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Bosch
Media Service

Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

Schlagzeilen

Driving Convenience von Bosch: Mit NissanConnect perfekt im Auto vernetzt Connected Lifestyle erster Güte

  • NissanConnect bündelt Entertainment-, Navigations- und Kommunikationsfunktionen in einer zentralen Bedieneinheit
  • Über Google® Send-to-Car lassen sich Navigationsrouten bereits zu Hause eingeben - Fahrerassistenz umfasst Kurven- und Tempowarner
  • Musikgenuss allererster Güte - von Audiostreaming über Digital Radio bis zum Internetradio
  • Smartphone-Integration erlaubt Zugriff auf aktuelles App-Angebot
Bosch setzt seine Partnerschaft mit Nissan erfolgreich fort und bietet dem japanischen Hersteller jetzt ein neues, leistungsfähiges Multimedia-System mit innovativer Navigationsfunktion, mit dem Nissan seinen Kunden weltweit eine hochwertige Infotainment-Lösung für vernetzte Inhalte und Services zur Verfügung stellen kann.

Mit dem neuen System NissanConnect können die Fahrzeug-Insassen unterwegs in ständigem Kontakt mit der Außenwelt sein. Neben einem 7 Zoll-Touchscreen-Farbbildschirm bietet es eine Vielzahl von überzeugenden Convenience- und Entertainment-Funktionen in einem Gerät. Dazu gehören zum Beispiel die Nutzung von Google® Local Search und Send-to-Car, eine Bluetooth®-Freisprechanlage, besonderer Musikgenuss per Audio-Streaming oder Digital Radio und nicht zuletzt eine zeitgemäße Smartphone-Integration über Bluetooth® oder USB, ganz gleich ob ein Gerät mit Android- oder iOS-Betriebssystem genutzt wird.

Aufbauend auf dem großen Erfolg der ersten Gerätegeneration entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Bosch und Nissan ein vernetztes Infotainment-System der neuesten Generation, das mit einer Vielzahl von Connectivity-Optionen aufwarten kann. "Mit der Vernetzung steigern wir Komfort, Sicherheit und Effizienz der Mobilität und bringen zugleich die Faszination der digitalen Welt auf die Straße" – sagt Manfred Baden, Vorsitzender des Bereichsvorstands Car Multimedia bei Bosch. "Der neue Technologieträger NissanConnect mit Navigation bündelt alle heute gewünschten Connectivity- und Entertainment-Funktionen in einem Gerät. Damit bieten wir ein ganz besonderes Nutzererlebnis sowie eine Vielzahl neuer Multimedia-Features", so Manfred Baden.

Einfache Bedienung und übersichtliche Darstellung per Touchscreen
Der reflexionsarme 7-Zoll-Farb-Touchscreen sowie Tasten und Regler des NissanConnect eignen sich gut für eine intuitive Bedienung des Systems. Die Funktionstasten ermöglichen direkten Zugriff auf wichtige Funktionen, klar und einfach gestaltete Grafiken erlauben dem Fahrer, sich vor allem auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren zu können.

Komfortable Routenplanung – auch bereits von zu Hause aus
Das SD-kartenbasierte Navigationssystem des NissanConnect bietet neben der Zielführung mit 2D- oder 2,5D-Kartendarstellung verschiedene Fahrerassistenz- und Navigationsfunktionen. Dazu zählen neben der Möglichkeit eine ökonomische und damit Kraftstoff sparende Route zu wählen, die dynamische Stauumfahrung, Fahrspurempfehlungen, die Anzeige von Ausfahrten, Kurven- und Geschwindigkeitswarner sowie die Verlinkung mit navigationsunterstützenden Apps.

Darüber hinaus können die Nissan-Fahrer ihre Fahrtroute mit Google® Send-to-Car auch bequem am heimischen PC, am Laptop, Tablet oder Smartphone planen und die Zieladresse bereits von zu Hause aus an das System NissanConnect ins Auto senden. Dank der Kompatibilität mit Google®-Services stehen weitere Informationen zu lokalen Sonderzielen in der Nähe des aktuellen Fahrzeugstandorts oder in der Zielumgebung zur Verfügung – seien es Parkplätze oder Tankstellen, Restaurants oder Geldautomaten.

Immer und überall vernetzt
Über die Verbindung des Smartphones, über das Zentraldisplay sowie die integrierte Freisprecheinrichtung gelingt es mit NissanConnect, immer und überall mit der Außenwelt vernetzt zu sein. Das System im Fahrzeug kann somit für den Fahrer zu einem selbstverständlichen Teil seines "Connected Lifestyle" werden, genauso wie ein Smartphone oder ein Tablet. So kann man sich auch über Smartphone-Apps in einer fremden Stadt mühelos wie ein Einheimischer orientieren, sich jederzeit aktuelle Nachrichten vorlesen lassen oder mit Freunden über soziale Netzwerke verbunden bleiben. Nicht zuletzt sind Musikerlebnisse mit der USB- oder Bluetooth®-Verbindung ebenso gut möglich wie per Audio-Streaming oder wie das Telefonieren über die Freisprechanlage.

Die Musikbibliothek ist jederzeit abrufbar
Darüber hinaus hat NissanConnect auch eine Vielzahl von Audioquellen erster Güte zu bieten. Der verbesserte digitale Musikgenuss reicht vom klassischen AM-/FM-Empfang über Radiohören per DAB (Digital Audio Broadcasting) bis hin zu Over-the-Air-Internetradio sowie Online- oder Audio-Streaming von Musik. Selbstverständlich lassen sich auch Compact Discs oder MP3-Musikdateien abspielen sowie ein iPod® oder ein MP3-Gerät anschließen. So kann man unterwegs auf die gesamte Musikbibliothek zugreifen – kein Wunsch muss unerfüllt bleiben und auch das Cover des jeweils zu hörenden Albums ist auf dem Gerätedisplay zu sehen.

Perfekte Einbindung ins Fahrzeug
Mit dieser hoch integrierten und komfortabel bedienbaren Multimedia-Einheit von Bosch bringt Nissan ein vernetztes System intuitiv erlebbar ins Fahrzeug und schafft vielfältige Infotainment- und Assistenzfunktionen mit zeitgemäßem Mehrwert.
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  • 22. April 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Bilder: 2

Automatischer Produktions-Assistent: Flexible, mobile Automatisierungslösung „APAS assistant“ von Bosch für vernetzte Produktion Maschine „fühlt“ dank „Sensorhaut“

  • „APAS assistant“ – das erste Industrierobotersystem, das für den kollaborativen Betrieb zertifiziert ist – wird auf der Hannover Messe Industrie erstmals der breiten Öffentlichkeit gezeigt
  • „Sensorhaut“ stoppt System berührungslos, wenn Mensch zu nahe ist
  • Mit sensitivem Greifersystem und kameragestützter Teileerkennung
  • Touchpad für intuitives Bedienen und Einlernen des Systems
  • „APAS inspector“ als mobiles optisches Prüfsystem und „APAS base“ als flexible Automatisierungsplattform ergänzen die „APAS family“
  • Vernetzung der Geräte für Austausch von Daten
Hannover – Die Systeme der „APAS family“ von Bosch – bestehend aus „APAS assistant“, „APAS inspector“ und „APAS base“ – zeigen schon heute, mit welchen Technologien die zukünftige vernetzte Industrie („Industrie 4.0“) arbeiten wird. In deren intelligenten, vernetzten und flexiblen Fabriken, den „Smart Factories“, sollen Menschen, Maschinen und Produkte miteinander Informationen austauschen und zusammenarbeiten. Dafür sind die sofort einsatzbereiten „APAS“-Automatisierungslösungen besonders geeignet. Sie können Menschen von gefährlichen, anstrengenden, eintönigen und schmutzigen Arbeiten zugunsten höherwertiger Tätigkeiten befreien, sind aber – anders als herkömmliche Industrieroboter-Systeme – mobil, flexibel und ohne Abschirmung einsetzbar.

Sichere, kollisionsvermeidende Zusammenarbeit mit Menschen
Das Kernstück der „APAS family“, der Automatische Produktions-Assistent „APAS assistant“ hat eine mit Sensoren versehene Ummantelung, die Kollisionen verhindert. Damit ist er für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet, in denen er ohne Abschirmungen mit Menschen zusammenarbeiten soll. Der „APAS assistant“ wurde deshalb als erstes Robotersystem für Industrieanwendungen für den kollaborierenden Betrieb von der Berufsgenossenschaft zertifiziert.

Der Fertigungsmitarbeiter stellt dem „APAS assistant“ beispielsweise leere Paletten auf den Tisch, das Assistenzsystem rückt sie sich zurecht und bestückt sie mit Teilen, während der Mitarbeiter zum Beispiel Prozesse an anderen Maschinen optimiert. Der „APAS assistant“ erkennt durch seine „Sensorhaut“, wann ihm sein menschlicher Kollege zu nahe kommt. Bevor er ihn berührt, stoppt der „APAS assistant“. Er setzt seine Arbeit fort, wenn der Mensch den unmittelbaren Aktionsbereich des Systems verlassen hat.

Flexibel, mobil, einfach anzulernen – und vernetzt
Der „APAS assistant“ ist schlank und kompakt konstruiert. Er hat Rollen sowie eine leicht zu bedienende Arretierung. Dadurch ist er schnell und einfach an verschiedenen Orten in einer Produktion einsetzbar.

Der sensitive Drei-Finger-Greifer des „APAS assistant“ kann eine Vielzahl komplex geformter Teile sanft oder fest greifen. Integrierte Kameras helfen ihm dabei, die Umgebung selbstständig zu erfassen und Teile eigenständig zu erkennen und präzise zu handhaben.

Über ein Bedien-Touchpad kann der Maschinenbediener dem „APAS assistant“ sogenannte Arbeitsabläufe – grafische Schritt-für-Schritt-Darstellungen der Aufgaben – innerhalb kurzer Zeit beibringen. Einmal erlernte Aufgaben speichert der Produktions-Assistent, sie können jederzeit auf Knopfdruck abgerufen werden. Die Vernetzung der „APAS family“-Systeme untereinander erlaubt es, zwischen ihnen Arbeitsabläufe auszutauschen. Die Ethernet-Anbindung der Systeme ermöglicht eine leistungsfähige Fernwartung.

Neben dem Produktions-Assistenten „APAS assistant“ bietet die „APAS family“ die Automatisierungsgeräte „APAS inspector“ – ein mobiles optisches Prüfsystem mit 3D-Bildgebung – und „APAS base“, die flexible Automatisierungsplattform für spezifische Aufgaben wie der Teilebeschriftung. Sie entfalten volle Flexibilität, wenn sie mit „APAS assistant“ zusammenarbeiten.

Auf der Hannover Messe Industrie ist die „APAS family“ in Halle 17, Stand D17 ausgestellt. Der „APAS assistant“ ist für den Robotics Award nominiert, der im Rahmen der Hannover Messe Industrie verliehen wird.
Die „Bosch APAS family“-Homepage ist http://www.bosch-apas.com.

Leserkontakt:
Wolfgang Pomrehn,
Telefon: +49 711 811-21150
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  • 07. April 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Bosch World Experience Mit Bosch die Welt entdecken Sechs Teilnehmer für eine Reise um die Welt gesucht

  • Stationen unter anderem London, Panama-Stadt, San Francisco, Shanghai, Singapur
  • Teilnehmer berichten von Erlebnissen in virtuellem Reisetagebuch
  • Bewerbungsschluss: 16. Mai 2014
Stuttgart – Bosch sucht sechs junge Menschen aus aller Welt für die Bosch World Experience. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen schickt die Teilnehmer auf eine 16-tägige Reise rund um den Globus, zu weltbekannten Projekten, an denen Bosch beteiligt ist. Die Reisestationen in diesem Sommer sind unter anderem London, Panama-Stadt, San Francisco, Shanghai und Singapur. Bewerbungen sind vom 7. April an bis zum 16. Mai 2014 unter www.experience-bosch.de möglich.

Bosch ist mehr als Du denkst
Seit seiner Gründung vor über 125 Jahren hat sich Bosch von der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ zum internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen gewandelt. Das Unternehmen bietet heute vielfältige Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik an. Dennoch kennen viele Menschen von Bosch nur den Akku-Schrauber, die Waschmaschine und die Zündkerze.
Unter dem Motto „Bosch ist mehr als Du denkst“ sollen insgesamt sechs Frauen und Männer vom 20. Juli bis 6. August 2014 auf drei Kontinenten entdecken, wie Bosch mit „Technik fürs Leben“ die Welt bewegt. „Viele Menschen kennen nur einen kleinen Teil der Lösungen, mit denen Bosch zu mehr Lebensqualität beiträgt und Menschen begeistert. Wir lassen die internationalen Teilnehmer der Bosch World Experience daher einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von sechs Großprojekten werfen, an denen Bosch beteiligt ist – und wo man es vielleicht nicht vermuten würde“, beschreibt Marketingmanagerin Karoline Hagen die Zielsetzung der Reise. Dabei erleben die Teilnehmer beispielsweise, wie Containerschiffe in den neuen Schleusen im Panama-Kanal, dank Hydraulik von Bosch Rexroth, künftig einen Höhenunterschied von 26 Metern überwinden. Begleitet werden die Stationen in jedem Land von einem umfangreichen Rahmenprogramm. In London nehmen die Teilnehmer der Bosch World Experience an einem Blogger-Workshop teil. Die US-Metropole San Francisco werden die Reisenden mit dem eBike erkunden.

Einbindung der Netzgemeinde über Social Media
Die Teilnehmer berichten mit Posts, Fotos und Videos auf ihren Social Media-Kanälen von ihren Erlebnissen. Die Netzgemeinde kann auf diesen Kanälen mit den Teilnehmern interagieren und so auch an der Bosch World Experience teilnehmen. Sämtliche Beiträge werden als sogenanntes Blogumentary auf einer eigenen Internetseite zusammengefasst.

Teilnehmer sind Social Media-affin und neugierig
Bewerbungen sind ab dem 7. April 2014 auf der Webseite www.experience-bosch.de möglich. Die Bewerber müssen sich zunächst registrieren, eine Frage zu jedem Reiseziel beantworten sowie einige Angaben zur Person machen. Sie sollten Social Media-affin und neugierig sein. Nach Abschluss der Bewerbungsphase werden die sechs Teilnehmer aus aller Welt ausgewählt.
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  • 07. April 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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  • 07. April 2014
  • Pressemappe
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Bilder: 21
  • Videos: 1
  • Presseinformationen: 5

Umzug in Japan Neuer Standort für Bosch Packaging Technology Globales Kompetenzzentrum für Pharma-Inspektionstechnik

  • Standort Musashi bei Tokio umfasst Fläche von 3 240 Quadratmetern
  • Mehr Platz für Entwicklung und Montage
  • Investition von 1,6 Millionen Euro
Waiblingen/Tokio – Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Gesamtlösungen für Prozess- und Verpackungstechnik, hat im japanischen Musashi rund 70 Kilometer nördlich von Tokio einen neuen Standort bezogen. Mehr als 100 Mitarbeiter entwickeln und produzieren seit Ende März auf einer Fläche von 3 240 Quadratmetern Inspektionstechnik für die Pharmabranche. Die Investitionskosten betrugen rund 1,6 Millionen Euro. Nach dem Standortumzug von Honjo ins großflächigere Musashi steht Bosch Packaging Technology nun wesentlich mehr Platz für Entwicklung und Montage zur Verfügung. Mit dieser Investition bekräftigt das Unternehmen sein Bekenntnis zu Japan als bedeutende Region für Pharma-Inspektionstechnik. „Der Ausbau des globalen Bosch-Kompetenzzentrums in Japan ist wichtig für die Stärkung unserer Innovationskraft“, sagte Peter Tyroller, für die Region Asien-Pazifik zuständiger Geschäftsführer bei Bosch. „Wir wollen unsere Kunden mit herausragenden und nutzbringenden Produkten begeistern.“

Inspektionstechnik von Bosch Packaging Technology
Die Nachfrage der Pharmaindustrie nach Sicherheit und Qualität steigt kontinuierlich und damit auch der Bedarf an Inspektionslösungen. „Die über Jahrzehnte aufgebaute Erfahrung in Japan wollen wir noch stärker ausbauen und unseren Kunden Technik fürs Leben rund um den Globus zur Verfügung stellen“, sagte Joachim Baczewski, Leiter der Pharma-Inspektionssparte und von Bosch Packaging Technology in Japan.

Der Bereich Inspektionstechnik wurde 2012 mit der Akquisition des japanischen Unternehmens Eisai Machinery gegründet. Dieser umfasst manuelle, halb- und vollautomatische Inspektionsmaschinen für die Erkennung von Partikeln in pharmazeutischen Produkten. Auch die kosmetische Inspektion von Behältnissen oder Tabletten auf Defekte wie etwa Kratzer oder Verfärbungen zählt dazu.

Vier Verpackungstechnik-Standorte in Japan
Musashi ist einer von vier Standorten von Bosch Packaging Technology in Japan. Darüber hinaus werden am Standort Funabashi östlich von Tokio Prozess- und Verpackungsmaschinen sowie Robotertechnik für die Nahrungsmittel- und Pharmabranchen entwickelt und montiert. In Tokio und Osaka existieren zudem zwei Verkaufshäuser.

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit rund 5 600 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 nach vorläufigen Zahlen mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,4 Milliarden Euro (Hinweis: Aufgrund veränderter gesetzlicher Konsolidierungsregularien sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 meldete Bosch rund 5 000 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 04. April 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Hannover Messe 2014 Bosch präsentiert breite Lösungspalette zur Vernetzung von Industrie und Gebäuden Produktionsassistent für Robotics Award nominiert

  • Bundeskanzlerin Merkel kündigt Besuch am Stand von Bosch Rexroth an
  • Einfache Maschinensteuerung durch Open Core Engineering
  • Effiziente Kleinkraftwerke für dezentrale Energieversorgung
  • Früherkennung von Defekten sorgt für höhere Maschinenverfügbarkeit
Hannover/Stuttgart – Die Bosch-Gruppe zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe vom 7. bis 11. April eine umfangreiche Lösungspalette zur Vernetzung und Ablaufoptimierung in Industrieanlagen sowie Gebäudekomplexen aller Art. „Mit unseren Innovationen, beispielsweise um die Themen Industrie 4.0 und Internet der Dinge und Dienste, wird hier besonders deutlich, dass wir sowohl auf der Hardware- als auch auf der Software-Seite zu den führenden Anbietern im Industriesektor gehören“, betonte Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth. Für den 7. April, 9.50 Uhr, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Besuch am Stand von Bosch Rexroth (Halle 17, B38) angekündigt.

Bosch ist in Hannover mit Bosch Rexroth, Bosch Thermotechnik, Bosch Energy and Building Solutions und Bosch Software Innovations vertreten. Insbesondere zeigt das Unternehmen eine einzigartige Automatisierungslösung, die für den Robotics Award 2014 nominiert worden ist.

Bosch Rexroth vereinfacht den Datenaustausch
Produktionssteuerung, Rückverfolgbarkeit, Qualitätssicherung und die Vision von der vernetzten Produktion verlangen einen immer stärkeren Informationsfluss von der Automatisierung in die IT-Welt und zurück. Bosch Rexroth vereinfacht mit der Schnittstellentechnologie Open Core Engineering diesen Austausch erheblich. Anwender können nun ohne spezielle Kenntnisse direkt aus ihren gewohnten IT-Programmen und -Sprachen auf alle Daten der Maschinensteuerungen und Antriebe zugreifen. Das reduziert den Aufwand und steigert die Flexibilität, bedarfsgerecht Produktionsdaten mit beliebigen Programmen außerhalb der Maschinenautomation zu erheben und auszuwerten. Bosch Rexroth zeigt am Messestand die Konzeptstudie einer Montagelinie ohne übergeordnete Steuerung, in der das Werkstück an der jeweiligen Bearbeitungsstation sagt, was geschehen muss. Die dezentrale Intelligenz der Station erkennt, welche Bearbeitung dieses individuelle Produkt im jeweiligen Schritt anfordert. Die Daten geben beispielsweise die Farbe der zu verbauenden Plastikteile vor. In einer realen Produktionsumgebung können Anwender mit einer solchen Linie sehr komplexe Produkte in einer hohen Varianz herstellen.

Effiziente Versorgung für große und kleine Gebäude
Bosch Thermotechnik zeigt am Gemeinschaftsstand „Dezentrale Energieversorgung“ des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sowie der Deutschen Messe in Halle 27, Stand J50, Modelle eines großen Container-Blockheizkraftwerks und einer Organic Rankine Cycle-Anlage. Mit einer solchen Anlage verwertet beispielsweise die mineralische Abfalldeponie in Flörsheim bei Frankfurt bislang ungenutzte Abwärme eines Blockheizkraftwerks zur Stromerzeugung. Bosch hat diese innovative Lösung entwickelt und auf dem Deponiegelände installiert. Zu sehen ist auch ein kleineres Modul-Blockheizkraftwerk für Zwei- bis Sechsfamilienhäuser oder Gewerbebetriebe. Die dezentrale, gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme leistet dank ihres hohen Gesamtwirkungsgrads einen wichtigen Beitrag zu einem intelligenten Energiesystem.

Bosch Energy and Building Solutions ist ebenfalls am Gemeinschaftsstand „Dezentrale Energieversorgung“ vertreten. Ob Raum- oder Prozesswärme, Kälte, Lüftung, Druckluft oder Beleuchtung: Die Experten des Effizienzdienstleisters erläutern vor Ort, wie Einsparpotentiale erkannt und so der Energiebedarf von kommerziellen Gebäudekomplexen optimiert werden kann. Durch die Kombination von individuellen Energiekonzepten, Dienstleistungen und dem Einsatz moderner Technologie sorgt das Unternehmen für eine Energieeinsparung von durchschnittlich 20 Prozent.

Am Gemeinschaftsstand der Initiative Brennstoffzelle in Halle 27, Stand E51, zeigt Bosch Thermotechnik das Brennstoffzellen-Heizgerät Buderus Logapower FC10. Das System auf Basis einer Brennstoffzelle ermöglicht die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung für Ein- und Zweifamilienhäuser. Es basiert auf einer keramischen Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell), die bei einer Temperatur von 700° Celsius arbeitet. Hierdurch wird ein elektrischer Wirkungsgrad von über 40 Prozent erzielt und das System arbeitet effizienter als andere dezentrale Strom- und Wärmeerzeuger. Die Stromkosten im Ein- und Zweifamilienhaus lassen sich so um 25 bis 40 Prozent reduzieren. Gleichzeitig sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung um bis zu 50 Prozent.

Früherkennung erleichtert Instandhaltung und erhöht Produktivität
Vorausschauende Instandhaltung: Die immer stärkere Vernetzung von Maschinen und Computern birgt insbesondere für die Instandhaltung enorme Potenziale. Am Stand der Bosch Software Innovations, dem Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, erleben die Besucher in einer Live-Demonstration, wie mit einer entsprechenden Software Defekte bei einer Industriemaschine präzise vorhergesagt werden können. Ungeplante Stillstände werden so vermieden, Kosten für Wartung und Reparatur optimiert und die Produktivität wird in Summe erhöht. Bosch Software Innovations ist am BITKOM-Stand, Halle 7, Stand C04, vertreten.

Mobile Automatisierungslösung „APAS assistant“
Der Automatische Produktionsassistent „APAS assistant“ von Bosch ist für den Robotics Award 2014 nominiert. Der Preis für innovative Robotersysteme wird von der Hannover Messe, dem Industrieanzeiger und der Robotation Academy ausgelobt. Schirmherr ist der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies. Eine unabhängige Jury bewertet neue Technologien, die beispielsweise in der industriellen Automatisierung eingesetzt werden.

Der flexibel einsetzbare, mobile „APAS assistant“ ist Teil der „APAS family“ sofort einsatzbereiter Automatisierungslösungen. Er hat eine kollisionsverhindernde „Sensorhaut“. Darum ist er als erstes Robotersystem für Industrieanwendungen – ohne dass er weitere Schutzeinrichtungen bräuchte – für die Zusammenarbeit mit Menschen von der deutschen Berufsgenossenschaft zertifiziert. Ergänzt wird die „APAS family“ durch den „APAS inspector“ als mobiles optisches Prüfsystem und den „APAS base“ als flexible Automatisierungsplattform. Die „APAS family“ zeigt schon heute, mit welchen Technologien die vernetzte Industrie 4.0 arbeiten wird. In deren intelligenten, vernetzten und flexiblen Fabriken, den Smart Factories, sollen Menschen, Maschinen und Produkte miteinander kommunizieren und enger zusammenarbeiten.

Die Verleihung des Robotics Awards 2014 findet am Dienstag, 8. April zwischen 15:30 und 17:00 Uhr in Halle 17, Stand G24 (Forum Robotics, Automation and Vision), statt. Auf der Hannover Messe ist die „APAS family“ in Halle 17, Stand D17, ausgestellt. Details zur „Bosch APAS family“ finden sich unter http://www.bosch-apas.com.

Partnerland der diesjährigen Hannover Messe ist Holland
Unter dem Motto „Global Challenges, Smart Solutions“ präsentiert Holland Lösungen für die industriellen Herausforderungen der Zukunft. Bereits seit 1903 ist Bosch in den Niederlanden vertreten. Derzeit beschäftigt das Unternehmen dort rund 3 600 Mitarbeiter an 16 Standorten. Die wichtigsten Werke befinden sich in Tilburg, Boxtel, Deventer, Weert und Schiedam. Bosch ist in den Niederlanden mit allen vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik präsent.

Der niederländische Maschinenbau ist von mehr als 2 600 mittelständischen Herstellern geprägt. Bosch Rexroth ist hier bei zahlreichen Maschinenkonzepten und Großprojekten als Entwicklungs- und Systempartner für die gesamte Automatisierung vertreten. Das Spektrum reicht dabei von der nanometergenauen Positionierung elektronischer Schaltungen bis hin zum Anheben von 48 000 Tonnen schweren Offshore-Plattformen auf See.
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  • 03. April 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Autoland Brasilien Warum das Gastgeberland der Fußball Weltmeisterschaft 2014 bald zum drittgrößten Absatzmarkt weltweit werden könnte und wieso Alkohol in Brasilien beim Autofahren dazu gehört.

Automarkt: Derzeit gibt es etwa 200 Pkw pro 8800 Einwohner. Mit der wohlhabenden Mittelschicht wird auch der Fahrzeugmarkt wachsen. Bis 2020 könnten sich daher die Neuzulassungen auf über 6,6 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verdoppeln. Das würde Brasilien zum drittgrößten Absatzmarkt hinter China und den USA machen. Derzeit hält Japan noch diesen Rang.

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FlexFuel

Infrastruktur: Das Land verfügt über das zweitlängste Straßensystem
der Welt. Mehr als 50 Prozent des gesamte Warentransport erfolgt über Lkw, das Hauptverkehrsmittel sind Busse. Allein auf den beiden Hauptrouten „Bandeirantes“ und „Anhanguera“ zwischen den Millionenstädten São Paulo und Campinas sind täglich 900 000 Fahrzeuge unterwegs. 2010 wurden rund 166 000 leichte, mittlere und schwere Nutzfahrzeuge sowie 28 500 Busse neu registriert. Transporte mit der Eisenbahn oder per Schiff spielen dagegen praktisch keine Rolle.

Pkw-Antrieb mit Alkohol: 1975 beschloss die brasilianische Regierung das Programm „Proalcool“ zur Herstellung von Biokraftstoff aus Zuckerrohr, um das Land unabhängiger von Ölimporten zu machen. Diesel-Pkw mit weniger als einer Tonne Zuladung wurden nicht mehr zugelassen, und so fahren Pkw heute nur mit Benzin und Ethanol. Bosch hat speziell für Brasilien die FlexFuel Technik entwickelt, mit der die beiden Kraftstoffarten in beliebiger Mischung oder einzeln verwendet werden können. Als Alternative wären Diesel-Pkw ideal für das fünftgrößte Land der Welt mit seinen gewaltigen Entfernungen.

FlexFuel: Eine Kombination aus Benzin und Ethanol ist erst möglich, seitdem Bosch die Technologie eigens für den brasilianischen Markt entwickelt hat. Das Besondere dabei: Das Mischungsverhältnis kann variieren. Heute sind rund 90 Prozent aller Personenwagen mit der „Flexible Fuel Technik“ in Brasilien unterwegs. Im Jahr 2013 wurde das zwanzigmillionste Fahrzeug mit der Technik in Brasilien produziert. Andere wichtige Märkte für Flex-Fuel-Fahrzeuge sind die USA, Kanada und Mexiko.

Zitat: "Das FlexFuel-Komplettsystem ist eine Vorzeigetechnologie von Bosch. In mehr als 80 Prozent aller brasilianischen Autos, die FlexFuel nutzen, ist deshalb Bosch vertreten."
Stefan Seiberth, Vorsitzender des Bereichsvorstands Gasoline Systems bei der Robert Bosch GmbH

Diesel-Nutzfahrzeuge: Wie wichtig der Lkw-Transport für Brasilien ist, zeigen zwei Zahlen: Rund die Hälfte des Kraftstoffs, der im Straßenverkehr verbraucht wird, ist Diesel. Der Markt für Lkw über 6 Tonnen umfasste 2013 über 140 000 Fahrzeuge, was dem Volumen der USA entspricht. Bosch-Technik findet sich in 4 von 5 Lkw und Bussen des Landes. Zudem entwickelt Bosch mit seinen DualFuel Systemen im Süden Brasiliens eine einzigartige Lösung für Lkw-Motoren. Damit können Dieselmotoren auch mit der Zumischung von Erdgas oder Ethanol betrieben werden.

Ausblick: In den kommenden Jahren wird der Markt für fortschrittliche Kraftfahrzeugtechnik in Brasilien weiter wachsen. Ein Großteil der Schwerlastflotte ist veraltet und kann den steigenden Bedarf der brasilianischen Wirtschaft nicht decken. Zudem wird für den Schwerverkehr in Brasilien eine mit Euro 5 vergleichbare Emissionsnorm eingeführt, die technisch eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Bosch hat Lösungen für die Unterschreitung schon vorliegen. Sollte das Verbot für Selbstzünder kippen, bietet der Diesel-Markt für Pkw weiteres Wachstum.

Zitat: „Bisher hat die brasilianische Regierung Dieselmotoren für Pkw verboten, um Kraftstoffimporte zu vermeiden. Inzwischen kann sich das Land aber selbst versorgen und wir rechnen damit, dass Diesel bald auch für Pkw-Fahrer verfügbar wird.“
Dr. Markus Heyn, Vorsitzender des Bereichsvorstands Diesel Systems bei der Robert Bosch GmbH
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  • 31. März 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Jubiläum eines Lebensretters 100 Millionen ESP-Systeme von Bosch Gut jeder zweite neue Pkw weltweit mit ESP

  • Aktuelle Daten bestätigen hohes Unfallvermeidungspotenzial von ESP
  • ESP kann bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern
  • Viele Fahrerassistenzsysteme basieren auf ESP
  • ESP-Pflicht bereits in vielen Ländern verabschiedet
100 Millionen ESP-Systeme hat Bosch seit Serienstart 1995 gefertigt – und damit einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr geleistet. Insbesondere auf glatten Straßen, aber auch bei zu schnell angefahrenen Kurven, hält das Elektronische Stabilitäts-Programm Fahrzeuge sicherer in der Spur und verhindert gerade die oftmals besonders schwer verlaufenden Schleuderunfälle. „ESP hat in den vergangenen Jahren nachweislich viele Leben gerettet“, fasst Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, das Ergebnis vieler Wirksamkeitsstudien zusammen. „Darüber hinaus ist ESP ein wichtiger Baustein für leistungsfähige Assistenzfunktionen und das automatisierte Fahren.“ Bosch hat den Schleuderschutz entwickelt und als weltweit erstes Unternehmen 1995 in Serie gebracht.

ESP wird zur Serienausstattung
ESP ist nach dem Gurt das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Untersuchungen zufolge kann es bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern. Eine detaillierte Auswertung der umfangreichen Daten der GIDAS-Unfalldatenbank zeigt, dass allein 2011 in Deutschland 540 Menschenleben durch ESP gerettet werden konnten. In diesem Jahr hatten bereits 60 Prozent aller Autos den Schutzengel an Bord. Immer mehr Länder schreiben daher dessen Serieneinsatz in allen Neufahrzeugen vor. In Europa gilt dies bereits für alle Fahrzeuge, deren Typzulassung nach dem Oktober 2011 erfolgt ist. Ab November 2014 ist die Suche in der Optionsliste gar nicht mehr erforderlich. Ab diesem Datum ist ESP in allen EU-Neufahrzeugen Serienausstattung. Bereits heute sind 78 Prozent aller neu produzierten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge in Europa mit ESP ausgerüstet. Eine verpflichtende Ausstattung aller Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen gilt bereits in den USA. In Australien und Israel ist ESP ebenso vorgeschrieben. In Japan, Korea, Russland und der Türkei greifen entsprechende Regelungen in den kommenden Jahren. Weltweit werden derzeit 55 Prozent aller Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit ESP ausgerüstet, selbst in China läuft bereits fast jeder vierte neue Pkw mit ESP vom Band. Die steigende Verbreitung des Sicherheitssystems zeigt auch ein Blick auf die Produktionszahlen. So hat Bosch seit dem Produktionsstart 1995 bis 2010 insgesamt 50 Millionen ESP-Systeme gefertigt. In nur vier Jahren hat sich diese Zahl nun verdoppelt. „Seit 2010 fertigen wir weltweit pro Jahr mehr ESP-Systeme als das altbekannte Antiblockiersystem ABS“, so Steiger. Fertigungsstätten dafür betreibt das Technologieunternehmen aktuell in Deutschland, Frankreich, den USA, Japan, China, Indien und Brasilien.

Baukasten deckte alle Anforderungen ab
Seit dem Serienstart hat Bosch das aktive Sicherheitssystem Schritt für Schritt weiterentwickelt und um weitere Funktionen ergänzt. Wog die erste Version noch 4,3 Kilogramm, so ist die aktuelle Generation 9 in seiner Basisversion mit nur noch 1,6 Kilogramm deutlich leichter, kompakter und kostengünstiger. „ESP ist nun für alle Fahrzeugklassen erschwinglich“, zeigt Steiger den Erfolg der Bemühungen auf.

Die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs und die immer umfassender unterstützenden Assistenzfunktionen indes stellen neue Herausforderungen an bestehende Bremssysteme. Bereits heute hat Bosch auf Basis eines Baukastens immer die passende technische Lösung. Und selbst für vollautomatisiert fahrende Fahrzeuge bietet ein entsprechendes ESP in Verbindung mit dem elektromechanischen Bremskraftverstärker iBooster schon jetzt die dafür erforderliche Redundanz.

Assistenzsysteme basieren auf ESP
Neue Assistenzsysteme machen das Autofahren noch sicherer und komfortabler. So entwickelt Bosch auch Funktionen, die selbsttätig den Abstand zum Vordermann halten, das Fahrzeug auch in enge Parklücken rangieren und den Fahrer in kritischen Situationen rechtzeitig warnen können. In den kommenden Jahren werden sich immer mehr Fahrmanöver ganz automatisiert durchführen lassen. Fahrzeuge fahren dann allein in die Garage oder völlig selbsttätig im morgendlichen Stau auf der Autobahn. Alle diese Funktionen haben eines gemeinsam: Sie bremsen ohne Zutun des Fahrers. ESP setzt diese Bremsbefehle um. Fahrzeuge, die bereits mit dem System ausgestattet sind, lassen sich daher einfacher um weitere Sicherheits- und Komfortfunktionen erweitern. Entscheidend hierfür ist die Vernetzung mit Sensoren, die die Fahrzeugumgebung erfassen. Diese Sinne des Fahrzeugs erkennen andere Verkehrsteilnehmer und ermitteln deren Abstand, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung. Bosch bietet hierfür ein umfassendes Angebot an Ultraschall-, Video- und Radarsensoren.

Bosch fördert UN-Aktion für mehr Verkehrssicherheit
Pro Jahr fordern Unfälle im Straßenverkehr etwa 1,3 Millionen Todesopfer und mehrere Millionen Verletzte. Im Rahmen der Aktion „Jahrzehnt der Verkehrssicherheit“, die 2011 von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen wurde, soll die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 zunächst stabilisiert und dann gesenkt werden. Bosch ist von Anfang an dabei und fördert die Initiative allein im Jahr 2014 mit einem Betrag von 150 000 US-Dollar. Damit soll die Organisation Global NCAP unterstützt werden, die unabhängige Neuwagen-Bewertungsprogramme, insbesondere in aufstrebenden Ländern wie Indien, ermöglicht. Bereits in den vergangenen Jahren konnten mit Hilfe des Bosch-Engagements zahlreiche Projekte für mehr Verkehrssicherheit rund um den Globus realisiert werden.
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  • 26. März 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Vortrag zur „Arbeitswelt der Zukunft“ Bosch-Personalchef Kübel: Flexible Arbeitsmodelle stärken Wettbewerbsfähigkeit von Arbeitgebern

  • Arbeitgeber sollten Bedürfnissen von Älteren und Jüngeren entsprechen
  • Bosch sucht 800 Hochschulabsolventen in Deutschland
  • Weltweiter Aufbau von rund 9 000 Mitarbeitern erwartet
  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist Wettbewerbsvorteil
Stuttgart – „Die Arbeitswelt der Zukunft muss den Bedürfnissen von jüngeren und älteren Arbeitnehmern gerecht werden, wenn Unternehmen am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleiben wollen“, forderte Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, vor kommunalen Wirtschafts- und Politikvertretern in Stuttgart. In einem Impulsvortrag über die Arbeitswelt im Jahr 2020 betonte er die Bedeutung von Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Flexible und vielfältige Arbeitsformen können helfen, dem künftigen Fachkräftemangel vorzubeugen und Beschäftigungschancen für Frauen oder ältere Arbeitnehmer zu verbessern“, erklärte Kübel. Damit ließen sich wichtige Leistungsträger länger im Unternehmen halten und auch Frauen für Führungspositionen besser gewinnen. Nach Worten des Geschäftsführers liefere eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit zudem wichtige Impulse für die Ideen der Mitarbeiter. Insbesondere in technischen Berufsfeldern würden Frauen noch zu wenig als Fach- und Führungskräfte Fuß fassen können.

Kein Fachkräftemangel bei Bosch – 800 Hochschulabsolventen gesucht
Laut einer von Kübel zitierten Studie der Robert Bosch Stiftung werde bis 2050 die Gesamtbevölkerung in Deutschland voraussichtlich von heute 82 auf etwa 71 Millionen Menschen zurückgehen. Der Bosch-Geschäftsführer sieht daher lebenslanges Lernen sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement künftig als zentrale Bausteine einer erfolgreichen Personalpolitik. Beides erleichtere es, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit heutiger Beschäftigter langfristig aufrechtzuerhalten. Der Bedarf an gering Qualifizierten werde in einer vernetzten Industriewelt rückläufig sein. Daher setze Bosch auf Förderprogramme, die solche Mitarbeiter zum Facharbeiter qualifizieren oder Facharbeiter zu Ingenieur-Tätigkeiten befähigen. „Noch spüren wir bei Bosch den Fachkräftemangel nicht. Wir rechnen für dieses Jahr mit einem weltweiten Aufbau von rund 9 000 Mitarbeitern. Schwerpunkt ist die Wachstumsregion Asien-Pazifik.“ Mit Blick auf Deutschland führte Kübel weiter aus: „Wir planen dieses Jahr an deutschen Bosch-Standorten etwa 800 Einstellungen von Hochschulabsolventen. Zusätzlich gehen wir in Deutschland wieder von etwa 1 400 neuen Ausbildungsplätzen aus.“

Auch die Politik, so Kübel weiter, könne für die Arbeitswelt der Zukunft heute schon wichtige Weichen stellen. Insbesondere eine Rentenpolitik, die einem gesünderen und längeren Leben vieler Arbeitnehmer Rechnung trage, helfe, den künftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Auch die Abkehr einer Präsenzkultur in Unternehmen trage dazu bei, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu erleichtern – und damit die Gesundheit zu erhalten. Dazu könnten der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und Ganztagsschulen für berufstätige Eltern weitere Entlastungen sowie Chancen im Job bringen.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1j6mZ4g
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  • 25. März 2014
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Erfolgreiches Jahr 2013 Bosch Packaging Technology setzt hohes Wachstumstempo fort Umsatz von 1,5 Milliarden Euro bis 2015

  • Pharmamarkt sorgt für besonderen Schub
  • Entwicklung der Verpackungsmaschinenbranche übertroffen
  • Beitrag zur besseren Versorgung mit Nahrungsmitteln
Waiblingen/Stuttgart – Bosch Packaging Technology ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut schneller gewachsen als der Verpackungsmaschinenmarkt und hat erstmalig die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überschritten. „Wir sind genau auf dem Kurs, den wir uns vorgenommen haben“, sagte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2013 von 914 Millionen Euro um 22 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Konsolidierungseffekte entspricht das einem Wachstum von 6,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten beträgt der interne Zuwachs von Packaging Technology sogar zehn Prozent. Die Verpackungsmaschinenbranche legte nach Zahlen des Fachverbands VDMA nur um vier Prozent zu. Insgesamt beschäftigte Bosch Packaging Technology 2013 rund 5 600 Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten. Dies entspricht zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der marktführende Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen stellt auf seiner Jahrespressekonferenz Einzelheiten zur Geschäftsentwicklung vor.

Termin: 8. Mai 2014 um 10:00 Uhr auf der Messe Interpack in Düsseldorf

„Wir gehen davon aus, dass wir unser Wachstumstempo auch in diesem Geschäftsjahr beibehalten können und bis Ende 2015 die von uns gesetzte Umsatzmarke von 1,5 Milliarden Euro erreichen werden“, betonte Klefenz. Bosch Packaging Technology zählt damit zu den am schnellsten wachsenden Geschäftsbereichen der Bosch-Gruppe. Neben den Hauptmärkten Europa und Nordamerika konnte das Unternehmen überdurchschnittlich in Asien zulegen. Aber auch die Märkte in Afrika und im Nahen Osten gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Mit moderner Verpackungstechnik Nahrungsmittel schützen
Zu den Wachstumstreibern von Bosch Packaging Technology gehört die Pharmasparte, die von der weltweiten dynamischen Entwicklung der Branche profitiert. „Hier wird deutlich, dass immer mehr Menschen auf der Welt mit Medikamenten versorgt werden. Dies ist auch auf das wachsende Generikageschäft zurückzuführen“, so Klefenz. Darüber hinaus wird die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln durch zunehmenden Einsatz von entsprechenden Verpackungen verbessert. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Technik einen Beitrag für eine bessere Lebensqualität leisten können“, erklärte Klefenz. Weltweit geht noch immer fast ein Drittel der erzeugten Nahrungsmittel auf dem Weg zum Verbraucher verloren, unter anderem aufgrund fehlender oder unzureichender Verpackung. Deshalb hat sich Bosch Packaging Technology von Anfang an der UN-Initiative „Save Food“ beteiligt. Sie wurde 2011 auf der vergangenen Interpack in Düsseldorf ins Leben gerufen.
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  • 20. März 2014
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  • 19. März 2014
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Dr. Volkmar Denner auf dem 14. Internationalen Stuttgarter Symposium Bosch bringt den Autopiloten auf die Straße

  • Automatisiertes Fahren macht Verkehr sicherer und effizienter
  • Nahezu 90 Prozent aller Unfälle in Deutschland vom Fahrer verursacht
  • 2016 bereits eine Milliarde Umsatz mit Fahrerassistenz
  • Hochautomatisiertes Fahren ab 2020 möglich
  • Automatisierung und Vernetzung wird Fahrzeugarchitektur komplett ändern
STUTTGART – Das Automobil steht in den kommenden Jahren vor großen Veränderungen. „Der Verkehr der Zukunft ist elektrisch, automatisiert und vernetzt“, fasst Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, am 18. März 2014 seinen Vortrag auf dem 14. Internationalen Stuttgarter Symposium „Automobil und Motorentechnik“ zusammen. „Automatisiertes Fahren kann die Zahl der Unfälle drastisch senken und sorgt damit für deutlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, so Denner. „Ein verbesserter Verkehrsfluss senkt darüber hinaus den Verbrauch.“ Bereits heute übernehmen Assistenzfunktionen unterschiedlichste Fahraufgaben. Noch leistungsfähigere Systeme werden in Zukunft den Autofahrer immer umfassender unterstützen und so Schritt für Schritt den Weg zum vollautomatisierten Fahren bereiten.

Der Bosch-Chef beleuchtete den Nutzen des automatisierten Fahrens sowie die noch zu lösenden Herausforderungen. „1,2 Millionen Leben zu retten, ist eine immense Motivation“, sagt Denner, und verweist damit auf die geschätzte Zahl der jährlichen Verkehrstoten weltweit. In Deutschland beispielsweise werden nahezu 90 Prozent aller Verkehrsunfälle vom Fahrer verursacht. Hier kann eine umfassende Unterstützung in kritischen Situationen sowie bei monotonen Fahrsituationen die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen. Automatisiertes Fahren ist aber auch wirtschaftlich. Auf Basis aktueller Verkehrsdaten kann es den Verkehrsfluss verbessern und so den Kraftstoffverbrauch jedes Fahrzeugs senken. Und nicht zuletzt: „Automatisiertes Fahren hält auch ältere Menschen mobil und leistet damit einen wichtigen sozialen Beitrag“, sagt Denner.

Automatisiertes Fahren kommt Schritt für Schritt
Seit über zehn Jahren hält die Adaptive Cruise Control bereits selbstständig die Geschwindigkeit und den Abstand zum Vordermann. Aktuell am Start ist der Stauassistent, der das Fahrzeug bis zu Geschwindigkeiten von rund 60 km/h auch in der Spur hält. Diese Unterstützung wird Schritt für Schritt weiter ausgebaut. „Spätestens 2020 ist das hochautomatisierte Fahren serienreif, in der nächsten Dekade folgt das vollautomatisierte Fahren“, prognostiziert Denner. Muss der Fahrer beim Erstgenannten das Fahrzeug nach kurzer Zeit noch übernehmen können, kann er sich im vollautomatisierten Modus zumindest auf Autobahnen durchgängig fahren lassen. Zeitlich sogar noch früher automatisiert Bosch das Parken. Demnächst steuert Bosch-Technik das Auto fahrerlos per Smartphone-App in die freie Lücke, und in einigen Jahren findet es im Parkhaus von ganz allein den Weg zum freien Stellplatz.

Diese schrittweise Entwicklung ist technisch bedingt, hat aber auch einen großen psychologischen Vorteil. „Autofahrer erfassen so Schritt für Schritt den Nutzen der neuen Technik“, so Denner. Aufgeschlossen zeigen sich die Autofahrer schon heute. So hat eine Bosch-Umfrage in sechs europäischen Ländern ergeben, dass bereits 59 Prozent der Befragten automatisiertes Fahren gut finden. Sie möchten es aber aktiv ausschalten können. Rein wirtschaftlich ist bereits heute ein attraktiver Markt mit glänzenden Wachstumschancen entstanden. „2016 wird Bosch bereits eine Milliarde Euro mit Fahrerassistenz erlösen“, prognostiziert Denner.

Das Bosch-Projektteam „Automatisiertes Fahren“ ging bereits 2011 an den Start und arbeitet in Abstatt bei Stuttgart sowie in Palo Alto an der Zukunft des Autofahrens. Seit Anfang 2013 ist man auch bereits auf deutschen Autobahnen unterwegs – als erster Zulieferer. „Die frühzeitige Erprobung im realen Straßenverkehr beschleunigt die Entwicklung immens“, sagt Denner.

Automatisiertes Fahren erfordert umfassendes Systemverständnis
In den kommenden Jahren haben die Entwickler noch vielfältige Aufgaben zu lösen, denn das automatisierte Fahren hat Einfluss auf alle Bereiche im Auto. „Nur Hersteller und Zulieferer mit einem umfassenden Systemverständnis werden erfolgreich sein“, sagt Denner. Die fünf Entwicklungsschwerpunkte formuliert der Bosch-Chef wie folgt:
  1. Sensorkonzept für die 360°-Umfelderfassung:
    Welche Sensortechniken sind nötig, um ein so gutes Bild der Fahrzeugumgebung zu erhalten, dass sich die richtigen Handlungsempfehlungen ableiten lassen? Bosch hat bereits über eine Million Radar- und Videosensoren verkauft und nutzt die Erfahrung zur Entwicklung einer leistungsfähigen und dennoch kostengünstigen Umfelderfassung, die den Anforderungen des automatisierten Fahrens genügt.
  2. Redundante Systemarchitektur:
    Um die größtmögliche Verfügbarkeit auch beim Ausfall einer Komponente sicherzustellen, wird sich die Fahrzeugarchitektur ändern. Die nötige Redundanz für die Bremse beispielsweise hat Bosch bereits verfügbar. So können der elektromechanische Bremskraftverstärker iBooster sowie das ESP unabhängig voneinander das Auto selbsttätig abbremsen.
  3. Funktionssicherheit gegen Fehlfunktionen und Angriffe von außen:
    Zur Überprüfung der funktionalen Sicherheit nutzt Bosch leistungsfähige Methoden. Die anschließende Freigabe, die sogenannte Validierung, erfordert jedoch neue Ansätze, um den Aufwand zur Freigabe eines Autopilot-Systems auf dem heutigen Niveau zu halten. Mit den gängigen Ansätzen müssten über 250 Millionen Testkilometer abgefahren werden. Gegen versuchte Eingriffe von außen setzt Bosch schon heute auf eine duale Architektur, die Infotainment-Funktionen im Bordnetz von den fahrrelevanten Systemen trennt. Zusätzlich bietet der Elektronikexperte ergänzende hard- und softwarebasierte Lösungen für die Datensicherheit und den Zugriffsschutz. „Die Automobilindustrie braucht klare, einheitliche Regelungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit“, macht Denner klar.
  4. Hochgenaue Kartendaten:
    Eine Kartengenauigkeit von rund einem Meter ist für aktuelle Navigationsgeräte völlig ausreichend – nicht aber für vollautomatisierte Fahrfunktionen. Hierfür nötige Karten benötigen eine Auflösung von zehn Zentimetern und müssen hochaktuell sein, um vorausschauend auf dem richtigen Weg zu bleiben.
  5. Rechtliche Regelungen:
    Auf Basis der Wiener Konvention aus dem Jahr 1968, die in vielen Ländern weltweit die Grundlage für das nationale Recht ist, sind lediglich teilautomatisierte Funktionen möglich. „Zulassungsregelungen sowie Fragen der Produkthaftung werden von Verbänden, Regierungen und der Versicherungswirtschaft bereits intensiv diskutiert“, sagt Denner.
Vernetzte Autos sind sicherer, effizienter und komfortabler
Auch wenn die Anbindung des Autos an das Internet für das automatisierte Fahren kein Muss ist, erhöht sie dessen Sicherheit und Effizienz weiter. So können die Fahrzeuge hochaktuelle Daten über Staus oder Baustellen erhalten, und sogar die Information über Verkehrszeichen, die andere Fahrzeuge erfasst haben. Die Routenführung der Navigation kann so optimiert werden. Die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander ermöglicht eine schnelle Warnung vor Gefahrenstellen wie dem Stauende oder einem sich nähernden Rettungsfahrzeug. Ebenso möglich werden neue Dienstleistungen, wenn Daten mit Sicherheitsleitstellen, Versicherungen oder Flottenbetreibern ausgetauscht werden. So ist der Bereich Bosch Communication Center bereits heute mit mehreren Automobilherstellern mit eCall-Lösungen in Serie, und das Tochterunternehmen Bosch Software Innovations plant mit LeasePlan ein völlig neues Flottenmanagement. „Vernetzte Funktionen werden künftig als elementarer Bestandteil der Fahrzeugarchitektur dem Autofahrer mehr Komfort, Effizienz und Sicherheit bringen“, sagt Denner.

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  • 18. März 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Bosch bringt das Internet ins Fahrzeug Bosch vernetzt das Auto und revolutioniert die Mobilität

  • „Ein vernetztes Auto wird immer auch ein besseres Auto sein“, Wolf-Henning Scheider
  • „Die Vernetzung des Automobils leitet eine neue Ära ein - bisher war ein Auto isoliert von der Umgebung, in Zukunft wird es mit ihr interagieren“, Wolf-Henning Scheider
  • „Wir verbinden die mechatronische Welt mit der digitalen Welt“, Wolf-Henning Scheider
Vor 20 Jahren revolutionierte das Internet den Computer. In den nächsten Jahren wird es das Auto revolutionieren. Denn Bosch macht das Auto zum aktiven Teil des Internets. Für Fahrer hat dies viele Vorteile. „Ein vernetztes Auto wird immer auch ein besseres Auto sein“, sagt Wolf-Henning Scheider, Sprecher des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik und Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. Mit der Vernetzung steigert Bosch Komfort, Sicherheit und Effizienz der Mobilität von morgen. Gleichzeitig bringt der Konzern die Faszination der digitalen Welt auf die Straße. Der Konzern verfolgt drei Leitlinien: Bosch bringt das Internet intuitiv erlebbar ins Fahrzeug. Bosch bringt Fahrzeuge ins Internet und schafft Assistenzfunktionen mit Mehrwert. Und darüber hinaus vernetzt Bosch Autos mit der Verkehrsinfrastruktur. „Vernetzung ist mehr als nur das Surfen während der Fahrt“, glaubt Scheider. Schon heute ist Bosch auf allen erforderlichen Technologiefeldern aktiv und mit ersten Lösungen bereits in Serie. In Zukunft ergeben sich völlig neue Funktionen. Beispielsweise wird Augmented Reality im Auto die virtuelle mit der realen Welt verbinden. Die Windschutzscheibe wird zur zentralen Anzeige und bringt alle Fahrzeug- und Umgebungsinformationen in das Blickfeld des Fahrers.

Leitlinie 1: Das Internet kommt ins Auto
Die Vernetzung ist auf dem Weg zum Megatrend in der Automobilindustrie, weil die Digitalisierung immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Auch das Automobil wird Teil dieser Digitalisierung werden. Deshalb arbeiten Bosch-Entwickler an gleichermaßen intuitiven wie ausgeklügelten Lösungen. Eine davon ist das System mySPIN. Damit lassen sich iPhone- und Android-Smartphones perfekt ins Fahrzeug einbinden. Die Anzeige des Mobilgeräts wird damit auf dem zentralen Monitor im Fahrzeug sichtbar. Apps sind so im Fahrzeug deutlich leichter, sicherer und komfortabler nutzbar.

Auch ohne Mobiltelefon bringt Bosch das Internet ins Fahrzeug. Aktuelle Navigationssysteme finden italienische oder französische Restaurants. Mit Bosch Serviceangeboten kann sich der Fahrer in Zukunft aus dem Auto heraus ohne lange Suche direkt zur freien Ladesäule lotsen lassen, oder den nächsten Parkplatz reservieren und ansteuern.

Doch Bosch vernetzt selbst den Antrieb mit dem Internet. Den Weg dorthin bereitet eHorizon von Bosch. Hier ergänzen sich jahrzehntelange Systemkompetenz bei Antrieben und innovative Softwareprogrammierung. „Wir verbinden die mechatronische Welt mit der digitalen Welt“, sagt Scheider. Für Nutzfahrzeuge bietet Bosch den elektronischen Horizont schon seit 2012 an, um die Fahrten homogen zu gestalten und unnötige Beschleunigungen und Verzögerungen zu reduzieren. Die Navigationssoftware erkennt beispielsweise, dass nach zwei Kilometern Bergabfahrt ein Ortsschild kommt und fährt diese Strecke dann vorausschauend im sparsamsten Modus oder lädt dabei die Batterie auf. Dadurch können Fahrer bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen. In Zukunft werden die Navigationsdaten zudem mit aktuellen Verkehrsdaten aus dem Internet ergänzt werden – so können Fahrzeuge beispielsweise rechtzeitig vor einem Stauende ausrollen. Diese vernetzte Navigation, bei der das Fahrzeug Daten aus dem Internet berücksichtigt, ist nicht nur im Lkw sondern auch im Pkw die Zukunft.

Leitlinie 2: Das Auto kommt ins Internet
Doch der Datenhighway im Automobil ist keine Einbahnstraße. Fahrzeuge werden nicht nur Informationen aus dem Internet nutzen, sondern auch Informationen an die Umwelt weitergeben. Dafür macht Bosch die Fahrzeuge zum Teil des Internets. „Bei der Verbindung von Fahrzeug und Cloud sehen wir Datenschutz als eine Grundvoraussetzung. Der Nutzen muss die potenziellen Risiken bei Weitem übersteigen“, sagt Scheider. Hierzu entwickelt die Bosch-Tochtergesellschaft escrypt ans Automobil speziell angepasste Sicherheitslösungen, wie eine gesonderte Verschlüsselung.

Denn Fahrzeuge werden künftig selbst zu Sensoren, die Umfeldinformationen sammeln und untereinander oder mit einem Server austauschen. Diese so genannten Floating Car Data sind nötig, um hochdynamische Karten zu bekommen und gleichzeitig die Fahrzeugsicherheit zu verbessern. Während der Fahrer nur eine Kurve sieht, weiß die Navigation schon, dass dahinter eine eisglatte Stelle oder ein Stauende ist. So kann vermieden werden, dass ein Pkw oder auch Lkw in eine Unfallstelle oder in eine stehende Kolonne rast. Denn das System kann den Fahrer warnen oder automatisch einen Bremsvorgang einleiten. „Vernetzung ist ein Baustein der Automatisierung und umgekehrt“, sagt Wolf-Henning Scheider.

Schon heute gibt es erste Anwendungen bei denen Fahrzeuge mit der Außenwelt kommunizieren. Ein Beispiel dafür ist der eCall, der in der europäischen Union im Jahr 2015 Pflicht wird. Dabei setzt ein Fahrzeug bei einem Unfall automatisch einen Notruf ab. Dieser wird beispielsweise über die gleichen Sensoren aktiviert, die auch den Einsatz des Airbags auslösen. Dadurch verringern sich die Anfahrtszeiten von Rettungskräften in ländlichen Gebieten um 50 Prozent, in städtischen Regionen um 40 Prozent. Die Rolle von Bosch geht dabei deutlich über die Technologie hinaus. Das Unternehmen bildet die Schnittstelle zwischen Unfall und Rettung. In einer Sicherheitsleitstelle bearbeiten Bosch-Mitarbeiter die Notrufe und sorgen für eine zügige und präzise Information der Rettungskräfte.

Außer einem Plus an Sicherheit wird die Kombination von Daten aus dem Fahrzeug auch Geld sparen – gerade bei Firmen und Flotten. Bei LeasePlan vernetzt Bosch Fahrzeuge und ermöglicht somit eine völlig neue Flottenauswertung. Zudem treibt Bosch Lösungen für die präventive Wartung voran. So werden beispielsweise die Motordaten eines Baggers oder Radladers an Datenbanken übermittelt, dort analysiert und mit einem stetig wachsenden Bestand von Daten vergleichbarer Fahrzeuge und Beanspruchung abgeglichen. Bosch kann damit voraussagen, ob und vor allem wann eine wichtige Komponente die Verschleißgrenze erreicht. Diese kann dann rechtzeitig ausgetauscht werden. Am Beispiel des Baggers verhindert dies eine Ausfallzeit und spart viel Geld: Schließlich kostet jede einzelne Stunde, die eine solche Maschine nicht läuft, den Betreiber bis zu 2 000 Euro. Zukünftig sind solche Funktionen auch im Pkw denkbar. Ein Anwendungsbeispiel wäre eine Verschleißanzeige für Motorteile. Damit würden Autofahrer nicht mehr urplötzlich mit ihrem Fahrzeug auf der Autobahn liegen bleiben, sondern könnten ein beschädigtes Teil rechtzeitig austauschen lassen.

Leitlinie 3: Das Auto wird Teil des Internet der Dinge und Dienste
Die Vernetzung des Autos mit dem Internet geht jedoch auch noch weit über diese Anwendungen hinaus. „Die Vernetzung des Automobils ist eine große Aufgabe – bisher war ein Auto isoliert von der Umgebung, in Zukunft wird es mit ihr interagieren“, sagt Scheider. So könnte selbst eine komplette Großstadt samt Infrastruktur vernetzt werden, so dass eine optimale Mobilität gewährleistet ist. Wer beispielsweise von der Innenstadt einer Großstadt in die Randbereiche fahren will, kann für die Innenstadt den Zug nutzen und später auf ein Carsharing Fahrzeug umsteigen. Über Bosch-Plattformen mit Service Brokering können dann der öffentliche Personennahverkehr, Elektro-Mietwagen- und eBike-Verleihe gemeinsam ein integriertes Mobilitätsangebot anbieten.

Schon jetzt wird die Infrastruktur von Großversuchen zum elektrischen Fahren durch Software-Plattformen von Bosch gesteuert. Ein Beispiel hierfür ist Hubject, das Roaming-System für Ladesäulen. Kunden können dadurch an Ladesäulen verschiedener Firmen ihr E-Auto aufladen und bequem über die Stromrechnung bezahlen. Aber auch abseits der Elektromobilität hat Bosch viele Projekte. Beim Truck Secure Parking können dann online videoüberwachte Lkw-Parkplätze entlang der Autobahn gebucht werden, die mit einem Call Center von Bosch vernetzt sind. Ladung und Fahrer können so in einer sicheren Umgebung bleiben.

Bosch arbeitet sogar schon daran, eine ganze Stadt ins Internet der Dinge und Dienste zu befördern. Seit Mitte November 2013 werden in Monaco neue Bosch Technologien zur digitalen Vernetzung eingesetzt. Damit hat der erste Schritt zur Umsetzung der Kooperationsvereinbarung begonnen, die im Juli 2012 zwischen dem Fürstentum Monaco und Bosch unterzeichnet wurde. Das Projekt eröffnet einen Blick in die Zukunft: Dann wird der Schwerpunkt einer vernetzten Stadt zunächst im Bereich der Mobilität liegen. Anwendungen dafür gibt es genug: Das Lotsen zur nächsten freien Ladesäule, ein Buchen und Abrechnen von Parkplätzen, je nach Verkehrslage das Umsteigen aufs eBike – diese Entwicklung zeichnet sich in Megacities rund um den Globus ab.

Bosch sieht für diese Fahrzeugvernetzung deshalb einen globalen Markt. Denn weltweit beschäftigen sich Endkunden und Automobilkonzerne mit der Vernetzung des Automobils. Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge können beispielsweise dafür sorgen, dass der Verkehrsfluss sich um 80 Prozent verbessert oder dass auch älteren Menschen eine komfortable und sichere Mobilität ermöglicht wird. Studien gehen zudem davon aus, dass die Zahl der Verkehrstoten um bis zu 90 Prozent reduziert werden könnte, wenn Fahrzeuge zunehmend automatisiert fahren. Um das Automobil mit dem Internet zu verbinden, ist Bosch im engen Dialog mit globalen Autobauern aber auch innovativen Unternehmen anderer Branchen – in Europa, Nordamerika und Asien.

Internet
Die Vernetzung des Automobils:
http://bit.ly/1hOJiPH
mySPIN – Smartphone-Integration ins Fahrzeug:
http://bit.ly/1jx0x5A
Elektronischer Horizont – vorrausschauende Navigation:
http://bit.ly/1gzs5Vj
Intelligentes Flottenmanagement von Bosch:
http://bit.ly/1fBZsZG
Hubject – Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch-Beteiligung als Wegbereiter der Elektromobilität:
http://bit.ly/MYqbFc
Die vernetzte Stadt von morgen:
http://bit.ly/LBAdLd
eCall:
http://bit.ly/1esZH4r

Video
Vernetzte Mobilität:
http://bit.ly/1mvLeLF
Bosch Head up Display:
http://bit.ly/1fC0hBF
mySPIN – Smartphone-Integration ins Fahrzeug:
http://bit.ly/1fQtYvf
Elektronischer Horizont – vorrausschauende Navigation:
http://bit.ly/1htV6CE
Automatisiertes Fahren bei Bosch:
http://bit.ly/1hlzyJx
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  • 17. März 2014
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Meilenstein der Kraftfahrzeugtechnik 100 Jahre Starter von Bosch Weiterer Schritt der Elektrifizierung des Automobils

  • Für sicheren und komfortablen Motorstart
  • 1914: Start in ein neues Geschäftsfeld
  • Heute: weltweite Fertigung von mehr als zwölf Millionen Startern pro Jahr
Vor 100 Jahren war es soweit: Im März 1914 präsentierte Bosch seinen ersten elektrischen Anlasser für Kraftfahrzeuge. Das Automobil machte damit einen Riesenschritt in Richtung Elektrifizierung, die das Autofahren sicherer und komfortabler machte. Elektrische Anlasser waren eine echte Erleichterung für den Automobilisten dieser Tage: Dem Chauffeur wurde das schweißtreibende Ankurbeln des Wagens erspart, denn ein schwerer, großvolumiger Automobilmotor ließ sich nur mit viel Kraft in Gang bringen. Der Kraftakt des Ankurbelns barg zudem das Risiko, dass die Kurbel abrutschte oder zurückschlug. Böse Verletzungen konnten die Folge sein.

Den Strom bezog die Neuentwicklung aus der Batterie, die Teil des so genannten „Bosch-Lichts“ war. Bosch hatte diese autarke Stromversorgung gerade ein Jahr zuvor auf den Markt gebracht. Hatten die frühen Anlasser bei einem Gewicht von annähernd zehn Kilogramm nur rund 0,6 Kilowatt Leistung, deckt das heutige Portfolio mit 1,9 bis 17 Kilogramm einen Leistungsbereich von 0,8 bis 9,2 Kilowatt ab. Das ist mehr als eine Verzehnfachung.

Start in ein neues Geschäftsfeld
„Der Starter oder auch Anlasser, wie er anfangs genannt wurde, ist typisch für viele Produkte, die Bosch in der frühen Zeit der Motorisierung auf den Markt brachte: Sie setzten überall dort an, wo es Defizite bei Funktion, Handhabung oder Sicherheit auszumerzen galt“, fasst Ulrich Kirschner, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Starter Motors and Generators, den Entwicklungsfortschritt zusammen. Es war die Idee des Bosch-Chefentwicklers Gottlob Honold, einen Elektromotor zum Anlassen des Motors zu nutzen. Andere Hersteller hatten sich bereits an dieser Aufgabe versucht – die Ergebnisse funktionierten leidlich, aber sie waren noch gänzlich ungeeignet für den Alltagseinsatz und weit entfernt von der Serienreife. Bosch musste also schnell sein und einen Anlasser entwickeln, der besser war.

Nie wieder kurbeln
So mancher Automobilist verletzte sich schwer, wenn der Motor nicht an-, sondern ein kurzes Stück zurückdrehte und ihn die schwere Kurbel traf. Diese Gefahr konnte das junge Automobil in einer Zeit, in der es noch vielfach misstrauisch beäugt wurde, leicht in Verruf bringen. Die vorwiegend reichen Autobesitzer, die sich zunehmend gern selbst hinter das Lenkrad setzten, anstatt sich von ihren Chauffeuren fahren zu lassen, verlangten nach mehr Komfort. Der neue elektrische Anlasser ließ sich zuverlässig und sicher betätigen – anfänglich mit einem Fußschalter und bald darauf auf Knopfdruck.

Neuerung mit Zukunft
Bedarf nach elektrischen Anlassern herrschte anfangs vor allem in der Neuen Welt. Grund genug für Robert Bosch, noch 1914 im US-Werk Plainfield, New Jersey eine Anlasserfertigung hochzufahren. Zu Beginn waren die Verkaufszahlen recht bescheiden. Bis 1927 verkaufte Bosch nur gut 11 000 Stück. Dann aber setzte sich der Starter durch – bis 1933 waren es fast 550 000 Exemplare. Es dauerte allerdings noch Jahrzehnte, bis die Handkurbel ganz aus dem Straßenbild verschwunden war.

Der Starter als Kraftstoffsparer
2007 gingen speziell für den Start/Stopp-Betrieb ausgelegte Starter in Serie. Diese Funktion schaltet den Motor bei Fahrzeugstillstand aus, um Kraftstoff zu sparen. Tritt der Fahrer wieder aufs Gas, wird der Motor automatisch schnell und leise erneut gestartet. Um den Verbrauch und damit die CO2-Emission weiter zu senken, werden die Bosch-Entwickler die Stillstandszeiten des Motors schrittweise erweitern. Anfangs beim Ausrollen des Fahrzeugs, bald darauf sogar während der Fahrt, wenn der Fahrer kein Gas gibt. Das ist der sogenannte Segelmodus.

Jederzeit startklar
Heute bietet Bosch ein umfassendes Spektrum robuster und zuverlässiger Starter für Otto- und Dieselmotoren, für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, für 12- oder 24-Volt-Bordnetze und für jeden Einsatzzweck. Sie sind leicht, kompakt und leistungsfähig, verringern so Kraftstoffverbrauch und Emissionen und lassen sich einfach integrieren. In mindestens jedem fünften Auto weltweit ist einer von jährlich mehr als zwölf Millionen Stück gefertigten Bosch-Starter verbaut.
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  • 17. März 2014
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  • 17. März 2014
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  • 14. März 2014
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Bosch Marktprognose Der neue American Way of Drive – Downsizing, Diesel und Elektroantrieb starten durch

  • Dr. Rolf Bulander: „Wir erleben einen Wandel in Nordamerika“ - Motoren werden kompakter und die Effizienz immer wichtiger
  • Dr. Rolf Bulander: „Elektroautos stehen für mehr Emotion statt purer Kalkulation“
  • Benzindirekteinspritzung spart Kraftstoff und liefert dennoch hohes Drehmoment und Agilität in jeder Fahrzeugklasse
Von wegen nur Big Block und V8 – Amerikaner denken um. Die Alternativen sind moderne Downsizing Motoren mit Benzindirekteinspritzung, Diesel Aggregate oder sogar reine Elektroantriebe. Diese drei Trends belegt auch das kürzlich erschienene Ranking „Wards 10 Best Engines“. Dabei zeichnen Automobiljournalisten seit Jahren Motoren aus, die technisch richtungsweisend sind. Die Liste ist ein Gradmesser dafür, wie sich die Mobilität in Amerika entwickelt.

Lange dominierten V6 oder V8 Motoren das Ranking. Doch in diesem Jahr prämieren amerikanische Automobiljournalisten vornehmlich Aggregate mit maximal drei Litern Hubraum – und sogar einen reinen Elektromotor. Und noch etwas fällt auf: Erstmals schafften es gleich drei Diesel Motoren, deren Ruf bisher grundsätzlich als nicht allzu gut galt, unter die Top Ten. Insgesamt ist der Trend deutlich: Amerika springt auf den Zug der hocheffizienten Antriebstechnik auf. „Wir erleben einen Wandel im American Way of Drive. Autos müssen nicht mehr nur groß, sondern auch sehr sparsam sein“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH und zuständig für Antriebstechnologien. Davon profitiert der Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik von Bosch, denn seine Technologie macht die Veränderung möglich. In acht der zehn prämierten Motoren auf der Wards-Liste steckt an entscheidender Stelle Technik des Zulieferers.

„Elektroautos stehen für Emotion statt Kalkulation“
Den ersten prämierten Elektromotor aus dem Fiat 500e – den SMG 180/120 – fertigt Bosch selbst. Sobald der Fahrer auf das Gaspedal tritt, stürmt das kompakte Elektroauto los, wie es sonst nur ein leistungsstarker Verbrenner kann. Der elektrische Fiat wurde von der Presse mit Lob überschüttet. Der Elektroantrieb trifft offensichtlich den Zeitgeist und entspricht den Wünschen vieler Amerikaner. „Es geht bei Elektromobilität nicht nur um Emissionen und Kosten, sondern auch um Dynamik, Durchzugsstärke und Fahrspaß. Kurz gesagt: Elektroautos stehen für mehr Emotion statt purer Kalkulation“, sagt Bulander. Gerade in Staaten wie Kalifornien stehen die dynamischen Elektroautos gleichermaßen für Fahrspaß und grüne Vernunft. Bosch sieht die Elektrifizierung jedoch in vielen Regionen der Welt als Zukunftstrend und treibt die Entwicklung von Stromantrieben deshalb auch außerhalb der USA konsequent voran. Der Fiat 500e ist eines von weltweit insgesamt 30 Serienprojekten, die bis 2014 mit Bosch Technik starten.

„Die Amerikaner sind bereit für den Diesel“
Gleichzeitig zeichnet sich in Nordamerika mit der Wiederbelebung des Diesels eine weitere Entwicklung ab. „Amerika hat den Diesel wieder auf dem Radar. Für uns ist klar: Der Diesel ist jetzt bereit für die USA und die Amerikaner sind bereit für den Diesel“, sagt Dr. Rolf Bulander. Auch hier zeichneten die Automobiljournalisten erstmals drei Turbo Diesel aus, die allesamt mit moderner Bosch Dieselhochdruckeinspritzung ausgestattet sind. Aber nicht nur Journalisten, sondern auch Autokäufer beschäftigen sich mit dem Selbstzünder. Sofern innerhalb einer Modellreihe ein Diesel zur Wahl steht, entscheiden sich bereits 30 Prozent der Autokäufer für diesen effizienten Antrieb. Vor einigen Jahren trafen nur zehn Prozent diese Entscheidung.

Das liegt an einem Sinneswandel in der Öffentlichkeit: Lange galt der Diesel in Amerika als träger und lauter Industriemotor und passte damit nicht zum agilen Ampelstart und entspannten Cruisen. Parallel entwickelte sich der Selbstzünder in Europa in den letzten Jahren zum dynamischen, sparsamen und kultivierten Antrieb. Mittlerweile haben auch viele Amerikaner diese Entwicklung erkannt. Sie schätzen zunehmend den niedrigeren Verbrauch und das starke Drehmoment des Selbstzünders. Deshalb bieten nicht mehr nur europäische Hersteller Diesel Fahrzeuge an, sondern mittlerweile auch amerikanische Autofirmen. Als Leuchtturmprojekte gelten Modelle wie der Chevrolet Cruze, Jeep Cherokee oder der Dodge Ram 1500. Aktuell sind 37 Diesel Modelle in den USA verfügbar. Bis zum Jahr 2017 soll die Zahl auf 60 steigen.

„Die Benzindirekteinspritzung ist die Zukunft auf dem amerikanischen Automarkt“
Ein wesentlicher Treiber für den Wandel bei Antrieben ist auch in Amerika die Emissionsgesetzgebung. Ein Beispiel: Eine große Limousine musste 2012 mit einer Gallone Sprit mindestens 28 Meilen weit kommen. 2025 müssen Neufahrzeuge ihren Radius pro Gallone im Schnitt auf rund 54,5 Meilen erweitern. Dies entspricht einem Kraftstoffverbrauch von rund 4,3 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Und da Amerikaner – trotz der zunehmenden Beliebtheit von Hybriden, Elektroautos und Diesel – meist Benziner fahren, wird auch beim klassischen amerikanischen Antrieb ein Wandel stattfinden.

Aktuell dominiert in den USA noch die Saugrohreinspritzung im klassischen Big Block mit entsprechend höherem Verbrauch. Durch den Druck des Gesetzgebers werden effizientere Verbrennungsverfahren wie die Direkteinspritzung an Bedeutung gewinnen. „Die Benzindirekteinspritzung ist die Zukunft auf dem amerikanischen Automarkt. Autofahrer erkennen, dass kompakte und effiziente Motoren mit weniger Zylindern auch eine Menge Power und Fahrspaß bringen“, sagt Bulander. Beispielhaft für diese neue Motor Generation ist unter anderem der 1,0-Liter-EcoBoost Motor von Ford. Der Trend geht eindeutig zu leistungsstarken Downsizing Turbo Motoren mit Direkteinspritzung. Hier wird Hubraum durch Technik ersetzt. Durch eine effiziente Verbrennung spart die Benzindirekteinspritzung Kraftstoff und liefert trotzdem hohes Drehmoment für jede Fahrzeugklasse. Damit ist sie wie gemacht für die Vorlieben amerikanischer Autofahrer. Bosch hält bei der Benzindirekteinspritzung deshalb einen Marktanteil von bis zu 50 Prozent bei Neufahrzeugen für möglich.
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  • 13. März 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Gute Entwicklung im Jahr 2013 Bosch Thermotechnik baut weltweit Marktanteile aus Innovative Lösungen für Smart Heating

  • Umsatz wechselkursbereinigt um 3,5 Prozent gewachsen
  • Rasante Entwicklung in Asien
  • Thermotechnik-Chef Glock: „Gebäude sind der wichtigste Ansatzpunkt, um die Klimaziele zu erreichen“
Stuttgart – Bosch Thermotechnik hat sich im vergangenen Jahr gut entwickelt und rechnet für 2014 mit einem kräftigeren Wachstum. „Die erwartete Erholung in Europa verläuft langsam, doch nun mehren sich die positiven Anzeichen in wichtigen Thermotechnik-Märkten“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstandes. „Mit der Entwicklung des vergangenen Jahres sind wir zufrieden, trotz einer weiter schwierigen konjunkturellen Lage im Hauptmarkt Europa. Wir konnten unsere Kostenpositionen entscheidend verbessern. Somit sind wir gestärkt ins Jahr 2014 gestartet und wollen unsere guten Marktpositionen, insbesondere als Weltmarktführer bei Heiztechniksystemen für Wohngebäude, weiter ausbauen“. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit Heizanlagen, Klimatechnik und Systemen zur Warmwasserbereitung für private und gewerbliche Gebäude, öffentliche Einrichtungen und Industrieanlagen weltweit um zwei Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt betrug der Zuwachs sogar 3,5 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten von Bosch Thermotechnik lag mit 13 500 Mitarbeitern um 1,5 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert.

Gute Wachstumschancen erwartet Bosch Thermotechnik auch aus der intelligenten Vernetzung der Energietechnik in Gebäuden: „Mit unseren Innovationen setzen wir technologische Standards im Smart Heating“, sagte Glock. Bosch Thermotechnik hat in diesem Bereich bereits viel Erfahrung mit mehr als 25 000 vernetzten Produkten im Markt. „Das Internet der Dinge befähigt Geräte und Systeme in Gebäuden, miteinander zu kommunizieren. Diese Entwicklung wird den Markt in den kommenden Jahren sehr stark verändern und auch neue Dienstleistungen ermöglichen“, so Glock. Ein Beispiel ist die App EasyControl Pro, die es erlaubt, mehrere Anlagen aus der Ferne zu überwachen. Betriebsstörungen werden so frühzeitig erkannt, die nötigen Ersatzteile beschafft der Installateur ohne vorherigen Ortstermin. Dabei können Nutzer auf die von Bosch entwickelten, sehr hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standards bauen.

Erholung in wichtigen europäischen Märkten
Sehr gut hat sich 2013 der Absatz in Großbritannien, der Türkei und in Russland entwickelt. Im Juli startet in Russland die Fertigung von Industriekesseln und Heizgeräten. Dies wird für weitere Wachstumsimpulse in der Region sorgen. Leicht erholt zeigen sich Spanien, Portugal, Polen und die Tschechische Republik, während die Nachfrage in den Niederlanden marktbedingt weiter rückläufig war. Verhalten war auch die Nachfrage in Frankreich, den Benelux-Staaten und Italien. Im wichtigen Markt Deutschland ist Bosch Thermotechnik gewachsen und erwartet im Jahr 2014 sogar eine weitere Belebung. Insgesamt wird sich der europäische Markt 2014 auf stabilem Niveau bewegen. Bosch Thermotechnik erwirtschaftet hier 90 Prozent des Umsatzes.

Wachstumstreiber Asien
In China ist der Bosch Thermotechnik-Umsatz im vergangenen Jahr wie bereits 2012 um mehr als 50 Prozent gewachsen. Inzwischen hat Bosch Thermotechnik in China eine marktführende Position als Systemanbieter für Heizungs- und Klimatechnik sowie Warmwassererzeugung. „Wir profitieren davon, dass wir als erstes europäisches Unternehmen Gas-Brennwertgeräte für die Region auch in China fertigen“, sagte Glock. Gleiches gilt für Klimageräte und Großkessel für kommerzielle Anwendungen aus eigener lokaler Fertigung: „Unser hoher Qualitätsanspruch sowie die umfassende Ausbildung der Installateure und der Service werden in China sehr geschätzt“. Wenig erfreulich entwickelte sich 2013 der Absatz in Nordamerika, wo sich hocheffiziente Heizungs- und Klimatechnik nur langsam durchsetzt.

Klimaschutz durch höhere Energieeffizienz
„Leider scheut sich die Politik in vielen Ländern immer noch, beherzt Sanierungsmaßnahmen in Gebäuden zu fördern, um so die Energieeffizienz und damit auch den Klimaschutz zu verbessern“, sagte Glock. So werde die Europäische Union ihr Ziel verfehlen, bis 2020 den Energiebedarf um 20 Prozent zu senken. Gebäude sind mit 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfs der wichtigste Ansatzpunkt, um die Klimaziele zu erreichen. Großes Potential bieten auch gewerbliche und industrielle Anlagen. Mithilfe eines optimierten Energiemanagements kann der Energiebedarf von Großanlagen um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Das wäre bereits ein großer Schritt hin zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.“

Smart Heating hilft, Heizungssysteme in Gebäuden zu optimieren
Zusätzliche Möglichkeiten, um Heizungssysteme in Gebäuden zu optimieren, bietet Smart Heating. Damit ist die intelligente Vernetzung von Heizungsanlagen gemeint, die beispielsweise über ein Smartphone oder einen Tabletcomputer gesteuert werden können. Bosch Thermotechnik hat in diesem Bereich bereits viele Produkte im Angebot, die die spezifischen Anforderungen der einzelnen Ländermärkte erfüllen.

In Deutschland beispielsweise sind die Apps „Buderus Easy Control“ und „Junkers Home“ für die Heizungsregelung bereits seit 2011 auf dem Markt, drei Kesselbaureihen sind serienmäßig internetfähig. Buderus-Heizkessel sind in Gebäudesteuerungssysteme wie RWE Smart Home oder MyGekko integrierbar. In Schweden bietet Bosch Thermotechnik eine App an, die für den Betrieb von Elektro-Wärmepumpen den jeweils günstigsten Stromtarif ermittelt. Dort sind intelligente Stromnetze, so genannte Smart Grids mit während des Tages wechselnden Strompreisen, bereits Alltag. Die App ermöglicht es, Wärmepumpen vorzugsweise dann zu betreiben, wenn der Strom besonders günstig ist. In den Niederlanden bietet Bosch Thermotechnik den WLAN-fähigen Raumregler „Nefit Easy“ in modernem Touchscreen-Design, mit dem Nutzer ihre Heizung auch per Smartphone steuern können. Er erfüllt die speziellen Anforderungen des niederländischen Marktes, wie zum Beispiel die Definition eines Raumes, der für die Temperatursteuerung maßgeblich ist.
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  • 13. März 2014
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  • Thermotechnik

CeBIT 2014 – Vernetzte Produktion Bosch-Geschäftsführer Struth: „Realisieren Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn“ 50 Projekte und Anwendungsfälle in der Umsetzung

  • Bosch ist Leitanbieter und Leitanwender der vernetzten Produktion
  • Bosch kombiniert eigene Kompetenzen und profitiert von breiter Aufstellung
  • Neue Geschäftsmodelle sind wahre Revolution von „Industrie 4.0“
Hannover – „Die vernetzte Produktion ist und wird bei Bosch Realität. Sie hat international eine große Zukunft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth auf der CeBIT Global Conference. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen setzt bei der Umsetzung der vernetzten Produktion („Industrie 4.0“) auf eigenes Know-how und seine breite Aufstellung. Struth weiter: „Wir besitzen alle Kompetenzen, um die vernetzte Produktion Wirklichkeit werden zu lassen, sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden und Partnern.“ Bosch ist auf dem Weg zur vernetzten Produktion Leitanbieter und Leitanwender. Schon heute bietet das Unternehmen Soft- und Hardware-Lösungen für die vernetzte Produktion an. In seinen eigenen Werken hat Bosch bereits erfolgreich Elemente der vernetzten Produktion umgesetzt, beispielsweise den standardisierten Datenaustausch zwischen Unternehmen.

Explorativer Ansatz und breite Aufstellung
„Weltweit realisieren und erproben wir derzeit in rund 50 Pilotprojekten nutzbringende Anwendungsfälle für die vernetzte Produktion“, sagte Struth, der in der Bosch-Geschäftsführung auch für Produktionssysteme verantwortlich ist. Das Unternehmen verfolgt dabei einen zentraldezentralen Ansatz. Die in unterschiedlichen Bosch-Bereichen angesiedelten Projekte arbeiten bei der funktionalen Ausprägung der Anwendungsfälle mit einem hohen Freiheitsgrad. Eine zentrale Organisation koordiniert die internationalen, thematisch vielfältigen Initiativen, insbesondere die einheitliche Architektur von Soft- und Hardware. Struth weiter: „Wir realisieren mit diesem Vorgehen Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn. Unser explorativer Ansatz führt zu neuen, inspirierenden und innovativen Lösungen.“ Aus Sicht der Anwender gelte es, technische Standards für die einfache Konfiguration von Systemen zu definieren. Ebenso müsse den Sicherheitsaspekten Rechnung getragen werden, erklärte Struth.

Mit mehr als 260 Fertigungswerken weltweit verfügt Bosch über umfangreiches Produktions-Know-how, sei es in der millionenfachen Fertigung von Automobilkomponenten oder in der Einzelfertigung von Verpackungsmaschinen. Ergänzt wird dieses Wissen durch die Software-Kompetenz des unternehmenseigenen Software- und Systemhauses Bosch Software Innovations.

Geschäftsmodelle sind die wahre Revolution
Struth wies darauf hin, dass es in der aktuellen Phase vor allem zwei Schwerpunkte gäbe. Einer sei die Entwicklung weiterer Befähiger für die vernetzte Produktion. Dies seien beispielsweise die Datenerfassung und -übertragung mit RFID-Etiketten (radio-frequency identification) oder internetfähigen Sensoren sowie das Data Mining. Der zweite Schwerpunkt sei die Entwicklung nutzbringender Anwendungsfälle und neuer Geschäftsmodelle. „Revolutionär an der so genannten vierten industriellen Revolution werden die neuen Geschäftsmodelle sein. Von der vernetzten Produktion profitieren wird, wer anwenderorientierte Lösungen entwickeln kann“, betonte Struth.

Weiterführende Informationen:
Hintergrund: Vernetzte Produktion / Industrie 4.0:
http://bit.ly/MwKV6p
Umsetzungsbeispiel: Virtuelle Abbildung von Lieferketten:
http://bit.ly/1oJ1yYT
Internet der Dinge und Dienste – was ist das?
http://bit.ly/1fBxdru
Wirtschaftspotenzial im Internet der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bvt5qE
Sensoren – die „Sinnesorgane“ des Internets der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bB9Qiv
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  • 12. März 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Insgesamt 1 000 von 1 400 Arbeitsplätzen erhalten Verkauf der Zell- und Modulfertigung von Bosch Solar Energy in Arnstadt an SolarWorld Bosch produziert ab Herbst in Arnstadt Automobilelektronikprodukt

  • Perspektive für großen Teil der Mitarbeiter statt Standortschließung
  • Vollzug des im November 2013 unterzeichneten Kaufvertrags
  • Serviceorganisation und Handelsgesellschaft von Bosch haben Betrieb aufgenommen
Stuttgart/Arnstadt – Der Verkauf der Fertigung von kristallinen Photovoltaik-Zellen und -Modulen in Arnstadt von Bosch an SolarWorld ist abgeschlossen. Alle Bedingungen für den Vollzug des im November 2013 unterzeichneten Kaufvertrags sind erfüllt, darunter die Genehmigung der Kartellbehörden sowie der Abschluss eines Interessenausgleichs für die Mitarbeiter von Bosch Solar Energy, die zur SolarWorld Industries-Thüringen GmbH wechseln. Über sämtliche Vertragskonditionen haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Insgesamt können 1 000 von derzeit noch rund 1 400 Arbeitsplätzen am Standort Arnstadt erhalten werden. „Unser Ziel, Teilbereiche zu veräußern und Bosch-Alternativgeschäft anzusiedeln und damit so vielen Mitarbeitern wie möglich einen Arbeitsplatz anzubieten, haben wir erreicht“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „So können wir anstelle einer Schließung des Standorts für einen großen Teil der Mitarbeiter eine Perspektive schaffen. Um das zu ermöglichen, haben wir viel Zeit und erhebliche finanzielle Mittel investiert“.

Zusätzlich zu den rund 800 Mitarbeitern, die zu SolarWorld wechseln, wird Bosch insgesamt rund 250 Mitarbeiter am Standort Arnstadt beschäftigen. Bereits ihren Betrieb aufgenommen haben die Serviceorganisation und die Handelsgesellschaft von Bosch. Ab Herbst 2014 wird Bosch in Arnstadt zudem ein Automobilelektronikprodukt fertigen. Aktuell laufen dafür die Vorarbeiten.

Weiterhin laufen die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern zum Interessenausgleich und Sozialplan für die Mitarbeiter, die nicht zur SolarWorld Industries-Thüringen GmbH wechseln.

Trotz verstärkter Anstrengungen von Bosch, gemeinsam mit der Landesregierung und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, wird der potenzielle Investor aus dem Pharmasektor seine ursprünglichen Pläne, in Arnstadt zu produzieren, aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht umsetzen.

Für das Modulwerk im südfranzösischen Vénissieux soll es eine vergleichbare Lösung geben wie für den Standort Arnstadt. Fortgeschrittene Gespräche werden zurzeit mit einem potenziellen Investor geführt.

Die aleo solar AG, Oldenburg/Prenzlau, hat am 5. Februar 2014 einen Vertrag unterzeichnet, um die Modulfertigung in Prenzlau/Brandenburg an die SCP Solar GmbH zu verkaufen. SCP Solar GmbH ist ein Joint Venture bestehend aus der taiwanesischen Sunrise Global Solar Energy Co. Ltd., der japanischen CHOSHU Industry Co., Ltd. und der Pan Asia Solar, Ltd., UK. Der Käufer übernimmt auch die Marke „aleo“ und beabsichtigt, Arbeitsplätze für rund 200 Mitarbeiter zu schaffen. Bosch als Hauptaktionär (rund 90,7 Prozent der Anteile) unterstützt aleo bei der Umsetzung mit einer entsprechenden Finanzierung. Der Vorstand von aleo hat mehrere Optionen geprüft, einschließlich einer kompletten Liquidation des Geschäftsbetriebs. Um rund 200 Mitarbeitern eine Beschäftigung beim Erwerber zu ermöglichen, nimmt Bosch für diese Transaktion Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe in Kauf. Eine komplette Liquidation wäre die finanziell deutlich günstigere Option gewesen. Bosch unterstützt aleo bei der Transaktion und der Auflösung des nicht von der Transaktion umfassten Restgeschäfts mit einer Finanzierung. Mit diesem Vorgehen kann eine Insolvenz von aleo vermieden werden. Die Transaktion steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Hauptversammlung und der Genehmigung durch die Kartellbehörden.
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  • 12. März 2014
  • Presseinformation
  • Solar Energy

Einfachere Entwicklung von Airbag-Systemen Neue Beschleunigungssensoren von Bosch SMA6xy minimiert Aufwand für Design-in dank einheitlicher Gehäuseform

  • Deutlich besserer Schutz vor Micro-Cuts
  • Freie Einbauorientierung ermöglicht mehr Gestaltungsfreiheit
  • Einsetzbar in ASIL D Airbagsystemen gemäß ISO26262
Mit einer neuen Generation von Beschleunigungssensoren erleichtert Bosch die Entwicklung von Airbag-Systemen: Die Sensorplattform SMA6xy umfasst Versionen für den Einsatz im Airbag-Steuergerät und Versionen für den Einsatz in der Peripherie – Wagenfront, Seiten und Heck. Und das mit nur einer Gehäuseform für beide Anwendungsbereiche, was den Aufwand für die Einsatzfreigabe reduziert. Alle Sensoren der neuen Produktfamilie SMA6xy lassen sich sehr gut mit den Airbagsystem-ASICs von Bosch kombinieren.

Besserer Schutz vor Micro-Cuts
Die PSI5-Sensorversionen für den Einsatz in der Peripherie bieten je nach Ausführung einen Messbereich von 120, 240 oder 480 g (Typenbezeichnung SMA68x und SMA69x). Zusätzlich zu den bisher üblichen x- und y-Kanälen sind diese Sensoren nun auch mit einem z-Kanal erhältlich, um die Beschleunigung entlang der vertikalen Achse zu messen. Somit steht für jede gewünschte Einbauorientierung ein passender Sensor zur Verfügung. Das erhöht die Gestaltungsfreiheit für Konstrukteure. Gegenüber Vorgängerversionen sind die neuen Sensoren sehr viel besser vor so genannten Micro-Cuts – sehr kurzfristigen Unterbrechungen der Sensorversorgung infolge eines Aufpralls – geschützt: sie können nun Unterbrechungen von bis zu 10 Mikrosekunden überbrücken.

Die für den Einbau im Steuergerät vorgesehenen SPI-Sensoren messen Beschleunigungen bis 120 g (Typenbezeichnung SMA66x). Die Messdaten werden mit einer Auflösung von 12 Bit ausgegeben. Ein Arming-Pin unterstützt Entwickler bei der Initiierung des Airbag-Algorithmus, indem er anzeigt, dass Werte oberhalb eines definierten Schwellwerts gemessen wurden.

Alle Sensoren der SMA6xy-Produktfamilie haben ein kompaktes SOIC8n-Gehäuse und sind als einkanalige Varianten (X-, Y- oder Z-Achse) oder als zweikanalige Varianten (X-Y- oder X-Z-Achsen) erhältlich. Wie es der Einsatz in sicherheitskritischen Airbag-Systemen verlangt, erfüllen die Sensoren die Anforderungen für die Sicherheitsstufe ASIL D gemäß ISO-Standard 26262.

Muster der SMA6xy sind ab sofort erhältlich.

Hintergrund MEMS-Technologie
Bosch hat die Entwicklung der MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical-Systems) von Beginn an geprägt. Seit Produktionsstart im Jahr 1995 hat das Unternehmen mehr als drei Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Die Produktionsmenge erreicht Jahr für Jahr neue Höchstwerte, allein 2013 haben mehr als eine Milliarde Sensoren das Werk in Reutlingen verlassen. Das Angebot umfasst Druck-, Beschleunigungs-, Feuchtigkeits-, Temperatur-, Drehraten-, Erdmagnetfeld- und Inertialsensoren sowie MEMS-Mikrofone für viele Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Mehr Informationen über Sensoren von Bosch unter www.bosch-sensors.com.

Leserkontakt:
Jochen Volm,
Telefon +49 7121 35-6651
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  • 10. März 2014
  • Presseinformation
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