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Bosch Sensortec: 10 Jahre Innovation auf dem Gebiet der MEMS-Sensorik

Vom Start-up zum weltweit führenden Anbieter

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Schlagzeilen

Ohne Studium vom Facharbeiter zum Ingenieur Bosch baut Fachkräfte-Förderprogramm aus

  • Qualifizierung auch für IT- und kaufmännische Tätigkeiten
  • Neuer Ausbildungsjahrgang startet mit 80 Frauen und Männern
  • 200 Millionen Euro für die Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Personalchef Kübel: „Lebenslanges Lernen ist Wettbewerbsvorteil“
Stuttgart – Bosch bereitet seine Facharbeiter auf die Anforderungen der vernetzten Arbeitswelt vor und baut dazu sein Facharbeiter-Förderprogramm in Deutschland aus: Künftig qualifiziert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Mitarbeiter ohne Studium auch für IT- und kaufmännische Tätigkeiten, die gewöhnlich einen akademischen Abschluss voraussetzen. Bosch bietet seit 1999 mit dem zweijährigen Förderprogramm bereits technischen Fachkräften die Chance, ingenieursnahe Aufgaben übernehmen zu können. Ziel des Ausbaus ist es, den steigenden Bedarf an Softwarekompetenz zu decken und Mitarbeiter beispielsweise auf Tätigkeiten in der vernetzten Produktion, der so genannten Industrie 4.0, vorzubereiten. Gut 80 Fachkräfte gehören dem neuen Ausbildungsjahrgang an, darunter zehn Frauen. Insgesamt absolvierten seit Beginn rund 700 Teilnehmer das Programm.

Qualifizierte Fachkräfte für die vernetzte Arbeitswelt
„Die zunehmende Vernetzung in unseren Werken erfordert sehr gut ausgebildete Fachkräfte, weil sie immer anspruchsvollere Aufgaben bewerkstelligen“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, vor den rund 90 Absolventen des diesjährigen Abschlussjahrgangs in Gerlingen bei Stuttgart. „Die Bereitschaft unserer Beschäftigten zum lebenslangen Lernen ist für uns ein Wettbewerbsvorteil. Deshalb setzen wir als Arbeitgeber auf ein Kompetenzmanagement, das frühzeitig erforderliches Wissen und Fähigkeiten vermittelt.“ Kübel kündigte an, dass Bosch weltweit in diesem Jahr mehr als 200 Millionen Euro für die Weiterbildung seiner Beschäftigten investieren will.

Auf die Schulbank – mitten im Leben
Damit die Teilnehmer sich die Ausbildungsinhalte berufsbegleitend aneignen können, ist ein Mix aus Online-, Präsenzseminaren und Lerngruppenaufgaben vorgesehen. Somit lässt sich auch ein Teil der Kurse flexibel zu Hause am Computer absolvieren. „Für mich ist es eine Karrierechance, aber auch eine fordernde Zeit gewesen“, erinnert sich Mario Löhrlein, Mechatroniker im Bosch- Werk Bamberg, bei der Übergabe seiner Abschlussurkunde. „Mitten im Leben parallel zum Beruf nochmal die Schulbank zu drücken und den Schritt ins Ausland zu wagen, das war eine echte Herausforderung. Aber meine Familie und mein Chef haben mich voll unterstützt.“ Der 30-jährige begann sein Förderprogramm 2013 und hatte während seiner Qualifizierungszeit die Chance, insgesamt sechs Monate im chinesischen Bosch-Werk Wuxi einen Fertigungsanlauf zu begleiten.

50 Schulungstage fordern Einsatz
Das künftig als „Fachkräfte-Förderprogramm“ bezeichnete Weiterbildungsangebot richtet sich an Mitarbeiter ohne Studium, die eine hohe fachliche Qualifikation und Interesse an einer umfangreichen beruflichen Weiterentwicklung mitbringen. „Die Ausbildung dauert rund zwei Jahre und besteht aus 50 Schulungstagen“, ergänzt Siegfried Czock, verantwortlich für Aus- und Weiterbildung bei Bosch. „Davon leisten die Teilnehmer 20 Tage in ihrer Freizeit, etwa in Wochenendseminaren“. Laut Czock werden neben der Fach- und Methodenkompetenz (unter anderem Qualitäts- und Prozessmanagement, Arbeitstechniken) auch übergreifende Methoden- und Sozialkompetenzen (zum Beispiel Projektmanagement, Moderation, Fremdsprachen) vermittelt. Zum Abschluss fertigen die Mitarbeiter eine schriftliche Projektarbeit zu Themen an wie etwa Prozessoptimierung, Fehleranalyse oder Energiemanagement.

Einheitliches Kompetenzmanagement sichert Qualitätsstandards
Ein globales Kompetenzmanagement stellt bei Bosch sicher, dass die Mitarbeiter sich regelmäßig nach einheitlichen Qualitätsstandards weiterbilden. Dazu vermittelt ein Bosch Training Center mit sechs Standorten weltweit Fähigkeiten und Wissen nach vorausschauender Bedarfsanalyse. Im Bereich der vernetzten Produktion hat Bosch langjährige Erfahrung und kann auf Know-how sowohl als Leitanbieter als auch Leitanwender zurückgreifen. Czock wertet das als Vorteil: „Diesen Wissensvorsprung nutzen wir auch im Fachkräfte-Förderprogramm, um unsere Mitarbeiter optimal auf ihre zukünftige Aufgabe vorzubereiten.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Bosch zur Industrie 4.0: http://bit.ly/1I5Wp85

Hintergrundinformation:
Bosch ist Experte im Internet der Dinge: http://bit.ly/1QRpoQ1
Industrie 4.0 im Praxiseinsatz bei Bosch: http://bit.ly/1JK7YWT
Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen: http://bit.ly/1GBLeaX

Video:
Industrie 4.0 – ein Überblick: http://bit.ly/1FOc7m1

Journalistenkontakt:
Sven Kahn, Telefon: +49 711 811-6415
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  • 18. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
  • Bilder: 11

Ein Unternehmer und Technikpionier feiert Geburtstag Professor Dr. Hermann Scholl wird 80 Jahre alt Automobiltechnik maßgeblich geprägt

  • Bosch-Aufsichtsrat Fehrenbach: „Hermann Scholl hat für Bosch wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen.“
  • 50 Jahre im Dienst von Bosch, davon zehn Jahre an der Spitze
  • Leidenschaft für Technik: Siegeszug der Elektronik im Fahrzeug
Stuttgart – Professor Dr. Hermann Scholl wird 80 Jahre alt. Am 21. Juni 2015 feiert der Ehrenvorsitzende der Bosch-Gruppe Geburtstag. Der promovierte Elektroingenieur hat rund ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklung und den Erfolg des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens maßgeblich geprägt. Besonders eng ist der Name Hermann Scholl mit dem Siegeszug der Elektronik im Auto verbunden. Schon Mitte der 1960er Jahre hat Scholl die Entwicklung der elektronischen Benzineinspritzung entscheidend vorangetrieben. Später folgten bahnbrechende Entwicklungen wie die elektronische Motorsteuerung sowie die Lebensretter ABS und ESP. Unter Scholls Führung wurde Bosch zum weltweit führenden Automobilzulieferer. Gleichzeitig forcierte er die Diversifikation des Unternehmens, beispielsweise durch die Übernahme der Mannesmann Rexroth AG und der Buderus AG zu Beginn der 2000er Jahre. „Durch seinen unternehmerischen Weitblick hat Hermann Scholl maßgebliche Impulse zur strategischen Weiterentwicklung von Bosch gesetzt. Außerdem hat er die Internationalisierung insbesondere in der Region Asien-Pazifik vorangetrieben“, sagt Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Bosch-Aufsichtsrats und geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Scholl, der 1962 bei Bosch anfing, wurde 1973 in die Geschäftsleitung und 1975 in die Geschäftsführung berufen. Von 1993 bis 2003 war er Vorsitzender der Geschäftsführung. In den Jahren 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats und geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Seit 1. Juli 2012 ist Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe.

Wegbereiter technischer Innovationen
„Über Jahrzehnte hinweg hat Hermann Scholl immer wieder die Potenziale und die Chancen neuer Technologien erkannt. Das technische Wunderwerk „Auto“, wie wir es heute kennen, wäre ohne die mit dem Namen Hermann Scholl verbundenen technischen Pionierleistungen nicht denkbar“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch. Bereits Anfang der 1960er Jahre arbeitete Scholl daran, die Elektronik ins Automobil zu bringen. Als Mitarbeiter der „Vorausentwicklung der Kraftfahrzeugtechnik“ konzipierte er damals ein System zur elektronischen Steuerung von Schaltgetrieben. Das weiterentwickelte und für Automatikgetriebe adaptierte System ist heute Standard in allen Autos mit Automatikgetrieben. Bis heute ein Erfolg ist die elektronische Benzineinspritzung. Die Entwicklung der ressourcenschonenden Technologie trieb Scholl Mitte der 1960er Jahre entscheidend voran. Bei Systemen der Benzin-Direkteinspritzung ist Bosch heute international führend. Auch den Siegeszug des Diesel-Pkw durch die Direkteinspritzung hat Bosch maßgeblich ermöglicht. Das unter Scholl Ende der 1990er Jahre zur Serienreife gebrachte Common-Rail-System ist heute Technikstandard. Bosch ist auch hier weltweit führend. Weitere technische Innovationen wie das erste zuverlässige Antiblockiersystem ABS für Personenwagen (1978) oder der Schleuderschutz ESP für PKW (1995) haben bis heute unzählige Verkehrsunfälle verhindert und Menschenleben gerettet.

Strategische Weichenstellungen – große Erfolge
Während der rund zehnjährigen Ägide als Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung trieb Scholl die Internationalisierung und Diversifikation des Unternehmens voran. Der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens verdoppelte sich in dieser Zeit von knapp 17 Milliarden auf 36 Milliarden Euro, der Auslandsanteil am Umsatz stieg von 49 auf 71 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich von 165 000 auf über 230 000. Scholl forcierte insbesondere den Ausbau der Aktivitäten in China, Korea und Japan. Mittlerweile ist China mit mehr als 50 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro der wichtigste Auslandsmarkt von Bosch. Scholl trug zudem fast 15 Jahre lang die Gesamtverantwortung für den damaligen Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugausrüstung (heute Mobility Solutions), zunächst als Geschäftsführer (ab 1989), später in Personalunion zusätzlich zu seiner Funktion als Bosch-Chef. Zu Beginn der 1990er Jahre erzielte die Kraftfahrzeugtechnik einen Umsatzanteil von fast 50 Prozent. Bis Anfang der 2000er Jahre stieg der Umsatzanteil auf mehr als 70 Prozent. Zur besseren Ausbalancierung der Unternehmensbereiche und Verringerung der Abhängigkeit von der Kraftfahrzeugtechnik stärkte Scholl die Unternehmensbereiche Industrietechnik und Gebrauchsgüter durch verschiedene Akquisitionen wie beispielsweise der Mannesmann Rexroth AG im Jahr 2001 und der Buderus AG im Jahr 2003.

Den Lebenslauf von Professor Dr. Hermann Scholl finden Sie hier.

Journalistenkontakt:
René Ziegler,
Telefon: +49 711 811-7639
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  • 17. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch-Chef Denner beim „Scrum Day“ Mit agiler Produktentwicklung schnell zum Erfolg Spargelanbau 2.0: Bosch schafft in nur drei Wochen neue Sensorlösung

  • Namensgeber des „Scrum"-Verfahrens: das Gedränge beim Rugby
  • Agile Produktentwicklung für mehr Geschwindigkeit und Flexibilität
  • Auszeichnung von Tesla für ein besonders schnell umgesetztes Projekt
Stuttgart – In nur drei Wochen Entwicklungszeit haben Experten von Bosch eine neue vernetzte Sensorlösung für den Spargelanbau entwickelt. Damit lässt sich die Temperatur in den Erddämmen mit dem begehrten Gemüse auf das Smartphone übertragen. So können Landwirte den Temperaturverlauf im Detail verfolgen. Das trägt dazu bei, optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Möglich war die kurze Entwicklungszeit durch die Anwendung agiler Verfahren. Bosch setzt solche auf schnelle Ergebnisse abzielenden Methoden aus der Software-Entwicklung vermehrt auch in der Produktentwicklung ein. „Solche agilen Entwicklungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Technologien oder Lösungsansätze für die Entwicklung zu Beginn teilweise noch unklar sind und sich die Anforderungen an ein neues Produkt im Laufe der Zeit noch ändern. Wir werden dadurch schneller und flexibler“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner am Dienstag auf der größten deutschen Konferenz zur agilen Entwicklung, dem „Scrum Day“ in Filderstadt bei Stuttgart.

Agil und unkonventionell
Die neue Sensorlösung ist eines der Beispiele dafür, dass das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in vielen Bereichen – auch in der Produktentwicklung – agiler wird. „Mit Hilfe neuer, auch unkonventioneller Methoden können wir noch besser als zuvor auf neue Anforderungen unserer Kunden und zunehmend volatile Märkte eingehen“, ergänzte Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch die Zentrale Forschung und Vorausentwicklung verantwortet. Zu den neuen Methoden zählt das Scrum-Verfahren. Es kommt vielfach ohne detaillierte Zielvorgaben aus, führt aber zügig zu sehr guten Lösungen. In Filderstadt tagen etwa 300 Experten zu diesem Thema. Darunter ist auch einer der beiden Erfinder des Scrum-Verfahrens, Jeff Sutherland.

Kleine Teams, mehr Verantwortung
Der Begriff „Scrum“ geht auf die Sportart Rugby zurück. Dort bezeichnet er das Gedränge der Spieler beim Einwurf des Balles. Übertragen auf die Geschäftswelt bedeutet dies, dass kleine Teams sehr fokussiert und hochmotiviert an der gemeinsamen Entwicklung eines Produktes arbeiten. Dabei übernehmen sie noch mehr Verantwortung als sonst und organisieren ihre Arbeit weitgehend selbst. In sogenannten Sprints erreichen sie kleine Zwischenziele und legen dann die nächsten Schritte fest. Die Teams arbeiten in besonders enger Abstimmung mit Kunden oder Benutzern zusammen. Das Feedback erfolgt dabei in sehr kurzen Zeitabständen. Seit der Jahrtausendwende findet Scrum immer häufiger Einsatz, zunächst in der IT-Welt, inzwischen vermehrt auch in Entwicklung von Hardware-Produkten. Für die neue Sensorlösung für den Spargelanbau haben Entwickler verschiedener Bosch-Bereiche kooperiert.

Beispiel 1: Das Spargel-Projekt
Der Spargel wächst besonders gut bei 18 bis 22 Grad Celsius. Dies erreichen Landwirte unter anderem durch das Abdecken der Dämme mit Folien. Für deren Einsatz müssen sie auch den Wetterbericht berücksichtigen. Die Bosch-Lösung besteht aus mehreren Temperatursensoren. Sie werden in unterschiedliche Tiefe in die Erde gebracht und erfassen die Temperatur. Kabel übertragen die Messwerte an eine kleine Box, die die Daten via Funk in eine auf der Bosch IoT Suite basierende Cloud überträgt. Von dort aus gelangen die Daten an eine App auf dem Smartphone der Landwirte. „Wir haben hierbei einmal mehr unsere Kompetenzen in der Sensorik und im Internet der Dinge kombiniert“, sagte Denner.

Hilfreich bereits in dieser Saison
Dank des agilen Ansatzes wurde das Spargel-Projekt in nur drei Wochen umgesetzt. In dieser Zeit wurden unter anderem die Funkverbindung geschaffen, die App programmiert, Landwirte als Partner gefunden und die Cloud-Lösung angepasst. Am Ende der drei Wochen waren die ersten zwei Systeme fertig, sechs Tage später acht weitere. Damit hatten die Landwirte die Temperaturen und deren Verlauf über den Tag auf dem Smartphone. Bereits in der Spargelsaison 2015 kam das System für die Temperaturregelung auf den Feldern zum Einsatz. Dieses agile Entwickeln war den Bosch-Experten auch von der Natur vorgegeben: Die Spargelsaison geht nur von April bis Juni. Das in der Bosch-Lösung umgesetzte Prinzip lässt sich auch auf den Anbau weiterer Nutzpflanzen übertragen. Bosch prüft derzeit die Industrialisierung und Vermarktung des neuen Systems.

Beispiel 2: Agile Kooperation mit dem Partner Tesla
Agiles Entwickeln half auch bei der Kooperation mit dem Partner Tesla, für dessen Elektrofahrzeuge Bosch Fahrwerks- und Sicherheitssysteme liefert. Viele dieser Komponenten lassen sich genau an die Erfordernisse des jeweiligen Fahrzeuges und an das gewünschte Fahrverhalten anpassen. Gemeinsam mit Tesla erfolgte diese als Applikation bezeichnete Anpassung binnen kurzer Zeit. „Diese Kooperation war gut geeignet, um agile Entwicklungsmethoden anzuwenden. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit wurden wir von Tesla im Jahr 2014 mit dem Award als Excellent Development Partner ausgezeichnet. Dies zeigt erneut, dass Bosch sich auf unterschiedlichste Kundenanforderungen auch neuer Marktteilnehmer einstellen kann“, betonte Denner. Insgesamt war für die Applikation mit Tesla nur die Hälfte der üblichen Entwicklungszeit nötig.


Blogpost: 


Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner im ConnectedWorld Blog
über agile Projekte in einer agilen Organisation: http://bit.ly/1IjX4Bc


Internet:
Startseite Scrum Day 2015:
http://www.scrum-day.de

Journalistenkontakt:
Thilo Resenhoeft,
Telefon: +49 711 811-7088
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  • 16. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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  • 15. Juni 2015
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  • Verpackungstechnik
  • Presseinformationen: 15

Bosch Packaging Technology wächst stärker als der Markt Gute Aussichten dank hohem Auftragseingang

  • Umsatz 2014 steigt um nominal 6,3 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro
  • Auftragseingang 2014 rund elf Prozent über Vorjahresniveau
  • Vernetzte Industrie und Linienkompetenz als Wachstumstreiber
Frankfurt/Waiblingen – Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen, ist weiter auf Wachstumskurs. Für das Geschäftsjahr 2014 verzeichnete die Bosch-Sparte ein Umsatzwachstum um 70 Millionen Euro auf rund 1,18 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Zuwachs um 6,3 Prozent. Damit liegt der Sondermaschinenbauer erneut über dem Branchenschnitt, den der Fachverband VDMA mit rund vier Prozent beziffert. Währungsbereinigt wurde insgesamt 6,7 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Der Auftragseingang lag mit einem Spitzenwert von 1,23 Milliarden Euro rund elf Prozent über Vorjahresniveau. Zum Jahresende 2014 beschäftigte Bosch Packaging Technology an mehr als 30 Standorten weltweit insgesamt 6 100 Mitarbeiter, rund 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch für 2015 erwartet Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands, ein deutliches Umsatzwachstum.

Insgesamt gute Aussichten für 2015
“Die ersten vier Monate des aktuellen Geschäftsjahres stimmen uns sehr zuversichtlich. Dank unserer Kunden- und Marktnähe haben wir erneut einen im Vergleich zum Vorjahr hohen Auftragseingang zu verzeichnen. Dieser ist zugleich wichtige Grundlage für das Erreichen unserer Umsatzziele“, sagte Klefenz. Dazu würden auch die jüngst abgeschlossene Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Osgood Industries, einem Anbieter von Verpackungstechnik für Nahrungsmittel, und die Beteiligung am indischen Pharmatechnik-Hersteller Klenzaids beitragen. Ziel bleibe, deutlich schneller zu wachsen als der Markt, so Klefenz während der Pressekonferenz des Unternehmens auf der Branchenmesse Achema in Frankfurt.

Wachstum in Europa und Nordamerika, Großprojekt in Mittelamerika
In Europa hat Bosch Packaging Technology im vergangenen Jahr moderat zugelegt, in Nordamerika deutlich zweistellig. In der nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA hat das Unternehmen in erster Linie von umsatzstarken Aufträgen seiner Nahrungsmittelkunden profitiert. Auch das Geschäft mit Herstellern pharmazeutischer Produkte nimmt zu. Die Nachfrage nach Anlagen für die Produktion, Befüllung und Verpackung pharmazeutischer Präparate steigt. Darüber hinaus haben sich auch Afrika und der Mittlere Osten mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich erfreulich entwickelt.

Die Entwicklung in Mittel- und Südamerika war für Bosch Packaging Technology im Jahr 2014 durchwachsen. Einerseits verzeichnete der Pharma-Bereich in Mittelamerika ein zweistelliges Umsatzwachstum. Dieser Zuwachs wird sich dank eines Großauftrags dort fortsetzen. Bei dem Referenzprojekt hat der Sondermaschinenbauer eine verkettete Produktion mit mehreren Linien geplant, geliefert und aufgebaut. Künftig werden in dem hochmodernen Werk des Kunden mehr als 450 flüssige und feste Medikamente hergestellt und verpackt. Der Umsatz in Mittel- und Südamerika im Food-Sektor jedoch lag 2014 unter dem Vorjahreswert. Der Grund hierfür ist vor allem die eingetrübte konjunkturelle Situation dort.

Außergewöhnliche Entwicklungen in Asien
Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum machten 2014 unerwartet schwache Fortschritte. Dort musste Bosch Packaging Technology Umsatzrückgänge verbuchen. Allerdings ist die Aussicht für das laufende Jahr positiv, auch, weil das Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte für lokale Bedürfnisse entwickelt hat. Diese sind sowohl bei den Kosten als auch beim Funktionsumfang gegenüber Maschinen asiatischer Firmen hoch wettbewerbsfähig. Infolgedessen hat der Auftragseingang in China trotz der Konjunkturabkühlung dort im ersten Quartal 2015 angezogen. In Indien hat sich die Bosch-Verpackungssparte jüngst mit 49 Prozent am indischen Unternehmen Klenzaids beteiligt. „Dieses Investment sehen wir als wichtigen strategischen Schritt für den weiteren Ausbau unserer Präsenz in der Region“, sagte Klefenz. Klenzaids hat sich vor allem als Hersteller von Reinraumequipment für den Pharmabereich einen Namen gemacht.

„Strategie PA 2020“: Ausbau von Märkten und Geschäftsfeldern
Die im vergangenen Jahr präsentierte „Strategie PA 2020“ sieht vor, die Marktanteile zu erhöhen und die Zahl der Geschäftsfelder auszubauen. Obwohl sich die Wachstumsregionen in Asien 2014 nicht wie erwartet entwickelt haben, hält Bosch Packaging Technology am Ziel fest, dort bis zum Jahr 2020 ein Drittel des Umsatzes zu erwirtschaften. Aktuell liegt der Anteil bei 23 Prozent. Auch in Afrika, Lateinamerika und im Mittleren Osten soll das Geschäft ausgebaut werden. Inzwischen ist der Bosch-Geschäftsbereich an vier Standorten auf dem afrikanischen Kontinent tätig: Ägypten, Nigeria, Kenia und Südafrika. In Europa, mit einem Umsatzanteil von 43 Prozent aktuell immer noch größter Markt, und in Nordamerika mit derzeit 25 Prozent Umsatzanteil, will das Unternehmen schneller als der Markt wachsen.

„Die beiden Produktbereiche Pharma und Food hielten sich beim Umsatz auch 2014 in etwa die Waage. Unser Ziel ist es, auch weiterhin die Umsatzverteilung zwischen den beiden Bereichen auszubalancieren. Beide Bereiche bieten attraktive Wachstumspotenziale. Innerhalb des Food-Sektors wollen wir vor allem den Umsatz mit Prozess- und Verpackungstechnik für flüssige Nahrungsmittel bis 2020 deutlich steigern“, so Klefenz. Weiteres Potenzial liegt in sogenannten Consumables. Im Food-Bereich etwa verhindern Produktschutzventile den Aromaverlust von verpacktem Kaffee. Mit Hilfe der Ventile können Gase aus einer Kaffeeverpackung entweichen, ohne dass Sauerstoff eindringt. Nur so bleibt das volle Aroma erhalten. Im Pharmageschäft lässt sich mit Hilfe von Einwegsystemen für Füllmaschinen hochpotenter Medikamente zusätzlicher Kundennutzen erzielen, da diese in vielen Fällen Wirkstoffverluste vermeiden, Kosten senken und Herstellungszeiten verkürzen.

Vernetzte Industrie und Linienkompetenz
„Über die Produktbereiche hinweg sind die vernetzte Industrie und Linienkompetenz für uns zwei wesentliche Wachstumstreiber“, erklärte Klefenz. Die weitreichende Vernetzung unterschiedlicher Herstellungsstufen zielt darauf ab, alle Glieder der Wertschöpfungskette noch besser zu verzahnen und die Betriebsfähigkeit der Anlagen sowie die Qualität der Produkte zu sichern und zu steigern. Damit einher geht eine weitere Flexibilisierung der Produktion, indem beispielsweise an einer Linie ein größeres Produktspektrum gefertigt werden kann. Die vernetzte Industrie ist zudem der Schlüssel zu einem verbesserten Service. So kann Bosch Packaging Technology seine Kunden beispielsweise mit seinem Remote Service Portal aus der Ferne schnell und effizient unterstützen. Die dazu notwendige Datenübertragung zwischen Anlagen und dem Remote Service Center von Bosch erfolgt über eine sichere Datenverbindung.

Linienkompetenz bedeutet, den Fokus von der einzelnen Anlage auf die gesamte Produktionslinie zu erweitern – und dabei sowohl Materiallogistik als auch alle vor- und nachgelagerte Prozessschritte zu berücksichtigen. Bosch Packaging Technology hat bereits diverse Projekte mit kompletten Prozess- und Verpackungslinien realisiert, beispielsweise in Russland, Nordafrika sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei handelt es sich um Linien sowohl für flüssige als auch feste Arzneimittel.

Verpackungstechnik für mehr Lebensqualität
Bosch stellt auf der Achema (Halle 3, Stand C71) fünf Linien aus, die bei Herstellung und Verpackung von Wirkstoffen für Therapiegebiete wie Krebs oder Diabetes zum Einsatz kommen. „Wir zeigen damit unseren Kunden, Herstellern von sehr aufwendig entwickelten Pharmazeutika, dass wir uns beim Bau von Komplettlösungen konsequent an deren Anforderungen orientieren“, sagte Klefenz. „Insgesamt ist und bleibt unser Anspruch, die Qualität von Medikamenten zu schützen und damit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Innovative Verpackungstechnik trägt dazu bei, dass Arzneimittel sicher und unverfälscht bei den Menschen ankommen und möglichst einfach anzuwenden sind“, so Klefenz.

Internet:
Bosch und Insulinversorgung:
http://annual-report.bosch.com/packaging-technology/
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  • 15. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Verpackungstechnik
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Ausbau der agilen Arbeitsorganisation Bosch investiert in Arbeitsplatz der Zukunft Neue Software für weltweit 240 000 Bosch-Computer

  • Next Generation Workplace: Einführung neuer IT-Lösungen
  • Online-Chats und Videotelefonie orientieren sich an privaten Social-Media-Gewohnheiten
  • Geschäftsführer Asenkerschbaumer: „Modernste Büro-Software stärkt unsere Agilität und Wettbewerbsfähigkeit“
Stuttgart – Mit dem Projekt „Next Generation Workplace“ erreicht Bosch auf dem Weg zum weltweit vernetzten und agilen Unternehmen den nächsten Meilenstein. Dazu stattet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine weltweit 240 000 Bildschirm-Arbeitsplätze mit modernsten Büro-Anwendungen aus. Ziel ist es, die agile Arbeitsorganisation durch einheitliche und nutzerfreundliche Büro- und Kommunikationssoftware auszubauen. Angelehnt an die gewohnte Social-Media-Nutzung der Mitarbeiter im privaten Umfeld kommen neue Kommunikations-Tools wie Videotelefonie oder Online-Chats am Arbeitsplatz zum Einsatz. Diese sollen künftig mit verschiedenen Endgeräten wie Notebooks oder Smartphones im Büro, von unterwegs oder von zu Hause nutzbar sein. Bis Ende 2015 werden bereits 100 000 Arbeitsplätze über die neue Büro-Software verfügen. „Wir stellen unseren Mitarbeitern eine modernste IT-Umgebung zur Verfügung und schaffen so optimale Arbeitsbedingungen. IT-Infrastruktur trägt wesentlich zur Agilität des Unternehmens bei“, sagt Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und verantwortlich für den Bereich Informationsverarbeitung. „Mobile Computerarbeitsplätze mit hoher Anwenderfreundlichkeit stärken die flexible, effiziente Zusammenarbeit und steigern unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Insgesamt investiert das Unternehmen dafür in den nächsten Jahren rund 800 Millionen Euro.

Bürosoftware orientiert sich an Mitarbeiterbedürfnissen
Maßgeblich für den Erfolg des Projekts „Next Generation Workplace“ ist nach Asenkerschbaumer die Akzeptanz der neuen IT-Lösungen und der zusätzlichen Kommunikationsmöglichkeiten. Deshalb hat Bosch seine Mitarbeiter sehr frühzeitig in das Projekt eingebunden und ermittelt, welche Anforderungen, Erwartungen und Wünsche die Mitarbeiter an ihren Computer-Arbeitsplatz der Zukunft haben. „Ich bin es gewohnt, privat mit Freunden und Familie zu chatten und über verschiedene soziale Medien zu kommunizieren. Genauso intuitiv kann ich jetzt auch mit Kollegen zusammenarbeiten. Ich bin produktiver und es macht auch mehr Spaß“, sagt Ee Von Lim am Bosch-Standort Singapur. Die Accounting-Managerin hat bereits seit mehreren Wochen an einem Pilotprojekt des Projekts „Next Generation Workplace“ teilgenommen.

Einheitliche Benutzeroberfläche – einfache Bedienung
„Unsere Mitarbeiter müssen von jedem Standort der Welt aus einfach zusammenarbeiten können – innerhalb und außerhalb des Büros“, erklärt Dr. Elmar Pritsch, IT-Chef von Bosch. „Deshalb nutzen wir für unsere Büro-Software eine nahtlos integrierte Umgebung.“ Mitarbeiter können mit Notebooks oder Smartphones künftig Telefonate, Videokonferenzen und Online-Chats aus einem Programm heraus starten. Auch Dokumente lassen sich mit wenigen Mausklicks anlegen, gemeinsam bearbeiten und verwalten. In Kombination mit der bestehenden Social-Business-Plattform Bosch Connect erwartet das Unternehmen eine weitere Reduktion des E-Mail-Aufkommens und eine noch einfachere Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Teil des neuen Softwarepakets ist neben der Büro-Software Office 2013 auch Sharepoint, eine Plattform für die Zusammenarbeit an Dokumenten, die Kommunikationssoftware Skype for Business und die Notizerfassungssoftware OneNote. Diese nutzt den Computer als eine Art Notizbuch und ermöglicht das einfache Erfassen und Verwalten von Informationen. „Next Generation Workplace“ ist ein langfristig angelegtes Projekt von Bosch. Ziel ist es, den Mitarbeitern künftig das mobile und effiziente Arbeiten noch weiter zu vereinfachen.

Journalistenkontakt:
Nicole Neuer, Telefon: +49 711 811-11390
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  • 12. Juni 2015
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  • Wirtschaft
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Bosch Sensortec: 10 Jahre Innovation auf dem Gebiet der MEMS-Sensorik Vom Start-up-Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von MEMS-Sensoren für die Konsumelektronik

  • MEMS-Innovationen von Bosch Sensortec ermöglichen neue Anwendungen in der Unterhaltungselektronik
  • Ausbau des Produktangebots in Richtung Umwelt- und intelligente Sensorsysteme
  • MEMS-Sensoren sind eine Schlüsseltechnologie für die vernetzte Welt
Zehn Jahre nach der Gründung als Start-up-Unternehmen ist Bosch Sensortec heute der weltweit führende Anbieter für innovative, auf MEMS-Technologie basierende Sensoren und Lösungen für den Konsumelektronikmarkt. Die Produkte von Bosch Sensortec ermöglichen neue Anwendungen in der Unterhaltungselektronik, aber auch in Bereichen wie Wearables und Internet der Dinge (IoT).

In drei von vier Smartphones weltweit stecken heute Sensoren von Bosch Sensortec. Bosch Sensortec ist eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, dem weltweit führenden Hersteller von MEMS-Sensoren für die Automobil- und Konsumelektronik. Bosch entwickelt und fertigt seit mehr als 20 Jahren MEMS-Sensoren und setzt Maßstäbe bei den Innovationstrends Miniaturisierung, intelligente Sensorintegration und Entwicklung neuer Messgrößen. Mittlerweile werden 75 Prozent aller von Bosch hergestellten MEMS-Sensoren in der Konsumgüterelektronik eingesetzt.

Bosch Sensortec ist ein Pionier für die Konsumelektronik
Bosch Sensortec entwickelt und fertigt Bewegungssensoren wie zum Beispiel Beschleunigungsmesser, Gyroskope, geomagnetische Sensoren und integrierte Kombinationen dieser Sensorentypen. Zudem ist Bosch Sensortec Marktführer auf dem Gebiet der Umweltsensoren für Konsumelektronik mit barometrischen Drucksensoren, Feuchtigkeitssensoren und integrierten Sensoren für die Messung der Raumluftqualität.

Bosch Sensortec erweitert außerdem das Produktangebot hin zu intelligenten Sensorsystemen. Ein Beispiel ist die kürzliche Markteinführung von zwei neuen Sensoren mit integriertem „Fuser Core“ für Sensordatenfusion in Android-Smartphones und Wearables. Diese neuen Sensor-Hubs verringern den Stromverbrauch von „Always-On“-Anwendungen wie Fitness-Tracking, Indoor-Navigation und Gestenerkennung deutlich. Auf diese Weise helfen sie OEMs dabei, wettbewerbsfähiger zu sein und die Endbenutzererfahrung zu verbessern. Zudem unterstützen hochpräzise Inertialsensoren von Bosch Sensortec kommende anspruchsvolle Anwendungen wie etwa virtuelle und erweiterte Realität.

„Die einzigartige Erfahrung und die Kompetenz von Bosch bei der MEMS-Verarbeitung ermöglichen Bosch Sensortec die Entwicklung innovativer Produkte, durch die wir uns vom Wettbewerb deutlich differenzieren“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer von Bosch Sensortec. „Bosch Sensortec ist ein Pionierunternehmen, das die Verbindung zwischen der Automobilelektronik-Expertise von Bosch und den Anforderungen der schnelllebigen Produktzyklen der Konsumelektronik schafft.“

Seit 1995 hat Bosch mehr als 5 Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt, die Kunden ein komfortables, effizientes und sicheres Leben ermöglichen. Derzeit verlassen täglich mehr als 4 Millionen MEMS-Sensoren die moderne Chipfabrik in Reutlingen.

Bosch liefert MEMS-Sensoren und MEMS-Mikrofone der Tochtergesellschaft Akustica für viele unterschiedliche Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Bosch besitzt über 1 000 Patente und Patentanmeldungen auf dem Gebiet der MEMS-Technologie.

Aussagen von Industrie-Analysten
„Unter den zehn größten MEMS-Unternehmen ist Bosch zu einem echten Titanen geworden", sagt Jean-Christophe Eloy, Präsident & CEO von Yole Développement. „Heutzutage ist Bosch das einzige MEMS-Unternehmen, das den Vorteil, den es im Hinblick auf Herstellung, Konstruktion und Geschäft durch seine Positionierung auf den beiden Märkten Automotive und Consumer besitzt, voll ausspielt. Die Gründung von Bosch Sensortec im Jahr 2005 hat der Bosch-Gruppe einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil verschafft und das Unternehmen an die Spitze katapultiert. Sein Gesamtvolumen auf dem MEMS-Markt beträgt 1,2 Milliarden US-Dollar und liegt damit 50% über dem des nächsten Wettbewerbers, dazu kommt eine unglaubliche Wachstumsdynamik."

Mehr Information unter http://www.yole.fr/

„Bosch Sensortec wurde 2005 von Bosch gegründet, um in den Konsumelektronikmarkt für MEMS einzusteigen. Als Bosch 2013 zum führenden Hersteller von MEMS-Sensoren und Aktoren avancierte und als erstes Unternehmen mit einem Marktumsatz von einer Milliarde US-Dollar Geschichte schrieb, kam der größte Teil des Wachstums von Bosch Sensortec", so Jérémie Bouchaud, Senior Director MEMS & Sensors bei IHS. „2014 baute Bosch seine führende Rolle in der MEMS-Branche weiter aus, in der das Unternehmen alleine 12% des stark fragmentierten Marktes hielt. Bosch hat auf Konsumanwendungen gesetzt und das hat sich ausgezahlt, schließlich stammte ein Drittel des gesamten MEMS-Umsatzes von Bosch 2014 aus diesem Segment."

Mehr Information unter https://ihs.com oder
https://technology.ihs.com/ResearchAreas/450486/mems-sensors

Videos:
Bosch Sensortec: Sensational 10 years
Integrated sensor hubs
Integrated Environmental Unit BME680
Integrated Environmental Unit BME280
Inertial Measurement Unit BMI160
Bosch MEMS enabling the Internet of Things and Services
MEMS sensor manufacturing
Acceleration sensor: how it works

Mehr Informationen unter:
Microphones for consumer applications from Akustica
Sensors – how technology maps the world around it
MEMS: the starts of the sensor world
Bosch sensors for automotive applications

Bosch Pressemitteilungen:
Bosch Sensortec bringt MEMS-Sensoren mit integriertem Mikrocontroller für Android-Smartphones auf den Markt
Fünf Milliarden MEMS-Sensoren von Bosch
Bosch Sensortec bringt MEMS-Lösung mit integriertem Gassensor auf den Markt

Leserkontakt:
Tina Horstmann,
Telefon +49 7121 35-35924
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  • 11. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Bosch Sensortec, Akustica
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Ausbau der internationalen Präsenz Bosch setzt auf wachsenden Markt in Afrika Eröffnung Niederlassung in Nigeria

  • Hohes Wachstumspotenzial in Nigeria, der größten und bevölkerungsreichsten Volkswirtschaft Afrikas
  • Bis Ende des Jahres wird Bosch in zehn afrikanischen Staaten präsent sein
  • Bereits rund 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent beschäftigt
Lagos/Nigeria – Die Bosch-Gruppe setzt auf einen wachsenden Markt in Afrika und baut ihre Präsenz auf dem Kontinent weiter aus. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung im nigerianischen Lagos eröffnet. „Afrika bietet großes Potenzial für unser Geschäft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke anlässlich der offiziellen Eröffnung. „Die Wirtschaftsprognosen vieler afrikanischer Staaten sind vielversprechend – die Bevölkerungszahl steigt rasant, der Altersdurchschnitt ist niedrig, die Kaufkraft der größer werdenden Mittelschicht nimmt zu.“ Dies gelte vor allem auch für Nigeria, das mit mehr als 170 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent ist und zudem die größte afrikanische Volkswirtschaft. „Mit unserer neuen Vertretung in Lagos haben wir einen hervorragenden Zugang zum westafrikanischen Markt und können die steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen besser bedienen. Die Metropole ist das Wirtschaftszentrum der Region und entwickelt sich äußerst dynamisch“, so Raschke.

Mehr Lebensqualität für eine wachsende Mittelschicht
Bosch erwirtschaftete im Jahr 2014 in Afrika insgesamt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro und beschäftigt heute 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent. Einschließlich der neuen Niederlassung in Nigeria wird das Unternehmen bis Ende 2015 in zehn afrikanischen Ländern vertreten sein. „Seit vergangenem Jahr sind wir auch in Kenia, Angola und Mosambik vor Ort. Jetzt wollen wir unsere Präsenz in West- und Nordafrika weiter ausbauen. Vor wenigen Tagen haben wir eine neue Bosch-Niederlassung in Algerien angekündigt und planen, bis Ende des Jahres auch eine Vertretung in Ghana und Tunesien offiziell zu eröffnen“, sagte Markus Thill, Repräsentant der Bosch-Gruppe in Afrika. „Damit können wir unser Geschäft in Afrika noch stärker vorantreiben. Unser Ziel ist es, näher an unseren Kunden zu sein und mit unseren innovativen Produkten und Lösungen die Lebensqualität der afrikanischen Bevölkerung nachhaltig zu steigern“, so Thill.

Kooperation für den Ausbau von Fachkenntnissen in Autowerkstätten
Im Oktober 2014 hat Bosch zusammen mit der nigerianischen Regierungsorganisation National Automotive Council (NAC) eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Ziel des Bündnisses ist es, das Werkstattnetz in Nigeria auszuweiten und die Fachkenntnisse der Mechaniker auszubauen. Mit der steigenden Anzahl von Fahrzeugen auf den nigerianischen Straßen steigt auch der Bedarf an qualifizierten Reparatur- und Servicewerkstätten. Bosch und NAC planen, technische Trainings wie auch innovative Produkte und Lösungen aus den Bereichen Werkstattausrüstung und Diagnosetechnik anzubieten. „Mit dieser Kooperation wollen wir dazu beitragen, die technische Kompetenz der lokalen Arbeitskräfte im Automobilbereich zu erhöhen. Dies wird die nigerianische Wirtschaft ebenso voranbringen wie unser Geschäft im Land“, sagte Thill.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent. Heute ist das Unternehmen mit seinen vier Unternehmensbereichen Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology in Afrika vertreten. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt derzeit in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Ein weiteres wichtiges Standbein hat Bosch in Nordafrika mit Repräsentanzen in Ägypten und Marokko. Im vergangenen Jahr stieg Bosch mit einer Niederlassung in Kenia in den ostafrikanischen Markt ein und eröffnete zudem Vertretungen in Angola und Mosambik.

Bosch setzt sich für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Grünes Licht der Kartellbehörden: Bosch Packaging Technology engagiert sich bei Klenzaids Ausbau der Aktivitäten im Pharmasektor

  • Bosch erwirbt 49 Prozent der Anteile
  • Gemeinschaftsunternehmen wird 380 Mitarbeiter beschäftigen
  • Klenzaids verantwortet Vertrieb und Service von Pharma-Anlagen in Indien
Mumbai / Waiblingen. Bosch Packaging Technology, ein weltweit führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, und Klenzaids Contamination Controls Pvt Ltd. sind ab sofort als Gemeinschaftsunternehmen tätig. Die zuständigen Kartellbehörden haben zugestimmt, dass Bosch 49 Prozent der Klenzaids-Anteile erwirbt. Das indische Unternehmen mit Hauptsitz in Mumbai ist inhabergeführt und stellt Prozess-, Verpackungs- und Reinraumtechnik für die internationale Pharmaindustrie her. Beide Partner möchten mit dem Schritt ihre internationale Position stärken, vor allem bei flüssigen Pharmazeutika und Verpackungsmaschinen für Reinraumbedingungen. Das gemeinsam geführte Unternehmen wird rund 380 Mitarbeiter beschäftigen. Beide Produktmarken, Bosch und Klenzaids, werden weiter Bestand haben.

Breiter gefächertes Angebot für Kunden in Indien
Durch das Gemeinschaftsunternehmen entstehen vor allem für indische Kunden erhebliche Vorteile. Insbesondere dem steigenden Kundenbedürfnis nach kompletten Linien aus einer Hand kommen beide Unternehmen ab sofort noch besser nach: Klenzaids bringt seine Kompetenzen in der Reinraum- und Prozesstechnik sowie bei Peripherieanlagen ein, Bosch seine Stärken bei innovativer Abfülltechnik. Klenzaids liefert an Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor neben Anlagen, Systemen und Zubehör auch sogenannte Turnkey-Lösungen. Hierbei handelt es sich um Gebäude und Anlagen, mit denen Kunden sofort nach Fertig- oder Aufstellung ihr jeweiliges Produkt verarbeiten und verpacken können. Hierzu zählen auch Labore für den Einsatz im Bereich der Biosicherheit mit höchster Schutzklasse.

Strategische Ergänzung des Standorts im Bundesstaat Goa
Bosch Packaging Technology ist in Indien bereits mit einem Standort in Verna (Bundesstaat Goa) vertreten. Am Standort in Verna entwickelt, baut und vermarktet Bosch seit 2012 vertikale und horizontale Schlauchbeutelmaschinen für die Verpackung von Nahrungsmitteln sowie Füll- und Verschließmaschinen für flüssige Pharmaprodukte. Bis heute hat Bosch über 1 500 Verpackungsmaschinen an führende Markenunternehmen der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie in Indien verkauft.

Klenzaids übernimmt Vertrieb und Service für Bosch-Importe
Als Folge der besiegelten Partnerschaft wird Klenzaids zum 1. Juli 2015 die Vertretung auch für Vertrieb und Service importierter Bosch-Anlagen für die Pharma-Industrie in Indien übernehmen. Die bereits heute überwiegend von Mumbai aus tätigen Bosch-Mitarbeiter wechseln in die Klenzaids-Zentrale. Alle weiteren Vertriebs- und Serviceexperten von Bosch und Klenzaids werden weiterhin von ihren jeweiligen Standorten aus indische Kunden betreuen. Ziel ist es, allen Kunden Kontinuität bei den Ansprechpartnern zu bieten und zugleich den Mitarbeitern beider Unternehmen den Austausch von Wissen und Erfahrung zu ermöglichen.

Hamish Shahani ist Vorsitzender der Geschäftsführung
Den Vorsitz der Geschäftsführung (CEO) des Gemeinschaftsunternehmens hat Hamish Shahani, langjähriger Geschäftsführer von Klenzaids, übernommen. Hamish sagte: „Wir setzen auch künftig auf profitables Wachstum, Innovationskraft, Verlässlichkeit, motivierte Mitarbeiter und kulturelle Vielfalt. Alle diese Werte werden wir gemeinsam noch besser verfolgen können.“ Shreedhar Anehosur übernimmt die Rolle des Chief Operating Officer (COO). Er ist bereits seit 17 Jahren bei Bosch und hat in der Funktion des technischen Leiters den Standort in Verna (Bundesstaat Goa) maßgeblich mit aufgebaut.

Gemeinsamer Auftritt auf der Messe Achema in Frankfurt am Main
Die Bosch-Verpackungstechniksparte erwirtschaftete 2013 rund 1,1 Milliarden Euro. Klenzaids erzielte im selben Jahr einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro. Die Geschäftszahlen für das Jahr 2014 veröffentlicht Bosch am 15. Juni auf der Achema. Im Rahmen der gleichnamigen Leitmesse für Pharma-Prozesstechnik werden sich beide Partner auf einem gemeinsamen Stand ihren Kunden präsentieren. Die Achema findet vom 15. bis 19. Juni 2015 in Frankfurt am Main statt (Halle 3.1, Stand C71).

Journalistenkontakt Indien:
Nayak Sujit,
Telefon: +91 80 6752-6168

Journalistenkontakt Deutschland:
Dirk Haushalter,
Telefon: +49 711 811-58503

Klenzaids Contamination Controls Private Limited wurde 1978 gegründet und ist in Mumbai ansässig. Das Unternehmen ist führender Anbieter von Reinraumtechnik, Maschinen für die Pharmaindustrie sowie Zubehör und stellt der Pharma- und Life-Science-Industrie maßgeschneiderte Turnkey-Lösungen bereit, welche die behördlichen Vorgaben erfüllen. Zusätzliche Services und Schulungen unterstützen den Kunden dabei, Fertigungstechnik und -verfahren gemäß internationalen Richtlinien einzusetzen. Am Hauptsitz in Mumbai, den Supportzentren in Delhi, Kalkutta, Chennai, Hyderabad und Pune sowie am Produktionsstandort in Umbergaon (Süd-Gujarat, Indien) sind insgesamt 350 engagierte, kompetente Mitarbeiter für Kunden in Indien und Exportmärkten wie den USA, Kanada, Polen, Indonesien, Südafrika, Argentinien und Italien tätig.

Mehr unter www.klenzaids.com

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit rund 5 600 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben".

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 4

Intersolar Europe 2015 (10. bis 12. Juni) Smarte Lösungen von Bosch für effiziente Energiesysteme Strom und Wärme intelligent vernetzt erzeugen und speichern

  • Vernetzte Energielösungen für Industrie, Gewerbe und Haushalte
  • Einfache Bedienung und Überwachung mit Smartphone und Tablet
  • Mehr Komfort, höhere Energieeffizienz, geringere Kosten
Stuttgart/München – Auf der Intersolar Europe 2015 in München zeigt Bosch vernetzte Lösungen, die Energie intelligent und effizient erzeugen und speichern – für Industrie, Gewerbe und Haushalte. Nutzer erhöhen mit den Lösungen von Bosch ihren Komfort, sparen Energie und Kosten. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen präsentiert Solarwechselrichter, Speicherlösungen, vernetzte Heizungssysteme und Wärmepumpen, smarte Raumregler, sowie Blockheizkraftwerke.

Vernetzte Energielösungen für Privathaushalte
Bosch zeigt ein intelligent vernetztes Energiesystem für die bestmögliche Nutzung von Solarstrom in Haushalten, bestehend aus Wechselrichter, Wärmepumpe und der Steuerungseinheit e.Control. Mit überschüssigem Strom kann die Wärmepumpe betrieben werden. Diese wandelt Wärme aus der Umgebungsluft, aus Wasser oder aus dem Erdreich in Energie für Heizung und Warmwasser um. Die Kombination aus elektrischer und thermischer Energie entlastet damit auch das Stromnetz. Die Installation des BPT-S Strangwechselrichters von Bosch, der bereits für 12 Länder zertifiziert ist, erfolgt berührungslos mit der Datenkarte e.Key und erlaubt die schnelle und einfache Inbetriebnahme der Solaranlage. Mit Monitoring-Tools kann der Nutzer die Leistung der Solaranlage jederzeit online abrufen.

Für die intelligente Vernetzung von PV-Anlagen mit Wechselrichtern und Speichersystemen bringt Bosch die innovative Software e.Designer auf den Markt: Das intuitive Programm ermöglicht dem Nutzer, PV-Anlagen mit Bosch Wechselrichtern und Batterie-Speichersystemen sowie thermischen Speichern in Form von Wärmepumpensystemen optimal auszulegen und zu berechnen. Auf Basis einer umfassenden Modul- und Standortdatenbank bietet der e.Designer die Möglichkeit einer präzisen Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Darüber hinaus demonstriert Bosch auf der Intersolar die Vernetzung von dezentraler Energieerzeugung und Elektromobilität. Eine intelligente Kombination von Solaranlagen mit Ladestationen für E-Fahrzeuge ermöglicht es, erzeugten Strom optimal zu nutzen und Kosten zu sparen.

Smarter WLAN-Raumregler mit intuitiver Touch-Bedienung
Die Bosch-Marke Junkers präsentiert den Junkers Control, einen Raumregler in modernem schwarzen Glasdesign mit intuitiver Touch-Bedienung. Damit kann der Nutzer einfach und komfortabel mit dem Smartphone die gewünschte Zimmertemperatur Zuhause einstellen. Der Raumregler ist WLAN-fähig, einfach zu installieren und bindet sogar Wetterdaten aus dem Internet in die Regelung ein. Die Abwesenheitsfunktion erkennt, dass die Bewohner das Haus verlassen und schaltet die Heizung automatisch in den Sparmodus. Der Junkers Control ist mit vielen Junkers Gas-Geräten kompatibel.

Zudem zeigt Junkers die internetfähige Luft/Wasser-Wärmepumpe Supraeco SAO-2. Das für die Internetkommunikation erforderliche IP-Gateway ist serienmäßig integriert. Damit lässt sich die Wärmepumpe künftig einfach und komfortabel via Smartphone oder Tablet bedienen und schnell installieren. Die Wärmepumpe kann auch aktiv Räume kühlen. Dank der eingesetzten Inverter-Technologie passt sich die Wärmepumpe automatisch an den aktuellen Wärmebedarf an und arbeitet im Vergleich zum Vorgängermodell elf Prozent energieeffizienter. Das Modell mit einer Leistung von acht Kilowatt beispielsweise kann mit einer Kilowattstunde Strom bei einer Außentemperatur von zwei Grad Celsius bis zu 4,2 Kilowattstunden Wärmeenergie bereitstellen. Durch den geringeren Stromverbrauch spart sie auch entsprechend CO2-Emissionen ein – abhängig vom Strommix, mit dem sie betrieben wird.

Effiziente Blockheizkraftwerke sparen Kosten und schonen die Umwelt
Umweltfreundlich und dezentral erzeugte Energie ist der Schlüssel zu einer höheren Energieeffizienz. Bosch präsentiert effiziente Blockheizkraftwerke, die Kosten sparen und die Umwelt schonen: Es ist weniger Gas erforderlich, um die gleiche Leistung zu erzielen wie bei einer getrennten Strom- und Wärmeerzeugung. Das reduziert auch die CO2-Emissionen. Das Druckluft-Blockheizkraftwerk von Bosch hilft, die Kosten bei der Erzeugung von Druckluft zu senken. Die Master Energy Control (MEC) Remote von Bosch ermöglicht es, bei Blockheizkraftwerken online Software-Updates und Ferndiagnosen durchzuführen oder Fehler zu beseitigen, ohne vor Ort zu sein.

Modulare Speicherlösungen für „Grüne Wohnanlagen“ und Gewerbe
Für energieeffiziente Wohnanlagen präsentiert Bosch modulare Speicherlösungen, die durch Kombination von Solaranlagen und Blockheizkraftwerken den Eigenverbrauch optimieren. Bosch plant, entwickelt und baut anwendungsoptimierte Speicher in unterschiedlichen Größen bis hin zu Megawattstunden-Anlagen. Dazu zählen im gewerblichen Bereich auch Anwendungen für die Bereitstellung von Netzdienstleistungen. Kapazität und Elektronik der Speicherlösungen sind genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt wie zum Beispiel für den Energieverbund einer Wohnsiedlung. Die intelligente Steuerung des Batteriesystems ermöglicht ein besonders effizientes Laden und Entladen der Batterien und steigert damit die Lebensdauer der Batterie und erhöht die Wirtschaftlichkeit der Anlagen.

Bosch-Stand auf der Intersolar 2015: Halle 3, Stand B3.110

Videos:
Energiespeicher Braderup
Bosch Blockheizkraftwerk (BHKW) Footage
Smart Home Footage

Weitere Informationen im Internet:
Bosch auf der Intersolar Europe 2015
Bosch im Finale des InterSolar Award 2015 für Green Community Lösung
Prozesswärme effizient erzeugen: Optimale Ergänzung für BHKWs
Bosch BHKW-Systeme
Bosch ORC-Systeme
Energiespeicherlösungen von Bosch
Bosch liefert Stromspeicher für zukunftsweisende Wohnanlage
Wie Stromspeicher bei der Energiewende helfen
Smarter WLAN-Raumregler mit intuitivem Touch-Bedienkonzept
Luft/Wasser-Wärmepumpe Supraeco SAO-2

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Bosch Thermotechnik mit rund 13 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro, davon 67 Prozent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de.

Bosch KWK Systeme in Lollar, nördlich von Frankfurt am Main, ist das Bosch Thermotechnik-Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Seit fast 30 Jahren entwickelt und baut das Unternehmen standardisierte oder maßgeschneiderte BHKW-Anlagen sowohl für biogene Gase als auch für Erdgas. So kann Bosch KWK Systeme als Anlagenbauer auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kraft-Wärme-Kopplung zurückgreifen.

Mehr Informationen unter www.bosch-kwk.de.

Die Bosch Power Tec GmbH ist eine 100%ige Tochterfirma der Robert Bosch GmbH und wurde im Januar 2011 gegründet. Geschäftszweck ist die Entwicklung und der Vertrieb von leistungselektronischen Komponenten zur Nutzung von regenerativen Energien. Das Portfolio umfasst hocheffiziente Solarwechselrichter, vorkonfektionierte Wechselrichterstationen, Anlagenmanagement-Systemlösungen sowie zukunftsweisende Stromspeichertechnologien. Umfangreiche Service- und Wartungsverträge zu jeder Produktgruppe ergänzen das Angebot von Bosch Power Tec.

Mehr Informationen unter www.bosch-power-tec.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Energy and Building Technology
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Bosch und Daimler automatisieren das Parken: Mercedes mit eingebauter Vor-Fahrt

  • Bosch und Daimler starten Pilotprojekt zum automatisierten Parken im Parkhaus
  • Hol- und Bringservice per Smartphone
  • Bosch, Daimler und car2go vereinbaren Entwicklungskooperation
Stuttgart – Was wäre, wenn in naher Zukunft Autos sich selbständig ihren Parkplatz im Parkhaus suchen und per Smartphone-App von selbst zurückgefahren kommen? Dies ist Ziel eines gemeinsamen Pilotprojektes, das Bosch, Daimler und car2go mit der Vertragsunterzeichnung am 8. Juni 2015 gestartet haben. Der bisherige Parkvorgang wird dadurch revolutioniert: Nicht der Kunde parkt und sucht sein Auto; das Fahrzeug fährt allein zu einem freien Parkplatz und kommt am Ende bequem wieder selbstständig vorgefahren. Möglich wird das automatisierte Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur und einem Fahrzeug-Steuergerät von Bosch im Zusammenspiel mit der neuesten Generation der Bordsensorik von Mercedes-Benz und der Carsharing-Expertise von car2go. Damit können Fahrzeuge in naher Zukunft selbständig in entsprechend ausgerüsteten Parkhäusern manövrieren.

„Bei uns steht der Kunde immer im Mittelpunkt und all unser Handeln orientiert sich an ihm. Künftig geht sogar das Auto auf den Kunden zu“, erklärt Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars die Grundidee des Projekts. „Im Schulterschluss mit unserem Partner Bosch und unserem Mobilitätsdienst car2go entwickeln und erproben wir damit erstmalig eine infrastrukturgestützte Lösung für einen vollautomatisierten Vorfahr- und Einpark-Service. Für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren – oder in diesem Fall besser: zum autonomen Parken!“

„Vollautomatisiertes Parken wird noch vor dem vollautomatisierten Fahren in Serie gehen“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, der verantwortliche Bosch-Geschäftsführer. „Niedrige Fahrgeschwindigkeiten und die Informationen durch die Parkhaus-Infrastruktur machen die schnelle Umsetzung möglich.“

Das Szenario ist denkbar einfach: Mit dem Smartphone wird über car2go ein Fahrzeug gebucht. Sobald der Nutzer in der Pick-up-Zone des Parkhauses bereit steht, fährt das Auto selbständig vor und die Fahrt kann beginnen. Die Rückgabe erfolgt genauso bequem. Der Kunde stellt das Fahrzeug in der Drop-Zone des Parkhauses ab und gibt per Smartphone das Fahrzeug wieder zurück. Vom intelligenten Parkhaussystem erfasst, wird das Auto gestartet und zu einem zugewiesenen Parkplatz geführt.

Bosch entwickelt in dem Projekt die erforderliche Infrastruktur für das Parkhaus, die unter anderem Parkplatz-Belegungssensoren, Kameras und die Kommunikationstechnik umfasst. Zudem verantwortet Bosch die Kommunikationseinheit im Fahrzeug, die auch den Parkvorgang steuert, und definiert zusammen mit Daimler die Schnittstelle zu den bestehenden Fahrzeugkomponenten. Daimler passt die Sensorik und Software in den car2go Fahrzeugen an und ermöglicht so weitere Innovationssprünge für das Carsharing-Modell von car2go.

Journalistenkontakte:
Robert Bosch GmbH
Jörn Ebberg, + 49 711 811-26223, joern.ebberg@de.bosch.com

Daimler AG
Koert Groeneveld, + 49 711 17-92311, koert.groeneveld@daimler.com
Katharina Becker, + 49 711 17- 93271, katharina.becker@daimler.com

car2go
Andreas Leo, +49 711 17-63259, andreas.leo@daimler.com
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  • 09. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Stärkung der Zukunftsfähigkeit Bosch plant, den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators neu auszurichten

  • Partner für Gemeinschaftsunternehmen oder Käufer gesucht
  • Zusätzliche Wachstumspotentiale erschließen
  • Internationale Aufstellung weiter ausbauen
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe plant, für den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators einen Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen oder einen Käufer zu suchen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass damit die Wachstumschancen des Bereiches, der sich in einem wettbewerbsintensiven und kostengetriebenen Markt bewegt, weiter gesteigert werden können.

Der Bereich entwickelt und produziert Starter und Generatoren für Personenwagen und Nutzfahrzeuge, die zur Verbrauchsreduzierung führen, zum Beispiel als Bestandteil des Start-Stopp Systems. Er beschäftigt an 13 Produktions- und mehreren Vertriebs-Standorten rund 6 500 Mitarbeiter weltweit.

„Der Geschäftsbereich Starter Motors and Generators hat in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Wandel vollzogen und weist solide Geschäftsergebnisse auf. Er ist international aufgestellt und verfügt über technisch und kommerziell wettbewerbsfähige Erzeugnisse, die bei unseren Kunden hohe Akzeptanz finden“, sagt Dr. Rolf Bulander, der für den Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions verantwortliche Geschäftsführer, und ergänzt: „Jedoch hat der Bereich in diesem wettbewerbsintensiven und kostengetriebenen Markt zusammen mit einem Partner oder Käufer bessere Wachstumschancen.“

Zukunftsfähigkeit langfristig sichern
Bosch ist überzeugt, dass mit einem Partner oder durch einen Käufer die Wettbewerbsfähigkeit des Bereiches gesteigert werden kann und weitere Wachstumsimpulse gesetzt werden können. Seine Wettbewerbsfähigkeit hat der Bereich in den vergangenen Jahren unter anderem dadurch gesteigert, dass er seine Strukturen vereinfacht und flexibler gestaltet hat. Ein Partner oder Käufer kann diesen Aktivitäten weiteren Schub geben, und die derzeitige internationale Aufstellung noch weiter ausbauen. Insbesondere in den Regionen, in denen der Bereich noch nicht breit vertreten ist, kann er dadurch weitere Wachstumschancen erschließen. Mit einem Partner oder Käufer für den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators ergibt sich für die Bosch-Gruppe die Möglichkeit, sich stärker auf andere Unternehmensthemen zu konzentrieren.

Der Geschäftsbereich bietet mit seinen Erzeugnissen wie dem Start-Stopp System, den Hocheffizienzgeneratoren und den Motoren für das Boost Recuperation System moderne Technologien zur Verbrauchsreduzierung an, die in Zusammenarbeit mit einem Partner oder Käufer optimal genutzt werden können, um zusätzliche Wachstumspotentiale zu erschließen.
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  • 09. Juni 2015
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  • 19. Mai 2015
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„UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ (21. Mai 2015) Bosch mobilisiert 360 000 Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit

  • Weltweiter Aktionstag für Mitarbeiter stärkt interkulturellen Dialog
  • Neues Pilotprojekt in Deutschland für altersübergreifendes Lernen
  • Personalchef Kübel: „Wertschätzung von Vielfalt stärkt gesellschaftliches Miteinander“
Stuttgart – Bosch mobilisiert zum „UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ seine weltweit 360 000 Beschäftigten als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Stellenwert von Unterschieden der Menschen im Arbeitsleben hervorheben. Bosch veranstaltet dazu am 21. Mai 2015 einen zweiten internationalen Aktionstag für seine Mitarbeiter. Mitmachaktionen und Dialogveranstaltungen an mehr als 200 Standorten stellen die Bedeutung von Vielfalt („Diversity“) für Spitzenleistungen in den Mittelpunkt. Bosch sieht gemischte Teams mit Unterschieden in Alter, Internationalität, Geschlecht und Arbeitsformen als Impulsgeber für seine Innovationskraft. Jährlich meldet das Unternehmen weltweit tausende Patente an.

Vielfalt stärken – mit Botschaftern in 60 Ländern
„Erlebte Vorteile der Vielfalt im Unternehmen sollen rund um die Welt auch Impulse für das gesellschaftliche Miteinander liefern“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Aktion anlässlich des UN-Welttags. „Die berufliche Zusammenarbeit mit anderen Nationalitäten fördert den interkulturellen Dialog auch im privaten Umfeld unserer Mitarbeiter. Sie tragen als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit in rund 60 Ländern zu einer Gesellschaft der gegenseitigen Wertschätzung bei.“ Insbesondere die Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen, die Integration von Ausländern und die Akzeptanz älterer Arbeitnehmer seien wichtige Aufgaben der Zivilgesellschaft. Der UN-Welttag der kulturellen Vielfalt besteht seit 2001. Er soll unter anderem das Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen fördern. 

Diversity-Management fördert Spitzenleistungen
Diversity ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie bei Bosch. Sie setzt sich aus den vier Dimensionen Alter, Geschlecht, Internationalität und Arbeitskultur zusammen. „Unsere Kunden erwarten von uns Spitzenleistung und begeisternde Produkte“, sagt Heidi Stock, verantwortlich für das weltweite Diversity-Management bei Bosch. „Das erreichen wir mit einem Arbeitsklima, das verschiedene Sichtweisen wertschätzt sowie Vielfalt fördert und nutzt. Gerade in der internationalen Zusammenarbeit erzielen unsere Mitarbeiter damit bessere Arbeitsergebnisse.“ Gemischte Teams lösen in einer zunehmend vernetzten Welt anspruchsvolle Aufgaben. So hatten zum Beispiel Mitarbeiter verschiedener Arbeitsbereiche die Idee, eine Lambdasonde aus der Kfz-Technik in einem Backofen einzusetzen. Das Ergebnis: Ein Backsensor misst den Feuchtigkeitsgehalt und meldet über eine App, wann der Kuchen fertig ist.

„Generationen-Tandem“: Neues Pilotprojekt in Deutschland
Beim Diversity-Management in Europa steht – auch bedingt durch den demografischen Wandel – das Arbeiten in altersgemischten Teams im Fokus. Bosch hat dazu in Deutschland ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem jüngere Mitarbeiter von älteren lernen sollen und umgekehrt. In einem „Generationen-Tandem“ finden sich freiwillig zwei Mitarbeiter zusammen, deren Altersunterschied mindestens zehn Jahre beträgt. In regelmäßigen Abständen tauschen sie ihr Wissen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aus, geben sich Hilfestellungen und berücksichtigen bewusst die andere Lebensperspektive. „Wir wollen unsere Beschäftigten generationenübergreifend weiter vernetzen und zeigen, dass jeder von jedem lernen kann“, so Stock.

„We are Bosch“: Vielfalt als Unternehmenswert
Vielfalt hat bei Bosch nicht nur strategische Bedeutung. Die Wertschätzung von unterschiedlichen Denkweisen, Lebensentwürfen und Erfahrungen ist Ausdruck einer werteorientierten Unternehmenskultur. Die Unternehmenswerte bilden die Grundlage des kürzlich überarbeiteten Leitbilds „We are Bosch“. In klarer, kompakter Form drückt es das unternehmerische Selbstverständnis aus.

Hintergrundinformation:
Diversity-Management bei Bosch – Fünf Fragen an Heidi Stock: http://bit.ly/UKPbnq
Diversity-Management bei Bosch – Fact Sheet: http://bit.ly/1S0TwM9

Internet:
Welttag der Vereinten Nationen: http://bit.ly/1QspXlc
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Unternehmensleitbild “We are Bosch”: www.wearebosch.com

Video:
Vielfalt als Praxisbeispiel bei Bosch: https://www.youtube.com/watch?v=9DQzTDOjb9E
Winson Wang (USA) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/mGx6RcwCDp4
Annette Borger (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/rvkcTVmwxLY
Noriko Morikawa (Japan) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/EsE1n-26HB8
Florian Bankoley (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/L852ChMVRrs
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  • 19. Mai 2015
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  • 29. April 2015
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Kompetenz in innovativer Antriebstechnologie Elektrisierende Kombination: Hybrid-Technologie von Porsche und Bosch

Stuttgart – Mit dem 918 Spyder, dem Panamera S E-Hybrid und dem Cayenne S E-Hybrid war Porsche der erste Automobilhersteller überhaupt, der drei Plug-in-Hybridfahrzeuge anbietet. Bei den Komponenten für den innovativen Antrieb setzte Porsche unter anderem auf Bosch. Was mit der Kombination aus Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb möglich ist, werden die Porsche-Hybridfahrzeuge eindrucksvoll ab dem 19. Mai 2015 beim 62. Bosch Motorpressekolloquium auf der Prüfstrecke Boxberg veranschaulichen.

„Wir haben versprochen, mit dem 918 Spyder Fahrspaß, Effizienz und Performance neu zu definieren. Wir haben Wort gehalten und damit die Hybrid-Technologie neu positioniert“, sagt Wolfgang Hatz, Mitglied des Vorstandes der Porsche AG für Forschung und Entwicklung. Der Porsche 918 Spyder1) hat als erstes Fahrzeug mit weltweiter Straßenzulassung die 20,6 Kilometer lange Runde um die Nürburgring-Nordschleife in weniger als sieben Minuten gefahren. Mit exakt sechs Minuten und 57 Sekunden unterbot der Supersportwagen mit Plug-in-Hybridantrieb den bisherigen Rekord um 14 Sekunden. Erkenntnisse aus der Entwicklung des Technologieträgers hat Porsche gleichzeitig in die Elektrifizierung des weiteren Fahrzeugprogramms einfließen lassen. Panamera S E-Hybrid2) und Cayenne S E-Hybrid3) ergänzen die Produktpalette und machen Porsche zum weltweit führenden Anbieter von Plug-in-Hybridfahrzeugen im Premium-Segment.

„Porsche und Bosch haben gemeinsam die Elektrifizierung in elektrisierende Sportwagen gebracht. Strom bringt neuen Fahrspaß und Effizienz“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei der Robert Bosch GmbH. Für die drei Plug-in-Modelle von Porsche liefert Bosch jeweils die Leistungselektronik, das Batteriepack, die Elektromotoren für Cayenne und Panamera sowie den Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder.

918 Spyder: Performance und Effizienz in einer einzigartigen Kombination
Die Aufgabenstellung für das Entwicklungsteam des 918 Spyder lautete: Bauen sie den Supersportwagen für die nächste Dekade mit einem höchst effizienten und leistungsstarken Hybridantrieb. Die komplette Neuentwicklung, die sinngemäß auf einem weißen Blatt Papier begann, ermöglicht ein Konzept ohne Zugeständnisse. Das komplette Auto wurde um den Hybridantrieb herum konstruiert. Der 918 Spyder zeigt daher das Potenzial auf, das im Hybridantrieb steckt: Die parallele Steigerung von Effizienz und Performance, ohne dass das eine zu Lasten des anderen geht. Dank des von Bosch entwickelten Elektromotors SMG 180/120 verfügt der Porsche 918 Spyder über zusätzliche 210 kW (286 PS) Antriebsleistung. Der Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder bietet dabei vom Start weg ein Drehmoment von 210 Nm, der an der Hinterachse von 375 Nm. Das Ergebnis ist eine Systemleistung von insgesamt 652 kW (887 PS) mit einem maximalen Drehmoment von bis zu 1 280 Nm, das eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 2,6 Sekunden ermöglicht. Der Verbrauch des Supersportwagens liegt hingegen mit 3,1 Litern auf 100 Kilometer im NEFZ noch unter dem der meisten heutigen Kleinwagen.

Panamera S E-Hybrid und Cayenne S E-Hybrid: Verbrauch eines Kleinwagens
Das Fahrgefühl eines Sportwagen mit dem Verbrauch eines Kleinwagens – Porsche Cayenne S E-Hybrid und Panamera S E-Hybrid beweisen, dass sich diese beiden Eigenschaften nicht widersprechen. Dem weltweit ersten Plug-in-Hybrid unter den Premium-SUV mit 306 kW (416 PS) Systemleistung gelingt ein NEFZ-Verbrauch von lediglich 3,4 l/100 km. Das Plug-in-Hybrid-Modell des Gran Turismo von Porsche mit einer Systemleistung von ebenfalls 306 kW (416 PS) überzeugt dank Gewichtsvorteil, Hinterradantrieb und geringerem Luftwiderstand mit einem Verbrauch von 3,1 l/100 km.

In den Plug-in-Hybrid-Modellen des Porsche Cayenne und Panamera sorgt der Bosch Elektromotor IMG-300 für zusätzlichen elektrischen Vortrieb. Er unterstützt mit bis zu 310 Nm zusätzlichem Drehmoment und liefert 70 kW (95 PS) zusätzliche Leistung. Die zentrale Schnittstelle zwischen Elektromotor und Batterie ist der Baustein INVCON 2.3 von Bosch. Die Leistungselektronik ist die Schaltzentrale des elektrischen Antriebsstrangs. Denn das System wandelt den Gleichstrom, der als Energie in der Batterie gespeichert wird, in Drehstrom für den Elektromotor um und umgekehrt. Die Traktionsbatterie ist der Stromspeicher im Antriebsstrang. Sie besteht aus prismatischen Zellen mit einem Energieinhalt von 9,4 Kilowattstunden beim Panamera S E-Hybrid sowie 10,8 Kilowattstunden beim Cayenne S E-Hybrid und lässt sich an einer Haushaltssteckdose in weniger als vier Stunden komplett aufladen. An einem Starkstromanschluss halbiert sich die Ladedauer nahezu auf gut zwei Stunden.


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Hinweis: Bildmaterial steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung.

1) Porsche 918 Spyder: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 72-70 g/km; Stromverbrauch kombiniert 12,7 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+

2) Porsche Panamera S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 71 g/km; Stromverbrauch kombiniert 16,2 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+

3) Porsche Cayenne S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 79 g/km; Stromverbrauch kombiniert 20,8 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+
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  • 19. Mai 2015
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Entwicklungsdienstleistungen wie ein Maßanzug Bosch Engineering jetzt mit 2 000 Mitarbeitern

  • Entwicklungsdienstleistungen vom Sportwagen bis zur Straßenbahn
  • In 16 Jahren vom Startup zum international tätigen Unternehmen
  • Mit Softwarekompetenz zum Markterfolg
Abstatt – Die Bosch Engineering GmbH, der Entwicklungsdienstleister der Bosch-Gruppe, beschäftigt jetzt 2 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen für System- und Software-Engineering ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH und entwickelt maßgeschneiderte Elektroniksysteme und Software für Kleinserien – von leistungsstarken Sportwagen bis zu Schneemobilen und Straßenbahnen. Bernhard Bihr, Geschäftsführer von Bosch Engineering, erklärt: „Wir bieten keine Entwicklungsdienstleistungen von der Stange, sondern unsere Kunden erhalten bei jedem Auftrag einen Maßanzug aus Service und Software. Dafür entwickeln wir für jedes unserer jährlich 800 Kundenprojekte individuelle Elektroniksysteme ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden.“ Bei Gründung des Unternehmens im Jahr 1999 zählte die Belegschaft noch 13 Mitarbeiter; am 1. Mai 2015 startete der 2 000-ste. Aufgrund der Vielfalt von Technologien zur Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen und dem Bedarf an automobiler Großserientechnik bei Off-Highway-, Schienen- und Freizeitfahrzeugen wird das Unternehmen auch in Zukunft weiter wachsen.

Digitaler Maßanzug
Eine zündende Geschäftsidee brachte Unternehmen den Erfolg: Große Automobilhersteller bieten ihren Kunden immer mehr Fahrzeugvarianten an und greifen dabei auf Unterstützung bei Softwareentwicklung und Applikation zurück; kleine, exklusive Autobauer sind auf der Suche nach einzigartigen Funktionen, und automobile Technik ist zunehmend auch in anderen Branchen gefragt. Für all diese Sonderfälle entwickelt Bosch Engineering die passende Lösung. „Unsere Entwicklungsdienstleistungen sind wie ein „digitaler Maßanzug“: Aus der breiten Produktpalette der Bosch-Gruppe greifen wir Komponenten und Systeme heraus, passen ihre Software individuell an die Wünsche unserer Kunden an und entwickeln neue Funktionen. Erst wenn die Software passt und der Kunde zufrieden ist, ist unsere Arbeit getan“, erklärt Bihr. Ein Erfolgsmodell. So entwickelt Bosch Engineering jedes Jahr neue Fahrdynamikfunktionen für leistungsstarke Sportwagen oder das Motormanagement für exklusive Kleinserienfahrzeuge – vom PS-starken Zwölfzylinder bis zur sparsamen Hybrid-Limousine.

Vom Bagger bis zum Sportwagen, vom Schneemobil bis zur Straßenbahn
Was bei Bosch Engineering mit Entwicklungsdienstleistungen für Fahrzeuge der Luxusklasse, Studien und Sondermodellen von Serienfahrzeugen begann, wurde mittlerweile auf Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen, Schienen- und Freizeitfahrzeuge, Schiffe und selbst industrielle Anwendungen übertragen. Bereits zehn Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Projekten, wie einem Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen oder einem Steuergerät für Brennstoffzellensysteme beispielsweise für Gepäckschlepper an Flughäfen. Darüber hinaus betreibt Bosch Engineering am Standort Abstatt hochmoderne Prüf- und Testeinrichtungen und bündelt die Motorsportaktivitäten der Bosch-Gruppe. Bei dieser Vielfalt ist es nicht verwunderlich, dass der Entwicklungsspezialist pro Jahr mehr als 800 unterschiedliche Kundenprojekte umsetzt. „Bosch Engineering ist Experte für alles, was sich selbst fortbewegen kann – vom Bagger bis zum Flugzeug, vom 1- bis zum 24-Zylinder“, erklärt Bihr das umfangreiche Tätigkeitsfeld.

Schnell, flexibel und kreativ
Die 2 000 Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Systementwicklungspartners. Mit großem unternehmerischem Freiraum arbeiten sie in bereichsübergreifenden Teams und neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren sind immer mehr Akademiker mit IT-Kenntnissen Teil der Belegschaft. Bihr erklärt, warum diese Mischung zum Erfolg des Unternehmens gehört: „Unsere Mitarbeiter verstehen Systemzusammenhänge auch über Bereichsgrenzen hinweg, zum Beispiel welchen Einfluss ein Hybridantrieb auch für die Fahrdynamik hat. Oft geht es nicht nur darum, wie man ein einzelnes System im Fahrzeug optimieren kann, sondern wir betrachten immer die gesamte Performance und das optimale Ergebnis für unsere Kunden.“

Von 13 auf 2 000
1999 wurde das Unternehmen gegründet – mit anfangs 13 Mitarbeitern. Bereits im Jahr 2000 startete der 100-ste Mitarbeiter, Ende 2003 der 500-ste, und im Mai 2008 wurde die Zahl 1 000 überschritten. Das Unternehmen zählt heute zu den führenden Entwicklungsdienstleistern der Automobilindustrie und beschäftigt seine 2 000 Mitarbeiter an 14 Standorten in neun Ländern, darunter Japan, Nordamerika, Frankreich, Österreich, China, Brasilien, Großbritannien und Italien. 1 650 Mitarbeiter arbeiten in Deutschland im Entwicklungszentrum in Abstatt bei Stuttgart, dem Hauptsitz des Unternehmens, sowie an den Standorten Holzkirchen, Ingolstadt, Weissach und Braunschweig.

Weitere Informationen:
Bosch kompakt über Bosch Engineering

Video-Links:
Hybrid-Konzeptfahrzeug: http://bit.ly/1FPLc98
Vernetzung von Fahrzeugsystemen: http://bit.ly/15QrAqQ
Integrierte Fahrdynamikregelung: http://bit.ly/1I3PkpZ
Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen: http://bit.ly/1FPLKMq
Footage Bosch Engineering: http://bit.ly/1BgNnoq
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  • 12. Mai 2015
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Bosch auf dem Wiener Motorensymposium 2015 Elektrifizierung und Internet im Auto: So verbindet Bosch neue Technologien mit Benziner und Diesel

  • Benziner: 350 bar für Direkteinspritzung
  • Diesel: 48-Volt Hybridisierung gegen Stickoxide
  • Dr. Rolf Bulander: „Bits und Bytes machen das Auto effizienter“
Vortrag zum Download: Dr. Rolf Bulander - Die Optimierung des Antriebsstrangs durch umfassenden Systemansatz

Der Gesetzgeber fordert saubere und sparsame Autos. Autokäufer setzen auf sichere Fahrzeuge, die mehr Komfort und Motorleistung bieten. Auf dem Wiener Motorensymposium 2015 zeigte Bosch zahlreiche Innovationen, die all diesen Anforderungen gerecht werden. „Technologie von Bosch macht das Auto effizienter, komfortabler und bringt mehr Fahrspaß“, sagte Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Alle drei Aspekte vereint das Boost Recuperation System von Bosch. Der 48-Volt Hybrid senkt die CO2-Emission im Neuen Europäischen Fahrzyklus um sieben Prozent in der Kompaktklasse. Er bietet durch elektrisch unterstütztes Segeln ein ruhigeres Fahrverhalten und liefert bei Bedarf bis zu 150 Nm mehr Drehmoment.

Vernetzter elektronischer Horizont: Effizient dank Echtzeit-Daten
Durch innovative Entwicklungen werden sich Autoantriebe in den nächsten Jahren wandeln. „Elektrifizierung und Vernetzung werden Benziner und Diesel einen weiteren Schub geben“, erläuterte Bulander. Gerade vernetzte Fahrzeuge nutzen die Potenziale der Elektrifizierung besonders effizient aus. „Bits und Bytes machen das Auto effizienter“, sagte Bulander. Fahrzeuge, die online sind, bieten mehr Fahrspaß, sind sicherer und fahren effizienter. Ein Beispiel dafür ist der vernetzte elektronische Horizont. Diese Bosch-Technologie liefert künftig wichtige Verkehrsinformationen zu Wanderbaustellen, Staus und Unfällen in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich bestehende Funktionen wie Start-Stopp-Segeln weiter verbessern. Zugleich können Plug-in-Hybride damit eine vorausschauende Betriebsstrategie umsetzen. Solche Technologien können die CO2-Emissionen um einen zweistelligen Prozentwert senken.

Auch nach 2020 dominieren Antriebe mit fossilen Kraftstoffen
Bulander bekräftigte in seinem Vortrag, dass Verbrennungsmotoren die Basis effizienter Mobilität bleiben. Auch in zehn Jahren wird der überwiegende Teil aller weltweit produzierten Neufahrzeuge mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden. Im gleichen Zeitraum steigen in Europa, USA und China die gesetzlichen Anforderungen an die Effizienz von Motoren noch weiter. Ab 2021 darf ein durchschnittlicher Neuwagen in der EU nicht mehr als 95 g CO2 pro Kilometer emittieren. Mit Verbesserungen des Verbrennungsmotors scheinen diese Werte aus heutiger Sicht nur teilweise erreichbar. Bei einem Benzinmotor in der Subkompakt-Klasse lässt sich die CO2-Emission zwar auf 85 g pro Kilometer senken, bei Dieselmotoren sogar unter 70 g/km – weiterentwickelte Aerodynamik und reduzierte Rollreibung können nochmals zu weiteren Verbesserungen führen. Schwere Fahrzeuge der Oberklasse und SUVs benötigen jedoch zusätzlich eine Elektrifzierung.

Real Driving Emissions rücken in den Fokus der Entwicklung
Über die aktuelle Emissionsgesetzgebung hinaus konzentrieren sich Entwickler zunehmend auf Realemissionen bei Fahrzeugen. Die Europäische Union diskutiert über die Einführung von Real Driving Emission Tests ab dem Jahr 2017. Diese Messmethode konzentriert sich bei Dieselfahrzeugen vornehmlich auf die Emission von Stickoxiden und Kohlenmonoxid im realen Fahrbetrieb. Bei Fahrzeugen mit Benzin-Direkteinspritzung steht die emittierte Partikelanzahl im Fokus. Schon heute gibt es einige Serienfahrzeuge, die auch außerhalb des heute gültigen Zertifizierungszyklus – also auch bei starken Beschleunigungen oder hohen Geschwindigkeiten – niedrigste Emissionen aufweisen. Dies gilt es nun in die Breite zu bringen und kostengünstige Technologien zu entwickeln, die der Messung unter allen Fahrbedingungen standhalten. Bosch zeigte auf dem Wiener Motorensymposium mehrere Ansätze, die dies unterstützen. Bulander legte hierbei besonderen Wert auf die Verbindung der einzelnen Domänen Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung: „Bosch fügt die Teilaspekte im Fahrzeug zu idealen Systemen zusammen“, sagte Bulander.

Beim Benziner zählt die innovative Direkteinspritzung mit lasergebohrten Löchern dazu. Durch scharf brechende Kanten wird der Kraftstoff im Brennraum so verwirbelt, dass er besonders effizient verbrennen kann. Durch eine Erhöhung des Einspritzdrucks von 200 auf 350 bar kann die Partikelanzahl nochmals deutlich reduziert werden – insbesondere bei hohen Lastpunkten und dynamischem Motorbetrieb. Die weiterentwickelte Benzindirekteinspritzung zeigte Bosch erstmals beim Wiener Motorensymposium.

Beim Diesel reduziert die Elektrifizierung die Stickoxid-Emissionen schon am Motor und macht die Abgasnachbehandlung nochmals effizienter. Das zeigte Bulander am Beispiel des neuen 48-Volt Boost Recuperation Systems von Bosch. Insbesondere beim Beschleunigen und unter hohen Lasten lassen sich die Stickoxid-Rohemissionen durch gezielten Einsatz von Boosten deutlich verringern. Entscheidend hierbei ist, dass dieser Effekt die Emissionen bereits bei der Verbrennung um bis zu 20 Prozent senkt. Das verringert die Emissionen auch am Auspuff nochmals deutlich: Bosch sieht gute Chancen mit dem System die Stickoxidminderung beim Speicherkat auf bis zu 80 Prozent zu erhöhen. Auch bei Harnstoffbasierten Systemen (SCR-Katalysator) wird die Elektrifizierung den Wirkungsgrad erhöhen. Bei diesen Denoxierungs-Anwendungen sinkt der Verbrauch von AdBlue deutlich und der Harnstoff muss so seltener nachgefüllt werden.
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  • 07. Mai 2015
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Messe transport logistic 2015 Bosch bringt Güterzüge ins Internet System zur Zustandsüberwachung und Datenvernetzung für den Schienengüterverkehr

  • Durch Vernetzung Logistikprozesse optimieren und Transportkosten senken
  • Vernetzte Güterwagen machen Transporte schneller und effizienter
  • Automobile Großserientechnik für den Schienengüterverkehr
  • Erste Praxiseinsätze unter anderem bei der Schweizer SBB Cargo
Abstatt / München – Bosch vernetzt Güterwaggons und macht sie zum Teil des Internets. Der Technologiekonzern hat ein neues System zur Zustandsüberwachung für den Schienengüterverkehr entwickelt und stellt es anlässlich der Logistik- und Mobilitätsmesse transport logistic vom 5. bis 8. Mai 2015 in München erstmals vor. Das System umfasst eine Hardware aus der automobilen Großserie von Bosch, die an den Waggons angebracht wird. Sensoren liefern Daten wie die exakte Position, Erschütterungen und beispielsweise die Temperatur im Laderaum. Diese Daten werden an einen Server übertragen und ausgewertet. „Mit unserem System wird ein Güterzug zum digitalisierten und intelligenten Transportmittel. Damit helfen wir, Transporte schneller und effizienter ans Ziel zu bringen und Transportkosten zu senken“, sagt Bernhard Bihr, Geschäftsführer der Bosch Engineering GmbH. Seit Februar 2015 sind erste Güterwagen unter anderem bei der SBB Cargo in der Schweiz mit dem System ausgestattet und die vielfältigen Funktionen werden im Flottenbetrieb getestet und weiterentwickelt. Die gewonnen Erkenntnisse helfen den Bosch-Ingenieuren, das System für den Start der Serienproduktion Ende 2015 weiter zu perfektionieren.

Vernetzte Technik für eine effiziente Logistik
Auf nahezu 40 000 Kilometern Schienennetz wurden in Deutschland im Jahr 2013 insgesamt 374 Millionen Tonnen meist schwere Güter wie Stahl, Kies und Kohle transportiert. Tendenz steigend. Und auch für Autotransporte zu großen Seehäfen ist der Güterzug Transportmittel der Wahl. Güterwaggons haben heute jedoch weder eine eigene Energieversorgung noch eigene Sensoren, denn Eisenbahntechnik muss aufgrund der hohen Anforderungen in Sachen Vibrationen, Temperatur, Schmutz und Feuchtigkeit besonders robust und einfach sein. Um die Güterwaggons zu einem Teil einer vernetzten Logistikkette zu machen, stattet Bosch sie zukünftig mit einem System zur Zustandsüberwachung aus. „Wir machen Güterwagen zum Teil des Internets. Damit schaffen wir mehr Transparenz in den Logistikketten zwischen Schiene, Straße und Wasserstraße und helfen, das erhöhte Transportaufkommen im Güterverkehr effizienter zu bewältigen“, erklärt Bihr.

Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten
Das neue System sammelt während der Fahrt zahlreiche Informationen, übermittelt sie an Datenbanken und wertet sie aus. Damit schafft Bosch neue Funktionen mit Mehrwert. Durch die Übertragung der GPS-Position weiß der Kunde beispielsweise zu jeder Zeit, wo sich seine Güterwagen befinden. Er kann sie exakt orten und die Daten als Nachweis zur Abrechnung lärmabhängiger Trassenpreise nutzen. Temperatursensoren liefern Informationen über die Transportbedingungen, beispielsweise ob die Kühlkette eingehalten wird. Zudem erkennen vernetzte Güterwagen Erschütterungen beim Rangieren, die sowohl Waggon als auch Ladung beschädigen können. Werden die digitalen Informationen in IT-Systeme zur Steuerung von Logistikprozessen integriert, können Güterwagen optimal disponiert und ausgelastet werden, Zuginformationen automatisch erstellt und Geschäftsprozesse automatisiert werden. Ebenso zeichnet das System die gefahrenen Kilometer eines Waggons auf, um Wartungen in Zukunft kilometer- und zustandsabhängig vorausschauend zu planen und umzusetzen.

Hardware und Software aus einer Hand
Das System besteht aus einer 700 Gramm leichten und robusten Hardware aus der automobilen Großserienfertigung von Bosch. In die Hardware eingebettet oder von außen angeschlossen sind zahlreiche Sensoren, die beispielsweise die Temperatur und Erschütterungen erkennen. Durch eine integrierte Datenübertragung ist das System mit dem Internet verbunden. Die Daten werden in einem Datenportal dargestellt und in die Geschäftsprozesse des Kunden integriert. Das System wurde als Nachrüstlösung für bestehende Güterwaggon-Fuhrparks entwickelt. Es arbeitet daher energieautark mit einer integrierten Batterie, die bis zu sechs Jahre hält. Das System kann jedoch auch in der Fertigung von Güterwaggons direkt in der Erstausrüstung eingebaut werden.

Entwicklungspartner für die Bahnindustrie
Bosch Engineering bietet umfangreiche und kundenindividuelle Systeme und Komponenten in den Bereichen Geschwindigkeits- und Umfelderfassung, Lokführer-Assistenzsysteme, Motormanagement und Abgasnachbehandlung für Schienenfahrzeuge an. Dabei greifen die Spezialisten der Bosch-Tochter auf das Entwicklungs-Know-how und die erprobte Großserientechnik der Konzernmutter zurück. Die Ingenieure entwickeln für die Funktionen anwendungs- und kundenspezifisch das Konzept, passen die Software der Sensoren an und unterstützen bei der Erprobung sowie Zulassung des Gesamtsystems. Durch den Einsatz von Radarsensoren in Bahnen und Zügen lassen sich beispielsweise auch Funktionen wie eine Geschwindigkeitsbestimmung über Grund oder eine Oberleitungsdetektion realisieren. Für den Antriebsstrang von Schienenfahrzeugen bietet Bosch Engineering zudem Entwicklungsdienstleistungen für das Motormanagement und für die Abgasnachbehandlung. Die Systeme und Komponenten erhöhen die Sicherheit und ermöglichen reduzierte Betriebskosten und mehr Leistung bei geringen Emissionen.

Weitere Informationen im Internet:
Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen
Bosch Engineering – Systemanbieter und Entwicklungspartner für die Bahnindustrie
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  • 05. Mai 2015
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Generator-Technologie Öko-Innovationen von Bosch: Detailarbeit für das CO2-Flottenziel

  • EU erkennt zwei neue Technologien für Bosch-Generatoren als Öko-Innovationen an
  • Drei Öko-Innovationen von Bosch – kein Zulieferer bietet mehr
  • Hocheffiziente Generatoren reduzieren CO2-Emissionen
Sparsame und emissionsarme Fahrzeuge – das verlangt der Gesetzgeber. Autofahrer setzen neben Effizienz auch auf Fahrspaß. Dass beides vereinbar ist, zeigt Bosch mit seinen neuen Öko-Innovationen, die offiziell von der EU ausgezeichnet wurden: Generatoren mit Hocheffizienz-Dioden (HED) und aktiver Gleichrichtung (SAR, Synchronous Active Rectifier). Die technisch raffinierten Komponenten machen Fahrzeuge sparsamer und effizienter, um die anspruchsvollen CO2-Ziele der EU-Kommission zu erreichen. Die europäischen Vorgaben sehen vor, dass Neufahrzeuge im Jahr 2021 durchschnittlich nur 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von knapp über vier Litern. Im Jahr 2013 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen eines Neufahrzeugs noch bei 132,9 Gramm pro Kilometer.

Für die Öko-Innovationen prämiert die EU besonders umweltfreundliche Technologien. Diese kann der Fahrzeughersteller als CO2-Gutschriften auf seine Flottenverbrauchswerte anrechnen lassen. Maximal ist ein Bonus von bis zu sieben Gramm pro Kilometer möglich. Bosch bietet als einziger Zulieferer bereits drei von der EU anerkannte Öko-Innovationen an: ein navigationsbasiertes Batteriemanagement für Hybridfahrzeuge sowie die beiden neuen Generator-Technologien.

„Bosch verbessert die Technologie des Verbrenners bis ins Detail“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Das zeigen die neuen Öko-Innovationen: Dank eines hohen Wirkungsgrades reduzieren die

HED- und SAR-Generatoren die CO2-Emissionen alleine um ein bis zwei Gramm. Gleichzeitig steht im unteren Drehzahlbereich und beim Anfahren mehr elektrische Leistung im Vergleich zu herkömmlichen Generatoren zur Verfügung.

Hoher Wirkungsgrad führt zu geringeren Emissionen
Generatoren sind die Kraftwerke in jedem Fahrzeug. Sie versorgen Sicherheits-, Komfort-, Assistenz- oder Einspritzsysteme sowie das Motormanagement zuverlässig mit Strom. Zudem laden sie die Autobatterie wieder auf. Dafür wandelt der Generator mechanische in elektrische Energie um. Je höher der Wirkungsgrad des Generators ist, desto günstiger für den Kraftstoffverbrauch bzw. den CO2-Ausstoss des Fahrzeugs. Um den Wirkungsgrad zu steigern, beleuchteten und verbesserten die Bosch-Ingenieure nochmals zahlreiche Details der Generatoren: Vor allem die Verluste bei der Gleichrichtung des erzeugten Drehstroms.

Durch die eigens entwickelten Hocheffizienz-Dioden reduziert der Generator den CO2-Ausstoß um bis zu 1,3 Gramm pro Kilometer. Dabei leistet diese effiziente Variante fünf bis sieben Ampere mehr im unteren Drehzahlbereich verglichen mit herkömmlichen Generatoren. Das ist besonders wichtig, denn auch bei wenigen Umdrehungen benötigen die Stromverbraucher zuverlässig Energie. Der Generator mit aktiver Gleichrichtung leistet sogar rund zehn Ampere mehr als gewöhnliche Generatoren und verringert dabei die Emissionen um bis zu zwei Gramm pro Kilometer. Bei dieser Technik werden die Dioden durch leistungsfähige Transistoren ersetzt. Beide Generatorvarianten sind hocheffizient und tragen so zu einem umweltfreundlicheren Fahrzeug bei. Das bestätigt die EU mit der Anerkennung als Öko-Innovation.
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  • 05. Mai 2015
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Hannover Messe 2015 Bosch präsentiert vielseitige Industrie 4.0-Lösungen Connected Shopfloor Solutions, Halle 17, Stand C42

  • Effizientes Zusammenspiel von Maschinen und Menschen in der Fertigung
  • Produktionsassistenten der APAS family für die wandelbare Produktion
  • Automatisierungssystem OPCON zur Steuerung der gesamten Fertigungs- und Logistikkette
  • Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter in der Industrie 4.0
Hannover – Bosch präsentiert auf der Hannover Messe leistungsfähige Konzepte für die flexible und vernetzte Fabrik. Dazu gehört die intelligente Verbindung von Software und Hardware, um das Zusammenspiel von Prozessen, Maschinen und Menschen nachhaltig zu optimieren (Connected Shopfloor Solutions). Hinzu kommen mobile Produktionsassistenten, die ohne spezielle Schutzvorrichtungen direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten. Modulare Automatisierungssysteme sorgen dafür, dass Fertigungsprozesse detailliert analysiert, veranschaulicht und gesteuert werden. Intelligente Sensorsysteme sowie neuartige Diagnose- und Bedienkonzepte mit 3D-Visualisierungen und Augmented Reality ermöglichen kürzere Reaktionszeiten und eine höhere Produktivität.

Bei Bosch schon im produktiven Einsatz
Der Großteil der gezeigten Lösungen befindet sich bei der Bosch-Gruppe bereits im produktiven Einsatz oder wird derzeit erprobt. Damit belegt das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine starke Doppelrolle in der Industrie 4.0: Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter zugleich. „An unserem Stand können Besucher hautnah erleben, wie durch neue, nutzerorientierte Anwendungen die Industrie 4.0 Wirklichkeit wird“, erklärt Volker Hartmann, stellvertretender Produktbereichsleiter für den Bereich Montageanlagen und Sondermaschinen. „Der Schlüssel dazu liegt nicht zuletzt in der übergreifenden Kooperation unterschiedlicher Bosch-Bereiche. Diese ermöglicht die Entwicklung zukunftsweisender Lösungsansätze, mit denen wir die Effizienz in der Produktion steigern. Zugleich unterstützen wir damit industrieübergreifende Trends wie Individualisierung und kürzere Lebenszyklen von Produkten.“

APAS family: mobile Produktionsassistenten für die Fabrik der Zukunft
Ein Beispiel dafür sind die mobilen Produktionsassistenten der APAS family, die von Bosch speziell im Hinblick auf den Einsatz in der Industrie 4.0 konzipiert wurden. Alle drei in Hannover präsentierten Produktionsassistenten können dank des standardisierten Bedienkonzepts und ihren Vernetzungsmöglichkeiten ortsunabhängig, alleine oder kombiniert eingesetzt werden. Über den neuen Remote Service Manager von Bosch Software Innovations können APAS Service-Techniker zudem Installations-, Diagnose- und Wartungsarbeiten künftig aus der Ferne vornehmen, was Zeit und Kosten spart.

Integrierte Sicherheitstechnik
Der mobile Inspektionsautomat APAS inspector ist mit einer hochauflösenden Highspeed-Kamera und innovativem 3D-Verfahren ausgerüstet. Mithilfe austauschbarer Prüfmodule lässt er sich in unterschiedlichsten Fertigungszusammenhängen einsetzen – beispielsweise zur hochsensiblen Oberflächeninspektion oder für Vollständigkeitsprüfungen. Der APAS flexpress ist ein mobiler Produktionsassistent für hochflexibles und hochgenaues Fügen. Die integrierte Sicherheitstechnik stellt dabei sicher, dass Mensch und Maschine reibungslos zusammenarbeiten. Dies gilt auch für den APAS assistant: Als erstes Assistenzsystem wurde er durch die deutsche Berufsgenossenschaft zertifiziert und kann dank seiner speziellen Sensorhaut ohne Schutzvorrichtungen direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Wie dies konkret aussieht, können Besucher in Hannover unter anderem an der APAS-Kaffeebar erleben, an der ein APAS assistant Kaffee zubereitet.

Intelligente Sensorgeräte überwachen kritische Prozesse in Echtzeit
Unterstützt werden Menschen und Maschinen entlang der gesamten Produktions- und Logistikkette künftig durch die Integration intelligenter Sensorgeräte von Bosch Connected Devices and Solutions: Während der APAS assistant ein Produkt exakt in eine dafür vorgesehene Frachtverpackung setzt, werden Bewegung und Positionierung durch eine spezielle App auf einem Bildschirm visualisiert. Integrierte Sensoren ermöglichen die Überwachung des Transportprozesses. Kritische Vorfälle wie das unerwartete Öffnen der Verpackung werden durch einen Lichtsensor detektiert und umgehend an das Fachpersonal gemeldet, das entsprechende Maßnahmen am Gerät einleiten kann.

Umfassendes Shopfloor Management mit der OPCON suite
Ein Höchstmaß an Transparenz und Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet dabei die OPCON suite mit ihren IT Shopfloor Solutions: Mithilfe des modularen und skalierbaren Automatisierungssystems lassen sich Produktions- und Qualitätsdaten sowie Logistikprozesse übergreifend steuern. „Innerhalb des Bosch-Konzerns entwickeln wir OPCON bereits seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich weiter und setzen es weltweit zur Steuerung hunderter Fertigungsanlagen ein“, sagt Hartmann. In Hannover wird OPCON der Fachöffentlichkeit nun erstmals auch für den Einsatz außerhalb der Bosch-Gruppe vorgestellt. Im Zentrum steht dabei der Baustein Shopfloor Management, der Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette schafft: Er bietet eine breite Palette an Softwaremodulen, vernetzt Maschinen und analysiert Echtzeitdaten aus der Fertigung. Anhand intuitiv zu bedienender grafischer Werkzeuge, die vom Software- und Systemhaus Bosch Software Innovations entwickelt wurden, kann das Fachpersonal auch ohne Programmierkenntnisse Regeln definieren. So lassen sich beispielsweise kritische Systemzustände automatisch erkennen und erforderliche Änderungen vornehmen.

Neue Bedienkonzepte: 3D-Visualisierung und Augmented Reality
Unterstützt werden die Fachkräfte in der vernetzten Fertigung durch neue Anwendungen zur Visualisierung, die ihnen jederzeit einen detaillierten Überblick über alle Fertigungsschritte und -prozesse bieten. Auch hier spielen die Vernetzung und das intelligente Zusammenspiel von Hard- und Software eine entscheidende Rolle: In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock wird in Hannover die 3D-Visualisierung einer kompletten Fertigung zu sehen sein. Diese lässt sich mittels eines großen Touch-Screens überwachen und steuern. Änderungen im Produktionsablauf können beispielsweise durch einfaches Verschieben auf dem Screen vorgenommen werden.

Bei der schnellen Fehlerlokalisierung in der Fertigung kommen außerdem neue Werkzeuge zum Einsatz, die die klassischen Bedien- und Diagnosekonzepte um Elemente der Augmented Reality ergänzen. Durch das Scannen eines auf dem jeweiligen System angebrachten QR-Codes werden auf einem Tablet zusätzliche Diagnose- und Statusinformationen mit räumlicher Zuordnung zur Verfügung gestellt. Dies reicht bis zum virtuellen Einblick in das Innere eines Gerätes, ohne dass dieses geöffnet werden muss.
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  • 13. April 2015
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Getriebesteuerungen von Bosch Das Einmaleins der Getriebe Wie eine Automatik mit Doppelkupplung funktioniert und wie viel Rechenpower nötig ist, um ein modernes Getriebe zu steuern

Kundennutzen: Im Vergleich zu einem Handschalter können moderne Automatikgetriebe das Fahren komfortabler machen und Kraftstoff sparen. Denn die Automatik wählt selbstständig den Punkt, an dem der Motor möglichst effizient arbeitet – in Serienfahrzeugen mittlerweile mit bis zu neun Gängen.

Hightech: Um immer den idealen Betriebspunkt für den Motor zu kennen, steckt in modernen Getrieben viel digitale Intelligenz. Bosch liefert für alle wesentlichen Getriebearten die Steuerung, Sensorik und Magnetventile. Die Steuerung ist ein Hightech-Computer im Miniformat und ermöglicht die komplexe Bedienung der verschiedenen Automatikgetriebearten. Dabei leistet eine moderne Getriebesteuerung sogar 160 Mal so viel wie der Computer des ersten Mondflugs.

Vielfältige Automatikgetriebe mit Bosch-Steuerung
Klassische Automatik: Das bewährte Getriebe schaltet automatisch mit hinterlegten Schaltprogrammen im Steuergerät. Bei manchen Fahrzeugen besteht zusätzlich die Möglichkeit für den Fahrer, mit Schaltern am Lenkrad in einen anderen Gang zu schalten. Dadurch werden Schaltfehler vermieden. Die bewährte Automatik hat oft sechs Gänge. Inzwischen gibt es bereits hocheffiziente Varianten mit bis zu neun Gängen.

Automatisierte Handschaltgetriebe: Diese Getriebeart kombiniert die Vorteile eines Automatik- und Handschaltgetriebes. Es bietet den bequemen Fahrkomfort des Automatikgetriebes als auch die individuelle Steuerung des Handschaltgetriebes. Die Kupplung bleibt im Ruhezustand offen und verbraucht nur zum Schließen Energie. Deshalb spart auch dieses Getriebe Kraftstoff und reduziert damit CO2-Emissionen.

Doppelkupplungsgetriebe: Diese Variante besteht eigentlich aus zwei Teilgetrieben. Im einen werden die geraden, im anderen die ungeraden Gänge gesteuert. Zwei Kupplungen schalten sekundengenau zwischen den beiden Teilgetrieben hin und her. Das ermöglicht besonders zügige Schaltvorgänge. Erst eine ausgefeilte und rechenstarke Getriebesteuerung wie sie Bosch anbietet, macht das komplexe Zusammenspiel der Teilgetriebe möglich.

CVT: CVT (Continuously Variable Transmission) ist eine Automatik ohne feste Schaltpunkte und damit gänzlich ohne Schaltverzögerungen. Das heißt, dass der Fahrer ohne Unterbrechungen beschleunigen kann, denn die Antriebskraft steht immer bereit. Das Fahrzeug wechselt dann nicht zwischen festen Schaltpunkten hin und her. Das bringt besonders am Berg einen zusätzlichen Fahrkomfort. CVT ist in Asien und Nordamerika weit verbreitet.

eClutch: Die Bosch eClutch bringt den Komfort einer Automatik kostengünstig in den Handschalter. Mit der innovativen Technologie kann der Fahrer nur mit dem Druck aufs Gaspedal anfahren. Bei der eClutch wird nicht das Getriebe sondern nur die Kupplung automatisiert. Somit sendet das Kupplungspedal nur noch ein elektrisches Signal an einen Aktuator, der dann die Kupplung betätigt. Diese preiswerte Alternative zur Vollautomatik ist besonders für Kleinwagenfahrer interessant, die häufig im Stop&Go-Verkehr in Städten unterwegs sind. Auch für Autofahrer in den Schwellenländern ist die eClutch eine attraktive Option.

Zukunft der Getriebetechnik bei Bosch
Segeln: Mit der eClutch ist auch beim Handschalter das spritsparende Segeln möglich, das sonst nur moderne Automatikgetriebe ermöglichen. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der bekannten Start/Stopp-Funktion, die nochmals bis zu zehn Prozent Kraftstoff einsparen kann. Dabei wird der Motor nicht nur an der Ampel, sondern auch während der Fahrt abgeschaltet.

Elektronischer Horizont: Bosch treibt die Vernetzung von Getriebe und hochaktuellen Navigationsdaten voran. Denn Navigationssysteme kennen die Umgebung und können dieses Wissen an die Automatik weiterleiten. So kann die Automatik beispielsweise in den Leerlauf schalten und den verbleibenden Schwung nutzen, wenn hinter einer langen Kurve ein Ort beginnt. Diese noch intelligentere Automatik mit elektronischem Horizont kann den Kraftstoffverbrauch zusätzlich um einen zweistelligen Prozentwert senken.
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  • 25. März 2015
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Vielfältige Karrieremöglichkeiten Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen Spannende Herausforderungen für Software-Entwickler

  • Neueinstellungen: in Wachstumsregionen und Europa
  • Software-Bereich: steigende Anzahl an Stellen
  • Von Startup bis Großorganisation: Bosch bietet vielfältige Arbeitsumfelder
  • Schlüsselkompetenz der Zukunft: System- und Software-Engineering
Stuttgart – Bosch plant, im laufenden Jahr weltweit rund 12 000 Akademiker einzustellen. Besonders gute Chancen haben, neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren, Akademiker mit IT-Kenntnissen. „Wir stellen verstärkt Mitarbeiter im Software-Umfeld ein. Denn Software wird mit Blick auf die zunehmende Vernetzung in allen Bereichen immer wichtiger – von unseren Mobilitätslösungen bis zur Industrieausrüstung“, erläutert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Die Anzahl an Mitarbeitern im Software-Bereich wird künftig weiter zunehmen. Den größten Einstellbedarf an Akademikern haben Indien mit rund 3 200 Neueinstellungen, China mit 2 600 und Deutschland mit 1 200. Drei von vier Neueinstellungen sind im Ingenieursbereich geplant. Berufseinsteiger haben ebenfalls gute Chancen. Mit knapp jeder dritten Stelle spricht Bosch auch Mitarbeiter ohne Berufserfahrung an.

Wachsender Bedarf an Software-Entwicklern
Bosch vernetzt bereits heute ganze Städte, verbindet Autos mit dem Internet, macht die Heizungssteuerung via App zugänglich oder bindet seine Zulieferer automatisch in die Lieferkette ein. Auch Elektroherde und andere Haushaltsgeräte hat Bosch bereits mit dem Internet verbunden. Der Anteil an Software und deren Komplexität wachsen – sowohl in der Produktentwicklung und -herstellung, als auch in Produkten und Systemen selbst. Beispiel: Notbremssysteme für Fahrzeuge. Über einen Radar- oder Videosensor erkennt die Funktion, ob sich in der Fahrspur vor dem Auto ein Hindernis befindet. Die Software des Systems wertet in Sekundenbruchteilen die Informationen des Sensors aus und leitet wenn nötig eine Vollbremsung ein.

Bosch ist auf diese Anforderungen an Produktentwicklung und -herstellung vorbereitet. Mitarbeiter in Palo Alto, USA, entwickeln zusammen mit US-Universitäten u.a. Software für automatisiertes Fahren. Auch die Software für den Roboter Mäher Indego Connect stammt von dort. Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt Software- und Systemlösungen für das Internet der Dinge. Die indische Robert Bosch Engineering and Business Solutions beschäftigt ebenfalls viele Softwarespezialisten. Diese haben beispielsweise die Software Algorithmen einer Videokamera aus der Qualitätskontrolle so verändert, dass sie die Netzhaut von Menschen untersuchen kann. Augenerkrankungen lassen sich auf diese Weise schneller und kostengünstiger als bisher erkennen.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten – Freiräume für Kreativität
Startup-Fan oder Konzern-Liebhaber? Das muss kein Widerspruch sein. Bosch bietet beides. Das Unternehmen unterstützt firmeneigene Startups, um beispielsweise Forschungsergebnisse zügig in neue Geschäftsfelder überführen zu können. Auch ganz neue Geschäftsfelder erschließt Bosch mit kleinen, schlagkräftigen Einheiten. So ist Bosch eBike Systems innerhalb von nur fünf Jahren vom Startup zum Global Player und Marktführer in Europa geworden. Bosch fördert nicht nur den Wechsel zwischen Konzern- und Startup-Strukturen, sondern auch zwischen der Fach-, Projekt- und Führungslaufbahn.

Bosch legt neben vielfältigen Karrieremöglichkeiten und Arbeitsumfeldern großen Wert auf Freiräume für Kreativität. So haben viele Mitarbeiter die Möglichkeit, im Rahmen eines Open Source Ansatzes, einen Teil ihrer Arbeitszeit zu nutzen, um an anderen Software Projekten der Bosch-Gruppe mitzuarbeiten. Eigene Ideen, z.B. für neue Produkte im Internet der Dinge, können die Mitarbeiter auf der Bosch internen Social Business Plattform Bosch Connect vorschlagen. Hieraus ist beispielsweise ein Projekt entstanden, das die Parkplatzsuche in Großstädten einfacher machen soll.

Förderung von Frauen
Bis zum Jahr 2020 will Bosch weltweit den Anteil an Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht das Unternehmen aktuell bereits mehr als zwölf Prozent, in einzelnen Ländern wie China ist das Ziel schon übertroffen. „Wir möchten mehr weibliche Führungskräfte, denn gemischte Führungsteams sind erfolgreicher“, erläutert Kübel. Bosch setze daher auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke und Seminare sowie Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg zu begleiten und zu unterstützen. Insgesamt investiert Bosch jährlich rund 190 Millionen Euro in die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Familienfreundlichkeit bei Bosch
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu fördern, unterstützt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Beschäftigten mit rund 100 Arbeitszeitmodellen – von Homeoffice über Teilzeit bis Job Sharing. Bosch sieht darin einen Schlüssel für seine Innovationskraft. Weltweit gültige Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur tragen zu Zufriedenheit, Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter bei. Neben Familien- und Kinderbetreuungsangeboten fördert unter anderem auch die Anerkennung von Familienzeit als Karrierebaustein die Familienfreundlichkeit.

Weitere Informationen im Internet:
Offene Stellen: http://bit.ly/bosch_offene_stellen
Bosch als IT-Arbeitgeber: http://bit.ly/bosch_it_arbeitgeber
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/bosch_diversity_de
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch:
http://bit.ly/bosch_vereinbarkeit_beruf_privatleben

Videos:
Portrait Entwickler automatisiertes Fahren – Fahrstrategie
http://bit.ly/bosch_automated_driving_driving_strategy

Zukunft gestalten – Mobilitätslösungen von Bosch
http://bit.ly/bosch_shaping_change_mobility_solutions

Industrie 4.0 – ein Überblick
http://bit.ly/bosch_industrie_40_ueberblick

Software Entwickler bei Bosch - Making of Fotoshooting
http://videoportal.bosch-presse.de/clip/_/-/-/Software-Entwickler-bei-Bosch-making-of-Fotoshooting
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  • 24. März 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Neugründung Bereich „Two-Wheeler and Powersports“ Bosch stärkt Präsenz im weltweiten Motorradmarkt Breites Produktportfolio für alle Klassen

  • „Streben im Motorradmarkt als Zulieferer führende Position an“, sagt Dr. Dirk Hoheisel
  • Bosch stellt Zuliefergeschäft für Motorräder eigenständig auf
  • Marktwachstum auf weltweit über 160 Millionen motorisierte Zweiräder bis 2021 erwartet
  • Bosch ist weltweiter Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme
  • Produkte für Kleinstmotorräder, Hochleistungsbikes, Quads, Jet-Boote und Schneemobile
Yokohama/Stuttgart – Im rasant wachsenden, weltweiten Motorradmarkt will sich Bosch neu aufstellen. Unter dem Dach eines neuen Produktbereichs „Two-Wheeler and Powersports“ möchte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine bisherigen Motorradaktivitäten aus den Feldern Fahrsicherheitssysteme, Antriebstechnik sowie Anzeigeinstrumente bündeln. Ziel ist es, den individuellen Anforderungen von Motorradherstellern weltweit so noch besser begegnen zu können. Zudem will Bosch das Produktportfolio ausbauen und die Kompetenz für Systemlösungen im Zweirad stärken. „Bosch-Technik für mehr Effizienz und Sicherheit ist heute fast in jedem Auto – morgen auch in jedem Motorrad“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. „Wir streben auch im Motorradmarkt als Zulieferer eine führende Position an.“

Two-Wheeler and Powersports mit Sitz in Yokohama gehört zum Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions und ist weltweit vertreten. Neben Japan, dem Zentrum der internationalen Motorradindustrie, gibt es Niederlassungen in den USA, Europa, Indien und China. Neben motorisierten Zweirädern soll der neue Produktbereich auch den unter dem Begriff Powersports zusammengefassten Markt für Sonderfahrzeuge bedienen. Dazu gehören Quads, Jet-Boote und Schneemobile. Die zunächst rund 40 Mitarbeiter greifen auf ein weltweites Netzwerk von mehreren tausend Kollegen sowie Fertigungskapazitäten aus dem Unternehmensbereich Mobility Solutions zurück.

Markt soll sich innerhalb von fünf Jahren verdoppeln
Weltweit steigt der Bedarf nach bezahlbarer Mobilität und mit ihm die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern. Studien zufolge werden 2021 mehr als 160 Millionen Zweiräder jährlich produziert – ein Drittel mehr als heute. „Der für Bosch relevante Teil des Marktes mit Fahrsicherheitssystemen, Antriebstechnik sowie Anzeige- und Infotainmentinstrumenten wird sich in den kommenden fünf Jahren sogar fast verdoppeln“, sagt Hoheisel. Ein Großteil des Wachstums findet laut Studien in Asien statt. Annähernd 90 Prozent aller motorisierten Zweiräder werden 2021 demnach in China, Indien und Südost-Asien gebaut. Darunter vor allem Kleinstmotorräder mit bis zu 250 Kubikzentimeter Hubraum, die in weiten Teilen Asiens eines der meist genutzten Fortbewegungsmittel sind.

Die Zukunft des Motorrads: sicher, sauber, vernetzt
Bosch bedient mit seinen Komponenten das gesamte Spektrum: von Zweirädern im unteren Preissegment in Asien bis hin zu leistungsstarken Maschinen mit mehr als 1 000 Kubik, die vor allem in Europa, Japan und Nordamerika nachgefragt werden. Zum Angebot des neuen Produktbereichs gehören Sicherheitslösungen wie ABS oder die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC, eine Art ESP für Motorräder. Bosch ist Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme. Ebenso gehören elektronisch gesteuerte Einspritzsysteme, Antriebssysteme für Elektro-Motorräder sowie Schnittstellen zur Vernetzung des Motorrads mit Smartphones oder Tablet-Computern und Cloud-Lösungen zum Portfolio. „Unsere Systeme bringen noch mehr Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß ins Motorrad“, sagt Geoff Liersch, Leiter des neuen Produktbereichs bei Bosch.

Bosch liefert damit zugleich Lösungen für die drängendsten Herausforderungen im weltweiten Motorradmarkt: die Verschärfung der Emissionsgesetzgebungen in vielen Ländern und die steigende Zahl von im Straßenverkehr tödlich verunglückten Zweiradfahrern. Allein im Jahr 2010 gab es weltweit mehr als 285 000 tödlich Verunglückte. Mit ABS kann nach Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS zum Beispiel ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindert werden. Zusätzlich kann MSC den Ausgang von zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Weniger Verbrauch dank moderner Bosch-Technik
Neben der Sicherheit ist der Wunsch nach Fahrspaß, sparsamem Verbrauch und Vernetzung Treiber für das Bosch-Geschäft im Motorradmarkt. In Asien werden viele Zweiräder mit Verbrennungsmotor noch mit einem einfachen Vergaser gefertigt. Dagegen setzt Bosch seine elektronisch gesteuerte Einspritzung. Diese kann je nach Nutzung im Vergleich bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen. „Damit helfen wir in Ländern wie China oder Indien die Emissionen zu senken“, sagt Liersch. Zugleich bringt Bosch mit seinen Motorsteuerungen digitale Intelligenz ins Zweirad. Darüber lässt sich per Smartphone-App zum Beispiel die Wegfahrsperre steuern oder der Fehlerspeicher auslesen. Die dafür benötigte Bluetooth-Schnittstelle oder Connectivity Control Unit hat Bosch ebenfalls im Repertoire.

Weiterführender Link: www.bosch-motorcycle.com
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  • 23. März 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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  • 18. März 2015
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Intelligente Scheibenreinigung Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen ungenutzt Wischarm geht im neuen Volvo XC90 in Serie

  • Wischarm Jet Wiper von Bosch verfügt über integrierte Waschdüsen
  • „Reinigungsflüssigkeit kommt genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub
  • Keine Sichtbeeinträchtigung des Fahrers, deutlich weniger Wasserverbauch
  • Wischblätter Bosch-Aerotwin Sieger im Scheibenwischer-Test des ADAC
Sicherheit beim Autofahren beginnt mit freier Sicht. Wenn Schmutz den Blick durch die Windschutzscheibe trübt, schlägt die Stunde des Jet Wipers von Bosch. Der innovative Wischarm geht aktuell als Teil eines Systems von Bosch mit Wischerantrieb und Aerotwin-Wischblättern im neuen Volvo XC90 in Serie. Konventionellen Scheibenwischern ist der Jet Wiper deutlich überlegen. Grund ist die intelligente Steuerung zusammen mit den in die Wischarme integrierten Waschdüsen. Diese verteilen die Waschflüssigkeit für eine gleichmäßige Reinigung der Windschutzscheibe gezielt entlang des Wischblatts. „Der Jet Wiper bringt die Reinigungsflüssigkeit in der richtigen Menge genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Electrical Drives. Vorteile: Die Sicht des Fahrers wird nicht durch Sprühnebel beeinträchtigt, und der Verbrauch an Waschflüssigkeit sinkt um bis zu 50 Prozent.

Der Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen Waschflüssigkeit ungenutzt. Dafür sorgt auch der reversierende Wischerantrieb von Bosch. Der Antrieb wechselt die Drehrichtung des Motors zwischen den beiden Endpositionen – Parkstellung und A-Säule – und erkennt über eine integrierte Elektronik jederzeit die Position des Jet Wipers auf der Windschutzscheibe. Um den besten Reinigungseffekt zu erzielen, erfolgt der Sprühvorgang nur während der Aufwärtsbewegung des Wischarms. Auf diese Weise wird die aufgebrachte Waschflüssigkeit gleich von den beiden Aerotwin-Wischblättern erfasst und über die gesamte Scheibenfläche transportiert. „Das Bosch-System liefert so eine optimale Reinigung entlang des gesamten Wischblatts“, sagt Straub. Auch das Sichtfeld eines Videosensors für Fahrerassistenzsysteme, das sich üblicherweise auf Höhe des Innenspiegels befindet, wird dadurch optimal sauber gehalten.

Bosch-Aerotwin: beste Wischblätter auf dem Markt
Vor allem ist das Reinigungsergebnis des Jet Wipers unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Das ist ein weiterer Unterschied zu konventionellen Scheibenwischeranlagen. Sie versprühen die Waschflüssigkeit aus Düsenelementen auf der Motorhaube, die für eine bestimmte Geschwindigkeit ausgelegt sind. Steigt das Tempo, lenkt der Fahrtwind den Strahl ab. Folge: Es kommt weniger Waschflüssigkeit im Wischfeld an, und das Reinigungsergebnis wird schlechter. Beim Jet Wiper ist der Fahrtwindeinfluss dagegen gleich Null, da die Düsenelemente im Windschatten der Wischhebel montiert sind. Mehr noch: Die Waschdüsen verfügen über winzige Ventile, die öffnen, wenn der Fahrer Reinigungsflüssigkeit anfordert. Zudem schließen sie unmittelbar nach Abschluss des Sprühvorgangs. Dadurch tropft kein Wasser nach, und die Wischblätter müssen nur einmal Nachwischen. Im Winter sind die Düsen beheizt, sodass sie auch bei widrigsten Bedingungen jederzeit einsatzfähig sind.

Mit Bosch-Aerotwin setzt der Volvo XC90 zugleich auf die derzeit besten Wischblätter am Markt. Das hat jüngst ein Test des Automobilclubs ADAC bestätigt. Nur drei von acht getesteten Scheibenwischern erhielten die Note „gut“. „Ein Geheimnis unserer Wischblätter ist die Twin-Technik“, sagt Straub. An der Wischlippe ist der Gummi härter und damit zugleich verschleißfest. Der Rücken des Aerotwin ist dagegen flexibler und begünstigt so das Umlegeverhalten, wenn der Wischarm zwischen Auf- und Abwärtsbewegung wechselt. Auf diese Weise verrichtet der Aerotwin seine Arbeit nahezu geräuschlos. Und sollte ein Wischblatt doch mal verschlissen sein, ist es dank ausgeklügeltem Clipsystem am Jet Wiper kinderleicht und ohne hohen Kostenaufwand schnell ausgetauscht.

Weiterführende Links:
Platz 1 und 2 für Bosch-Scheibenwischer im aktuellen ADAC-Test
http://bit.ly/1bdlkMt

Youtube-Film
http://bit.ly/1Fd93AE
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  • 16. März 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions

25 Jahre Hilfsorganisation Primavera von Bosch Bosch-Mitarbeiter bieten Kindern in Elendsvierteln neue Perspektive Gute Ausbildung als Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung

  • Bosch-Mitarbeiter zeigen mehr als 30 000 Kindern Wege aus der Armut
  • Aktuell rund 30 Projekte in zwölf Ländern weltweit
  • In 25 Jahren rund acht Millionen Euro Spenden gesammelt
  • Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. am 5. März 1990 von zehn Mitarbeitern gegründet
„Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, erinnert sich die 21-jährige Crisllei aus Brasilien. „Ich weiß nicht, was ohne Primavera aus mir geworden wäre.“

Stuttgart – Mehr als 30 000 Kindern hat der gemeinnützige Verein „Primavera – Hilfe für Kinder in Not“ in den vergangenen Jahren bereits geholfen. Bosch-Mitarbeiter haben den Verein 1990 gegründet, um Kindern aus Elendsvierteln in Entwicklungs- und Schwellenländern eine neue Perspektive zu bieten. Das Engagement umfasst neben der Grundversorgung der Kinder insbesondere schulische und berufsbildende Aktivitäten. „Eine gute Schul- und Berufsausbildung sind der Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung“, betont Christoph Kübel, Vorstandsvorsitzender von Primavera sowie Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Primavera betreut mit eigenen ehrenamtlichen Mitarbeitern und in Kooperation mit sozialen Einrichtungen rund 30 Projekte in zwölf Ländern.

Wege aus dem Elendskreislauf
Primavera unterstützt jedes Jahr mehrere tausend Kinder. Die Schwerpunkte liegen in den Regionen Asien, Südamerika, Südafrika und Osteuropa. Die Initiative fördert Kinder und Jugendliche von der Vorschule bis zum Abitur und Hochschulabschluss. Der Verein unterstützt auch Projekte für Straßenkinder und zur Berufsausbildung junger Erwachsener. Zudem klären die Mitarbeiter Kinder, Jugendliche und deren Familien über Hygiene, gesunde Ernährung, soziales Verhalten und den Umgang miteinander auf. „Wir wollen den jungen Menschen die Chance geben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. So können sie ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen“, erläutert Kübel. Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner lobt das Engagement aller Beteiligten: „Seit Gründung konnten die Bosch-Mitarbeiter mehr als 30 000 Kindern helfen. Darauf können Primavera und alle Beteiligten stolz sein. Und auch mich macht es stolz.“

Neue Horizonte entdecken
Die 21-jährige Brasilianerin Crisllei Santos de Assis hat es geschafft und den Elendskreislauf durchbrochen. Aufgewachsen in einer Favela am Rande einer brasilianischen Großstadt, bestimmten Armut, Drogenkriminalität und Gewalt ihren Alltag. Im Alter von zwölf Jahren wird Crisllei in das erste Hilfsprojekt von Primavera, dem Grupo Primavera, aufgenommen. Sie bekommt unter anderem Nachhilfeunterricht und Rhetorik-Kurse. „Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, beschreibt die junge Frau eine ihrer wichtigsten Erfahrungen. Heute studiert sie Betriebswirtschaftslehre an einer renommierten Privatuniversität in Campinas, Brasilien, und absolviert ein Praktikum am dortigen Bosch-Standort. Die Jugendlichen im Grupo Primavera ermutigt sie: „Haltet durch, dann könnt ihr neue Wege gehen und neue Horizonte entdecken.“

Über den Verein
Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. ist am 5. März 1990 von zehn Bosch-Mitarbeitern in Deutschland gegründet worden. Heute zählt der Verein 880 Mitglieder in aller Welt. Sämtliche Projekte von Primavera befinden sich in der Nähe von Bosch-Standorten, so dass Bosch-Mitarbeiter die Kooperationen und Projekte aus nächster Nähe ehrenamtlich begleiten und voranbringen können. Zudem können Bosch-Mitarbeiter Projekte vorschlagen, die unterstützt werden sollen. Alle Mitarbeiter des Vereins arbeiten ehrenamtlich, so dass ihre gesammelten Spenden zu 100 Prozent bei den Projekten ankommen. Das sind im Jahr 2014 rund 650 000 Euro gewesen. Die Spenden kommen von Privatpersonen oder stammen aus den Einnahmen von Veranstaltungen wie Konzerten, Theateraufführungen oder Firmenfesten. Bereits seit 2009 engagieren sich auch Führungsnachwuchskräfte im Junior Managers Program über eine eigene Projektgruppe für Primavera e.V.. So entstand 2011 der Primavera Fotokalender, der jährlich neu erscheint und dessen Auflage regelmäßig frühzeitig ausverkauft ist.

Videos:
Kopano Day Care Center in Mmakau, Südafrika

Weitere Informationen:
Primavera: http://www.primavera-ev.de
Primavera auf Facebook:
https://www.facebook.com/primaverahelpingchildreninneed
Gesellschaftliches Engagement bei Bosch:
http://www.bosch.com/de/com/sustainability/society/society.php
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  • 05. März 2015
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