Power Tools

Bosch stärkt in schwierigem Umfeld Position bei Gartenwerkzeugen Marktanteil in Europa weiter ausgebaut

  • In diesem Jahr weiterer Ausbau der Marktposition erwartet
  • Erweiterung des Lithium-Ionen-Segments durch Gartensäge „Keo“
  • Erfolge in den Wachstumsregionen Asiens
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  • 25. August 2011
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Pressetext

Stuttgart - Der Bosch-Geschäftsbereich Power Tools ist mit der Sparte Gartengeräte trotz eines schwierigen Marktumfeldes auf der Erfolgsspur geblieben und will auch in diesem Jahr erneut zulegen. „Wir wollen auch 2011 schneller als die Branche wachsen und weitere Marktanteile hinzu­gewinnen“, erklärte Henning von Boxberg, im Bereichsvorstand von Bosch Power Tools unter anderem für das Geschäft mit Heimwerker- und Gar­tenwerkzeugen verantwortlich. Als Grund für diesen Erfolg nannte er die Innovations- und Markenstrategie des Unternehmens. In den vergangenen fünf Jahren hat Bosch mehr als einhundert neue Gartengeräte auf den Markt gebracht. Sieben der zehn in europäischen Baumärkten bestverkauf­ten Elektro-Gartengeräte sind von Bosch.

Der Geschäftsbereich Power Tools hat 2010 mit elektrischen Gartenwerk­zeugen einen Umsatz von rund 223 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem nominalen Wachstum von 2,4 Prozent. Wechselkursbereinigt blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau. Im vergangenen Jahr hatte die gesamte Gartengeräte-Branche vor allem in Europa unter dem besonders langen Winter und den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu leiden. In dieser Region, wo Bosch mehr als 90 Prozent seines Umsatzes erzielt, schrumpfte der Gesamtmarkt für elektrische Gartengeräte um knapp zwei Prozent auf rund 843 Millionen Euro. Gegen diesen Trend steigerte Bosch seinen Um­satz und er­höhte gleichzeitig den eigenen Marktanteil auf 24 Prozent. Da­mit konnte das Unternehmen seine Position als erfolgreichster Anbieter von elektri­schen Gartenwerkzeugen ausbauen.

In den ersten Monaten 2011 hat sich der europäische Markt positiv entwi­ckelt, beflügelt vom schönen Frühjahrswetter sowie vom Nachholbedarf der Kunden und des Handels. Inzwischen mehren sich jedoch die Anzei­chen für einen weniger erfreulichen Marktverlauf, bedingt vor allem durch die wechselhafte Witterung der letzten Wochen. „Dennoch ist unsere Prognose für die Geschäftsentwicklung positiv“, sagte von Boxberg. Dabei komme auch zunehmend zum Tragen, dass sich Bosch Power Tools neue Zielgruppen und Märkte erschließe. „In aufstrebenden Ländern wie Indien und Malaysia bietet der Ersatz von Handwerkzeugen durch elektrische Gar­tengeräte neue Absatzchancen“, erklärte er weiter. In Indien, wo der Markteintritt vor einem Jahr erfolgte, hat Bosch einen spezialisierten Ver­trieb aufgebaut. Inzwischen führen dort 200 Fachhändler Bosch-Gartenge­räte im Sortiment. In der Region Asien/Pazifik erzielte die Sparte des Ge­schäftsbereichs Power Tools 2010 mit 38 Prozent die größte Umsatzsteigerung.

Im vergangenen Jahr entwickelte sich das Marktsegment der Gartengeräte mit Lithium-Ionen-Akku überdurchschnittlich gut. Als Pionier dieser Technik ist Bosch mit mehr als 50 Prozent Marktanteil der führende Anbieter. So konnte Bosch 2010 trotz eines immer breiter werdenden Wettbewerber­angebots auch hier einen Prozentpunkt hinzugewinnen. In diesem Jahr erweitert die leichte und handliche Gartensäge „Keo“ das erfolgreiche Lithium-Ionen-Segment. Dieses Gerät steht beispielhaft für die Arbeit des Ent­wicklungszentrums für Gartengeräte in Miskolc/Ungarn, das im Jahr 2005 seine Arbeit aufgenommen hat und in dem inzwischen rund 35 Ent­wickler tätig sind.

Bosch ergänzt von diesem Jahr an sein Produktspektrum mit Gartenwerk­zeugen der Marke Skil, die bisher insbesondere durch Heimwerker-Geräte bekannt ist. Damit wird vor allem die Zielgruppe der so genannten „Urban Gardeners“ angesprochen. Für diese preisbewussten Menschen mit kleinen bis mittelgroßen Gärten in großen Städten bringt Bosch unter der Marke Skil ein vollständiges Werkzeugsortiment mit ergonomischem Design auf den Markt.

Der Geschäftsbereich Power Tools der Bosch-Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Elektrowerkzeugen, Elektrowerkzeug-Zubehör und Messtechnik. Im Jahr 2015 erwirtschafteten rund 20 000 Mitarbeiter einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro, rund 85 Prozent davon entfielen auf das Ausland. Mit Marken wie Bosch, Skil und Dremel steht der Bereich für Kundennähe und technischen Fortschritt. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind Innovationskraft und Innovationstempo. Rund ein Drittel des Umsatzes 2015 erzielte der Geschäftsbereich mit Produkten, die weniger als zwei Jahre im Markt sind. Auch 2016 wird Bosch Power Tools in den vier Geschäftsfeldern Elektrowerkzeuge, Zubehör, Messtechnik und Gartengeräte in Deutschland wieder mehr als 100 Neuheiten auf den Markt bringen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7469 - 25. August 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Martin Steinlehner

+49 711 758-3132 E-Mail senden

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