Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung," />

Mobility Solutions

In Zeiten volatiler Konjunktur: Bosch treibt die Innovationsprojekte der Automobilindustrie voran Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung,

  • anlässlich der Pressekonferenz am 13. September 2011 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt
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  • 13. September 2011
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Pressetext

Sehr geehrte Damen und Herren,

es waren zwei gute Jahre für die Automobilindustrie, seit die Branche zuletzt hier in Frankfurt ihre Neuheiten vorgestellt hat. Auch Bosch ist mit seiner Kraftfahrzeugtechnik weiterhin auf Wachstumskurs. Doch mehren sich die Unsicherheiten: Wie lange trägt die Automobilkonjunktur noch? Was bedeutet die gedämpfte Dynamik in einem Land wie China, das doch im vergangenen Konjunktureinbruch stabilisierend gewirkt hat? Welche Risiken gehen von der Staats-
überschuldung in Europa und den USA aus? Zugleich steht unsere Branche unmittelbar vor großen Herausforderungen:

  • die Verschärfung der Abgas- und Verbrauchsnormen,
  • der Übergang zur Elektromobilität,
  • die Vision des unfallfreien Fahrens
  • und nicht zuletzt die Notwendigkeit, das Auto auch für die Internet-Generation attraktiv zu halten.
Dies alles zeigt: Die Automobilindustrie steht vor einer Vielzahl von Richtungsentscheidungen. Dazu möchte ich die Wege von Bosch aufzeigen. Vor allem zwei Punkte sind mir wichtig:

  • Kurzfristig tun wir gut daran, uns auf die Volatilität der Konjunktur flexibel einzustellen.
  • Langfristig aber müssen wir die großen Innovationsprojekte der Branche konsequent mitgestalten.
Genau dafür versteht sich Bosch als zuverlässiger Partner der Automobilhersteller, und das mit 50 Entwicklungszentren in allen Teilen der Triade.

Weiter auf Wachstumskurs: Die Geschäftslage von Bosch
Zunächst aber unsere Bewertung der aktuellen Wirtschafts- und Geschäftslage. Grundsätzlich sehen wir eine Abflachung des Wachstums, nachdem wir steil aus der Krise herausgekommen waren. So hat die konjunkturelle Dynamik im ersten Quartal ihren Höhepunkt überschritten. Das aber ist noch kein Abbrechen der Konjunktur, schon gar nicht Anlass für panische Bremsreaktionen – jedoch zur Wachsamkeit. Zwar wird die Konsolidierung der Staatsfinanzen in den überschuldeten Industrieländern das Wachstum nochmals dämpfen – und auch in den Schwellenländern hat die Expansion der Automobilmärkte zuletzt etwas nachgelassen. Doch wird sich dort der Aufholprozess übers Jahr hinaus fortsetzen. Und weltweit rechnen wir in diesem Jahr noch mit einem Zuwachs der Automobilproduktion um fünf Prozent.

Vor diesem Hintergrund dürfte sich das Wachstum von Bosch zwar leicht verlangsamen. Jedoch wird es in diesem Jahr nahezu zehn Prozent erreichen. Somit bleiben wir zuversichtlich, dass der Umsatz der Bosch-Gruppe 2011 die Marke von 50 Milliarden Euro übertreffen wird, das Geschäftsvolumen der Kraftfahrzeugtechnik die Schwelle von 30 Milliarden Euro. Dies spiegelt sich auch in der Beschäftigung wider. Im Laufe dieses Jahres nimmt die Mitarbeiterzahl deutlich zu – in der Bosch-Gruppe insgesamt um 15 000 auf gut 300 000, im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik um 10 000 auf rund 177 000. Und nach wie vor bewegen sich unsere Zukunftsaufwendungen auf hohem Niveau. Allein in der Kraftfahrzeugtechnik wenden wir in diesem Jahr rund 3,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung auf – Vorleistungen, um den Strukturwandel der Automobilindustrie mitzugestalten.

Die Aufgabe: Mehr Kleinwagen, aber nicht weniger Technik
Die strukturellen Veränderungen in unserer Branche beschäftigen uns in besonderem Maße. Dazu einige Anhaltspunkte:

  • Erstens sehen wir klar eine weitere Verschiebung der Automobilproduktion in die aufstrebenden Länder Asiens. Dort wird, über konjunkturelle Schwankungen hinweg, die Marktdynamik anhalten. Denn noch immer hat Indien erst ein Fünfzigstel der westeuropäischen Fahrzeugdichte erreicht, China ein Fünfzehntel.
  • Der Nachholbedarf aber, das ist unser zweiter Punkt, wird zunächst vor allem mit kleinen und kostengünstigen Fahrzeugen gedeckt. Damit legt die weltweite Produktion von „Light Vehicles“ im Laufe der Dekade nach ihrem Wert weniger zu als nach Stückzahlen.
  • Die technischen Ansprüche jedoch steigen, das ist unser dritter Punkt. Auch kleine und kostengünstige Fahrzeuge müssen sicher, sauber und sparsam sein. In allen Teilen der Triade kommen strengere Abgas- und Verbrauchsvorschriften. Zudem haben die Vereinten Nationen eine Dekade der Sicherheit ausgerufen. „Technik fürs Leben“ - mit diesem strategischen Leitmotiv liegt Bosch richtig. Wir setzen alles daran, den Unfall- und Umweltschutz erschwinglich zu machen.
  • Doch die bestehende Technik weiterzuentwickeln, das ist nur das eine. Zugleich müssen wir uns auf technische Umbrüche einstellen – sei es mit dem Weg von der Fahrerassistenz zum autonomen Fahren, sei es mit dem Übergang zur Elektromobilität. In diesem Spagat liegt die vierte und größte Herausforderung für die Automobilindustrie, und damit auch für Bosch.
Doch lohnt es sich hier zu differenzieren: Wann zum Beispiel wie viele Elektroautos auf die Straße kommen – solch eine Prognose erschließt sich aus einer linearen Kosten/Nutzen-Kurve ebenso wenig wie aus einer Glaskugel. Es hängt auch von staatlichen Eingriffen ab, sei es von Förderprogrammen, sei es von Zulassungsvorschriften für die Innenstädte. Zwar erwarten wir den Durchbruch erst Mitte des nächsten Jahrzehnts – schon wegen der hohen Kosten und begrenzten Reichweiten der Batterie. Doch auch bis dahin können sich besondere Lösungen für besondere Anwendungen durchsetzen – kleine E-Mobile für Megacities zum Beispiel. Und gute Chancen räumen wir dem Plug-in-Hybrid ein: eine Batterie, die sich einfach an der Steckdose aufladen lässt und für alltägliche Stadtfahrten reicht, kombiniert mit Diesel oder Benziner für lange Stecken.

Die Chancen: Wachsen in Asien, wachsen mit Innovationen
Solch eine Lösung zu realisieren – das setzt Systemwissen auf allen Seiten voraus. Ein Know-how, wie es Bosch in besonderem Maße hat. Wir sind technisch breit aufgestellt sowie international in allen Märkten zuhause. Vor allem aber vernetzen wir diese Vielseitigkeit – und das gibt uns das entscheidende Plus an Power, um selbst ein Treiber des Wandels in der Automobilindustrie zu sein. Welche Antworten aber geben wir konkret?

Zunächst einmal verstärkt unser Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik mit weiteren großen Schritten sein Engagement in der Wachstumsregion Asien. Hier hat er seinen Umsatz trotz Krise seit 2007 um die Hälfte gesteigert, hier werden zum Jahresende rund 10 000 seiner weltweit 29 000 Entwickler tätig sein, hier setzt er nahezu jedes dritte Dieselsystem ab, und hier investiert er zwischen 2011 und 2013 nochmals rund 1,5 Milliarden Euro. Konkret haben wir im indischen Chennai den Grundstein gelegt für eine neue Fabrik, die elektrische Kleinmotoren produzieren wird, zum Beispiel für Wischersysteme. In China, um nur Beispiele zu nennen, bauen wir unsere Fertigungskapazität für das Antiblockiersystem ABS und den Schleuderschutz ESP® deutlich aus. Dazu haben wir in diesen Tagen an unserem Standort Suzhou ein weiteres Fabrikgebäude für 1 200 zusätzliche Mitarbeiter eröffnet – und in Chengdu entsteht bis 2013 ein neues Werk, wo wir 1 000 Arbeitskräfte beschäftigen wollen. Zudem stärken wir mit der geplanten Übernahme der taiwanesischen Unipoint-Gruppe unser Aftermarket-Geschäft in Asien. Schon jetzt ist unsere wachsende Präsenz in der Region auch für die Autofahrer sichtbar: So haben wir im Sommer unseren 1000. Bosch Car Service in China eröffnet.

Was jedoch entscheidend ist: Wir müssen für die lokalen Märkte entwickeln. Nur so können wir die in der Wachstumsregion Asien so wichtigen kostengünstigen Lösungen realisieren. Mit einem Parkpilot-Konzept für den chinesischen Markt schreiben wir bereits eine Erfolgsgeschichte – und in diesen Wochen führen wir dort ein Navigationssystem ein, das auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten ist. In allen unseren Sparten arbeiten wir an der Wirtschaftlichkeit unserer Erzeugnisse. Beispiel Fahrerassistenz – hier haben wir die Systemkosten unserer Radarsensoren binnen drei Jahren halbiert. Beispiel Diesel – hier werden wir den Anteil der kostengünstigen Magnetventil-Injektoren bei unseren Einspritzsystemen in den kommenden fünf Jahren von knapp 60 auf nahezu 80 Prozent steigern. Solche Hebel nutzen wir, um technisch anspruchsvolle Erzeugnisse auch in unteren Fahrzeugklassen zu verbreiten.

Egal ob mit Diesel oder Benziner – wir können den Verbrauch von Verbrennungsmotoren mit einer Reihe technischer Maßnahmen nochmals um ein Drittel senken. Ganz wichtig dabei: die Turboaufladung verkleinerter Motoren, wie wir sie mit unserem Gemeinschaftsunternehmen Bosch Mahle Turbo Systems realisieren. Damit helfen wir nicht nur, die anziehenden Vorschriften zum Kohlendioxidausstoß von Neufahrzeugen zu erfüllen, in Europa und anderswo. Zugleich fördern wir den Markterfolg unserer sparsamen Einspritzsysteme. So werden wir 2013 voraussichtlich 7,2 Millionen Systeme für die Benzindirekteinspritzung absetzen – dreimal so viel wie 2010. Im selben Zeitraum steigt der Absatz unserer Common-Rail-Dieseleinspritzung von jährlich knapp neun auf mehr als zwölf Millionen Systeme. Die steigenden technischen Ansprüche ans Auto, wie ich sie mit dem Strukturwandel der Branche skizziert habe, kommen also einem innovativen Zulieferer wie Bosch zugute. Was ökologisch sinnvoll ist, nützt uns ökonomisch.

Wie der Umweltschutz hat der Unfallschutz eine doppelt positive Wirkung: Vor allem rettet er Leben, zugleich fördert er den Absatz unserer „Technik fürs Leben“. Im Zeichen staatlicher Einbauvorgaben für Neuwagen steigen zwischen 2010 und 2015 die weltweiten Installationsraten jener Sicherheitssysteme, wie wir sie als erstes Unternehmen in den Markt eingeführt haben: beim ABS von 75 auf knapp 90 Prozent, beim ESP® von 40 auf nahezu 60 Prozent. Klare Chancen für Bosch. Und um noch mehr Sicherheit auf die Straßen zu bringen, haben wir auch das kleinste Motorrad-ABS in den Markt eingeführt.

Die Entwicklung geht weiter – in den kommenden Jahrzehnten hin zum unfallfreien, ja zum autonomen Fahren. Dies wird sich zunächst in überschaubaren Situationen durchsetzen, etwa mit der automatischen Längs- und Querführung des Fahrzeugs bei Stop-and-go. Solche Anwendungen werden wir stufenweise ausbauen – für höhere Fahrgeschwindigkeiten oder auch komplexere Situationen. Entscheidend dafür: die Systeme der Fahrerassistenz zu erweitern. Ein Feld, auf dem bei Bosch mehr als 600 Entwickler arbeiten. Der Weg zum autonomen Fahren ist dem Übergang zur Elektromobilität beinahe vergleichbar – ein Thema, für das wir gut 800 Entwickler beschäftigen. Damit forciert Bosch die technischen Umbrüche, die ganz wesentlich den Strukturwandel der Automobilindustrie ausmachen.

Für die Elektrifizierung des Antriebs wendet Bosch jährlich 400 Millionen Euro auf. Wir setzen hier auf breites und zugleich tiefes Systemwissen. Dies geht bis zur Eigenfertigung der Leistungselektronik. Um auch die Leistungshalbleiter selbst zu produzieren und damit die Technik in der Tiefe gestalten zu können, haben wir 600 Millionen Euro in unsere neue Waferfab in Reutlingen investiert. Zudem arbeiten wir mit Hochdruck an der Lithium-Ionen-Batterie. Die erklärten Ziele: Reichweite vergrößern, Kosten senken. Dazu ist im koreanischen Ulsan Ende 2010 die Fertigung bei SB LiMotive angelaufen, unserem Gemeinschaftsunternehmen mit Samsung SDI. Schließlich entwickeln und produzieren wir Elektromotoren fürs E-Mobil. Auch hier gehen wir den Weg der Kooperation, um Stärken zu bündeln: Gemeinsam mit Daimler wollen wir das Joint Venture EM-motive gründen. Der Produktionsstart ist 2012 in unserem Werk Hildesheim geplant. Bis 2020 sollen dort insgesamt eine Million Elektromotoren vom Band rollen, nicht nur für Daimler, auch für andere Kunden. Bosch selbst erzielt auf dem Weg zur Elektromobilität weitere Erfolge: Schon bis 2013 werden wir über unser Portfolio hinweg nahezu 20 Projekte bei zwölf Automobilherstellern beliefern. Auch wenn das Elektroauto nicht gleich morgen millionenfach auf die Straße kommt – wir haben unsere Entwicklung früh unter Strom gesetzt. Bosch ist dafür bekannt, langfristig zu denken. Das aber hat uns von kurzfristig entschlossenem Handeln noch nie abgehalten.

Für den Verkehr von morgen: Unsere „mobility solutions“
Auch wenn wir mit dieser für unser Unternehmen typischen Strategie den Strukturwandel der Automobilindustrie wirtschaftlich und technisch mitgestalten – es gibt einen gesellschaftlichen Wandel, mit dem wir uns gleichermaßen beschäftigen. Denn nicht nur das Auto verändert sich, auch die Einstellung zum Auto. Jedenfalls zeichnet sich ab, dass für die Internet-Generation die Vernetzung des Fahrzeugs zum kaufentscheidenden Kriterium wird. Grund genug für Bosch, aus der Kraftfahrzeugtechnik internetbasierte „mobility solutions“ hervorgehen zu lassen. Dazu drei Beispiele:

  • Erstens werden wir noch in diesem Jahr ein Autofahrer-Portal im Web 2.0 anbieten. Die Nutzer können dieses Portal individualisieren – etwa indem sie ihre Fahrzeugdaten ebenso wie ihre Fahrprofile in ein digitales Scheckheft eingeben. Das vereinfacht zum Beispiel den Online-Kontakt mit den Werkstätten. Eine Social-Media-Plattform für den Informations- und Dienstleistungsbedarf des Autofahrers – das hat es so noch nicht gegeben.
  • Zweitens beteiligt sich Bosch am Feldversuch der deutschen Automobilindustrie zur Car-to-X-Communication, der in diesem Herbst hier im Großraum Frankfurt beginnt. In der Sache geht es um die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander oder auch mit der Verkehrsinfrastruktur via Datenfunk. Daraus werden Funktionen hervorgehen, die der Vision vom unfallfreien Straßenverkehr nahe kommen – zum Beispiel Warnungen vor Kollisionsgefahr nahezu in Echtzeit. Bosch entwickelt dafür zum Beispiel Komponenten, mit denen die Versuchsfahrzeuge untereinander Sensordaten austauschen können. Eine Anwendung im Web 3.0, dem Internet der Dinge und Dienste.
  • Drittens erproben wir mit unserem „E-Mobility-System“ in Singapur ein vollständiges Geschäftsmodell auf der Basis des Web 3.0. Dazu hat der Testlauf im Juni begonnen. Bis Jahresende werden rund 40 Ladestationen im Stadtgebiet installiert sein – weitere sind geplant. Das Kernstück aber ist unsere Service-Plattform, die Online-Buchungen ebenso wie die Suche nach freien Ladesäulen ermöglicht. Daraus wird ein Eco-System hervorgehen, an dem sich Energieversorger oder auch Parkhaus- und Flottenmanagement-Betreiber beteiligen können. Aus der Sicht des Fahrers ist das alles denkbar einfach: Er zahlt eine Flatrate für Strom und Service, umgerechnet gut 100 Euro pro Monat. Ein Blick in die Mobilität der Zukunft.
Schon jetzt aber kommt, etwa über Infotainment-Geräte wie das Smartphone, das Internet ins Auto. Wie aber geht das Auto ins Internet? Dieser Perspektivenwechsel sollte die Strategie der Automobilindustrie anleiten. Denn wie schon der Car-to-X-Ansatz zeigt, sind die Fahrzeuge weit mehr als Datenkonsumenten. Indem sie über Radar und Video ihr Umfeld erfassen, diese Daten austauschen, sie dann auch mit Motor- und Bremssteuerung verknüpfen, entsteht Mehrwert für den Autofahrer – etwa nachdem aus dem Vorausverkehr Eisglätte gemeldet worden ist. Bleibt die Frage, wie die Fahrer selbst ins Internet gehen können. Auch dafür muss die Automobilindustrie besondere Lösungen schaffen – Lösungen, die über die bloße „Connectivity“ mit Geräten aus der Konsumelektronik hinausgehen. Den Fahrerarbeitsplatz attraktiver zu machen, die Fahrer selbst aber zu entlasten – das ist unser Ziel. Bosch entwickelt dazu innovative Anzeige- und Bediensysteme – zum Beispiel Head-up-Displays, die Navigationspfeile nicht bloß auf die Windschutzscheibe projizieren, sondern virtuell auf die Fahrspur legen.

Unsere Stärken:
vernetzt, international, langfristig, zuverlässig

Ob im Cockpit oder unter der Motorhaube – Bosch arbeitet schon jetzt für den Straßenverkehr von morgen. Drei Punkte kennzeichnen dabei unsere strategische Stärke:

  • Unsere Lösungen zeigen erstens, wie ein vielseitiges Unternehmen Vieles vernetzt. Immer wieder ergänzen sich die Entwicklungen in unseren technischen Domänen. Auch daraus entsteht die besondere Schlagkraft von Bosch.
  • Dass wir zweitens spezifische Lösungen für Schwellen- und Industrieländer schaffen, deutet darauf hin, wie wir Globalisierung verstehen. Internationalität ist für uns mehr, als in vielen Ländern irgendwie präsent zu sein. Sie bedeutet die fruchtbare Zusammenarbeit unserer Ingenieure aus allen Teilen der Triade. Auch das bringt Mehrwert für Bosch.
  • Drittens schließen unsere Lösungen Lücken zwischen Gegenwart und Zukunft. Wir entwickeln ABS und ESP®, Diesel- und Benzinsysteme weiter, sind aber schon jetzt zum elektrischen und autonomen Fahren unterwegs. So erschließen wir langfristige Wachstumschancen, ohne die kurzfristigen auslassen.
Bei allem stellen wir uns auf die zunehmende Unsicherheit der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Dabei muss die Automobilindustrie ihre großen Innovationsprojekte über konjunkturelle Schwankungen hinweg voranbringen. Zuverlässigkeit hat schon immer die Innovationspartnerschaften von Herstellern und Zulieferern getragen. In volatilem Umfeld wird sie jedoch noch wichtiger. Auch dafür steht Bosch. Unsere Partner können sich auf uns verlassen.

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Weitere Informationen finden Sie hier

Lebenslauf Franz Fehrenbach

Lebenslauf Dr. Bernd Bohr

Lebenslauf Peter Tyroller

RF00130 - 13. September 2011

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