Bosch
Media Service

Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

„Ich versuche immer voll konzentriert zu bleiben,…“

„…doch manchmal ist das fast unmöglich“, sagt Markus Linde aus Schweden. In der ländlichen Umgebung des kleinen Orts Nykil fährt er jeden Tag Kinder zur Schule. Dabei haben ihm Sensoren und das ESP von Bosch oft schon mehr als nur den Tag gerettet.
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  • 27. November 2014
  • Pressemappe
  • Energy and Building Technology
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90 Jahre Betriebliches Vorschlagswesen in Deutschland Bosch: Mitarbeiterideen sparen 395 Millionen Euro Vom „Vorschlagsbuch“ zum weltweiten Ideenmanagement

  • 1924 führte Firmengründer Robert Bosch Betriebsvorschlagsbücher ein
  • Höchstprämie von 150 000 Euro für zwei Gießerei-Mitarbeiter
  • Personalchef Kübel: „Mitarbeiterideen stärken unsere Innovationskraft“
Stuttgart – Den Erfindergeist und Ideenreichtum seiner Mitarbeiter nutzt Bosch seit 90 Jahren systematisch: Allein in den letzten zehn Jahren erreichten die Einsparungen durch betriebliche Verbesserungsvorschläge in Deutschland rund 395 Millionen Euro. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen prämierte im vergangenen Jahr Ideen seiner Beschäftigten an deutschen Standorten mit 7,7 Millionen Euro. Die dadurch erzielten Einsparungen betrugen rund 33 Millionen Euro. Insgesamt reichten gut 21 900 Mitarbeiter ihre Verbesserungsvorschläge ein – ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Herbst 1924 legte Robert Bosch mit der Bekanntmachung so genannter Betriebsvorschlagsbücher den Grundstein für das heutige Ideenmanagement des Unternehmens. Ziel war es, durch Anregungen von Mitarbeitern „Arbeitsverfahren zu vervollkommnen und die Herstellung und Verwaltung von Erzeugnissen zu verbessern oder zu verbilligen“. Bosch erhielt zuletzt den DeutschenIdeenPreis 2014 für das beste Ideenmanagement als Automobilzulieferer.

„Der Ideenreichtum unserer Mitarbeiter bleibt der Treibstoff unserer Innovationskraft“, bekräftigt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, anlässlich des Jubiläums. „Die Erfahrung, Kreativität und das Mitdenken jedes Mitarbeiters stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und führt zu besseren Produkten. Häufig sind es gerade kleine Ideen abseits der Alltagsaufgaben, die zu großen Verbesserungen führen.“ Zu diesen Ideen trage eine Arbeitskultur bei, die kulturelle Vielfalt wertschätze, Freiräume schaffe und Kreativität fördere, betont Kübel weiter.

Ideenmanagement: Mehr als nur Vorschläge einreichen
Mitarbeiter können bei Bosch an jedem Standort Verbesserungsvorschläge einreichen. Dabei handelt es sich um Ideen, wie etwa betriebliche Abläufe und Prozesse optimiert, Produktqualität gesteigert, Verschwendung vermieden oder die Umwelt geschützt werden können. Diese können auch über das unmittelbare Aufgabengebiet hinaus gehen. Folgen aus einer umgesetzten Verbesserung finanzielle Einsparungen, wird der Mitarbeiter mit einer Prämie beteiligt. Sie kann bis zu 150 000 Euro betragen. Neben diesem so genannten betrieblichen Vorschlagswesen setzt Bosch auch auf eine systematische Ideengenerierung.
„Unsere Ideengewinnung geht über das reine Einreichen von Vorschlägen hinaus“, erklärt Peter Schmid, verantwortlich für das Ideenmanagement in der Bosch-Gruppe. „In Workshops erlernen etwa Koordinatoren, wie sie die Mitarbeiter an ihren Standorten mit Kreativitätsmethoden aktiv unterstützen können. Wissensplattformen, Beratung, Netzwerke, Workshops und Qualifizierungsangebote helfen, kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen.“ Sogar eine Ausbildung zum „Bosch Innovation Agent“ ist möglich.

Clevere Idee: Volles Rohr ade
Die höchste Einzelprämie für einen Verbesserungsvorschlag in Höhe von 150 000 Euro ging an den Standort Lohr am Main. Die Gießerei-Mitarbeiter Ferdinand Schneider und Xhafer Istrefi im Geschäftsbereich Drive and Control Technology fanden eine einfache und kostengünstige Methode, um ein Rohr, durch das flüssiges Stahl fließt, mithilfe von Sauerstoff zu reinigen. „Zuvor sorgten Verstopfungen im Rohr für viele Ausfälle, die weitere Verarbeitung des Stahls verzögerte sich häufig“, berichtet Schneider. Die Neuerung hatten beide einfach pragmatisch eingeführt, ohne zunächst an eine Prämie zu denken. Istrefi erinnert sich: „Erst als wir beim Ausprobieren merkten, dass sich die Produktionszahlen verbesserten, reichten wir unsere Idee als Verbesserungsvorschlag ein.“

US-Werk Charleston: Spitzenplatz im Ideenmanagement
Das von Firmengründer Robert Bosch in Deutschland eingeführte Vorschlagswesen ist heute Teil eines umfassenden Ideenmanagements. Die Konzeption und Durchführung von maßgeschneiderter Ideengenerierung sind eine Grundlage für Innovationen. Auch weltweit ist das heutige Ideenmanagement ein Erfolg: Ein Netzwerk aus mehr als 60 Koordinatoren unterstützt die Standorte, um neben Zufallsideen auch systematisch Ideen für Verbesserungen zu schaffen. Besonders erfolgreich war zuletzt der US-amerikanische Standort Charleston. Personalchef Kübel zeichnete ihn als das mit Abstand beste Bosch-Werk beim Ideenmanagement aus. In Deutschland erreichte das Werk Ansbach den Spitzenplatz.

Verbesserungsvorschlag 2.0: Künftig weltweit einheitlich
In Zukunft wird das Ideenmanagement weltweit noch einfacher. Zwar können heute schon viele Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge elektronisch am Computer einreichen. Doch die bisher unterschiedlichen IT-Systeme einzelner Standorte sollen innerhalb und außerhalb Deutschlands zu einer einheitlichen Lösung zusammengeführt werden. Zum Beispiel setzt das Werk im indischen Jaipur bereits auf ein Online-System. Jeder Mitarbeiter im Werk kann sich damit an leicht zugänglichen Terminals informieren: Hat sich der Chef die Idee schon angeschaut? Wird sie umgesetzt? Damit lebt auch die Idee von Robert Bosch weiter, die alle Mitarbeiter verbindet: „Keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen."

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
DeutscherIdeenPreis: http://bit.ly/1FV1Gjf

Audio:
Robert Bosch im Originalton: „Immer nach Verbesserungen streben“: http://bit.ly/1sj5Lo8
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  • 24. November 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Duale Ausbildung in Asien Wirtschaftsminister Gabriel besucht neues Bosch-Ausbildungszentrum in Vietnam

  • Bewährtes Bosch-Ausbildungsmodell als Wegweiser für berufliche Kompetenzentwicklung
  • Seit Einführung vor einem Jahr rund 50 Bosch-Auszubildende in Vietnam
  • Bedarf an qualifizierten Fachkräften in asiatischen Wachstumsmärkten steigt
Ho Chi Minh City/Stuttgart – Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat heute das Ausbildungszentrum von Bosch in Vietnam besucht. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat im vergangenen Jahr als erster Anbieter die Ausbildung nach dem in Deutschland bewährten dualen System in dem Land eingeführt. Seitdem haben bereits rund 50 vietnamesische Mädchen und Jungen ihre berufliche Zukunft mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker bei Bosch begonnen. Das Ausbildungsmodell sieht Theorievermittlung an einer Berufsschule im Wechsel mit praktischem Training im Betrieb vor.

„Mit den nachhaltigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vietnam und Deutschland steigt der Bedarf an immer besser ausgebildeten vietnamesischen Fachkräften“, sagte Wirtschaftsminister Gabriel während seines Besuchs bei Bosch anlässlich seiner Reise zur diesjährigen Asia Pacific Conference of German Business in Vietnam. „Initiativen wie die Kooperation von Bosch mit einer lokalen Berufsschule sind wegweisend für die berufliche Ausbildung in Vietnam.“ Auch der vietnamesische Premierminister Nguyen Tan Dung hat Bosch ausdrücklich ermutigt, das System in seinem Land weiterzuentwickeln.

Hoher Bedarf für Bosch-Ausbildungsmodell in Asien
Das duale Ausbildungssystem hat bei Bosch eine lange Tradition. Bereits 1913 gründete Robert Bosch in seinem Betrieb die erste Lehrwerkstatt. Derzeit bildet das Unternehmen insgesamt in 20 Ländern rund 6 900 Lehrlinge aus – davon nahezu 2 000 außerhalb Deutschlands.

Insbesondere in Asien nimmt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften immer stärker zu. „Asien-Pazifik ist eine wichtige Wachstumsregion für Bosch. Die berufliche Kompetenzentwicklung ist Teil unserer Lokalisierungsstrategie und gleichzeitig Voraussetzung für das wachsende Geschäft in dieser dynamischen Region“, sagte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, zuständig für die Region Asien-Pazifik. In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Asien-Pazifik auf 11,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Bis 2020 strebt das Unternehmen eine weitere Verdopplung an. Dazu sollen nicht nur große Länder wie China und Indien beitragen, sondern in zunehmendem Maße auch die Wachstumsmärkte Südostasiens.

Neben dem Zentrum in Vietnam bildet Bosch auch an sechs weiteren Standorten in Asien nach dem bewährten Lernkonzept aus: 2013 wurde das duale System in Thailand eingeführt, in China hat das Unternehmen 2007 das erste von vier Ausbildungszentren eröffnet. Das Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in Indien besteht bereits seit 1961 und wird immer wieder als das beste des Landes ausgezeichnet.

Bosch in Vietnam
Bosch ist seit 1994 in Vietnam präsent und eröffnete 2008 seine erste Niederlassung in Ho Chi Minh City. Seit Juli 2014 ist die Zentrale des Unternehmens in Vietnam in der Provinz Dong Nai angesiedelt. Das Bosch-Werk in Dong Nai produziert Schubgliederbänder für stufenlose Automatikgetriebe. Zudem betreibt das Unternehmen seit 2010 in Ho Chi Minh City sein erstes Software-Entwicklungszentrum in Südostasien mit rund 650 Mitarbeitern. Im Juli 2014 hat Bosch dort ein weiteres Entwicklungszentrum für Automobiltechnik eröffnet. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen erwirtschaftete 2013 in Vietnam mit rund 2 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 35 Millionen Euro. Der Netto-Gesamt-umsatz einschließlich der Lieferungen an andere Bosch-Gesellschaften betrug 217 Millionen Euro.
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  • 20. November 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch Unternehmenskommunikation René Ziegler übernimmt Leitung der Pressearbeit von Bosch

Stuttgart – René Ziegler übernimmt zum 17. November 2014 die Leitung der Media und Public Relations der Robert Bosch GmbH. Der 34-jährige hat bislang in der Bosch-Presseabteilung die Wirtschafts- und Unternehmensthemen sowie die elektronischen und digitalen Medien betreut. Künftig wird der Politikwissen- und Volkswirtschaftler für alle Themen des internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmens verantwortlich sein. Er berichtet in dieser Funktion an seinen Vorgänger, den jetzigen Leiter der Unternehmenskommunikation, Dr. Christoph Zemelka. Ziegler arbeitet seit rund zehn Jahren in der Kommunikation der Bosch-Gruppe. In dieser Zeit hat er mehrere Funktionen in verschiedenen Kommunikationsdisziplinen inne gehabt. Vor seinem Wechsel in die Presseabteilung arbeitete er im Bereich Change- und Communications Management.

Jörn Ebberg spricht für Mobilitätsthemen
Bereits seit Juli 2014 verstärkt Jörn Ebberg die Bosch-Presseabteilung. Er spricht im Schwerpunkt für das Thema „automatisiertes Fahren“. Der 33-jährige Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler hat nach seinem Volontariat bei verschiedenen Agenturen Berufserfahrung gesammelt. Ebberg war zuletzt bei der Motor Presse Stuttgart beschäftigt.

Nicole Neuer verstärkt Wirtschafts- und Finanzthemen
Anfang Oktober 2014 ist Nicole Neuer zu Bosch gekommen. Sie spricht für Wirtschafts- und Finanzthemen. Die Betriebswirtin war zuletzt bei BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH stellvertretende Leiterin der Unternehmenspresse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor hat die 37-jährige in Kommunikationsaufgaben bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen gearbeitet.

Agnes Grill koordiniert internationale Pressearbeit
Im November 2014 hat Agnes Grill von der Bosch-Kommunikation in China in die zentrale Presseabteilung in Deutschland gewechselt. Die 31-jährige wird für internationale Themen sprechen. Die studierte Medienmanagerin arbeitet seit 2012 bei Bosch und hat bislang von Shanghai aus die Medienarbeit in der Region Asien-Pazifik koordiniert.

Christian Fronek stellvertretender Leiter der Unternehmenskommunikation
Bereits zu Beginn des Monats hat Christian Fronek die stellvertretende Leitung der Unternehmenskommunikation übernommen. Der 41-jährige begann 2005 in der Bosch-Kommunikationsabteilung zunächst als Pressesprecher für Wirtschaftsthemen und koordinierte die Medienaktivitäten in Mittel- und Osteuropa sowie des Unternehmensbereichs Gebrauchsgüter. Später verantwortete er die Kommunikation zahlreicher Veränderungsprojekte bevor er in die USA wechselte und die dortige Kommunikationsleitung übernahm. Seit 2011 verantwortet Fronek die Interne und Digitale Kommunikation.
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  • 17. November 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Deutscher Verpackungspreis 2014 Auszeichnung für die Two-in-One Biskuit-Verpackungslinie von Bosch Packaging Technology Deutsches Verpackungsinstitut vergibt Preis in der Kategorie "Verpackungsmaschinen"

Nürnberg/Beringen – Bosch Packaging Technology ist mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie "Verpackungsmaschinen“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung des deutschen Verpackungsinstituts (dvi) für sein innovatives Two-in-One Biskuit-Verpackungssystem, das im Mai auf der Interpack in Düsseldorf erstmals vorgestellt wurde. Das System ist eine Entwicklung des Schweizer Standorts Beringen. Produktmanager Daniel Bossel und Entwicklungsingenieur Christian Reichardt von Bosch Packaging Systems AG in Beringen nahmen die Auszeichnung bei der feierlichen Preisverleihung im Rahmen der Fachmesse "BrauBeviale" in Nürnberg entgegen.

Rekordzeit für Formatwechsel
Das Two-in-One Verpackungssystem ermöglicht es Nahrungsmittelherstellern, in weniger als drei Minuten den Packstil von hochkant stehenden auf gestapelte Produkte und umgekehrt umzustellen (so genannte Slug- und Stapelverpackung). Zudem lässt sich mit der Linie schneller als mit konventionellen Slug- oder Stapelverpackungsmaschinen die Anzahl der Produkte pro Packung ändern. Dank dieser Flexibilität sind Hersteller in der Lage, besondere Verkaufsaktionen kurzfristig umzusetzen und so jederzeit auf Marktveränderungen zu reagieren, beispielsweise für spezielle Saison- oder Promotionsaktionen. Darüber hinaus benötigt das Two-in-One System weniger Produktionsfläche als zwei separate, bisher für beide Packstile notwendige Maschinen. Die gesamte Linie wurde von der Produktaustragung bis hin zur Primär- und Sekundärverpackung als einheitliches, nahtlos integriertes System konzipiert. Die Geschwindigkeit aller Komponenten wurde so aufeinander abgestimmt, dass der Produktionsfluss optimiert und Leistungsverluste vermieden werden. Auf diese Weise trägt die Verpackungslinie erheblich dazu bei, die Gesamtanlageneffektivität zu steigern.

Der Deutsche Verpackungspreis
Der Deutsche Verpackungspreis wird seit 1963 jährlich vom Deutschen Verpackungsinstitut in fünf Kategorien verliehen. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zeichnet der Verband damit herausragende technische Lösungen zur Herstellung von Verpackungen aus, die diese für Konsumenten, Umwelt und Märkte noch besser und wertvoller machen. Voraussetzung für eine Nominierung ist die Entwicklung einer Maschine oder Technologie, die die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Verpackungsprozess steigert. Alle Preisträger des Deutschen Verpackungspreises sind dazu berechtigt, am internationalen Wettbewerb um den World Star, einem seit 1970 verliehenen Preis der World Packaging Organization, teilzunehmen.

Leserkontakt:
Brigitte Salm
Telefon +41 58 674-7456
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  • 12. November 2014
  • Presseinformation
  • Verpackungstechnik
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Radarsensor MRR rear geht in Serie Bosch hilft beim sicheren Spurwechsel

  • Toter Winkel ist beim Spurwechsel eine ständige Gefahrenquelle und Grund für schwere Unfälle
  • Führender, europäischer Hersteller setzt Boschs Mittelbereichsradarsensor für die Heckanwendung (MRR rear) in Serie ein
  • MRR-Technologie basiert auf der vierten Radar-Generation von Bosch
Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick – so lernen Autofahrer sich vor einem Spurwechsel zu orientieren. Doch selbst wer diese Blickfolge immer penibel einhält, der tote Winkel bleibt eine ständige Gefahrenquelle und ist oft Grund für schwere Unfälle. Der mit Innen- und Außenspiegel nicht einsehbare Bereich seitlich schräg hinter dem Fahrzeug ist groß genug, dass selbst Kleinbusse darin verschwinden und bei einem nur flüchtigen Schulterblick übersehen werden können. Die daraus resultierende Gefahr beim Spurwechsel kann Bosch mit dem Spurwechselassistenten minimieren. Dabei liefert der neue Mittelbereichsradarsensor für die Heckanwendung die entscheidenden Informationen. „Der MRR rear ermöglicht einen permanenten Schulterblick und erkennt zuverlässig und präzise andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control.

Sensoren überwachen kompletten rückwärtigen Verkehrsraum
Aktuell geht das Bosch-System in einem volumenstarken Mittelklassemodell eines der weltweit führenden Autobauer in Serie. Um Spurwechsel sicherer zu machen, hat der europäische Hersteller zwei Sensoren, je einen links und rechts, verdeckt im hinteren Stoßfänger installiert. Die beiden MRR rear überwachen den Bereich neben und schräg hinter dem Auto. Mit einer leistungsfähigen Steuerungssoftware werden die Sensorinformationen zusammengeführt – so entsteht ein Bild des kompletten rückwärtigen Verkehrsraums. Nähert sich ein anderes Fahrzeug schnell von hinten, oder befindet es sich bereits im toten Winkel, wird der Fahrer zum Beispiel in Form eines Leuchtsymbols im Bereich der Außenspiegel gewarnt. Setzt er dennoch den Blinker, weil er die Fahrspur wechseln möchte, weist der Spurwechselassistent zusätzlich akustisch und/oder haptisch auf die potenzielle Gefahr hin.

Die Funktionalität des MRR rear ist mit einem Spurwechselassistenten aber noch lange nicht erschöpft. Bosch setzt auf Basis des Radarsensors auch eine Querverkehrswarnung um. Sie unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken, wenn ihm die Sicht durch Hindernisse versperrt ist. In einer Entfernung von bis zu 50 Metern warnt das System vor Autos, Fahrradfahrern und Fußgängern, die hinter dem ausparkenden Auto von links oder rechts queren. Der Fahrer wird dann rechtzeitig akustisch oder auch optisch auf die drohende Kollisionsgefahr hingewiesen.

Deutlich kleiner und leichter als ein Päckchen Butter
Mit dem Mittelbereichsradarsensor ist Bosch ein großer Wurf gelungen. Das gilt auch, wenn er nach vorne gerichtet die Informationen für andere Fahrerassistenzsysteme liefert. „Beide Produktvarianten basieren auf der vierten Radar-Generation von Bosch“, erklärt Gerhard Steiger. Der MRR ist ein bistatischer Multimode-Radar mit vier unabhängigen Empfangskanälen und digitalem Beamforming (DBF). Er nutzt das nahezu weltweit dauerhaft für Radaranwendungen im Automobilbereich freigegebene Frequenzband von 76 bis 77 Gigahertz. Während der MRR rear bei einem Öffnungswinkel von bis zu 150 Grad eine Reichweite von bis zu 90 Meter hat, blickt die Frontversion deutlich weiter. Bei einem Öffnungswinkel von bis zu plus/minus 45 Grad detektiert sie Objekte in bis zu 160 Meter Entfernung.

Mit dem Mittelbereichsradarsensor für die Frontanwendung realisiert Bosch zum Beispiel eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC, ein vorausschauendes Notbremssystem oder beides parallel. Ein vorausschauendes Notbremssystem – entweder kamera- oder radarbasiert – ist ab 2016 übrigens erforderlich für die Höchstbewertung beim Euro-NCAP-Test. Großer Pluspunkt des MRR von Bosch ist zudem seine kompakte Bauweise. Deutlich kleiner und leichter als ein Päckchen Butter findet der Radarsensor auch in Klein- oder Kompaktwagen Platz. Gerhard Steiger: „Mit dem Mittelbereichsradarsensor bietet Bosch eine maßgeschneiderte und kostengünstige Lösung, um einen serienmäßigen Einsatz der Radarsensorik in allen Fahrzeugsegmenten zu ermöglichen.“
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  • 10. November 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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„Virtual Cockpit“ im neuen Audi TT: Display-Kombiinstrument bündelt sämtliche Anzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers Bosch ist Systemlieferant

  • Außergewöhnliche Lichtstärke, besonders hohe Auflösung, große Farbtiefe
  • Höchste Variabilität bei der Darstellung von Inhalten
  • Automotive Interiors Expo Award: „Interieur-Innovation des Jahres“
Der neue Audi TT bietet ein innovatives Anzeige- und Bedienkonzept. Ein Display-Kombiinstrument ersetzt die bisherige Technik und bündelt sämtliche Instrumenten-, Navigations- und Multimediaanzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers. Audi nennt dieses fahrerorientierte Konzept „Virtual Cockpit“. Bosch ist der Systemlieferant für dieses Kombiinstrument.

Das scharfe und kontrastreiche TFT-Display bietet eine außergewöhnliche Lichtstärke von 800 Candela (cd) für eine perfekte Ablesbarkeit in allen Lichtsituationen. Es hat eine Diagonale von 12,3 Zoll, eine besonders hohe Auflösung von 1 440 x 540 Bildpunkten und eine Farbtiefe von 24 Bit.

Ein Vorteil eines Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität für die Darstellung von Inhalten. Zwei Basis-Anzeigemodi sind für den neuen Audi TT vorgesehen: Der klassische Modus zeigt große, digital erzeugte Rundinstrumente – es gibt keine mechanischen Zeiger oder andere Bauteile mehr. Der zweite Modus rückt die virtuellen Rundinstrumente für Geschwindigkeit und Motordrehzahl verkleinert in die beiden unteren Ecken und gibt Raum beispielsweise für einen großzügigen Navigationsbildschirm, die Musikauswahl oder für das Adressbuch. Aufgrund der systemimmanenten Flexibilität sind grundsätzlich aber auch andere Anzeigevarianten denkbar, sogar je nach Fahrzeugmodell.

Dreidimensionale Darstellung von Objekten
Die sehr hochwertige Gesamtauslegung des Display-Kombiinstruments folgt konsequent der Entwicklungsvorgabe nach höchster Darstellungsqualität. Dabei kommt eine leistungsfähige Zwei-Prozessor-Architektur zum Einsatz. Eine Recheneinheit ist für die Grafik zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die starke Rechenleistung ist in der Lage, bis zu 60 Bilder pro Sekunde und damit auch sehr schnelle Darstellungen absolut fließend und ohne Artefakte zu erzeugen – unerlässlich, um die Fahrdynamik eines Sportwagens perfekt darzustellen.

Darüber hinaus wird auch die Rechenleistung für die dreidimensionale Darstellung von Objekten auf dem Monitor genutzt. Am augenfälligsten ist sie für die aufwendig räumlich gezeichneten Rundinstrumente mit realer Anmutung inklusive Schattenwurf. Das Grafikmodul (VCM – Visual Computing Module) ist eigens für die Verwendung im Automobil angepasst.

Eine konstruktive Besonderheit ist die Displayform mit abgeschnittenen Ecken, die dem im neuen Audi TT vorgesehenen Bauraum entspricht.
Dazu gehört ein entsprechend aufwendig geformtes Gehäuse. Die Signalanbindung des Kombiinstruments erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport).

Die Innovation im „Virtual Cockpit“ des neuen Audi TT überzeugte auch die Jury der „Automotive Interiors Expo Awards 2014“, die ihm im Juni 2014 den ersten Platz in der Kategorie „Interieur-Innovation des Jahres -Serienfahrzeuge“ verlieh.

Darüber hinaus liefert Bosch für den neuen Audi TT Radar- und Videosensoren, Lambdasonden sowie die Benzin-Direkteinspritzung und Kraftstoff-Fördermodule.
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  • 07. November 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Weltkarte der Auto-Antriebe: Damit fahren Europa, Amerika und Asien Jedes fünfte Neufahrzeug in Japan ein Hybrid, in China dominieren Ottomotoren, Diesel stark in Europa und Indien

Benziner: Global bleiben Ottomotoren die beliebteste Antriebsart. An der Spitze liegt China: Hier wählen fast 100 Prozent der Neuwagenkäufer einen Benziner. In den USA und Japan sind es jeweils ungefähr 75 Prozent. Noch treiben Motoren mit Saugrohreinspritzung mehr als jedes zweite neue Benzinfahrzeug an. Doch Downsizing wird immer beliebter und damit auch die effiziente und sparsame Benzin-Direkteinspritzung von Bosch. Mit dem System sinkt der Kraftstoffverbrauch beim Downsizing um bis zu 15 Prozent. Gleichzeitig liefert das Auto dank Turboaufladung besonders bei niedrigen Drehzahlen mehr Drehmoment – und damit eine bessere Beschleunigung und mehr Fahrspaß.

Diesel: Etwa jeder zweite Neuwagen in der EU und Indien ist ein Diesel. Auch außerhalb dieser Kernmärkte wird der Selbstzünder immer beliebter. Ein Wachstumsmarkt sind beispielsweise die USA. Bosch geht davon aus, dass sich der Diesel-Marktanteil dort von heute drei Prozent auf bis zu zehn Prozent im Jahr 2018 erhöht. Auch in Süd-Korea werden Selbstzünder immer beliebter. Die Vorteile kennen viele Europäer schon heute: Ein moderner Diesel verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Benziner und liefert bis zu 40 Prozent mehr Drehmoment.

Hybride und Elektroantriebe: In Japan hat schon fast jeder fünfte Neuwagen einen Hybridantrieb. Damit ist das Land weltweit klarer Vorreiter bei der Elektrifizierung. In wenigen Jahren werden die Zulassungen auch außerhalb Japans deutlich höher sein. Bosch prognostiziert für das Jahr 2020 einen weltweiten Absatz von 6,5 Millionen Strong-Hybriden, drei Millionen Plug-In-Hybriden sowie 2,5 Millionen E-Fahrzeugen (Basis: 113 Millionen verkaufte Fahrzeuge insgesamt im Jahr 2020). Für diesen Massenmarkt entwickelt Bosch schon heute ein breites Produktportfolio. Dieses reicht vom Hybridsystem über den an der Steckdose aufladbaren Plug-In Hybriden bis zum Antriebsstrang für reine Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus entwickelt Bosch auch Einstiegshybride auf 48-Volt-Basis.

Flex-Fuel: In Brasilien sind diese Antriebe, die sowohl mit Benzin als auch mit Alkohol (Ethanol) fahren können, am weitesten verbreitet. Zweitgrößter Markt für die Technologie sind die USA. Die Bosch-Systeme können sowohl reines Ethanol als auch ein beliebiges Ethanol-Benzin-Gemisch verbrennen. Autofahrer sind somit unabhängiger: Sie haben mit einem solchen Flex-Fuel-System die Chance, auf den günstigeren Kraftstoff auszuweichen.

Erdgas: Weltweit erfreut sich der Erdgas-Antrieb wachsender Beliebtheit. Seit zehn Jahren legen die Verkäufe weltweit um jährlich 25 Prozent zu. In Südkorea haben Erdgas-Fahrzeuge schon heute einen Marktanteil von elf Prozent. Bosch bietet ein Komplettsystem, das es ermöglicht, immer mit dem günstigen Betriebsstoff zu fahren. Für Autofahrer ist das ein klarer Vorteil, denn Erdgas ist bis zu 50 Prozent günstiger als Benzin und kann die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent reduzieren.
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  • 06. November 2014
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  • 04. November 2014
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  • Mobility Solutions
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  • Presseinformationen: 5

Mit Bosch sicherer und effizienter unterwegs: Connectivity Control Units für Motorräder Vernetzung für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

  • Bosch auf der EICMA 2014 in Mailand
  • Verbindungsfähigkeit ist die Basis für vielfältige Dienste
  • Rettungsleitstelle sendet Motorradfahrern Hilfe an den Unfallort
  • Betriebsdaten für die Wartung ermitteln
Anlässlich der diesjährigen EICMA (Esposizione Mondiale Del Motociclismo), einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen für Motorräder, präsentiert Bosch erstmals eine Connectivity Control Unit (CCU) für Motorräder. Diese innovative Box fungiert als Kommunikationszentrale. Sie kann die Betriebsdaten einzelner Fahrzeuge erfassen sowie über ein automatisches Notrufsystem Rettungskräfte informieren und auf diese Weise Hilfe an einen Unfallort senden. Die von Bosch-Ingenieuren speziell für die Motorradbelange entwickelte Connectivity Control Unit bildet mit ihrer Verbindungsfähigkeit die Basis für vielfältige Dienste, die die Sicherheit für Motorradfahrer erhöhen und zudem kontinuierlich den technischen Zustand der Motorräder erkennen können.

eCall- und bCall-Funktionalität für Motorräder und deren Fahrer
Nach einem Motorradunfall zählt für die Opfer oft jede Sekunde. Die neue Bosch-CCU für Motorräder ermöglicht direkt nach einem Unfall einen automatischen Notruf, da sie auf Basis von Sensorinformationen an Fahrzeug und Fahrer sowie mit Hilfe eines so genannten Crash-Algorithmus kritische Fahrmanöver erkennen und auswerten kann. Das derart aktivierte Notrufsystem sendet dann über einen eCall automatisch unfallrelevante Daten wie Ort, Uhrzeit und Fahrzeugtyp an eine Rettungsleitstelle oder an einen Diensteanbieter – wie die Bosch Service Solutions. Wenn die Verbindung zur Fahrzeugbatterie unterbrochen ist, kann der eCall auch über eine Backup-Batterie erfolgen. Die Leitstelle oder ein Service-Agent bauen eine Sprachverbindung auf. Lässt sich unfallbedingt keine Sprachverbindung zum Fahrer herstellen, wird sofort der nächstgelegene Rettungsdienst informiert. Zudem besteht die Möglichkeit den eCall abzubrechen, wenn keine Hilfe benötigt wird.

Im Falle einer technisch bedingten Fahrzeugpanne kann der Motorradfahrer einen "Breakdown Call" (bCall) absetzen und damit ein Service Center informieren. Die Connectivity Control Unit liefert dank integrierter GPS- und GSM-Module erste Informationen über den Pannenort und über den technischen Zustand sowie über Einträge im Fehlerspeicher des Fahrzeugs. Das Service Center kann dann nach Maßgaben des jeweiligen Motorradherstellers einen Reparatur- und Pannendienst initiieren oder eine Sprachverbindung zum Fahrer aufbauen, ihn beraten oder ihm per Ferndiagnose helfen.

Intelligente Vernetzung für vielfältige Dienste
Die CCU von Bosch bietet Motorradherstellern darüber hinaus weitere Services mit verschiedenen Ausprägungen an, die sich herstellerspezifisch umsetzen lassen.

Die CCU eignet sich zum Beispiel für die Einrichtung eines Remote Service, der im Zusammenspiel mit bCall erlebbar ist, aber auch eigenständig von zuhause aus oder auch unterwegs genutzt werden kann. Dabei lassen sich vielfältige Informationen abrufen, zum Beispiel über Tankfüllstand, Reifendruck, Öl- oder Kühlwassertemperatur, die erforderliche nächste Wartung oder aus dem Fehlerspeicher. Darüber hinaus können auch Fahrzeugparameter, wie zum Beispiel Fahrmodi oder der ABS-Mode, bequem von zu Hause aus konfiguriert werden.

Ein Information Call ermöglicht auf der Basis der übermittelten Standortdaten Fahrempfehlungen zu so genannten Points of Interest (iCall/POI), sei es zur nächsten Tankstelle, Werkstatt oder Apotheke, sei es zum nächsten Krankenhaus, zu einem Hotel oder Einkaufszentrum. Die Daten für das jeweilige Ziel werden über die CCU an die integrierte Navigation weitergeleitet. Über den Service-Agenten können ferner zusätzliche Dienste wie die Buchung eines Hotelzimmers oder die Bereitstellung von Informationen zu Sehenswürdigkeiten angeboten werden.

Weitere potenzielle Anwendungen sind Tour Statistics. Damit kann der Motorradfahrer Daten für eine Tourenfahrt zur Routendokumentation sammeln, beispielsweise über Fahrzeiten, über Passstraßen und deren Höhenprofile oder Kurveneigenschaften. Für den Fall, dass das Motorrad gestohlen wird, bietet die CCU von Bosch einen Stolen Vehicle Tracking Service. Die Connectivity Control Unit kann die unzulässige Ortsveränderung erkennen und eine Warnmeldung an das Service Center senden, die Position des Motorrads identifizieren und den Fahrzeughalter sowie auf Wunsch die Polizei informieren.

Darüber hinaus ist die CCU vorbereitet auf künftige Dienste der so genannten Vehicle-to-Vehicle-Communication (V2V) und somit für spezifische Safety Features. Die V2V-Kommunikation ist eine direkte Verbindung zwischen Fahrzeugen. Dabei sendet die CCU kontinuierlich Informationen über den eigenen Standort, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Damit werden künftig andere Fahrzeuge mit entsprechender Ausrüstung diese Informationen empfangen und diese Fahrzeuge im Umfeld erkennen können. So kann in kritischen Momenten beispielweise an Kreuzungen oder bei Überholmanövern frühzeitig vor Gefahrsituationen gewarnt werden – zum Beispiel vor einem Stauende in einer unübersichtlichen Kurve.

Der Einsatz der innovativen Connectivity Control Unit von Bosch kann maßgeblich helfen, dass Motorradfahrer künftig sicherer unterwegs sind. Darüber hinaus können auf der Grundlage der verfügbaren Daten Wartung und Reparaturen bedarfsgerecht erfolgen. So wird es möglich, dass sich die Fahrzeuge stets in einem einwandfreien technischen Zustand befinden.
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  • 03. November 2014
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Ausbau der internationalen Präsenz Bosch stärkt Aktivitäten in Afrika Neue Niederlassungen in Angola und Mosambik

  • Zunehmende Bedeutung Afrikas als wichtiger Zukunftsmarkt
  • Wachsende Mittelschicht, gut ausgebildete junge Leute und Rohstoffreichtum versprechen positive wirtschaftliche Entwicklung vieler afrikanischer Staaten
  • Zwei weitere Bosch-Standorte in Algerien und Ghana bis Ende 2014 geplant
Stuttgart – Bosch baut seine Präsenz in Afrika kontinuierlich aus. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen eröffnete Ende Oktober 2014 zwei neue Vertriebsniederlassungen in Afrika – eine in Luanda, der Hauptstadt Angolas, die andere in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks. Damit ist Bosch insgesamt in sieben afrikanischen Ländern mit Regionalgesellschaften oder Niederlassungen vertreten. Bis Mitte kommenden Jahres sollen zwei weitere Standorte in Algerien und Ghana hinzukommen. Damit unterstreicht das Unternehmen die zunehmende Bedeutung Afrikas als wichtigen Zukunftsmarkt für Bosch: „Die wachsende Mittelschicht, immer mehr gut ausgebildete junge Leute, der Rohstoffreichtum des Kontinents – all das sind Gründe, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung vieler afrikanischer Staaten versprechen“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke. Dies mache die Region auch für Bosch attraktiv. „Mit unseren Produkten und Lösungen können wir dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhöhen. Dabei fokussieren wir uns auf die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Märkte und unserer lokalen Kunden“, so Raschke.

Der Schwerpunkt der neuen Niederlassungen in Angola und Mosambik liegt zunächst auf dem Vertrieb von Kraftfahrzeug-Ersatzteilen, Werkstattkonzepten, Elektrowerkzeugen, Sicherheitstechnik und Thermotechnik. Aber auch Maschinen für die sichere und ressourcenschonende Verpackung von pharmazeutischen Produkten oder Nahrungsmitteln wie Reis und Mehl sollen angeboten werden. Zudem ist der Aufbau von lokalem Know-how ein wichtiges Anliegen für Bosch. So bietet das Unternehmen beispielsweise Schulungen für vor Ort ansässige Autowerkstätten an. Diese werden oftmals gemeinsam mit lokalen Partnern wie etwa Automobilverbänden oder anderen Institutionen durchgeführt.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2013 mit mehr als 600 Mitarbeitern in Afrika insgesamt einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt heute in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Bosch hat weitere Regionalgesellschaften und Niederlassungen in Ägypten, Marokko, Kenia und Nigeria. Zudem ist die Tochtergesellschaft Bosch Rexroth seit Anfang Oktober 2014 mit 50 Prozent an ihrem Vertriebspartner Hytec Holding beteiligt, einem der führenden Hersteller von Hydraulik, Steuerungen und Antrieben in Afrika.

Bosch setzt sich auch für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit derzeit rund 20 weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen.

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Melita Delic, Telefon: +49 711 811-48617
Trix Böhne, Telefon: +49 711 811-6831
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  • 03. November 2014
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  • Wirtschaft

Internationale Präsenz Bosch erwartet Wachstumsimpulse aus Indien Denner: Wollen Asiengeschäft bis 2020 verdoppeln

  • Seit 2010 mehr als 680 Millionen Euro in Indien investiert
  • Anzahl der Innovationen pro Jahr deutlich gesteigert
  • Hohes Wachstumspotenzial bei Motorrad-Antriebssystemen
Bangalore/Stuttgart – Die Bosch-Gruppe erwartet für die kommenden Jahre wieder stärkere Wachstumsimpulse aus Indien und rechnet mittel- und langfristig mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Land. Entsprechend sieht das Unternehmen Indien als eine tragende Säule der Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik. „In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Asien-Pazifik auf 11,1 Milliarden Euro im Jahr 2013 verdoppelt. Bis 2020 streben wir eine erneute Umsatzverdopplung in der Region an“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, während eines Pressegesprächs in Bangalore, Indien. Nach einem voraussichtlichen Wirtschaftswachstum von rund 4,8 Prozent in diesem Jahr werde Indien 2015 um sechs Prozent zulegen und somit neben China zu den globalen Wachstumslokomotiven gehören. „Wir gehen davon aus, dass Indien sich bis Ende der Dekade als fünftgrößter Fahrzeughersteller der Welt etablieren wird“, sagte Denner.

Die Bosch-Gruppe ist bereits seit 1922 auf dem Subkontinent vertreten. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen in Indien seinen Umsatz mehr als verdreifacht auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2013. Bosch beschäftigt derzeit 27 000 Mitarbeiter an zehn indischen Produktions- und sieben Entwicklungsstandorten. Seit 2010 hat die Bosch-Gruppe rund 680 Millionen Euro in den Ausbau von Fertigungen und Forschungseinrichtungen investiert, davon rund 160 Millionen Euro alleine im laufenden Jahr.

Innovative Lösungen aus Indien
In Indien betreibt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch das größte Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands und beschäftigt dort 10 500 Forscher und Entwickler. „Wir entwickeln innovative Lösungen, die in unseren Erzeugnissen weltweit zum Einsatz kommen“, sagte Steffen Berns, Präsident der Bosch-Gruppe in Indien. Die gestiegene Zahl an Patentanmeldungen belegt die erfolgreiche Arbeit: Waren es 2008 noch 20 angemeldete Erfindungen, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 220. „Das ist mehr als eine Verzehnfachung innerhalb von nur fünf Jahren“, betonte Berns. Zu den besonderen Entwicklungen aus dem Zentrum in Bangalore gehört eine kompakte Netzhautkamera mit einer speziellen Software, mit der frühzeitig Erkrankungen wie der Graue Star erkannt werden können. Diese schnelle und kostengünstige Augendiagnostik sei perfekt auf den indischen Alltag zugeschnitten – und könne problemlos auch in ähnlichen Regionen eingesetzt werden.

Dynamisches Wachstum auf dem Zweiradmarkt
Ebenfalls gute Chancen verspricht sich Bosch vom boomenden Motorradmarkt: Mit einer Wachstumsrate von 14 Prozent gehört er zu den besonders dynamisch wachsenden Märkten in Indien. „Wir erwarten, dass im Jahr 2020 die Zahl der jährlich abgesetzten Zweiräder auf dem Subkontinent 27 Millionen Einheiten erreichen wird“, so Denner. Es wird prognostiziert, dass die Zahl der weltweit verkauften Motorräder einschließlich elektrisch betriebener eScooter bis Ende der Dekade von heute 100 auf 150 Millionen Stück steigt. Zum Vergleich: Für 2020 geht Bosch davon aus, dass weltweit rund 110 Millionen Neuwagen produziert werden.

Vor diesem Hintergrund steigt Bosch auch mit neuen Antriebssystemen in den weltweiten Motorradmarkt ein. Dabei sind besonders in Asien und Indien effiziente Antriebe ein wichtiger Fortschritt, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Deshalb hat Bosch speziell für den indischen und asiatischen Markt ein kostengünstiges und gleichzeitig robustes Motor-Management-System entwickelt. In Asien werden aktuell viele Maschinen noch mit Vergasern betrieben. Genau hierin sieht Bosch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil seiner Technologie: „Die elektronisch gesteuerte Einspritzung kann im Vergleich zum nicht gesteuerten Vergaser je nach Nutzung bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen“, so Denner. Das reduziere auch die Emissionen und den Ressourcenverbrauch deutlich. Zudem liefert Bosch beispielsweise bereits Sicherheitslösungen für Motorräder wie ABS oder die neue Stabilitätskontrolle MSC, die die Sicherheit beim Bremsen und Beschleunigen auch in Schräglage erhöht.
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  • 30. Oktober 2014
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  • 30. Oktober 2014
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ESP ab 1. November 2014 Pflicht in der EU Bosch-Erfindung rettet viele tausend Leben

  • ESP wird ab 1. November 2014 Pflicht für alle in der EU neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge
  • Seit Markteinführung hat ESP europaweit bereits 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet
  • Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mehr als 100 Millionen ESP-Systeme gefertigt
  • Europaweit sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit ESP ausgestattet, weltweit bisher nur 59 Prozent
Am elektronischen Stabilitätsprogramm ESP führt in der Europäischen Union kein Weg mehr vorbei. Ab 1. November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht das Antischleudersystem an Bord haben. Für alle anderen Fahrzeuge greift die Pflicht ein Jahr später. „ESP rettet Leben“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Eine Studie der Bosch-Unfallforschung bestätigt die Wirksamkeit: 2011 hat ESP in den damals 25 EU-Staaten mehr als 33 000 Unfälle mit Verletzten vermieden und mehr als 1 000 Leben gerettet – und das bei einer angenommenen Ausrüstungsrate von nur 40 Prozent. Seit der Markteinführung 1995 durch Bosch hat ESP europaweit bereits etwa 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet.

Nach dem Sicherheitsgurt und noch vor dem Airbag ist ESP das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mittlerweile mehr als 100 Millionen Systeme gefertigt. In Europa sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit dem Schleuderschutz ausgestattet, weltweit sind es bisher lediglich 59 Prozent. „ESP ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, die wir auch außerhalb Europas weiter fortschreiben wollen“, sagt Gerhard Steiger. Unabhängigen Untersuchungen zufolge könnten bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle im Straßenverkehr verhindert werden, wenn alle Fahrzeuge das Antischleudersystem an Bord hätten.

ESP – ein echter Tausendsassa mit vielen Mehrwertfunktionen
Ausweichmanöver auf trockener, nasser, verschmutzter oder rutschiger Fahrbahn führen häufig zu schweren Verkehrsunfällen. ESP vergleicht mit Hilfe intelligenter Sensoren 25-mal pro Sekunde, ob das Auto auch dahin fährt, wo der Fahrer hinlenkt. Weichen die Werte voneinander ab, greift das Schleuderschutzsystem ein und reduziert zunächst das Motormoment. Reicht das nicht aus, bremst es zusätzlich einzelne Räder ab und erzeugt damit die notwendige Gegenkraft, um ein Fahrzeug in der Spur zu halten.

ESP ist die konsequente Weiterentwicklung des 1978 von Bosch entwickelten Antiblockiersystems ABS und heute weit mehr als nur ein Antischleudersystem. Ein Großteil seiner Leistungsfähigkeit entfällt inzwischen auf etliche Mehrwertfunktionen: Dazu zählt, dass ESP beim Anfahren am Berg das Zurückrollen eines Fahrzeugs verhindern kann. Ebenso kann es schlingernde Anhänger stabilisieren oder das Überschlagrisiko von Geländewagen oder leichten Nutzfahrzeugen reduzieren.

ESP ist Basistechnologie für viele Fahrerassistenzsysteme
Eine zentrale Rolle kommt dem elektronischen Stabilitätsprogramm auch für viele Fahrerassistenzsysteme und für das automatisierte Fahren zu. Die Entwicklung geht deshalb ständig weiter. Bosch bietet ESP in einem modularen Baukasten an, in dem für alle Anforderungen und Voraussetzungen das passende System enthalten ist: Angefangen beim leichten, kostengünstigen ESP light für Einsteigerfahrzeuge in Schwellenländern über spezielle Systeme für Nutzfahrzeuge bis hin zum regenerativen Bremsregelsystem ESP hev für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist alles dabei.

Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt Bosch das weltweite Bestreben von Herstellern und Behörden, aktive Sicherheitssysteme zum Standard in jedem Fahrzeug zu machen. Denn die hohe Bedeutung von ESP für die Sicherheit im Straßenverkehr haben auch andere Länder erkannt. In den USA und Kanada zum Beispiel müssen seit September 2011 alle Fahrzeuge mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen mit ESP ausgerüstet sein. Australien und Israel schreiben ESP ebenfalls vor. Und in Japan, Korea, Russland und der Türkei treten entsprechende Regelungen in den kommenden Jahren in Kraft.

Weiterführender YouTube-Link:
Wie funktioniert ESP? http://bit.ly/1DTeKUr
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  • 29. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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EFQM-Forum 2014 in Brüssel Bosch-Gruppe erhält EFQM Excellence Award 2014 Standort Bari in Italien ist Gesamtsieger

  • Italienisches Werk in Bari mit insgesamt vier Auszeichnungen geehrt
  • Bosch erhält als erstes Unternehmen in Italien den Managementaward in der Kategorie „Großunternehmen“
  • Bosch-Geschäftsführer Bulander: “Anerkennung für das permanente Streben aller Mitarbeiter nach „Business Excellence“
Brüssel – Die Bosch-Gruppe ist Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014. Auf der gestrigen Preisverleihung der EFQM (Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement) in Brüssel wurde das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen insgesamt vier Mal ausgezeichnet. Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014 und damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs ist der Bosch-Standort Bari. Das Werk in Süditalien erhielt noch drei weitere Preise in den Einzelkategorien „Verantwortung“, „Prozesse“ und „Mitarbeiter“. Bosch trägt als erstes Unternehmen in Italien die Auszeichnung als Gesamtsieger in der Kategorie „Großunternehmen“ davon. „Wir freuen uns sehr über den Excellence-Award der EFQM, insbesondere im Jahr, in dem die Organisation ihr 25. Jubiläum feiert. Wir haben bereits viel erreicht. Dennoch möchte ich unsere Mitarbeiter ermutigen, weiter nach „Business Excellence“ zu streben“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Rolf Bulander nach der Preisverleihung. Bulander verantwortet in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH unter anderem die zentrale Funktion Qualität. Er ist darüber hinaus Mitglied des Direktorenboards der EFQM. Die Bosch-Gruppe war 1989 Gründungsmitglied der EFQM. Bari ist bereits der dritte Bosch-Standort, der als EFQM-Gesamtsieger ausgezeichnet wird. 2003 und 2008 war der Standort Bursa (Türkei) im Wettbewerb erfolgreich, 2012 der Standort Bamberg.

Standort Bari: Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung
Die Jurymitglieder der EFQM zeigten sich insbesondere von der Motivation und dem hohen Einsatz der Mitarbeiter in Bari beeindruckt. „Das Werk hat es geschafft, Leidenschaft und Präzision beinahe perfekt zu vereinen“, erklärte Marc Amblard, Vorstandsvorsitzender der EFQM. “Durch die Geschwindigkeit, mit der die Mitarbeiter sich an Anforderungen im betrieblichen Umfeld anpassen, können sie nachhaltig herausragende Ergebnisse erzielen.“ Die Werkleitung des Bosch-Standortes nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle rund 2 000 Mitarbeiter in Brüssel entgegen. “Wir möchten allen unseren Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz und ihren aktiven Beitrag zum Erreichen unserer strategischen Ziele danken“, sagte der kaufmännische Werkleiter Jens Last. “Ihre Leidenschaft für kontinuierliche Verbesserungen ist die Basis unserer Erfolgsgeschichte.”

Kontinuierliche Arbeit an der Wettbewerbsfähigkeit
Bulander zitierte Firmengründer Robert Bosch, der einmal sagte, dass es „nichts Schlimmeres für ein Werk gibt, das auf Dauer bestehen und fortschrittlich bleiben will, als keinen Wettbewerber zu haben.“ Bulander sagte weiter, „nur wenn wir die Einstellung haben, dass keine Wettbewerbsfähigkeit von Dauer ist, fördern wir auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit.“

Über Bosch in Italien
Bosch ist seit 1904 in Italien vertreten. Der Standort Bari produziert Diesel-Einspritzpumpen und gehört zum Unternehmensbereich Mobility Solutions. Das Werk in Bari ist der größte Bosch-Standort in Italien.

Über die Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM)
Die EFQM hat sich dazu verpflichtet, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch das EFQM Excellence-Modell nachhaltig zu verbessern. Mittlerweile wird es in über 30 000 Organisationen angewendet. Ziel des EFQM Excellence Awards ist es, die besten Organisationen zu ermitteln, seien diese privat, öffentlich oder gemeinnützig. Er zollt Branchenführern Anerkennung, deren Erfolg bei der Umwandlung von Strategien in Maßnahmen und bei der ständigen Verbesserung der Leistung ihrer Organisation unbestritten ist. Alle Bewerber werden von einem Team aus unabhängigen Fachleuten bewertet, die sich im Durchschnitt etwa 500 Stunden mit einem Bewerber beschäftigen.
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  • 21. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Wettbewerb für Software-Entwickler Bosch veranstaltet Hackathon in Berlin Neuer Ansatz für Software-Entwicklung und Kundenorientierung

  • Gesucht sind Fahrer-unterstützende Apps für die Smartphone-Integrationslösung mySPIN und die automobilgerechte Darstellung auf dem Fahrzeug-Display.
  • Etwa 30 unabhängige Software-Entwickler und Designer treffen sich an diesem Wochenende in Berlin.
  • Erste Bosch-Veranstaltung dieser Art in Deutschland
Stuttgart/Berlin – Am 18. und 19. Oktober 2014 wird Bosch den ersten Hackathon des Unternehmens in Deutschland ausrichten. Rund 30 unabhängige Software-Entwickler, Designer und innovative Internet-Nutzer treffen sich dazu an diesem Wochenende im „Rainmaking Loft“ in Berlin. Sie sind eingeladen, innovative Apps für die Bosch-Software mySPIN zu entwickeln. mySPIN integriert Smartphones sehr einfach in das Infotainment-System des Autos. Die Apps lassen sich dadurch über die Bildschirme und Bedienelemente des Fahrzeugs deutlich komfortabler und sicherer nutzen. Eine Jury wird die besten App-Entwicklungen direkt nach der Abschlusspräsentation am Sonntag prämieren. Berichte und Diskussionen über den Bosch-Hackathon können während und nach dem Event unter dem Hashtag #BoschHackathon auf Twitter und Facebook verfolgt werden.

Exklusiver Zugang zu Bosch-Softwarepaket
Mit dem Hackathon in Berlin beschreitet Bosch neue Wege bei den Themen vernetztes Fahren und Endkundenorientierung. „Dieser Hackathon ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, das Potenzial kreativer Ideen außerhalb des eigenen Unternehmens zu nutzen“, sagt Torsten Mlasko, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch SoftTech GmbH. Bosch wird den externen Softwareentwicklern einen exklusiven Zugang zum Entwicklerpaket für die Bosch-Lösung mySPIN bereitstellen. Im Laufe von zwei Tagen werden die eingeladenen Softwareentwickler diese Daten nutzen und in kleinen Projektteams kreative Ideen sowie erste Prototypen für neue mySPIN-Apps entwickeln. „Unser Software-Paket ist so angelegt, dass es App-Entwicklern einen schnellen und unkomplizierten Weg eröffnet, um ihre Anwendungen ins Fahrzeug zu übertragen – das ist eine herausragende Besonderheit unserer Software“, sagt Mlasko.

Digitale Zielgruppen im Blick
Gleichzeitig erreicht Bosch mit dem Treffen in Berlin neue digitale Zielgruppen in einem kreativen und interaktiven Umfeld. „Mit dem Bosch Hackathon entwickeln wir unsere Kommunikation mit digitalen Zielgruppen konsequent weiter“, erklärt Martin Gansert, Social Media Manager in der Unternehmenskommunikation von Bosch und verantwortlich für Blogger-Relations. „Neben klassischen Presseveranstaltungen oder Blogger-Treffen können wir bei einem Hackathon mit wichtigen Online-Multiplikatoren intensiv zusammenarbeiten.“

mySPIN – die Smartphone-Integrationslösung von Bosch
mySPIN kann Apps von iPhones und Android-Smartphones ins Fahrzeug einbinden. Alle kompatiblen, auf dem Smartphone gespeicherten Apps können über den Bildschirm im Fahrzeug angezeigt und genutzt werden. Das Design und Bedienkonzept auf dem Fahrzeugdisplay ist auf die Fahrsituation angepasst. Die Bedienung des Smartphones erfolgt über den Touch Screen des Fahrzeugs. Durch die Integration des Smartphones und aller relevanten Apps in seine Fahrzeuge kann ein Automobilhersteller seinen Kunden eine attraktive Palette stets aktueller Services bieten.

Apps sind der Treibstoff für mySPIN
Für die Bosch-Lösung mySPIN steht bereits eine Vielzahl beliebter Apps zur Verfügung. Dazu gehören die häufig genutzten Apps Media Player, Maps, Kalender und Kontakte. Aber auch bekannte Anwendungen wie Parkopedia, Stitcher, News OnBoard, Hotelseeker, Eventseeker oder Cityseeker sind jederzeit nutzbar. Zum Pariser Autosalon wurden jetzt zudem Rivet News Radio, Audiobooks und Newsbeat als weitere App-Partner für mySPIN vorgestellt. Mit einer kompatiblen Navi-App kann der Fahrer so zum Beispiel auf der schnellsten Route zum nächsten Termin aus seinem persönlichen Kalender fahren, dabei die Lieblingsmusik per Internetradio hören und noch von unterwegs ein geeignetes Hotelzimmer finden.

„Apps sind der Treibstoff für mySPIN und es werden kontinuierlich mehr“, sagt Mlasko. Denn die technischen Hürden für neue Applikationen sind gering. Bosch stellt dafür Software Development Kits zur Verfügung. Autohersteller können die im Fahrzeug nutzbaren Apps individuell festlegen und diese Liste flexibel aktualisieren. Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover sind bereits mit der weltweit nutzbaren Smartphone-Integration von Bosch erhältlich.

Jury verleiht attraktive Preise
Eine Jury aus fünf Mitgliedern wird am 19. Oktober 2014 zum Abschluss des ersten Bosch Hackathons die besten Ideen und deren App-Umsetzungen prämieren. Zu den attraktiven Preisen gehören ein Wochenende in London, ein Wochenende mit Bosch eBikes sowie Gutscheine für Bosch-Produkte. Der Jury werden angehören: Nicole Y. Männl, Auto-Bloggerin von „auto-diva.de“, Ludovic Privat, Mitgründer und Redakteur des Fachportals GPS Business News, Morten Faust, Leiter der Produktentwicklung des Software-Unternehmens Aupeo!, Dietmar Meister, bei der Bosch SoftTech GmbH zuständig für den Bereich Smartphone & Cloud Solutions, sowie Carolin Tolksdorf von der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in deren Rahmen Programmierer, Software-Entwickler sowie Designer und Projektmanager intensiv zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Software zu entwickeln. Hackathons laufen typischerweise über einen bis sieben Tage. In der Regel geht es darum, eine neue Software für einen bestimmten Zweck zu entwickeln. Der Begriff "Hackathon" setzt sich zusammen aus den englischen Worten "hack" und "marathon". Das Wort "hack" bedeutet in diesem Fall so viel wie spielerisch, explorativ programmieren. Seit Mitte der 2000er Jahre haben sich Hackathons mehr und mehr verbreitet. Sie werden von Unternehmen und Venture Capital Firmen eingesetzt, um zügig innovative Software-basierte Technologien zu entwickeln.

Internet
Hackathon:
http://bit.ly/1lWcHs8
mySPIN im Bosch Media Service:
http://bit.ly/ZxQV5n
mySPIN auf YouTube:
http://bit.ly/1vVN26K
http://bit.ly/1vVN6Dj
http://bit.ly/1oWtkBP
http://bit.ly/1vQrGXl
Bosch SoftTec GmbH:
http://bit.ly/1tIzWVS
Robert Bosch Venture Capital GmbH:
http://bit.ly/1qu9zkt
Veranstaltungs-Hashtags auf Twitter und Facebook:
#BoschHackathon
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  • 17. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Fachkonferenz bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Bosch-Personalchef Kübel: „Deutschland braucht mehr Chefinnen“ Gemischte Führungsteams stärken Wettbewerbsfähigkeit

  • Zweite Konferenz „Frauen in Führungspositionen“ im Bundeskanzleramt
  • Flexible Arbeitsmodelle und Wertschätzung von Familie fördern Karriere von Frauen
  • Ganzheitlicher Ansatz statt Einzelmaßnahmen
Stuttgart – „Damit sich in Deutschland mehr Frauen für Führungspositionen entscheiden können, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“, appellierte Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, bei einer Fachkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. „Mit gemischten Führungsteams kann Deutschland seine wirtschaftliche Spitzenposition stärken.“ Vor Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft betonte Kübel, dass der Unternehmens- und Arbeitskultur eine zentrale Rolle dabei zukomme. „Deutschland braucht mehr weibliche Führungskräfte. Flexible Arbeitsmodelle, die Wertschätzung von Familienpflichten und der Abbau von Vorurteilen sind wichtige Stellhebel, um mehr weibliches Führungspersonal zu gewinnen“, erklärte Kübel im Bundeskanzleramt. Aus Sicht des Personalchefs sind Frauen wichtige Leistungsträger, die jedoch nach wie vor zu selten als Führungskräfte Fuß fassen würden. Mit Blick auf den absehbaren Fachkräftemangel bleibt der Wirtschaft benötigtes Führungspotenzial somit vorenthalten, so der Geschäftsführer.

Diversity-Management: Abkehr von Rollen- und Denkmustern
„Im Alltag existieren oftmals Widrigkeiten in verschiedenen Formen, die Frauen auf dem Karriereweg in Spitzenpositionen begleiten“, ist Kübel überzeugt. „Oft sehen sie sich mit überholten Rollen- und Denkmustern konfrontiert.“ Deshalb brauche es einen echten Wandel auf allen Ebenen, der auch mit klischeehaften Ansichten breche. Bosch setze auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Bis zum Jahr 2020 will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht Bosch bereits zwölf Prozent, in einzelnen Ländern ist das Ziel schon übertroffen, wie etwa in China mit 23 Prozent oder Spanien mit 21 Prozent. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke, Seminare und Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg dauerhaft zu unterstützen.

Girls' Campus: Technikinteresse bei Schülerinnen wecken
Bosch wolle einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und seine Erfahrungen weitergeben. „Wir sind überzeugt, dass gemischte Führungsteams erfolgreicher sind und Deutschland damit insgesamt wettbewerbsfähiger machen“, ergänzt der Personalchef. Deshalb setzt sich Bosch dafür ein, bereits bei Mädchen und Jungen frühzeitig Interesse für Technik zu wecken. Auf Einladung der Bundeskanzlerin stellte Bosch den „Girls' Campus“ im Kanzleramt vor: Bei dem gemeinsamen Projekt mit der Robert Bosch Stiftung erhalten Schülerinnen von Gymnasien in Wochenendseminaren ein Jahr lang Einblicke in die Arbeitswelt, Führungen in Unternehmen, Technikunterricht und Schulungen in Präsentationstechniken. Ziel ist es, die Begeisterung der jungen Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Neben Girls' Campus und dem Girls' Day beteiligt sich Bosch auch in der Bildungsinitiative Wissensfabrik bundesweit an mehr als 250 Bildungskooperationen mit Kindergärten und Schulen.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa
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  • 15. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Innovationsdialog zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Bosch-Chef Denner in Steuerkreis mit der Bundesregierung berufen Denner: „Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein.“

  • Teilnehmer des Innovationsdialogs beraten über technologische Fachthemen und Zukunftsfragen
  • Bosch-Chef Denner: „Deutschland muss seine Vorteile im Rennen um die vernetzte Welt nutzen.“
  • Bosch Start-up-Plattform fördert Unternehmertum im Unternehmen
Berlin – Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner ist von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in den Steuerkreis des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft berufen worden. Im Mittelpunkt der regelmäßigen Veranstaltungen stehen technologische Fachthemen sowie politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Zukunftsfragen, wie zum Beispiel die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Darüber diskutieren die Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister Sigmar Gabriel, Prof. Dr. Johanna Wanka und Peter Altmaier mit Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern. Vorsitzender des Steuerkreises ist Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. „Die Zukunft der deutschen Wirtschaft liegt in der Vernetzung, sowohl technisch als auch organisatorisch. Es ist richtig und notwendig, dass Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an der Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland arbeiten“, sagte Denner, der zugleich CEO und CTO der Bosch-Gruppe ist. „Insbesondere die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist eine wesentliche Stärke Deutschlands im internationalen Wissenswettbewerb“, so Denner weiter.

Deutschland muss geschäftlich innovativer werden
„Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein. Wir haben die besten Voraussetzungen dafür“, zeigte sich der Bosch-Chef zuversichtlich. Mit Blick auf die vernetzte Produktion betonte Denner, dass Deutschland nach wie vor über eine starke industrielle Basis verfüge. „Unser Know-how in der Herstellung von Dingen, kombiniert mit unserer Kompetenz in IT und Automatisierungstechnik, verschafft uns einen wichtigen Vorteil im Rennen um die vernetzte Welt.“ Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sieht Denner nicht auf Dauer gesetzt. Die deutsche Industrie sei zwar schon immer technisch innovativ gewesen. „Innovative Geschäftsmodelle sind aber nach wie vor eher eine Stärke des Silicon Valleys. In Zeiten des Internets müssen deutsche Unternehmen auch geschäftlich innovativ sein.“

Bosch Start-up-Plattform: Unternehmertum im Unternehmen fördern
Nachholbedarf sieht der Bosch-Chef bei der technischen Infrastruktur, etwa bei den leistungsschwachen Breitbandnetzen und dem zu schwach ausgeprägten Unternehmertum. „Die Anzahl der Gründer in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren stetig zurückgegangen. Die Entwicklung geht hier eindeutig in die falsche Richtung“, sagte Denner. Bosch fördert daher zunehmend das Unternehmertum im eigenen Unternehmen. Erst kürzlich hat die Bosch-eigene Start-up-Plattform ihren Betrieb aufgenommen. Sie hilft Bosch-Mitarbeitern bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Denner weiter: „Unsere Mitarbeiter haben bewiesen, dass sie gute Forscher sind, jetzt sollen sie auch erfolgreiche Unternehmer werden.“ Während die Mitarbeiter sich darauf konzentrieren, ihre Innovationen zur Marktreife weiterzuentwickeln, unterstützt die Start-up-Plattform in administrativen Belangen wie Controlling und Finanzierung.
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  • 14. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Ausbau der flexiblen Arbeitskultur Bosch vereinfacht mobiles Arbeiten, privates Telefonieren und Surfen am Arbeitsplatz Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur

  • Einheitliche Regeln vereinfachen mobiles Arbeiten
  • Private E-Mail-, Internet- und Telefon-Nutzung am Arbeitsplatz
  • Personalchef Kübel: „Flexibles Arbeiten soll Normalität sein“
  • Konzernbetriebsratschef Löckle: „Klare Spielregeln für mehr Freiräume unserer Mitarbeiter“
Stuttgart – Bosch vereinfacht mit einheitlichen Regeln das mobile Arbeiten und ermöglicht seinen Mitarbeitern die private Nutzung von E-Mail, Internet und Telefon am Arbeitsplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Wandel von der Präsenzkultur hin zu mehr Flexibilität und Ergebnisorientierung weiter voranbringen. Gleichzeitig stärkt Bosch damit die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Mit dem Konzernbetriebsrat wurden dazu zwei neue Konzernbetriebsvereinbarungen erarbeitet, die für die Bosch-Beschäftigten in Deutschland gelten sollen. Zuletzt hatte sich Bosch zu Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur verpflichtet.

Kulturwandel für mehr Freiraum und Kreativität
„Wir wollen den Wandel unserer Arbeitskultur weiter voranbringen, weil wir von den Vorteilen flexibler Arbeitsmodelle überzeugt sind“, begründet Christoph
Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die neuen Regeln. „Die freie Wahl von Arbeitsort und -zeit steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, liefert bessere Arbeitsergebnisse und stärkt die Kreativität.“ Deshalb möchte Bosch mobiles Arbeiten zur Normalität machen, ergänzt Kübel.

Flexibles Arbeiten vereinfachen
Mobiles Arbeiten ist bei Bosch zwar schon möglich. Doch vereinfachte Regelungen für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen zukünftig die flexible Wahl von Arbeitsort und -zeit weiter erleichtern. Bislang musste ein Chef es einzeln genehmigen, wenn ein Mitarbeiter vorübergehend an einem anderen Standort oder von zu Hause aus arbeiten wollte. Jetzt haben Mitarbeiter grundsätzlich einen Anspruch darauf, sofern die berufliche Aufgabe es zulässt. Auch im Fertigungsbereich wird an flexiblen Lösungen gearbeitet, wie etwa teilzeitfähige Schichtarbeitsplätze oder Springersysteme. „Flexible Schichtsysteme sollen betrieblichen Interessen des Unternehmens und den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter, familiäre und berufliche Pflichten unter einen Hut zu bringen, gleichermaßen dienen“, so Alfred Löckle, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Robert Bosch GmbH.

Private Nutzung von E-Mail, Telefon und Internet am Arbeitsplatz
Wer in der Mittagspause zum Beispiel privat im Internet surfen will oder eine Online-Überweisung abschicken möchte, kann dazu künftig bei Bosch den Firmen-Computer benutzen. Ebenfalls zu privaten Zwecken dürfen Mitarbeiter ihre geschäftliche E-Mail-Adresse oder das Firmentelefon einsetzen. In einer vernetzten Arbeits- und Lebenswelt will Bosch seinen Mitarbeitern damit den Arbeitsalltag erleichtern. „Zwar habe ich ein privates Smartphone“, sagt Arne Brixel, Fertigungsplaner im Bosch-Werk Stuttgart-Feuerbach. „Aber am Laptop eine Zugfahrkarte buchen oder eine Rechnung mal kurz zu bezahlen, das ist schon komfortabler.“

Klare Regel – bessere Balance von Job und Freizeit
Bosch bietet seinen Mitarbeitern bereits heute rund 100 Arbeitszeitmodelle, darunter Teilzeit in unterschiedlichen Stundenumfang, Jobsharing oder Arbeiten von zu Hause. „Bei den neuen Regelungen haben wir bewusst auch auf eine klare Trennung von Beruf- und Privatleben geachtet“, betont Betriebsratschef Löckle. „Jeder Mitarbeiter legt deshalb zum Beispiel Pausenzeiten und Zeiträume fest, in denen er ungestört bleiben will.“ Leitfäden für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen helfen, die Vorteile des mobilen Arbeitens zu nutzen, aber auch Vorbehalte abzubauen. Löckle sieht eine besondere Verantwortung bei den Führungskräften: Manche Chefs müssten auch lernen, loszulassen und sollten reine Anwesenheit nicht mit Leistung gleichsetzen.

Mehr Ergebnisorientierung, weniger Präsenzkultur
Die einheitlichen Regeln für das mobile Arbeiten geben den Mitarbeitern Klarheit in Fragen der Arbeitszeiterfassung, des Versicherungsschutzes oder der Informationssicherheit. Nach den arbeitszeitrechtlichen und tariflichen Vorgaben wird die Arbeitszeit beim mobilen Arbeiten weiterhin erfasst. Es ist sogar möglich, gelegentlich Tätigkeiten am Samstag nachzuholen, wenn zuvor Freizeit am Wochentag genommen wurde. Bosch sieht im klaren Bekenntnis zum mobilen Arbeiten einen wichtigen Baustein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Mit Laptop und Mobiltelefon können viele meiner Mitarbeiter von zu Hause oder im Büro gleichermaßen gut arbeiten“, sagt Anne Cater, Abteilungsleiterin im Geschäftsbereich Thermotechnik am Bosch-Standort Lollar. „Auch unser Social-Business-Netzwerk Bosch Connect vereinfacht die Zusammenarbeit unabhängig von Ort und Tageszeit.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Leitlinien einer flexiblen Arbeitskultur bei Bosch: http://bit.ly/1bSJ7QM
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa

Video:
Projekt MORE: Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten:
http://youtu.be/d5rQBjMrj_g

Hintergrundinformation:
Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“:
http://bit.ly/1r6eVqV

Presseinformation „500 Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten“:
http://bit.ly/1p3QSEt
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  • 10. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
  • Bilder: 7

Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung Erste Mitarbeiter beziehen neuen Campus in Renningen Fertigstellung des Standorts bis Frühsommer 2015

  • Einzug der ersten rund 800 Mitarbeiter bis Ende 2014
  • Projekt im Zeitplan: Abschluss der verbleibenden Bauarbeiten und des Umzugs bis Frühsommer 2015
  • Bosch-Chef Denner: „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken.“
  • Campusartige Atmosphäre ermöglicht kreatives Arbeiten und stärkere Vernetzung
Renningen – Endlich ist es soweit: Die ersten Forscher und Entwickler beziehen das neue Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen. Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich werden bis Ende 2014 rund 800 Mitarbeiter ihre Arbeit auf dem neuen Campus aufnehmen. Bosch schafft in Renningen den neuen Knotenpunkt seines weltweiten Forschungsverbundes. Bislang sind die Aktivitäten der zentralen Forschung und Vorausentwicklung auf die Standorte Gerlingen, Schwieberdingen und Waiblingen verteilt. Mit dem Umzug der ersten 800 von insgesamt rund 1 700 Mitarbeitern nimmt der neue Bosch-Standort nun offiziell den Betrieb auf. „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken. Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für das vernetzte Leben. Um diese zu entwickeln, vernetzen wir unsere Forscher und Entwickler noch enger – in Renningen und international“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Mit dem neuen Knotenpunkt in Renningen wird der internationale Forschungsverbund des Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ab 2015 aus insgesamt acht Standorten in sechs Ländern bestehen. Bosch investiert 310 Millionen Euro in das neue Forschungszentrum vor den Toren Stuttgarts.

Logistische Herausforderung – Umzug in Etappen
Bis Ende 2014 beziehen die Bosch-Forscher zunächst den östlichen Teil des Geländes und das Zentralgebäude. Bis zum Ende des ersten Quartals 2015 werden die Gebäude in der Westhälfte fertiggestellt und bezogen. Der gestaffelte Bezug des neuen Forschungscampus über einen Zeitraum von rund einem halben Jahr ist durch besondere logistische Herausforderungen bedingt. Viele der Labore und Forschungseinrichtungen müssen aufwändig abgebaut, verpackt, transportiert und dann in Renningen wieder in Betrieb genommen werden. Insgesamt werden rund 1 800 Maschinen und technische Anlagen aus 270 Laboren von den bestehenden Standorten nach Renningen umgezogen. Mehr als 12 000 Umzugskisten werden bis Frühsommer 2015 zum neuen Forschungscampus transportiert.

Campus mit optimalen Forschungsbedingungen
„Bosch bündelt erstmals seine Aktivitäten der Forschung und Vorausentwicklung im Großraum Stuttgart an einem Standort. Das verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die Forschung für Bosch hat“, betonte Dr. Michael Bolle, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Bereichs Forschung und Vorausentwicklung. Das neue Forschungszentrum ist passgenau auf die Bedürfnisse der Forscher zugeschnitten. Nach Vorbild eines universitären Campus sind die Gebäude weitläufig angeordnet. In den Gebäuden sorgt das eigens entwickelte Bürokonzept für ein attraktives Arbeitsumfeld, das Kreativität und Zusammenarbeit fördert. Bolle weiter: „Die Gestaltung der Innenräume und die Flächenbelegung orientieren sich an unserem Innovationsprozess. Für jede Phase dieses Prozesses finden unsere Mitarbeiter die optimalen Arbeitsbedingungen vor.“ Durch die räumliche Nähe von Büroarbeitsplätzen zu Werkstätten und Laboren können die Forscher ihre Ideen und Anwendungen schnell testen und prüfen.

Hohe Innovationskraft – 20 Patente pro Arbeitstag
Bosch meldete im Jahr 2013 insgesamt 4 964 Patente an, im Durchschnitt 20 pro Arbeitstag. Damit belegt das Unternehmen bei den Patentanmeldungen weltweit einen Spitzenplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen investierte im vergangenen Jahr rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, fast zehn Prozent des Umsatzes. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 42 700 Forscher und Entwickler. In der zentralen Forschung und Vorausentwicklung arbeiten weltweit rund 1 300 Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen gibt es auf www.bosch-renningen.de.

Factsheet "Neues Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen"

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  • 09. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Jedes dritte neue Motorrad in Europa mit ABS Bosch macht Motorradfahren sicherer MSC in der neuen KTM 1290 Super Adventure

  • Trend zur Sicherheitsausstattung ungebrochen
  • ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Personenschaden verhindern
  • Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC kann zwei Drittel aller selbst verursachten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen
  • Neue KTM 1290 Super Adventure kommt serienmäßig mit Bosch MSC
Neue Motorradmodelle begeistern nicht nur durch immer mehr Leistung und Fahrdynamik. „Auch der Trend zu mehr Sicherheit ist ungebrochen“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. So stieg der Anteil der Maschinen mit dem Antiblockiersystem ABS in den vergangenen sechs Jahren um 600 Prozent. „Mittlerweile hat jedes dritte in Europa produzierte Motorrad ein ABS an Bord“, so Steiger. Bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren bietet aktuell die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC. Bosch hat das System Ende 2013 als erster und bislang einziger Zulieferer weltweit in Serie gebracht. „MSC bietet wie das ESP im Auto die derzeit bestmögliche Unterstützung – beim Beschleunigen und Bremsen, und dies erstmals auch in starker Schräglage“, sagt Steiger.

Der Nutzen der Systeme ist durch Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS klar belegt. So kann bereits ABS ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindern. MSC kann darüber hinaus zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Nach der mehrfach ausgezeichneten 1190 Adventure und der Adventure R bietet der österreichische Hersteller KTM das System nun auch in der neu vorgestellten 1290 Super Adventure an – auf Wunsch erstmals ergänzt um die innovativen Zusatzfunktionen Hill Hold Control und einer schräglageabhängigen Schleppmo-mentenregelung.

MSC von Bosch bietet neue Dimension der Sicherheit
Die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC bietet aktuell die bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren. Technisch basiert das System auf einem Bosch-ABS mit elektronischer Verbundbremsfunktion. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt. Ein zusätzlicher Schräglagesensor misst die tatsächliche Neigung des Motorrads, und das System passt die elektronischen Regeleingriffe beim Bremsen und Beschleunigen blitzschnell an die momentane Fahrsituation an. Es unterstützt damit auch bestmöglich in Kurven. Das ist besonders wichtig, denn dort passiert nahezu jeder zweite Motorradunfall mit Todesfolge. Die exakte Regelung bietet zudem einen homogenen Bremsdruckverlauf beim Wechsel von Geradeaus- zur Kurvenfahrt sowie eine verbesserte Fahrzeugverzögerung auch bei Geradeausfahrt. Durch die Auswertung von Nickrate und Längsbeschleunigung lässt sich zudem ein abhebendes Vorder- oder Hinterrad schneller erkennen. Entsprechend schnell kann die Motorrad-Stabilitätskontrolle dann gegensteuern. Die Bremskraft wird zwischen Vorder- und Hinterrad flexibel und schnell an die dynamische Fahrsituation angepasst und sorgt so für eine bestmögliche und sichere Verzögerung.

MSC mit Mehrwert in der neuen KTM 1290 Super Adventure
Im Vergleich zur 1190 Adventure glänzt die 1290 Super Adventure mit einigen weiteren Zusatzfunktionen. So passt MSC serienmäßig erstmals die automatische Bremskraftverteilung des Verbundbremssystems zwischen Vorder- und Hinterbremse an die Neigung der Straße in Längsrichtung an. Beispielsweise wird bergauf im Vergleich zur Fahrt in der Ebene die Hinterradbremse stärker in die Verzögerung einbezogen, denn sie kann in dieser Situation mehr Bremskraft übertragen. Optional erhältlich sind eine Berganfahrhilfe sowie eine schräglageabhängige Schleppmomentenregelung. Die Anfahrhilfe hält automatisch den Bremsdruck in der Leitung aufrecht, auch wenn der Fahrer Hand- und Fußbremse löst. Erst wenn er Gas gibt und einkuppelt, wird automatisch die Bremse geöffnet. Das gerade am Berg schwierige Spiel zwischen Kupplung, Bremse und Gas beim Anfahren entfällt. Die Schleppmomentenregelung dagegen wirkt kritischen Situationen entgegen, die bei sprunghaftem Wechsel des Antriebsmoments entstehen. Hier kann das angetriebene Rad die Haftung verlieren und zu rutschen beginnen. Dies ist möglich, wenn das Motorbremsmoment zu groß ist, beispielsweise wenn zu früh in einen niedrigeren Gang geschaltet wird, oder wenn man auf rutschigem Untergrund schlagartig vom Gas geht. MSC erkennt die Schräglage sowie die Gefahr des Haftungsverlusts und errechnet blitzschnell die bestmöglichen Einstellungen für Gas und Bremse. Das steigert die Sicherheit in solchen Situationen ganz wesentlich.

Von ABS light bis MSC – Bosch bietet Lösungen für alle Motorradklassen
Auf Basis eines modularen Baukastens bietet Bosch für alle Arten von motorisierten Zweirädern mit einer hydraulischen Bremsanlage ein passendes Antiblockiersystem an. Dies reicht von der kostengünstigen Lösung mit einem hydraulischen Bremskreis zur Regelung des Vorderrads über die Zwei-Kanal-Systeme bis zur leistungsfähigsten Ausbaustufe ABS 9 enhanced inklusive eCBS-Funktion – also ein elektronisches Verbund-Bremssystem. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt.
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  • 01. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Forschungsprojekt HotPowCon erfolgreich abgeschlossen Bessere Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge Aufbau- und Verbindungstechnik für hohe Betriebstemperaturen erforscht

  • Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität in Deutschland
  • Neues Fügeverfahren ist bleifrei, preisgünstig und zuverlässig
  • Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Stuttgart – Eine neue Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) ermöglicht die Fertigung von elektronischen Leistungsbaugruppen, die auch bei Spitzentemperaturen von bis zu 300 Grad Celsius zuverlässig funktionieren. Die neue AVT ist das Ergebnis des Forschungsprojektes Hot-Power-Connection, kurz HotPowCon, das mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Weil die Steuerelektronik vor allem in Hybrid- und Elektrofahrzeugen sehr hohen Betriebstemperaturen standhalten muss, ist die neue AVT eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland.

Energie und Kosten sparen
Elektronische Leistungsbaugruppen – zum Beispiel Inverter, Gleichspannungswandler und Batterieladegerät – sind Schlüsselkomponenten der Elektrofahrzeuge. Um die Elektromobilität voranzutreiben, braucht die Automobilindustrie möglichst günstige, energieeffiziente und kompakte Leistungsbaugruppen. Zudem muss es möglich sein, Logikelemente wie zum Beispiel Mikroprozessoren in die Baugruppen zu integrieren, um deren Funktionalität zu steigern. Für solche kombinierten Logik- und Leistungsbaugruppen gab es bisher keine bleifreie, zuverlässige und kostengünstige AVT, die hohen Betriebstemperaturen standhält. Bisherige Fügetechniken waren sehr kostenintensiv oder beruhten meist auf umweltschädlichen, bleihaltigen Loten. Hinzu kommt, dass die Leistungsbaugruppen aufwendig gekühlt werden mussten, weil sie eine hohe elektrische Leistung verarbeiten und deshalb viel Wärme produzieren. Ihre maximale Betriebstemperatur wurde maßgeblich von der eingesetzten Verbindungstechnik begrenzt.

Vorbereitet für die Großserie
Das HotPowCon-Konsortium hat nun ein verarbeitungsfähiges Pastensystem auf Zinnbasis entwickelt, das ein Fügen durch isotherme Erstarrung ermöglicht. Damit lassen sich alle Komponenten der Baugruppe in nur einem Fügeprozess löten. Die neue AVT ist bleifrei und basiert auf preisgünstigen Materialien. Weil sie sehr hohen Temperaturen standhält, kann der Aufwand für die Kühlung deutlich reduziert werden. Das senkt den Energiebedarf und trägt ebenfalls zur Kostensenkung bei. Die Forscher haben Grundlagen für einen späteren Einsatz der AVT in der industriellen Serienproduktion geschaffen, von der Auswahl der Werkstoffe über die Verfahrenstechnik bis hin zur Anlagentechnik. Anhand von Demonstratoren haben sie die Zuverlässigkeit der AVT im Hochtemperatur-Bereich nachgewiesen.

Multidisziplinäres Forschungsteam
An dem Projekt HotPowCon haben große und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mitgewirkt. Die Robert Bosch GmbH leitete das Projekt, weitere Partner waren die Siemens AG, die Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG, die Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH, die Seho Systems GmbH, das Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik der Universität Rostock, das Zentrum für mikrotechnische Produktion der Technischen Universität Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren Instituten für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) sowie für Elektronische Nanosysteme (ENAS). Die Daimler AG und die Volkswagen AG beteiligten sich als assoziierte Partner. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat rund die Hälfte des Projektvolumens von 5,5 Millionen Euro bereitgestellt und das Projekt HotPowCon im Zuge des Programms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ gefördert. Die entwickelte Aufbau- und Verbindungstechnik ist zum Beispiel auch für die Fertigung von Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen interessant und kann zukünftig in weiteren Branchen eingesetzt werden.

Hintergrund im Internet:
Programm “IKT 2020”

Die Beteiligten Partner:
Robert Bosch GmbH
Siemens AG
Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG
Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH
SEHO Systems GmbH
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS
Universität Rostock, Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik
Technische Universität Dresden, Zentrum für mikrotechnische Produktion

Die assoziierten Partner:
Volkswagen AG
Daimler AG
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  • 01. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Forschung

Technologiesprung von Bosch: Display-basiertes Kombiinstrument Hohe Flexibilität bei der Aufbereitung von Inhalten

  • Neuartiges und zukunftsweisendes Konzept im BMW i8
  • Aufwendige Zweiprozessor-Architektur mit hoher Rechenleistung
  • Mineralglasscheibe auf dem Display erzeugt hochwertige Anmutung
Das Kombiinstrument ist wie das Fahrzeug ein Technologiesprung: Im BMW i8 fällt der Blick des Fahrers auf ein Display-basiertes Kombiinstrument. Es kommt vollkommen ohne mechanisch bewegte Bauteile aus und bietet über einen großen Monitor höchste Flexibilität zur Aufbereitung und Darstellung von Inhalten. Damit begleitet es den Weg des Autos in eine Zukunft, die zunehmend von Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen sowie dazu gehöriger Verbindungsfähigkeit geprägt ist und deshalb neuartige Ansätze für Anzeige- und Bedienkonzepte erfordert.

Der größte Vorteil eines reinen Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität. Dadurch sind die Designer und Entwickler vollkommen frei in Sachen Grafik und Aufteilung der Displayfläche. Ganz neue Designmöglichkeiten tun sich auf. Es lassen sich nahezu beliebige Formen und Farben für diverse Funktionszustände verwirklichen. Außerdem ermöglicht der Monitor das gezielte Darstellen von Navigations- oder Online-Inhalten.

Beim Kombiinstrument dieses Plug-in-Hybridfahrzeugs entschieden sich die Entwicklungsingenieure für ein höchst kontrastreiches und scharfes TFT-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll. Der Monitor im Blickfeld des Fahrers zeigt links die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an, während sich die Darstellung der rechten Instrumentierung ändert, je nachdem, welcher Fahrmodus über den Fahrerlebnisschalter des i8 gewählt ist.

Verbrauchsschonende Fahrweise fördern
Der Modus "Comfort" zeigt auf der rechten Seite ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt, inklusive E-Boost vom Traktions-Elektromotor sowie die Rekuperation über die Fahrzeugbremsen. Der Modus "Eco Pro" baut auf der "Comfort"-Anzeige auf, stellt aber detaillierter die Übergänge zwischen den Antriebstechniken dar. Damit lässt sich auch eine besonders verbrauchsschonende Fahrweise fördern. In beiden Modi sind die Grundskalen in Grau- und Blautönen gehalten. Anders im Modus "Sport": Zwei rote Instrumente mit Drehzahlmesser rechts signalisieren auf den ersten Blick die volle Leistungsfähigkeit des i8-Antriebskonzepts. In allen Modi wird der Raum zwischen den beiden Instrumenten flexibel, zum Beispiel für Navigationshinweise oder für Radio- oder Telefoninformationen, genutzt.

Perfekte visuelle Rückmeldung
Das Kombiinstrument für den BMW i8 erforderte im Detail eine höchst aufwendige Entwicklungsarbeit der Bosch-Ingenieure. Das zeigt sich beispielsweise am außergewöhnlich flüssigen Lauf der "Zeiger" über den Skalen: Sowohl Hardware wie Software sind entsprechend leistungsfähig ausgelegt, so dass eine perfekte visuelle Rückmeldung auch bei hochdynamischen Animationen sichergestellt ist.

In diesem Kombiinstrument kommt hardwareseitig zudem eine aufwendige Zweiprozessor-Architektur zur Anwendung – eine Recheneinheit ist ausschließlich für die Grafikaufbereitung zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die Rechenleistungen sind so ausgelegt, dass zusätzlich die Elektronikbasis eines Head-up-Displays über das Kombiinstrument angesteuert werden kann. Die Datenanbindung erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport). Das TFT-Display sitzt hinter einer optisch gebondeten Mineralglasscheibe und folgt so dem Trend moderner Smartphones oder Tablet-PC. Dies unterstreicht die moderne Anmutung dieses Kombiinstruments.

Darüber hinaus liefert Bosch für den BMW i8 verschiedene Sensoren, ein Benzin-Direkteinspritzsystem, Starter, die Leistungselektronik für den Startergenerator, das Frontwischersystem und elektrische Wasserpumpen.
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  • 30. September 2014
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