Bosch
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Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

„Ich versuche immer voll konzentriert zu bleiben,…“

„…doch manchmal ist das fast unmöglich“, sagt Markus Linde aus Schweden. In der ländlichen Umgebung des kleinen Orts Nykil fährt er jeden Tag Kinder zur Schule. Dabei haben ihm Sensoren und das ESP von Bosch oft schon mehr als nur den Tag gerettet.
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  • 30. Oktober 2014
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  • Energy and Building Technology
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Internationale Präsenz Bosch erwartet Wachstumsimpulse aus Indien Denner: Wollen Asiengeschäft bis 2020 verdoppeln

  • Seit 2010 mehr als 680 Millionen Euro in Indien investiert
  • Anzahl der Innovationen pro Jahr deutlich gesteigert
  • Hohes Wachstumspotenzial bei Motorrad-Antriebssystemen
Bangalore/Stuttgart – Die Bosch-Gruppe erwartet für die kommenden Jahre wieder stärkere Wachstumsimpulse aus Indien und rechnet mittel- und langfristig mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Land. Entsprechend sieht das Unternehmen Indien als eine tragende Säule der Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik. „In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Asien-Pazifik auf 11,1 Milliarden Euro im Jahr 2013 verdoppelt. Bis 2020 streben wir eine erneute Umsatzverdopplung in der Region an“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, während eines Pressegesprächs in Bangalore, Indien. Nach einem voraussichtlichen Wirtschaftswachstum von rund 4,8 Prozent in diesem Jahr werde Indien 2015 um sechs Prozent zulegen und somit neben China zu den globalen Wachstumslokomotiven gehören. „Wir gehen davon aus, dass Indien sich bis Ende der Dekade als fünftgrößter Fahrzeughersteller der Welt etablieren wird“, sagte Denner.

Die Bosch-Gruppe ist bereits seit 1922 auf dem Subkontinent vertreten. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen in Indien seinen Umsatz mehr als verdreifacht auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2013. Bosch beschäftigt derzeit 27 000 Mitarbeiter an zehn indischen Produktions- und sieben Entwicklungsstandorten. Seit 2010 hat die Bosch-Gruppe rund 680 Millionen Euro in den Ausbau von Fertigungen und Forschungseinrichtungen investiert, davon rund 160 Millionen Euro alleine im laufenden Jahr.

Innovative Lösungen aus Indien
In Indien betreibt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch das größte Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands und beschäftigt dort 10 500 Forscher und Entwickler. „Wir entwickeln innovative Lösungen, die in unseren Erzeugnissen weltweit zum Einsatz kommen“, sagte Steffen Berns, Präsident der Bosch-Gruppe in Indien. Die gestiegene Zahl an Patentanmeldungen belegt die erfolgreiche Arbeit: Waren es 2008 noch 20 angemeldete Erfindungen, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 220. „Das ist mehr als eine Verzehnfachung innerhalb von nur fünf Jahren“, betonte Berns. Zu den besonderen Entwicklungen aus dem Zentrum in Bangalore gehört eine kompakte Netzhautkamera mit einer speziellen Software, mit der frühzeitig Erkrankungen wie der Graue Star erkannt werden können. Diese schnelle und kostengünstige Augendiagnostik sei perfekt auf den indischen Alltag zugeschnitten – und könne problemlos auch in ähnlichen Regionen eingesetzt werden.

Dynamisches Wachstum auf dem Zweiradmarkt
Ebenfalls gute Chancen verspricht sich Bosch vom boomenden Motorradmarkt: Mit einer Wachstumsrate von 14 Prozent gehört er zu den besonders dynamisch wachsenden Märkten in Indien. „Wir erwarten, dass im Jahr 2020 die Zahl der jährlich abgesetzten Zweiräder auf dem Subkontinent 27 Millionen Einheiten erreichen wird“, so Denner. Es wird prognostiziert, dass die Zahl der weltweit verkauften Motorräder einschließlich elektrisch betriebener eScooter bis Ende der Dekade von heute 100 auf 150 Millionen Stück steigt. Zum Vergleich: Für 2020 geht Bosch davon aus, dass weltweit rund 110 Millionen Neuwagen produziert werden.

Vor diesem Hintergrund steigt Bosch auch mit neuen Antriebssystemen in den weltweiten Motorradmarkt ein. Dabei sind besonders in Asien und Indien effiziente Antriebe ein wichtiger Fortschritt, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Deshalb hat Bosch speziell für den indischen und asiatischen Markt ein kostengünstiges und gleichzeitig robustes Motor-Management-System entwickelt. In Asien werden aktuell viele Maschinen noch mit Vergasern betrieben. Genau hierin sieht Bosch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil seiner Technologie: „Die elektronisch gesteuerte Einspritzung kann im Vergleich zum nicht gesteuerten Vergaser je nach Nutzung bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen“, so Denner. Das reduziere auch die Emissionen und den Ressourcenverbrauch deutlich. Zudem liefert Bosch beispielsweise bereits Sicherheitslösungen für Motorräder wie ABS oder die neue Stabilitätskontrolle MSC, die die Sicherheit beim Bremsen und Beschleunigen auch in Schräglage erhöht.
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  • 30. Oktober 2014
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  • 30. Oktober 2014
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ESP ab 1. November 2014 Pflicht in der EU Bosch-Erfindung rettet viele tausend Leben

  • ESP wird ab 1. November 2014 Pflicht für alle in der EU neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge
  • Seit Markteinführung hat ESP europaweit bereits 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet
  • Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mehr als 100 Millionen ESP-Systeme gefertigt
  • Europaweit sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit ESP ausgestattet, weltweit bisher nur 59 Prozent
Am elektronischen Stabilitätsprogramm ESP führt in der Europäischen Union kein Weg mehr vorbei. Ab 1. November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht das Antischleudersystem an Bord haben. Für alle anderen Fahrzeuge greift die Pflicht ein Jahr später. „ESP rettet Leben“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Eine Studie der Bosch-Unfallforschung bestätigt die Wirksamkeit: 2011 hat ESP in den damals 25 EU-Staaten mehr als 33 000 Unfälle mit Verletzten vermieden und mehr als 1 000 Leben gerettet – und das bei einer angenommenen Ausrüstungsrate von nur 40 Prozent. Seit der Markteinführung 1995 durch Bosch hat ESP europaweit bereits etwa 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet.

Nach dem Sicherheitsgurt und noch vor dem Airbag ist ESP das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mittlerweile mehr als 100 Millionen Systeme gefertigt. In Europa sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit dem Schleuderschutz ausgestattet, weltweit sind es bisher lediglich 59 Prozent. „ESP ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, die wir auch außerhalb Europas weiter fortschreiben wollen“, sagt Gerhard Steiger. Unabhängigen Untersuchungen zufolge könnten bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle im Straßenverkehr verhindert werden, wenn alle Fahrzeuge das Antischleudersystem an Bord hätten.

ESP – ein echter Tausendsassa mit vielen Mehrwertfunktionen
Ausweichmanöver auf trockener, nasser, verschmutzter oder rutschiger Fahrbahn führen häufig zu schweren Verkehrsunfällen. ESP vergleicht mit Hilfe intelligenter Sensoren 25-mal pro Sekunde, ob das Auto auch dahin fährt, wo der Fahrer hinlenkt. Weichen die Werte voneinander ab, greift das Schleuderschutzsystem ein und reduziert zunächst das Motormoment. Reicht das nicht aus, bremst es zusätzlich einzelne Räder ab und erzeugt damit die notwendige Gegenkraft, um ein Fahrzeug in der Spur zu halten.

ESP ist die konsequente Weiterentwicklung des 1978 von Bosch entwickelten Antiblockiersystems ABS und heute weit mehr als nur ein Antischleudersystem. Ein Großteil seiner Leistungsfähigkeit entfällt inzwischen auf etliche Mehrwertfunktionen: Dazu zählt, dass ESP beim Anfahren am Berg das Zurückrollen eines Fahrzeugs verhindern kann. Ebenso kann es schlingernde Anhänger stabilisieren oder das Überschlagrisiko von Geländewagen oder leichten Nutzfahrzeugen reduzieren.

ESP ist Basistechnologie für viele Fahrerassistenzsysteme
Eine zentrale Rolle kommt dem elektronischen Stabilitätsprogramm auch für viele Fahrerassistenzsysteme und für das automatisierte Fahren zu. Die Entwicklung geht deshalb ständig weiter. Bosch bietet ESP in einem modularen Baukasten an, in dem für alle Anforderungen und Voraussetzungen das passende System enthalten ist: Angefangen beim leichten, kostengünstigen ESP light für Einsteigerfahrzeuge in Schwellenländern über spezielle Systeme für Nutzfahrzeuge bis hin zum regenerativen Bremsregelsystem ESP hev für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist alles dabei.

Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt Bosch das weltweite Bestreben von Herstellern und Behörden, aktive Sicherheitssysteme zum Standard in jedem Fahrzeug zu machen. Denn die hohe Bedeutung von ESP für die Sicherheit im Straßenverkehr haben auch andere Länder erkannt. In den USA und Kanada zum Beispiel müssen seit September 2011 alle Fahrzeuge mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen mit ESP ausgerüstet sein. Australien und Israel schreiben ESP ebenfalls vor. Und in Japan, Korea, Russland und der Türkei treten entsprechende Regelungen in den kommenden Jahren in Kraft.

Weiterführender YouTube-Link:
Wie funktioniert ESP? http://bit.ly/1DTeKUr
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  • 29. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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EFQM-Forum 2014 in Brüssel Bosch-Gruppe erhält EFQM Excellence Award 2014 Standort Bari in Italien ist Gesamtsieger

  • Italienisches Werk in Bari mit insgesamt vier Auszeichnungen geehrt
  • Bosch erhält als erstes Unternehmen in Italien den Managementaward in der Kategorie „Großunternehmen“
  • Bosch-Geschäftsführer Bulander: “Anerkennung für das permanente Streben aller Mitarbeiter nach „Business Excellence“
Brüssel – Die Bosch-Gruppe ist Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014. Auf der gestrigen Preisverleihung der EFQM (Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement) in Brüssel wurde das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen insgesamt vier Mal ausgezeichnet. Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014 und damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs ist der Bosch-Standort Bari. Das Werk in Süditalien erhielt noch drei weitere Preise in den Einzelkategorien „Verantwortung“, „Prozesse“ und „Mitarbeiter“. Bosch trägt als erstes Unternehmen in Italien die Auszeichnung als Gesamtsieger in der Kategorie „Großunternehmen“ davon. „Wir freuen uns sehr über den Excellence-Award der EFQM, insbesondere im Jahr, in dem die Organisation ihr 25. Jubiläum feiert. Wir haben bereits viel erreicht. Dennoch möchte ich unsere Mitarbeiter ermutigen, weiter nach „Business Excellence“ zu streben“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Rolf Bulander nach der Preisverleihung. Bulander verantwortet in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH unter anderem die zentrale Funktion Qualität. Er ist darüber hinaus Mitglied des Direktorenboards der EFQM. Die Bosch-Gruppe war 1989 Gründungsmitglied der EFQM. Bari ist bereits der dritte Bosch-Standort, der als EFQM-Gesamtsieger ausgezeichnet wird. 2003 und 2008 war der Standort Bursa (Türkei) im Wettbewerb erfolgreich, 2012 der Standort Bamberg.

Standort Bari: Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung
Die Jurymitglieder der EFQM zeigten sich insbesondere von der Motivation und dem hohen Einsatz der Mitarbeiter in Bari beeindruckt. „Das Werk hat es geschafft, Leidenschaft und Präzision beinahe perfekt zu vereinen“, erklärte Marc Amblard, Vorstandsvorsitzender der EFQM. “Durch die Geschwindigkeit, mit der die Mitarbeiter sich an Anforderungen im betrieblichen Umfeld anpassen, können sie nachhaltig herausragende Ergebnisse erzielen.“ Die Werkleitung des Bosch-Standortes nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle rund 2 000 Mitarbeiter in Brüssel entgegen. “Wir möchten allen unseren Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz und ihren aktiven Beitrag zum Erreichen unserer strategischen Ziele danken“, sagte der kaufmännische Werkleiter Jens Last. “Ihre Leidenschaft für kontinuierliche Verbesserungen ist die Basis unserer Erfolgsgeschichte.”

Kontinuierliche Arbeit an der Wettbewerbsfähigkeit
Bulander zitierte Firmengründer Robert Bosch, der einmal sagte, dass es „nichts Schlimmeres für ein Werk gibt, das auf Dauer bestehen und fortschrittlich bleiben will, als keinen Wettbewerber zu haben.“ Bulander sagte weiter, „nur wenn wir die Einstellung haben, dass keine Wettbewerbsfähigkeit von Dauer ist, fördern wir auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit.“

Über Bosch in Italien
Bosch ist seit 1904 in Italien vertreten. Der Standort Bari produziert Diesel-Einspritzpumpen und gehört zum Unternehmensbereich Mobility Solutions. Das Werk in Bari ist der größte Bosch-Standort in Italien.

Über die Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM)
Die EFQM hat sich dazu verpflichtet, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch das EFQM Excellence-Modell nachhaltig zu verbessern. Mittlerweile wird es in über 30 000 Organisationen angewendet. Ziel des EFQM Excellence Awards ist es, die besten Organisationen zu ermitteln, seien diese privat, öffentlich oder gemeinnützig. Er zollt Branchenführern Anerkennung, deren Erfolg bei der Umwandlung von Strategien in Maßnahmen und bei der ständigen Verbesserung der Leistung ihrer Organisation unbestritten ist. Alle Bewerber werden von einem Team aus unabhängigen Fachleuten bewertet, die sich im Durchschnitt etwa 500 Stunden mit einem Bewerber beschäftigen.
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  • 21. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Wettbewerb für Software-Entwickler Bosch veranstaltet Hackathon in Berlin Neuer Ansatz für Software-Entwicklung und Kundenorientierung

  • Gesucht sind Fahrer-unterstützende Apps für die Smartphone-Integrationslösung mySPIN und die automobilgerechte Darstellung auf dem Fahrzeug-Display.
  • Etwa 30 unabhängige Software-Entwickler und Designer treffen sich an diesem Wochenende in Berlin.
  • Erste Bosch-Veranstaltung dieser Art in Deutschland
Stuttgart/Berlin – Am 18. und 19. Oktober 2014 wird Bosch den ersten Hackathon des Unternehmens in Deutschland ausrichten. Rund 30 unabhängige Software-Entwickler, Designer und innovative Internet-Nutzer treffen sich dazu an diesem Wochenende im „Rainmaking Loft“ in Berlin. Sie sind eingeladen, innovative Apps für die Bosch-Software mySPIN zu entwickeln. mySPIN integriert Smartphones sehr einfach in das Infotainment-System des Autos. Die Apps lassen sich dadurch über die Bildschirme und Bedienelemente des Fahrzeugs deutlich komfortabler und sicherer nutzen. Eine Jury wird die besten App-Entwicklungen direkt nach der Abschlusspräsentation am Sonntag prämieren. Berichte und Diskussionen über den Bosch-Hackathon können während und nach dem Event unter dem Hashtag #BoschHackathon auf Twitter und Facebook verfolgt werden.

Exklusiver Zugang zu Bosch-Softwarepaket
Mit dem Hackathon in Berlin beschreitet Bosch neue Wege bei den Themen vernetztes Fahren und Endkundenorientierung. „Dieser Hackathon ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, das Potenzial kreativer Ideen außerhalb des eigenen Unternehmens zu nutzen“, sagt Torsten Mlasko, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch SoftTech GmbH. Bosch wird den externen Softwareentwicklern einen exklusiven Zugang zum Entwicklerpaket für die Bosch-Lösung mySPIN bereitstellen. Im Laufe von zwei Tagen werden die eingeladenen Softwareentwickler diese Daten nutzen und in kleinen Projektteams kreative Ideen sowie erste Prototypen für neue mySPIN-Apps entwickeln. „Unser Software-Paket ist so angelegt, dass es App-Entwicklern einen schnellen und unkomplizierten Weg eröffnet, um ihre Anwendungen ins Fahrzeug zu übertragen – das ist eine herausragende Besonderheit unserer Software“, sagt Mlasko.

Digitale Zielgruppen im Blick
Gleichzeitig erreicht Bosch mit dem Treffen in Berlin neue digitale Zielgruppen in einem kreativen und interaktiven Umfeld. „Mit dem Bosch Hackathon entwickeln wir unsere Kommunikation mit digitalen Zielgruppen konsequent weiter“, erklärt Martin Gansert, Social Media Manager in der Unternehmenskommunikation von Bosch und verantwortlich für Blogger-Relations. „Neben klassischen Presseveranstaltungen oder Blogger-Treffen können wir bei einem Hackathon mit wichtigen Online-Multiplikatoren intensiv zusammenarbeiten.“

mySPIN – die Smartphone-Integrationslösung von Bosch
mySPIN kann Apps von iPhones und Android-Smartphones ins Fahrzeug einbinden. Alle kompatiblen, auf dem Smartphone gespeicherten Apps können über den Bildschirm im Fahrzeug angezeigt und genutzt werden. Das Design und Bedienkonzept auf dem Fahrzeugdisplay ist auf die Fahrsituation angepasst. Die Bedienung des Smartphones erfolgt über den Touch Screen des Fahrzeugs. Durch die Integration des Smartphones und aller relevanten Apps in seine Fahrzeuge kann ein Automobilhersteller seinen Kunden eine attraktive Palette stets aktueller Services bieten.

Apps sind der Treibstoff für mySPIN
Für die Bosch-Lösung mySPIN steht bereits eine Vielzahl beliebter Apps zur Verfügung. Dazu gehören die häufig genutzten Apps Media Player, Maps, Kalender und Kontakte. Aber auch bekannte Anwendungen wie Parkopedia, Stitcher, News OnBoard, Hotelseeker, Eventseeker oder Cityseeker sind jederzeit nutzbar. Zum Pariser Autosalon wurden jetzt zudem Rivet News Radio, Audiobooks und Newsbeat als weitere App-Partner für mySPIN vorgestellt. Mit einer kompatiblen Navi-App kann der Fahrer so zum Beispiel auf der schnellsten Route zum nächsten Termin aus seinem persönlichen Kalender fahren, dabei die Lieblingsmusik per Internetradio hören und noch von unterwegs ein geeignetes Hotelzimmer finden.

„Apps sind der Treibstoff für mySPIN und es werden kontinuierlich mehr“, sagt Mlasko. Denn die technischen Hürden für neue Applikationen sind gering. Bosch stellt dafür Software Development Kits zur Verfügung. Autohersteller können die im Fahrzeug nutzbaren Apps individuell festlegen und diese Liste flexibel aktualisieren. Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover sind bereits mit der weltweit nutzbaren Smartphone-Integration von Bosch erhältlich.

Jury verleiht attraktive Preise
Eine Jury aus fünf Mitgliedern wird am 19. Oktober 2014 zum Abschluss des ersten Bosch Hackathons die besten Ideen und deren App-Umsetzungen prämieren. Zu den attraktiven Preisen gehören ein Wochenende in London, ein Wochenende mit Bosch eBikes sowie Gutscheine für Bosch-Produkte. Der Jury werden angehören: Nicole Y. Männl, Auto-Bloggerin von „auto-diva.de“, Ludovic Privat, Mitgründer und Redakteur des Fachportals GPS Business News, Morten Faust, Leiter der Produktentwicklung des Software-Unternehmens Aupeo!, Dietmar Meister, bei der Bosch SoftTech GmbH zuständig für den Bereich Smartphone & Cloud Solutions, sowie Carolin Tolksdorf von der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in deren Rahmen Programmierer, Software-Entwickler sowie Designer und Projektmanager intensiv zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Software zu entwickeln. Hackathons laufen typischerweise über einen bis sieben Tage. In der Regel geht es darum, eine neue Software für einen bestimmten Zweck zu entwickeln. Der Begriff "Hackathon" setzt sich zusammen aus den englischen Worten "hack" und "marathon". Das Wort "hack" bedeutet in diesem Fall so viel wie spielerisch, explorativ programmieren. Seit Mitte der 2000er Jahre haben sich Hackathons mehr und mehr verbreitet. Sie werden von Unternehmen und Venture Capital Firmen eingesetzt, um zügig innovative Software-basierte Technologien zu entwickeln.

Internet
Hackathon:
http://bit.ly/1lWcHs8
mySPIN im Bosch Media Service:
http://bit.ly/ZxQV5n
mySPIN auf YouTube:
http://bit.ly/1vVN26K
http://bit.ly/1vVN6Dj
http://bit.ly/1oWtkBP
http://bit.ly/1vQrGXl
Bosch SoftTec GmbH:
http://bit.ly/1tIzWVS
Robert Bosch Venture Capital GmbH:
http://bit.ly/1qu9zkt
Veranstaltungs-Hashtags auf Twitter und Facebook:
#BoschHackathon
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  • 17. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Fachkonferenz bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Bosch-Personalchef Kübel: „Deutschland braucht mehr Chefinnen“ Gemischte Führungsteams stärken Wettbewerbsfähigkeit

  • Zweite Konferenz „Frauen in Führungspositionen“ im Bundeskanzleramt
  • Flexible Arbeitsmodelle und Wertschätzung von Familie fördern Karriere von Frauen
  • Ganzheitlicher Ansatz statt Einzelmaßnahmen
Stuttgart – „Damit sich in Deutschland mehr Frauen für Führungspositionen entscheiden können, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“, appellierte Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, bei einer Fachkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. „Mit gemischten Führungsteams kann Deutschland seine wirtschaftliche Spitzenposition stärken.“ Vor Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft betonte Kübel, dass der Unternehmens- und Arbeitskultur eine zentrale Rolle dabei zukomme. „Deutschland braucht mehr weibliche Führungskräfte. Flexible Arbeitsmodelle, die Wertschätzung von Familienpflichten und der Abbau von Vorurteilen sind wichtige Stellhebel, um mehr weibliches Führungspersonal zu gewinnen“, erklärte Kübel im Bundeskanzleramt. Aus Sicht des Personalchefs sind Frauen wichtige Leistungsträger, die jedoch nach wie vor zu selten als Führungskräfte Fuß fassen würden. Mit Blick auf den absehbaren Fachkräftemangel bleibt der Wirtschaft benötigtes Führungspotenzial somit vorenthalten, so der Geschäftsführer.

Diversity-Management: Abkehr von Rollen- und Denkmustern
„Im Alltag existieren oftmals Widrigkeiten in verschiedenen Formen, die Frauen auf dem Karriereweg in Spitzenpositionen begleiten“, ist Kübel überzeugt. „Oft sehen sie sich mit überholten Rollen- und Denkmustern konfrontiert.“ Deshalb brauche es einen echten Wandel auf allen Ebenen, der auch mit klischeehaften Ansichten breche. Bosch setze auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Bis zum Jahr 2020 will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht Bosch bereits zwölf Prozent, in einzelnen Ländern ist das Ziel schon übertroffen, wie etwa in China mit 23 Prozent oder Spanien mit 21 Prozent. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke, Seminare und Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg dauerhaft zu unterstützen.

Girls' Campus: Technikinteresse bei Schülerinnen wecken
Bosch wolle einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und seine Erfahrungen weitergeben. „Wir sind überzeugt, dass gemischte Führungsteams erfolgreicher sind und Deutschland damit insgesamt wettbewerbsfähiger machen“, ergänzt der Personalchef. Deshalb setzt sich Bosch dafür ein, bereits bei Mädchen und Jungen frühzeitig Interesse für Technik zu wecken. Auf Einladung der Bundeskanzlerin stellte Bosch den „Girls' Campus“ im Kanzleramt vor: Bei dem gemeinsamen Projekt mit der Robert Bosch Stiftung erhalten Schülerinnen von Gymnasien in Wochenendseminaren ein Jahr lang Einblicke in die Arbeitswelt, Führungen in Unternehmen, Technikunterricht und Schulungen in Präsentationstechniken. Ziel ist es, die Begeisterung der jungen Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Neben Girls' Campus und dem Girls' Day beteiligt sich Bosch auch in der Bildungsinitiative Wissensfabrik bundesweit an mehr als 250 Bildungskooperationen mit Kindergärten und Schulen.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa
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  • 15. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Innovationsdialog zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Bosch-Chef Denner in Steuerkreis mit der Bundesregierung berufen Denner: „Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein.“

  • Teilnehmer des Innovationsdialogs beraten über technologische Fachthemen und Zukunftsfragen
  • Bosch-Chef Denner: „Deutschland muss seine Vorteile im Rennen um die vernetzte Welt nutzen.“
  • Bosch Start-up-Plattform fördert Unternehmertum im Unternehmen
Berlin – Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner ist von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in den Steuerkreis des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft berufen worden. Im Mittelpunkt der regelmäßigen Veranstaltungen stehen technologische Fachthemen sowie politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Zukunftsfragen, wie zum Beispiel die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Darüber diskutieren die Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister Sigmar Gabriel, Prof. Dr. Johanna Wanka und Peter Altmaier mit Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern. Vorsitzender des Steuerkreises ist Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. „Die Zukunft der deutschen Wirtschaft liegt in der Vernetzung, sowohl technisch als auch organisatorisch. Es ist richtig und notwendig, dass Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an der Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland arbeiten“, sagte Denner, der zugleich CEO und CTO der Bosch-Gruppe ist. „Insbesondere die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist eine wesentliche Stärke Deutschlands im internationalen Wissenswettbewerb“, so Denner weiter.

Deutschland muss geschäftlich innovativer werden
„Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein. Wir haben die besten Voraussetzungen dafür“, zeigte sich der Bosch-Chef zuversichtlich. Mit Blick auf die vernetzte Produktion betonte Denner, dass Deutschland nach wie vor über eine starke industrielle Basis verfüge. „Unser Know-how in der Herstellung von Dingen, kombiniert mit unserer Kompetenz in IT und Automatisierungstechnik, verschafft uns einen wichtigen Vorteil im Rennen um die vernetzte Welt.“ Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sieht Denner nicht auf Dauer gesetzt. Die deutsche Industrie sei zwar schon immer technisch innovativ gewesen. „Innovative Geschäftsmodelle sind aber nach wie vor eher eine Stärke des Silicon Valleys. In Zeiten des Internets müssen deutsche Unternehmen auch geschäftlich innovativ sein.“

Bosch Start-up-Plattform: Unternehmertum im Unternehmen fördern
Nachholbedarf sieht der Bosch-Chef bei der technischen Infrastruktur, etwa bei den leistungsschwachen Breitbandnetzen und dem zu schwach ausgeprägten Unternehmertum. „Die Anzahl der Gründer in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren stetig zurückgegangen. Die Entwicklung geht hier eindeutig in die falsche Richtung“, sagte Denner. Bosch fördert daher zunehmend das Unternehmertum im eigenen Unternehmen. Erst kürzlich hat die Bosch-eigene Start-up-Plattform ihren Betrieb aufgenommen. Sie hilft Bosch-Mitarbeitern bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Denner weiter: „Unsere Mitarbeiter haben bewiesen, dass sie gute Forscher sind, jetzt sollen sie auch erfolgreiche Unternehmer werden.“ Während die Mitarbeiter sich darauf konzentrieren, ihre Innovationen zur Marktreife weiterzuentwickeln, unterstützt die Start-up-Plattform in administrativen Belangen wie Controlling und Finanzierung.
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  • 14. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Ausbau der flexiblen Arbeitskultur Bosch vereinfacht mobiles Arbeiten, privates Telefonieren und Surfen am Arbeitsplatz Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur

  • Einheitliche Regeln vereinfachen mobiles Arbeiten
  • Private E-Mail-, Internet- und Telefon-Nutzung am Arbeitsplatz
  • Personalchef Kübel: „Flexibles Arbeiten soll Normalität sein“
  • Konzernbetriebsratschef Löckle: „Klare Spielregeln für mehr Freiräume unserer Mitarbeiter“
Stuttgart – Bosch vereinfacht mit einheitlichen Regeln das mobile Arbeiten und ermöglicht seinen Mitarbeitern die private Nutzung von E-Mail, Internet und Telefon am Arbeitsplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Wandel von der Präsenzkultur hin zu mehr Flexibilität und Ergebnisorientierung weiter voranbringen. Gleichzeitig stärkt Bosch damit die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Mit dem Konzernbetriebsrat wurden dazu zwei neue Konzernbetriebsvereinbarungen erarbeitet, die für die Bosch-Beschäftigten in Deutschland gelten sollen. Zuletzt hatte sich Bosch zu Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur verpflichtet.

Kulturwandel für mehr Freiraum und Kreativität
„Wir wollen den Wandel unserer Arbeitskultur weiter voranbringen, weil wir von den Vorteilen flexibler Arbeitsmodelle überzeugt sind“, begründet Christoph
Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die neuen Regeln. „Die freie Wahl von Arbeitsort und -zeit steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, liefert bessere Arbeitsergebnisse und stärkt die Kreativität.“ Deshalb möchte Bosch mobiles Arbeiten zur Normalität machen, ergänzt Kübel.

Flexibles Arbeiten vereinfachen
Mobiles Arbeiten ist bei Bosch zwar schon möglich. Doch vereinfachte Regelungen für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen zukünftig die flexible Wahl von Arbeitsort und -zeit weiter erleichtern. Bislang musste ein Chef es einzeln genehmigen, wenn ein Mitarbeiter vorübergehend an einem anderen Standort oder von zu Hause aus arbeiten wollte. Jetzt haben Mitarbeiter grundsätzlich einen Anspruch darauf, sofern die berufliche Aufgabe es zulässt. Auch im Fertigungsbereich wird an flexiblen Lösungen gearbeitet, wie etwa teilzeitfähige Schichtarbeitsplätze oder Springersysteme. „Flexible Schichtsysteme sollen betrieblichen Interessen des Unternehmens und den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter, familiäre und berufliche Pflichten unter einen Hut zu bringen, gleichermaßen dienen“, so Alfred Löckle, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Robert Bosch GmbH.

Private Nutzung von E-Mail, Telefon und Internet am Arbeitsplatz
Wer in der Mittagspause zum Beispiel privat im Internet surfen will oder eine Online-Überweisung abschicken möchte, kann dazu künftig bei Bosch den Firmen-Computer benutzen. Ebenfalls zu privaten Zwecken dürfen Mitarbeiter ihre geschäftliche E-Mail-Adresse oder das Firmentelefon einsetzen. In einer vernetzten Arbeits- und Lebenswelt will Bosch seinen Mitarbeitern damit den Arbeitsalltag erleichtern. „Zwar habe ich ein privates Smartphone“, sagt Arne Brixel, Fertigungsplaner im Bosch-Werk Stuttgart-Feuerbach. „Aber am Laptop eine Zugfahrkarte buchen oder eine Rechnung mal kurz zu bezahlen, das ist schon komfortabler.“

Klare Regel – bessere Balance von Job und Freizeit
Bosch bietet seinen Mitarbeitern bereits heute rund 100 Arbeitszeitmodelle, darunter Teilzeit in unterschiedlichen Stundenumfang, Jobsharing oder Arbeiten von zu Hause. „Bei den neuen Regelungen haben wir bewusst auch auf eine klare Trennung von Beruf- und Privatleben geachtet“, betont Betriebsratschef Löckle. „Jeder Mitarbeiter legt deshalb zum Beispiel Pausenzeiten und Zeiträume fest, in denen er ungestört bleiben will.“ Leitfäden für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen helfen, die Vorteile des mobilen Arbeitens zu nutzen, aber auch Vorbehalte abzubauen. Löckle sieht eine besondere Verantwortung bei den Führungskräften: Manche Chefs müssten auch lernen, loszulassen und sollten reine Anwesenheit nicht mit Leistung gleichsetzen.

Mehr Ergebnisorientierung, weniger Präsenzkultur
Die einheitlichen Regeln für das mobile Arbeiten geben den Mitarbeitern Klarheit in Fragen der Arbeitszeiterfassung, des Versicherungsschutzes oder der Informationssicherheit. Nach den arbeitszeitrechtlichen und tariflichen Vorgaben wird die Arbeitszeit beim mobilen Arbeiten weiterhin erfasst. Es ist sogar möglich, gelegentlich Tätigkeiten am Samstag nachzuholen, wenn zuvor Freizeit am Wochentag genommen wurde. Bosch sieht im klaren Bekenntnis zum mobilen Arbeiten einen wichtigen Baustein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Mit Laptop und Mobiltelefon können viele meiner Mitarbeiter von zu Hause oder im Büro gleichermaßen gut arbeiten“, sagt Anne Cater, Abteilungsleiterin im Geschäftsbereich Thermotechnik am Bosch-Standort Lollar. „Auch unser Social-Business-Netzwerk Bosch Connect vereinfacht die Zusammenarbeit unabhängig von Ort und Tageszeit.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Leitlinien einer flexiblen Arbeitskultur bei Bosch: http://bit.ly/1bSJ7QM
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa

Video:
Projekt MORE: Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten:
http://youtu.be/d5rQBjMrj_g

Hintergrundinformation:
Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“:
http://bit.ly/1r6eVqV

Presseinformation „500 Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten“:
http://bit.ly/1p3QSEt
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  • 10. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
  • Bilder: 7

Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung Erste Mitarbeiter beziehen neuen Campus in Renningen Fertigstellung des Standorts bis Frühsommer 2015

  • Einzug der ersten rund 800 Mitarbeiter bis Ende 2014
  • Projekt im Zeitplan: Abschluss der verbleibenden Bauarbeiten und des Umzugs bis Frühsommer 2015
  • Bosch-Chef Denner: „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken.“
  • Campusartige Atmosphäre ermöglicht kreatives Arbeiten und stärkere Vernetzung
Renningen – Endlich ist es soweit: Die ersten Forscher und Entwickler beziehen das neue Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen. Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich werden bis Ende 2014 rund 800 Mitarbeiter ihre Arbeit auf dem neuen Campus aufnehmen. Bosch schafft in Renningen den neuen Knotenpunkt seines weltweiten Forschungsverbundes. Bislang sind die Aktivitäten der zentralen Forschung und Vorausentwicklung auf die Standorte Gerlingen, Schwieberdingen und Waiblingen verteilt. Mit dem Umzug der ersten 800 von insgesamt rund 1 700 Mitarbeitern nimmt der neue Bosch-Standort nun offiziell den Betrieb auf. „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken. Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für das vernetzte Leben. Um diese zu entwickeln, vernetzen wir unsere Forscher und Entwickler noch enger – in Renningen und international“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Mit dem neuen Knotenpunkt in Renningen wird der internationale Forschungsverbund des Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ab 2015 aus insgesamt acht Standorten in sechs Ländern bestehen. Bosch investiert 310 Millionen Euro in das neue Forschungszentrum vor den Toren Stuttgarts.

Logistische Herausforderung – Umzug in Etappen
Bis Ende 2014 beziehen die Bosch-Forscher zunächst den östlichen Teil des Geländes und das Zentralgebäude. Bis zum Ende des ersten Quartals 2015 werden die Gebäude in der Westhälfte fertiggestellt und bezogen. Der gestaffelte Bezug des neuen Forschungscampus über einen Zeitraum von rund einem halben Jahr ist durch besondere logistische Herausforderungen bedingt. Viele der Labore und Forschungseinrichtungen müssen aufwändig abgebaut, verpackt, transportiert und dann in Renningen wieder in Betrieb genommen werden. Insgesamt werden rund 1 800 Maschinen und technische Anlagen aus 270 Laboren von den bestehenden Standorten nach Renningen umgezogen. Mehr als 12 000 Umzugskisten werden bis Frühsommer 2015 zum neuen Forschungscampus transportiert.

Campus mit optimalen Forschungsbedingungen
„Bosch bündelt erstmals seine Aktivitäten der Forschung und Vorausentwicklung im Großraum Stuttgart an einem Standort. Das verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die Forschung für Bosch hat“, betonte Dr. Michael Bolle, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Bereichs Forschung und Vorausentwicklung. Das neue Forschungszentrum ist passgenau auf die Bedürfnisse der Forscher zugeschnitten. Nach Vorbild eines universitären Campus sind die Gebäude weitläufig angeordnet. In den Gebäuden sorgt das eigens entwickelte Bürokonzept für ein attraktives Arbeitsumfeld, das Kreativität und Zusammenarbeit fördert. Bolle weiter: „Die Gestaltung der Innenräume und die Flächenbelegung orientieren sich an unserem Innovationsprozess. Für jede Phase dieses Prozesses finden unsere Mitarbeiter die optimalen Arbeitsbedingungen vor.“ Durch die räumliche Nähe von Büroarbeitsplätzen zu Werkstätten und Laboren können die Forscher ihre Ideen und Anwendungen schnell testen und prüfen.

Hohe Innovationskraft – 20 Patente pro Arbeitstag
Bosch meldete im Jahr 2013 insgesamt 4 964 Patente an, im Durchschnitt 20 pro Arbeitstag. Damit belegt das Unternehmen bei den Patentanmeldungen weltweit einen Spitzenplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen investierte im vergangenen Jahr rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, fast zehn Prozent des Umsatzes. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 42 700 Forscher und Entwickler. In der zentralen Forschung und Vorausentwicklung arbeiten weltweit rund 1 300 Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen gibt es auf www.bosch-renningen.de.

Factsheet "Neues Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen"

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  • 09. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Jedes dritte neue Motorrad in Europa mit ABS Bosch macht Motorradfahren sicherer MSC in der neuen KTM 1290 Super Adventure

  • Trend zur Sicherheitsausstattung ungebrochen
  • ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Personenschaden verhindern
  • Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC kann zwei Drittel aller selbst verursachten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen
  • Neue KTM 1290 Super Adventure kommt serienmäßig mit Bosch MSC
Neue Motorradmodelle begeistern nicht nur durch immer mehr Leistung und Fahrdynamik. „Auch der Trend zu mehr Sicherheit ist ungebrochen“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. So stieg der Anteil der Maschinen mit dem Antiblockiersystem ABS in den vergangenen sechs Jahren um 600 Prozent. „Mittlerweile hat jedes dritte in Europa produzierte Motorrad ein ABS an Bord“, so Steiger. Bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren bietet aktuell die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC. Bosch hat das System Ende 2013 als erster und bislang einziger Zulieferer weltweit in Serie gebracht. „MSC bietet wie das ESP im Auto die derzeit bestmögliche Unterstützung – beim Beschleunigen und Bremsen, und dies erstmals auch in starker Schräglage“, sagt Steiger.

Der Nutzen der Systeme ist durch Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS klar belegt. So kann bereits ABS ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindern. MSC kann darüber hinaus zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Nach der mehrfach ausgezeichneten 1190 Adventure und der Adventure R bietet der österreichische Hersteller KTM das System nun auch in der neu vorgestellten 1290 Super Adventure an – auf Wunsch erstmals ergänzt um die innovativen Zusatzfunktionen Hill Hold Control und einer schräglageabhängigen Schleppmo-mentenregelung.

MSC von Bosch bietet neue Dimension der Sicherheit
Die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC bietet aktuell die bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren. Technisch basiert das System auf einem Bosch-ABS mit elektronischer Verbundbremsfunktion. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt. Ein zusätzlicher Schräglagesensor misst die tatsächliche Neigung des Motorrads, und das System passt die elektronischen Regeleingriffe beim Bremsen und Beschleunigen blitzschnell an die momentane Fahrsituation an. Es unterstützt damit auch bestmöglich in Kurven. Das ist besonders wichtig, denn dort passiert nahezu jeder zweite Motorradunfall mit Todesfolge. Die exakte Regelung bietet zudem einen homogenen Bremsdruckverlauf beim Wechsel von Geradeaus- zur Kurvenfahrt sowie eine verbesserte Fahrzeugverzögerung auch bei Geradeausfahrt. Durch die Auswertung von Nickrate und Längsbeschleunigung lässt sich zudem ein abhebendes Vorder- oder Hinterrad schneller erkennen. Entsprechend schnell kann die Motorrad-Stabilitätskontrolle dann gegensteuern. Die Bremskraft wird zwischen Vorder- und Hinterrad flexibel und schnell an die dynamische Fahrsituation angepasst und sorgt so für eine bestmögliche und sichere Verzögerung.

MSC mit Mehrwert in der neuen KTM 1290 Super Adventure
Im Vergleich zur 1190 Adventure glänzt die 1290 Super Adventure mit einigen weiteren Zusatzfunktionen. So passt MSC serienmäßig erstmals die automatische Bremskraftverteilung des Verbundbremssystems zwischen Vorder- und Hinterbremse an die Neigung der Straße in Längsrichtung an. Beispielsweise wird bergauf im Vergleich zur Fahrt in der Ebene die Hinterradbremse stärker in die Verzögerung einbezogen, denn sie kann in dieser Situation mehr Bremskraft übertragen. Optional erhältlich sind eine Berganfahrhilfe sowie eine schräglageabhängige Schleppmomentenregelung. Die Anfahrhilfe hält automatisch den Bremsdruck in der Leitung aufrecht, auch wenn der Fahrer Hand- und Fußbremse löst. Erst wenn er Gas gibt und einkuppelt, wird automatisch die Bremse geöffnet. Das gerade am Berg schwierige Spiel zwischen Kupplung, Bremse und Gas beim Anfahren entfällt. Die Schleppmomentenregelung dagegen wirkt kritischen Situationen entgegen, die bei sprunghaftem Wechsel des Antriebsmoments entstehen. Hier kann das angetriebene Rad die Haftung verlieren und zu rutschen beginnen. Dies ist möglich, wenn das Motorbremsmoment zu groß ist, beispielsweise wenn zu früh in einen niedrigeren Gang geschaltet wird, oder wenn man auf rutschigem Untergrund schlagartig vom Gas geht. MSC erkennt die Schräglage sowie die Gefahr des Haftungsverlusts und errechnet blitzschnell die bestmöglichen Einstellungen für Gas und Bremse. Das steigert die Sicherheit in solchen Situationen ganz wesentlich.

Von ABS light bis MSC – Bosch bietet Lösungen für alle Motorradklassen
Auf Basis eines modularen Baukastens bietet Bosch für alle Arten von motorisierten Zweirädern mit einer hydraulischen Bremsanlage ein passendes Antiblockiersystem an. Dies reicht von der kostengünstigen Lösung mit einem hydraulischen Bremskreis zur Regelung des Vorderrads über die Zwei-Kanal-Systeme bis zur leistungsfähigsten Ausbaustufe ABS 9 enhanced inklusive eCBS-Funktion – also ein elektronisches Verbund-Bremssystem. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt.
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  • 01. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Forschungsprojekt HotPowCon erfolgreich abgeschlossen Bessere Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge Aufbau- und Verbindungstechnik für hohe Betriebstemperaturen erforscht

  • Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität in Deutschland
  • Neues Fügeverfahren ist bleifrei, preisgünstig und zuverlässig
  • Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Stuttgart – Eine neue Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) ermöglicht die Fertigung von elektronischen Leistungsbaugruppen, die auch bei Spitzentemperaturen von bis zu 300 Grad Celsius zuverlässig funktionieren. Die neue AVT ist das Ergebnis des Forschungsprojektes Hot-Power-Connection, kurz HotPowCon, das mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Weil die Steuerelektronik vor allem in Hybrid- und Elektrofahrzeugen sehr hohen Betriebstemperaturen standhalten muss, ist die neue AVT eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland.

Energie und Kosten sparen
Elektronische Leistungsbaugruppen – zum Beispiel Inverter, Gleichspannungswandler und Batterieladegerät – sind Schlüsselkomponenten der Elektrofahrzeuge. Um die Elektromobilität voranzutreiben, braucht die Automobilindustrie möglichst günstige, energieeffiziente und kompakte Leistungsbaugruppen. Zudem muss es möglich sein, Logikelemente wie zum Beispiel Mikroprozessoren in die Baugruppen zu integrieren, um deren Funktionalität zu steigern. Für solche kombinierten Logik- und Leistungsbaugruppen gab es bisher keine bleifreie, zuverlässige und kostengünstige AVT, die hohen Betriebstemperaturen standhält. Bisherige Fügetechniken waren sehr kostenintensiv oder beruhten meist auf umweltschädlichen, bleihaltigen Loten. Hinzu kommt, dass die Leistungsbaugruppen aufwendig gekühlt werden mussten, weil sie eine hohe elektrische Leistung verarbeiten und deshalb viel Wärme produzieren. Ihre maximale Betriebstemperatur wurde maßgeblich von der eingesetzten Verbindungstechnik begrenzt.

Vorbereitet für die Großserie
Das HotPowCon-Konsortium hat nun ein verarbeitungsfähiges Pastensystem auf Zinnbasis entwickelt, das ein Fügen durch isotherme Erstarrung ermöglicht. Damit lassen sich alle Komponenten der Baugruppe in nur einem Fügeprozess löten. Die neue AVT ist bleifrei und basiert auf preisgünstigen Materialien. Weil sie sehr hohen Temperaturen standhält, kann der Aufwand für die Kühlung deutlich reduziert werden. Das senkt den Energiebedarf und trägt ebenfalls zur Kostensenkung bei. Die Forscher haben Grundlagen für einen späteren Einsatz der AVT in der industriellen Serienproduktion geschaffen, von der Auswahl der Werkstoffe über die Verfahrenstechnik bis hin zur Anlagentechnik. Anhand von Demonstratoren haben sie die Zuverlässigkeit der AVT im Hochtemperatur-Bereich nachgewiesen.

Multidisziplinäres Forschungsteam
An dem Projekt HotPowCon haben große und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mitgewirkt. Die Robert Bosch GmbH leitete das Projekt, weitere Partner waren die Siemens AG, die Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG, die Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH, die Seho Systems GmbH, das Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik der Universität Rostock, das Zentrum für mikrotechnische Produktion der Technischen Universität Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren Instituten für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) sowie für Elektronische Nanosysteme (ENAS). Die Daimler AG und die Volkswagen AG beteiligten sich als assoziierte Partner. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat rund die Hälfte des Projektvolumens von 5,5 Millionen Euro bereitgestellt und das Projekt HotPowCon im Zuge des Programms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ gefördert. Die entwickelte Aufbau- und Verbindungstechnik ist zum Beispiel auch für die Fertigung von Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen interessant und kann zukünftig in weiteren Branchen eingesetzt werden.

Hintergrund im Internet:
Programm “IKT 2020”

Die Beteiligten Partner:
Robert Bosch GmbH
Siemens AG
Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG
Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH
SEHO Systems GmbH
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS
Universität Rostock, Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik
Technische Universität Dresden, Zentrum für mikrotechnische Produktion

Die assoziierten Partner:
Volkswagen AG
Daimler AG
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  • 01. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Forschung

Technologiesprung von Bosch: Display-basiertes Kombiinstrument Hohe Flexibilität bei der Aufbereitung von Inhalten

  • Neuartiges und zukunftsweisendes Konzept im BMW i8
  • Aufwendige Zweiprozessor-Architektur mit hoher Rechenleistung
  • Mineralglasscheibe auf dem Display erzeugt hochwertige Anmutung
Das Kombiinstrument ist wie das Fahrzeug ein Technologiesprung: Im BMW i8 fällt der Blick des Fahrers auf ein Display-basiertes Kombiinstrument. Es kommt vollkommen ohne mechanisch bewegte Bauteile aus und bietet über einen großen Monitor höchste Flexibilität zur Aufbereitung und Darstellung von Inhalten. Damit begleitet es den Weg des Autos in eine Zukunft, die zunehmend von Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen sowie dazu gehöriger Verbindungsfähigkeit geprägt ist und deshalb neuartige Ansätze für Anzeige- und Bedienkonzepte erfordert.

Der größte Vorteil eines reinen Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität. Dadurch sind die Designer und Entwickler vollkommen frei in Sachen Grafik und Aufteilung der Displayfläche. Ganz neue Designmöglichkeiten tun sich auf. Es lassen sich nahezu beliebige Formen und Farben für diverse Funktionszustände verwirklichen. Außerdem ermöglicht der Monitor das gezielte Darstellen von Navigations- oder Online-Inhalten.

Beim Kombiinstrument dieses Plug-in-Hybridfahrzeugs entschieden sich die Entwicklungsingenieure für ein höchst kontrastreiches und scharfes TFT-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll. Der Monitor im Blickfeld des Fahrers zeigt links die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an, während sich die Darstellung der rechten Instrumentierung ändert, je nachdem, welcher Fahrmodus über den Fahrerlebnisschalter des i8 gewählt ist.

Verbrauchsschonende Fahrweise fördern
Der Modus "Comfort" zeigt auf der rechten Seite ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt, inklusive E-Boost vom Traktions-Elektromotor sowie die Rekuperation über die Fahrzeugbremsen. Der Modus "Eco Pro" baut auf der "Comfort"-Anzeige auf, stellt aber detaillierter die Übergänge zwischen den Antriebstechniken dar. Damit lässt sich auch eine besonders verbrauchsschonende Fahrweise fördern. In beiden Modi sind die Grundskalen in Grau- und Blautönen gehalten. Anders im Modus "Sport": Zwei rote Instrumente mit Drehzahlmesser rechts signalisieren auf den ersten Blick die volle Leistungsfähigkeit des i8-Antriebskonzepts. In allen Modi wird der Raum zwischen den beiden Instrumenten flexibel, zum Beispiel für Navigationshinweise oder für Radio- oder Telefoninformationen, genutzt.

Perfekte visuelle Rückmeldung
Das Kombiinstrument für den BMW i8 erforderte im Detail eine höchst aufwendige Entwicklungsarbeit der Bosch-Ingenieure. Das zeigt sich beispielsweise am außergewöhnlich flüssigen Lauf der "Zeiger" über den Skalen: Sowohl Hardware wie Software sind entsprechend leistungsfähig ausgelegt, so dass eine perfekte visuelle Rückmeldung auch bei hochdynamischen Animationen sichergestellt ist.

In diesem Kombiinstrument kommt hardwareseitig zudem eine aufwendige Zweiprozessor-Architektur zur Anwendung – eine Recheneinheit ist ausschließlich für die Grafikaufbereitung zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die Rechenleistungen sind so ausgelegt, dass zusätzlich die Elektronikbasis eines Head-up-Displays über das Kombiinstrument angesteuert werden kann. Die Datenanbindung erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport). Das TFT-Display sitzt hinter einer optisch gebondeten Mineralglasscheibe und folgt so dem Trend moderner Smartphones oder Tablet-PC. Dies unterstreicht die moderne Anmutung dieses Kombiinstruments.

Darüber hinaus liefert Bosch für den BMW i8 verschiedene Sensoren, ein Benzin-Direkteinspritzsystem, Starter, die Leistungselektronik für den Startergenerator, das Frontwischersystem und elektrische Wasserpumpen.
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  • 30. September 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Connected Horizon: Weitblick mit 360°logiQ von Bosch SoftTec Ganzheitlich vorausschauendes Fahren

  • Bessere Unfallprävention durch automatischen Stauendewarner
  • Automatische Geschwindigkeitsregulierung auf Landstraßen
  • Zugriff auf aktuelle Verkehrsdaten durch Serveranbindung
  • Erhöhung von Fahrkomfort und Sicherheit
Anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge präsentiert die Bosch SoftTec GmbH mit 360°logiQ neu entwickelte Integrationslösungen für Automobile, die auf aus dem dynamischen elektronischen Horizont gewonnenen Erkenntnissen basieren. Sie können vor einem Stauende warnen oder als so genannte Landstraßenassistenten dienen. Dabei lassen sich mit einer Kombination aus Software- und Serviceleistungen sowohl die Fahrsicherheit als auch der Fahrkomfort durch vorausschauende und eingreifende Funktionen erhöhen. So kann der Stauendewarner automatisch die Geschwindigkeit vor einem Stauende reduzieren und damit die Gefahr von Auffahrunfällen verringern, während der Landstraßenassistent dank einer automatischen Geschwindigkeitsregelung auf Landstraßen für erhöhten Fahrkomfort sorgen kann.

Echtzeitinformationen durch Serveranbindung
Die Anbindung an ein serverseitiges System (Bosch "Trusted Data Provisioning") wird den Zugriff auf dynamische Karteninformationen ermöglichen. Diese wird der Partner TomTom bereitstellen. 360°logiQ verfügt damit über aktuelle Verkehrsinformationen in Echtzeit, wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gefahrenpunkte und Stauendeinformationen. Im Zusammenspiel mit präzisen Kartendaten erstellt 360°logiQ eine Streckenvorausschau und kann so automatisch die Fahrgeschwindigkeit angemessen anpassen.

"Das Zusammenwirken der fortschrittlichen Technologie von TomTom mit den vorausschauenden Assistenzfunktionen von Bosch ist eine zukunftsweisende Lösung", so Jan Maarten de Vries, VP Automotive von TomTom. "Die Autofahrer profitieren von unseren hochgenauen Informationen über die zu fahrende Strecke und dadurch von einem allgemein sicheren Fahrerlebnis."

Dieses bekräftigt auch Bosch SoftTec Geschäftsführer Torsten Mlasko: "Wir machen das Fahren sicherer und komfortabler, in dem wir die aktuellen Echtzeit-Informationen von TomTom mit unserer jahrzehntelangen Automotive-Expertise verbinden und innovative Lösungen schaffen. Damit leisten wir einen richtungsweisenden Beitrag zum sicheren Fahren."

Video
Bosch BSOT and TomTom cooperation for ADAS
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  • 29. September 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions

Immer mehr Auffahrunfälle in Deutschland Automatisch auf Abstand mit ACC von Bosch

  • 2013 allein über 45 000 Unfälle wegen zu geringem Abstand
  • „Schlüssel für die dringend benötigte Trendwende sind Fahrerassistenzsysteme, insbesondere das vorausschauende ACC“
  • ACC in Kombination mit einem Auffahrwarnsystem kann die Zahl der starken Bremsmanöver auf Autobahnen um 67 Prozent reduzieren
Nachrichten über schwere Auffahrunfälle sind in Zeitungen und Onlinemedien fast täglich zu lesen. Die Fehlerkette für derartige Kollisionen wird darin meist so beschrieben: hohe Verkehrsdichte, zu geringer Abstand zum Vordermann, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – schon hat‘s gekracht. In den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in Deutschland aufgrund unzureichenden Sicherheitsabstands stark gestiegen. 2010 fuhren nach Angaben des statistischen Bundesamtes 42 017 Autofahrer zu dicht auf und verursachten Kollisionen, 2013 waren es 45 735 – ein Anstieg um neun Prozent. „Schlüssel für die dringend benötigte Trendwende sind Fahrerassistenzsysteme, insbesondere das vorausschauende ACC“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control.

Bosch arbeitet seit vielen Jahren an der Vision des unfall- und verletzungsfreien Fahrens. Weltweit sind mehr als 5 000 Mitarbeiter damit beschäftigt, neue Assistenz- und Sicherheitssysteme zu entwickeln. Ziel ist es, Verkehrsunfälle ganz zu vermeiden oder zumindest deren Folgen abzumildern. Auffahrunfälle auf Autobahnen oder bei Überlandfahrten kann zum Beispiel die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC von Bosch verhindern. Einmal aktiviert, passt das System die gefahrene Geschwindigkeit des Fahrzeugs durch automatisches Gas geben und Bremsen dem Verkehrsfluss an. Dabei hält Adaptive Cruise Control (ACC) selbst bei dichtem Straßenverkehr immer den eingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, und der Fahrer kann sich somit besser auf das aktuelle Verkehrsgeschehen konzentrieren.

Weniger starke Bremsmanöver auf Autobahnen
Das Standard-ACC von Bosch lässt sich ab einer Geschwindigkeit von etwa 30 Stundenkilometern einschalten. In der Variante Stop & Go ist es auch unter 30 km/h aktiv und bremst ein Auto im Stau sogar bis zum Stillstand ab. Rollt der Verkehr nach nur kurzer Standzeit weiter, fährt ein mit ACC Stop & Go und Automatikgetriebe ausgestattetes Fahrzeug auch automatisch wieder an. Beide Ausführungen der Adaptive Cruise Control sorgen für eine ruhige, spritsparende und vor allem sichere Fahrweise. „In Kombination mit einem Auffahrwarnsystem kann ACC auf Autobahnen die Zahl der starken Bremsmanöver um 67 Prozent und die Zahl der kritischen Abstände zum vorausfahrenden Fahrzeug um 73 Prozent reduzieren“, zitiert Gerhard Steiger das Ergebnis der Vierjahresstudie euroFOT (European Field Operational Test).

Herzstück des ACC von Bosch ist in der Regel ein Radarsensor. Im Frontbereich installiert, überwacht der Sensor permanent das Geschehen vor dem Fahrzeug. Erkennt er im Detektionsbereich ein langsameres Auto, verringert das System durch Gas wegnehmen oder durch einen aktiven Eingriff über das Bremsregelsystem komfortabel die Geschwindigkeit. Fährt der Vordermann wieder schneller oder macht die Fahrspur frei, beschleunigt ACC automatisch bis auf das Wunschtempo des Fahrers. Bisher kam Adaptive Cruise Control vor allem in Oberklasse-Fahrzeugen zum Einsatz. Doch mit dem Angebot unterschiedlicher, an die jeweilige Anforderung angepasster Sensoren und durch Innovationen zur Kostenreduzierung wird der Preis solcher Systeme für Kunden in allen Fahrzeugklassen attraktiver. „Unser Mittelbereichsradarsensor MRR, wie er bereits im VW Golf und Polo zum Einsatz kommt, macht Funktionen wie ACC auch für Kompaktklassefahrzeuge und damit den breiten Markt erschwinglich“, erklärt Gerhard Steiger.

Notbremssysteme gehen voll in die Eisen
Das Beispiel des Radarsensors zeigt zudem, wie geschickt Bosch mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Mit demselben Sensor, der ACC und ACC Stop & Go ermöglicht, lässt sich auch ein automatisches Notbremssystem realisieren. Im Gegensatz zur Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ist ein Notbremssystem in der Lage, eine Vollbremsung auszulösen. Bevor es jedoch dazu kommt, warnt das System den Fahrer zunächst optisch und akustisch, dann mit einer Teilbremsung vor einem potentiellen Hindernis. Parallel setzt es die Bremsanlage in Alarmbereitschaft für eine Notbremsung. Reagiert der Fahrer dann, steht ihm somit sofort die maximale Verzögerungsleistung zur Verfügung. Bleibt die Reaktion aus, steigt das Notbremssystem von selbst voll in die Eisen.
Seit Anfang dieses Jahres ist mindestens ein vorausschauendes, auf Umfeldsensoren basierendes Assistenzsystem erforderlich, um im Euro-NCAP-Test fünf Sterne zu erreichen. Ab 2016 wird für die Höchstbewertung zusätzlich ein vorausschauender Fußgängerschutz verlangt. „Die Änderung des Bewertungsschemas unterstützt die Verbreitung dieser Fahrerassistenzsysteme“, sagt Gerhard Steiger. „Sicherheitstechnik in möglichst vielen Fahrzeugen bringt uns näher an unser Ziel des unfall- und verletzungsfreien Fahrens.“
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  • 29. September 2014
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  • 23. September 2014
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Bosch übernimmt Siemens-Anteil an BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH

  • Kaufpreis des 50-Prozent-Anteils 3 Milliarden Euro zuzüglich einer Ausschüttung von 250 Millionen Euro
  • BSH wird 100-prozentige Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe
  • BSH darf Siemens-Marke langfristig weiter nutzen
  • Abschluss der Transaktion im ersten Kalenderhalbjahr 2015 erwartet
Stuttgart/München - Bosch und Siemens haben gestern vereinbart, dass die Robert Bosch GmbH den 50-Prozent-Anteil von Siemens am gemeinsamen Joint Venture BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) übernehmen wird. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat von Bosch sowie der Vorstand und der Aufsichtsrat von Siemens haben der Transaktion zugestimmt. Der Kaufpreis beträgt 3 Milliarden Euro. Zudem erfolgt vor Vollzug der Transaktion eine zusätzliche Ausschüttung in Höhe von jeweils 250 Millionen Euro von BSH an Siemens und Bosch.

Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden und wird voraussichtlich im ersten Kalenderhalbjahr 2015 abgeschlossen werden. BSH wird dann ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe sein. Im Rahmen der Transaktion wurde auch vereinbart, dass BSH langfristig Hausgeräte unter der Marke Siemens weiter produzieren und vertreiben kann.

„Die BSH ist ein seit vielen Jahren erfolgreiches und profitables Unternehmen, das sowohl von seiner strategischen Ausrichtung als auch technologisch sehr gut zur Bosch-Gruppe passt“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Wie die Bosch-Gruppe verfolgt die BSH eine auf Innovationen ausgerichtete langfristige Strategie, ist international aufgestellt und bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.

„Mit dem Verkauf unseres BSH-Anteils treiben wir die Fokussierung auf unser Kerngeschäft weiter sehr konsequent voran. Bosch und Siemens haben BSH über mehrere Jahrzehnte in stets guter Partnerschaft zu einem erfolgreichen und führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Hausgeräte gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass die vollständige Übernahme der BSH durch Bosch eine sehr gute und nachhaltige Struktur für Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeiter von BSH bietet, da sie Kontinuität und neue Perspektiven vereint“, sagte Ralf P. Thomas, Finanzvorstand von Siemens. „Die Verhandlungen mit Bosch waren immer vertrauensvoll und konstruktiv“, ergänzte Thomas.

Im Jahr 1967 führten Bosch und Siemens ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Hausgeräte zusammen und das Gemeinschaftsunternehmen BSH entstand. Seitdem entwickelte sich BSH zum größten Hausgerätehersteller in Europa und zu einem weltweit führenden Unternehmen der Branche mit rund 10,5 Milliarden Euro Umsatz in 2013 und weltweit etwa 50.000 Mitarbeitern. Das Produktportfolio umfasst ein breites Spektrum an Hausgeräten. Es reicht von Herden, Backöfen und Dunstabzugshauben über Geschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke bis hin zu kleinen Hausgeräten wie Staubsaugern, Kaffeevollautomaten, Wasserkochern, Bügeleisen oder Haartrocknern.

„Die BSH passt sehr gut zu unserem strategischen Leitmotiv Technik fürs Leben“, erklärte Denner. Der Hausgerätehersteller will durch intelligente Technik, hohen Komfort und Bedienfreundlichkeit mit seinen Produkten und Dienstleistungen das Leben der Menschen weltweit leichter und angenehmer machen und dabei die natürlichen Ressourcen durch besonders effiziente Geräte schonen.

Technologisch bestehen auch auf dem Zukunftsfeld des Internets der Dinge und Dienste Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Bosch und BSH. „Im Rahmen von Smart Home-Konzepten werden Haushaltsgeräte zukünftig noch energieeffizienter eingesetzt werden können, und die Bedienerfreundlichkeit wird sich weiter erhöhen“, erläuterte Uwe Raschke, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Zuständigkeit für den Unternehmensbereich Gebrauchsgüter, zu dem bereits bisher die BSH gehört. Sie wird derzeit als paritätisches Gemeinschaftsunternehmen nicht konsolidiert, sondern geht mit ihrem anteiligen Nachsteuerergebnis in die Ergebniszahlen ein.

„Mit der Übernahme aller Anteile der BSH durch Bosch verfügen wir auch künftig über einen langfristig orientierten, starken Eigentümer, der uns in unserer strategischen Weiterentwicklung unterstützen wird“, betonte Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH. Um das Ziel einer Umsatzverdopplung bis 2025 zu erreichen, will die BSH verstärkt in Forschung und Entwicklung sowie in ihre Marken investieren. „Nach mehr als 45 Jahren guter Partnerschaft mit Siemens bietet Bosch mit der Übernahme eine langfristige Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSH“, erklärte Raschke.

Journalistenkontakt:

Robert Bosch GmbH
Dr. Ingo Rapold,
Telefon: +49 711 811-48905
E-Mail: Ingo.Rapold@bosch.com

René Ziegler,
Telefon: +49 711 811-7639
E-Mail: Rene.Ziegler@bosch.com

Siemens AG
Wolfram Trost,
Telefon:+ 49 89 636-34794
E-Mail: wolfram.trost@siemens.com

Über Bosch:
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Über Siemens:
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit einer der größten Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2013 endete, auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 74,4 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten", „wollen", „antizipieren", „beabsichtigen", „planen", „glauben", „anstreben", „einschätzen", „werden", „vorhersagen" oder ähnliche Begriffe. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements. Sie unterliegen daher einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den Angaben zu künftigen Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegeben oder aufgrund früherer Trends erwartet werden. Diese Faktoren beinhalten insbesondere Angelegenheiten, die in „Item 3: Key information - Risk Factors" in unserem aktuellen, als Form 20-F bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereichten Jahresbericht, im Abschnitt Risiken in unserem aktuellen, gemäß HGB erstellten Jahresbericht und im Abschnitt Risiken und Chancen in unserem aktuellen Zwischenbericht beschrieben sind, sich aber nicht auf solche beschränken. Weitere Informationen über Siemens betreffende Risiken und Ungewissheiten sind dem aktuellen Jahresbericht, den aktuellen Zwischenberichten sowie unserer aktuellen Ergebnisveröffentlichung, die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com abrufbar sind, sowie unserem aktuellen Jahresbericht als Form 20-F und unseren anderen Einreichungen bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC, die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind, zu entnehmen. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, geschätzte oder projizierte Ergebnisse, Leistungen und Erfolge genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

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  • 22. September 2014
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  • 16. September 2014
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  • Kfz-Ersatzteile / Diagnostics / Werkstattausrüstung / Werkstattkonzepte
  • Presseinformationen: 19

Bosch-Auswertung zu Fahrerassistenzsystemen Fast jeder vierte neue Pkw erkennt müden Fahrer

  • 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschäden könnten in Deutschland vermieden werden
  • Neues Euro-NCAP-Bewertungsschema treibt die Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen voran
  • Bosch setzt 2014 mehr als zwei Millionen Radar- und Videosensoren ab
Fahrerassistenzsysteme können Leben retten. Dazu genügen manchmal schon ein Warnton und eine ins Cockpit eingeblendete Kaffeetasse, die den Fahrer nach einer langen Autofahrt daran erinnern, eine Erholungspause einzulegen. Nahezu 680 000 – also fast ein Viertel – der 2,95 Millionen im vergangenen Jahr in Deutschland neu zugelassenen Pkw können genau das: einen müden Fahrer warnen, bevor dieser einen Unfall baut. Damit ist die Müdigkeitserkennung die am häufigsten in Neuwagen eingebaute Fahrerassistenzfunktion. Das ist das Ergebnis einer Auswertung, für die Bosch auf Basis der Neuzulassungsstatistik 2013 die Ausstattungslisten der wichtigsten Fahrzeugmodelle je Segment untersucht hat.

Die Bedeutung der unsichtbaren Beifahrer wächst kontinuierlich. „Fahrerassistenzsysteme sind ein wichtiger Baustein, um die Vision Zero zu erreichen – ein Straßenverkehr ohne Tote“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Auch im neuen Euro-NCAP-Bewertungsschema, das die Verbreitung von vorausschauenden Notbremssystemen und Spurhalteassistenten vorantreibt, spiegelt sich dieses Ziel wider. Und es wirkt sich auf die Produktionszahlen der für die Assistenzsysteme unverzichtbaren Sensoren aus: „Bosch setzt 2014 mehr als zwei Millionen Radar- und Videosensoren ab. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr“, so Steiger. Nachfolgend und in aufsteigender Reihenfolge die sechs meistgenutzten Assistenzsysteme in neuen Pkw:

ACC und ACC Stop & Go – in vier Prozent aller Neuwagen
Entspannt unterwegs trotz hoher Verkehrsdichte: Die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC arbeitet in der Regel mit einem Radarsensor und hält selbst bei dichtem Straßenverkehr den eingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Durch automatisches Gas geben und Bremsen passt das System nicht nur die Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss an, es sorgt auch für eine ruhige und spritsparende Fahrweise. In der Variante Stop & Go bremst ACC ein Auto im Stau sogar bis zum Stillstand ab und fährt – falls ein Automatikgetriebe an Bord ist – auch wieder an, sobald der Verkehr nach nur kurzer Standzeit weiterrollt. Unterm Strich wird der Fahrer von ermüdenden Fahraufgaben entlastet und bleibt so länger aufmerksam. Vier Prozent der 2013 in Deutschland neu zugelassenen Pkw verfügen über ACC oder ACC Stop & Go. Mit kostengünstigeren Sensoren, wie dem Mid-Range-Radarsensor, erhöht Bosch die Marktdurchdringung und macht Fahrerassistenzsysteme wie ACC und ACC Stop & Go auch für Fahrzeuge der Klein- und Kompaktklasse erschwinglich.

Verkehrszeichenerkennung – in vier Prozent aller Neuwagen
Vom Tempolimit bis zum Überholverbot – in vier Prozent aller neuen Pkw 2013 verbessert die Verkehrszeichenerkennung den Durchblick im Schilderwald. Dazu erfasst eine Videokamera die Verkehrszeichen und blendet relevante Informationen als Symbol im Cockpit-Display ein. Neben dem fest eingebauten System hat Bosch für Smartphone-Besitzer auch eine mobile, kostenlose Lösung für die Verkehrszeichenerkennung entwickelt. Die im App Store und im Google Play Store erhältliche App „myDriveAssist“ nutzt die geräteinterne Kamera zur Erkennung von Verkehrszeichen.

Spurassistenzsysteme – in zehn Prozent aller Neuwagen
Spurassistenten sind in zehn Prozent aller 2013 neu zugelassenen Pkw an Bord. Drei Systeme sind zu unterscheiden: Die Spurverlassenswarnung beugt Unfallrisiken vor, indem sie den Fahrer zum Beispiel durch ein vibrierendes Lenkrad auf das unbeabsichtigte Verlassen der Fahrspur hinweist. Einen Schritt weiter geht der Spurhalteassistent: Das System lenkt sanft aber spürbar gegen, wenn ein Mindestabstand zur Fahrbahnbegrenzung unterschritten wird. Dagegen überwacht der Spurwechselassistent den Bereich neben und schräg hinter dem Fahrzeug. Dessen Fahrer wird zum Beispiel durch ein Leuchtsymbol im Bereich der Seitenspiegel gewarnt, sobald sich ein anderes Auto schnell von hinten nähert oder bereits im toten Winkel befindet. Bis zu 28 Prozent der Unfälle, die durch unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur verursacht werden, lassen sich nach Analyse der deutschen Unfalldatenbank GIDAS mit einem Spurhalteassistenten verhindern.

Automatische Notbremssysteme – in elf Prozent aller Neuwagen
Auffahrunfälle zählen zu den schlimmsten Kollisionen im Straßenverkehr – zumal wenn Passanten oder Radfahrer beteiligt sind. Sie zu vermeiden oder zumindest die Folgen zu mildern, gelingt mit einem automatischen Notbremssystem. Erkennt es ein potenzielles Hindernis, bereitet der Assistent das Bremssystem auf eine Notbremsung vor oder löst bei ausbleibender Reaktion des Fahrers automatisch eine Vollbremsung aus. Ab 2016 ist ein derartiger vorausschauender Fußgängerschutz erforderlich, um die Euro-NCAP-Höchstbewertung von fünf Sternen zu erreichen. Der Nutzen des Systems ist schon heute unstrittig: Bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschäden könnten in Deutschland vermieden werden, hätten alle Fahrzeuge ein automatisches Notbremssystem an Bord. 2013 waren elf Prozent alle Neuwagen damit ausgestattet.

Intelligente Lichtsteuerung – in 20 Prozent aller Neuwagen
Besser sehen und gesehen werden ist das Ziel intelligenter Lichtsteuerungen im Fahrzeug. Bei Nachtfahrten oder im Tunnel schaltet der Assistent je nach Beleuchtungssituation selbsttätig das Abblendlicht ein und aus. Solange die Lichtsteuerung keine vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeuge erkennt, aktiviert sie außerhalb geschlossener Ortschaften zusätzlich automatisch das Fernlicht. Damit nicht genug: Intelligente Lichtsteuerungen können das Scheinwerferlicht auch permanent dem Fahrbahnverlauf anpassen oder stufenlos zwischen Abblend- und Fernlicht regeln. Im Ergebnis sorgt das System damit für die bestmögliche Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. 20 Prozent aller Neuwagen 2013 verfügen über eine intelligente Lichtsteuerung.

Müdigkeitserkennung – in 23 Prozent aller Neuwagen
Nicht nur der Sekundenschlaf, schon nachlassende Konzentration und Müdigkeit sind am Steuer brandgefährlich und Ursache für viele Unfälle. Erste Anzeichen dafür lassen sich aber bereits frühzeitig erkennen. Müde, unkonzentrierte Fahrer lenken weniger präzise und müssen häufiger kleine Lenkkorrekturen ausführen. Anhand eines Lenkwinkelsensors oder der elektrischen Servolenkung analysiert die von Bosch entwickelte Fahrermüdigkeitserkennung permanent das Lenkverhalten des Fahrers auf für Schläfrigkeit typische Muster und registriert abrupte, kleine Lenkeingriffe. Ergänzt um weitere Parameter wie beispielsweise Fahrtdauer und Uhrzeit erkennt das System Anzeichen beginnender Müdigkeit. Bevor der Fahrer einzunicken droht, mahnt ihn in 23 Prozent der in 2013 zugelassenen Neuwagen eine Müdigkeitserkennung rechtzeitig optisch und akustisch zu Pausen.

Als einer der größten Zulieferer für die Automobilindustrie deckt Bosch das gesamte Produktspektrum der Fahrerassistenzsysteme ab. Mit der Entwicklung von ABS und ESP hat das Unternehmen früh den Grundstein für einen Straßenverkehr mit immer weniger Unfällen gelegt. ESP ist zudem eine Basistechnologie auf dem Weg hin zum automatisierten Fahren. Dafür lernen Autos über Sensoren Schritt für Schritt zu sehen und ihre Umgebung wahrzunehmen. Die entsprechenden Radar- und Videosensoren liefert Bosch ebenfalls seit vielen Jahren. Leistungsfähige Rechner schließlich stellen sicher, dass die Assistenzsysteme blitzschnell reagieren und mitdenken können wie ein guter Autofahrer.
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  • 16. September 2014
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Änderung der Eigentümerstruktur Bosch will ZF Lenksysteme komplett übernehmen

  • ZF Lenksysteme: 2013 rund 4,1 Milliarden Euro Umsatz, mehr als 13 000 Mitarbeiter in acht Ländern
  • Wachsender Umsatz mit elektrischen Lenkungen
  • Produkte für effizientere, automatisierte und vernetzte Autos
Stuttgart – Bosch plant, seine Anteile an der ZF Lenksysteme GmbH (ZFLS) auf hundert Prozent zu erhöhen. Am 15. September 2014 unterzeichneten die Robert Bosch GmbH und die ZF Friedrichshafen AG einen entsprechenden Vertrag. Bislang ist das Unternehmen mit Sitz in Schwäbisch Gmünd ein paritätisches Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und ZF. Mit mehr als 13 000 Mitarbeitern in acht Ländern entwickelt, produziert und vertreibt ZFLS weltweit Lenksysteme für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Im Jahr 2013 betrug der Umsatz rund 4,1 Milliarden Euro. Mit insgesamt 20 Standorten ist das Unternehmen auf den wichtigsten Automobilmärkten der Welt vertreten. Neben den Standorten in Europa, den USA und China produziert ZFLS auch in Indien, Brasilien sowie Malaysia. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Mit der kompletten Übernahme von ZFLS stärkt Bosch seine Position für eine aktive Gestaltung der Zukunft der Mobilität. Das Unternehmen ist einer der Technologieführer im Zukunftsfeld Elektrolenkung und gerade diese ist Basistechnologie für automatisiertes Fahren, für effizientere Fahrzeuge und auch für Elektroautos“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

ZFLS erzielt schon heute rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes mit modernen, kraftstoffsparenden Elektrolenkungen. Ein Grund für den Erfolg von effizienten Lenksystemen ist das Verbrauchssenkungspotenzial: So können in einem Mittelklassefahrzeug mit Zwei-Liter-Motor bis zu 0,8 Liter Kraftstoff pro hundert Kilometer gespart werden. Die Emissionen verringern sich dadurch um bis zu 20 g/CO2 pro Kilometer. Zudem ist die Elektrolenkung im PKW entscheidende Komponente für viele Assistenzsysteme. Beispielsweise können Spurhalteassistenten damit das Auto automatisch auf Kurs halten. Beim Start-Stopp-Segeln, bei dem der Motor in Rollphasen abschaltet, bleibt das Lenkverhalten dank der elektrischen Unterstützung gleich.

Kontinuierliches Wachstum
„ZFLS ist seit 1999 stark gewachsen und hat sich auch durch die gute Zusammenarbeit von Bosch und ZF sehr erfolgreich entwickelt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ZFLS möchte ich für ihr Engagement in den vergangenen Jahren herzlich danken“, sagt Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. „Um den Anforderungen eines immer dynamischeren Umfelds auch künftig gerecht werden zu können, haben sich Bosch und ZF dazu entschlossen, die Eigentümerstruktur von ZFLS zu ändern.“

Der Erfolg von ZFLS basiert nicht nur auf der Vielzahl von Innovationen, die das Unternehmen auf den Markt gebracht hat. „Das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter, ihr hohes Engagement und die Identifikation mit den Produkten sind und bleiben maßgebliche Erfolgsfaktoren von ZF Lenksysteme“, sagte Wolf-Henning Scheider, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Sprecher des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik. „Mit Bosch als Muttergesellschaft haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite, mit dem wir auch zukünftig erfolgreich am technischen Fortschritt und wirtschaftlichen Wachstum arbeiten können“, sagte Dr. Marcus Parche, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von ZFLS.

Innovationsgetriebenes Unternehmen
Mehr als jeder zehnte ZFLS-Mitarbeiter, also insgesamt rund 1 400, arbeitet in der Entwicklung. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand lag 2013 bei rund 238 Millionen Euro. Seit seiner Gründung hat ZFLS rund 750 Patente angemeldet. Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist die Vernetzung der Komponenten über spezifische Software zu Gesamtsystemen. Beispielsweise hat das Unternehmen mit Komponenten der Muttergesellschaften eine Lösung zur Serienreife gebracht, bei dem sich ein Gespann aus PKW und Anhänger mit dem Smartphone von außen manövrieren lässt.

Eine kompakte, lokal entwickelte, besonders preisgünstige PKW-Elektrolenkung für asiatische Märkte zeigt, dass das Unternehmen nicht nur Lösungen für Premium-Fahrzeuge bietet. Auch die Kunden von günstigeren Kompaktwagen profitieren damit von den Effizienz-Vorteilen der ZFLS-Produkte.

Aufstellung für breite Marktanforderungen
„Die Innovationskraft und die internationale Präsenz von ZFLS insbesondere in Asien und Nordamerika ermöglichen es, vom Wachstum starker Volkswirtschaften zu profitieren“, sagte Scheider. „ZFLS zeichnet sich besonders durch große Kundennähe aus. Ob als Lieferant einzelner Komponenten oder Anbieter eines Komplettsystems ist ZFLS ein anerkannter Partner für die Automobilhersteller und zudem weltweit beim Kunden vor Ort vertreten.“ Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie hatte ZFLS zuletzt vor allem in Nordamerika und Asien investiert.

Journalistenkontakt:
Robert Bosch GmbH
Udo Rügheimer,
Telefon: +49 711 811-6283
René Ziegler,
Telefon: +49 711 811-7639

ZF Friedrichshafen AG
Andreas Veil
Telefon: +49 7541 77 7925
E-Mail: andreas.veil@zf.com

Über Bosch:

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Über ZF:

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 122 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Der Konzern erzielte im Jahr 2013 mit rund 72.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2013: 836 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den zehn größten Unternehmen weltweit.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com.

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  • 15. September 2014
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  • 26. August 2014
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Euro 6 einfach erklärt Bosch zeigt, was sich mit Euro 6 für Autofahrer ändert. Von Pkw-Kaufpreis bis Umweltplakette.

Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=lanh3n3qrCQ

Was ist Euro 6?
Die Emissionsnorm Euro 6 ist eine Verordnung der Europäischen Union. „Mit Euro 6 wird ein Diesel sauber wie ein Benziner“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und zuständig für Antriebstechnologien. Die neue Vorschrift legt vornehmlich niedrigere Maximalwerte für Partikel- und Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen fest. Ab dem 1. September 2014 dürfen Diesel lediglich 80 mg Stickoxide pro Kilometer emittieren (Benziner: 60 mg pro Kilometer). Der bisherige Grenzwert für Diesel lag bei 180 mg pro Kilometer. Zum 1. September 2015 müssen letztlich alle erhältlichen Neuwagen die Euro 6-Grenzwerte erfüllen.

Videodownload: Euro 6 einfach erklärt

Was nützt die Euro-Abgasgesetzgebung?
Seit Einführung der Euro 1-Norm im Jahr 1993 haben sich die Emissionen im Straßenverkehr drastisch reduziert. Fortschrittliche Kfz-Technik, wie Bosch sie liefert, reduziert die Emission von Stoffen wie CO2, Stickstoffoxiden sowie von Partikeln. Die technische Weiterentwicklung von Antrieben zeigt Wirkung: Seit 1990 wurde die Partikelemission beim Diesel um rund 99 Prozent reduziert. Ein moderner Diesel hat heute eine rund 98 Prozent geringere Stickoxid-Emission als ein Selbstzünder von Anfang der 1990er Jahre. Durch die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden die Emissionen noch weiter sinken.

Werden Autos jetzt teurer?
Vergleichbare Euro 6-Modelle liegen preislich in der Regel gleichauf mit der Euro 5-Variante. Manchmal enthalten Euro 6-Modelle zusätzliche Ausstattungspakete, welche den Listenpreis erhöhen – beispielsweise ein anderes Getriebe oder eine andere Bereifung. Zieht man den Aufpreis solcher Extras ab, lässt sich aktuell keine signifikante Verteuerung bei Euro 6-Modellen erkennen.

Was verändert Euro 6 technisch?
Dieselfahrzeuge benötigen eine perfekt abgestimmte Abgasreinigung, um die niedrigen Euro 6-Grenzwerte zu unterschreiten. Bei einem Fahrzeuggewicht bis etwa 1 700 Kilogramm kann ein kostengünstiger NOx-Speicher-katalysator die Anforderungen erfüllen. „Bei schweren Fahrzeugen kommt man am SCR-Katalysator mit dem Zusatzstoff AdBlue nicht vorbei“, sagt Dr. Markus Heyn, Vorsitzender des Bereichsvorstands Diesel Systems bei der Robert Bosch GmbH. Bei diesem System wird die Flüssigkeit AdBlue, eine geruchsneutrale Harnstofflösung, eingespritzt. Diese reagiert mit den Abgasen und wandelt Stickstoffoxide in harmlosen Wasserdampf und Stickstoff um. AdBlue wird bei den gängigen Serviceintervallen nachgefüllt.

Bekommt mein altes Fahrzeug weiterhin die grüne Plakette?
An der Zuteilung der Umweltplaketten ändert sich mit dem Umstieg auf Euro 6 nichts. Wer also aktuell mit seinem Euro 4 oder Euro 5-Fahrzeug eine grüne Plakette für Innenstädte erhält, behält diese auch mit der Umstellung zum 1. Januar 2015.

Was ändert Euro 6 für Autofahrer?
Für diejenigen, die bereits ein Auto haben: Nichts. Sie können weiter auf ihr Fahrzeug bauen. Nach aktuellem Stand bleibt die Kfz-Steuer für Euro 5-Diesel konstant. Auch die Einfahrt in Umweltzonen ist wie bisher möglich. Käufer von Neufahrzeugen, sollten sich jedoch der Umstellung auf Euro 6 bewusst sein, wenn sie ein Modell favorisieren das auf dem letzten Stand der Technik ist.
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  • 25. August 2014
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