch Software Innovations steigert Effizienz und Flexibilität von komplexen Anwendungen und verschafft Kunden nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

Mehr Informationen unter www.bosch-si.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäude­technik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Euro und eine Mitarbeiterzahl von gut 300 000 zum Jahresende. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regional­gesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Län­dern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebens­qualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen feiert 2011 sein 125-jähriges Bestehen. Es wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegrün­det. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehme­rische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.125.bosch.com

Die MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG wurde 1935 gegründet und ist Entwickler des deutschen Normentwurfs für Ladesteckvorrichtungen sowie führender Hersteller von Industriesteckvorrichtungen. Das Unternehmen ist mit Tochtergesellschaften und Vertretungen in über 90 Ländern präsent und beschäftigt weltweit 900 Mitarbeiter, davon zwei Drittel in Deutschland.

Die Produktpalette umfasst genormte industrielle Steckvorrichtungen in über 11.000 verschiedenen Ausführungen und Bauformen sowie Ladesteckvorrichtungen für Elektrofahrzeuge, welche als erste überhaupt das VDE-Prüfzeichen erhalten haben. MENNEKES betrachtet das Thema Elektromobilität ganzheitlich und kann alle Felder von der Fahrzeugsteckvorrichtung über das Ladekabel bis hin zu kompletten Ladestationen bedienen. Die Lösungen entsprechen somit optimal den Anforderungen der Automobilhersteller, Energieversorger und Verbraucher.

Die MENNEKES-Gruppe erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird im Export erzielt.

Weitere Informationen unter www.MENNEKES.de sowie auf Facebook, Twitter und YouTube.

PI7594 - 18. November 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Martin Schmid

+49 7545 202-246 E-Mail senden

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