Bosch
Media Service

Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

Schlagzeilen

Dr. Uwe Thomas folgt ab 1. Juli auf Robert Hanser Wechsel an der Spitze des Bosch-Geschäftsbereiches Automotive Aftermarket

  • Robert Hanser führte den Geschäftsbereich seit sieben Jahren
  • Erfolgreicher Strategiewandel vom Handelshaus zum Systemanbieter für den Werkstattmarkt weltweit
  • Dr. Uwe Thomas arbeitet seit 1989 in leitenden Positionen bei Bosch
Karlsruhe – Nach sieben Jahren erfolgreicher Arbeit als Vorsitzender des Bereichsvorstandes Automotive Aftermarket der Robert Bosch GmbH beendet Robert Hanser altersbedingt am 30. Juni 2013 seine Tätigkeit. Er tritt am 1. Juli in die Geschäftsführung der Bosch Management Support GmbH ein, in der Senior Experten weltweit beratend für Bosch im Einsatz sind.

Unter Hansers Leitung vollzog der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket einen grundlegenden Strategiewandel vom reinen Handelshaus zum umfassenden, weltweit aufgestellten Systemanbieter für den Werkstattmarkt. Die Diagnostics-Sparte wurde ausgebaut und zudem weltweit Produktionsstätten errichtet, die Teile für den Werkstattmarkt fertigen. Heute hat der Bosch-Geschäftsbereich mit einem Umsatz von über 5 Milliarden Euro und mit rund 17 000 Mitarbeitern an weltweit 150 Standorten im Automotive Aftermarket eine starke Position.

Zum 1. Juli 2013 übernimmt Dr. Uwe Thomas (56) die Leitung des Bereichsvorstands von Bosch Automotive Aftermarket in Karlsruhe. Dr. Thomas kann auf eine langjährige Karriere bei Bosch verweisen. Nach Betriebswirtschaftsstudium und Promotion an der Universität Mannheim trat er 1989 als Abteilungsleiter Produktmanagement Handelserzeugnisse in den Bosch Geschäftsbereich Automotive Aftermarket ein. Nach weiteren Stationen innerhalb des Bereiches in Paris und als Direktor Export wechselte er Anfang 2001 als Vorstand zur Robert Bosch AG, Wien, wo er für den Bereich Verkauf Handel Mittel- und Osteuropa zuständig war. 2003 wurde er zum Alleinvorstand der österreichischen Bosch-Tochter berufen. Seit März 2006 ist Dr. Thomas Vorsitzender des Bereichsvorstands der Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim.
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  • 20. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Kfz-Ersatzteile / Diagnostics / Werkstattausrüstung / Werkstattkonzepte
  • Bilder: 1

Engagement für leistungsfähige Energiespeicher: Bosch, GS Yuasa und Mitsubishi Corporation arbeiten an der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien

  • Lithium-Ionen-Batterien sind Grundlage für die Mobilität der Zukunft
  • Start der strategischen Zusammenarbeit: Anfang 2014
Stuttgart/Kyoto/Tokyo – Die Robert Bosch GmbH und die japanischen Unternehmen GS Yuasa International Ltd. mit Sitz in Kyoto und die Mitsubishi Corporation, Tokyo, wollen gemeinsam an der nächsten Generation von leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien arbeiten. Sie sind wesentliche Grundlage für die Mobilität der Zukunft wie etwa Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. Ziel ist es, durch intelligentes Zellmanagement und Fortschritte bei der Elektrochemie und den Materialien, den Energieinhalt signifikant zu steigern. Damit sinken Gewicht und Platzbedarf und die Reichweite von Elektrofahrzeugen steigt.

Die drei Unternehmen planen dazu ein Gemeinschaftsunternehmen für Forschung und Entwicklung zu gründen und die Muttergesellschaften bei Vertrieb und Marketing zu unterstützen. Der Start des Joint Ventures mit Sitz in Stuttgart ist für Anfang 2014 vorgesehen. Die Gründung steht unter dem Vorbehalt der kartellbehördlichen Zustimmung.

An dem Unternehmen wollen sich Bosch mit 50 Prozent, und GS Yuasa und Mitsubishi Corporation mit jeweils 25 Prozent beteiligen. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sollen entsprechend dieser Aufteilung besetzt werden.

Bosch steuert sein Know-how bei Fertigungsprozessen und Qualitätsmanagement für komplexe Großserienerzeugnisse bei. Mit den Kompetenzen bei Batteriepacks und Batteriemanagementsystemen ist Bosch spezialisiert auf die Überwachung und Regelung der Zellen und des Gesamtsystems, sowie auf die Integration in das Fahrzeug. Zusätzlich unterstützt Bosch die gemeinsamen Aktivitäten mit seinem gesamten Portfolio an Komponenten der Elektromobilität.

GS Yuasa bringt seine langjährigen Erfahrungen ein, Lithium-Ionen-Zellen mit hoher Energiedichte für eine gesteigerte Reichweite zu fertigen und integriert sein Wissen auf dem Feld der Materialsysteme und Elektrochemie. Als etablierter Hersteller für automotive und nicht-automotive Lithium-Ionen-Batteriezellen verfügt GS Yuasa über eine starke Entwicklungsmannschaft und moderne Fertigungslinien mit hohem Automatisierungsgrad.

Die Mitsubishi Corporation wird ihr weltweites Vertriebsnetzwerk und ihre Erfahrung als global agierender Konzern einbringen. Dazu nutzt Mitsubishi seine Stärken beim Aufbau von globalen Wertschöpfungsketten, die Rohstoffe, Materialien und Vertrieb umfassen, um das Gemeinschaftsunternehmen voranzubringen.
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  • 19. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Vielfältiges Angebot zur Intersolar, 19.-21. Juni Batterien von Bosch sichern die Energie von Wind und Sonne Kapazitäten von Kilowatt- bis Megawattstunden

  • Eckpfeiler der Energiewende – 200 000 Stunden Erfahrung
  • Zuverlässige Lösungen für moderne Netzinfrastruktur
  • Nachhaltige Stromversorgung zur passenden Zeit
Stuttgart/München – Um die Energie von Wind und Sonne zur rechten Zeit verfügbar zu machen, informiert Bosch auf der Messe Intersolar in München (19. bis 21. Juni) über seine reichhaltige Palette an Stromspeichern. Deren Kapazität reicht von der Versorgung eines Einfamilienhauses bis zu einer Ortschaft. Speicher sind ein Eckpfeiler der Energiewende, weil sie das schwankende Angebot von Wind- und Sonnenenergie für den späteren Abruf sichern und die erneuerbaren Energien auf diese Weise besser ins bestehende Stromnetz integrieren. Nutzer können mit solchen Speichern ein Stück weit unabhängig von den Energieversorgern werden.

Speicher für den Haushalt
Das Angebot von Bosch auf der bedeutenden Leitmesse für Solaranwendungen umfasst unter anderem den BPT-S 5 Hybrid von Bosch Power Tec. Dieser Stromspeicher von der Größe eines Gefrierschranks sichert – etwa in Einfamilienhäusern –, tagsüber die Energie einer Photovoltaik-Anlage, die dann von der Familie verbraucht werden kann, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Der BPT-S 5 Hybrid von Bosch ist ab einer Speicherkapazität von 4,4 kWh erhältlich und je nach Bedarf in 2,2 kWh-Schritten auf bis zu 13,2 kWh modular erweiterbar. Er ist das weltweit einzige PV-Speichersystem, bei dem das gesamte System Bauartgeprüft ist: alle Komponenten des Systems sind von einem unabhängigen Institut auf Sicherheit überprüft worden und erfüllen höchste internationale Sicherheitsstandards. Bosch Power Tec hat bereits 200 000 Stunden Erfahrung mit seinen Stromspeichern. Auf die Sicherheit der Batterien wurde besonderes Augenmerk gelegt: ausgeklügelte Software zur individuellen Überwachung jeder einzelnen Batteriezelle sowie konstruktive Lösungen im Gehäuse machen dieses System in puncto Sicherheit einzigartig.

Förderung
Am 1. Mai 2013 trat ein Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) und der KfW-Bankengruppe in Kraft. Das Programm fördert stationäre dezentrale Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist. Die Qualifikation für das Förderprogramm ist an strenge technische Vorgaben geknüpft. Der seit vergangenem Jahr erhältliche BPT-S 5 Hybrid von Bosch Power Tec erfüllt alle technischen Voraussetzungen und ist deshalb in vollem Umfang förderfähig. Um einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung zu leisten, ist zum Beispiel die dauerhafte Reduzierung der Einspeiseleistung auf 60 Prozent vorgeschrieben. Diese Anforderung setzt des Bosch-Speichersystem problemlos und intelligent um.

Bosch Energy Storage Solutions
Zudem präsentiert Bosch Energy Storage Solutions auf der Intersolar weitaus größere Lösungen mit einer Kapazität im Bereich von Kilowatt- bis Megawattstunden. Speicher, die beispielsweise eine Kapazität bis zu hundert Kilowattstunden haben, können in der Industrie zur Kappung teurer Lastspitzen eingesetzt werden. 100 Kilowattstunden reichen aus, um 1 500 Hemden zu bügeln, 400 Mittagessen auf einem Herd zu kochen oder nachts die LED-Beleuchtung einer 2 000-Einwohner- Gemeinde zu betreiben. Zur optimalen Integration der stark fluktuierenden Energie von Wind und Sonne stehen aber auch Speicher in der Größenordnung von Megawattstunden zur Verfügung.

Zur Integration von Windenergie und zur Stabilisierung des Netzes wird Bosch im Norden Deutschlands 2013 ein solches Batteriesystem in Megawatt-Größe bauen, betreiben und ins Stromnetz integrieren. Die Batterie kann vier Stunden lang eine Leistung von einem Megawatt abgeben, also vier Megawattstunden. Damit können etwa 400 Einfamilienhäuser für einen ganzen Tag mit Strom versorgt werden.

Entscheidung nach Wetterlage
Diese Batterien wissen dank einer selbst entwickelten Software, wie viel Strom gerade sowohl erzeugt als auch gebraucht wird. Damit kann das Gerät entscheiden, ob der Strom gespeichert oder ins Netz abgeben wird. Anhand der Wettervorhersage berechnen sie auch, ob Energie für den nächsten Tag zurückgehalten werden sollte. In den angestrebten intelligenten Stromnetzen der Zukunft (Smart Grids) dienen kleine und große Batterien zum bestmöglichen Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage. Im norddeutschen Ort Braderup realisiert Bosch Energy Storage Solutions im Lauf des Jahres eine der größten Batterien Europas – um den Strom eines ganzen Windparks zwischenzuspeichern.

Im Rahmen einer Analyse ermittelt Bosch auf Wunsch die nötige Anlagengröße und übernimmt die detaillierte Planung schlüsselfertiger Komplettlösungen. Eine speziell für diese Analyse (Energie-Audit) entwickelte Planungssoftware bestimmt die optimale Auslegung des Systems und der Betriebsführung.

Hintergrund erneuerbare Energien
Die Bundesregierung rechnet damit, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoenergieverbrauch bereits im Jahr 2020 bei 19,6 Prozent liegen wird. Bis 2030 soll sogar die Hälfte des Strombedarfes durch regenerative Quellen gedeckt werden. Zudem gilt der verstärkte Einsatz regenerativen Energien als ein Schlüssel beim Klimaschutz. Daher ist ein nachhaltiger Umbau des Energiesystems auf vielen Ebenen nötig.

Information zum Ausstieg von Bosch aus der kristallinen Photovoltaik
Am 22. März 2013 hat die Robert Bosch GmbH bekannt gegeben, dass sie bis Anfang 2014 aus dem Geschäftsfeld kristalline Photovoltaik und der Entwicklung, der Fertigung und dem Vertrieb von Ingots, Wafern, Zellen und Modulen aussteigen wird.
Das Geschäft der Bosch Power Tec GmbH als Anbieter von hocheffizienten Solarwechselrichtern und zukunftsweisenden Stromspeichertechnologien wird weitergeführt.

Internet
Weitere Details zum KfW-Förderprogramm:
http://bit.ly/10pfnTi
http://bit.ly/16z40Na
Startseite Messe Intersolar:
http://bit.ly/10xZLZS
Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung für erneuerbare Energie:
http://bit.ly/Sdr2SW
Bundesverband Erneuerbare Energie zur Zukunft der Stromversorgung:
http://bit.ly/13LxoMN
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  • 19. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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  • 17. Juni 2013
  • Pressemappe
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Bilder: 46
  • Videos: 22
  • Presseinformationen: 24

Le Mans-Teams setzen auf Bosch-Technik Neues System zur Kollisionswarnung im Renneinsatz

  • Technik von Bosch im Audi R18 e-tron quattro, Ferrari 458 Italia, GT2 Corvette C6.R, Porsche 911 RSR und Porsche 911 GT3 RSR sowie SRT Viper GTS-R
  • Radarbasiertes System zur Kollisionswarnung im Einsatz bei Corvette Racing
  • Seit 2000 gewinnen in Le Mans Fahrzeuge mit Bosch-Einspritztechnik
In diesem Jahr gehen beim 90-jährigen Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans 21 Fahrzeuge mit Technik von Bosch an den Start. Sie sind ausgestattet mit Diesel- und Benzineinspritztechnik, Hybridkomponenten, Steuergeräten, Displays, Datenspeichern, Telemetrie-Systemen, Startern und Generatoren sowie Kabelbäumen und Sensoren von Bosch.

Radarbasiertes System zur Kollisionsvermeidung
Erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans setzt das Team von Corvette Racing ein neues System zur Kollisionswarnung ein, das von dem amerikanischen Motorsport-Ausrüster Pratt & Miller in Zusammenarbeit mit Bosch Motorsport entwickelt wurde. Gerade bei Langstreckenrennen birgt der Geschwindigkeitsunterschied der Fahrzeuge ein hohes Gefahrenpotenzial, wenn die schnellen Fahrzeuge der LMP-Prototypenklassen die seriennahen GTE-Fahrzeuge überrunden. Das neue System basiert auf einem Long-Range-Radarsensor der dritten Generation (LRR3) von Bosch, der an der Rückseite des Fahrzeuges verbaut ist. Mit einem Öffnungswinkel von bis zu 30 Grad sieht er rund 250 Meter weit hinter das Fahrzeug und erfasst gleichzeitig bis zu 32 Objekte sowie deren Abstand und Relativgeschwindigkeit zum eigenen Auto. Kombiniert mit einer Videoaufnahme zeigt das System dem Fahrer auf einem Display im Cockpit die Fahrzeuge an, die sich hinter ihm befinden, wie schnell sie sich nähern und auf welcher Seite sie überholen. „Der Fahrer erkennt so jederzeit, was hinter ihm passiert – ein Riesenvorteil gerade bei Regen und Nachtfahrten“, erklärt Dr. Klaus Böttcher, Leiter von Bosch Motorsport, die Vorteile des Systems.

Einspritztechnik für alle Fahrzeugklassen
Einspritztechnik von Bosch ist seit dem Jahr 2000 ein Siegesgarant beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. In den vergangenen sechs Jahren haben sich ausschließlich Fahrzeuge mit Diesel- und Diesel-Hybridantrieb von Audi Sport und Peugeot Sport den Gesamtsieg gesichert. Für den Rennhybriden Audi R18 e-tron quattro ist Bosch auch 2013 Entwicklungspartner und liefert sowohl die Einspritztechnik als auch Teile des Elektroantriebs.

An den Start geht beim Langstreckenklassiker 2013 auch wieder die Benzin-Direkteinspritzung von Bosch. Die Ferrari 458 Italia-Fahrzeuge der GTE-Klassen nutzen das System, das auf den neusten Erkenntnissen der Serientechnik basiert und für die Anforderungen des Rennsports optimiert ist. Das Benzin-Direkteinspritzsystem umfasst mit dem Steuergerät MS 5.1 und der Hochdruck-Endstufen-Box HPI 5 alle elektronischen Komponenten und mit den Hochdruck-Einspritzventilen HDEV 5 sowie der Hochdruckpumpe HDP 5 mit integriertem Mengensteuerventil die gesamte Kraftstoff-Hydraulik. Das elektrisch angesteuerte Hochdruck-Magnetventil HDEV 5 mit Mehrlochtechnik wurde kundenspezifisch ausgelegt und das Strahlbild individuell an die Brennraumgeometrie des Rennmotors angepasst. Bosch Motorsport liefert die besonders kleine und leichte Hochdruckpumpe HDP 5, deren Nockenprofil auf die Eigenschaften des Motors hin ausgelegt wurde.

Umfassendes Programm für den Motorsport
Neben den Einspritzsystemen nutzen zahlreiche Teams weitere Technik von Bosch. So fahren die Ferrari 458 Italia-Fahrzeuge zudem mit einem kundenspezifisch angepassten Display DDU 8 des deutschen Zulieferers. Corvette Racing setzt für ihre GT2 Corvette C6.R-Fahrzeuge die Motorsteuerung, den Datenlogger sowie das Display DDU 7 ein. Die SRT Viper GTS-R-Fahrzeuge nutzen erstmals die Motorsteuerung und den Datenlogger von Bosch. Alle Produkte wurden speziell für den Motorsport entwickelt, in Kleinserien gefertigt und mit kundenspezifischer Software an die Rennfahrzeuge angepasst. Ebenfalls von Bosch Motorsport ist das Telemetrie-System. Es übermittelt über ein Funkmodem Daten zwischen Fahrzeug und Box und ermöglicht den Technikern damit jederzeit einen Blick auf den technischen Zustand der Fahrzeugsysteme. Für die Porsche 911 RSR und Porsche 911 GT3 RSR-Fahrzeuge liefert Bosch das Motorsteuergerät, den Motor-Datenspeicher sowie den Starter und eine Vielzahl von Sensoren. Die größtenteils auf Serientechnik basierenden Komponenten sind für die hohen Anforderungen eines Langstreckenrennens hin angepasst.
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  • 17. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Bilder: 2

Diesel dominieren „24 Stunden von Le Mans“ Bosch beliefert Audi Sport mit Diesel- Hybridtechnik

  • Bosch liefert Einspritztechnik und Motor-Generator-Einheit
  • Diesel-Hybrid Audi R18 e-tron quattro mit Bosch-Technik
  • Seit 2006 ist Diesel-Einspritztechnik von Bosch ein Siegesgarant in Le Mans
Sollte am 23. Juni erneut ein Audi die 24 Stunden von Le Mans gewinnen, dann auch dank fortschrittlicher Diesel-Hybrid-Technik von Bosch. Denn von 2006 bis 2008 sowie 2010 bis 2012 entschied Audi Sport mit Diesel- und Diesel-Hybridfahrzeugen den Langstreckenklassiker für sich – an Bord war immer Technik von Bosch. Für den Rennhybriden Audi R18 e-tron quattro ist Bosch Entwicklungspartner und liefert sowohl die Einspritztechnik als auch Kernkomponenten des Elektroantriebs. „Bosch und Audi kombinieren das hohe Drehmoment und den niedrigen Verbrauch des Diesels mit der Kraft eines zusätzlichen Elektroantriebs“, sagt Dr. Markus Heyn, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Bosch Diesel Systems. „Diese Vorteile kommen auch dem Diesel-Fahrer täglich im normalen Straßenverkehr zu Gute.“ 2012 hatte rund die Hälfte aller neu zugelassenen Pkw in Deutschland einen Dieselantrieb.

Speziell angepasstes Hybrid-System für Le Mans Serie
Freilich handelt es sich bei den Systemen der Le Mans Boliden um Sonderanfertigungen. Die Motor-Generator-Einheit entwickelte Audi Sport zusammen mit Bosch als technischem Partner speziell für den Einsatz im Audi R18 e-tron quattro. Die an der Vorderachse verbaute MGU mit integrierter Leistungselektronik speist die beim Bremsen zurückgewonnene Energie elektrisch in einen Schwungradspeicher ein. Beim Beschleunigen treibt die MGU die Vorderachse des Rennwagens über zwei Elektromotoren an. Die Elektromotoren liefern eine Leistung von zusammen über 160 kW (218 PS). Diese Motoren geben dem ohnehin schon drehmomentstarken Diesel einen zusätzlichen Beschleunigungsschub.

Weiterhin liefert Bosch das gesamte Common-Rail-Einspritzsystem an Audi Sport. Es umfasst Hochdruckpumpe, Injektoren und Hochdruck-Rail. Darüber hinaus liefert Bosch Motorsport das individuell gefertigte Steuergerät MS 24, den Starter und den Generator sowie den Fahrzeugkabelbaum und das Telemetrie-System. Dieses übermittelt während des Rennens alle relevanten Fahrzeugdaten vom Fahrzeug über Funk und WLAN an die Box und ermöglicht den Technikern damit jederzeit einen Blick auf den technischen Zustand der Fahrzeugsysteme. Ebenfalls an Bord der Audi-Boliden: die elektrounterstützte Zahnstangenlenkung. Sie wurde von Audi Sport in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH und der ZF Lenksysteme GmbH entwickelt, einem 50:50-Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG.
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  • 17. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik

Geschäftsbereich Packaging Technology: Bosch plant Übernahme von Tecsor in Frankreich Einstieg in PET-Blastechnik

  • Strategisch wichtige Ergänzung zur 2012 zugekauften Ampack GmbH
  • Ausbau des Verpackungsbereichs flüssiger Nahrungsmittel
  • Blasen und Füllen von bis 32 000 PET-Flaschen pro Stunde
Meyreuil / Waiblingen – Bosch Packaging Technology, führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, plant die Vermögenswerte der französischen Tecsor Machines et Systèmes S.A.S. mit Sitz in Meyreuil nahe Marseille zu übernehmen. Entsprechende Verträge wurden am 11. Juni 2013 unterzeichnet. Tecsor entwickelt und vertreibt Maschinen zum Herstellen und Füllen von PET-Behältern für flüssige und pastöse Nahrungsmittel. Das 2005 gegründete Unternehmen erzielte 2012 einen Umsatz von rund zwei Millionen Euro. Tecsor beschäftigt 14 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die geplante Übernahme steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.

Getränke- und Nahrungsmittelindustrie Hauptabnehmer
PET-Behälter kommen etwa als Milchflaschen oder Joghurtbecher in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz. Zwischen 6 000 und 32 000 Flaschen pro Stunde kann eine von Tecsor entwickelte Maschine mit spezieller Blastechnik produzieren und füllen.

Ausbau des Bereichs flüssiger Nahrungsmittel
„Mit Tecsor bauen wir unser Engagement im Bereich flüssiger Nahrungsmittel weiter aus“, sagte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. Im Oktober 2012 hatte der Verpackungsspezialist den bayerischen Maschinenbauer Ampack aus Königsbrunn übernommen, zu dessen Portfolio Becher- und Flaschenabfüllmaschinen gehören. Diese werden hauptsächlich für das Abfüllen und Verpacken hochsensibler Lebensmittel wie Milchprodukte, Babynahrung sowie Krankenhaus-Nahrungsmittel eingesetzt.

Maschineneinsatz spart Material, Energie und Kosten
Ampack ist Technologieführer im Segment der keimarmen und aseptischen Verarbeitung vorgefertigter Becher und Flaschen. Das bestehende Angebotsportfolio in diesem Bereich kann Bosch nach der Übernahme von Tecsor durch die eigene Fertigung von Bechern und Flaschen abrunden. „Mit dem neuen Maschinenangebot sparen unsere Kunden Material, Energie und Kosten, Bosch Packaging Technology wiederum verbessert dadurch seine Ausgangslage auf dem Markt“, sagte Klefenz.

Hintergrundinformation zum Kunststoff PET
PET (Polyethylenterephthalat) ist ein thermoplastischer und recyclebarer Kunststoff, der häufig zum Herstellen von Kunststoffbehältern verwendet wird. Auf speziell entwickelten Maschinen und mittels eines thermischen Verfahrens wird der zu formende Behälter (Flasche oder Becher) aus einem PET-Rohling hergestellt. Dieses Verfahren ist Grundlage des Tecsor-Geschäftsmodells, mit dessen Übernahme Bosch Packaging Technology den Einstieg ins Maschinengeschäft für PET-Behälter vollziehen will.
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  • 12. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 1

Fabrik der Zukunft Bosch Projektpartner bei energieeffizienter Modellfabrik eta Gemeinsames Forschungsprojekt mit TU Darmstadt

  • Ziel: bis zu 40 Prozent weniger Energieverbrauch
  • Bosch unterstützt mit Know-how und Infrastruktur
  • Bosch ist Mehrkämpfer für die energieeffiziente Industrie
Darmstadt – Bosch ist Industrie- und Forschungspartner für die „eta-Fabrik“. Es handelt sich dabei um das Projekt „Energieeffiziente Fabrik für interdisziplinäre Technologie- und Anwendungsforschung“ der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Ziel des Projektes ist es, den Energieverbrauch in der industriellen Produktion weiter zu reduzieren und zu optimieren. Die Projektbeteiligten gehen von einem Einsparpotenzial von bis zu 40 Prozent aus. Um dies zu belegen, werden Forscher und Anwender die Energieeffizienz der eta-Fabrik unter praxisnahen Bedingungen optimieren. Dazu wird auf dem Campus der TU eine Modell- und Forschungsfabrik errichtet. Besonderheit des Projektes ist der interdisziplinäre Ansatz zur Reduktion des Energieverbrauchs. Alle Teilsysteme einer Fabrik wie Gebäude, technische Infrastruktur sowie Maschinen und Anlagen werden ganzheitlich betrachtet und energetisch optimiert.

Auf dem Weg zur Energiewende
„In der energetischen Vernetzung von einzelnen Produktionsanlagen und der Peripherie wie Dach und Fassade liegt enormes Potenzial. Der ganzheitliche Ansatz des eta-Forschungsvorhabens ist deshalb für uns der Hauptgrund, warum wir uns daran beteiligen“, sagte Dr. Werner Struth, der für Fertigungskoordination und Umweltschutz zuständige Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Energie erst gar nicht zu verbrauchen bzw. sie effizient zu nutzen, ist immer noch der beste Weg zur Energiewende“, so Struth weiter. Die Bosch-Tochterunternehmen Bosch Rexroth und Bosch Thermotechnik steuern neben Fach- und Prozesswissen auch technische Infrastruktur bei. So stammt beispielsweise die Produktionsanlage der Fabrik von Bosch Rexroth. Bosch Thermotechnik unterstützt unter anderem mit einer ORC-Anlage (Organic Rankine Cycle).

Bosch: Mehrkämpfer für die energieeffiziente Industrie
Die Industrie ist weltweit der zweitgrößte Energieverbraucher. Bosch arbeitet deshalb intensiv daran, die Energieeffizienz der eigenen Fertigungsstätten zu erhöhen. Am Standort Homburg/Saar haben die Bosch-Energieexperten beispielsweise energieintensive Reinigungsanlagen energetisch optimiert. Der Standort wurde Anfang Juni 2013 für den systematischen Ansatz mit dem Deutschen Ideenpreis ausgezeichnet. Bosch Rexroth bietet darüber hinaus seinen Kunden Energieeffizienzberatung an. Die Systematik „Rexroth 4EE“ (For Energy Efficiency) ist ebenfalls ein ganzheitlicher Ansatz zur Optimierung von Produktionsanlagen. Dabei werden nicht nur einzelne Produktionsschritte energetisch optimiert sondern ganze Fertigungssyteme. Bosch Thermotechnik bietet mit ORC-Systemen eine Technologie zur intelligenten Nutzung von Abwärme – einer der Schwerpunkte des eta-Projektes.

Bosch-Gruppe: 20 Prozent bis zum Jahr 2020
Über 30 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf die Industrie. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, bis 2020 die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) der Fertigungsstandorte gegenüber dem Referenzjahr 2007 um 20 Prozent zu senken. Die Energieeffizienz soll um 20 Prozent verbessert werden. Mehr als die Hälfte der weltweit rund 260 Standorte des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens ist nach der international gültigen Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert. Weitere Informationen zum Thema unter www.csr.bosch.com.

Über die eta-Fabrik
Am eta-Projekt für die energieeffiziente Modellfabrik der Zukunft beteiligen sich zwei Universitäten, drei Forschungseinrichtungen und zwölf Unternehmen. Die wissenschaftliche Führung liegt beim Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der Technischen Universität Darmstadt. Finanziell getragen wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Land Hessen sowie die Industriepartner. Die Projektlaufzeit beträgt zunächst vier Jahre. Die Ergebnisse des Projektes sollen auch der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen. Über einen Industriekreis fließen die Ergebnisse in die künftige Konzeptionierung energiesparender Produktionsstätten ein. Weitere Informationen zur eta-Fabrik unter http://www.eta-fabrik.de.

Videolink: Eine Videoanimation der Modellfabrik finden Sie hier: http://bit.ly/10V5lug
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  • 11. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 4

Auszeichnung für vielfältigste Arbeitgebermarke Bosch holt Deutschen Diversity-Preis

  • Diversity ist Arbeitsalltag bei Bosch
  • Studierende bewerten Diversity-Kultur von Arbeitgebern
  • Personalgeschäftsführer Kübel: „Vielfalt ist unser Innovationsmotor“
Berlin/Stuttgart – Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch erhielt gestern Abend in Berlin den Deutschen Diversity-Preis 2013. In der Kategorie „Bestes Diversity-Image“ setzte sich Bosch in einer repräsentativen Umfrage unter 30 000 Studierenden und Berufseinsteigern an die Spitze. Sie bewerteten zum Beispiel die Kultur der Chancengleichheit von Frauen und Männern, flexible Arbeitsbedingungen oder die Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit. Der Deutsche Diversity-Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Die Zeitschrift Wirtschaftswoche verleiht zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey die Auszeichnung zum zweiten Mal. Die Kategorie „Bestes Diversity-Image“ gewann zuletzt der US-Internetkonzern Google.

„Vielfalt ist bei Bosch ein fester Bestandteil der Personalpolitk, weil sie wichtige Impulse für unsere Innovationsfähigkeit liefert“, sagte Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Preisverleihung im Berliner E-Werk. „Gleichzeitig fördert es Kreativität und die Mitarbeitermotivation rund um den Globus. Das bleibt auch von jungen Nachwuchskräften nicht unentdeckt. Deshalb freuen wir uns über diese Wertschätzung ganz besonders.“

Bosch: Diversity-Management mit vier Dimensionen
Kulturelle Vielfalt nahm bereits Gründer Robert Bosch in die Unternehmenswerte auf. Mittlerweile ist Diversity ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Vielfalt setzt sich bei Bosch aus den vier Dimensionen Alter, Geschlecht, Nationalität und Arbeitskultur zusammen. Die Unterschiedlichkeit sieht das Unternehmen als Stärke, um Ideenreichtum und Kreativität zu fördern: Bis 2020 will Bosch einen Anteil von 20 Prozent Frauen in Führungspostionen erreichen, mittlerweile sind in Deutschland bereits Mitarbeiter aus über 100 Nationalitäten tätig. Auch das Arbeiten in altersgemischten Teams steht immer mehr im Fokus: Rund 1 600 Bosch-Pensionäre geben weltweit ihre Erfahrung als Seniorexperten weiter und viele Führungskräfte bereiten sich auf eine älter werdende Belegschaft in Seminaren vor.

Vielfältige Arbeitskultur, Vernetzung der Mitarbeiter
Die Arbeitskultur nimmt in der unternehmensweiten Diversity-Strategie einen besonderen Stellenwert ein: Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle helfen, den Anforderungen der Mitarbeiter über Länder-, Geschäftsbereichs- und Kulturgrenzen hinweg gerecht zu werden (1). Sie sollen ermöglichen, individuelle Karrierewünsche, Lebensstile und private Ziele besser zu vereinbaren. Weltweit testen 500 Führungskräfte dieses Jahr flexibles Arbeiten für mindestens drei Monate, um sich als Vorbilder für neue Arbeitsformen einzubringen (2). Gleichzeitig fördern zahlreiche Mitarbeiternetzwerke den bereichsübergreifenden Austausch zu vielen Diversity-Aktivitäten.

Mehr Informationen im Internet:
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Deutscher Diversity-Preis: http://diversity-preis.de

(1) Siehe Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“ vom 11.03.2013.
(2) Siehe Presseinformation „500 Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten“ vom 06.06.2013.
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  • 11. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 3

Ausbau der internationalen Präsenz: Bosch baut neue Produktionsstätte für Heizgeräte in Russland Gesamtinvestition von mehr als 20 Mio. Euro

  • Produktionsstart für das erste Quartal 2014 geplant
  • 190 neue Arbeitsplätze bis 2016
  • 8.000 Quadratmeter Produktionsfläche
Engels – Die Bosch-Gruppe hat den Grundstein für eine neue Produktionsstätte ihres Geschäftsbereichs Thermotechnik in Engels/Russland gelegt. Hier werden ab dem ersten Quartal 2014 wandhängende Heizwertgeräte und Industriekessel der Marken Bosch und Buderus produziert. Mehr als 20 Millionen Euro investiert der internationale Technik- und Serviceanbieter am Standort. „Mit dem neuen Fertigungsstandort erfüllen wir den wachsenden Bedarf unserer staatlichen, gewerblichen und privaten Kunden in Russland an zuverlässigen und modernen Heizgeräten der Marken Bosch und Buderus“, sagt Gerhard Pfeifer, Vertreter der Bosch Gruppe in Russland und den GUS-Staaten. Bis 2016 sollen am neuen Standort bis zu 190 Arbeitsplätze entstehen.

Das neue Werk entsteht am bestehenden Bosch Standort in Engels. In der neuen Anlage mit einer Fläche von 8.000 Quadratmetern werden sechs verschiedene Modelle von Drei-Zug-Kesseln im Leistungsbereich zwischen 2,5 und 6,5 Megawatt für industrielle Anwendungen produziert. Ebenfalls zum Produktprogramm gehören mehr als 30 Modelle wandhängender Gasheizwertgeräte der Marken Bosch und Buderus in den Leistungsklassen von 18 bis 35 Kilowatt.

Bosch ist seit 1996 in der rund 850 Kilometer von Moskau entfernten Region Saratow aktiv. Heute arbeiten in Engels 1.500 Mitarbeiter der Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik und Power Tools.

Die ersten Bosch Produkte kamen 1904 auf den russischen Markt. Heute bietet das Unternehmen eine breite Palette hochwertiger Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik und Ersatzteile, Power Tools, Heiztechnik, Sicherheitssysteme, Verpackungstechnik sowie integrierte Systemlösungen für die Automatisierung von Fertigungsprozessen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Bosch in Russland mit mehr als 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1 Mrd. Euro.
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  • 07. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 2

Gesellschaftliche und geschäftliche Chancen Bosch-Chef Denner sieht in vernetzter Produktion Potenziale für den Standort Deutschland Deutschland braucht wettbewerbsfähige Industriebasis

  • Schulterschluss von Industrie und IT-Branche gefordert
  • Bosch ist doppelter Akteur in Industrie 4.0
  • Neue Technologien führen zu neuen Geschäftsmodellen
Berlin – Bosch erwartet von der digitalen Vernetzung der industriellen Produktion große Potenziale für den Standort Deutschland. Für die so genann¬te vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) sieht Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, den Standort Deutschland gut aufgestellt. „Durch intensive Kooperation von Ausrüstern, Anwendern sowie Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen hat Deutschland gute Voraussetzungen, die Chancen dieser Entwicklung bestmöglich zu nutzen“, sagte Denner anläss¬lich des Jahreskongresses des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elekt¬roindustrie (ZVEI) in Berlin.

Industriesektor: Triebfeder wirtschaftlicher Entwicklung
Der Einzug des Web 3.0, des Internet der Dinge und Dienste, in die industrielle Fertigung, biete Deutschland in zweierlei Hinsicht enorme Chancen, bekräftigte Denner. Zum einen würden deutsche Unternehmen Technologien und Produkte für die vernetzte Industrie entwickeln, verkaufen und exportieren. Zum anderen werde der Einsatz dieser Technologien die Effizienz und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie verbessern. Mit über 20 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) spiele das produzierende Gewerbe in Deutschland nach wie vor eine bedeutende Rolle. „Das Beispiel Deutschland zeigt, dass der Industriesektor und der Erhalt seiner Wettbewerbsfähigkeit noch immer Triebfeder wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung sein können“, so Denner. Nicht ohne Grund forcierten beispielsweise die USA die (Re-)Industrialisierung der eigenen Wirtschaft. Auch die EU-Kommission hat entsprechende Strategiepapiere vorgelegt. Hier soll der Anteil der Industrie am BIP bis 2020 von derzeit rund 15 auf 20 Prozent steigen. Die chinesische Regierung setzt verstärkt auf die anspruchsvolle Produktion hochwertiger Güter.

Nächster Schritt: Konkrete Anwendungen und Produkte
Ungeachtet der zunehmenden Konkurrenz aus Asien seien deutsche Firmen führend im Anlagen- und Maschinenbau, so der Bosch-Chef weiter. Auch im Bereich der IT, der Embedded Systems und der Automatisierungstechnik verfügten deutsche Unternehmen über umfangreiches Know-how und kompetente Mitarbeiter. Mit der von den Verbänden BITKOM, VDMA und ZVEI getragenen Plattform „Industrie 4.0“ sei der Rahmen für eine konzertierte Umsetzung der vernetzten Produktion geschaffen. Jetzt müssten zügig konkrete Anwendungen und entsprechende Produkte auf den Markt gebracht werden, sagte Denner. Er forderte die Kongressteilnehmer auf, sich an der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu beteiligen: „Die deutschen Industrieunternehmen müssen den Weg zur vernetzten Produktion aktiv mitgestalten und dürfen hier den Anschluss nicht verlieren.“

Bosch: Doppelter Akteur auf dem Weg zur Fabrik 4.0
Für Bosch sieht Denner ebenfalls eine doppelte Akteursrolle. Das Unternehmen setzt selbst Techniken und Software ein, um die eigene Fertigungsbasis zu vernetzen. Darüber hinaus entwickelt Bosch auch Lösungen in diesem Bereich. Eine von Bosch Software Innovations entwickelte Software-Suite beispielsweise optimiert durch Vernetzung den gesamten Instandhaltungsprozess. Ein Beispiel für die Herausforderungen der industriellen Vernetzung ist der reibungslose Datenaustausch. Diesen hat Bosch bereits erfolgreich am Standort Homburg/Saar in der Diesel-Injektorfertigung umgesetzt. Vom Zulieferer bis zum Automobilhersteller wird dort die Produktion von Injektoren mittels RFID-Technologie (radio-frequency identification) gesteuert.

Web 3.0: kein Selbstzweck – neue Geschäftsmodelle gefragt
Grundsätzlich erwartet Denner, der auch für Forschung und Entwicklung zuständig ist, eine neue Qualität technischer Kollaboration durch das Internet der Dinge und Dienste. Ziel von Bosch sei es, eine hohe Anzahl technischer Geräte und Systeme internetfähig zu machen. Auf dem Weg zum Web 3.0 müsse noch viel Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die Möglichkeiten seien heute teilweise noch unbekannt. „Das Web 3.0 ist kein Selbstzweck. Die sich aus der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche ergebenden neuen Geschäftsmodelle bieten ein beachtliches Marktpotenzial“, prognostizierte Denner.

Bereits 2015 werden nach Schätzungen von Bosch mehr als sechs Milliarden Dinge wie Fahrzeuge, Sicherheitssysteme, PCs und Smartphones mit dem Internet verbunden und miteinander vernetzt sein. Zum Durchbruch werde dem Internet der Dinge und Dienste jedoch erst der Austausch sensorbasierter Informationen verhelfen. Denner weiter: „Aus Daten muss Wissen, aus Wissen muss Nutzen werden. Aus den technischen Möglichkeiten des Web 3.0 wird Bosch lukrative Dienste und Geschäftsmodelle ableiten, die zu einem Plus an Lebensqualität für die Menschen führen.“

Hintergrund:
Mehr Informationen zur „Plattform Industrie 4.0“ unter
www.plattform-i40.de

Mehr Informationen zum Internet der Dienste und Dinge im Blog der Bosch Software Innovations unter http://bit.ly/Js6HkS

Videomaterial (Download-Link):
Industrie 4.0 – Footage – Fertigung und Logistik Common Rail Injector
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  • 06. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Projekt „MORE“ startet in neue Runde 500 Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten

  • Weniger Präsenz am Arbeitsplatz, mehr Ergebnisorientierung
  • Ausbau der flexiblen und familienbewussten Arbeitskultur
  • Personalgeschäftsführer Kübel: „Flexibles Arbeiten fördert Kreativität“
Stuttgart – Beim Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch können weltweit erneut 500 Führungskräfte ab sofort flexible Arbeitszeitmodelle ausprobieren. Sie sollen Erfahrungen abseits der gewohnten Präsenz am Arbeitsplatz sammeln. Dazu arbeiten sie für mindestens drei Monate flexibel von zu Hause oder in Teilzeit. So können sie etwa den neuen Freiraum für die Familie oder Hobbies nutzen. Ziel des Projekts „MORE“ (Mindset Organisation Executives) ist es, die Vorteile flexibler Arbeitszeitmodelle aufzuzeigen. Ebenso sollen Führungskräfte als Vorbilder gewonnen werden und helfen, Vorbehalte gegenüber flexiblen Arbeitsmodellen abzubauen. Bosch möchte damit den Wandel zu einer flexiblen, familienbewussten Arbeitskultur weiter voranbringen. Die freiere Gestaltung von Arbeitszeit und -ort ist ein wichtiges Instrument, um berufliche und private Bedürfnisse in Balance halten zu können. Erst kürzlich hatte Bosch Leitlinien für eine flexible und familienfreundliche Arbeitskultur vorgestellt (1).

„Eine flexible Arbeitskultur liefert Impulse für Kreativität, Arbeitszufriedenheit und Motivation“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Weiterführung des More-Projekts. „Unsere Arbeitszeitmodelle bieten vielen Mitarbeitern gute Möglichkeiten, auch mal unabhängig vom festen Arbeitsplatz und dem Bürotrubel zu arbeiten. Denn gute Ideen entstehen ebenso auf der Terrasse oder beim Joggen in der Mittagspause.“ Auch Teilzeit sei eine Möglichkeit, sich eine kreative Denkpause in der Arbeitswoche zu verschaffen oder Energie zu tanken.

Positive Resonanz der Führungskräfte
Das Projekt wurde erstmals 2011 ins Leben gerufen, um Führungskräfte für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu sensibilisieren. Anfangs testeten rund 150 Führungskräfte unterschiedliche Arbeitsmodelle für ein viertel Jahr, zunächst hauptsächlich in Deutschland. Rund 80 Prozent der Teilnehmer entschieden sich nach dem Projekt, ihr gewähltes Arbeitsmodell beizubehalten. „Das hat sich für mich bewährt“, sagt Produktmanager Pascal Oestreich, der bei Bosch im Geschäftsbereich Diesel Systems tätig ist. Für ihn und seine Mitarbeiter sei es anfangs eine Umstellung gewesen, dass er in der Wochenmitte von zu Hause arbeitete. Doch die Arbeitsform sei insgesamt positiv aufgenommen worden. “Es ist ein Stück Lebensqualität dazugekommen“, bestätigt auch Marketing-Manager Bernhard Krauß aus dem Geschäftsbereich Power Tools. Er entschied sich nach seiner More-Teilnahme für ein Teilzeitmodell und ist seitdem regelmäßig montags für seine Familie da.

Freiwillige Teilnahme, hohes Interesse
Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Projekt 2012 um einzelne Teilnehmer erweitert. Jetzt startet More in eine zweite Runde, die weltweit für weitere 500 Führungskräfte offen steht. Die freiwillige Testphase lässt sich individuell beginnen.

Arbeitskultur als Motor für Innovationsfähigkeit
Vielfalt ist für Bosch ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Innovationsfähigkeit. Deshalb ist die Arbeitskultur ein zentraler Baustein der unternehmensweiten Diversity-Strategie. Flexible Arbeitszeitmodelle helfen, den unterschiedlichen Anforderungen der Mitarbeiter über Länder-, Geschäftsbereichs- und Kulturgrenzen hinweg gerecht zu werden. Somit lassen sich individuelle Karrierewünsche, Lebensstile und private Ziele einfacher vereinbaren. Bosch-Mitarbeiter sollen sich in jeder Lebensphase bestmöglich mit ihren Fähigkeiten und Interessen ins Unternehmen einbringen können. In Deutschland ist bereits jede vierte weibliche Führungskraft in Teilzeit tätig, insgesamt sind es etwa acht Prozent der deutschen Bosch-Mitarbeiter.

Mehr Informationen im Internet:
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk

(1) Siehe Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“ vom 11.03.2013
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  • 06. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch von Motorjournalisten ausgezeichnet Der Hydraulik-Hybrid ist Engine of the Year Bosch erhält zudem für Radio-Navigationssystem 315 CN den Automotive Interiors Expo Award

  • Hydraulik-Hybrid ist ein neuartiger alternativer Antrieb
  • Mit Bosch erhält erstmals ein Zulieferer den Engine of the Year Award
  • Bosch treibt weiterhin den Fortschritt in der Automobiltechnik voran
Bosch hat den International Engine of the Year Award für den Hydraulik Hybrid gewonnen. Dieser Antrieb ergänzt einen klassischen Verbrennungsmotor um Hydraulik-Elemente und einen dazugehörigen Druckspeicher mit Stickstoff. „Die alternativen Antriebe bekommen mit dem Hydraulik Hybrid eine ganz neue Alternative“, sagt Frank Linkenheil, einer der beiden Projektleiter bei Bosch. „Wir sind sehr stolz, diese Auszeichnung als erster Zulieferer zu gewinnen.“ Der Preis wird jährlich von der Organisation UKIP Media and Events verliehen. Entscheidend für die Prämierung war die Meinung von 78 führenden Motor-Journalisten aus 36 Ländern. Neben Motorenherstellern wurden in diesem Jahr in einer neuen Kategorie auch erstmalig Zulieferer-Unternehmen mit der Auszeichnung Engine of the Year bedacht. Dean Slavnich, Mitinitiator des Preises, würdigte den Hydraulik Hybrid als die herausragende technische Neuerung der letzten zwölf Monate.

Der neuartige Antrieb, den Bosch in Kooperation mit PSA Peugeot Citroën entwickelt, ist der weltweit erste hydraulische Hybrid mit pneumatischem Druckspeicher. Dieser lässt sich rasch aufladen und kann damit die überschüssige Bewegungsenergie beim verzögern sehr effizient nutzen. Dadurch sind mit dem Antrieb im Stadtverkehr bis zu 45 Prozent Kraftstoffeinsparung möglich. Der Hydraulik-Hybrid kann also die CO2-Emission von Kompaktwagen deutlich reduzieren. Das System eignet sich darüber hinaus für weitere PKW-Segmente sowie städtische Lieferfahrzeuge mit hohem Stop&Go-Anteil im Fahrprofil.

Bosch Radio-Navigationssystem für China in Rekordzeit entwickelt
Neben dem International Engine of the Year Award erhielt Bosch zudem den Automotive Interiors Expo Award für das Radio-Navigationssystem (RNS) 315 CN. Bei diesem Preis war die Meinung von namhaften Design-Journalisten ausschlaggebend. Bosch produziert das Radio-Navigationssystem für Fahrzeuge von Volkswagen, die in China verkauft werden. Es wurde daher eigens auf die Bedürfnisse chinesischer Kunden zugeschnitten, denen beispielsweise ein besonders großer Bildschirm wichtig ist. Deshalb verfügt das RNS 315 CN als preisgünstiges Einstiegmodell über ein 6,5-Zoll-Display – was etwa einem kleinen Tablet entspricht. Rekordverdächtig ist die Entwicklungszeit: Von der ersten Idee bis zur Serienauslieferung des Geräts vergingen gerade einmal eineinhalb Jahre. Und das obwohl über 25 000 chinesische Schriftzeichen einprogrammiert werden mussten. Außerdem wurden die Suchalgorithmen des Gerätes so optimiert, dass Millionen Points of Interest in ganz China binnen kurzer Zeit durchsucht werden können.

Die Robert Bosch GmbH wird die technologische Entwicklung im Automobil auch weiter voran treiben. Denn neben der ständigen Verbesserung von Verbrennungsmotoren und innovativen Antrieben wie dem Hydraulik Hybrid, arbeitet der Zulieferer auch an alternativen Antrieben für Elektroautos, effizienten Nebenaggregaten. Ausgeklügelte Multi-Media-Lösungen und bedienergerechte Nutzeroberflächen stehen genauso im Fokus der Bosch-Entwickler wie das automatisierte Fahren.
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  • 06. Juni 2013
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  • Kraftfahrzeugtechnik
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Steigerung der Energieeffizienz Bosch erhält DeutscherIdeenPreis Energetische Optimierung ist “Beste Umweltidee”

  • Energieeffizienz schützt Umwelt und stärkt Wettbewerbsfähigkeit
  • Standort Homburg/Saar zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet
  • Bosch-Gruppe: 20 Prozent weniger CO2 bis zum Jahr 2020
Frankfurt a.M. – Bosch ist vom Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib) und der internationalen Sachverständigenorganisation DEKRA mit dem DeutscherIdeenPreis 2013 in der Kategorie „Umweltidee – Best Green Innovation“ ausgezeichnet worden. Der Standort Homburg/Saar hat Reinigungsanlagen in der Fertigung von Dieseleinspritzkomponenten energetisch optimiert. Mit ihrem systematischen Ansatz konnten die Homburger Experten den Energieverbrauch der Reinigungsanlagen um rund 25 Prozent senken. Das entspricht dem Bedarf von 1 400 Einfamilienhäusern. Die Energiekosten konnten um über 20 Prozent reduziert werden. Die Maßnahme ist Bestandteil eines ganzheitlichen Ansatzes, die Energieeffizienz des Standortes zu verbessern. „Die in den vergangenen Jahren enorm gestiegenen Energiepreise sind ein wesentlicher Kostenblock in der europäischen Industrie. Die Steigerung der Energieeffizienz leistet nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Dr. Werner Struth, der für Fertigungskoordination und Umweltschutz zuständige Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. In Deutschland ist beispielsweise der Industriestrompreis zwischen 2008 und 2012 um über 40 Prozent gestiegen.

„Energiepflichtenheft“ stellt Nachhaltigkeit der Ideen sicher
Bernd Schäfer, Projektleiter am Standort Homburg, erklärt die systematische Vorgehensweise bei der energetischen Optimierung der Reinigungsanlagen. “Wir haben an drei Stellen die Hebel angesetzt: Korrigieren, Organisieren und Vorbeugen.“ Eine korrektive Maßnahme ist beispielsweise die Absenkung der Badtemperatur bei Reinigungsanlagen. „Die nur um wenige Grad reduzierte Temperatur hat keine Auswirkungen auf das Reinigungsergebnis. Beim Energieverbrauch der Anlagen waren die Veränderungen enorm“, berichtet Schäfer. An Wochenenden und nach Schichtende schalten die Mitarbeiter die Anlagen jetzt komplett ab. Auch das reduziert den Energieverbrauch erheblich. Mindestens genauso wichtig wie die Optimierung bestehender Anlagen ist jedoch die vorbeugende Arbeit. Schäfer weiter: „Für die Beschaffung neuer Maschinen haben wir ein „Energiepflichtenheft“ entwickelt. Darauf sind wir besonders stolz.“ Das Heft definiert verbindliche Energieeffizienzkriterien, die beim Kauf neuer Anlagen berücksichtigt werden müssen. „Ein Energiefresser kommt uns so nicht mehr in die Werkhalle.“ Die Kriterien und alle anderen kreativen Ansätze der Homburger Experten werden mittlerweile weltweit bei Bosch angewendet. An zahlreichen Standorten nutzen Bosch-Mitarbeiter die systematische Vorgehensweise, um Einsparpotenziale bei unterschiedlichsten Fertigungseinrichtungen zu identifizieren.

Sinkender Energieverbrauch bedeutet sinkende Produktionskosten
Alleine am Standort Homburg sind mehr als 150 Reinigungsanlagen in Betrieb. Sie reinigen die dort produzierten Komponenten für Dieseleinspritzsysteme von Spänen, Emulsionen oder Ölen. Die Reinigungsanlagen sind in Homburg für rund 15 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. Durch die von dib und DEKRA ausgezeichneten Maßnahmen sanken Energieverbrauch und Energiekosten erheblich. Zusätzlich konnte der CO2-Ausstoß seit der Umsetzung um fast 3 000 Tonnen reduziert werden. Waren größere Investitionen zur Optimierung der Anlagen notwendig, haben sich diese in der Regel in weniger als einem Jahr amortisiert.

Bereits im vergangenen Jahr konnten die Mitarbeiter des Standortes Homburg beim DeutscherIdeenPreis überzeugen. Damals erhielten sie den Preis „Idea of the Year“ für eine Kommunikationskampagne zum Energiemanagement. Ziel der nach wie vor laufenden Kampagne ist es, das Energiebewusstsein der Mitarbeiter zu steigern.

Bosch-Gruppe: 20 Prozent bis zum Jahr 2020
Über 30 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf die Industrie. Sie ist damit nach Gebäuden (40 Prozent) der zweitgrößte Energieverbraucher. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, bis 2020 die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) gegenüber dem Referenzjahr 2007 um 20 Prozent zu senken. Die Energieeffizienz soll um 20 Prozent verbessert werden. Mehr als die Hälfte der weltweit rund 260 Standorte des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens ist nach der international gültigen Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert.

Der DeutscherIdeenPreis
Der DeutscherIdeenPreis ist eine Initiative unter Federführung des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib). Er wurde 2013 zum dritten Mal verliehen. Neben den vier Kategorien „Umweltidee“, „Trendidee“, „Internationale Idee“ und „Ideenführer“ vergibt das dib noch den DeutscherIdeenPreis als Gesamtpreis. Die Auswahl der Gewinner erfolgt durch eine Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien.

Weitere Informationen zum Thema: http://csr.bosch.com
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  • 05. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Winzig und doch hochkomplex: Drei Milliarden MEMS-Sensoren von Bosch Feine Fühler vermessen die Welt

  • Bosch hat die MEMS-Sensor-Technologie geprägt und ist heute weltweit führender Anbieter
  • Viele neue Funktionen in der Automobil- und Konsumelektronik nur möglich mit MEMS-Sensoren
  • Jedes zweite Smartphone weltweit arbeitet mit Bosch-Sensoren
MEMS-Sensoren sind die Sinnesorgane moderner mobiler Geräte. Bosch bringt mit diesen winzigen Hightech-Helfern Autos und modernen Elektronikgeräten das Fühlen bei. Die zunächst aus der Automobilelektronik bekannten mikro-elektromechanischen Bauteile finden sich heute auch in Smartphones, Laptops, Tablet-Computern, Spielekonsolen oder Sportuhren. Viele neue Funktionen in Fahrzeugen und elektronischen Geräten sind nur dank dieser hochsensiblen Messinstrumente möglich – zum Beispiel das elektronische Stabilitätsprogramm ESP® oder das Steuern von Smartphones durch Gesten statt Tippen.

Bosch bietet Sensoren für viele unterschiedliche Anwendungen in der Automobilindustrie und Konsumelektronik. Sie messen Druck, Beschleunigung, Drehbewegungen, Massenfluss und das Erdmagnetfeld. Bosch hat die MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical-Systems) von Beginn an geprägt und ist heute der umsatzstärkste Anbieter in dem äußerst dynamischen Markt der MEMS-Sensoren. Seit Produktionsstart 1995 hat Bosch mehr als drei Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Die Produktionsmenge erreicht Jahr für Jahr neue Höchstwerte: Für die erste Milliarde benötigte Bosch noch 13 Jahre, für die zweite Milliarde drei Jahre. Die dritte Milliarde fertigte Bosch in nur noch 1,5 Jahren. Rund 600 Millionen Sensoren haben 2012 die moderne Chipfabrik in Reutlingen verlassen – das entspricht 2,4 Millionen pro Arbeitstag.

„MEMS-Sensoren sind aus der Automobil- und Konsumelektronik heute nicht mehr wegzudenken. Künftig werden Sie im Internet der Dinge und Dienste die Sinne von Systemen und Objekten sein“, sagt Klaus Meder, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereich Automotive Electronics.

Winzige Hightech-Helfer für Fahrzeuge und Smartphones
MEMS-Sensoren sind die kleinsten Produkte, die Bosch herstellt. Das erste Geschäftsfeld waren Sensoren für die Automobilelektronik. Seit 1995 baut Bosch die feinen Fühler für Fahrzeuge. So ist zum Beispiel das Herzstück des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP® ein Drehratensensor, der Drehbewegungen des Autos um seine Hochachse erfasst. In einem modernen Fahrzeug stecken heute bis zu 50 MEMS-Sensoren. Zu den Anforderungen in der Automobilindustrie zählen vor allem Zuverlässigkeit und Robustheit, denn hier haben die Sensoren eine direkte Auswirkung auf die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern. Größe und Energieverbrauch spielen hier eine geringere Rolle. Genau darauf kommt es stärker in Smartphones oder Spielekonsolen an. Aus diesem Grund hat Bosch die Baugröße der Sensoren im Laufe der Jahre auf ein Fünfzigstel reduziert. Die modernsten dieser Sensoren vereinen viele Funktionen in einem nur wenige Quadratmillimeter kleinen Gehäuse. Der Stromverbrauch konnte sogar um den Faktor 100 gesenkt werden. Bosch ist der einzige Anbieter auf dem Markt, der Sensoren-Typen für so viele unterschiedliche Anwendungen komplett selbst produziert. Insgesamt besitzt Bosch weit mehr als 1 000 Patente und Patentanmeldungen im Bereich der MEMS-Technologie und sichert damit seine Innovationskraft.

Bosch Sensortec
Um schnell und flexibel auf die Anforderungen des sehr dynamischen Konsumelektronik-Marktes reagieren zu können, gründete Bosch im Jahr 2005 die Bosch Sensortec GmbH in Reutlingen. Erst kürzlich hat Bosch Sensortec mit dem BMX055 den weltweit ersten 9-Achsen-Sensor auf den Markt gebracht. Er misst die Beschleunigung, die Drehrate und das Erdmagnetfeld in allen 3 Raumrichtungen gleichzeitig. Daraus ergeben sich zahlreiche Anwendungsfelder. Der Sensor ist überall dort einsetzbar, wo die Lage und Position eines mobilen Gerätes im Raum, beziehungsweise seine Orientierung relativ zum Erdmagnetfeld, genau und auf kleinstem Raum bestimmt werden müssen.

Technischer Hintergrund MEMS-Sensoren
In den Sensoren schaffen Ingenieure feinste Strukturen aus Silizium, die sich bei der Bewegung des Gehäuses um Bruchteile eines Tausendstelmillimeters verschieben. Dabei ändern sich die elektrischen Eigenschaften. Diese lassen sich messen und in einen Datenstrom wandeln. Der zeigt dann zum Beispiel einem Handy, in welcher Lage es sich befindet. Die Dimensionen, in denen die Bosch-Ingenieure dabei arbeiten, sind winzig: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 Tausendstelmillimeter (70 Mikrometer). Manche Komponenten messen nur noch 4 Mikrometer – 17 Mal weniger als ein Haar.

Weil die mikromechanische Sensorik nur schwache elektrische Signale hervorbringt, haben die Entwickler im Bauelemente-Gehäuse neben dem Sensor – oder teilweise sogar direkt auf demselben Chip – noch eine Elektronik integriert. Sie verarbeitet die kleinen Signale, verstärkt und wandelt sie in digitale Daten. MEMS-Sensoren können so Steuergeräte direkt mit Messwerten versorgen. Bald werden die feinen Fühler noch viel mehr können: dann stecken sie in Kleidung und zählen den Herzschlag, dienen als mobile Wetterstationen, die den CO2-Gehalt der Luft messen, und registrieren die typische Bewegung, wenn Nutzer das Handy in die Hosentasche stecken – um dann das Display abzuschalten.

Weitere Informationen im Internet
Bosch-Sensoren für die Automobilelektronik
Bosch-Sensoren für die Konsumelektronik
Sensoren – Wie Technik die Umwelt erfühlt
MEMS: die Stars unter den Sensoren

Video: Wafer-Fab und Sensor-Fertigung

Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2012 mit 31,1 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunterneh­men einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit rund 177 000 Mit­arbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfel­dern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effizi­ente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahr­zeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahr­zeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch Sensortec GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. Sie entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren für die Bereiche Consumer Electronics, Mobiltelefonie, Sicherheitssysteme, Industrietechnik und Logistik. Zum Produktportfolio gehören dreiachsige geomagnetische Sensoren, dreiachsige Beschleunigungs- und Drehratensensoren, barometrische Drucksensoren und ein umfassendes Softwareportfolio für diverse Anwendungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung in 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist die Bosch-Gruppe Weltmarktführer für MEMS Sensoren und hat bis einschließlich 2013 über 3 Milliarden MEMS Sensoren verkauft.

Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com.

Akustica Inc. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet MEMS-Mikrofone mit erstklassigen Leistungsmerkmalen für alle Spracheingabeanwendungen auf Mobiltelefonen, Tablets, Headsets als auch auf Computern. Zum Produktportfolio zählen digitale und analoge Mikrofone in anwendungsspezifischen Gehäusekonfigurationen. Das Unternehmen bietet einen weltweiten Kundendienst vom Design-in mit Applikationsunterstützung bis hin zur Qualitätssicherung. Akustica ist ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Pittsburgh, PA, USA und regionalen Vertretungen in Taiwan und Shanghai. Akustica verfügt über ein weltweites Netzwerk von Distributoren.

Mehr Informationen unter www.akustica.com.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4 800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.



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  • 04. Juni 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch fordert standardisierte Vernetzung Elektromobilität kann ab 2020 stufenweise zum Massenmarkt werden Die Technik von morgen geht bereits heute in Serie

  • Elektrisches Fahren erfordert vernetzte Technik und Dienstleistungen
  • Batterie im Fokus: Mindestens 300 Kilometer Reichweite in 2020
  • Elektromobilität erfordert Engagement in der Ausbildung
Stuttgart – Bosch setzt auf die Zukunft des elektrischen Antriebs. „Heute ist Elektromobilität noch ein Nischengeschäft, nach 2020 kann sie allerdings ein Massenmarkt werden“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Forschung und Entwicklungsperspektiven der Elektromobilität” am Montagabend in Berlin. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, bringt Bosch die Technik von morgen schon heute in Serie.

Bosch unterstützt aktuell erste Serienprojekte wie den Fiat500e und fertigt unter anderem für Porsche Komponenten für fortschrittliche Plug-In-Hybrid-Antriebe. Diese Elektroantriebs-Variante wird immer häufiger verkauft. Mit Blick auf die Zukunft investiert Bosch jedes Jahr rund 400 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität. Im Fokus steht dabei der Kundennutzen im Alltag: „Ich gehe davon aus, dass Elektroautos im Jahr 2020 eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern haben werden“, sagte Denner.

Elektrisches Fahren erfordert vernetzte Technik und Dienstleistungen
Denner betonte zudem, dass Elektromobilität mehr als nur das Automobil umfassen wird: „Das Elektrofahrzeug wird ein vernetztes Fahrzeug sein, das Informationen mit seiner Umgebung austauscht. Diese Vernetzung steigert die Sicherheit und den Komfort des Fahrers.“ Aktuell fehle aber noch ein allgemeiner Standard für den Datenaustausch. Erst wenn alle Fahrzeuge die gleichen Schnittstellen zur Kommunikation nutzten, könnten Dienstleistungsangebote für alle Fahrer zugänglich gemacht werden.

Auch hier rüstet sich der Technologiekonzern für die Zukunft. Als Beispiel nannte Denner das Projekt Hubject, bei dem sich Bosch an der Einführung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beteiligt. Dabei geht der Blick über Deutschland hinaus: Gerade in den wachsenden Megacities der Schwellenländer kann Elektromobilität zusammen mit einer intelligenten Vernetzung helfen, viele Probleme zu lösen.

Elektromobilität erfordert Engagement in der Ausbildung
Eine Herausforderung gilt es in den nächsten Jahren noch anzunehmen: „Für die Realisierung der Lösungen, die die Elektromobilität erfordert, benötigen wir gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonte Denner. Bosch engagiert sich deshalb auch mit dem Robert-Bosch-Zentrum für Leistungselektronik in Zusammenarbeit mit der Hochschule Reutlingen und der Universität Stuttgart. Denner plädierte dafür, dass sowohl weitere Universitäten und Fachhochschulen als auch Ausbildungsbetriebe junge Menschen für die Elektromobilität schulen sollen. In diesem Zusammenhang stellte er heraus, dass dabei auch die Zahl von Frauen in technischen Berufen gesteigert werden müsse.
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  • 27. Mai 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Vorsprung durch Innovation Bosch-Chef Denner fordert Wachsamkeit gegenüber neuen Trends Führungsposition von Europa nicht gesetzt

  • China legt deutlich bei Patentanmeldungen zu
  • Innovation und Kreativität sind Voraussetzung für Wohlstand in Deutschland und Europa
  • Vernetzung von realer und virtueller Welt ermöglicht neue Geschäftsmodelle und Produkte
Stuttgart – Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Vorsprung durch Innovation” forderte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, am Donnerstagabend in Stuttgart, dass Europa bei Innovationen zulegen müsse, um den Vorsprung zu halten. „Unsere Führungsposition ist nicht auf Dauer gesetzt.“ Beispielsweise seien vor zehn Jahren in China 80.000 Patente angemeldet worden, beim Europäischen Patentamt 160.000. Inzwischen sei die Zahl in Europa auf 260.000 gestiegen, in China würden aber mit 650.000 mehr als doppelt so viele Patente angemeldet. Es sei wichtig, diese Trends wachsam zu beobachten und sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben. „Innovation und Kreativität sind gefragt, um unseren Wohlstand zu halten oder zu heben. Wesentliche Bausteine sind dafür Bildung, Forschung und Entwicklung sowie eine neue Start-up-Kultur“.

Vernetzung unabdingbarer Erfolgsfaktor
Vor allem in der Vernetzung über das Internet der Dinge und Dienste sieht Denner eine wegweisende Entwicklung der Zukunft. „Jedes elektronische Produkt wird in einigen Jahren internetfähig sein. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann“, prognostizierte der Bosch-Chef. „Wenn wir unsere Maschinen und Anlagen künftig nicht massiv vernetzen, sehe ich eine starke Gefährdung des Industriestandorts Deutschland.“ Gleichzeitig hob Denner die Chancen hervor, die sich durch neue Geschäftsmodelle und Produkte im Bereich der Vernetzung ergeben, wie zum Beispiel die präventive Diagnose und Fernwartung von Maschinen über das Internet oder das automatisierte Fahren. Künftig werde auch die Heizung das Wetter des nächsten Tages kennen und die Fußbodenheizung entsprechend regulieren. Die Vernetzung wird große Entwicklungsschübe auslösen, ist der Bosch-Chef überzeugt. „Nur mit neuen Ideen können wir unser bestehendes Geschäft schützen und bleiben zukunftsfähig. Die Vernetzung wird viele Gebiete geradezu revolutionieren.“

Neue Produkte für reife Märkte in Europa
Denner rief dazu auf, die Wachstumschancen in den Schwellenländern zu nutzen. Gleichzeitig sei es aber notwendig, auch für reife, zahlungskräftige, aber schwach wachsende Märkte wie Europa Produkte zu entwickeln. Hier seien Innovation und Kreativität im besonderen Maße gefragt. Dieser Aufgabe müssten sich alle Unternehmen, nicht nur Bosch stellen.
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  • 17. Mai 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

ITU würdigt Engagement für Verkehrssicherheit Bosch-Chef Denner erhält Auszeichnung der Internationalen Fernmeldeunion

  • UN-Sonderorganisation würdigt Bosch-Innovationen für die Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • Zahl der Verkehrstoten in Europa hat sich in 15 Jahren halbiert
  • Weltweit einheitliche Zuweisung von Funkfrequenzen erforderlich
Stuttgart/Genf – Der Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, Dr. Volkmar Denner, ist in Genf von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) mit dem World Telecommunication and Information Society Award 2013 ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Sonderorganisation der Vereinten Nationen den Beitrag von Bosch zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. „Ich nehme diese hohe Auszeichnung auch im Namen unserer mehr als 5 000 Entwickler entgegen, die mit ihren Innovationen das Autofahren sicherer und komfortabler gemacht haben“, sagte Denner. Laut Dr. Hamadoun I. Touré, Generalsekretär der Genfer ITU, habe Bosch die Leistungsfähigkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in vorbildlicher Weise genutzt, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Neben Denner wurden Ueli Maurer, Bundespräsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, und Jean Todt, Präsident des Automobilweltverbandes FIA, ausgezeichnet.

Die ITU ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts für die weltweiten Belange rund um die Telekommunikation einschließlich der Zuweisung und Registrierung von Funkfrequenzen zuständig. Die Organisation unterstützt die UN-Kampagne „Decade of Action for Road Safety“, mit der weltweit die Verkehrssicherheit bis zum Jahr 2020 erheblich verbessert werden soll. „Ein Ansatz zu diesem Ziel sind Assistenzsysteme, die frühzeitig Gefahren erkennen und den Fahrer entsprechend warnen“, sagte Denner. Hierfür erforderlich sind Radarsensoren, die allerdings auf einheitliche, weltweit zugeteilte und abgesicherte Frequenzen angewiesen sind. „Warnungen oder sogar eine Notbremsung sind in kritischen Situationen nur möglich, wenn diese Systeme nicht gestört werden. Darum ist es entscheidend, dass die Frequenzbereiche zwischen 76 und 81 Gigahertz weltweit für Fahrzeug-Radaranwendungen zugeteilt werden. Außerdem müssen die technischen Anforderungen weltweit harmonisiert und reguliert werden“, betonte Denner. „Diese wichtige Fragestellung ist deshalb eines der Topthemen auf der World Radiocommunication Conference 2015 und eines der Felder, auf denen die ITU und Bosch zusammenarbeiten.“

Der Bosch-Chef erinnerte in seiner Dankesrede auch daran, dass auf dem Weg zu mehr Verkehrssicherheit bereits große Fortschritte erzielt worden seien. So ging in Europa in den vergangenen 15 Jahren die Zahl der Verkehrstoten dank verbesserter Fahrzeugtechnik um rund die Hälfte zurück. Zu diesen technischen Innovationen zählt das von Bosch entwickelte Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®, das bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern kann. Diese Unfallart steht für fast jeden zweiten tödlich verlaufenden Unfall. Seit 1995 hat Bosch nahezu 100 Millionen ESP®-Systeme ausgeliefert, die nach Europa und den USA in immer mehr Ländern als Standard vorgeschrieben werden.
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  • 17. Mai 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch erhöht Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr Assistenzsysteme erreichen die Kompaktklasse Ausstattung im neuen Golf

  • Notbremsassistent sorgt für Sicherheit, die adaptive Geschwindigkeitsregelung für Komfort
  • Absatzkurve von Radar- und Videosensoren steigt steil
  • Bosch liefert Assistenztechnik für den neuen Volkswagen Golf
Der Blick des Fahrers wandert nach links, das Auto rollt weiter geradeaus. Genau dann kommt das vorausfahrende Fahrzeug zum Stehen. Der Fahrer sieht die Gefahr nicht kommen – der Notbremsassistent von Bosch aber schon. Er bremst und stoppt das Auto in letzter Sekunde.

Die vorausschauende Notbremsung ist nur eine von vielen Assistenzfunktionen, die Bosch als einer der weltweit größten Automobilzulieferer anbietet. Die Elektronik hilft, automatisch den nötigen Abstand zum Vordermann zu halten, in kritischen Situationen kann sie warnen und selbsttätig bremsen, und nachts stellt sie außerhalb der Städte ganz automatisch das bestmögliche Licht ein. All das macht Autofahren sicherer und entspannter.

Lange Zeit war die automatische Unterstützung jedoch nur Fahrern von Oberklasse-Modellen vorbehalten. Jetzt drängt die Technik auch in Fahrzeuge der Kompaktklasse. Beispielhaft hierfür ist der neue Volkswagen Golf, für den Bosch die erforderlichen Radar- und Videosensoren liefert.

„Bosch demokratisiert mit seinen Assistenzsystemen im neuen Golf Sicherheit und Komfort“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Stellvertretend dafür stehen die Verkaufszahlen moderner Umfeldsensoren. Diese sind die Grundlage für jedes vorausschauende Assistenzsystem, denn sie erfassen die Umgebung des Autos. Allein zwischen 2011 und 2012 hat sich die Zahl dieser weltweit verkauften Sensoren mehr als verdoppelt. Autofahrer profitieren von dem Trend: durch die Massenproduktion können sich mehr Neuwagenkäufer die elektronischen Helfer leisten, und mit steigender Verbreitung sinkt das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.

Fühlbar aktiv werden die Assistenzsysteme insbesondere in brenzligen Situationen. So alarmiert der Notbremsassistent von Bosch den Fahrer, sobald sich eine Gefahr anbahnt. Zuallererst warnt ein Piepton. Reagiert der Fahrer nicht, folgt ein kurzer Bremsimpuls, und kurz darauf eine automatische Teilbremsung. Ist ein Unfall nicht mehr zu vermeiden, reduziert eine automatische Vollbremsung zumindest die Aufprallgeschwindigkeit. Anhand der Sensordaten kann die Bremskraft exakt an die jeweilige Gefahr angepasst werden. Die einzige Ausnahme zum mehrstufigen System: Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h greift die Bremse sofort zu. Durch die gewonnene Zeit lassen sich Unfälle möglichst effektiv verhindern.

Ein weiteres Beispiel ist die adaptive Geschwindigkeitsregelung Adaptive Cruise Control von Bosch – eine Art elektronischer Chauffeur für Autobahnfahrten. Der Fahrer stellt wie gewohnt die Geschwindigkeit des Tempomats ein. Das Auto aber hält diese nicht nur, sondern bremst und beschleunigt von alleine – selbst bis in den Stand. Ist ein Automatikgetriebe an Bord, fährt das Auto bei kurzen Stopps ganz von allein sogar wieder an. Nur lenken muss der Autofahrer noch selbst. Möglich macht dies alles ein Radarsensor, der den Abstand und die Geschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge sehr exakt erfasst.

Ein weiterer zentraler Informationslieferant ist die sogenannte Multi-Purpose-Kamera. Sie filmt das Vorfeld des Fahrzeugs mit einer Reichweite von bis zu 120 Metern. Leistungsfähige Programme werten die Bilderflut blitzschnell aus. Sie erkennen beispielsweise Fahrbahnmarkierungen, die für einen Spurhalteassistent wichtig sind. Nähert sich das Fahrzeug der Seitenlinie, kann es automatisch mittels sanfter Lenkkorrekturen zurück in die Mitte geführt werden. Auch eine Verkehrszeichenerkennung nutzt die Daten des Videosensors. Im Abgleich mit den Informationen der Navigation lassen sich so Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Überholverbote anzeigen. Auch der Fernlichtassistent und die dynamische Lichtsteuerung verwenden die Daten der Bosch-Videokamera. Sie ist die Basis für bestmögliche Sicht, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Assistenz und noch viel mehr
Neben Sicherheit und Komfort liefert Bosch für den neuen Golf unter anderem noch das komplette Diesel-Einspritzsystem, das Motorsteuergerät und die Einspritzventile für die Benzin-Direkteinspritzung, den Start/Stopp-Starter, den Generator, die Wischeranlage, das Motor-Kühlgebläse sowie eine Vielzahl von Sensoren.

Weiterführende YouTube-Links:
Bosch vorausschauendes Notbremssystem:
http://www.youtube.com/watch?v=Sp8BExsGyTA
Bosch Adaptive Cruise Control:
http://www.youtube.com/watch?v=UtqKvNzNVhc
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  • 15. Mai 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Automotive Innovation Award 2013 Preise für Einparkhilfe und Hybrid-Komponenten von Bosch

  • Bosch ist Preisträger in den Kategorien Antriebstechnik sowie Elektrik und Elektronik
  • Prof. Stefan Bratzel: „Bosch bietet qualitativ hochwertige Neuerungen“
  • Auszeichnung für seriennahe und bedeutende Innovationen
Einparken ohne einen Finger krumm zu machen – Autofahrern hat der automatische Einparkassistent von Bosch selbst enge Parklücken erschlossen. Der Konzern selbst hat nun zwei Auszeichnungen für diese und andere Innovationen erhalten. Das Center of Automotive Management und PricewaterhouseCoopers verliehen dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen den „Automotive Innovation Award 2013“ in den Kategorien Antriebstechnik sowie Elektrik und Elektronik. „Bosch bietet qualitativ hochwertige Neuerungen und wird als innovationsstarker Lieferant wahrgenommen“, begründete Professor Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management die Auszeichnung. Neben der Einparkassistenz überzeugten unter anderem auch Neuerungen wie der Diesel-Hybrid oder weiterentwickelte Start-Stopp-Systeme die Jury.

Die Vergabe erfolgte anhand einer umfassenden Analyse mehrerer Zulieferer: Die Kuratoren untersuchten hunderte Innovationen führender Unternehmen. Dabei zählte nicht nur die schiere Zahl der Neuerungen. Ausschlaggebend war, wie hoch der Innovationsgrad und wie nah die Serienreife ist. Zudem floss die Meinung namhafter Automobilhersteller in die Wertung mit ein. Wolf-Henning Scheider, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, nahm die Ehrungen entgegen. „Die zwei Auszeichnungen bestätigen auch gleichzeitig zwei Grundwerte von Bosch: Innovationskraft und Qualität“, sagte Scheider und widmete den Preis seinen engagierten Mitarbeitern.

Die Belegschaft der Robert Bosch GmbH werde weiter Innovationen in der Automobilbranche vorantreiben. Denn neben der ständigen Verbesserung von Verbrennungsmotoren arbeitet der Zulieferer auch an alternativen Antrieben für Elektroautos, effizienten Nebenaggregaten oder beispielsweise an einem hydraulischen Hybrid. Das automatisierte Fahren steht genauso im Fokus der Bosch-Entwickler wie ausgeklügelte Multi-Media-Lösungen und bedienergerechte Nutzeroberflächen. Autofahrer profitieren beispielsweise schon heute von mehr als einem halben Dutzend Assistenzsystemen, die mittlerweile nicht mehr nur in der Oberklasse, sondern auch im Segment der Kompaktfahrzeuge zum Standard werden.
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  • 03. Mai 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Automatisiertes Fahren Bosch testet auf deutschen Straßen

  • Bosch-Testwagen fährt hochautomatisiert auf der Autobahn
  • TÜV Süd bestätigt Qualität des umfangreichen Sicherheitskonzepts
  • Tests im Straßenverkehr beschleunigen Funktionsentwicklung
Bosch testet das automatisierte Fahren auf deutschen Straßen. Das erklärte Ziel ist es, die selbst lenkenden und fahrenden Autos in alltäglichen Fahrsituationen zu erproben und weiter zu verbessern. In einem unabhängigen Gutachten bescheinigte TÜV SÜD die Wirksamkeit des hierfür von Bosch erstellten Sicherheitskonzepts. „Der Erprobung der Versuchsträger im öffentlichen Straßenverkehr steht nichts mehr entgegen“, so das klare Fazit der schriftlichen Stellungnahme. Die Wichtigkeit dieser unabhängigen Prüfung unterstreicht der zuständige Bosch-Geschäftsführer Wolf-Henning Scheider: „Das Vier-Augen-Prinzip ist hier für uns Pflicht.“

Der erste Entwicklungsschritt ist das autonome Fahren auf Autobahnen. Denn auf den Schnellstraßen ist die Hürde am niedrigsten, weil es weder Quer- noch Gegenverkehr gibt und keine Fußgänger unterwegs sind. Ein Spurhalteassistent, eine Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sowie ein Spurwechselassistent steuern die Manöver des Autos. Die erforderlichen Informationen über die Fahrzeugumgebung erfassen Radar- und Videosensoren von Bosch. Die Erkenntnisse aus den Tests sollen in immer automatisiertere Fahrfunktionen münden, beispielsweise in einen Staupiloten, der bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug völlig selbsttätig steuert. Auf dem Weg dorthin liefern die Tests bereits wertvolle Erfahrungen, die beispielsweise die Entwicklung verbesserter Notbrems- oder Ausweichsysteme beschleunigen. „Die Untersuchungsergebnisse helfen, das Autofahren noch sicherer und entspannter zu machen“, so Scheider.

Auch wenn die Technik bereits für fast alle Situationen im Autobahnverkehr ausgelegt ist, sitzen speziell ausgebildete Fahrer am Steuer. Nur Mitarbeiter, die das Sicherheitskonzept verinnerlicht und eine spezielle Fahrausbildung absolviert haben, dürfen die Testfahrten begleiten. Beispielsweise müssen sie in potenziell kritischen Situationen besonders schnell reagieren können.

Gut 5 000 Ingenieure entwickeln bei Bosch immer leistungsfähigere Sicherheits- und Assistenzsysteme. Diese sind der Grundstein für das automatisierte Fahren. Das Ziel des verantwortlichen Projektteams ist es nun, die kommenden Funktionen mit Sensoren, Steuergeräten und Aktuatoren sicher ins Gesamtsystem Auto zu integrieren. Dies geschieht an zwei Orten: Im kalifornischen Palo Alto arbeiten Ingenieure an der Funktionsentwicklung, die Systemintegration erfolgt im schwäbischen Abstatt.

Weiterführender YouTube-Link:
Bosch automatisiertes Fahren:
http://www.youtube.com/watch?v=0D0ZN2tPihQ

Weitere Informationen finden Sie hier.
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  • 03. Mai 2013
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Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus Erste Leitlinien für Balance von Beruf und Privatleben

  • Moderne Arbeitszeitpolitik erleichtert den Arbeitsalltag
  • Beruf und Privatleben besser vereinbaren
  • Mehr als 100 Arbeitszeitmodelle bei Bosch
Stuttgart – Bosch erleichtert seinen Mitarbeitern die flexible Gestaltung von Arbeitszeit und -ort durch neue Unternehmensleitlinien. Das Technologie- und Dienstleitungsunternehmen erreicht damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer flexiblen und familienbewussten Arbeitskultur. In seinen Leitlinien bekennt sich Bosch dazu, familiäre und betriebliche Bedürfnisse der Mitarbeiter in Einklang zu bringen, mobiles Arbeiten zu fördern und eine Führungskultur zu schaffen, in der Ergebnisse anstelle der Präsenz am Arbeitsplatz im Mittelpunkt stehen. So können bei Bosch zum Beispiel Mütter und Väter flexibel von zu Hause aus arbeiten, wenn das Kind einmal krank ist oder eine Führungskraft auch in Teilzeit tätig sein, um Angehörige pflegen zu können. Solche Familienzeiten lassen sich auch als Karrierebaustein anrechnen. Die neuen Leitlinien gelten für die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 300 000 Beschäftigten und sollen Mitarbeitern sowie Führungskräften Handlungssicherheit im Arbeitsalltag geben. Ziel ist es, dadurch den Wandel zu einer familienbewussten Arbeitskultur weiter voranzubringen. Bereits im letzten Jahr erhielt Bosch die Auszeichnung als familienfreundlichstes Großunternehmen Deutschlands (1).

Wertschätzung der Familienpflichten
In den Leitlinien bekennt sich Bosch ferner zum Führen in Teilzeit sowie zum schnellen Wiedereinstieg von Mitarbeitern nach einer familiären Auszeit. Bosch verpflichtet sich ebenso, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter in Phasen besonderer familiärer Herausforderungen (zum Beispiel Pflege von Angehörigen) Rücksicht zu nehmen und diese bestmöglich zu unterstützen. Deshalb können Mitarbeiter seit 2012 eine so genannte Familienzeit als Ersatz für einen Karrierebaustein (etwa einen Auslandsaufenthalt) einbringen, um die nächste Hierarchieebene zu erreichen. Bosch sieht darin eine wertvolle Lebenserfahrung, die Sozialkompetenz und die Fähigkeit vermittelt, Komplexität zu handhaben.

„Für unsere Beschäftigten wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben immer wichtiger, weil Arbeitszeit auch Lebenszeit bedeutet“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Unsere Leitlinien sollen eine flexible Arbeitskultur fördern, in denen wir familiäre Verpflichtungen genauso wertschätzen wie das berufliche Engagement.“

100 Arbeitszeitmodelle für mehr Flexibilität
Die Leitlinien hat Bosch gemeinsam mit Führungskräften, Mitarbeitern und Arbeitnehmervertretern entwickelt. Sie stellen für den Arbeitsalltag einen Handlungsrahmen dar, an dem sich Führungskräfte und Mitarbeiter orientieren können. Bereits heute bietet Bosch seinen Beschäftigten über 100 Arbeitszeitmodelle von Job Sharing über Teilzeit in unterschiedlicher Stundenzahl bis hin zum Arbeiten von zu Hause. Damit sollen sie berufliche und private Verpflichtungen besser miteinander vereinbaren können.

Familienfreundlichkeit zählt bei Arbeitnehmern
Die Bosch-Leitlinien sind eine Selbstverpflichtung, die sich das Unternehmen bereits mit Unterzeichnung der „Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“ der Bundesregierung auferlegt hat. Bosch zählt mit zu den ersten Unternehmen, die sich der Charta angeschlossen haben (2). Der Bedarf nach einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung ist bei Müttern und Vätern gleichermaßen groß. Laut einer Umfrage des Bundesfamilienministeriums wünschen sich neun von zehn Eltern mit Kindern unter 18 Jahren flexiblere Arbeitszeiten. Fast sechs von zehn der Befragten gaben an, dass ihre zeitlichen Bedürfnisse wenig bis gar nicht vom Arbeitgeber berücksichtigt werden (3).

(1) Siehe Presseinformation „Bosch ist familienfreundlichstes Großunternehmen“ vom 03.05.2012.

(2) Siehe Presseinformation „Bundesregierung und Wirtschaft setzen auf familienbewusste Arbeitszeiten“ vom 08.02.2011.

(3) Siehe „Monitor Familienleben 2012“ im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom 25.09.2012.
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  • 11. März 2013
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Entspannter durch den Autobahnstau Bosch arbeitet am automatisierten Fahren

  • Assistenzsysteme führen selbsttätig durch den Stau auf Autobahnen
  • Bosch bietet alle erforderlichen Sensoren aus einer Hand
  • Erste Schritte auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahren
Leistungsfähige Assistenzsysteme helfen dem Fahrer schon heute, sicherer und entspannter ans Ziel zu kommen. Sie halten die Geschwindigkeit und den Abstand, sie warnen vor Staus, und am Ziel helfen sie in kleinste Parklücken. Das Technologieunternehmen Bosch baut diese Unterstützung in den kommenden Jahren weiter aus. So werden die Autos im Stau zunehmend die Führung übernehmen – das heißt sie bremsen, beschleunigen und lenken ganz automatisch. Dieser Stauassistent wird von Null bis 50 km/h aktiv sein und deckt damit den typischen Stop&Go-Verkehr ab. Laut ADAC summierten sich die Staus 2011 allein in Deutschland auf insgesamt 405 000 Kilometer. „Der Stauassistent hilft, auch bei dichtem Verkehr möglichst entspannt ans Ziel zu kommen“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Erste Ausbaustufen gehen voraussichtlich 2014 in Serie. In den Folgejahren wird die Funktion immer höhere Geschwindigkeitsbereiche und komplexere Fahrsituationen abdecken und eines Tages als sogenannter Highway Pilot ein vollautomatisiertes Fahren ermöglichen.

Bereits heute erkennt die Adaptive Cruise Control vorausfahrende Autos und passt Abstand und Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs daran an. Im Zusammenspiel mit dem ESP® und ergänzt um eine Videokamera, die die Fahrspur erkennt, sowie um eine elektromechanische Lenkung entsteht die technische Basis für ein automatisiertes Führen des Fahrzeugs. Leistungsfähige Software errechnet nun die passenden Fahrbefehle für eine entspannte und sichere Fahrt. Ein automatisches Wechseln der Fahrspur ist der nächste funktionale Schritt. Nötig hierfür sind zusätzliche Radarsensoren am Heck, die auch sich schnell nähernde Fahrzeuge erkennen, sowie eine sogenannte dynamische Navigationskarte. Über eine Mobilfunkanbindung kann diese immer über aktuelle Baustellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen informiert sein. Und auch wenn der Fahrer weiterhin die Verantwortung für das Führen des Fahrzeugs trägt, kann er sich auf die Überwachung der Aktionen beschränken.

Bosch hat alle erforderlichen Komponenten und Sensoren im Portfolio
Neben dem ESP® und der Elektrolenkung bietet Bosch auch alle Sensoren selbst an, die für die lückenlose Erfassung des relevanten Verkehrs nötig sind. Abhängig vom gesamten Funktionsumfang im Fahrzeug ist dies für die Fronterfassung entweder die Kombination aus Radarsensor und Monokamera, oder alternativ eine Stereokamera. Im Bereich Radar hat Bosch mit dem LRR3 einen sehr leistungsfähigen Long-Range-Radarsensor, der mit einem Öffnungswinkel von bis zu 30 Grad rund 250 Meter weit sieht. Deutlich kostengünstiger, da für die Anforderungen des Volumenmarktes ausgelegt, ist der neue Mid-Range-Radarsensor, der 2013 in Serie gehen wird. Er hat eine Reichweite von 160 Metern bei 45 Grad Öffnungswinkel. Neben der aktuellen Multi-Purpose-Kamera mit einem Sensorelement hat Bosch eine Stereo-Videokamera entwickelt, die mittels zweier Sensoren räumlich sieht. Damit lassen sich die Entfernung und die Bewegungsrichtung von Objekten exakt ermitteln. Beide Sensorkonfigurationen ermöglichen zudem eine umfassende vorausschauende Notbremsung. Das Beobachten des rückwärtigen Verkehrs übernehmen zwei angepasste Mid-Range-Radarsensoren, die mit einem Öffnungswinkel von jeweils 150 Grad bis zu 100 Meter weit sehen. Die Ultraschallsensoren der Einparkhilfe schließlich unterstützen die Fahrzeugführung im Nahbereich.

Automatisierungsgrad steigt weiter
„Das vollautomatisierte Fahren kommt schrittweise“ ist Steiger überzeugt, und bringt damit die weiteren Entwicklungsschritte auf den Punkt. So wird anfangs ein Fahren auf Autobahnen mit immer höheren Automatisierungsgraden bei immer höheren Geschwindigkeiten möglich sein, bis der Highway Pilot die Fahrt von Zufahrt bis Ausfahrt völlig selbstständig übernimmt. Größte Herausforderung bleibt einerseits der Innenstadtverkehr, wo unterschiedlichste Verkehrsteilnehmer aus allen Richtungen bei der Fahrzeugführung berücksichtigt werden müssen, sowie die erforderlichen Konzepte zur funktionalen Absicherung der Systeme, damit sie in allen Situationen zuverlässig arbeiten.
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  • 09. Januar 2013
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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