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Einblick in die vernetzte Fertigung:

Boschs Beitrag zur Industrie 4.0

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Schlagzeilen

Hannover Messe 2015 Bosch präsentiert vielseitige Industrie 4.0-Lösungen Connected Shopfloor Solutions, Halle 17, Stand C42

  • Effizientes Zusammenspiel von Maschinen und Menschen in der Fertigung
  • Produktionsassistenten der APAS family für die wandelbare Produktion
  • Automatisierungssystem OPCON zur Steuerung der gesamten Fertigungs- und Logistikkette
  • Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter in der Industrie 4.0
Hannover – Bosch präsentiert auf der Hannover Messe leistungsfähige Konzepte für die flexible und vernetzte Fabrik. Dazu gehört die intelligente Verbindung von Software und Hardware, um das Zusammenspiel von Prozessen, Maschinen und Menschen nachhaltig zu optimieren (Connected Shopfloor Solutions). Hinzu kommen mobile Produktionsassistenten, die ohne spezielle Schutzvorrichtungen direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten. Modulare Automatisierungssysteme sorgen dafür, dass Fertigungsprozesse detailliert analysiert, veranschaulicht und gesteuert werden. Intelligente Sensorsysteme sowie neuartige Diagnose- und Bedienkonzepte mit 3D-Visualisierungen und Augmented Reality ermöglichen kürzere Reaktionszeiten und eine höhere Produktivität.

Bei Bosch schon im produktiven Einsatz
Der Großteil der gezeigten Lösungen befindet sich bei der Bosch-Gruppe bereits im produktiven Einsatz oder wird derzeit erprobt. Damit belegt das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine starke Doppelrolle in der Industrie 4.0: Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter zugleich. „An unserem Stand können Besucher hautnah erleben, wie durch neue, nutzerorientierte Anwendungen die Industrie 4.0 Wirklichkeit wird“, erklärt Volker Hartmann, stellvertretender Produktbereichsleiter für den Bereich Montageanlagen und Sondermaschinen. „Der Schlüssel dazu liegt nicht zuletzt in der übergreifenden Kooperation unterschiedlicher Bosch-Bereiche. Diese ermöglicht die Entwicklung zukunftsweisender Lösungsansätze, mit denen wir die Effizienz in der Produktion steigern. Zugleich unterstützen wir damit industrieübergreifende Trends wie Individualisierung und kürzere Lebenszyklen von Produkten.“

APAS family: mobile Produktionsassistenten für die Fabrik der Zukunft
Ein Beispiel dafür sind die mobilen Produktionsassistenten der APAS family, die von Bosch speziell im Hinblick auf den Einsatz in der Industrie 4.0 konzipiert wurden. Alle drei in Hannover präsentierten Produktionsassistenten können dank des standardisierten Bedienkonzepts und ihren Vernetzungsmöglichkeiten ortsunabhängig, alleine oder kombiniert eingesetzt werden. Über den neuen Remote Service Manager von Bosch Software Innovations können APAS Service-Techniker zudem Installations-, Diagnose- und Wartungsarbeiten künftig aus der Ferne vornehmen, was Zeit und Kosten spart.

Integrierte Sicherheitstechnik
Der mobile Inspektionsautomat APAS inspector ist mit einer hochauflösenden Highspeed-Kamera und innovativem 3D-Verfahren ausgerüstet. Mithilfe austauschbarer Prüfmodule lässt er sich in unterschiedlichsten Fertigungszusammenhängen einsetzen – beispielsweise zur hochsensiblen Oberflächeninspektion oder für Vollständigkeitsprüfungen. Der APAS flexpress ist ein mobiler Produktionsassistent für hochflexibles und hochgenaues Fügen. Die integrierte Sicherheitstechnik stellt dabei sicher, dass Mensch und Maschine reibungslos zusammenarbeiten. Dies gilt auch für den APAS assistant: Als erstes Assistenzsystem wurde er durch die deutsche Berufsgenossenschaft zertifiziert und kann dank seiner speziellen Sensorhaut ohne Schutzvorrichtungen direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Wie dies konkret aussieht, können Besucher in Hannover unter anderem an der APAS-Kaffeebar erleben, an der ein APAS assistant Kaffee zubereitet.

Intelligente Sensorgeräte überwachen kritische Prozesse in Echtzeit
Unterstützt werden Menschen und Maschinen entlang der gesamten Produktions- und Logistikkette künftig durch die Integration intelligenter Sensorgeräte von Bosch Connected Devices and Solutions: Während der APAS assistant ein Produkt exakt in eine dafür vorgesehene Frachtverpackung setzt, werden Bewegung und Positionierung durch eine spezielle App auf einem Bildschirm visualisiert. Integrierte Sensoren ermöglichen die Überwachung des Transportprozesses. Kritische Vorfälle wie das unerwartete Öffnen der Verpackung werden durch einen Lichtsensor detektiert und umgehend an das Fachpersonal gemeldet, das entsprechende Maßnahmen am Gerät einleiten kann.

Umfassendes Shopfloor Management mit der OPCON suite
Ein Höchstmaß an Transparenz und Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet dabei die OPCON suite mit ihren IT Shopfloor Solutions: Mithilfe des modularen und skalierbaren Automatisierungssystems lassen sich Produktions- und Qualitätsdaten sowie Logistikprozesse übergreifend steuern. „Innerhalb des Bosch-Konzerns entwickeln wir OPCON bereits seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich weiter und setzen es weltweit zur Steuerung hunderter Fertigungsanlagen ein“, sagt Hartmann. In Hannover wird OPCON der Fachöffentlichkeit nun erstmals auch für den Einsatz außerhalb der Bosch-Gruppe vorgestellt. Im Zentrum steht dabei der Baustein Shopfloor Management, der Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette schafft: Er bietet eine breite Palette an Softwaremodulen, vernetzt Maschinen und analysiert Echtzeitdaten aus der Fertigung. Anhand intuitiv zu bedienender grafischer Werkzeuge, die vom Software- und Systemhaus Bosch Software Innovations entwickelt wurden, kann das Fachpersonal auch ohne Programmierkenntnisse Regeln definieren. So lassen sich beispielsweise kritische Systemzustände automatisch erkennen und erforderliche Änderungen vornehmen.

Neue Bedienkonzepte: 3D-Visualisierung und Augmented Reality
Unterstützt werden die Fachkräfte in der vernetzten Fertigung durch neue Anwendungen zur Visualisierung, die ihnen jederzeit einen detaillierten Überblick über alle Fertigungsschritte und -prozesse bieten. Auch hier spielen die Vernetzung und das intelligente Zusammenspiel von Hard- und Software eine entscheidende Rolle: In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock wird in Hannover die 3D-Visualisierung einer kompletten Fertigung zu sehen sein. Diese lässt sich mittels eines großen Touch-Screens überwachen und steuern. Änderungen im Produktionsablauf können beispielsweise durch einfaches Verschieben auf dem Screen vorgenommen werden.

Bei der schnellen Fehlerlokalisierung in der Fertigung kommen außerdem neue Werkzeuge zum Einsatz, die die klassischen Bedien- und Diagnosekonzepte um Elemente der Augmented Reality ergänzen. Durch das Scannen eines auf dem jeweiligen System angebrachten QR-Codes werden auf einem Tablet zusätzliche Diagnose- und Statusinformationen mit räumlicher Zuordnung zur Verfügung gestellt. Dies reicht bis zum virtuellen Einblick in das Innere eines Gerätes, ohne dass dieses geöffnet werden muss.
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  • 13. April 2015
  • Presseinformation
  • Verpackungstechnik
  • Bilder: 5

Indien – Partnerland der Hannover Messe Bosch sieht positive Entwicklung in Indien Chancen mit Lösungen für vernetzte Produktion

  • Bosch rechnet wieder mit stärkeren Wachstumsimpulsen aus Indien
  • Wirtschaftsprogramm „Make in India“ zielt auch auf vernetzte Industrie
  • Software-Lösungen von Bosch aus Indien für die vernetzte Fertigung
  • Bosch setzt auf „Technik fürs Leben“ zugeschnitten auf den lokalen Markt
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe rechnet in den kommenden Jahren wieder mit stärkeren Wachstumsimpulsen aus Indien, dem diesjährigen Partnerland der Hannover Messe 2015. Das Unternehmen erwartet mittel- und langfristig eine positive wirtschaftliche Entwicklung im Land. Bereits in diesem Jahr soll Indiens Wirtschaft um sechs Prozent wachsen. „Die neue indische Regierung geht wichtige Themen wie Infrastruktur, Bildung und die Reduzierung von Bürokratie konsequent an. Wir sind zuversichtlich, dass sich dies positiv auf die Entwicklung Indiens auswirkt“, sagte Dr. Steffen Berns, Präsident der Bosch-Gruppe in Indien. Bosch ist bereits seit 1922 in Indien präsent und sieht weiterhin gute Voraussetzungen für sein Geschäft auf dem Subkontinent. „Vor allem in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur, Industrie, Energie, Sicherheit, Verpackungstechnik und im Gesundheitswesen bieten sich viele Chancen für unsere Produkte und Lösungen. Auch auf dem Gebiet der vernetzten Produktion eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Bosch in Indien“, so Berns.

Bosch setzt auf vernetzte Produktion in Indien
Das neue Wirtschaftsprogramm „Make in India“ hat beispielsweise zum Ziel, die Industrialisierung im Land massiv voranzutreiben und die Fertigung zu modernisieren. „Wir gehen davon aus, dass der Einsatz intelligenter und vernetzter Lösungen in der Fertigung in Indien eine zunehmende Rolle spielen wird. Bosch ist dafür sehr gut aufgestellt“, sagte Berns. Bosch ist auf dem Weg zur vernetzten Produktion globaler Leitanbieter und Leitanwender. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen bietet eine breite Palette von Lösungen aus den Bereichen Antriebe, Automatisierungslösungen, Sensoren, Software und der vorausschauenden Wartung an. Die für die vernetzte Fertigung erforderlichen Standards erarbeitet Bosch auch in enger Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, national und international. Ein Beispiel ist die Kooperation mit dem indischen IT-Unternehmen Tech Mahindra und dem amerikanischen IT-Konzern Cisco. Mit diesen Partnern treibt Bosch als Mitglied des Industrial Internet Consortiums die Vernetzung von Industriewerkzeugen voran.

Industrie 4.0: Beispiele aus Indien
In den südindischen Städten Bangalore und Coimbatore betreibt Bosch mit rund 15 000 Mitarbeitern sein größtes Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands. Software-Experten arbeiten dort auch an Lösungen für die vernetzte Industrie. So haben sie eine Software entwickelt, die alle Maschinen einer Fertigung vernetzt und die Gewinnung und Auswertung von Daten in Echtzeit ermöglicht. Damit können der Produktionsstatus sofort erfasst und Materialengpässe sowie Maschinenausfälle schnell behoben werden.

Seit 2014 beschäftigt sich das Entwicklungszentrum in Bangalore auch mit der Datenanalyse. Ein ebenfalls dort entwickeltes Software-Modell zur Auswertung großer Datenmengen („Big Data“) aus der Fertigung nutzt Algorithmen für klassische statistische Auswertungen. Damit sollen bestimmte Vorhersagen getroffen und Veränderungen festgestellt werden können. In Fabriken wird diese Lösung für die Reduzierung von Durchlaufzeiten, vorausschauende Instandhaltung, Ressourcenoptimierung sowie bei der Planung von Kapazität, Inventur und Logistik eingesetzt. An seinen Fertigungsstandorten in Bangalore und Jaipur beispielsweise nutzt Bosch Daten aus der Fertigung, um die Durchlaufzeiten beim Testen und in der Kalibrierung von Dieseleinspritzpumpen zu verkürzen.

Weltweit sind bereits 20 der mehr als 250 Bosch-Werke mit RFID (Radio-Frequency Identification)-Logistiklösungen ausgestattet. Auch in der Dieselfertigung von Bosch in Nashik erfassen RFID-Funketiketten den Transport der Werkstücke durch die Fabrik. Die Lesestationen erkennen dabei die jeweilige Position der Transportkisten. So wird deutlich, welche Arbeitsschritte die Rohlinge durchlaufen und wann die Produkte fertig sein werden. Daraus lässt sich ableiten, wann sie verpackt, versendet und eingebaut werden können.

„Technik fürs Leben“, zugeschnitten auf lokale Bedürfnisse
In Wachstumsmärkten wie Indien setzt Bosch auf vor Ort entwickelte Lösungen, die auf die Bedürfnisse des lokalen Marktes zugeschnitten sind. So hat das Unternehmen in Indien bereits erfolgreich eine elektronische Hubwerksregelung für indische Traktoren-Hersteller sowie ein Common-Rail-System für Kleinmotoren entwickelt. Zu den jüngsten Entwicklungen des Software-Entwicklungszentrums in Bangalore gehört eine kompakte Netzhautkamera. Diese hat eine spezielle Software, die eine frühzeitige Erkennung von Erkrankungen wie dem Grauen Star ermöglicht. Im vergangenen Jahr hat Bosch zudem ein kostengünstiges und gleichzeitig robustes Motor-Management-System speziell für den boomenden Zweiradmarkt in Indien entwickelt.

Ausbildung nach bewährtem Bosch-Modell
„Die gute Ausbildung und die einfache Verständigung in Englisch machen Indien zusätzlich attraktiv“, sagte Berns. Seit mehr als 50 Jahren betreibt Bosch in Indien ein Ausbildungszentrum nach bewährtem Bosch-Modell der dualen Ausbildung. Rund 60 Jugendliche starten pro Jahr im Bosch Vocational Center in Bangalore eine Ausbildung. Bosch bildet in Indien über Bedarf aus und nimmt damit auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung in Bezug auf die berufliche Qualifikation von jungen Menschen wahr.

Bosch in Indien
In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Indien mehr als verdreifacht auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2013. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Indien an elf Produktions- und sieben Entwicklungsstandorten insgesamt mehr als 28 000 Mitarbeiter. Seit 2010 hat die Bosch-Gruppe rund 680 Millionen Euro in den Ausbau von Fertigungen und Forschungseinrichtungen in Indien investiert, davon rund 160 Millionen Euro alleine im vergangenen Jahr. So wurde in Bangalore 2014 ein neues Research and Technology Center eröffnet, das auf die Entwicklung vernetzter Technologien für das Internet der Dinge fokussiert ist. (Hinweis: Umsatzahlen 2014 für Bosch in Indien werden im Mai 2015 veröffentlicht).

Videomaterial:
Indien
Industrie 4.0 bei Bosch
Virtuelle Abbildung von Lieferketten
Big Data Analyse in der Fertigung

Journalistenkontakt:
Melita Delic,
Telefon: +49 711 811-48617
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  • 11. April 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 2

Beispiele aus der vernetzten Fertigung Industrie 4.0 im Praxiseinsatz bei Bosch Viele Wege zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

  • Inventur in vier Stunden statt in einem Monat
  • Lagerhaltung mit RFID-Funktechnik um rund ein Drittel verringert
  • Fehlerzahlen dank Sensor rückläufig
Stuttgart – Bosch steigert die Wettbewerbsfähigkeit seiner Fabriken mit eigenen Industrie 4.0-Lösungen. Mehr als 100 Projekte gibt es dazu bei der Bosch-Gruppe, Tendenz steil steigend. Einige Erfahrungsberichte von Bosch-Kollegen zeigen, welche Vorteile sich daraus ergeben:

Die Inventur wird zum Spaziergang
Zhao Chunya, Produktplanerin in Suzhou/China: „Wir haben jedes Jahr einen großen Aufwand betrieben, um unser Inventar zu zählen. Hier im Werk 1 gibt es vier Fertigungsbereiche mit jeweils bis zu 2 500 Maschinen, Prüfständen und Messtechnik. Allein in der ABS-Fertigung hat sich das Zählen manchmal über einen Monat hingezogen, die Produktion stand teilweise still. Wir haben Listen ausgedruckt und uns damit auf die Suche nach den Anlagen gemacht. Teilweise mussten wir zwischen die Maschinen kriechen, um die Plaketten mit den Daten zu finden.
Das hat sich völlig verändert. Ich schaffe es nun alleine in nur vier Stunden. Wir haben alle Maschinen und Geräte mit RFID-Funktechnik (englisch: radio frequency identification) ausgerüstet. Damit lassen sich Gegenstände berührungslos erkennen. Dann haben wir uns einen RFID-Rollwagen mit Antennen an den Seiten gebaut. Ich lade mir aus dem Netzwerk eine Bestandsliste auf den Laptop. Dann schiebe ich den Wagen durch die Gänge, entlang einer festgelegten Route. Nach und nach werden die Maschinen und Geräte dank der RFID-Technik automatisch erkannt. Dann leuchten immer mehr Zeilen in meiner Bestandsliste grün auf. Wir sparen 97 Prozent der Zeit für die Inventur, 440 Mannstunden. In Zukunft wollen wir diese RFID-Funktechnik durch netzwerkfähige Sensoren ersetzen. Dann sparen wir sogar den Spaziergang. Und ich könnte mich noch mehr auf meine eigentliche Aufgabe konzentrieren. Schließlich bin ich Produktplanerin.“

Das Lager spricht mit dem Lieferanten
Attila Szabó, Koordinator Maschinenzubehör und Ersatzteile in Hatvan/Ungarn: „Wir haben rund 5 000 Maschinen für die verschiedenen Produktions- und Prüfprozesse im Werk, die alle sehr unterschiedlich sind. Manche sind 15 Jahre alt, andere viel jünger. Deswegen brauchen wir viele verschiedene Ersatzteile. Jetzt haben wir den Großteil davon mit RFID-Funktechnik ausgerüstet. So benötigen wir für die Inventur nur noch zwölf statt 180 Manntage. Ich kann mich nun mehr auf Verbesserungsprozesse konzentrieren. Außerdem haben wir mit dieser Technik den Bestellprozess zum Teil automatisiert. Wenn eine bestimmte Menge eines Teils unterschritten wird, geht automatisch eine Bestellung an den Zulieferer. Früher haben wir eine E-Mail geschickt, der Prozess dauerte über zweieinhalb Tage. Für 14 000 von 25 000 Teiletypen haben wir das schon umgesetzt, es sollen bald alle sein.“

Der Notruf erreicht den Richtigen
Krisztián Anda, Servicetechniker in Hatvan/Ungarn: „Ich habe gerade eine SMS bekommen und bin gleich hier zu dieser Fertigungslinie in der Leiterplattenbestückung gegangen. Der Bediener hat eine Störung gemeldet, und zwar über einen kleinen tragbaren Computer direkt an der Maschine. Unser neues System hat mich dann sofort automatisch verständigt. Früher hat der Bediener bei einem Problem erst den Vorgesetzten informiert, der hat dann den Servicetechniker gerufen. Das hat manchmal 15 Minuten gedauert. Und ich wurde oft gerufen, obwohl ich nicht der Experte für diese Linie bin. Mit den kleinen Computern und einer neuen Software haben wir die Reaktionszeit gesenkt. Im Schnitt sind es jetzt deutlich weniger als fünf Minuten, manchmal nur rund 30 Sekunden. Ich kann direkt vor Ort den Problembericht in das System schreiben und brauche kein Papier mehr. Außerdem wird jeder von uns zu den Maschinen gerufen, mit denen er sich auskennt und kann daher rasch und wirksam helfen.“

Lernen mit dem Sensor
Patrick Arnold, Produktionsfacharbeiter in Reutlingen/Deutschland: „Auf dieser Linie fertigen wir die Leistungselektronik für Elektroautos und Hybridfahrzeuge. An meiner Station muss ich ein Teil auf einen Kühler schrauben. Wir haben den Schrauber von Bosch Rexroth zusätzlich mit einem Sensor ausgerüstet. Er misst die Geschwindigkeit beim Aufsetzen der Schraube und gibt mir eine Rückmeldung. Die Werte werden direkt in unser Computersystem eingetragen. Dort werden auch das Drehmoment und der Drehwinkel für jede Schraube gespeichert. So kann man das später noch genauer analysieren. Man bekommt damit ein besseres Gefühl für die Tätigkeit und Gewissheit für die Qualität.“

Lagerhaltung in der Produktion um fast ein Drittel verringert
Andreas Müller, Logistik- und RFID-Experte bei Bosch: „Wir produzieren in Homburg Einspritzdüsen für Dieselmotoren. Dort erfassen RFID-Funketiketten den Transport der Werkstücke durch die Fabrik. Die Lesestationen erkennen dabei die jeweilige Position der Transportkisten. So wird deutlich, welche Arbeitsschritte die Rohlinge nach und nach durchlaufen und wann die Injektoren fertig sein werden. Daraus lässt sich ableiten, wann sie verpackt, versendet und eingebaut werden können. Bosch hat sowohl einen seiner Zulieferer (Variopack) als auch einen seiner Kunden (Opel) eingebunden, damit wir alle gemeinsam besser planen und produzieren können. So erreichte Bosch allein in der Logistik einen Produktivitätsfortschritt von zehn Prozent und hat die Lagerhaltung in der Produktion um fast ein Drittel verringert. Damit sich die Systeme der Beteiligten zum gemeinsamen Vorteil verstehen, haben wir einen gemeinsamen Standard zum Datenaustausch geschaffen.“

Hintergrund: RFID-Funktechnik
Das Kürzel RFID (englisch: radio frequency identification) bezeichnet eine Technik, mit der sich Objekte schnell und berührungslos identifizieren lassen. Dafür werden zum Beispiel auf Transportkisten, Ersatzteilen oder Werkzeugen kleine Funketiketten angebracht, die einen Code enthalten. Ein Lesegerät kann diesen Code mithilfe von Radiowellen auslesen. Dies funktioniert je nach der verwendeten RFID-Technik über einige Zentimeter oder auch einige Meter hinweg.

Internet:
Übersicht zu Industrie 4.0 bei Bosch:
http://bit.ly/1HteYWu
Bosch bündelt Kompetenzen zur Industrie 4.0 im
Innovationscluster „Connected Industry“:
http://bit.ly/1CE9p6n
Industrie 4.0 Award für Bosch Rexroth Montagelinie:
http://bit.ly/1uSEhpB
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  • 10. April 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 4

Hannover Messe 2015 Umfassendes Portfolio von Bosch Eine Auswahl neuer Lösungen

  • Angebote für die vernetzte Industrie aus einer Hand
  • Vorausschauende Wartung beugt ungeplantem Stillstand vor
  • Leicht zu erfassende Bedienoberflächen
Stuttgart – Bosch zeigt auf der Hannover Messe 2015 vom 13. bis zum 17. April, wie das Unternehmen die vernetzte Fertigung als Leitanwender und Leitanbieter mit innovativen und erprobten Lösungen vorantreibt. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen demonstriert, wie sich die Fertigung durch die Verknüpfung der virtuellen mit der realen Welt flexibler gestalten lässt.

Eine Auswahl:

Vernetzte Hydraulikaggregate
Durch die drahtlose Verbindung zur bestehenden IT eines Unternehmens können die energieeffizienten Hydraulikaggregate der Baureihe ABPAC von Bosch Rexroth schnell und flexibel in die bestehende Produktionsumgebung des Kunden eingefügt werden („plug and play“). Darüber hinaus leiten sie die von Sensoren gesammelten Daten an die übergeordnete Steuerung weiter. Damit kann der Gesamtzustand des Systems nicht nur dort, sondern auch auf berechtigten Smartphones und Tablet-PCs angezeigt werden. Der Anwender sieht den aktuellen Betriebszustand des Aggregats und kann bei Abweichungen rechtzeitig agieren.

Process Quality Manager
Mit der Software-Lösung Process Quality Manager von Bosch Software Innovations werden Produktionsprozessdaten in Echtzeit überwacht und dokumentiert. Dank der Analysefunktion werden Probleme identifiziert und Ursachen eingegrenzt, noch bevor ein Fehler entsteht. Reportingfunktionen ermöglichen zudem die konstante Kontrolle über den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen.
Details: http://bit.ly/1EE6RAd

Mobile Produktions-Assistenten: APAS family
Die mobilen Produktionsassistenten der APAS family arbeiten Hand in Hand mit ihren menschlichen Kollegen. Flexibel einsetzbar und voll vernetzt unterstützen der APAS assistant, der APAS inspector und der APAS flexpress den Trend zur wandelbaren Fertigung mit schnell und teilautomatisch umrüstbaren Produktionsanlagen. In der Fertigung spielen solche flexiblen Helfer eine große Rolle. Der APAS assistant ist als erstes System von der deutschen Berufsgenossenschaft für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zertifiziert worden.
Details zur APAS familiy: http://bit.ly/1FSTCzP

OPCON suite
Mit der OPCON suite bietet Bosch Automatisierungslösungen für Fertigungsanlagen aus einer Hand an. Bosch selbst setzt das System seit mehr als 15 Jahren erfolgreich ein. Zum Angebot gehören unter anderem Software-Module, die dabei helfen, Produktionsdaten, Qualitätsdaten und Logistikprozesse flexibel nach Kundenanforderungen zu steuern und zu überwachen. Leicht zu verstehende Bedienoberflächen unterstützen die Arbeit an der Maschine. Bosch Software
Innovations steuert für die OPCON suite intuitive grafische Bedienelemente bei. Damit kann das Fachpersonal in der Fertigung auch ohne Programmierkenntnisse Regeln definieren, um beispielsweise Probleme automatisch zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.

Bosch-Beitrag zur Smart Factory
Bosch ist auch am Smart Factory Demonstrator beteiligt, der die praktische Anwendung zentraler Aspekte von Industrie 4.0 realisiert. Dieser ist eine Initiative des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern und ebenfalls auf der Messe zu sehen. Dafür arbeitet Bosch Rexroth mit anderen Automationsherstellern zusammen und hat eines der Module entwickelt. Bosch Rexroth ist auch Mitglied des SmartFactory KL e.V., einer gemeinnützigen Demonstrations- und Forschungsplattform in Europa.
Details zum Demonstrator: http://bit.ly/1xehqN3

Brennstoffzellen-Energiezentrale vor Serienstart
Ebenfalls auf der Messe vertreten ist Buderus mit seiner stromerzeugenden Heizung mit hocheffizienter Brennstoffzellentechnologie: Die Energiezentrale Logapower FC10 mit Raumheizungseffizienz A++ nach EU-Richtlinie für Energieeffizienz wird Anfang 2016 erhältlich sein und eignet sich für neue und bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Energiezentrale erzeugt per Kraft-Wärme-Kopplung zugleich Wärme und Strom. Dadurch erreicht sie einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 85 Prozent und einen elektrischen Spitzenwirkungsgrad von bis zu 45 Prozent bei der Stromerzeugung. Für Hauseigentümer bedeutet das eine Energiekostensenkung von bis zu 1 300 Euro jährlich, durch die eigene Stromproduktion werden sie darüber hinaus unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung. Zudem zeigt Buderus am Gemeinschaftsstand der Initiative Brennstoffzelle mit der Logapower BZH192iT eine Designstudie als Weiterentwicklung der erfolgreich getesteten Energiezentrale in der neuen Titanium Glas-Optik mit intuitiver Touchscreen-Bedienung.

Bosch KWK Systeme bietet modernste energieeffiziente Blockheizkraftwerke und ORC-Systeme (Organic Rankine Cycle) und ist am Gemeinschaftsstand Dezentrale Energieversorgung vertreten. Die ORC-Lösungen von Bosch ermöglichen Kunden, Abwärme zu nutzen und dabei Strom zu erzeugen. Sie können überall dort eingesetzt werden, wo größere Mengen Abwärme anfallen, die nicht weitergenutzt werden.

Internet:
Übersicht zu Industrie 4.0 bei Bosch:
http://bit.ly/1HteYWu
Industrie 4.0 in der Praxis bei Bosch Rexroth:
http://bit.ly/1EXZPeP
Industrie 4.0 in der Praxis bei Bosch Software Innovations:
http://bit.ly/1GugDHD

Standinformationen:
Motion Drive & Automation: Halle 23, Stand C19
Rexroth Form- und Gießtechnik: Halle 5, Stand D30
Industrial Automation, „Connected Shopfloor Solutions“,
APAS family: Halle 17, Stand C42
Gemeinschaftsstand Bosch Software Innovations und
Bosch Rexroth zu Connected Industry und Digital Factory: Halle 7, Stand E04
Bosch Thermotechnik: Halle 27, Stand E51
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  • 10. April 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 13

Umfassendes Angebot auf der Hannover Messe 2015 Bosch treibt Industrie 4.0 mit innovativen Produkten voran Sensoren, Software und Services für die vernetzte Fertigung

  • Doppelstrategie: Bosch ist erfahrener Leitanwender und Leitanbieter
  • Neue Lösungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit auch der Kunden
  • Europa braucht einheitlichen digitalen Markt und schnelles Internet
  • Beispiel Fernwartung: Software als Basis neuer Geschäftsmodelle
  • Im Messe-Partnerland Indien: größtes Software-Entwicklungszentrum von Bosch außerhalb Deutschlands
Stuttgart – Mit einem umfassenden Angebot neuer Lösungen zeigt Bosch auf der Hannover Messe 2015, wie Produktionstechnik und Wettbewerbsfähigkeit von den Möglichkeiten der Vernetzung, der sogenannten Industrie 4.0, profitieren. Zu sehen sind unter anderem vernetzte Sensoren, innovative Softwarelösungen, vernetzungsfähige Antriebe und Steuerungen sowie die Produktionsassistenten der APAS family. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen setzt die in Hannover präsentierten Lösungen erfolgreich an eigenen Produktionsstandorten ein. „Dieses breite Angebot belegt unsere Expertise als starker Leitanwender und Leitanbieter der vernetzten Fertigung“, sagte Dr. Werner Struth, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch. Er verantwortet das Produktionssystem und den Unternehmensbereich Industrial Technology mit den Geschäftsbereichen Packaging Technology und Drive and Control Technology. „Damit stärken wir sowohl unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit als auch die unserer Kunden. Und das nicht allein an Hochlohnstandorten wie Deutschland, sondern weltweit.“ Industrie 4.0 erschließt unter anderem Kostenvorteile durch Ressourcenschonung und Steigerung der Produktivität – und erhöht zudem die Qualität.

Rasche Verabschiedung der EU-Datenschutzgrundverordnung nötig
Voraussetzung für den Erfolg der vernetzten Fertigung ist laut Struth aber nicht allein die Technik: „Derzeit haben wir in verschiedenen Ländern Europas unterschiedliche Regulierungen beim Datenschutz. Dies hindert europäische Unternehmen daran, mit vernetzten Lösungen auf ihren Heimatmärkten im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.“ Struth wies noch einmal darauf hin, dass Europa der größte Wirtschaftsraum der Welt sei. Bosch zeigt sich zuversichtlich, dass der EU-Ministerrat bis zur Sommerpause eine abschließende Entscheidung zur EU-Datenschutzgrundverordnung treffen wird und damit eine Verabschiedung der Verordnung bis Ende 2015 möglich ist. „Damit Unternehmen das riesige geschäftliche Potenzial der EU nutzen können, brauchen wir noch in diesem Jahr dringend die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung.“ Weil die Unternehmen der vernetzten Industrie zudem auf den schnellen und verlässlichen Datenaustausch angewiesen sind, drängt Struth auf den raschen Ausbau leistungsfähiger Internetverbindungen: „Wir haben die besten Voraussetzungen für die Industrie 4.0 und werden von langsamen Internetverbindungen ausgebremst. Ein zuverlässiger Internetanschluss ist heute so wichtig wie fließend Wasser, Verkehrsinfrastruktur und Strom.“

„Bedürfnisse unserer Kunden im Blick“
„Die vernetzte Produktion ist bei Bosch heute schon Realität. Die dafür nötigen Maschinen, Software und Konzepte sind in unseren Fertigungsstandorten weltweit im produktiven Einsatz“, sagte Struth. „Dem deutschen Maschinenbau bietet die Vernetzung viele Chancen, seine heute starke internationale Position auch in Zukunft zu halten. Insbesondere neue, auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Geschäftsmodelle werden das volle Potenzial der vernetzten Industrie entfalten.“ Bosch zeigt auf der Hannover Messe technische Voraussetzungen, mit denen sich neue Geschäftsmodelle umsetzen lassen.

Online-Diagnose für vorausschauende Wartung
Dazu gehört unter anderem das neue Dienstleistungspaket Online Diagnostics Network (ODiN). Über eine cloudbasierte Softwareplattform kann Bosch Rexroth die Betriebszustände hydraulischer Systeme für den Anwender kontinuierlich erfassen und analysieren. Verschleiß wird frühzeitig erkannt. Im Rahmen eines Wartungsvertrags gibt Rexroth dann Empfehlungen zu notwendigen Arbeiten und führt diese auch aus. Das verringert die Wartungskosten. Außerdem reduziert sich durch diese vorausschauende Wartung das Risiko eines Anlagenstillstands erheblich. Besonders in großen Anlagen wie Stahlwerken oder bei der Rohstoff-Förderung spart das enorme Kosten, die bei jeder Störung außerhalb der geplanten Wartungsintervalle anfallen. Gleiches gilt auch für die Verpackungstechnik von Lebensmitteln und Pharmazeutika, in der bei kürzesten Taktzeiten höchste Verfügbarkeit der Anlagen gefordert ist.

Datensicherheit und Datenschutz
„Der sichere Umgang mit Daten ist in allen Bereichen der vernetzten Fertigung eine Kernkompetenz“, ergänzte Struth und betonte die Bedeutung des Datenschutzes und der Datensicherheit für die breite Akzeptanz von Industrie 4.0-Lösungen: „Wir werden den Kunden sagen, welche ihrer Daten wir zu welchem Zweck verwenden. Und wir werden explizit um Zustimmung bitten.“ Ein wesentlicher Aspekt ist beispielsweise der autorisierte Zugriff auf Fertigungsanlagen. Diesen stellt Bosch Software Innovations mit der neuen Softwarelösung Remote Service Manager sicher. Diese sorgt dafür, dass nur zugelassene Service-Techniker aus der Ferne auf eine Maschine zugreifen können, um deren Zustand genau zu erfassen. Fehler lassen sich dabei rasch erkennen und vielfach auch schnell beheben. Lange und teure Anfahrten können häufig entfallen. Auf der Messe zeigt Bosch unter anderem, wie sich der Produktionsassistent APAS auf diese Weise aus der Ferne warten lässt. Zudem lässt sich mit dem Remote Service Manager neue Software sicher auf Maschinen übertragen.

Transparenz in der Transportkette mit vernetzten Sensoren
Bosch Connected Devices and Solutions demonstriert auf der weltgrößten Industriemesse vom 13. bis zum 17. April 2015 vernetzte Sensoren, die die Bewegungen beim Transport einer Kiste genau erfassen. Bewegung und Positionierung werden von einer App auf einem Bildschirm angezeigt. Ein kritischer Vorfall wie beispielsweise das unerwartete Öffnen wird durch einen Lichtsensor detektiert. Der Anwender profitiert von einer erhöhten Transparenz über die gesamte Transportkette.

Effiziente Fertigung kleiner Stückzahlen
Eines der Kennzeichen von Industrie 4.0 ist die effiziente Fertigung kleiner Stückzahlen, zum Beispiel von Ersatzteilen für ältere Maschinen und Autos oder für Prototypen neuer Produkte. Die Gießerei von Bosch Rexroth beschleunigt die Herstellung von Guss-Bauteilen durch den Einsatz von 3D-Druckern, die maßgeschneiderte Gusskerne und Formen herstellen. Wie die Gießerei dadurch sowohl Lieferzeiten als auch Kosten individueller Gussteile verringert, zeigt sie auf der Hannover Messe. Kunden senden die Konstruktionsdaten des gewünschten Bauteils an die Gießerei, wo 3D-Drucker den entsprechenden Sandkern oder die komplexen Formen herstellen. Damit entfällt die aufwendige Entwicklung und Fertigung individueller Werkzeuge für die Formenherstellung. Das senkt die Stückkosten für Prototypen und Kleinserien und verkürzt die Durchlaufzeiten vom Eintreffen der Daten bis zum gegossenen Produkt.

Hintergrund Industrie 4.0
In der Industrie 4.0 tragen die Werkstücke Barcodes, RFID-Funkchips oder internetfähige Sensoren. Durch teil- oder gar vollautomatisierte Informationserfassung und -übertragung entsteht ein virtuelles Abbild der physischen Realität, das heißt der Werkstücke, der Maschinen und der Fabriken. Der Verbund aus Softwareprogrammen, mechanischen und elektronischen Teilen kommuniziert – auch weltweit – via Internet. Dies ermöglicht die ständige Koordination und Optimierung auch zwischen Standorten oder über Unternehmensgrenzen hinweg. Daten, die früher nur kurzzeitig verwendet wurden, werden nun genutzt, um daraus Informationen und letztendlich neues Wissen sowie Nutzen zu gewinnen. Der wesentliche Umbruch wird jedoch bei den Geschäftsmodellen erwartet, beispielsweise bei neuen Betreibermodellen: Denkbar ist, dass Produktionsmaschinen künftig im Eigentum des Herstellers bleiben. Anstatt sie zu verkaufen, bietet er seinen Kunden bearbeitete Stückzahlen oder Betriebsstunden an.

Hintergrund Bosch in Indien
Partnerland der Hannover Messe ist 2015 Indien. Bosch ist dort bereits seit 1922 präsent. „Die vernetzte Produktion eröffnet uns auch in Indien eine Vielzahl neuer Möglichkeiten“, sagte Struth. Bosch rechnet in den kommenden Jahren wieder mit stärkeren Wachstumsimpulsen in Indien. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur, Energie, Sicherheit, Verpackungstechnik sowie Gesundheitswesen bieten sich viele Chancen für Bosch. Regierungspläne, die Industrialisierung massiv voranzutreiben, machen Indien auch für den Maschinen- und Anlagenbau interessant. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen den Umsatz in Indien auf rund 1,2 Milliarden Euro mehr als verdreifacht. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Indien an elf Produktions- und sieben Entwicklungsstandorten insgesamt mehr als 28 000 Mitarbeiter. Davon sind mehr als 15 000 im größten Software-Entwicklungszentrum von Bosch außerhalb Deutschlands tätig, mit Standorten in Bangalore und Coimbatore. Seit 2010 hat die Bosch-Gruppe rund 680 Millionen Euro in den Ausbau von Fertigungen und Forschungseinrichtungen in Indien investiert, davon rund 160 Millionen Euro alleine im vergangenen Jahr.

Standinformationen:
Motion Drive & Automation: Halle 23, Stand C19
Rexroth Form- und Gießtechnik: Halle 5, Stand D30
Industrial Automation, „Connected Shopfloor Solutions“,
APAS family: Halle 17, Stand C42
Gemeinschaftsstand Bosch Software Innovations und
Bosch Rexroth zu Connected Industry und Digital Factory: Halle 7, Stand E04
Bosch Thermotechnik: Halle 27, Stand E51

Internet:
Messe-Seiten von Bosch Rexroth:
http://bit.ly/1EH1BMj
Messe-Seiten von Bosch Software Innovations:
http://bit.ly/1H1dQrX
APAS family:
http://www.bosch-apas.com
Bosch Thermotechnology:
http://www.bosch-thermotechnik.de/
Übersicht zu Industrie 4.0 bei Bosch:
http://bit.ly/1HteYWu
Bosch bündelt Kompetenzen zur Industrie 4.0 im
Innovationscluster „Connected Industry“:
http://bit.ly/1CE9p6n
Industrie 4.0 Award für Bosch Rexroth Montagelinie:
http://bit.ly/1uSEhpB
Gießerei fertigt Formen mit 3D-Druck:
http://bit.ly/1ChQV9S
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Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Menschen durch Gebäude lotsen Europäisches Forschungsteam entwickelt einheitliche Plattform für Navigation in Innenräumen

  • Forschungsprojekt FIONA soll offene Software-Plattform mit standardisierten Schnittstellen schaffen
  • Grundlage für ortsbezogene Dienste
  • Zwei Prototypen geplant: Navigationsassistent für Menschen mit Sehbehinderung und Tourenführer auf dem Smartphone
Stuttgart – In Außenräumen haben sich Navigationssysteme längst bewährt. Viele Autofahrer lassen sich von ihrem „Navi“ durch den Verkehr lotsen. Grundlage sind die Signale des Global Positioning System (GPS), das allerdings nur im Freien funktioniert. Für Innenräume gibt es noch keine ausgereiften Navigationslösungen. Das behindert die Entwicklung ortsbezogener Dienste, sogenannter Location Based Services (LBS). Solche Dienste könnten Menschen auf vielfältige Weise unterstützen: Denkbar ist beispielsweise ein Service, der Sehbehinderte wie ein elektronischer Blindenstock durch Innenräume führt, oder eine App auf dem Smartphone zur Orientierung in öffentlichen Gebäuden.

Offene, unabhängige Plattform
Obwohl LBS wirtschaftlich sehr attraktiv sind, wird deren Potenzial bisher kaum genutzt. Was fehlt, ist eine einheitliche Grundlage – eine offene und unabhängige Plattform, auf der LBS-Anbieter ihre Dienste aufbauen können. Diese Plattform möchte das Forschungsprojekt FIONA (Framework for Indoor and Outdoor Navigation Assistance) schaffen. Zehn Partner aus Wirtschaft und Forschung in fünf Ländern bauen ein Software-Rahmenwerk auf, das die Entwicklung ortsbezogener Dienste erleichtert. Zwar gibt es einige Technologien für die Positionsbestimmung in Innenräumen, doch sind diese entweder technisch eingeschränkt oder zu teuer. Der relativ junge Markt ist stark fragmentiert. Es gibt kaum festgelegte Standards. Kleine und große Unternehmen bieten Komponenten an, die untereinander nicht kompatibel sind.

Schnittstellen definieren
Die Projektpartner werden eine Architektur festlegen und implementieren, mit der sich Komponenten unterschiedlicher Hersteller in einem System zusammenführen lassen. Vor allem an den Schnittstellen der Komponenten ist eine Standardisierung erforderlich: Wie ein Lokalisierungssystem mit einem Navigationssystem kommuniziert, welche Informationen notwendig und welche optional sind, wie oft und mit welcher Genauigkeit Daten übertragen werden und was bei Fehlern geschieht – diese und weitere Fragen gilt es zu beantworten.

Demonstration an Prototypen
Um die Wirksamkeit des Rahmenwerkes zu demonstrieren, plant das Projektteam zwei Anwendungen mit entsprechenden Prototypen: Ein Navigationsassistent soll sehbehinderte und blinde Menschen mit hoher Präzision von Gebäude zu Gebäude lotsen, etwa beim Einkaufen, aber auch von Raum zu Raum, und sie auf Hindernisse aufmerksam machen. In einer demografisch alternden Gesellschaft, in der Sehbeeinträchtigungen zunehmen, ist ein solcher Dienst immer mehr gefragt. Zweiter Prototyp wird ein virtueller Tourenführer beispielsweise für Museen, Einkaufszentren, Flughäfen oder Werkhallen sein. Als App auf dem Smartphone soll er Nutzer durch Gebäude leiten und ihnen je nach Gebäudetyp und Position die entsprechenden Informationen liefern – etwa zu Kunstobjekten, Artikeln auf der Einkaufsliste, Flügen oder reparaturbedürftigen Maschinen.

Innovationen fördern
Die beiden Anwendungen zeigen, wie sich die Ergebnisse von FIONA in der Praxis nutzen lassen. FIONA wird Anbietern von ortsbezogenen Diensten einen verlässlichen Rahmen für ihre Produkte zur Verfügung stellen. Das ermöglicht schnellere und kostengünstigere Neuentwicklungen und fördert den Wettbewerb in der Zulieferindustrie. Als länderübergreifendes Projekt kann FIONA die Position Europas im Markt für LBS stärken, der in den nächsten Jahren voraussichtlich stark wachsen wird.

Länderübergreifendes Projekt
Das Projekt FIONA bringt große und kleine Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und der Türkei zusammen. Im Projektteam arbeiten Entwickler aus den Fachgebieten Positionierung, Hinderniserkennung, Navigation, Sicherheit und Interaktion zwischen Mensch und Computer, sowie Experten für Systemintegration. Die Projektleitung liegt bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Außerdem sind in Deutschland das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK in München, die Infineon Technologies AG in Neubiberg und die Hochschule Ulm an dem Projekt beteiligt. FIONA ist Teil des Clusterprogramms ITEA 2 (Information Technology for European Advancement) der europäischen Forschungsinitiative EUREKA und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,9 Millionen Euro gefördert. Das Projekt läuft bis Februar 2016.

Weitere Informationen im Internet:
Website des Forschungsprojektes FIONA
Clusterprogramm ITEA
Europäische Forschungsinitiative EUREKA

Die Beteiligten in Deutschland:
Robert Bosch GmbH
Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik
Infineon Technologies AG
Hochschule Ulm
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  • 07. April 2015
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  • Forschung
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Forschung schon immer ein Grundstein des Unternehmenserfolges Vor 50 Jahren: Bosch gründet sein erstes Institut für Grundlagenforschung In Berlin erforschten 26 Mitarbeiter Halbleiterschaltkreise

  • Heute Weltmarktführer bei MEMS-Sensoren
  • Damals 2 600, heute 45 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung
  • Neuer Forschungscampus in Renningen bei Stuttgart
Stuttgart – Rundes Jubiläum bei Bosch: Vor genau 50 Jahren hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen sein erstes Forschungsinstitut für Grundlagenforschung gegründet. Am 1. April 1965 nahm das „Forschungsinstitut Berlin“ (FIB) seine Arbeit auf. 26 Mitarbeiter befassten sich bereits damals mit dem Erforschen von Grundlagen für Halbleiterschaltkreise, die heute in vielen Bereichen bei Bosch eine bedeutende Rolle spielen. Offiziell lautete das Arbeitsgebiet des FIB „Physik und Chemie der Grenzflächen, der dünnen Schichten und Bereiche“. Die Berliner Belegschaft des Instituts machte nur ein Prozent der damals rund 2 600 Mitarbeiter aus, die bei Bosch in Forschung und Entwicklung tätig waren. Kern der Entwicklungsarbeit bei Bosch war bis dahin die seriennahe Produktentwicklung.

Heute weltweit führend bei MEMS-Sensoren
Die vom FIB angestoßenen Entwicklungen haben Bosch nachhaltig verändert und wichtige Anregungen für viele moderne Produkte und Technologien geliefert. Heute ist Bosch zum Beispiel weltweit führender Anbieter mikromechanischer Sensoren (MEMS-Sensoren, Mikro Elektro Mechanische Systeme). Mehr als fünf Milliarden Stück hat das Unternehmen inzwischen produziert. Auch sie werden aus Halbleitermaterial gefertigt. MEMS-Sensoren erkennen zum Beispiel feinste Bewegungen und Beschleunigungen. Solche Sensoren spielen bei der Fahrerassistenz ebenso eine Rolle wie in Smartphones oder Fitness-Trackern. Andere MEMS-Sensoren optimieren das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Motor und sorgen für niedrigeren Verbrauch und saubere Abgase.

Fünf Milliarden Euro für die Forschung
Nach wie vor spielt die Innovationskraft eine zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg der Bosch-Gruppe. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 45 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, davon rund 1 300 in der Zentralen Vorausentwicklung. Weltweit entwickeln die Mitarbeiter nicht nur neue Produkte, sondern auch neue Fertigungsverfahren, Materialien oder Software. So entstand unter anderem ein Verfahren zum Bohren feinster Löcher in härtestes Metall, für das Bosch zusammen mit seinen Partnern Trumpf und der Universität Jena 2013 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten erhielt. Fast fünf Milliarden Euro investierte Bosch 2014 in Forschung und Entwicklung. Das sind rund zehn Prozent vom Umsatz. Weltweit gibt es mehr als 90 Entwicklungsstandorte, allein im vergangenen Jahr meldete Bosch rund 4 600 Patente an.

Neuer Forschungscampus in Renningen
Derzeit beziehen rund 1 200 Mitarbeiter der Zentralen Forschung und Vorausentwicklung einen neuen Forschungscampus in Renningen vor den Toren Stuttgarts. Bosch investiert rund 310 Millionen Euro in das neue Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung. In Renningen ist der neue Knotenpunkt der weltweiten Aktivitäten auf diesem Gebiet entstanden. Die Beschäftigten werden dort neue Materialien, Methoden und Technologien erforschen sowie neue Systeme, Komponenten und Fertigungsprozesse entwickeln. In Renningen ist zudem Platz für weitere 500 Doktoranden, Diplomanden und Praktikanten. Die offizielle Eröffnung des neuen Forschungscampus ist für diesen Herbst geplant.

Das Forschungsinstitut Berlin existiert heute nicht mehr. In den 1970er Jahren wurde es an das „Technische Zentrum Forschung“ angegliedert, 1980 dann an den Zentralen Bereich Vorentwicklungs- und Entwicklungskoordination. Die Auflösung des Institutsstandortes sowie die Integration in die Vorläuferinstitution der heutigen Forschung und Vorausentwicklung von Bosch erfolgte in den 1990er Jahren.
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  • 31. März 2015
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  • Wirtschaft
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Stärkung der Position im globalen HVAC-Markt Bosch und Midea vereinbaren Joint Venture für die Fertigung von VRF-Systemen

  • Produktionsstätte in Hefei, China
  • Start der Fertigung für Januar 2016 geplant
  • Vertrieb überwiegend unter der Marke Bosch
  • VRF-Technologie für gewerbliche Anwendungen
Wetzlar – Bosch Thermotechnik, Deutschland, und Midea Commercial Air-Conditioner Division (Midea CAC), China, planen die Gründung eines Joint Ventures zur Fertigung von Variable Refrigerant Flow (VRF)-Systemen in China für den globalen HVAC-Markt (Heizung, Lüftung und Klimatisierung). VRF-Systeme werden für die Heizung und Klimatisierung von gewerblichen Gebäuden mittels variablen Kältemittelflusses eingesetzt. Sitz des Joint Ventures soll eine bestehende Produktionsstätte von Midea in Hefei in der Provinz Anhui werden. Der Start der Fertigung mit rund 100 Mitarbeitern im ersten Jahr ist für Januar 2016 geplant. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsbehördlichen Genehmigungen. Über die finanziellen Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Joint Venture verbindet die Technologien von Midea CAC mit der umfassenden Systemkompetenz von Bosch Thermotechnik für die Fertigung unterschiedlicher VRF-Systeme. Forschung und Entwicklung ist eine gemeinsame Aufgabe im Joint Venture. Die Aktivitäten werden sich darauf ausrichten, die jeweiligen Anforderungen der verschiedenen regionalen Märkte zu erfüllen. Die VRF-Systeme werden hauptsächlich durch Bosch Thermotechnik weltweit unter der Marke Bosch vertrieben.

„Mit den erstklassigen VRF-Systemen dieses Joint Ventures wird Midea CAC sein HVAC-Geschäft weiter ausbauen und zusätzliche Marktanteile im globalen Markt gewinnen“, sagte Eric Tian, General Manager von Midea CAC, zu seinen großen Erwartungen an das neue Joint Venture.

„Mit diesem neuen Joint Venture wird Bosch Thermotechnik sein Technologieportfolio weiter ausbauen. Gleichzeitig stärken wir die Marktposition von Bosch als Systemanbieter für das gewerbliche HVAC-Geschäft. Damit sehen wir für Bosch zukünftig vielversprechende Wachstumschancen auf dem weltweiten HVAC-Markt“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Thermotechnik.

Journalistenkontakt Midea CAC:
Liu Hua
Telefon +86 0757-26334858
E-Mail: mdvliuhua@midea.com.cn

Journalistenkontakt Bosch:
Thomas Pelizaeus
Telefon +49 6441 418-1729
E-Mail: thomas.pelizaeus@de.bosch.com

Über Midea Group und Midea CAC:

Midea Group ist ein führender chinesischer Hersteller von Haushaltsgeräten und HVAC-Systemen. Seit nahezu 50 Jahren ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 20 Mrd. USD. Midea Group beschäftigt weltweit mehr als 136.000 Mitarbeiter. Als wesentliche Tochtergesellschaft der Midea Group produziert Midea CAC eine breite Palette von HVAC-Lösungen, die weltweit zum Einsatz kommen.


Über Bosch Thermotechnik und die Bosch-Gruppe:

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von ressourcenschonenden Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Bosch Thermotechnik mit rund 13 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,12 Milliarden Euro, davon 66 Prozent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen mit rund 290 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 48,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern. Inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet Technik fürs Leben.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 31. März 2015
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Getriebesteuerungen von Bosch Das Einmaleins der Getriebe Wie eine Automatik mit Doppelkupplung funktioniert und wie viel Rechenpower nötig ist, um ein modernes Getriebe zu steuern

Kundennutzen: Im Vergleich zu einem Handschalter können moderne Automatikgetriebe das Fahren komfortabler machen und Kraftstoff sparen. Denn die Automatik wählt selbstständig den Punkt, an dem der Motor möglichst effizient arbeitet – in Serienfahrzeugen mittlerweile mit bis zu neun Gängen.

Hightech: Um immer den idealen Betriebspunkt für den Motor zu kennen, steckt in modernen Getrieben viel digitale Intelligenz. Bosch liefert für alle wesentlichen Getriebearten die Steuerung, Sensorik und Magnetventile. Die Steuerung ist ein Hightech-Computer im Miniformat und ermöglicht die komplexe Bedienung der verschiedenen Automatikgetriebearten. Dabei leistet eine moderne Getriebesteuerung sogar 160 Mal so viel wie der Computer des ersten Mondflugs.

Vielfältige Automatikgetriebe mit Bosch-Steuerung
Klassische Automatik: Das bewährte Getriebe schaltet automatisch mit hinterlegten Schaltprogrammen im Steuergerät. Bei manchen Fahrzeugen besteht zusätzlich die Möglichkeit für den Fahrer, mit Schaltern am Lenkrad in einen anderen Gang zu schalten. Dadurch werden Schaltfehler vermieden. Die bewährte Automatik hat oft sechs Gänge. Inzwischen gibt es bereits hocheffiziente Varianten mit bis zu neun Gängen.

Automatisierte Handschaltgetriebe: Diese Getriebeart kombiniert die Vorteile eines Automatik- und Handschaltgetriebes. Es bietet den bequemen Fahrkomfort des Automatikgetriebes als auch die individuelle Steuerung des Handschaltgetriebes. Die Kupplung bleibt im Ruhezustand offen und verbraucht nur zum Schließen Energie. Deshalb spart auch dieses Getriebe Kraftstoff und reduziert damit CO2-Emissionen.

Doppelkupplungsgetriebe: Diese Variante besteht eigentlich aus zwei Teilgetrieben. Im einen werden die geraden, im anderen die ungeraden Gänge gesteuert. Zwei Kupplungen schalten sekundengenau zwischen den beiden Teilgetrieben hin und her. Das ermöglicht besonders zügige Schaltvorgänge. Erst eine ausgefeilte und rechenstarke Getriebesteuerung wie sie Bosch anbietet, macht das komplexe Zusammenspiel der Teilgetriebe möglich.

CVT: CVT (Continuously Variable Transmission) ist eine Automatik ohne feste Schaltpunkte und damit gänzlich ohne Schaltverzögerungen. Das heißt, dass der Fahrer ohne Unterbrechungen beschleunigen kann, denn die Antriebskraft steht immer bereit. Das Fahrzeug wechselt dann nicht zwischen festen Schaltpunkten hin und her. Das bringt besonders am Berg einen zusätzlichen Fahrkomfort. CVT ist in Asien und Nordamerika weit verbreitet.

eClutch: Die Bosch eClutch bringt den Komfort einer Automatik kostengünstig in den Handschalter. Mit der innovativen Technologie kann der Fahrer nur mit dem Druck aufs Gaspedal anfahren. Bei der eClutch wird nicht das Getriebe sondern nur die Kupplung automatisiert. Somit sendet das Kupplungspedal nur noch ein elektrisches Signal an einen Aktuator, der dann die Kupplung betätigt. Diese preiswerte Alternative zur Vollautomatik ist besonders für Kleinwagenfahrer interessant, die häufig im Stop&Go-Verkehr in Städten unterwegs sind. Auch für Autofahrer in den Schwellenländern ist die eClutch eine attraktive Option.

Zukunft der Getriebetechnik bei Bosch
Segeln: Mit der eClutch ist auch beim Handschalter das spritsparende Segeln möglich, das sonst nur moderne Automatikgetriebe ermöglichen. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der bekannten Start/Stopp-Funktion, die nochmals bis zu zehn Prozent Kraftstoff einsparen kann. Dabei wird der Motor nicht nur an der Ampel, sondern auch während der Fahrt abgeschaltet.

Elektronischer Horizont: Bosch treibt die Vernetzung von Getriebe und hochaktuellen Navigationsdaten voran. Denn Navigationssysteme kennen die Umgebung und können dieses Wissen an die Automatik weiterleiten. So kann die Automatik beispielsweise in den Leerlauf schalten und den verbleibenden Schwung nutzen, wenn hinter einer langen Kurve ein Ort beginnt. Diese noch intelligentere Automatik mit elektronischem Horizont kann den Kraftstoffverbrauch zusätzlich um einen zweistelligen Prozentwert senken.
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  • 25. März 2015
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  • Mobility Solutions
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Vielfältige Karrieremöglichkeiten Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen Spannende Herausforderungen für Software-Entwickler

  • Neueinstellungen: in Wachstumsregionen und Europa
  • Software-Bereich: steigende Anzahl an Stellen
  • Von Startup bis Großorganisation: Bosch bietet vielfältige Arbeitsumfelder
  • Schlüsselkompetenz der Zukunft: System- und Software-Engineering
Stuttgart – Bosch plant, im laufenden Jahr weltweit rund 12 000 Akademiker einzustellen. Besonders gute Chancen haben, neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren, Akademiker mit IT-Kenntnissen. „Wir stellen verstärkt Mitarbeiter im Software-Umfeld ein. Denn Software wird mit Blick auf die zunehmende Vernetzung in allen Bereichen immer wichtiger – von unseren Mobilitätslösungen bis zur Industrieausrüstung“, erläutert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Die Anzahl an Mitarbeitern im Software-Bereich wird künftig weiter zunehmen. Den größten Einstellbedarf an Akademikern haben Indien mit rund 3 200 Neueinstellungen, China mit 2 600 und Deutschland mit 1 200. Drei von vier Neueinstellungen sind im Ingenieursbereich geplant. Berufseinsteiger haben ebenfalls gute Chancen. Mit knapp jeder dritten Stelle spricht Bosch auch Mitarbeiter ohne Berufserfahrung an.

Wachsender Bedarf an Software-Entwicklern
Bosch vernetzt bereits heute ganze Städte, verbindet Autos mit dem Internet, macht die Heizungssteuerung via App zugänglich oder bindet seine Zulieferer automatisch in die Lieferkette ein. Auch Elektroherde und andere Haushaltsgeräte hat Bosch bereits mit dem Internet verbunden. Der Anteil an Software und deren Komplexität wachsen – sowohl in der Produktentwicklung und -herstellung, als auch in Produkten und Systemen selbst. Beispiel: Notbremssysteme für Fahrzeuge. Über einen Radar- oder Videosensor erkennt die Funktion, ob sich in der Fahrspur vor dem Auto ein Hindernis befindet. Die Software des Systems wertet in Sekundenbruchteilen die Informationen des Sensors aus und leitet wenn nötig eine Vollbremsung ein.

Bosch ist auf diese Anforderungen an Produktentwicklung und -herstellung vorbereitet. Mitarbeiter in Palo Alto, USA, entwickeln zusammen mit US-Universitäten u.a. Software für automatisiertes Fahren. Auch die Software für den Roboter Mäher Indego Connect stammt von dort. Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt Software- und Systemlösungen für das Internet der Dinge. Die indische Robert Bosch Engineering and Business Solutions beschäftigt ebenfalls viele Softwarespezialisten. Diese haben beispielsweise die Software Algorithmen einer Videokamera aus der Qualitätskontrolle so verändert, dass sie die Netzhaut von Menschen untersuchen kann. Augenerkrankungen lassen sich auf diese Weise schneller und kostengünstiger als bisher erkennen.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten – Freiräume für Kreativität
Startup-Fan oder Konzern-Liebhaber? Das muss kein Widerspruch sein. Bosch bietet beides. Das Unternehmen unterstützt firmeneigene Startups, um beispielsweise Forschungsergebnisse zügig in neue Geschäftsfelder überführen zu können. Auch ganz neue Geschäftsfelder erschließt Bosch mit kleinen, schlagkräftigen Einheiten. So ist Bosch eBike Systems innerhalb von nur fünf Jahren vom Startup zum Global Player und Marktführer in Europa geworden. Bosch fördert nicht nur den Wechsel zwischen Konzern- und Startup-Strukturen, sondern auch zwischen der Fach-, Projekt- und Führungslaufbahn.

Bosch legt neben vielfältigen Karrieremöglichkeiten und Arbeitsumfeldern großen Wert auf Freiräume für Kreativität. So haben viele Mitarbeiter die Möglichkeit, im Rahmen eines Open Source Ansatzes, einen Teil ihrer Arbeitszeit zu nutzen, um an anderen Software Projekten der Bosch-Gruppe mitzuarbeiten. Eigene Ideen, z.B. für neue Produkte im Internet der Dinge, können die Mitarbeiter auf der Bosch internen Social Business Plattform Bosch Connect vorschlagen. Hieraus ist beispielsweise ein Projekt entstanden, das die Parkplatzsuche in Großstädten einfacher machen soll.

Förderung von Frauen
Bis zum Jahr 2020 will Bosch weltweit den Anteil an Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht das Unternehmen aktuell bereits mehr als zwölf Prozent, in einzelnen Ländern wie China ist das Ziel schon übertroffen. „Wir möchten mehr weibliche Führungskräfte, denn gemischte Führungsteams sind erfolgreicher“, erläutert Kübel. Bosch setze daher auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke und Seminare sowie Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg zu begleiten und zu unterstützen. Insgesamt investiert Bosch jährlich rund 190 Millionen Euro in die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Familienfreundlichkeit bei Bosch
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu fördern, unterstützt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Beschäftigten mit rund 100 Arbeitszeitmodellen – von Homeoffice über Teilzeit bis Job Sharing. Bosch sieht darin einen Schlüssel für seine Innovationskraft. Weltweit gültige Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur tragen zu Zufriedenheit, Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter bei. Neben Familien- und Kinderbetreuungsangeboten fördert unter anderem auch die Anerkennung von Familienzeit als Karrierebaustein die Familienfreundlichkeit.

Weitere Informationen im Internet:
Offene Stellen: http://bit.ly/bosch_offene_stellen
Bosch als IT-Arbeitgeber: http://bit.ly/bosch_it_arbeitgeber
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/bosch_diversity_de
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch:
http://bit.ly/bosch_vereinbarkeit_beruf_privatleben

Videos:
Portrait Entwickler automatisiertes Fahren – Fahrstrategie
http://bit.ly/bosch_automated_driving_driving_strategy

Zukunft gestalten – Mobilitätslösungen von Bosch
http://bit.ly/bosch_shaping_change_mobility_solutions

Industrie 4.0 – ein Überblick
http://bit.ly/bosch_industrie_40_ueberblick

Software Entwickler bei Bosch - Making of Fotoshooting
http://videoportal.bosch-presse.de/clip/_/-/-/Software-Entwickler-bei-Bosch-making-of-Fotoshooting
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  • 24. März 2015
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Neugründung Bereich „Two-Wheeler and Powersports“ Bosch stärkt Präsenz im weltweiten Motorradmarkt Breites Produktportfolio für alle Klassen

  • „Streben im Motorradmarkt als Zulieferer führende Position an“, sagt Dr. Dirk Hoheisel
  • Bosch stellt Zuliefergeschäft für Motorräder eigenständig auf
  • Marktwachstum auf weltweit über 160 Millionen motorisierte Zweiräder bis 2021 erwartet
  • Bosch ist weltweiter Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme
  • Produkte für Kleinstmotorräder, Hochleistungsbikes, Quads, Jet-Boote und Schneemobile
Yokohama/Stuttgart – Im rasant wachsenden, weltweiten Motorradmarkt will sich Bosch neu aufstellen. Unter dem Dach eines neuen Produktbereichs „Two-Wheeler and Powersports“ möchte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine bisherigen Motorradaktivitäten aus den Feldern Fahrsicherheitssysteme, Antriebstechnik sowie Anzeigeinstrumente bündeln. Ziel ist es, den individuellen Anforderungen von Motorradherstellern weltweit so noch besser begegnen zu können. Zudem will Bosch das Produktportfolio ausbauen und die Kompetenz für Systemlösungen im Zweirad stärken. „Bosch-Technik für mehr Effizienz und Sicherheit ist heute fast in jedem Auto – morgen auch in jedem Motorrad“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. „Wir streben auch im Motorradmarkt als Zulieferer eine führende Position an.“

Two-Wheeler and Powersports mit Sitz in Yokohama gehört zum Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions und ist weltweit vertreten. Neben Japan, dem Zentrum der internationalen Motorradindustrie, gibt es Niederlassungen in den USA, Europa, Indien und China. Neben motorisierten Zweirädern soll der neue Produktbereich auch den unter dem Begriff Powersports zusammengefassten Markt für Sonderfahrzeuge bedienen. Dazu gehören Quads, Jet-Boote und Schneemobile. Die zunächst rund 40 Mitarbeiter greifen auf ein weltweites Netzwerk von mehreren tausend Kollegen sowie Fertigungskapazitäten aus dem Unternehmensbereich Mobility Solutions zurück.

Markt soll sich innerhalb von fünf Jahren verdoppeln
Weltweit steigt der Bedarf nach bezahlbarer Mobilität und mit ihm die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern. Studien zufolge werden 2021 mehr als 160 Millionen Zweiräder jährlich produziert – ein Drittel mehr als heute. „Der für Bosch relevante Teil des Marktes mit Fahrsicherheitssystemen, Antriebstechnik sowie Anzeige- und Infotainmentinstrumenten wird sich in den kommenden fünf Jahren sogar fast verdoppeln“, sagt Hoheisel. Ein Großteil des Wachstums findet laut Studien in Asien statt. Annähernd 90 Prozent aller motorisierten Zweiräder werden 2021 demnach in China, Indien und Südost-Asien gebaut. Darunter vor allem Kleinstmotorräder mit bis zu 250 Kubikzentimeter Hubraum, die in weiten Teilen Asiens eines der meist genutzten Fortbewegungsmittel sind.

Die Zukunft des Motorrads: sicher, sauber, vernetzt
Bosch bedient mit seinen Komponenten das gesamte Spektrum: von Zweirädern im unteren Preissegment in Asien bis hin zu leistungsstarken Maschinen mit mehr als 1 000 Kubik, die vor allem in Europa, Japan und Nordamerika nachgefragt werden. Zum Angebot des neuen Produktbereichs gehören Sicherheitslösungen wie ABS oder die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC, eine Art ESP für Motorräder. Bosch ist Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme. Ebenso gehören elektronisch gesteuerte Einspritzsysteme, Antriebssysteme für Elektro-Motorräder sowie Schnittstellen zur Vernetzung des Motorrads mit Smartphones oder Tablet-Computern und Cloud-Lösungen zum Portfolio. „Unsere Systeme bringen noch mehr Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß ins Motorrad“, sagt Geoff Liersch, Leiter des neuen Produktbereichs bei Bosch.

Bosch liefert damit zugleich Lösungen für die drängendsten Herausforderungen im weltweiten Motorradmarkt: die Verschärfung der Emissionsgesetzgebungen in vielen Ländern und die steigende Zahl von im Straßenverkehr tödlich verunglückten Zweiradfahrern. Allein im Jahr 2010 gab es weltweit mehr als 285 000 tödlich Verunglückte. Mit ABS kann nach Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS zum Beispiel ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindert werden. Zusätzlich kann MSC den Ausgang von zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Weniger Verbrauch dank moderner Bosch-Technik
Neben der Sicherheit ist der Wunsch nach Fahrspaß, sparsamem Verbrauch und Vernetzung Treiber für das Bosch-Geschäft im Motorradmarkt. In Asien werden viele Zweiräder mit Verbrennungsmotor noch mit einem einfachen Vergaser gefertigt. Dagegen setzt Bosch seine elektronisch gesteuerte Einspritzung. Diese kann je nach Nutzung im Vergleich bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen. „Damit helfen wir in Ländern wie China oder Indien die Emissionen zu senken“, sagt Liersch. Zugleich bringt Bosch mit seinen Motorsteuerungen digitale Intelligenz ins Zweirad. Darüber lässt sich per Smartphone-App zum Beispiel die Wegfahrsperre steuern oder der Fehlerspeicher auslesen. Die dafür benötigte Bluetooth-Schnittstelle oder Connectivity Control Unit hat Bosch ebenfalls im Repertoire.

Weiterführender Link: www.bosch-motorcycle.com
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  • 23. März 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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„Vernetzte Fertigung wird die neue Normalität“ Bosch bündelt Kompetenzen zur Industrie 4.0 im Innovationscluster „Connected Industry“ Kunden profitieren von innovativen Lösungen

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit über alle Domänen hinweg
  • Flexible Multiproduktlinie im produktiven Einsatz
  • Bosch-Doppelstrategie als Leitanbieter und Leitanwender
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Hochkostenstandort Deutschland
Stuttgart – Bosch konzentriert seine Aktivitäten auf dem Gebiet der vernetzten Fertigung in einem neuen Innovationscluster. „Wir bündeln unsere Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 unter dem Namen ‚Connected Industry‘. Dabei ist nun eine Größe erreicht, mit der wir sowohl unsere Kunden als auch unsere 15 Bosch-Geschäftsbereiche bei der Umsetzung von Industrie 4.0 flexibel und agil unterstützen“, sagte Dr. Werner Struth, Mitglied der Geschäftsführung von Bosch. „Das Thema Industrie 4.0 ist von strategischer Bedeutung, weil es dem Industriestandort Deutschland die historische Chance bietet, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“ Bosch ist auf dem Gebiet der vernetzten Produktion sowohl Leitanbieter als auch Leitanwender.

Neue Geschäftsideen für die vernetzte Welt
Basis für das Innovationscluster mit derzeit rund 100 Mitarbeitern ist das bestehende Projekt „Industrie 4.0@Bosch“. Durch die weitere Bündelung von Fertigungskompetenz mit Sensor- und Software-Know-how erwartet sich Bosch zusätzliche Fortschritte bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Dafür werden zahlreiche Experten des internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmens vernetzt. In einer großen Zahl von Werken arbeiten viele Fachgruppen, die mit mehr als 100 Pilotprojekten das Innovationscluster unterstützen. Bis Ende 2015 soll es rund 200 Mitarbeiter umfassen. Bosch entwickelt in solchen bereichsübergreifend agierenden Innovationsclustern neue Geschäftsideen für die vernetzte Welt. Weitere Cluster gibt es für die Bereiche Connected Building, Connected Mobility und Connected Energy.

Doppelstrategie: Leitanbieter und Leitanwender
Bosch bietet zum einen Hard- und Software für die vernetzte Fertigung. Zum anderen ist das Unternehmen Anwender von Industrie 4.0. Das Technologieunternehmen verfügt über ein umfangreiches Produktions-Know-how, von der millionenfachen Fertigung von Automobilkomponenten bis hin zur Einzelfertigung komplexer Verpackungsmaschinen. Ergänzt wird dieses Wissen durch die Software-Kompetenz des unternehmenseigenen Software- und Systemhauses Bosch Software Innovations. Zudem beherrscht Bosch seit vielen Jahren die Embedded Software in den Dingen. Damit ist das Unternehmen so gut wie kaum ein anderes für die vernetzte Fertigung aufgestellt.

APAS: Kooperation ohne Schutzzaun
Leiter des neuen Innovationsclusters ist Bosch-Ingenieur Dr. Stefan Aßmann. Er war zuvor unter anderem Werkleiter im In- und Ausland sowie Leiter des internen Sondermaschinenbaus bei Bosch. Unter seiner Führung wurden bereits zahlreiche Industrie 4.0-Lösungen industrialisiert, wie zum Beispiel der automatische Produktions-Assistent APAS. Dieser „Roboterarm“ ist das erste und bisher einzige Assistenz-System in der Produktion, das die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne zusätzliche Schutzvorrichtung erlaubt. Aßmann berichtet direkt an Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth, der unter anderem für die Fertigungskoordination und damit auch für das Thema Industrie 4.0 zuständig ist.

Große Produktivitätsfortschritte
Aßmann erwartet durch vernetzte Fertigungsabläufe Produktivitätsfortschritte von bis zu 30 Prozent: „Mit Industrie 4.0 können wir auch am Hochkostenstandort Deutschland wettbewerbsfähig sein. Die vernetzte Fertigung wird die neue Normalität. Dies zeigt sich aktuell auf der CeBIT, wird sich auf der Hannover Messe wiederholen und ganz sicher zu einem Dauerthema der nächsten Jahre werden.“

Der Nutzer steht im Fokus
„Wir schaffen neue Lösungen für die vernetzte Fertigung und setzen sie national wie international in unseren Werken ein“, ergänzte Aßmann. „Zudem bieten wir viele der bei uns entwickelten Lösungen externen Kunden an. Darüber hinaus liefern wir eine breite Palette von Software, Antrieben und Steuerungen für die Industrieautomatisation, mit denen Kunden ihre eigenen Projekte effizient umsetzen können. Mit diesem Portfolio belegen wir unsere Kompetenz als Leitanwender und Leitanbieter in der vernetzten Industrie.“ Aßmann betonte, dass bei alledem nicht allein technische Innovationen im Mittelpunkt stehen dürften: „Bei der erfolgreichen Umsetzung von Industrie 4.0-Lösungen müssen immer der Nutzer und seine Anforderungen im Fokus der vernetzten Lösung stehen, weniger die jeweilige Technik oder das Produkt.“

Internationale Kooperation
Die für die vernetzte Fertigung nötigen Standards erarbeitet Bosch auch in enger Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, national und international. Ein Beispiel ist die Kooperation mit Tech Mahindra und Cisco, mit denen Bosch im Rahmen des Industrial Internet Consortiums die Vernetzung von Industriewerkzeugen vorantreibt. Ein Ergebnis dieses Innovationsprojektes ist die Möglichkeit, die Position eines Nexo-Funk-Akkuschraubers von Bosch Rexroth innerhalb einer Werkhalle genau zu bestimmen. Aus der Position wird dann automatisch das richtige Drehmoment für die jeweilige Aufgabe abgeleitet, um zum Beispiel sicherheitsrelevante Schrauben stets mit der vorgeschriebenen Kraft anzuziehen. Diese Werte lassen sich automatisch dokumentieren, um die Qualität der Produkte zu sichern und zu prüfen. Mögliche Anwendungen sind etwa der Flugzeug- und Motorenbau.

Eine Linie, zweihundert Module
Auf einer Multiproduktlinie in Homburg kann Bosch bereits heute hochflexibel zweihundert verschiedene Hydraulikmodule bis zur Losgröße 1 herstellen. Die neun Stationen dieser Multiproduktlinie sind dafür intelligent miteinander vernetzt. Über einen RFID-Chip am Werkstück erkennen sie, wie das fertige Produkt zusammengestellt sein muss und welche Arbeitsschritte notwendig sind. Das ermöglicht die effiziente Produktion auch in geringen Stückzahlen. Dies ist nötig, weil einige Module häufiger, andere seltener nachgefragt werden. Auf der Multiproduktlinie können zur gleichen Zeit verschiedene Module entstehen. Die zugehörigen Arbeitspläne werden automatisch abgerufen und als Foto oder Film auf Monitoren angezeigt – und das sogar individuell, je nach Ausbildungsgrad und in der Muttersprache des jeweiligen Mitarbeiters. Die Mitarbeiter werden bei ihrer Arbeit bestmöglich unterstützt. Sie fügen aus etwa 2 000 verschiedenen Komponenten, die rechtzeitig und automatisch nachgeordert werden, rund 200 Varianten von Hydraulikmodulen zusammen. Diese Module steuern die Arbeits- und Fahrhydraulik in Lkw oder Traktoren, etwa um Ladeflächen zu kippen oder den Pflug zu heben. Diese Multiproduktlinie wurde Ende Dezember 2014 mit dem „Industrie 4.0 Award“ ausgezeichnet, vergeben von der Fachzeitung Produktion gemeinsam mit ROI Management Consulting AG. Die unabhängige Jury bewertet das Projekt als beste Umsetzung von Industrie 4.0 in der Produktion. Zu den hier erfolgreich realisierten Schlüsselelementen von Industrie 4.0 zählen: dezentrale Intelligenz, schnelle Vernetzung, offene Standards, Kontexteinbindung in Echtzeit und autonomes Verhalten.

Hintergrund Industrie 4.0
In der Industrie 4.0 werden Werkstücke intelligent. Sie tragen Barcodes, RFID-Funkchips oder internetfähige Sensoren. Durch teil- oder gar vollautomatisierte Informationserfassung und -übertragung entsteht ein virtuelles Abbild der physischen Realität. Der Verbund aus Softwareprogrammen, mechanischen und elektronischen Teilen kommuniziert weltweit via Internet. Dies ermöglicht die ständige Koordination und Optimierung auch zwischen Standorten oder über Unternehmensgrenzen hinweg. Der wesentliche Umbruch wird jedoch bei den Geschäftsmodellen erwartet, beispielsweise bei neuen Betreibermodellen: Denkbar ist, dass Produktionsmaschinen künftig im Eigentum des Herstellers bleiben. Anstatt sie zu verkaufen, bietet er seinen Kunden bearbeitete Stückzahlen oder Betriebsstunden an. Der Entwicklung neuer und gewinnbringender Geschäftsmodelle sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Interaktive Infografik zu Industrie 4.0:
Ansicht: http://bit.ly/1CvVSxN
Download: http://bit.ly/1xy76Ky
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  • 20. März 2015
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#MediaHackDay: Bosch und Axel Springer Media Entrepreneurs kooperieren Erster Hackathon zu „Digitalen Medien im vernetzten Fahrzeug“ mySPIN als Grundlage für aktuelle und künftige Vernetzungslösungen im Auto

  • Erstmalige Kooperation zwischen Axel Springer Media Entrepreneurs und Bosch
  • Über 120 unabhängige Software-Entwickler und Designer arbeiten an der Integration von digitalen Medien ins Auto
  • Bosch bringt das Internet ins Auto und das Auto ins Internet
  • Smartphone-Integrationslösung mySPIN als Grundlage für mobile Vernetzungslösungen
Stuttgart/Berlin – Bosch richtet am 21. und 22. März 2015 gemeinsam mit Axel Springer Media Entrepreneurs den ersten Hackathon zum vernetzten Fahrzeug aus. Der „Connected Car MediaHackDay“ versammelt über 120 unabhängige Software-Entwickler, Designer und Produktvisionäre beim Axel Springer Plug and Play Accelerator in Berlin. Sie werden gemeinsam mit Bosch und zehn weiteren Schnittstellenpartnern neue Ideen entwickeln, um digitale Medien ins Fahrzeug und damit auf die Straße zu bringen. Eine Jury unter Beteiligung von Dr. Dirk Hoheisel, in der Bosch-Geschäftsführung unter anderem für die Vernetzung von Fahrzeugen verantwortlich, prämiert die besten App-Entwicklungen. Der Hashtag #MediaHackDay bündelt Live-Berichte und Diskussionen über den Connected Car MediaHackDay und ermöglicht allen Interessierten, sich über die digitalen Medien an diesem Event zu beteiligen.

Direkter Zugang zur Bosch-Systemschnittstelle
Bosch ermöglicht den Teilnehmern für die Entwicklung ihrer Ideen exklusiven Zugang zur Datenschnittstelle seines mySPIN-Systems. Es integriert Smartphones sehr einfach in das Infotainment-System des Autos. Apps lassen sich dadurch über die Bildschirme und Bedienelemente des Fahrzeugs deutlich komfortabler und sicherer nutzen. Auch viele neue Funktionen und kreative Apps werden möglich. „Das vernetzte Auto ist das bessere Auto“, ist Bosch-Geschäftsführer Hoheisel überzeugt. “Mit einem vernetzten Auto kommt man sicherer, komfortabler und effizienter ans Ziel. Die schnellste Route mit der Navi-App finden, die Lieblingsmusik über das Internetradio hören – all das ist heute schon möglich. Ich bin gespannt, welche neuen und begeisternden Lösungen während des Hackathons entstehen werden.“

Erfolgreiches Konzept weiterentwickelt
Nach einer erfolgreichen Pilotveranstaltung im vergangenen Herbst treibt Bosch mit diesem Hackathon das Thema vernetztes Fahren und kollaborative Produktentwicklung konsequent weiter. „Wir nutzen so das Potenzial innovativer Ideen außerhalb von Bosch und treiben die Vernetzung des Fahrzeugs aktiv voran. Dazu gehören auch Kooperationen über traditionelle Branchengrenzen hinweg“, betont Hoheisel. Die Kooperation mit Axel Springer Media Entrepreneurs zeige, dass Bosch die Vernetzung des Fahrzeugs über rein technische Lösungen hinaus denke. „Unser Ziel sind vernetzte Mobilitätslösungen. Dazu gehören auch digitale Inhalte“, so Hoheisel weiter.

Jury verleiht attraktive Preise
Eine Jury aus drei Mitgliedern wird am 22. März 2015 zum Abschluss des Connected Car MediaHackDays die besten Ideen und deren Umsetzungen prämieren. Der Jury gehören an: Simon Erdem, Teamleader Productmanagement bei autobild.de, Holger Weiss, CEO des Software-Unternehmens Aupeo, sowie Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Bosch stellt den Hauptpreis des Events: Gutscheine für Bosch-Produkte nach Wahl im Wert von 5 000 Euro.

mySPIN – die Smartphone-Integrationslösung von Bosch
mySPIN kann Apps von iPhones und Android-Smartphones ins Fahrzeug einbinden. Alle kompatiblen, auf dem Smartphone gespeicherten Apps können dann über den Touchscreen im Fahrzeug angezeigt und genutzt werden. Das Design und Bedienkonzept auf dem Bildschirm ist auf die Fahrsituation angepasst. Durch die Integration des Smartphones und aller relevanten Apps in seine Fahrzeuge kann ein Automobilhersteller seinen Kunden eine attraktive Palette stets aktueller Services bieten.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in deren Rahmen Programmierer, Software-Entwickler sowie Designer und Projektmanager intensiv zusammen arbeiten, um gemeinsam eine Software zu entwickeln. Hackathons laufen typischerweise über ein bis zwei Tage. In der Regel geht es darum, eine neue Software für einen bestimmten Zweck zu entwickeln. Der Begriff "Hackathon" setzt sich zusammen aus den englischen Worten "hack" und "marathon". Das Wort "hack" bedeutet in diesem Fall so viel wie spielerisch, explorativ programmieren. Seit Mitte der 2000er Jahre haben sich Hackathons mehr und mehr verbreitet. Sie werden von Unternehmen und Venture-Capital-Firmen eingesetzt, um zügig innovative softwarebasierte Technologien zu entwickeln.

Internet
MediaHackDay im
Bosch ConnectedWorld Blog:
bit.ly/bosch_mediahackday

MediaHackDay Homepage:
www.mediahackday.com

mySPIN im Bosch Media Service:
bit.ly/ZxQV5n

Journalistenkontakt:
Stephan Kraus
Telefon: +49 711 811-6286

Social Media-Kontakt:
Martin Gansert
Telefon: +49 711 811-38095
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  • 20. März 2015
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17. Technischer Kongress des VDA Bosch-Chef Denner: „Vernetzung macht das Auto effizienter“

  • Denner: „Ein vernetztes Auto fährt vorausschauender als jeder Mensch.“
  • Vernetzung steigert die Alltagstauglichkeit elektrifizierter Fahrzeuge
  • 2025 werden 15 Prozent aller Neufahrzeuge weltweit elektrifiziert sein
Stuttgart – Dem Auto steht die beste Zeit noch bevor: Die Anbindung ans Internet macht Fahrzeuge sicherer, bringt mehr Fahrspaß und senkt den Kraftstoffverbrauch. „Vernetzung macht das Auto effizienter“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, auf dem 17. Technischen Kongress des VDA in Filderstadt. Als Beispiel dafür nannte der Bosch-Chef den vernetzten elektronischen Horizont. Diese Bosch-Technologie liefert künftig wichtige Verkehrsinformationen zu Wanderbaustellen, Staus und Unfällen in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich bestehende Funktionen wie Start-Stopp-Segeln weiter verbessern. Zugleich können Plug-in-Hybride damit eine prädiktive Betriebsstrategie umsetzen. Solche Technologien senken die CO2-Emissionen um einen zweistelligen Prozentwert. „Diese effizienzsteigernden Maßnahmen sollten von der EU als Öko-Innovation anerkannt werden“, fordert Denner.

„Ein vernetztes Auto fährt vorausschauender als jeder Mensch“
Die Verbrauchsvorteile durch Start-Stopp-Segeln und eine optimale Betriebsstrategie wirken sich vor allem im realen Straßenverkehr aus. Im aktuellen Verbrauchsmesszyklus NEFZ kommen sie dagegen nicht zum Tragen. „Ein vernetztes Auto fährt vorausschauender als jeder Mensch“, sagte Denner. Auf Basis hochaktueller Karten kann das Auto neben der effizientesten Route auch die exakte Restreichweite errechnen. Die intelligente Vernetzung steigert zugleich die Alltagstauglichkeit elektrifizierter Fahrzeuge. „Schon in zehn Jahren werden über 15 Prozent aller Neufahrzeuge weltweit elektrifiziert sein“, sagte Denner. Davon werden allein 13 Millionen Autos zumindest innerstädtische Strecken rein elektrisch fahren können. Um die elektrische Reichweite von Hybriden und Elektroautos noch weiter zu erhöhen, verbessert Bosch auch die elektronische Steuerung der Batterie. Dies kann die elektrische Reichweite eines Autos nochmals um bis zu zehn Prozent erhöhen und der Elektromobilität einen weiteren Schub geben.

Mit Öko-Innovationen zum EU-Flottenziel
Technisch raffinierte Komponenten machen Fahrzeuge sparsamer und effizienter, um die anspruchsvollen CO2-Ziele der EU-Kommission zu erreichen. Die europäischen Vorgaben sehen vor, dass Neufahrzeuge im Jahr 2021 durchschnittlich nur 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von knapp über vier Litern. Im Jahr 2013 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen eines Neufahrzeugs noch bei 132,9 Gramm pro Kilometer. Für die Öko-Innovationen prämiert die EU besonders umweltfreundliche Technologien. Diese kann der Fahrzeughersteller als CO2-Gutschriften auf seine Flottenverbrauchswerte anrechnen lassen. Maximal ist ein Bonus von bis zu sieben Gramm pro Kilometer möglich.
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  • 19. März 2015
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  • 18. März 2015
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Intelligente Scheibenreinigung Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen ungenutzt Wischarm geht im neuen Volvo XC90 in Serie

  • Wischarm Jet Wiper von Bosch verfügt über integrierte Waschdüsen
  • „Reinigungsflüssigkeit kommt genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub
  • Keine Sichtbeeinträchtigung des Fahrers, deutlich weniger Wasserverbauch
  • Wischblätter Bosch-Aerotwin Sieger im Scheibenwischer-Test des ADAC
Sicherheit beim Autofahren beginnt mit freier Sicht. Wenn Schmutz den Blick durch die Windschutzscheibe trübt, schlägt die Stunde des Jet Wipers von Bosch. Der innovative Wischarm geht aktuell als Teil eines Systems von Bosch mit Wischerantrieb und Aerotwin-Wischblättern im neuen Volvo XC90 in Serie. Konventionellen Scheibenwischern ist der Jet Wiper deutlich überlegen. Grund ist die intelligente Steuerung zusammen mit den in die Wischarme integrierten Waschdüsen. Diese verteilen die Waschflüssigkeit für eine gleichmäßige Reinigung der Windschutzscheibe gezielt entlang des Wischblatts. „Der Jet Wiper bringt die Reinigungsflüssigkeit in der richtigen Menge genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Electrical Drives. Vorteile: Die Sicht des Fahrers wird nicht durch Sprühnebel beeinträchtigt, und der Verbrauch an Waschflüssigkeit sinkt um bis zu 50 Prozent.

Der Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen Waschflüssigkeit ungenutzt. Dafür sorgt auch der reversierende Wischerantrieb von Bosch. Der Antrieb wechselt die Drehrichtung des Motors zwischen den beiden Endpositionen – Parkstellung und A-Säule – und erkennt über eine integrierte Elektronik jederzeit die Position des Jet Wipers auf der Windschutzscheibe. Um den besten Reinigungseffekt zu erzielen, erfolgt der Sprühvorgang nur während der Aufwärtsbewegung des Wischarms. Auf diese Weise wird die aufgebrachte Waschflüssigkeit gleich von den beiden Aerotwin-Wischblättern erfasst und über die gesamte Scheibenfläche transportiert. „Das Bosch-System liefert so eine optimale Reinigung entlang des gesamten Wischblatts“, sagt Straub. Auch das Sichtfeld eines Videosensors für Fahrerassistenzsysteme, das sich üblicherweise auf Höhe des Innenspiegels befindet, wird dadurch optimal sauber gehalten.

Bosch-Aerotwin: beste Wischblätter auf dem Markt
Vor allem ist das Reinigungsergebnis des Jet Wipers unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Das ist ein weiterer Unterschied zu konventionellen Scheibenwischeranlagen. Sie versprühen die Waschflüssigkeit aus Düsenelementen auf der Motorhaube, die für eine bestimmte Geschwindigkeit ausgelegt sind. Steigt das Tempo, lenkt der Fahrtwind den Strahl ab. Folge: Es kommt weniger Waschflüssigkeit im Wischfeld an, und das Reinigungsergebnis wird schlechter. Beim Jet Wiper ist der Fahrtwindeinfluss dagegen gleich Null, da die Düsenelemente im Windschatten der Wischhebel montiert sind. Mehr noch: Die Waschdüsen verfügen über winzige Ventile, die öffnen, wenn der Fahrer Reinigungsflüssigkeit anfordert. Zudem schließen sie unmittelbar nach Abschluss des Sprühvorgangs. Dadurch tropft kein Wasser nach, und die Wischblätter müssen nur einmal Nachwischen. Im Winter sind die Düsen beheizt, sodass sie auch bei widrigsten Bedingungen jederzeit einsatzfähig sind.

Mit Bosch-Aerotwin setzt der Volvo XC90 zugleich auf die derzeit besten Wischblätter am Markt. Das hat jüngst ein Test des Automobilclubs ADAC bestätigt. Nur drei von acht getesteten Scheibenwischern erhielten die Note „gut“. „Ein Geheimnis unserer Wischblätter ist die Twin-Technik“, sagt Straub. An der Wischlippe ist der Gummi härter und damit zugleich verschleißfest. Der Rücken des Aerotwin ist dagegen flexibler und begünstigt so das Umlegeverhalten, wenn der Wischarm zwischen Auf- und Abwärtsbewegung wechselt. Auf diese Weise verrichtet der Aerotwin seine Arbeit nahezu geräuschlos. Und sollte ein Wischblatt doch mal verschlissen sein, ist es dank ausgeklügeltem Clipsystem am Jet Wiper kinderleicht und ohne hohen Kostenaufwand schnell ausgetauscht.

Weiterführende Links:
Platz 1 und 2 für Bosch-Scheibenwischer im aktuellen ADAC-Test
http://bit.ly/1bdlkMt

Youtube-Film
http://bit.ly/1Fd93AE
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  • 16. März 2015
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25 Jahre Hilfsorganisation Primavera von Bosch Bosch-Mitarbeiter bieten Kindern in Elendsvierteln neue Perspektive Gute Ausbildung als Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung

  • Bosch-Mitarbeiter zeigen mehr als 30 000 Kindern Wege aus der Armut
  • Aktuell rund 30 Projekte in zwölf Ländern weltweit
  • In 25 Jahren rund acht Millionen Euro Spenden gesammelt
  • Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. am 5. März 1990 von zehn Mitarbeitern gegründet
„Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, erinnert sich die 21-jährige Crisllei aus Brasilien. „Ich weiß nicht, was ohne Primavera aus mir geworden wäre.“

Stuttgart – Mehr als 30 000 Kindern hat der gemeinnützige Verein „Primavera – Hilfe für Kinder in Not“ in den vergangenen Jahren bereits geholfen. Bosch-Mitarbeiter haben den Verein 1990 gegründet, um Kindern aus Elendsvierteln in Entwicklungs- und Schwellenländern eine neue Perspektive zu bieten. Das Engagement umfasst neben der Grundversorgung der Kinder insbesondere schulische und berufsbildende Aktivitäten. „Eine gute Schul- und Berufsausbildung sind der Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung“, betont Christoph Kübel, Vorstandsvorsitzender von Primavera sowie Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Primavera betreut mit eigenen ehrenamtlichen Mitarbeitern und in Kooperation mit sozialen Einrichtungen rund 30 Projekte in zwölf Ländern.

Wege aus dem Elendskreislauf
Primavera unterstützt jedes Jahr mehrere tausend Kinder. Die Schwerpunkte liegen in den Regionen Asien, Südamerika, Südafrika und Osteuropa. Die Initiative fördert Kinder und Jugendliche von der Vorschule bis zum Abitur und Hochschulabschluss. Der Verein unterstützt auch Projekte für Straßenkinder und zur Berufsausbildung junger Erwachsener. Zudem klären die Mitarbeiter Kinder, Jugendliche und deren Familien über Hygiene, gesunde Ernährung, soziales Verhalten und den Umgang miteinander auf. „Wir wollen den jungen Menschen die Chance geben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. So können sie ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen“, erläutert Kübel. Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner lobt das Engagement aller Beteiligten: „Seit Gründung konnten die Bosch-Mitarbeiter mehr als 30 000 Kindern helfen. Darauf können Primavera und alle Beteiligten stolz sein. Und auch mich macht es stolz.“

Neue Horizonte entdecken
Die 21-jährige Brasilianerin Crisllei Santos de Assis hat es geschafft und den Elendskreislauf durchbrochen. Aufgewachsen in einer Favela am Rande einer brasilianischen Großstadt, bestimmten Armut, Drogenkriminalität und Gewalt ihren Alltag. Im Alter von zwölf Jahren wird Crisllei in das erste Hilfsprojekt von Primavera, dem Grupo Primavera, aufgenommen. Sie bekommt unter anderem Nachhilfeunterricht und Rhetorik-Kurse. „Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, beschreibt die junge Frau eine ihrer wichtigsten Erfahrungen. Heute studiert sie Betriebswirtschaftslehre an einer renommierten Privatuniversität in Campinas, Brasilien, und absolviert ein Praktikum am dortigen Bosch-Standort. Die Jugendlichen im Grupo Primavera ermutigt sie: „Haltet durch, dann könnt ihr neue Wege gehen und neue Horizonte entdecken.“

Über den Verein
Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. ist am 5. März 1990 von zehn Bosch-Mitarbeitern in Deutschland gegründet worden. Heute zählt der Verein 880 Mitglieder in aller Welt. Sämtliche Projekte von Primavera befinden sich in der Nähe von Bosch-Standorten, so dass Bosch-Mitarbeiter die Kooperationen und Projekte aus nächster Nähe ehrenamtlich begleiten und voranbringen können. Zudem können Bosch-Mitarbeiter Projekte vorschlagen, die unterstützt werden sollen. Alle Mitarbeiter des Vereins arbeiten ehrenamtlich, so dass ihre gesammelten Spenden zu 100 Prozent bei den Projekten ankommen. Das sind im Jahr 2014 rund 650 000 Euro gewesen. Die Spenden kommen von Privatpersonen oder stammen aus den Einnahmen von Veranstaltungen wie Konzerten, Theateraufführungen oder Firmenfesten. Bereits seit 2009 engagieren sich auch Führungsnachwuchskräfte im Junior Managers Program über eine eigene Projektgruppe für Primavera e.V.. So entstand 2011 der Primavera Fotokalender, der jährlich neu erscheint und dessen Auflage regelmäßig frühzeitig ausverkauft ist.

Videos:
Kopano Day Care Center in Mmakau, Südafrika

Weitere Informationen:
Primavera: http://www.primavera-ev.de
Primavera auf Facebook:
https://www.facebook.com/primaverahelpingchildreninneed
Gesellschaftliches Engagement bei Bosch:
http://www.bosch.com/de/com/sustainability/society/society.php
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  • 05. März 2015
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  • 26. Februar 2015
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INTEC 2015 Innovative 3D-Fertigungsmesstechnik von Bosch Jahrelange Erfahrung aus der eigenen Fertigung

  • Flexibles, anwendungsorientiertes und umfangreiches Lösungspaket
  • Innovative, patentierte, optische Messprinzipien
  • Wirtschaftlicher und automatisierter Einsatz von Messtechnik in Fertigung und Qualitätskontrolle
Leipzig – Auf der Leipziger Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, INTEC 2015, präsentiert Bosch innovative Lösungen der optischen 3D-Mess- und Fertigungstechnik. Die anwendungsorientierten Lösungen und Systeme wurden ursprünglich exklusiv für die Fertigungsanlagen und Messräume der Bosch-Gruppe entwickelt und haben sich im täglichen Einsatz bestens bewährt. Präzise Messungen direkt beziehungsweise nahe am Herstellungsprozess sind entscheidend für die Sicherstellung hoher Qualität bei gleichzeitiger Minimierung der Ausschussquote. Durch automatisierte, fertigungsintegrierte Lösungen werden Aufwand und Kosten für eine 100%-Kontrolle deutlich reduziert.

Die FMS 100 wurde zur Überprüfung von rotationssymmetrischen Serien-Präzisionsteilen entwickelt. Rotationsgeschwindigkeiten bis zu 100 Umdrehungen pro Minute und optische Tastarme für Bohrungsdurchmesser kleiner als 0,1 Millimeter ermöglichen eine schnelle Form-Messung für Innen- und Außengeometrien. Typische Aufgaben sind die Messung von Rundheit und Geradheit, Kegelform sowie Durchmesser. Durch modulare Erweiterungen kann die Messmaschine an spezifische Kundenanforderungen angepasst werden. Die berührungslosen, optischen Tastarme erlauben die Messung der Parallelität von sehr dünnen oder sehr feinen Objekten, ohne diese durch die Antastkraft zu verändern. Diese, in der Bosch-Fertigung erprobten Lösungen ermöglichen den wirtschaftlichen und automatisierten Einsatz von Messtechnik mit Nanometer-Auflösung im Produktionsumfeld durch den Einsatz innovativer Messprinzipien.

Das Ebenheitssystem FTP 40 ermöglicht die schnelle Vermessung zweier gegenüberliegender paralleler Flächen in einem einzigen Messvorgang, ohne dass das Messobjekt bewegt werden muss. Dies sorgt für eine sehr hohe Präzision und verkürzt die Taktzeit deutlich. Das FTP 40 ist universell zur schnellen Vermessung von Ebenheit, Dicke und Parallelität einsetzbar, entweder als alleinstehendes Gerät im Feinmessraum oder als industrietaugliches Messsystem zur optischen 3D-Prüfung in der Fertigung. Die interferometrische Technik der Bosch-Maschinen zeichnet sich insbesondere durch hohe Auflösung und Genauigkeit, kurze Taktzeit sowie berührungslose, verschleißfreie Messung aus. Bei der Entwicklung dieser Messmaschinen wurde großer Wert auf eine hohe Robustheit und geringe Empfindlichkeit gegenüber Vibrationen und Temperaturschwankungen gelegt. Im Fokus standen dabei stets die Praxistauglichkeit und nachweisbare Messgerätefähigkeit.

Bosch präsentiert seine Lösungen auf der Leipziger Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, INTEC 2015 vom 24. bis 27. Februar in der Halle 2, Stand B84.

Leserkontakt:
Tobias Wiesendanger
Telefon: +49 711 811-21888

Journalistenkontakt:
Josef Neubrand
Telefon: +49 711 811-33029
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  • 24. Februar 2015
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Schlüsseltechnologie für die vernetzte Welt Fünf Milliarden MEMS-Sensoren von Bosch Fertigungsjubiläum in Reutlingen

  • Seit 20 Jahren werden MEMS-Sensoren im Automobil genutzt, seit zehn Jahren in der Unterhaltungselektronik
  • MEMS-Sensoren sind die Sinnesorgane moderner technischer Systeme
  • Klein, robust, intelligent und energiesparend
  • Bosch ist Pionier und weltweit führend in der Herstellung der MEMS-Technologie
Kleine Teile, große Wirkung: Sie retten Leben, erhöhen den Fahrkomfort, helfen beim Energie sparen und sorgen für Unterhaltung. „MEMS-Sensoren sind eine Schlüsseltechnologie für die vernetzte Welt“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Sie sind leistungsfähig, aber auch klein, robust, und in großen Stückzahlen sehr kostengünstig zu fertigen.“ Bosch hat im Werk Reutlingen nun den fünf-milliardsten MEMS-Sensor produziert. MEMS steht für Mikro-Elektromechanisches System. Bosch hat den zugrunde liegenden Halbleiter-Fertigungsprozess selbst entwickelt und produziert die Sensoren seit 1995 in Großserie. „Seit 20 Jahren entwickeln wir die intelligente Technik für immer mehr Bereiche des Lebens weiter“, so Hoheisel. Die ersten Varianten wurden im Kraftfahrzeug eingesetzt und ermittelten Druck und Beschleunigungen. Mittlerweile gehen 75 Prozent aller Sensoren in die Unterhaltungselektronik. „Jedes zweite Smartphone nutzt Sensorik von Bosch“, so Hoheisel. Das Unternehmen ist weltweit führender Hersteller von MEMS-Sensoren.

Bosch – Pionier der MEMS-Technologie
Mit dem Start der Großserienfertigung 1995 legte Bosch den Grundstein für die moderne Technik. Das aktuelle Portfolio umfasst Beschleunigungs-, Drehraten-, Massenfluss-, Druck- und Umweltsensoren, sowie Mikrofone. Die erste Milliarde MEMS-Sensoren fertigte das Unternehmen in 13 Jahren. Inzwischen fertigt der Bosch-Geschäftsbereich Automotive Electronics die gleiche Menge in weniger als einem Jahr in der Produktionsstätte in Reutlingen bei Stuttgart. Das zeigt die immens steigende Nachfrage. Heute werden täglich mehr als vier Millionen Sensoren gefertigt. Die kleinen Helfer sind im Durchschnitt zwischen einem und vier Millimeter dünn. Würde man die fünf Milliarden Bosch-Sensoren aufeinander stapeln, wäre der Turm rund 12 000 Kilometer hoch. Dieser Bosch-Sensorturm würde fast einmal durch die Erde reichen; deren Durchmesser beträgt 12 742 Kilometer.

Spielekonsole, Auto und Smartphone – alle verlangen MEMS-Sensoren
MEMS-Sensoren lassen sich vielfältig einsetzen. So erfasst der Sensor SMI700 Drehbewegungen, Querbeschleunigungen und die Neigung des Fahrzeugs. Er ist das Herzstück des Schleuderschutzes ESP, der das Auto in kritischen Situationen wesentlich sicherer in der Spur hält. Ein anderer Sensor, SMP480, sorgt für Laufruhe im Motor und optimiert darüber hinaus das Luft/Kraftstoff-Gemisch im Motor bei wechselnden Umgebungen. Der Kraftstoffverbrauch sinkt, das Abgas wird sauberer.

Bosch gründete 2005 die hundertprozentige Tochter Bosch Sensortec GmbH. Sie bietet eine Vielzahl von MEMS-Sensoren und Lösungen für Anwendungen im Bereich der Unterhaltungselektronik wie etwa Smartphones, Tablets oder Wearables. Zum Beispiel sorgen die IMU, sogenannte Inertial Measurement Units wie der BMI160, im Remote Controller von Spielekonsolen für den Spielspaß. Sie übertragen mit hoher Präzision und in Echtzeit die Bewegungen des Spielers. In Smartphones veranlassen Beschleunigungssensoren, dass sich die Anzeige auf dem Bildschirm beim Drehen des Handys anpasst. Anfang 2015 hat Bosch Sensortec mit den BME680 eine weitere Weltneuheit vorgestellt. Der Umweltsensor misst in einem Gehäuse Luftdruck, Feuchtigkeit, Umgebungstemperatur sowie erstmals die Luftqualität.

MEMS machen elektronikfreie Gegenstände intelligent
Die nächste große technologische Revolution hat bereits begonnen. In einer zunehmend vernetzen Welt lernen Dinge zu kommunizieren. MEMS-Sensoren sind hierfür eine wichtige Schlüsseltechnologie. Die 2013 gegründete Bosch Connected Devices and Solutions GmbH entwickelt und vermarktet vernetzte, sensorbasierte Geräte und maßgeschneiderte Lösungen für das Internet der Dinge. Intelligent programmiert und ausgestattet mit Mikrocontroller, Miniaturbatterie und winzigem Funkchip, können MEMS-Sensoren Messdaten verarbeiten und via Internet zum Beispiel auf das Smartphone des Nutzers schicken.

Winzig, intelligent, robust und energiesparend
Insbesondere für Smartphones, Tablets und Co. ist es wichtig, dass die Sensoren so klein wie möglich sind. Denn die Geräte sollen immer mehr können – es bleibt aber kaum Platz für die Technik. In der Unterhaltungselektronik sind MEMS-Sensoren weniger als einen Millimeter hoch. Manche Bestandteile im

Sensorinneren messen gerade mal vier Mikrometer (µm) – das ist 17 Mal weniger als ein menschliches Haar. Trotzdem sind die “Winzlinge“ enorm leistungsfähig und robust. Zusätzlich müssen sie sehr energieeffizient sein. Ein Beschleunigungssensor für die Alarmanlage im Kraftfahrzeug muss beispielweise jederzeit funktionsbereit sein und gleichzeitig die Autobatterie möglichst wenig belasten. Genauso wichtig ist der geringe Energieverbrauch in der Unterhaltungselektronik, damit der Akku des Smartphones so lange wie möglich durchhält.

Weitere Informationen im Internet:
Bosch-Sensoren für die Automobilelektronik
Bosch-Sensoren für die Konsumelektronik
Sensoren – Wie Technik die Umwelt erfühlt
MEMS: die Stars unter den Sensoren
Sensible Außenseiter für mehr Sicherheit

Bosch Pressemitteilungen:
Sensoren für höhere Sicherheit in Fahrzeugen:
   Neue Generation Inertialsensoren von Bosch

Bosch gründet Gesellschaft für das Internet der Dinge und Dienste
Internetfähige MEMS-Sensoren
Bosch Sensortec bringt weltweit kleinste und stromsparendste
   Sensoreinheit auf den Markt

Bosch Sensortec bringt MEMS-Lösung mit integriertem Gassensor auf den Markt

Videos:
Bosch MEMS enabling the Internet of Things and Services
Funktionsprinzip Drehratensensor für ESP
Funktionsprinzip Drucksensor
Funktionsprinzip Beschleunigungssensor
MEMS Sensoren-Fertigung
Inertial Measurement Unit BMI160
Integrated Environmental Unit BME680
Bosch CES 2015: weltweit erster Umweltsensor mit vier Messgrößen
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  • 18. Februar 2015
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Internationale Branchenkonferenz Bosch ConnectedWorld 2015 in Berlin Bosch-Chef Denner mahnt: „Die vernetzte Welt ist keine Frage der Zukunft - wir sind mittendrin.“ Große Chancen durch das Internet der Dinge und Industrie 4.0

  • Richtiges Verständnis vernetzter Lösungen ist maßgeblicher Erfolgsfaktor
  • Nutzer in den Fokus der Lösungen stellen
  • Kooperationen und offene Standards als weitere Voraussetzung
  • Förderung von Start-ups und innovativen Geschäftsmodellen erforderlich
  • Schnelle Umsetzung des einheitlichen digitalen europäischen Marktes
Berlin – „Vernetzung ist ein allumfassender Trend, der alle Lebensbereiche betreffen wird. Gerade für die starke deutsche Wirtschaft bietet die Vernetzung große geschäftliche Chancen“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner bei der internationalen Konferenz Bosch ConnectedWorld 2015 in Berlin.
Auf dem zweitägigen Branchentreff stellen Bosch und Unternehmen wie Cisco, Volkswagen, Trumpf, GE sowie Daimler neue Lösungen vor, unter anderem für die vernetzte Industrie und vernetzte Mobilität. Rund 800 Experten diskutieren Geschäftsmodelle, technische Lösungen und Erfahrungen. Insbesondere die vernetzte Produktion, die so genannte Industrie 4.0, bietet für den Industriestandort Deutschland eine historische Chance, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Diese Chance wird aber vertan, wenn die deutschen Unternehmen bei der Umsetzung zu langsam sind. Deutschland muss jetzt schnell die Voraussetzungen für die vernetzte Industrie schaffen, sonst verspielen wir im Wettbewerb mit anderen Regionen unsere eigentlich vorhandenen Stärken und Vorteile“, sagte Denner.

Ganzheitliches Verständnis ist Voraussetzung für den Erfolg
Weltweit entwickeln Ingenieure Lösungen für das Internet der Dinge. „Die Entwicklung ist derzeit stark von der Technik getrieben. Aber technisches Wissen und herausragende Leistungen auf diesem Gebiet alleine sind nicht genug. Nach unserer Erfahrung ist das richtige Gesamtverständnis für das Internet der Dinge entscheidend“, sagte Denner. Bosch berücksichtigt bei der Entwicklung vernetzter Lösungen deshalb drei Ebenen: Die erste bilden die vernetzten Dinge, die mithilfe von Sensoren Daten sammeln und so zu einem virtuellen Abbild der realen Welt beitragen. Die zweite Ebene besteht aus sicheren Software-Plattformen, die diese Dinge mit dem Internet verbinden, untereinander vernetzen, Daten auswerten und neue Services ermöglichen. Die dritte Ebene wird von Applikationen und Dienstleistungen gebildet, die auf den Software-Plattformen entwickelt werden und einen Mehrwert für die Kunden schaffen.

Der Nutzer steht im Fokus
Maßgeblich für erfolgreiche Lösungen im Internet der Dinge sind nach Denners Auffassung die Kundenorientierung und der Kundennutzen. „Der Nutzer und sein Problem müssen stets im Fokus der vernetzten Lösung stehen – weniger das Produkt oder die Technik.“ Unternehmen müssten deshalb bei der Entwicklung neuer Lösungen gedanklich immer mit dem Kunden und seinen Wünschen beginnen. „Wichtig ist, dass wir unseren Kunden Lösungen und Funktionen anbieten, die ihr Leben komfortabler und sicherer machen“. Diese konsequente Nutzerorientierung werde ein zentraler Schlüssel zum Erfolg der Vernetzung sein. Wesentlicher Treiber vernetzter Lösungen seien zudem Kooperationen unterschiedlicher Unternehmen. Gemeinsame Projekte und sogenannte Ecosysteme müssten auf einheitlichen Standards und offenen Plattformen basieren. Nur dann könnten interoperationale Lösungen Kunden und Verbrauchern den größten Nutzen bringen. Gerade in der Zusammenarbeit von Unternehmen, auch aus unterschiedlichen Branchen, liege nach Denners Einschätzung eine wesentliche Stärke Deutschlands. „Wir müssen beispielsweise für Industrie 4.0 breite Cluster bilden, um Kompetenzen, Wissen und Ressourcen zusammen zu bringen“, so Denner.

Zusammenarbeit mit Start-ups und Etablierung einer Venture Capital Szene
Mit Sorge beobachtet der Bosch-Chef, dass etablierte Branchen zunehmend von neuen Anbietern mit cleveren Geschäftsideen herausgefordert werden. Bosch hat deshalb 2012 mit der Universität St. Gallen das IoT Lab gegründet. Diese gemeinsame „Denkfabrik“ erkundet und erprobt wissenschaftlich fundiert neue Geschäftsmodelle im Internet der Dinge. „Die deutsche Industrie ist nach wie vor technisch innovativ. Um im Internet der Dinge zu bestehen, muss sie aber auch neue, innovative Geschäftsmodelle schaffen“, so Denner. Helfen könne hier die stärkere Kooperation klassischer Industrieunternehmen mit Internet-Start-ups. Start-ups wiederum bräuchten für die Phase der Hochskalierung ihrer Geschäftsideen auf eine relevante Marktgröße mehr finanzielle Unterstützung. „Europa braucht endlich eine funktionierende und an Finanzmitteln reiche Venture Capital Szene“, fordert Denner. Ohne gesicherte Investitionen könnten deutsche oder europäische Start-ups nie so erfolgreich und groß werden wie US-amerikanische Unternehmen.

Einheitlicher digitaler Markt und verantwortungsvoller Umgang mit den Daten
Einen wesentlichen Nachteil für europäische Unternehmen sieht Denner darüber hinaus in der starken Fragmentierung des europäischen Marktes durch unterschiedliche Regeln für Daten- und Verbraucherschutz: „Wir brauchen einen einheitlichen digitalen Markt in Europa, um hier mit unseren vernetzten Lösungen im Heimatmarkt genauso erfolgreich starten zu können wie zum Beispiel amerikanische oder chinesische Firmen in ihrem Markt“, sagte Denner und forderte in diesem Zusammenhang die schnelle Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung. Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch Forschung und Vorausentwicklung verantwortet, betonte die Bedeutung des Datenschutzes für die breite Akzeptanz von vernetzten Lösungen in der Gesellschaft. „Das Internet der Dinge wird sich nur mit dem Vertrauen der Menschen durchsetzen.“ Für Bosch gelte daher, dass der Umgang mit Kundendaten sehr transparent sein werde. Denner weiter: „Wir gehen transparent mit den Daten unserer Kunden um. Wir werden ihnen sagen, welche Daten wir zu welchem Zweck verwenden. Und wir werden unsere Kunden explizit um Erlaubnis fragen.“

Bosch hat das Internet der Dinge lange vorausgedacht
Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Das Unternehmen bereitet sich seit Jahren systematisch auf die vernetzte Welt vor, unter anderem mit dem Ausbau der eigenen Software-Kompetenz. Die Bosch Software Innovations GmbH ist das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe. Sie stellt sowohl allen Bosch-Geschäftsbereichen als auch externen Kunden mit der Bosch IoT Suite eine vielseitig einsetzbare Software-Plattform für das Internet der Dinge zur Verfügung. Zudem ist Bosch der führende Anbieter von MEMS-Sensoren (Mikro Elektro Mechanische Systeme), einer Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge. Bosch verbindet auf dem Weg in die vernetzte Welt seine Kompetenzen in der Welt der Dinge und der Welt der Software. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen setzt hier sowohl auf Produkte als auch auf neue Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel das vernetzte Flottenmanagement oder die vorausschauende Instandhaltung in der Produktion.

Bosch ConnectedWorld – Zukunfts- und Branchentreff
Die Bosch ConnectedWorld ist eine jährliche Zukunftskonferenz zum Internet der Dinge. In diesem Jahr tauschen sich in Berlin etwa 800 internationale Experten über aktuelle Anwendungsfelder und neue Geschäftsmodelle aus. Zu den Rednern zählen außer Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner unter anderem auch Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, sowie Dr. Richard Mark Soley, CEO des Industrial Internet Consortiums.

Internet:
Details zur Bosch ConnectedWorld, 17.-18.02.2015:
http://bit.ly/1zkBMTv
Blog von Bosch Software Innovations – Was etablierte Firmen von Start-ups
lernen können:
http://bit.ly/1JWRdTC
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  • 17. Februar 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Internet der Dinge Bosch kauft den Vernetzungsspezialisten ProSyst Software für Smart Homes, Mobilität und Industrie 4.0

  • ProSyst beschäftigt rund 110 Mitarbeiter in Köln und Sofia (Bulgarien)
  • Software zur Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge
  • Etablierter Java- und OSGi-Spezialist für Gateway-Software und Middleware
Berlin, Stuttgart – Die Bosch Software Innovations GmbH, eine hundertprozentige Bosch-Tochter, plant die Firma ProSyst zu übernehmen. Entsprechende Verträge wurden am 13. Februar 2015 in Stuttgart unterzeichnet. ProSyst beschäftigt rund 110 Mitarbeiter in Köln, Deutschland, und Sofia, Bulgarien. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung sogenannter Gateway-Software und Middleware für das Internet der Dinge spezialisiert, die das Zusammenspiel vernetzter Geräte in den Bereichen Smart Home, Industrie 4.0 oder vernetzter Mobilität erleichtern. Zu den Kunden des Unternehmens zählen führende Geräte- und Automobilhersteller, Chipanbieter sowie Telekommunikations- und Energiedienstleister. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Gerätemanagement für das Internet der Dinge
ProSyst setzt auf die Programmiersprache Java und auf die sogenannte OSGi-Technologie. „Das Unternehmen entwickelt darauf basierend seit mehr als zehn Jahren erfolgreich Gateway-Software und Middleware, die als Bindeglied zwischen Geräten und der Cloud dienen. Diese Verbindung ist von großer Bedeutung für die Vernetzung von Gebäuden, Fahrzeugen und Maschinen“, sagt Rainer Kallenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch Software Innovations. „Mit Bosch haben wir einen strategischen Partner mit einem weltweit starken Vertriebsnetz. Durch die Zusammenarbeit können wir noch stärker am wachsenden Markt für das Internet der Dinge partizipieren und unsere Position global entscheidend ausbauen“, ergänzte Daniel Schellhoss, Gründer und Geschäftsführer von ProSyst. Java und OSGi kommen beispielsweise in vernetzten Anwendungen im Smart Home oder in der industriellen Produktion zum Einsatz. Wenn die Software eines Geräts in der Programmiersprache Java geschrieben ist und sie mit der OSGi-Technologie kombiniert wird, kann sie automatisiert aus der Ferne installiert, gestoppt, aktualisiert und deinstalliert werden, ohne das Gerät dabei jedes Mal neu starten zu müssen. Dieser Fernzugriff wird häufig über Gateway-Software realisiert, die zudem sicherstellt, dass Geräte intelligent gesteuert werden können. Zum Beispiel werden Strompreise oder Wetterprognosen empfangen, von der Software ausgewertet und an die Heizung für deren energiesparenden Betrieb weitergegeben.

Einheitliche Vernetzung für Heizung, Haushaltsgeräte und Sicherheitskamera
Die Software von ProSyst übernimmt zudem die Rolle eines Übersetzers: Um beispielsweise in einem Smart Home verschiedene Geräte und Dinge wie Heizung, Haushaltsgeräte oder Sicherheitskamera miteinander zu vernetzen, müssen sie die gleiche „Sprache sprechen“. Dies ist insbesondere dann schwierig, wenn die Produkte von unterschiedlichen Herstellern kommen, unterschiedliche Protokolle zur Kommunikation nutzen oder keinen Zugang zum Internet besitzen.

„In Verbindung mit der ‚Bosch IoT Suite‘ von Bosch Software Innovations und der Kompetenz der Bosch-Gruppe als führendem Sensorik- und Gerätehersteller können unsere Kunden Anwendungen im Internet der Dinge noch schneller einführen und neue Geschäftsfelder frühzeitig erschließen“, sagte Kallenbach. „Die Software von ProSyst lässt sich mit der von Bosch Software Innovations angebotenen Bosch IoT Suite, unserer Plattform für das Internet der Dinge, hervorragend kombinieren. Sie ergänzt deren Geräte-Management-Komponente vor allem dadurch, dass sie eine Vielzahl von Geräteprotokollen unterstützt. Wir sind damit am Markt noch besser aufgestellt als bisher“, sagte Kallenbach.

Die Bosch-Tochter Software Innovations ist ein Anbieter von Gesamtlösungen im Bereich Internet der Dinge. Serviceleistungen ergänzen das Leistungspaket. Kernprodukt ist die Bosch IoT Suite. Bosch Software Innovations ist mit rund 550 Mitarbeitern weltweit mit Standorten in Deutschland (Berlin, Immenstaad am Bodensee, Stuttgart), in Singapur, China (Shanghai) und den USA (Chicago und Palo Alto) vertreten.

Leserkontakt:
Anita Bunk
Telefon: +49(7545)202-493
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  • 16. Februar 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Konferenz Bosch ConnectedWorld 2015 Die Straße geht online: Bosch macht Parken einfacher und komfortabler Internetfähige Sensoren auf Asphalt melden freie Parkplätze

  • Auch Autos erkennen und melden freie Parkplätze automatisch
  • Echtzeit-Parkplatzkarte verkürzt nervenaufreibende Suche
  • Entspannte Parkplatzsuche in Innenstädten oder Parkhäusern
Die Parkplatzsuche ist heute oft mühsam. In Zukunft erkennen und melden
vernetzte Sensoren von Bosch auf dem Straßenbelag und in vorbeifahrenden
Autos freie Plätze automatisch. Mit Hilfe einer Echtzeit-Parkplatzkarte via
Internet können Autofahrer dann bequem und entspannt einen freien Parkplatz finden.


Stuttgart – Die Suche nach einem freien Parkplatz in Innenstädten oder Parkhäusern kostet Autofahrer täglich Nerven und Zeit. Das könnte bald vorbei sein. Bosch hat Lösungen entwickelt, bei denen mit Hilfe von Sensoren Echtzeit-Karten entstehen, die freie Parkplätze anzeigen. Eine Informationsquelle für die Karten sind am Boden installierte Funksensoren. Diese erkennen, ob auf einem Parkplatz ein Auto steht oder nicht. Sie leiten diese Information via Internet weiter. Die freien Parkplätze werden in einer Echtzeit-Karte angezeigt. Auch an Parklücken vorbeifahrende Fahrzeuge können künftig freie Plätze melden. Die in vielen modernen Autos für die Einparkhilfe verbauten Ultraschallsensoren erfassen Lücken im Straßenrand. Da viele Fahrzeuge mittlerweile online sind, können auch diese Informationen über das Internet übertragen und in einer Echtzeit-Karte angezeigt werden. Übertragen aufs Smartphone eines Nutzers oder direkt ins Navigationssystem seines Autos helfen die Echtzeitinformationen dem Fahrer, die oft nervenaufreibende Parkplatzsuche deutlich zu verkürzen.

Mehr Komfort und Zeitgewinn
„Mit diesen Lösungen zeigt Bosch, wie Sensoren und die Vernetzung über das Internet den Alltag vieler Menschen erheblich vereinfachen können, auch beim Parken. Unsere Lösung bietet dem Fahrer mehr Komfort und einen Zeitgewinn“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel, der im Technologie- und Dienstleistungsunternehmen die Automobil-Elektronik verantwortet. Die auf Bosch-Sensoren und Bosch-Software basierende Lösung wird erstmals auf der Bosch ConnectedWorld in Berlin vorgestellt. Das am 17. und 18. Februar 2015 stattfindende internationale Branchentreffen zeigt Lösungen für die vernetze Welt.

Parkplatzsuche: schlecht für Nerven, Geldbörse und Umwelt
Jede Parkplatzsuche dauert in Deutschland durchschnittlich fast zehn Minuten. Das hat eine Umfrage unter Autofahrern im Auftrag des europäischen Marktführers für das Management von Parkräumen ergeben. Pro Suche werden demnach 4,5 Kilometer zurückgelegt, mit Fahrzeugkosten von jeweils 1,35 Euro. Kurz: Je schneller der Parkplatz gefunden wird, umso besser ist das für Nerven, Geldbörse und Umwelt. Die von Bosch entwickelte Lösung wird dazu wesentlich beitragen können. Die am Boden installierten Funksensoren sind in stabilen, halbrunden Kunststoffgehäusen verbaut. Diese ähneln jenen, die oft zur Markierung von Fahrspuren auf Straßen geklebt werden. Der Funksensor erkennt, ob ein Auto über ihm steht oder nicht. Eine sehr kleine und energiesparende Funkeinheit im Sensor meldet diese Information an einen Empfänger (in etwa vergleichbar mit einem Wireless-Router zuhause), der die Signale von hunderten Sensoren erfassen kann. „Die Zustandsinformationen werden dann über das Internet an eine Datenbank übertragen. Eine Software entwirft daraus nahezu in Echtzeit eine Parkplatzkarte des jeweiligen Gebietes“, sagt Dr. Rolf Nicodemus, Leiter des Projektes Connected Parking bei Bosch. „Das kann je nach Anwendung ein Parkdeck sein, ein Straßenzug oder auch eine ganze Innenstadt.“

Energiesparende Funktechnologie
Weiterer Vorteil der neuen Entwicklung: Sind die Sensoren einmal auf dem Erdboden angebracht, können sie mehrere Jahre dort bleiben. Ein aufwändiger Wechsel von Batterien oder gar der Austausch der Sensoren ist nicht notwendig. Die Energieversorgung hält so lange, weil die Sensoren für die Datenübertragung extrem wenig Energie benötigen und über ein fortschrittliches System zum Energiemanagement verfügen. Eine aufwendige und störanfällige Verkabelung entfällt. „Das vernetzte Parken zeigt, wie Bosch die vernetzte Welt aktiv gestalten wird. Sensoren, Software und Services, das sind unsere ‚3S‘ im Vernetzungsgeschäft. Mit den Sensoren erfassen wir die Umwelt, mit Software setzen wir die Informationen in nutzbare Daten um, und der so entstehende Service bietet den Anwendern einen konkreten Nutzen“, erklärt Hoheisel.

Parkplätze erkennen im Vorbeifahren
Mit einer ebenfalls von Bosch entwickelten Lösung erkennen Autos Parkplätze im Vorbeifahren. „Viele Autos besitzen heute eine Einparkhilfe und sind deshalb bereits mit Ultraschall-Sensoren von Bosch ausgestattet“, erklärt Nicodemus.

„Diese Sensoren erkennen bereits im Vorbeifahren am Straßenrand Lücken zwischen den dort geparkten Fahrzeugen. Weil immer mehr Autos auch online sind, lässt sich diese Information schnell an eine Datenbank übertragen.“ Dort entsteht in der Kombination mit einer digitalen Straßenkarte eine Karte, die aktuell freie Parkplätze anzeigt. Je mehr Autos an diesem System teilnehmen, umso detaillierter und aktueller ist die Karte.

Internet:
Details zur Bosch ConnectedWorld:
http://bit.ly/1zkBMTv
Details zu Dr. Dirk Hoheisel:
http://bit.ly/1yzp8lo
Studie zur Parkplatzsuche:
http://bit.ly/1sURX9j
Bosch Connected Devices and Solutions:
http://bit.ly/1B89pr5
Bosch Sensortec:
http://bit.ly/1sUSnwj
Bosch Software Innovations:
http://bit.ly/1CYMGQh

Journalistenkontakte:
René Ziegler, Telefon: +49 711 811-7639
Thilo Resenhoeft, Telefon: +49 711 811-7088
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  • 13. Februar 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 2

Clevere Industriewerkzeuge Bosch treibt erstes europäisches Innovationsprojekt des Industrial Internet Consortium Vernetzte Industriewerkzeuge verbessern Qualität in der Fertigung

  • Kooperation mit Tech Mahindra und Cisco
  • Mehr Qualität und höhere Effizienz in der Fertigung
  • Großes Potenzial im gesamten industriellen Umfeld
  • Erstes offizielles Innovationsprojekt des Industrial Internet Consortium
Kooperation für höchste Qualitätsstandards in der vernetzten Fertigung der Zukunft: Drei internationale Unternehmen sorgen dafür, dass Industriewerkzeuge am richtigen Ort automatisch das Richtige tun.

Stuttgart – Eine Kooperation von Bosch mit zwei internationalen Unternehmen – alles Mitglieder des Industrial Internet Consortium – treibt die Vernetzung von Werkzeugen für bessere Qualität und mehr Effizienz in der industriellen Fertigung voran. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit im Projekt „Track and Trace“ (Verfolgung und Rückverfolgung) ist die Möglichkeit, zum Beispiel die Position eines Funk-Akkuschraubers innerhalb einer Werkhalle sehr genau zu lokalisieren. Abgeleitet aus der Positionsbestimmung wird automatisch das richtige Drehmoment für die jeweilige Aufgabe gewählt. Damit werden zum Beispiel sicherheitsrelevante Schrauben immer mit der genau vorgeschriebenen Kraft angezogen. Diese Werte lassen sich zudem automatisch dokumentieren, um die Qualität der Produkte zu sichern und zu prüfen. Künftig sollen sich industrielle Elektrowerkzeuge zum Bohren, Verschrauben, Vermessen oder Löten dank offener Standards lückenlos in ein Gesamtsystem vernetzter Werkzeuge integrieren lassen. Zu den möglichen Anwendungen vernetzter handgehaltener Schraub-, Niet- oder Messwerkzeuge gehören beispielsweise der Bau und die Wartung von Motoren und Flugzeugen.

„Eine solche Lösung gibt es in dieser Form bislang nicht, sie bietet großes Potenzial im gesamten industriellen Umfeld“, sagt Projektleiter Dirk Slama von Bosch. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen kooperiert bei „Track and Trace“ mit dem IT-Unternehmen Tech Mahindra und dem IT-Unternehmen Cisco. Diese Leistung ist das erste aus Europa getriebene Innovationsprojekt des Industrial Internet Consortium (IIC).

Neuartige Lösung für mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit
Möglich wird die neue Lösung durch die Vernetzung der Werkzeuge untereinander sowie mit den Produktionsdaten der herzustellenden Produkte. Dank der Positionsinformation des Werkzeugs und der ebenfalls genau bekannten Platzierung eines Bauteils, beispielsweise eines Flugzeugs in einer Werkhalle, weiß der Anwender, dass sich das Werkzeug aktuell am Seitenleitwerk befindet. Die Software im Hintergrund übermittelt dann automatisiert, mit welcher Kraft dort Schrauben angezogen werden müssen. „Vernetzte Werkzeuge liefern nicht nur einen Beitrag zu Produktqualität und Produktsicherheit, sondern auch zur effizienteren Produktion und damit zu mehr Wettbewerbsfähigkeit“, so Slama. Weitere Vorteile von „Track and Trace“: Da die Arbeit der Werkzeuge kontinuierlich dokumentiert wird, hat ein Unternehmen stets einen exakten Überblick über den Zustand der Werkzeuge. Viele Routineaufgaben lassen sich dadurch automatisieren, etwa der Austausch von Verschleißteilen an Elektrowerkzeugen nach einer fest definierten Anzahl an Drehungen oder Betriebsstunden.

Fehler vermeiden, Sicherheit erhöhen
Die Konstruktion und Montage komplexer Industrie- und Gebrauchsgüter ist anspruchsvoll – Maschinen, Fahrzeuge oder Flugzeuge erfordern höchste Qualitätsstandards. Oft müssen Schrauben mit der exakt richtigen Kraft angezogen werden. Zum Beispiel im Flugzeugbau gibt es genaue Vorschriften darüber, welche Teile mit welchen Schrauben und welcher Kraft verbunden werden müssen. Verbindungen an den Tragflächen erfordern andere Kräfte als jene an einem Fenster. Bei riesigen Passagierflugzeugen gilt es, tausende Schrauben festzuziehen und dies genau zu dokumentieren. Diese zeitraubende Arbeit wird durch vernetzte Werkzeuge beschleunigt. „Wir können zum Beispiel die Kraft beim Eindrehen von hunderttausenden Schrauben erfassen und in einer Datenbank ablegen. Auftretende Abweichungen lassen sich rasch erkennen und liefern Hinweise auf mögliche Ursachen“, erklärt Slama. Vernetzte Werkzeuge helfen so auch bei der Fehlersuche und -vermeidung. Sollte ein Mitarbeiter ein Werkzeug irrtümlich für den falschen Zweck oder am falschen Ort nutzen wollen, schaltet sich das Werkzeug ab. Ein Fehler kann so erst gar nicht entstehen. Das trägt zu mehr Sicherheit, Qualität und Produktivität bei.

Universell einsetzbar dank offener Standards
Dieses System der vernetzten Werkzeuge ist dank offener Standards universell einsetzbar. Industrielle Elektrowerkzeuge zum Bohren, Verschrauben, Vermessen, Löten oder Nieten lassen sich lückenlos in ein Gesamtsystem vernetzter Werkzeuge eingliedern. Das funktioniert unabhängig von Marke und Werkzeugtyp. Die Verwaltung und Steuerung erfolgen über ein Computersystem. Das Innovationsprojekt zeigt gleich mehrere zentrale Punkte der digital vernetzten Fertigung: Unternehmen kooperieren über Branchengrenzen hinweg auf Augenhöhe und schaffen offene Standards für den Austausch von Daten. Hardware, Software, Lokalisierungstechnologie, Backend-Integration (Integration der Systeme im Hintergrund) und Sicherheitsmechanismen sind in die Lösungsarchitektur eingebunden. Dadurch ergeben sich unter anderem neue Möglichkeiten wie die Datenanalyse.

Internationale Kooperation treibt Vernetzung voran
Die Projektpartner tragen unterschiedliches Know-how bei: Bosch Rexroth liefert den Funk-Akkuschrauber Nexo. Bosch Software Innovations steuert die für die Datengewinnung und -auswertung nötige Software „Bosch IoT Suite“ bei. Der Nexo sammelt und speichert Schraubergebnisse und überträgt sie per Funk. Tech Mahindra kümmert sich um die Anwendungsprogrammierung. Cisco sorgt durch die Auswertung von Funksignalen für die genaue Positionsbestimmung der Akkuschrauber (Triangulation). Das Zusammenspiel der Komponenten wird derzeit bei Bosch in Berlin und im indischen Bangalore bei Tech Mahindra erprobt. 2015 sind Pilotanwendungen mit ersten industriellen Anwendern geplant.

Internet:
Details zum Industrial Internet Consortium:
http://www.iiconsortium.org
Details zu den Innovationsprojekten des Industrial Internet Consortium:
http://bit.ly/1DQ6SX4
Details zur Plattform Industrie 4.0:
http://bit.ly/1w1NLz9
Details zum Funk-Akkuschrauber Nexo von Bosch Rexroth:
http://bit.ly/1GuvKBE
Details zur Bosch ConnectedWorld, 17.-18.02.2015 in Berlin
http://bit.ly/1zkBMTv
Weitere Details zum Projekt:
http://bit.ly/1DUM8ti
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  • 12. Februar 2015
  • Presseinformation
  • Bosch Software Innovations
  • Bilder: 1

E-world 2015 (10. bis 12. Februar): Smarte Lösungen von Bosch für effiziente Energiesysteme Energie intelligent erzeugen, messen, managen, speichern, sichern

  • ORC-Systeme zur Abwärmenutzung und Blockheizkraftwerke
  • Software für intelligentes Energiemanagement und Energieeffizienz-Services
  • Stromspeicher und Solarwechselrichter für Haushalte, Gewerbe und Industrie
  • Sicherheitslösungen für kritische Infrastrukturen
Stuttgart/Essen – Bosch bietet ein umfassendes System-Know-how in der Wärme- und Sicherheitstechnik sowie Software für Virtuelle Kraftwerke und Smart Metering, Sensorik- und Energiespeicher-Technologien, zudem Dienstleistungen für Energiemanagement, Fernüberwachung und die Abwicklung von Geschäftsprozessen. Auf der Messe E-world 2015 in Essen (Halle 4, Stand 118) präsentiert Bosch integrierte Lösungen, um Energie intelligent zu erzeugen, messen, managen, speichern und kritische Infrastrukturen zu sichern. Kunden können damit Energie und Ressourcen effizienter einsetzen und ihre Kosten senken:

ORC-Systeme zur Abwärmenutzung und Blockheizkraftwerke
Bis zu 50 Prozent der weltweit eingesetzten Energie geht als Abwärme ungenutzt verloren. Strom und Wärme wirtschaftlich und umweltfreundlich zu erzeugen wird immer wichtiger. Steigende Energiekosten und gesetzliche Vorgaben zur CO2-Einsparung erfordern einen bewussten Umgang mit Energie und weitere Effizienzsteigerungen bei technischen Anlagen und Systemen. Umweltfreundliche und dezentral erzeugte Energie ist der Schlüssel zu einer höheren Energieeffzienz. Bosch KWK Systeme präsentiert auf der E-world modernste energieeffiziente Blockheizkraftwerke und ORC-Systeme (Organic Rankine Cycle). Die ORC-Lösungen von Bosch ermöglichen Kunden, Abwärme zu nutzen und dabei Strom zu erzeugen. Sie können überall dort eingesetzt werden, wo größere Mengen Abwärme anfallen, die nicht weitergenutzt werden.

Software für intelligentes Energiemanagement, Energieeffizienz-Services
Bosch Software Innovations stellt auf der E-world erstmals den Rollout Process Manager vor. Die Softwarelösung unterstützt Verteilnetz- und Messstellenbetreiber dabei, die in diesem Jahr anstehende Einführung der Smart Metering Infrastruktur zu planen, vorzubereiten und zu optimieren. Dabei führt der Rollout Process Manager beispielsweise Plan-Ist-Vergleiche durch, simuliert Szenarien und Handlungsalternativen unter Berücksichtigung von Turnuswechseln, erstellt Auftragspakete für integrierte Workforce Management Systeme, überwacht Lagerbestände und löst Bestellungen aus.

Bosch Software Innovations präsentiert zudem die neue sicherheitsfunkbasierte Rundsteuertechnik, die es Verteilnetzbetreibern ermöglicht, zugunsten der Netzstabilität einzugreifen und zum Beispiel die Energieeinspeisung dezentraler Energieerzeugungs- und Verbrauchsanlagen aus der Ferne nach Bedarf zu drosseln oder zu steigern – und dies manipulationssicher. Gruppen und Einzelempfänger können gleichzeitig verbrauchsoptimiert und netzdienlich reguliert werden. Seit September 2014 ist diese Technologie bei der Stromnetz Berlin GmbH erfolgreich im Einsatz. Darüber hinaus sind Weiterentwicklungen der Softwarelösungen Virtual Power Plant Manager und des Meter Gateway Manager von Bosch zu sehen. Mit dem Virtual Power Plant Manager können dezentrale Energieanlagen flexibel vernetzt werden. Das entstandene Virtuelle Kraftwerk ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb durch Planung, Steuerung und Kontrolle des Energieangebots, des Energieverbrauchs und der Energiespeicher.

Für Unternehmen und Gebäudeeigentümer sind steigende Energiekosten zunehmend ein Wettbewerbsfaktor. Intelligentes Energiemanagement für die Optimierung der gesamten Energiekosten erfordert Transparenz über den Energieverbrauch in Gebäuden und Produktionsprozessen. Mit der Energy Platform von Bosch Energy and Building Solutions haben Unternehmen Energieverbrauch und Energiekosten jederzeit im Blick und verfügen über unterschiedliche Tools für eine maximale Energieeffizienz in gewerblichen Gebäuden und in der Produktion. Ob Raum- oder Prozesswärme, Kälte, Lüftung, Druckluft oder Beleuchtung: Die Experten von Bosch Energy and Building Solutions erkennen Einsparpotenziale und optimieren den Energiebedarf von kommerziellen Gebäudekomplexen. Die Kombination von individuellen Energiekonzepten, Dienstleistungen und dem Einsatz moderner Technologie ermöglicht eine Energieeinsparung von durchschnittlich 20 Prozent.

Stromspeicher und Solarwechselrichter für Haushalte, Gewerbe, Industrie
Die erzeugte Menge von Wind- und Solarstrom schwankt je nach Wetter und Jahreszeit. Stromspeicher sind das Schlüsselelement für die effektive Integration erneuerbarer Energien. Bosch plant und entwickelt schlüsselfertige Energiespeicherlösungen in allen Leistungsbereichen – von Kilowatt (kW) bis Megawatt (MW) – für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie. Dezentrale Stromspeichersysteme sind die ideale Ergänzung für die volatile regenerative Produktion von Solarstrom. Sie ermöglichen zunehmende Energieautonomie. Bosch Energy Storage Solutions präsentiert auf der E-world Projekte und Lösungen für Wohnanlagen und Windparkbetreiber. Bosch Power Tec zeigt ein vollintegriertes Stromspeicher-System für Privathaushalte mit Lithium-Ionen Batterien sowie einer modular variablen Speicherkapazität von 4,4 bis 13,2 Kilowattstunden (kWh). Zudem hocheffiziente Solarwechselrichter mit integrierter RFID-Technologie und Gestensteuerung und Schnittstellen zur intelligenten Vernetzung, um mehr aus dem selbst erzeugten Solarstrom zu machen – zum Beispiel in Verbindung mit thermischen Energieerzeugern wie einer Wärmepumpe.

Sicherheitslösungen für kritische Infrastrukturen
Das Bundesinnenministerium definiert kritische Infrastrukturen als „Institutionen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen“. Energieversorgungsunternehmen sind in ihrer Bedeutung für die Bevölkerung und die Wirtschaft essenziell und benötigen deshalb optimalen Schutz. Bosch Sicherheitssysteme ist international führender Anbieter von Systemen für die Absicherung von Gebäuden und Industrieanlagen, wie Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Sprachalarmierung, Evakuierung und Beschallung sowie Einbruch- und Brandmeldesysteme. Die Lösungen von Bosch unterstützen bei der Umsetzung einer effektiven und effizienten Sicherheitsstrategie, um Kundenzentren, Verwaltungsgebäude und Betriebsgelände umfassend zu schützen. Auf der E-world zeigt Bosch branchenorientierte Sicherheitslösungen.

Bosch-Stand auf der E-World 2015: Halle 4, Stand 118

Videos:
Smart City Rheintal Virtual Power Plant
Energiespeicher Braderup
Intelligente Lüftungssteuerung von Bosch
Bosch Blockheizkraftwerk (BHKW) Footage
Smart Home Footagee
Bosch Solarthermie Footage

Weitere Informationen im Internet:
Virtuelle Kraftwerke: Bosch-Technik für die Energiewende
Prozesswärme effizient erzeugen: Optimale Ergänzung für BHKWs
Bosch BHKW-Systeme
Bosch ORC-Systeme
IT-Plattform von Bosch für Berliner Strommarkt
Bosch liefert Stromspeicher für zukunftsweisende Wohnanlage
Wie Stromspeicher bei der Energiewende helfen

Bosch KWK Systeme in Lollar, nördlich von Frankfurt am Main, ist das Bosch Thermotechnik-Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Seit fast 30 Jahren entwickelt und baut das Unternehmen standardisierte oder maßgeschneiderte BHKW-Anlagen sowohl für biogene Gase als auch für Erdgas. So kann Bosch KWK Systeme als Anlagenbauer auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kraft-Wärme-Kopplung zurückgreifen.
Mehr Informationen unter www.bosch-kwk.de.

Die Bosch Software Innovations GmbH, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt weltweit innovative Software- und Systemlösungen, die unsere Kunden sowohl im Internet of Things als auch im klassischen Enterprise-Umfeld voranbringen. Unseren Fokus legen wir dabei auf die Themenfelder Mobilität, Energie, Fertigungsindustrie und Smart Home. Unsere Software Suite ist für Projekte im Internet of Things und für Projekte im Umfeld von Device Management (M2M), Business Process Management (BPM) und Business Rules Management (BRM) die perfekte Basis. Bosch Software Innovations ist mit rund 500 Mitarbeitern weltweit mit Standorten in Deutschland (Berlin, Immenstaad am Bodensee, Stuttgart), in Singapur, China (Shanghai) und den USA (Chicago und Palo Alto) vertreten.
Mehr Informationen unter www.bosch-si.de

Der Geschäftsbereich Bosch Sicherheitssysteme ist ein international führender Anbieter von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für Sicherheit und Kommunikation. Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschafteten rund 12 000 Mitarbeiter einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Der Schutz von Menschenleben, Gebäuden und Gütern steht im Vordergrund. Dazu umfasst das Produktportfolio Videoüberwachungs-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Sprachalarmsysteme sowie Zutrittskontrolle und Managementsysteme. Professionelle Audio- und Konferenzsysteme zur Übertragung von Stimme, Ton und Musik runden das Angebot ab. Bosch Sicherheitssysteme entwickelt und produziert in eigenen Werken in Europa, Nordamerika und Asien.
Mehr Informationen unter www.boschsecurity.de

Die Bosch Energy and Building Solutions GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH mit Sitz in Stuttgart-Weilimdorf. Das 2011 gegründete Unternehmen ist auf Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen Gebäuden spezialisiert. Durch die Kombination von individuellen Energiekonzepten, Dienstleistungen und dem Einsatz moderner Technologie sorgt das Unternehmen für eine Energieeinsparung von durchschnittlich 20 Prozent. Zu den Kunden zählen unter anderem produzierende Unternehmen, Eigentümer großer Immobilien aber auch Unternehmen aus dem Gesundheitswesen.
Mehr Informationen unter www.bosch-energy.de

Die Bosch Power Tec GmbH ist eine 100%ige Tochterfirma der Robert Bosch GmbH und wurde im Januar 2011 gegründet. Geschäftszweck ist die Entwicklung und der Vertrieb von leistungselektronischen Komponenten zur Nutzung von regenerativen Energien. Das Portfolio umfasst hocheffiziente Solarwechselrichter, vorkonfektionierte Wechselrichterstationen, Anlagenmanagement-Systemlösungen sowie zukunftsweisende Stromspeichertechnologien. Umfangreiche Service- und Wartungsverträge zu jeder Produktgruppe ergänzen das Angebot von Bosch Power Tec.
Mehr Informationen unter www.bosch-power-tec.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen mit rund 290 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 48,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern. Inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet Technik fürs Leben.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 09. Februar 2015
  • Presseinformation
  • Sicherheitssysteme
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Geschäftsbereich Packaging Technology: Bosch plant Übernahme von Osgood Industries Globaler Ausbau des Produktportfolios für flüssige Nahrungsmittel

  • Osgood Industries Inc. aus Florida entwickelt, fertigt und vertreibt Füll- und Verschließmaschinen für Becher in der Nahrungsmittelindustrie
  • Das US-Unternehmen unterstützt die Wachstumsstrategie von Packaging Technology in Nordamerika und weiteren Regionen
  • Geplante Akquisition ist die jüngste von mehreren gezielten Schritten beim Ausbau des Portfolios von Prozess- und Verpackungstechnik
Farmington Hills, Michigan / Waiblingen – Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, plant die Übernahme von Osgood Industries Inc. in Oldsmar, Florida. Entsprechende Vereinbarungen wurden am 6. Februar 2015 unterzeichnet. Mit dem Erwerb will Bosch seine Position auf dem Gebiet der Flüssignahrungsmittel in Nordamerika und in weiteren Regionen weiter stärken. Osgood Industries beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Umsatz von rund 22 Millionen Euro (26 Millionen US-Dollar). Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Hohes Ansehen in der internationalen Verpackungsbranche
Osgood Industries genießt in der internationalen Verpackungsbranche hohes Ansehen für seine Expertise bei der Entwicklung, Herstellung und beim Service von rund- und linearlaufenden Maschinen und Linien. Die sowohl standardisiert als auch maßgeschneidert erhältlichen Anwendungen füllen vorgeformte Becher mit Produkten, die hohen bis sehr hohen Hygienevorschriften unterliegen. Nahrungsmittel, die unter solchen Bedingungen verpackt werden, sind etwa Eiscreme, Joghurt, Desserts, Salate und Käse. Osgood Industries bietet darüber hinaus ein umfangreiches Servicespektrum aus Wartungsleistungen, Ersatzteil- und Kundendienst, Nachbauten und Umrüstungen bestehender Einrichtungen.

Großer Schritt zur Umsetzung der Strategie PA 2020
„Mit der Übernahme von Osgood Industries treiben wir unsere Strategie im Bereich flüssige Nahrungsmittel voran“, erläuterte Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. „Für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie PA 2020 ist der erfolgreiche Abschluss der Transaktion ein bedeutender Schritt. Die Erfahrungen der Mitarbeiter von Osgood Industries, ihr Einsatz für zufriedene Kunden und ihre Kenntnisse in diesem wachsenden Marktsegment werden für das Bosch-Team eine wertvolle Bereicherung sein.“

Globale Vertriebswege für Wachstum bei flüssigen Nahrungsmitteln
Martin J. Mueller, President von Osgood Industries, erklärte dazu: „Seit nahezu vier Jahrzehnten steht Osgood Industries für die Entwicklung hochwertiger Produkte für unsere Kunden. Als familiengeführtes Unternehmen freuen wir uns, Mitglied von Bosch mit seinen internationalen Vertriebskanälen und seiner langen Tradition zu werden. Bosch hat bewiesen, dass es in diesem Bereich wachsen möchte, und wir sind stolz, Teil dieses Wachstums zu sein.“

Bosch und Osgood Industries pflegen bereits seit langem eine stabile Geschäftsbeziehung. Osgood ist in Nordamerika als Vertreter von Bosch Packaging Technology aktiv und vertreibt das Bosch-Produktportfolio für Thermoformanlagen sowie Füll- und Verschließmaschinen. Die geplante Übernahme von Osgood Industries folgt zwei weiteren, strategischen Übernahmen, die Bosch Packaging Technology in jüngster Vergangenheit abgeschlossen hat:

Im August 2013 hat Bosch die Tecsor Machines et Systèmes S.A.S. mit Sitz in Meyreuil bei Marseille, Frankreich, übernommen. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Maschinen zur Herstellung und Füllung von Polyethylen-Containern für flüssige und pastöse Nahrungsmittel.

Seit Oktober 2012 ist auch Ampack im schwäbischen Königsbrunn Teil von Bosch. Zum Portfolio gehören Becher- und Flaschenabfüllmaschinen, die vornehmlich für das Abfüllen und Verpacken von hochsensiblen Lebensmitteln wie Milchprodukte, Baby- und Krankenhausnahrung eingesetzt werden.

Bosch ist seit 1906 in Nordamerika vertreten. Heute beschäftigt das Unternehmen in den USA, Kanada und Mexiko an mehr als 100 Standorten rund 25 000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete Bosch in der Region nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro (11,3 Milliarden US-Dollar).

Mehr Informationen unter www.boschusa.com, www.bosch.com.mx und www.bosch.ca.

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit rund 5 600 Mitarbeitern (2013) einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen mit rund 290 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 48,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern. Inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet Technik fürs Leben.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 06. Februar 2015
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Car-Symposium 2015 Bosch-Chef Denner: „Das vernetzte Elektroauto ist das beste Elektroauto“

  • Dr. Volkmar Denner: „Mit der Elektrifizierung steht dem Verbrenner die beste Zeit noch bevor.“
  • Sinkende Batteriepreise sorgen für Halbierung der Kosten bis 2020
  • Vorbild eBike: das erfolgreichste Elektrofahrzeug Europas steht für Fahrspaß
Die Elektrifizierung des Antriebs kommt. Daran werden auch die aktuell niedrigen Rohölpreise nichts ändern. Das machte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH auf dem Car-Symposium in Bochum klar. Bosch rechnet damit, dass im Jahr 2025 rund 15 Prozent aller weltweit gebauten Neufahrzeuge mindestens einen Hybrid-Antrieb haben. In Europa wird dann sogar mehr als ein Drittel aller neuen Autos mindestens teilelektrisch angetrieben. Als einen Schlüssel für sinkende Fahrzeugpreise nannte der Bosch-Chef die Weiterentwicklung der Batterietechnologie. Denner, der in der Geschäftsführung des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens auch Forschung und Vorausentwicklung verantwortet, erwartet, dass Energiespeicher bis 2020 bei doppelter Energiedichte nur noch halb so viel kosten werden wie heute.

Elektrifizierung macht den Verbrenner attraktiver
Allein die anspruchsvollen CO2-Flottenziele der EU für das Jahr 2021 werden nach Einschätzung von Bosch dazu führen, dass eine Hybridisierung bei SUVs zum Standard wird. Diesel- und Benzinmotoren wird dies einen weiteren Schub geben. „Mit der Elektrifizierung steht dem Verbrenner die beste Zeit noch bevor“, sagte Denner. Verbrennungsmotoren werden mit elektrischer Unterstützung in Zukunft deutlich spritsparender, noch sauberer und das zusätzliche Drehmoment wird für noch mehr Fahrspaß sorgen. Sinkende Batteriepreise werden Hybride zudem deutlich erschwinglicher machen.

Wie wichtig die Alltagstauglichkeit elektrischer Fahrzeuge für einen Massenmarkt ist, zeigte Denner am Beispiel China. Dort sind schon über 120 Millionen elektrisch angetriebene Roller auf den Straßen unterwegs. Bosch vertreibt in China den elektrischen Radnabenantrieb für diese eScooter. Das bei Chinesen beliebte Fortbewegungsmittel ist mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde im Verkehr von Megacities flott genug unterwegs. Auch die Reichweite der Fahrzeuge von rund 50 Kilometern reicht für alltägliche Fahrten aus. „Die Zweiräder sind gerade deshalb ein Erfolg, weil sie perfekt die Bedürfnisse der chinesischen Fahrer erfüllen“, sagte Denner. Durch die bedarfsgerechte Auslegung sind viele Modelle zudem günstiger als ein Zweirad mit Verbrennungsmotor. Laut Denner gelte es nun, solche maßgeschneiderten Lösungen auch für Autos möglich zu machen.

Mit einer App in ganz Deutschland das Elektroauto laden
Insbesondere die Vernetzung des Fahrzeugs mit dem Internet der Dinge wird die Elektromobilität komfortabel machen. „Das vernetzte Elektroauto ist das beste Elektroauto“, sagte Denner. Insbesondere das aktuell noch komplizierte Laden der Fahrzeuge soll deutlich bequemer werden. Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, hat eine App entwickelt, die das Buchen und Bezahlen an Ladesäulen unterschiedlicher Anbieter entscheidend vereinfacht. Bisher brauchte es hier für jeden Anbieter eine separate Kundenkarte. Fürs Laden zwischen Berchtesgaden und Flensburg genügen nun ein Smartphone samt App und ein PayPal Account. Bosch hat ergänzend dazu mit einer Softwareplattform bereits 80 Prozent aller in Deutschland existierenden Ladestationen vernetzt. Das Beispiel zeigt, dass Bosch sich mittlerweile nicht mehr nur als Lieferant von Komponenten für Kraftfahrzeuge versteht. Das Unternehmen kombiniert seine Kompetenzen in allen drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden künftig ganzheitliche Mobilitätslösungen.

Fahrspaß als Kaufargument: Das eBike macht es vor
Um Autofahrer vom elektrischen Antrieb zu überzeugen, reichen rationale Argumente allein jedoch nicht. Emotion und Fahrspaß spielen laut Bosch bei der Elektromobilität eine entscheidende Rolle. Das zeigt ein Blick auf das erfolgreiche Geschäft mit eBike-Antrieben. Der elektrische Rückenwind von Bosch steht sowohl bei Freizeitradlern als auch bei Extremsportlern für Fahrspaß. Mit Antrieben für elektrische Räder ist Bosch mittlerweile Marktführer in Europa und bei über 50 Fahrradmarken vertreten. „Das eBike ist das erfolgreichste Elektrofahrzeug der EU“, sagte Denner und fügte hinzu, dass Kunden für elektrische Räder im Schnitt deutlich mehr bezahlten als für klassische Varianten. „Fahrradfahren funktionierte über 100 Jahre lang mechanisch und jeder war zufrieden damit – bis das eBike kam und einen vermeintlich gesetzten Markt völlig neu definierte“, sagte Denner. Das könnte in der Autoindustrie ähnlich laufen. Der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung betonte, dass das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit seiner umfangreichen System- und Vernetzungskompetenz die Elektrifizierung der Mobilität entscheidend voranbringen werde.
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  • 04. Februar 2015
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Vorläufige Kennzahlen für 2014 Mit hohem Wachstumstempo: Bosch-Gruppe steigert Umsatz und Rendite
Mit Innovationen international erfolgreich

  • Bosch-Chef Denner: „Innovationsstrategie zahlt sich aus, Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition weiter verbessert.“
  • Umsatzsteigerung mit 6,2 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro über Prognose
  • Umsatzrendite um rund einen Prozentpunkt auf 6,1 Prozent verbessert
  • Unternehmensbereich Mobility Solutions wächst mehr als doppelt so schnell
    wie der Kfz-Markt
  • Komplettübernahmen von ZFLS und BSH als strategische Ergänzungen
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe konnte nach vorläufigen Zahlen den Umsatz im Jahr 2014 um 6,2 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro steigern. Das wechselkursbereinigte Umsatzwachstum liegt bei 7,2 Prozent. Negative Wechselkurseffekte in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro belasten den Umsatzausweis. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen konnte 2014 auch die Ertragslage verbessern. Nach vorläufigen Zahlen liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Bosch-Gruppe mit fast drei Milliarden Euro bei rund 6,1 Prozent vom Umsatz. Das entspricht einer Steigerung von rund einem Prozentpunkt gegenüber dem um Einmal- und Sondereffekte bereinigten Wert von 2013. „Wir konnten unsere wirtschaftlichen Ziele für 2014 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes erreichen“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Unsere Innovationsstrategie zahlt sich aus. Der Geschäftserfolg des vergangenen Jahres belegt dies. 2014 haben wir in vielen Bereichen unsere Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert.“ Mit der Übernahme der BSH Hausgeräte GmbH und der geplanten Komplettübernahme der ZF Lenksysteme GmbH kann Bosch zudem seine Position in den beiden Wachstumsbereichen vernetztes Gebäude (Smart Home) und automatisiertes Fahren stärken.

Geschäftsverlauf 2014 nach Unternehmensbereichen
Der Unternehmensbereich Mobility Solutions – ehemals Kraftfahrzeugtechnik – verzeichnete 2014 nach vorläufigen Zahlen eine deutliche Umsatzsteigerung. Bosch konnte mit seinem umfangreichen Portfolio an Komponenten, Systemen und Dienstleistungen mehr als doppelt so schnell wachsen wie der Kfz-Markt. Wesentliche Treiber waren die Geschäfte mit Systemen für Benzindirekt- und Dieselhochdruckeinspritzung sowie Anzeigeinstrumente und Infotainmentsysteme. Die Umsätze des Bereichs Energy and Building Technology lagen 2014 etwa auf Vorjahresniveau. Insbesondere die Nachfrage nach Kommunikationssystemen und internetbasierten Videosystemen entwickelte sich erfreulich. Im Bereich Consumer Goods war Bosch 2014 mit Elektrowerkzeugen für den professionellen Gebrauch und Messwerkzeugen erfolgreich. Im Unternehmensbereich Industrial Technology war der Bereich Drive and Control Technology 2014 erheblich von der Schwäche des Maschinenbaus in wichtigen Regionen betroffen. Trotz der gestiegenen Nachfrage nach Verpackungsmaschinen des Bereichs Packaging Technology verzeichnete der Unternehmensbereich insgesamt eine negative Umsatzentwicklung gegenüber 2013. Gegenüber dem um Konsolidierungseffekte bereinigten Umsatz von 2013 ergibt sich ein leichtes Plus.

Geschäftsverlauf 2014 nach Regionen
In der Region Asien-Pazifik erwirtschaftete die Bosch-Gruppe nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzplus von rund 17 Prozent. Wechselkursbereinigt betrug das Wachstum dort rund 20 Prozent. In Nordamerika lag der Umsatz rund 8,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Wechselkursbereinigt war das Umsatzwachstum fast zweistellig. In Südamerika lag der wechselkursbereinigte Umsatz leicht unter Vorjahresniveau. Nominal ging der Umsatz gegenüber 2013 um mehr als zehn Prozent zurück. In Europa legte der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens in schwierigem konjunkturellem Umfeld um rund zwei Prozent zu.

Mitarbeiteraufbau in Mittel- und Osteuropa sowie Asien
Weltweit beschäftigte die Bosch-Gruppe zum Stichtag 31.12.2014 rund 290 000 Mitarbeiter. Das sind rund 9 100 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Schwerpunkt des Aufbaus waren Mittel- und Osteuropa sowie Asien.

2015 – weltweites Wirtschaftswachstum auf niedrigem Niveau
Für 2015 rechnet Bosch nach aktueller Einschätzung mit einer moderaten konjunkturellen Entwicklung. Die globale Wirtschaftsleistung wird aus heutiger Sicht um 2,7 Prozent zulegen. Trotz dieser Rahmenbedingungen erwartet die Bosch-Gruppe für 2015 eine weitere Steigerung des Umsatzes sowie eine weitere Verbesserung von Ergebnis und Umsatzrendite.

Geschäftliche Möglichkeiten nutzen, technische Antworten finden
Die Bosch-Gruppe will in den kommenden Jahren geschäftliche Möglichkeiten nutzen, die sich durch Entwicklungen in den Bereichen Vernetzung, Automatisierung, Elektrifizierung und Energieeffizienz sowie durch die zunehmende Bedeutung der aufstrebenden Märkte ergeben. „Wir wollen den weitreichenden und tiefgreifenden Wandel in unserem Markt- und Technikumfeld aktiv mitgestalten und uns auf die vernetzte Welt vorbereiten“, fasste Denner zusammen. Das gelte in besonderem Maße für den Unternehmensbereich „Kraftfahrzeugtechnik“, den Bosch zu Beginn des Jahres in „Mobility Solutions“ umbenannt hatte. Denner weiter: „Wir verstehen uns als Anbieter von Lösungen für die Mobilität der Zukunft, die automatisiert, vernetzt und elektrifiziert ist. Dazu gehören Komponenten, Systeme und Softwarelösungen sowie Dienstleistungen.“

Auto? Bahn? Fahrrad? – In Zukunft alles und einfach kombiniert
„Bosch besitzt in wesentlichen Domänen der Mobilität – Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung – umfangreiches Know-how. Kombiniert mit unserer Kompetenz in der Systemintegration können wir wie kaum ein anderes Unternehmen innovative Mobilitätslösungen für unsere Kunden entwickeln“, sagte Denner. Zu diesen Lösungen gehören softwarebasierte Geschäftsmodelle und Dienstleistungen wie beispielsweise Flottenmanagement. Gemeinsam mit Partnern hat Bosch erste Testflotten auf deutsche Straßen gebracht. Die von den Fahrzeugen übermittelten Zustandsinformationen werden analysiert und kundenspezifisch aufbereitet. Kunden wie Leasinggesellschaften oder Versicherungsunternehmen können so Wartungen und Reparaturen effizienter planen und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge erhöhen.

Ein weiteres Beispiel für neue Geschäftsmodelle sind intermodale Mobilitätskonzepte, bei denen der Nutzer immer das für die jeweilige Situation passende Transportmittel wählen kann. Er kombiniert zum Beispiel Car Sharing mit öffentlichem Nahverkehr und Taxi. „In den Smart Cities der Zukunft können intermodale Mobilitätskonzepte zusammen mit weiteren Dienstleistungen angeboten werden“, sagte Denner. Gemeinsam mit Partnern realisiert Bosch im Projekt „Stuttgart Services“ beispielsweise einen einheitlichen Zugang zu Mobilitätsanwendungen und städtischen Verwaltungsdienstleistungen wie die Bibliotheksnutzung.

Wachstumsregion Asien – Wachstum mit lokalen Entwicklungen
Bei der Entwicklung innovativer Lösungen setzt Bosch weiterhin auf lokale Entwicklungskompetenz in aufstrebenden Märkten. „Innovationen werden auch 2015 wesentliche Treiber unseres Umsatzwachstums sein. Von besonderer Bedeutung sind lokale Entwicklungen für die jeweiligen Märkte“, sagte Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch Forschung und Vorausentwicklung verantwortet. In Vietnam hat Bosch 2014 ein zweites Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mobilitätslösungen eröffnet. In Indien hat das Unternehmen ein Forschungs- und Technologiezentrum eröffnet. Schwerpunkt des neuen Zentrums sind vernetzte Technologien für das Internet der Dinge.

Einheitlicher digitaler Markt in Europa für Erfolg von Innovationen
Die Vernetzung über das Internet sieht der Bosch-Chef weltweit als einen wesentlichen Treiber technischer Entwicklung. Denner betonte, dass die Vernetzung große Chancen für die Bosch-Gruppe, aber auch für den Standort Deutschland und ganz Europa biete. Eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg der Vernetzung in Europa sei allerdings, dass ein einheitlicher digitaler Markt geschaffen werde. „Die Fragmentierung des europäischen Wirtschaftsraums durch unterschiedliche Regeln für Daten- und Verbraucherschutz verhindert, dass europäische Unternehmen ähnlich erfolgreich werden wie ihre Wettbewerber aus den USA oder China“, so Denner. Während die USA einen riesigen, einheitlichen Absatzmarkt für Geschäftsideen aus dem Silicon Valley darstellten, gäbe es in Europa mit Blick auf den Datenschutz nach wie vor 28 Märkte statt eines einheitlichen. Die europäische Datenschutzgrundverordnung müsse daher zügig zum Abschluss gebracht werden. „Ein für alle Marktteilnehmer einheitlicher und verbindlicher Rechtsrahmen zum Datenschutz bringt Rechtsschutz und Rechtssicherheit sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher.“ Auch der Ausbau von flächendeckenden, leistungsfähigen und zuverlässigen Breitbandnetzen müsse konsequent vorangetrieben werden.

Wichtige Kenndaten in der Übersicht finden Sie hier

Videomaterial:
IoT / vernetzte Industrie / Industrie 4.0
Automatisiertes Fahren
Elektromobilität
Vernetzung im Automobil
Sensorik

Bildauswahl

Journalistenkontakte:
René Ziegler, Telefon: +49 711 811-7639
Nicole Neuer, Telefon: +49 711 811-11390
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  • 30. Januar 2015
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Stärkung des Unternehmensbereichs Mobility Solutions Bosch vollzieht komplette Übernahme von ZF Lenksysteme Kartellbehörden stimmen zu

  • Zukunftsfeld Elektrolenkung ist Basistechnologie für Fahrerassistenz, automatisiertes Fahren und Elektroautos
  • Integration in die Bosch-Gruppe als eigener Geschäftsbereich
  • Unternehmen heißt künftig Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Stuttgart/Schwäbisch Gmünd – Die Bosch-Gruppe hat die Übernahme des 50-Prozent-Anteils der ZF Friedrichshafen AG am bisherigen Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH (ZFLS) am 30. Januar 2015 vollzogen. Zuvor hatten die zuständigen Kartellbehörden der Übernahme zugestimmt. Damit übernimmt Bosch das ehemals paritätische Gemeinschaftsunternehmen komplett. Es wird als eigenständiger Geschäftsbereich in die Bosch-Gruppe eingegliedert und künftig Robert Bosch Automotive Steering GmbH heißen. Über den neuen Unternehmensnamen haben die ZFLS-Mitarbeiter abgestimmt.

ZFLS beschäftigt mehr als 13 000 Mitarbeiter in acht Ländern. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Lenksysteme für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Im Jahr 2013 betrug der Umsatz rund 4,1 Milliarden Euro. Mit insgesamt 20 Standorten unter anderem in Europa, den USA, China, Indien, Brasilien und Malaysia ist das Unternehmen auf den wichtigsten Automobilmärkten der Welt vertreten.

ZFLS ist ein führender Hersteller von modernen, kraftstoffsparenden elektrischen Lenksystemen und erzielt damit schon heute rund 60 Prozent seines Umsatzes. Neben dem Einsparpotential von bis zu 0,8 Litern pro 100 Kilometer Fahrtstrecke ist die Elektrolenkung im PKW eine Basistechnologie zur Realisierung verschiedener Assistenzsysteme und für das automatisierte Fahren. Beispielsweise sind elektrische Lenksysteme eine der Voraussetzungen für das automatische Ausweichen in Gefahrensituationen, den Spurhalteassistenten oder das Start-Stopp-Segeln, bei dem der Motor in Rollphasen abschaltet. Auch für den wachsenden Elektroautomobilmarkt bietet ZFLS passende, systemfähige Elektrolenkungen.

Die Elektrolenkung kommt auch verstärkt in Nutzfahrzeugen zum Einsatz. Auf der NKW-IAA 2014 in Hannover hat ZFLS die neuartige Nutzfahrzeuglenkung Servotwin vorgestellt, die den Einstieg in die Elektrifizierung der Nutzfahrzeuglenkung markiert. Diese hydraulisch-elektrische NKW-Lenkung ebnet den Weg für die Einführung von Fahrerassistenzsystemen auch im NKW-Bereich.

Die Kunden von Bosch werden von dem um Lenksysteme erweiterten Produktangebot profitieren. Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der heutigen ZFLS ist die Vernetzung der Komponenten zu software-gesteuerten Gesamtsystemen. So hat das Unternehmen eine Lösung zur Serienreife gebracht, die es erlaubt, ein Gespann aus PKW und Anhänger mit dem Smartphone von außerhalb des Fahrzeugs zu manövrieren. Durch die Entwicklung der hydraulisch-elektrischen NKW-Lenkung Servotwin funktioniert dieses Prinzip nun auch bei Lastkraftwagen von weit über 40 Tonnen Ladevolumen. Der entsprechende Prototyp wurde auf der IAA 2014 vorgestellt.

Eine kompakte, lokal entwickelte und besonders preisgünstige PKW-Elektrolenkung für asiatische Märkte zeigt, dass das Unternehmen nicht nur Lösungen für Premium-Fahrzeuge bietet. Auch die Kunden von günstigeren Kompaktwagen profitieren damit von den Effizienzvorteilen der Produkte.

Mehr als jeder zehnte Mitarbeiter des neuen Bosch-Geschäftsbereichs, also insgesamt rund 1 400, arbeitet in der Entwicklung. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand lag 2013 bei zirka 238 Millionen Euro. Seit seiner Gründung vor etwas mehr als 15 Jahren hat das Unternehmen rund 750 Patente angemeldet.
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  • 30. Januar 2015
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Bosch intensiviert Open Innovation Bosch öffnet innovative Technologien für Start-ups Hardware Accelerator Program mit TechFounders von UnternehmerTUM gestartet

  • Gesucht sind innovative Ideen und neue Anwendungen für ein hochpräzises Laser-Modul zur Entfernungsmessung
  • 25 000 Euro Entwicklungsbudget, Zugang zu Hightech-Prototypen-Werkstatt, Büroräume sowie Coaches und Mentoren für Start-ups
  • Erstes Programm beginnt im April 2015
  • Start-ups können sich bis zum 27. Februar 2015 bewerben
Stuttgart – Bosch und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, starten ein Accelerator-Programm für Start-ups rund um technische Innovationen von Bosch. Die teilnehmenden Start-ups erhalten exklusiven Zugang zu diesen innovativen Produktplattformen sowie professionelle Unterstützung und können dadurch schneller als sonst mögliche neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickeln. Bisher war ein solcher Zugang grundsätzlich etablierten Kunden vorbehalten. „Die Zusammenarbeit mit dem Accelerator-Programm TechFounders ermöglicht es erstmalig, neue Produktplattformen von Bosch nach außen zu öffnen und ausgewählten Start-ups zur Verfügung zu stellen“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Dieser Open Innovation Ansatz ist eine konsequente Erweiterung unserer internen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.“

Gesucht: Start-ups mit innovativen Anwendungsideen für ein hochpräzises Laser-Modul zum Messen von Entfernungen
Bosch startet das erste Accelerator-Programm am 20. April 2015 und stellt den Start-ups dafür ein hochpräzises Laser-Modul zur Entfernungsmessung zur Verfügung. Diese Bosch-Innovation ermöglicht es, Produkte mit Entfernungsdaten anzureichern. Der Bosch-Geschäftsbereich Power Tools setzt die Technologie aktuell in Produkten zur Raumvermessung für Handwerker und Heimwerker ein. Durch die Zusammenarbeit mit TechFounders verspricht sich Bosch neue Einsatzgebiete auch in anderen Branchen. So könnten zum Beispiel neue Anwendungen in Bereichen wie Robotik, Sportausrüstung, Automatisierungs-Tools für die Industrie oder sogenannte Gadgets für den persönlichen Gebrauch entstehen. Bosch stellt dafür das Modul zur Entfernungsmessung als offene Entwicklungsplattform zur Verfügung und öffnet die Schnittstellen des Moduls.

Geboten: professionelle und finanzielle Unterstützung
Gesucht werden aus allen Branchen kreative Start-ups, die das Potential der Technologie erkennen und entweder ihre Produkte mit der Technologie ausrüsten oder neue innovative Anwendungen dazu entwickeln wollen. Die Start-ups werden fachlich intensiv begleitet durch Coaches von TechFounders sowie durch erfahrene Mentoren und Unternehmerpersönlichkeiten von Bosch. Die Teams erhalten zudem Büro-Räume sowie Zugang zur High-Tech-Prototypen-Werkstatt TechShop, die Bosch Power Tools kostenfrei mit Werkzeugen ausstatten wird. Außerdem werden die Start-ups mit einem Entwicklungsbudget in Höhe von 25 000 Euro auch finanziell unterstützt. Einzigartig an dem Programm von UnternehmerTUM: Die Start-ups müssen für diese Leistungen keine Anteile ihres Unternehmens abgeben. Interessierte Start-ups können sich bis zum 27. Februar 2015 unter www.techfounders.com bewerben.

„Viele Innovationen von Bosch Power Tools sind nicht nur für unseren Markt relevant, sondern könnten auch in anderen Feldern Lösungen ermöglichen, die Maßstäbe setzen. Zusammen mit TechFounders suchen wir Unternehmer, die diese Herausforderung annehmen“, sagt Henk Becker, Mitglied im Bereichsvorstand von Bosch Power Tools.

Robert Bosch Venture Capital
Bosch hat die Zusammenarbeit mit Start-ups und Jungunternehmern erstmals 2007 mit der Gründung der Robert Bosch Venture Capital GmbH institutionalisiert. Robert Bosch Venture Capital finanziert innovative Start-ups, die eine strategische Relevanz für Bosch aufweisen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM und TechFounders. Die teilnehmenden Start-ups werden wir während des Programms mit unserer gesammelten Erfahrung unterstützen“, sagt Dr. Claus Schmidt, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

UnternehmerTUM – Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München
UnternehmerTUM begleitet Start-ups und etablierte Unternehmen bei der Gründung, beim erfolgreichen Geschäftsaufbau und beim Markteintritt. Der UnternehmerTUM-Fonds bietet Kapital für vielversprechende junge Technologieunternehmen mit internationalem Marktpotential. Mit mehr als 20 wachstumsstarken Ausgründungen und über 1 000 Teilnehmern in den Qualifizierungsprogrammen nimmt UnternehmerTUM eine führende Rolle in Europa ein.

Accelerator-Programm TechFounders
Mit dem Accelerator-Programm TechFounders bündelt UnternehmerTUM bestehende Stärken: UnternehmerTUM bietet seit mehreren Jahren eine Plattform
zur Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups. Mit TechFounders wird diese Plattform konsequent weiter ausgebaut. TechFounders bietet Start-ups Zugang zu einem HighTech Ökosystem, erfahrenen Mentoren und Industriepartnern sowie ein Entwicklungsbudget in Höhe von 25 000 Euro. Bosch ist nach der BMW Group der zweite industrielle Partner von TechFounders.

Internet
TechFounders:
www.techfounders.com
UnternehmerTUM:
www.unternehmertum.de
Robert Bosch Venture Capital:
http://www.rbvc.com/en/startpage/startpage_page.html

Kontakt für Start-ups:
Robert Bosch Venture Capital GmbH
Dr. Cyril Vancura,
Telefon: +49 711 811-47957
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  • 22. Januar 2015
  • Presseinformation
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Bosch kooperiert mit BMW und Vattenfall Batterien aus Elektroautos für ein stabiles Stromnetz Projekt „Second Life Batteries“

  • Verbindung von Elektromobilität und Stromspeichern
  • Mehr als 100 Fahrzeugbatterien stabilisieren das Stromnetz
  • Speicher sind Kernelement der Energiewende
       Wohin mit den weiterhin wertvollen Batterien am Ende ihres
       Lebenszyklus in Elektrofahrzeugen? Ein Projekt dreier Partner
       fügt sie in Hamburg zu einem großen Speicher zusammen,
       um das Stromnetz stabil zu halten.


Stuttgart – Elektromobilität und Stromspeicher sind zwei Kernelemente der Energiewende. Ein Projekt von Bosch, der BMW Group und Vattenfall treibt beide Technologiefelder gemeinsam voran: Gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen werden in Hamburg zu einem großen Stromspeicher zusammengeschaltet.
Dessen Energie steht binnen Sekunden zur Verfügung und kann dabei helfen, das Stromnetz stabil zu halten.

BMW, Bosch und Vattenfall sind von diesem Konzept überzeugt und haben deshalb die Allianz „Second Life Batteries“ gebildet. BMW liefert dafür Batterien aus seinen Elektrofahrzeugen ActiveE und i3. Vattenfall betreibt den großen Speicher für zehn Jahre auf seinem Gelände. Bosch integriert die Batterien und übernimmt die Systemsteuerung. Der Speicher wird Teil eines bereits existierenden Virtuellen Kraftwerks von Vattenfall. Darin können verschiedene kleine und dezentrale Stromerzeuger zusammengefasst werden, die nach außen aber als gemeinsames Kraftwerk vermarktet werden.

Weiterhin wertvoll
Auch am Ende ihres Lebenszyklus im Elektrofahrzeug haben Lithium-Ionen-Akkus noch immer eine hohe Speicherkapazität. Damit sind sie weiter sehr wertvoll und lassen sich als stationäre Pufferspeicher noch über viele Jahre äußerst effizient nutzen. Die drei Partner sammeln in dem Projekt zahlreiche neue Erkenntnisse über mögliche Einsatzgebiete für solche Batterien, zu deren Alterungsverhalten und ihrer Speicherkapazität. Der Steuerungsalgorithmus von Bosch soll unter anderem für maximale Lebensdauer und Leistung sorgen.

Erfahrungen damit gibt es bereits: In Braderup nahe Sylt hat das Unternehmen bereits einen der größten Stromspeicher Europas gebaut, um bei Bedarf die Energie eines Windparks zwischenspeichern zu können. Dafür wurden tausende kleine Lithium-Ionen-Akkus zu einem großen Verbund kombiniert. In Kelsterbach bei Frankfurt hat Bosch nach ähnlichem Muster einen Lithium-Ionen-Speicher für eine Wohnsiedlung installiert. Dieses Wissen kommt auch bei „Second Life Batteries“ zum Einsatz.

„Das Projekt ist wichtig, weil es zwei strategisch bedeutende Ziele verbindet“, sagt Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner, der auf die Zukunft des elektrischen Antriebs setzt. „Wir sehen in der Elektromobilität einen künftigen Massenmarkt, mit dem viele neue Geschäftsmodelle und Lösungen einhergehen“, ergänzt der Physiker. „Dazu gehören stationäre Stromspeicher, in denen sich gebrauchte Batterien sehr gut weiterverwenden lassen. Mit solchen dezentralen Speichern leisten wir einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung.“

Kernelement der Energiewende
Stromspeicher gelten als Kernelement der Energiewende. Sie können Solarstrom am Tag aufnehmen und nachts abgeben – oder Windstrom für die Flaute sichern. So helfen sie dabei, das oft schwankende Angebot der erneuerbaren Energien besser ins Stromnetz zu integrieren. Auch die Elektromobilität kann davon profitieren, etwa wenn die Fahrzeuge nachts mit Solarstrom geladen werden. Zudem kann ein Speicher seine Energie schnell abgeben, um damit Stromnetze zu stabilisieren – etwa als Teil eines sogenannten Virtuellen Kraftwerks.

Zwei Megawatt Leistung
Zurzeit wird in Hamburg ein Speicher mit einer Leistung von zwei Megawatt (MW) und einer installierten Kapazität von zwei Megawattstunden (MWh) geplant und gebaut. Die Energie soll im Regelenergiemarkt eingesetzt werden und kurzfristige Schwankungen im Stromnetz ausgleichen. Dafür werden mehr als 100 Fahrzeug-Batterien zusammengeschaltet. Der ganze Aufbau findet in einem eigenen kleinen Gebäude Platz. Rechnerisch ist die Leistung groß genug, um 30 Vier-Personen-Haushalte für sieben Tage mit Strom zu versorgen. Die Partner gehen davon aus, dass der Speicher bis Ende 2015 in Betrieb gehen wird.

Internet
Startseite BMW:
http://bit.ly/1E45Jca
Newsroom Vattenfall:
http://bit.ly/1xPPlHB
Stationäre Stromspeicher von Bosch:
http://bit.ly/1sOKZ5g
Stromspeicher Braderup:
http://bit.ly/1xPJ3u8
Stromspeicher Kelsterbach:
http://bit.ly/1vUr6Xj
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  • 21. Januar 2015
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Bosch stärkt Energie- und Gebäudetechnik-Geschäft durch Zukauf von Climatec Mit führendem US-Anbieter von Energie-, Gebäude- und Sicherheitslösungen globale Präsenz erweitert

  • Bosch wird Komplettanbieter von Gebäudeautomations-, Energie- und Sicherheitslösungen für öffentliche, gewerbliche und industrielle Kunden in den USA
  • Gemeinsames Portfolio ermöglicht umfassendes Angebot für wachsenden Markt
  • Climatec wird als weitgehend eigenständige Einheit agieren
Farmington Hills (Michigan, USA) – Die Robert Bosch North America Corporation, Farmington Hills, Michigan, USA, hat mit Climatec, LLC, einen im US-amerikanischen Markt führenden Anbieter von Gebäudeautomations-, Energieeffizienz- und Sicherheitslösungen erworben. Climatec, LLC, mit Sitz in Phoenix, Arizona, USA, erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von rund 128 Millionen Euro (170 Millionen Dollar). Nach vorläufigen Zahlen hat Climatec seinen Umsatz 2014 auf rund 143 Millionen Euro (190 Millionen Dollar) gesteigert. Das Unternehmen beschäftigt rund 670 Mitarbeiter an insgesamt zwölf Standorten in den US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Nevada und Texas. Climatec gehörte seit April 2012 mehrheitlich der Pegasus Capital Advisors, L.P. Über die Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Mit dem Erwerb von Climatec erweitern wir unsere globale Präsenz, besonders im stark wachsenden nordamerikanischen Markt. Wir stärken unser Portfolio und werden ein umfassender Anbieter von Energie-, Gebäudeautomations- und Sicherheitslösungen“, sagte Dr. Stefan Hartung, der als Bosch-Geschäftsführer zuständig für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology ist. „Der Unternehmergeist, die industrielle Expertise, Kundenorientierung sowie die gelebte Unternehmenskultur haben Climatec erfolgreich gemacht und passen hervorragend zu Bosch. Die Erweiterung unseres Angebots an Heiztechnik, Energiedienstleistungen, Sicherheitssystemen, Software, Sensoren und Energiespeicher-Technologie mit dem Climatec Portfolio ist ein wichtiger Schritt, um den Umsatz im Unternehmensbereich Energy and Building Technology bis 2020 auf acht Milliarden Euro zu steigern.“

„In seiner 40-jährigen Geschichte hat sich Climatec als angesehener Anbieter von Komfort-, Sicherheits- und Effizienzlösungen über nahezu alle Gebäudesegmente etabliert. Mich hat überzeugt, dass Bosch die Rahmenbedingungen ermöglicht, unser Geschäftsmodell und unsere Kundenorientierung weiterzuverfolgen“, sagte Terry Keenen, Geschäftsführer von Climatec, LLC. „Ich bin zuversichtlich, dass diese Transaktion unsere Position für nachhaltiges Wachstum stärken wird und unsere Kunden sowie Mitarbeiter profitieren werden.“

Kompetenz in der Systemintegration für einen wachsenden Markt
Der Markt für integrierte Energiedienstleistungen, Gebäudeautomation, und Systemintegration wächst in den USA und weltweit sehr stark. Mit der Verdoppelung des globalen Energiebedarfs in den vergangenen vierzig Jahren, ist die Nachfrage nach Energieeffizienz gestiegen. Auch Komfort, Vernetzung und Sicherheit werden in den letzten Jahren vermehrt nachgefragt. Steigende Energiekosten, zunehmend komplexe Energiesysteme und geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen erhöhen die Wachstumschancen in den Bereichen Wohn- und Gewerbegebäude sowie Dienstleistungen.

Der Unternehmensbereich Bosch Energy and Building Technology bündelt verschiedene Kompetenzen: umfassendes technisches Systemwissen in Videoüberwachung, Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrolle, Alarm-, Evakuierungs- und Beschallungssystemen, professionelle Audio- und Konferenzsystemen sowie in Warmwasserbereitung und Heizsystemen. Als weltweiter Marktführer im Bereich der mikroelektromechanischen Sensoren (MEMS) bietet Bosch Software und Sensortechnologie für das Internet der Dinge. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Energieeffizienz, Fernüberwachung und der Abwicklung von Geschäftsprozessen.

In der US-amerikanischen Bauindustrie ist Climatec ein anerkannter und unabhängiger Dienstleister zur Integration wichtiger Gebäudesysteme wie Energiedienstleistungen, Gebäudeautomations- und Sicherheitssystemen. Das Unternehmen bietet Beratung, Planung, Durchführung sowie 24/7-Fernbetreuung von umfassenden Komfort-, Sicherheits- und Effizienzlösungen aus einer Hand. Climatec ist in verschiedenen Marktsegmenten und Branchen aktiv, zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitswesen, im öffentlichen Sektor, in der Fertigung, im IT-Bereich, Bürogebäuden, bei Bund, Ländern und Kommunen sowie im Hotel- und Gastgewerbe und in der Energiewirtschaft.

Durch die Zusammenführung dieser Stärken kann Bosch seinen Kunden nun ein komplettes Portfolio von vernetzten und effizienten Energie-, Gebäudeautomations- und Sicherheitslösungen anbieten.

Climatec agiert als weitgehend eigenständige Einheit
Climatec wird als weitgehend eigenständige Einheit agieren und seine Standorte in Arizona, Kalifornien, Nevada und Texas beibehalten. Das Unternehmen wird weiterhin vom bestehenden Managementteam geleitet. Climatec wird auch künftig Produkte zahlreicher Hersteller – darunter Bosch-Produkte – in seine breite Dienstleistungspalette integrieren. Wie bislang wird der Bosch-Geschäftsbereich Security Systems mit seinem Standort in Fairport, New York, USA, im nordamerikanischen Markt Sicherheitslösungen über führende Händler und Systemintegratoren anbieten.

Über Bosch:
In den USA, Kanada und Mexiko produziert und vertreibt die Bosch-Gruppe Kraftfahrzeuglösungen für die Erstausrüstung und den Handel, Antriebs- und Steuerungstechnik, Elektrowerkzeuge, Sicherheits- und Kommunikationssysteme, Verpackungstechnik, Thermotechnik, Hausgeräte, Telemedizin und Softwarelösungen. Bosch ist seit 1906 in der Region vertreten und beschäftigt heute an mehr als 100 Standorten rund 24 600 Mitarbeiter. 2013 erwirtschaftete Bosch in der Region einen Umsatz von rund 10,4 Milliarden Dollar. Mehr Informationen unter www.boschusa.com, www.bosch.com.mx und www.bosch.ca.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.
Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Über Climatec:
Climatec wurde 1975 gegründet und ist ein führender Anbieter von zukunftsweisenden Gebäudetechnik- und Energieeffizienzlösungen. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen für Gebäudeeigentümer in nahezu allen Marktsegmenten, zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitswesen, in Bürogebäuden, im Hotel- und Gastgewerbe, in Fertigung sowie bei Bund, Ländern und Kommunen. Climatecs Automations- und Effizienzlösungen verbessern den Komfort in Gebäuden und führen zu wesentlichen Einsparungen bei Energie- und Betriebskosten. Mit den Sicherheitslösungen werden Gebäudenutzer und Betriebsvermögen geschützt. Climatec hat seinen Hauptsitz in Phoenix, Arizona, USA, und betreibt Standorte in Arizona, Kalifornien, Nevada und Texas. Mehr Informationen unter www.climatec.com.

Über Pegasus Capital Advisors:
Pegasus Capital Advisors, L.P. ist eine Private Equity Fondgesellschaft, die seit 1996 Unternehmen in verschiedenen Branchen Kapital und strategische Lösungen bietet. Pegasus kooperiert mit Wachstumsunternehmen, insbesondere mit Unternehmen, die sich mit den Auswirkungen der weltweiten Ressourcenverknappung beschäftigen. Bereiche, in denen dieser Trend am stärksten ausgeprägt ist, sind Lebensmittel, Wasser, Energie, Gesundheit und Sicherheit. Pegasus hält zurzeit ein Vermögen von rund zwei Milliarden Dollar. Mehr Informationen unter www.pcalp.com.

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  • 14. Januar 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Standortchance „Vernetzte Industrie“ Bosch-Chef Denner: Industrie 4.0 bietet für Deutschland große Chancen

  • Neue Geschäftsmodelle werden möglich, neue Wettbewerber treten auf
  • Chance zur Wettbewerbsfähigkeit auch an Hochkostenstandorten
Stuttgart – Die vernetzte Industrie – auch Industrie 4.0 genannt – bietet deutschen Unternehmen viele Chancen auf neue Geschäfte, Produktivitätsfortschritte und damit mehr Wettbewerbsfähigkeit. Das sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei einer Veranstaltung mit Wirtschaftsvertretern in Ludwigsburg. „Durch vernetzte Fertigungsabläufe werden Produktivitätsfortschritte von bis zu 30 Prozent erwartet“, so Denner weiter. „Mit Industrie 4.0 können wir auch am Hochkostenstandort Deutschland wettbewerbsfähig sein.“ Der Chef des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens warnte zugleich, dass nicht alle Firmen diese Möglichkeiten bereits erkannt hätten. Dies führe dazu, dass sie zum einen die Herausforderungen der vernetzten Produktion nicht rechtzeitig angingen. „Zum anderen riskieren der deutsche Mittelstand und der hiesige Maschinenbau, das Feld neuen, internationalen Wettbewerbern zu überlassen.“ Länder wie China, die USA oder Korea trieben die Vernetzung vielfach weitaus entschiedener voran, so der Bosch-Chef weiter.

Individualisierte Produkte zu Kosten der Massenfertigung
Bosch sieht sich auf dem Weg zur vernetzten Produktion als Leitanwender und Leitanbieter von Soft- und Hardware. Das Unternehmen arbeitet aktuell an der Vernetzung seiner weltweit mehr als 250 Produktionsstätten. „Industrie 4.0 ermöglicht auch eine hohe Flexibilität in der Produktion“, sagte Denner. „Auf einer vernetzten Montagelinie können wir beispielsweise viele verschiedene Hydraulikventile für Landmaschinen nebeneinander herstellen und jederzeit neue Varianten aufnehmen – ohne aufwändiges Umrüsten der Anlage. Das macht individualisierte Produkte auch in der kostengünstigen Massenfertigung möglich.“

Im internationalen Vergleich zu langsam
Mit Sorge beobachtet Denner, dass das Bewusstsein für die zunehmende Vernetzung und die daraus resultierenden Veränderungen in Deutschland vielfach noch unzureichend sei: „Wir sind im internationalen Vergleich zu langsam unterwegs. Vieles wird schneller kommen, als so mancher heute glaubt. Aber wenn wir es zügig angehen, haben das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 das Potenzial, Europa wieder zu stärkerem Wachstum zu führen.“ Denner appellierte an Wirtschaft und Politik, rasch und konzertiert die Voraussetzungen für die vernetzte Produktion in Deutschland zu schaffen, um so die bislang gute Ausgangsposition nicht zu verlieren.

Hintergrund: Industrie 4.0 – die Produktion im Internet der Dinge
Sensoren an Werkstücken und Maschinen sorgen im Zusammenspiel mit schnellen Funknetzen und Software dafür, dass Gegenstände ohne das Eingreifen des Menschen miteinander Informationen austauschen („Internet der Dinge“). Zukünftig können so auch Objekte miteinander kommunizieren, die bisher gar keine Elektronik enthalten. Aus den dabei anfallenden Daten lassen sich viele neue Informationen ableiten und Wirkzusammenhänge analysieren. Eine Maschine kann zum Beispiel ihren Verschleiß erkennen und rechtzeitig die Wartung auslösen. So lassen sich ungeplante Stillstandszeiten verringern – die Produktivität steigt.
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  • 14. Januar 2015
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  • Wirtschaft
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Automatisiertes Fahren Bosch lässt Hollywood-Fiktion Realität werden Mit K.I.T.T. auf der CES in Las Vegas

  • Autos mit Bosch-Technik können schon heute das Steuer übernehmen
  • Bosch entwickelt automatisiertes Fahren in Kalifornien und Deutschland
  • Sensoren von Bosch sind die Sinnesorgane für moderne Fahrzeuge
  • iBooster von Bosch schafft Voraussetzung für das automatisierte Fahren
  • Bosch zeigt Technik-Portfolio auf dem „Vehicle Intelligence Marketplace“
Hollywood hat es vorgemacht: In den 1980er Jahren brachte die Traumfabrik mit der Action-Serie Knight Rider einen sprechenden und vor allem selbstfahrenden Pontiac Firebird Trans Am namens K.I.T.T. ins Fernsehen. Knapp 30 Jahre später ist automatisiertes Fahren keine TV-Vision mehr. „Bosch macht aus Science-Fiction Schritt für Schritt Realität“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. Autos mit Bosch-Technik übernehmen schon heute in einzelnen Situationen wie Stau oder Einparken das Steuer. Bosch präsentiert seine Lösungen vom 6. bis 9. Januar auf dem „Vehicle Intelligence Marketplace“ der International CES 2015 in Las Vegas.

Als einer der weltweit größten Anbieter von Mobilitätslösungen arbeitet Bosch seit 2011 an zwei Standorten – in Palo Alto in den USA sowie in Abstatt in Deutschland – am automatisierten Fahren. Beide Teams greifen dabei auf ein Netzwerk von weltweit mehr als 5 000 Bosch-Ingenieuren aus dem Bereich Fahrerassistenzsysteme zurück. Triebfeder für die Entwicklung bei Bosch ist die Sicherheit. Weltweit sterben jedes Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen durch Verkehrsunfälle – Tendenz steigend. In 90 Prozent der Fälle ist menschliches Fehlverhalten der Auslöser.

Vom Notbremssystem bis zum Stauassistenten
Autofahrer in kritischen Verkehrssituationen von der Fahraufgabe zu entlasten, kann Leben retten. Studien zufolge könnten mit dem vorausschauenden Notbremssystem von Bosch zum Beispiel allein in Deutschland bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge das System an Bord hätten. Sicher und entspannt ans Ziel gelangen Autofahrer auch mit dem Bosch-Stauassistenten. Bis Tempo 60 bremst er in dichtem Verkehr selbstständig, gibt Gas und hält das Auto in der Spur.

„Mit der Fahrerassistenz wird Bosch 2016 eine Milliarde Euro umsetzen“, sagt Hoheisel. Assistenzsysteme sind der Grundstein für das automatisierte Fahren, das schrittweise kommt. Bosch hat bereits das hochautomatisierte Fahren im Blick, bei dem der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr ständig überwachen muss. „Mit dem Autobahnpiloten von Bosch fahren Autos 2020 automatisch von Auffahrt bis Abfahrt“, sagt Hoheisel. Im Laufe des darauffolgenden Jahrzehnts sind sie vollautomatisiert unterwegs und bewältigen alle Situationen während der gesamten Fahrt.

Bosch-Sensoren sind die Sinnesorgane der Autos
Automatisiertes Fahren hat Einfluss auf alle Bereiche im Auto – Antrieb, Bremse, Lenkung – und setzt ein umfassendes Systemverständnis voraus. Basis sind Sensoren mit Radar-, Video- und Ultraschalltechnik, die Bosch seit vielen Jahren millionenfach fertigt. „Sensoren sind die Sinnesorgane, über die Autos ihr Umfeld wahrnehmen“, sagt Hoheisel. Leistungsfähige Software und Rechner verarbeiten die gesammelten Informationen und gewährleisten, dass sich automatisierte Fahrzeuge sicher und zudem spritsparend durch den Straßenverkehr bewegen.

Wenn sukzessive immer mehr Fahraufgaben vom Auto übernommen werden, stellt das besondere Anforderungen an sicherheitsrelevante Systeme wie Bremse und Lenkung. Um die größtmögliche Verfügbarkeit beim Ausfall einer dieser Komponenten sicherzustellen, wird eine Absicherung benötigt, die Bosch für die Bremse beispielsweise bereits verfügbar hat. So können der elektromechanische Bremskraftverstärker iBooster sowie das Bremsregelsystem ESP unabhängig voneinander das Auto abbremsen, ohne dass der Fahrer eingreifen muss.

iBooster als Voraussetzung für automatisiertes Fahren
Der iBooster von Bosch erfüllt damit eine wichtige Voraussetzung für das automatisierte Fahren. Der Bremskraftverstärker kann den Bremsdruck nämlich völlig selbstständig und dreimal schneller aufbauen als ein ESP-System. Erkennt zum Beispiel ein vorausschauendes Notbremssystem eine Gefahrensituation, stoppt das Fahrzeug deutlich schneller. Gleichzeitig beherrscht der iBooster auch das sanfte Abbremsen der adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC bis zum Fahrzeugstillstand – und das nahezu geräuschlos.

Auch für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist der iBooster eine Schlüsselkomponente. Zum einen, weil er ohne den vom Verbrennungsmotor oder über eine Vakuumpumpe aufwändig erzeugten Unterdruck auskommt. Zum anderen, weil der Bremskraftverstärker im Zusammenspiel mit dem speziell für Hybrid- und Elektrofahrzeuge entwickelten ESP hev eine nahezu vollständige Rückgewinnung der Bremsenergie in elektrische Energie ermöglicht und damit die Reichweite für das elektrische Fahren erhöht. Fast alle im Straßenverkehr üblichen Verzögerungen können dank des iBoosters über den Elektromotor eines Hybrid- oder Elektrofahrzeugs erreicht werden, um die maximale Bremsenergie zurückzugewinnen. Muss einmal stärker gebremst werden, oder kann der Generator das geforderte Bremsmoment nicht bereitstellen, erzeugt der Bremskraftverstärker den zusätzlich erforderlichen Bremsdruck klassisch über den Hauptbremszylinder.

Bosch-Technik auf dem „Vehicle Intelligence Marketplace“
Neben seinem umfangreichen Produktportfolio für Fahrerassistenzfunktionen und Bremssysteme zeigt Bosch auf dem „Vehicle Intelligence Marketplace“ der CES in Las Vegas auch eine echte Hollywood-Legende: einen Nachbau von K.I.T.T. aus der Action-Serie Knight Rider.

Weiterführende Links:
www.automated-driving.com
YouTube-Film: http://bit.ly/1osJDai

Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • 05. Januar 2015
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  • 05. Januar 2015
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Hausgeräte: Bosch vollzieht Übernahme des Siemens-Anteils an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kartellbehörden geben grünes Licht

  • Das Unternehmen firmiert zukünftig unter dem Namen BSH Hausgeräte GmbH
  • Der Hausgerätehersteller wird weitestgehend eigenständig agieren
  • Ausbau des Engagements im Bereich vernetzte Gebäude und Geräte
Stuttgart/München – Die Bosch-Gruppe hat die Übernahme des 50-Prozent-Anteils von Siemens an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH am 5. Januar 2015 vollzogen. Zuvor hatten die Kartellbehörden der vollständigen Übernahme zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Weiterführung des ehemals paritätischen Gemeinschaftsunternehmens von Bosch und Siemens als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Bosch. Der Hausgerätehersteller mit rund 10,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2013 und rund 50 000 Mitarbeitern wird nach der Eintragung im Handelsregister künftig unter dem Namen BSH Hausgeräte GmbH firmieren.

Die vollständige Übernahme der BSH trägt dazu bei, das Engagement von Bosch im Bereich der vernetzten Gebäude und Geräte auszubauen. Im Rahmen von Smart Home-Konzepten sollen sich Haushaltsgeräte künftig noch komfortabler und energieeffizienter einsetzen lassen – ihre Bedienerfreundlichkeit wird sich weiter erhöhen. So hat die BSH zum Beispiel die App „Home Connect“ entwickelt, mit der Nutzer über WLAN vernetzte Hausgeräte vom Smartphone oder Tablet aus steuern können. Als erste Geräte mit Home Connect hat die BSH Backöfen und Geschirrspüler auf den Markt gebracht – weitere Hausgeräte werden folgen.

„Lösungen für das vernetzte Leben sind unser strategisches Ziel“, sagt Dr. Karsten Ottenberg, der als Vorsitzender der Geschäftsführung auch künftig die Geschäfte der BSH leitet. Das Unternehmen wird innerhalb der Bosch-Gruppe weitestgehend eigenständig agieren. „Mit Bosch haben wir weiterhin einen werteorientierten Eigentümer, der unsere strategische Ausrichtung vollständig mitträgt“, so Ottenberg. Ziel der BSH – als einem der weltweit führenden Unternehmen der Hausgeräte-Branche – bleibe es, die Position im Weltmarkt weiter auszubauen und insbesondere auch außerhalb Europas Marktanteile zu gewinnen. Der Umsatz der BSH solle sich bis 2025 verdoppeln. Dazu solle verstärkt in Forschung und Entwicklung sowie in die BSH-Marken investiert werden, so Ottenberg.

Mit der Übernahme aller Anteile an der BSH erweitert Bosch sein Geschäft außerhalb der Kraftfahrzeugtechnik. Durch die vollständige Konsolidierung trägt das Gebrauchsgütergeschäft rund ein Viertel zum Bosch-Umsatz bei. Der Anteil des gesamten Bosch-Geschäfts außerhalb der Kraftfahrzeugtechnik liegt dann bei mehr als 40 Prozent. Damit kommt Bosch seinem langfristigen Ziel, dort rund die Hälfte seines Umsatzes zu erzielen, einen großen Schritt näher.
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  • 05. Januar 2015
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  • Wirtschaft

Wunschzettel zum Jahreswechsel Bosch-Umfrage: Bundesbürger wollen mehr Familienfreundlichkeit im Job

  • Finanzielle und berufliche Nachteile beeinflussen Familienwunsch
  • Wertschätzung von Familienpflichten durch Arbeitgeber kommt zu kurz
  • Personalchef Kübel: „Familienfreundliche Arbeitgeber stärken Deutschlands Zukunftsfähigkeit“
Stuttgart – Fehlende Familienfreundlichkeit in Unternehmen sehen viele Bundesbürger auch im kommenden Jahr als Grund, sich als Arbeitnehmer gegen die Gründung einer Familie zu entscheiden. Trotz absehbarer gesetzlicher Neuregelungen wie dem Elterngeld Plus halten mehr als 70 Prozent der Bundesbürger finanzielle Einschnitte, eine unsichere Rückkehr in den Job sowie Nachteile in der beruflichen Entwicklung für ausschlaggebend, dass Männer und Frauen den Kinderwunsch zu Gunsten der Berufstätigkeit zurückstellen. Verbesserungspotenzial sieht die Mehrheit der Bevölkerung vor allem bei der flexiblen Arbeitsgestaltung, Kinderbetreuung und dem Jobeinstieg nach einer Elternzeit. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterscheiden die Bundesbürger hinsichtlich der Familiensituation: Nur drei von zehn Befragten (30 Prozent) geben an, dass Arbeit- und Gesetzgeber sich verstärkt auch für Arbeitnehmer ohne Familienpflichten einsetzen müssten. 20 Prozent meinen, Arbeitnehmer mit und ohne Kinder sind gleichermaßen zu unterstützen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch beauftragte. Erhoben wurde, warum der Familienwunsch dem Beruf untergeordnet wird und wo sich im Arbeitsumfeld die Familienfreundlichkeit noch ausbauen lässt.

Familienfreundliche Arbeitgeber stärken Zukunftsfähigkeit
„Viele Arbeitnehmer werden auch im nächsten Jahr eine Familiengründung aus beruflichen Gründen zurückstellen. Für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist es aber wichtig, dass sich Arbeitnehmer nicht für das eine und damit gegen das andere entscheiden müssen“, kommentiert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Umfrageergebnisse. „Arbeitgeber können mit der Wertschätzung von Familienpflichten im Beruf, flexiblen Arbeitsmodellen und klaren Regeln für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Familienpolitik leisten.“ Bosch baue deshalb seine flexible Arbeitskultur ständig aus, um seinen Beschäftigten attraktive Arbeitsbedingungen bieten zu können, erklärt der Personalchef weiter.

Familienwunsch privat geschätzt, aber wenig Hilfe von Chefs und Kollegen
Rund zwei Drittel (75 Prozent) der Befragten geben finanzielle Einschränkungen als Hauptgrund an, weshalb der Kinderwunsch dem Beruf untergeordnet wird. Mit 72 Prozent folgt die Unsicherheit bei der Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit, etwa ob man auf einer gleichwertigen Stelle weiterarbeiten kann. 71 Prozent der Befragten sehen Nachteile in der beruflichen Entwicklung als ausschlaggebend an. Während der Familienwunsch im privaten Umfeld eher positiv gesehen wird, ändert sich das am Arbeitsplatz: Knapp jeder Zweite (46 Prozent) sieht die mangelnde Unterstützung von Vorgesetzen und Kollegen als Grund für die Zurückstellung der Familiengründung. „Wenn das berufliche Umfeld Familienpflichten nicht anerkennt, beeinflusst das die Familienplanung der Mitarbeiter“, erklärt Personalexpertin Heidi Stock, verantwortlich für Mitarbeiterentwicklung und Chancengleichheit bei Bosch. „Arbeitgeber können mit einem familienfreundlichen, wertschätzenden Arbeitsklima soziale Verantwortung übernehmen und sich als attraktive Arbeitgeber empfehlen. Helfen kann zum Beispiel die Anerkennung der Elternzeit für die Karriereentwicklung, da sie ein Zugewinn an sozialer Kompetenz bedeutet.“

Nachholbedarf in Sachen Anerkennung von Familienpflichten
Damit sich mehr Männer und Frauen für Familie und damit für eine mögliche berufliche Auszeit entscheiden können, müsste aus Sicht der Befragten die Familienfreundlichkeit in Unternehmen weiter ausgebaut werden. Sehr wichtig sind mit 48 Prozent eine flexible Arbeitsgestaltung und Hilfe bei der Kinderbetreuung (45 Prozent), wie etwa Angebote für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Betriebskindergärten. Mit jeweils 42 Prozent werden frühzeitige Vereinbarungen über die berufliche Rückkehr (zum Beispiel auf die gleiche Stelle) sowie Erleichterungen für den Wiedereinstieg nach einer Elternzeit (zum Beispiel Teilzeit) als gleich bedeutend genannt. „Ein schneller, klar geregelter Wiedereinstieg in den Job nach einer Elternzeit hilft auch finanzielle Einschnitte zu mildern“, so Stock. „Eine flexible Arbeitskultur mit möglichst freier Gestaltung von Arbeitszeit und -ort, erleichtert oftmals die Kinderbetreuung.“ Rund 80 Prozent der Deutschen setzt zudem auf eine stärkere Wertschätzung von Familienpflichten in Unternehmen. Personalexpertin Stock: „Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass in diesem Bereich noch großer Nachholbedarf besteht. Das ist aber der wichtigste Ansatzpunkt, um in einem Unternehmen eine familienfreundliche Arbeitskultur glaubwürdig und dauerhaft etablieren zu können.“

Familienfreundlichkeit bei Bosch
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen unterstützt seine Beschäftigten mit rund 100 Arbeitszeitmodellen – von Homeoffice über Teilzeit in unterschiedlichem Stundenumfang bis Job Sharing. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Mitarbeiter umfassend zu fördern. Bosch sieht darin einen Schlüssel für seine Innovationskraft. Weltweit gültige Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur tragen zu Zufriedenheit, Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter bei. Neben Familien- und Kinderbetreuungsangeboten fördert unter anderem auch die Elternzeit als Karrierebaustein die Familienfreundlichkeit. 2012 erhielt Bosch die Auszeichnung als familienfreundlichstes Großunternehmen Deutschlands.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Leitlinien einer flexiblen Arbeitskultur bei Bosch: http://bit.ly/1bSJ7QM
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa

Hintergrundinformationen:
Presseinformation „Bosch vereinfacht mobiles Arbeiten, privates Telefonieren und Surfen am Arbeitsplatz“: http://bit.ly/1uMEaMe
Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“:
http://bit.ly/1r6eVqV
Presseinformation „Bosch ist familienfreundlichstes Großunternehmen“:
http://bit.ly/1uMDZAE

Über die Methodik:
Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Bosch durchführte. Dazu befragte Forsa im Dezember 2014 telefonisch 1 003 Personen ab 18 Jahren in Deutschland.
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  • 19. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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International CES 2015 in Las Vegas (6.-9. Januar) Smarte Lösungen von Bosch für eine vernetzte Welt Für ein komfortables, effizientes und sicheres Leben

Die Welt vernetzt sich immer mehr und es scheint manchmal, als hätten Internet und Globalisierung eine Eigendynamik entwickelt. Unternehmen wie Bosch können diese Entwicklung mitgestalten. Auf der International Consumer Electronics Show (CES) 2015 präsentiert Bosch intelligente Lösungen, die das Leben der Verbraucher komfortabler, effizienter und sicherer machen: smarte Software, Sensoren und Energiesysteme, Lösungen für Elektromobilität, automatisiertes Fahren, smarte Städte, von Telematik bis Thermotechnik und von Haushaltsgeräten bis zu Elektrowerkzeugen.

Energieumwandlung ist eine Kernkompetenz von Bosch. Bosch bietet Technik und Service für Wohn- und Gewerbegebäude. Die Lösungen von Bosch verknüpfen und steuern Erzeugung und Verbrauch von Strom und Wärme intelligent. Die Energieversorgung wird damit smarter, effizienter und zugleich dezentraler. Technisches Systemwissen ist die Basis für die Steuerung wärme- und sicherheitstechnischer Anlagen. Bosch bietet zudem Software und Sensorik sowie Dienstleistungen für Energiemanagement, Fernüberwachung und die Abwicklung von Geschäftsprozessen. Kunden können so Energie und Ressourcen effizienter einsetzen und ihre Kosten senken.

Das Internet der Dinge befähigt Geräte und Systeme in Gebäuden, miteinander zu kommunizieren. Bosch erwartet, dass 2015 rund 75 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zum Internet haben und sechs Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sein werden. Diese Entwicklung wird auch den Markt für Energie- und Gebäudetechnik in den kommenden Jahren stark verändern und neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle ermöglichen. Bosch hat in diesem Bereich bereits einige Erfahrung: Beispielsweise hat das Unternehmen bereits mehr als 50 000 vernetzte Heizungsanlagen verkauft. Der Bosch-Geschäftsbereich Sicherheitssysteme erzielt bereits mehr als die Hälfte seines Umsatzes in der Videoüberwachung mit internetfähigen Kameras.

Mit dem smarten Thermostat die Heizung per Smartphone regulieren
Bosch präsentiert auf der CES einen WLAN-fähigen Raumregler mit modernem Touchscreen und zugehöriger App, über die Anwender ihre Heizungsanlage per Smartphone steuern können. Der smarte Thermostat ist mit vielen unterschiedlichen Gas- und Heizkesseln von Bosch kompatibel und ermöglicht die Regelung der Heizung über eine drahtlose Internetverbindung von einem Smartphone oder Tablet aus. Das elegante, wandhängende schwarze Glaselement ist einfach zu installieren und wird direkt mit dem Heizkessel verbunden. Hausbesitzer können mit einer benutzerfreundlichen App ihre gesamte Heiz- und Warmwasseranlage steuern – von zu Hause oder unterwegs. Mit der App können auch Informationen zum Gasverbrauch für Heizung und Warmwasser angezeigt werden. Das hilft Hausbesitzern, in Zeiten steigender Energiekosten die Übersicht über ihre Rechnungen zu behalten. Nutzer können sich auf die von Bosch entwickelten, besonders hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standards verlassen. Da alle Kundendaten in der Steuerung im Haus des Anwenders gespeichert werden, ist die Privatsphäre der Hausbesitzer sichergestellt. Bosch hat keinen Zugriff auf diese Daten.

Offene Softwareplattform für das Smart Home
In einem Smart Home müssen alle Geräte und Systeme wie Waschmaschinen, Heizgeräte, Lampen oder Jalousien einfach und sicher Daten untereinander sowie mit Smartphones und Tablets austauschen können. ABB, Bosch und Cisco wollen ein internationales Gemeinschaftsunternehmen gründen, das eine offene Softwareplattform für Geräte und Anwendungen im Smart Home entwickeln und betreiben soll. Zusätzlich zur Entwicklung und zum Betrieb der Software-Plattform wollen die Unternehmen Anbietern aus den Bereichen Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Heimautomatisierung und Internet-Dienstleistungen die Mitarbeit in einem Business Ecosystem ermöglichen. Dieses Business Ecosystem soll die Zusammenarbeit erleichtern und unterschiedliche Nutzeranforderungen in die Entwicklung der Software-Plattform mit einbeziehen.

Home Connect App verbindet Haushaltsgeräte unterschiedlicher Marken
Für das Smart Home kommt es auf eine gemeinsame Sprache der Geräte an. Bosch präsentiert mit Home Connect die erste Lösung weltweit, mit der Haushaltsgeräte unterschiedlicher Marken zentral gesteuert und viele zusätzliche Funktionen über nur eine App genutzt werden können. Bosch zeigt auf der CES die ersten vernetzten Haushaltsgeräte, die mit dieser App gesteuert werden können. Dazu zählen ein Backofen, ein Geschirrspüler, ein Kühlschrank, und eine Waschmaschine. Home Connect ist als offene Plattform konzipiert und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen.

Intelligentes Energiesystem steigert die Effizienz und senkt Kosten
Bosch zeigt mit einer Kombination aus einer Photovoltaikanlage und modernster Wärmepumpentechnologie, wie intelligente Vernetzung für elektrische und Wärmeenergie umgesetzt werden kann. Mit dieser Lösung können die Anwender den Großteil des von ihnen erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen und damit ihre Stromkosten deutlich senken. Gleichzeitig wird mit dem erzeugten Strom die Wärmepumpe betrieben, sodass Wärme aus der Luft, aus Wasser oder aus dem Erdreich gewonnen und in Energie für Heizung oder Warmwasser umgewandelt werden kann. Das Bosch-System ist mit einem Energiemanagementsystem ausgestattet, das erkennt, wenn die Wärmepumpe Strom benötigt und diesen Bedarf – bei ausreichender Sonneneinstrahlung – mit Solarstrom deckt.

e.Control ist das Herzstück der intelligenten Steuerung: Es ist mit dem Stromzähler des Hauses verbunden und überwacht die Energieflüsse im Gebäude. Das System ist so konzipiert, dass die Stromversorgung aller Haushaltsgeräte, die gerade in Betrieb sind, stets Vorrang hat. Erzeugt die mit einem Bosch-Wechselrichter vernetzte Photovoltaikanlage einen Stromüberschuss, schickt e.Control ein entsprechendes Signal an die Wärmepumpe und der Warmwasserspeicher wird aufgeheizt. Der Solarstrom des Haushalts wird also optimal genutzt, weil überschüssiger Strom nicht zu einem zu günstigen Preis in das Netz eingespeist wird – und gleichzeitig wird das öffentliche Netz entlastet.

Intelligente Stromspeicherlösung
Der Einbau der Hybridspeicherlösung BPT-S 5 von Bosch Power Tec in dieses Energiesystem hilft Haushalten, einen größeren Anteil des selbst erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen. Das Speichersystem versorgt die Wärmepumpe auch bei bewölktem Himmel oder nach Sonnenuntergang noch mit ausreichend Strom. Bei eingebautem Speichersystem wird ein etwaiger Stromüberschuss zunächst an die leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien abgegeben, bevor ein Signal an die Wärmepumpe geht. Wenn der Warmwasserspeicher aufgeheizt wird, wird elektrische Energie in Wärmeenergie umgewandelt – und erhöht so de facto die Menge gespeicherter Energie. Der Betrieb eines solchen Systems ist also ein großer Schritt auf dem Weg zur autarken Stromversorgung, unabhängig vom öffentlichen Netz.

Smarte Sicherheitstechnik für mehr Sicherheit zuhause
Eine weitere Innovation ist der Fernzugriff auf Videoüberwachung. Aufgrund begrenzter Bandbreite ist es nicht möglich, HD-Videos auf mobile Geräte zu streamen. Dynamische Transcodierungstechnologie von Bosch hingegen bietet sowohl reibungsloses Live-Videostreaming als auch, bei Bedarf, sofortigen Zugriff auf HD-Bilder (1080p), unabhängig von der verfügbaren Bandbreite. Über die Video Security-App erhalten Anwender von ihrem mobilen Gerät aus jederzeit und überall Zugang zur Kamerasteuerung sowie zu Live-Videostreams und HD-Bildern. Außerdem können die Anwender sofort die richtigen Videodaten von stundenlangen Aufzeichnungen abrufen.

Darüber hinaus stellt Bosch Einbruchmeldesysteme vor. Die B-Series-Bedieneinheiten der Einbruchmeldeanlagen ermöglichen die bequeme Überwachung von Wohnhäusern und kleinen Unternehmen. Den Anwendern bieten diese flexiblen Bedieneinheiten eine maßgeschneiderte Sicherheitslösung und Fernsteuerung über Smartphones und Tablets. Die B-Series-Bedieneinheiten können für die Überwachung einzelner Räume oder bis zu vier verschiedener Bereiche eines Hauses oder einer Gewerbeimmobilie programmiert werden. So können gezielt bestimmte Bereiche wie Gästezimmer, Wintergärten, Küchen oder frei stehende Garagen scharf oder unscharf geschaltet werden, ohne dass das Einfluss auf die übrigen Räumlichkeiten hat. Die Bedieneinheiten kontrollieren, dass keine Fenster oder Türen offenstehen, überwachen Rauchmelder, aktivieren Panikschlösser oder Ähnliches und übernehmen andere Leistungen, mit denen die Sicherheit von Wohn- und Gewerbeimmobilen gewährleistet wird. Die Remote Security Control-App unterstützt die Bedienung der Systeme mit iOS- oder Android-Geräten. Mit einem tragbaren Gerät können Anwender über eine Handyverbindung, per Internet oder über ein lokales WLAN-Netzwerk Systeme scharf oder unscharf schalten, den Anlagenstatus kontrollieren und die überwachten Geräte steuern. Meldungen über Ereignisse – beispielsweise Alarme oder sonstige Warnhinweise – können außerdem direkt an das Mobiltelefon gesandt werden, sodass Eigentümer auch unterwegs stets auf dem Laufenden über den Status ihrer Immobilien sind.

Bosch stellt außerdem den Z-Wave Home Control Gateway vor. Diese Lösung bietet Anwendern Home-Automation und Fernüberwachungsfunktionen, indem sie die Verbindung von B-Series-Bedieneinheiten von Bosch mit Z-Wave-Geräten wie Lichtsteuerungen, Türschlössern, Temperatursensoren, IP-Kameras und so weiter ermöglicht. Bei entsprechender Programmierung kann das Sicherheitssystem automatisch scharf schalten, wenn eine Außentür abgeschlossen wird, beziehungsweise unscharf schalten, wenn die Tür aufgeschlossen wird. Durch Antippen einer „nicht zu Hause“-Schaltfläche auf einem Smartphone können Anwender bei Verlassen ihres Hauses veranlassen, dass die Türen abgeschlossen werden, das Sicherheitssystem scharf schaltet, die Innenbeleuchtung ausgeschaltet und das Thermostat energie- und kostensparend eingestellt wird. Das sind nur einige Beispiele, welche Optionen für eine einfache Gebäudeüberwachung zur Verfügung stehen. Dank des intuitiven Assistenten ist es für Systemintegratoren ein Leichtes, ereignis- oder zeitgesteuerte Automation einzurichten, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten ist. Über eine Web-Schnittstelle können Anwender per iOS oder Android-Smartphone oder mit einem anderen internetfähigen Gerät auf ein System-Dashboard und die Gebäudeüberwachung zugreifen.

Smarte Mobilitätslösungen: mehr Sicherheit und Komfort auf den Straßen
Vor zwanzig Jahren hat das Internet den Computer revolutioniert – und in den kommenden Jahren wird es die Automobilwelt revolutionieren. Bosch zeigt auf der CES, wie das Unternehmen das Auto zum aktiven Teil des Internets macht und Autofahrern so zahlreiche Vorteile bietet. Dazu verfügt Bosch bereits über umfassendes Know-how in allen wichtigen Bereichen. Das Unternehmen bietet Hardware, die eine Verbindung zur Außenwelt herstellt, sowie eine flexible Basissoftwaresuite, die Dienstleister und Anwender zusammenbringt, und zahlreiche damit verbundene Leistungen.

Die Connectivity Control Unit (CCU) von Bosch ist das Gerät, das alle intelligenten Lösungen des Unternehmens möglich macht. Diese Box ist mit dem Bordnetz des Fahrzeugs verbunden und enthält ein GMS-Modul für Kommunikationszwecke. Außerdem ist es in der Regel mit einem GPS-Modul ausgestattet, das Informationen zur aktuellen Position zur Verfügung stellt, die für viele Services benötigt werden. Bosch bietet die CCU in verschiedenen Konfigurationen für die Anwendung in PKW, LKW oder Motorrädern an. Schätzungen von Bosch zufolge werden bereits 2016 alle neuen Nutzfahrzeuge für den Fernverkehr in Europa und den USA mit einer Netzwerklösung angeboten werden.

Das 100-prozentige Tochterunternehmen Bosch Software Innovations bietet eine modulare Softwaresuite an, die flexibel eingesetzt werden kann. Diese dient beispielsweise seit 2011 als Grundlage für eine vernetzte und benutzerfreundliche Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Singapur sowie seit 2013 für einen Flottenmanagementdienst in Deutschland. Ab 2015 wird die Softwaresuite als Plattform für ein individuelles, intermodales Transportkonzept in Stuttgart genutzt.

Die neuen Telematik-Dienstleistungen von Bosch sorgen für größere Transparenz und einen besseren Überblick für Flottenbetreiber. Fahrt- und Leistungsinformationen werden über die Schnittstelle für das On-Board-Diagnosesystem (OBD) des Fahrzeugs zur Datenanalyse an Bosch übermittelt. Der Flottenbetreiber kann die ausgewerteten Daten nutzen, um beispielsweise Betriebs- und Wartungszeiten zu optimieren. Dienstleistungen wie ein elektronisches Fahrtenbuch und ein Diebstahlwarnsystem stehen dank der eingebauten GPS-Fahrzeugortung ebenfalls zur Verfügung. So werden die Gesamtkosten des Fahrzeugs gesenkt.

Das integrierte Notrufsystem eCall ist ein echter Lebensretter. Stellt das System fest, dass das Fahrzeug an einem Unfall beteiligt war, schickt es diese Informationen an das rund um die Uhr besetzte Communication Center von Bosch. Die vielsprachigen Mitarbeiter des Communication Center setzen sich mit dem Fahrer in Verbindung und benachrichtigen bei Bedarf Polizei sowie Rettungsdienst.

Bosch treibt Vernetzung in Werkstätten voran
Vernetzung endet nicht, wenn das Auto zum Service oder zur Reparatur in die Werkstatt muss. Die Fahrzeugelektronik wird immer leistungsfähiger und komplexer. Bosch hat daher für Werkstätten eine Lösung, bestimmte Fahrzeugdaten online abzurufen, die bei der Fehlerdiagnose und Reparatur helfen. Das Diagnosesystem „Flex Inspect“ von Bosch kann automatisch den Fehlerspeicher auslesen sowie die Batterie, den Reifendruck und die Fahrwerksgeometrie überprüfen. Ein Kundenberater kann anhand dieser Daten direkt etwaige notwendige Reparaturen mit dem Fahrer besprechen. Mechaniker können während der Reparaturarbeiten auf Augmented-Reality-Technologie zurückgreifen. Wird der Diagnose-Tablet-Computer auf den Motorraum gerichtet, werden über dem Bild einschlägige Informationen wie Reparaturanleitungen und notwendige Werkzeuge eingeblendet. Zeitaufwändiges Nachschlagen in Handbüchern entfällt somit. Selbst Bauteile hinter Verkleidungen oder hinter dem Dashboard können dreidimensional dargestellt werden. Fehlerdiagnose und Reparaturarbeiten waren noch nie so einfach.

Neue Displaytechniken und eine attraktive Lösung zur Integration von Smartphones
Neue vernetzte Dienstleistungen führen dazu, dass immer mehr Informationen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig muss die Ablenkung des Fahrers minimiert werden. Bosch präsentiert auf der CES technische Lösungen, die dabei helfen, Informationen zu priorisieren und auf sehr intuitive Weise darzustellen. Displaybasierte Kombi-Instrumente stellen einen besonders attraktiven Ansatz dar. Sie lösen herkömmliche Anzeigen ab und stellen die gesamten Instrumenten-, Navigations- und Multimediainformationen im Blickfeld des Fahrers dar. Je nach Situation und Bedürfnissen des Fahrers stehen verschiedene Layouts zur Verfügung. Mit dem BMW i8 und dem Audi TT werden bereits zwei solcher Bosch-Lösungen für vollkommen displaybasierte Kombi-Instrumente in Serie gefertigt, weitere Projekte werden folgen. Das Combiner-Head-up-Display ist eine weitere kostengünstige Lösung von Bosch. Das System projiziert die Informationen nicht auf die Windschutzscheibe, sondern auf eine kleine spezielle Kunststoffscheibe darunter. Die erzeugte Darstellung wird so über die Szenerie außerhalb des Autos gelegt, dass beides in einem Abstand von etwa zwei Metern vor dem Fahrzeug miteinander zu verschmelzen scheint. Dieses System kommt seit 2014 in verschiedenen Fahrzeugen der BMW Group zum Einsatz.

Die Vernetzung mit der Außenwelt wird zurzeit hauptsächlich mithilfe von Smartphones erreicht. Bosch bietet mit mySPIN eine überaus attraktive Möglichkeit zur Integration Android- und iOS-basierter Geräte an. mySPIN stellt eine Verbindung zwischen Gerät und Fahrzeug her und gewährleistet eine sichere und zuverlässigere Bedienung der Apps im Auto. Andere Infotainment-Systeme, die bei Bosch auf der CES zu sehen sind, bieten natürliche Spracheingabe oder ein Navigationssystem, das mit Echtzeit-Verkehrsinformationen eine proaktive Fahrstrategie unterstützt. Die Bosch-Tochter ESCRYPT stellt eine Lösung für sichere drahtlose Softwareupdates vor, mit der die neuen Assistenz- und Komfortfunktionen aktuell gehalten werden.

Assistiertes Fahren und eBike-Fahrten im Vehicle Intelligence Marketplace
Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch, automatisiert und vernetzt. Bosch präsentiert im Außenbereich des Vehicle Intelligence Marketplace Innovationen, die uns einen Schritt näher zum automatisierten Fahren bringen. Ein Demonstrationsfahrzeug mit dem Stauassistenten von Bosch zeigt, dass selbstgesteuertes Fahren bei dichtem Verkehr Wirklichkeit geworden ist. Das Auto kann innerhalb seiner Spur völlig selbstständig bremsen, beschleunigen und lenken. Der Fahrer muss das Fahrzeug noch überwachen, aber wird deutlich entlastet. Besucher können außerdem auf einem besonderen Parcours eBikes verschiedener Marken testen, in denen eBike-Antriebe von Bosch verbaut sind. Außerdem erhalten sie einen Überblick über die unterschiedlichen Sensor-Technologien und das breite Portfolio an Lösungen für Elektromobilität von Bosch – von eBikes und eScootern bis hin zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Smarte Geräte, Software und Sensoren ermöglichen das Internet der Dinge
Bosch ist der weltweite Marktführer im Bereich der mikroelektromechanischen Sensoren (MEMS), einer Schlüsseltechnik für die Vernetzung von Dingen im Internet. Bereits jedes zweite Smartphone auf der Welt arbeitet mit Sensoren von Bosch. Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Produktion, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Die nächste Stufe der technischen Evolution sind intelligente Sensoren. Diese sind mit einer Funkschnittstelle und einem Mikrocontroller ausgestattet. Damit können die Sensoren relevante Daten über das Internet übertragen, beispielsweise auf mobile Endgeräte. Die Software-Integration ist entscheidend für die nächste Verbreitungswelle der Mikromechanik, die bereits für verschiedene Anwendungen in der Auto- und Konsumelektronik zum Einsatz kommt.

Alle Gegenstände können mit Sensoren und WLAN-Geräten ausgerüstet werden und eine jeweils eigene Webadresse für den Datenaustausch zugewiesen bekommen. Diese Vernetzung ist die Voraussetzung für das Internet der Dinge, die Voraussetzung dafür, dass vernetztes Leben entsteht. Bosch bietet Sensoren für viele unterschiedliche Zwecke in der Automobil- und Konsumelektronik. Jedes zweite Smartphone weltweit arbeitet mit den feinen Fühlern von Bosch. Bosch Sensortec wird auf der CES 2015 einen neuen, multifunktionalen Sensor vorstellen, der vier Messgrößen umfasst und damit für eine Reihe neuer Anwendungen bei Konsumelektronik und Verschleißteilen und im Internet der Dinge geeignet ist. Damit reagiert das Unternehmen auf den technischen Trend hin zu mehr Messgrößen und mehr Intelligenz. Die Bosch-Marke Akustica wird außerdem einen Einblick in ihr Angebot an leistungsstarken HD-Voice-Mikrofonen gewähren.

Ziel ist es, nicht Rohdaten ins Internet zu übertragen, sondern nur die relevanten Informationen. Diese lokale Datenaufbereitung braucht jedoch System-Know-how, wie es Bosch in besonderer Weise mitbringt. Über die Sensoren jedoch lässt sich noch mehr vernetzen – nämlich praktisch alles mit allem. So können auch bisher „elektronikfreie Dinge“ wie Türen oder Fenster ihre Zustände ins Web übermitteln. Erst die Mikromechanik ermöglicht das Internet der Dinge. Dafür will Bosch mit der neuen Gesellschaft Bosch Connected Devices and Solutions GmbH neue Lösungen entwickeln. Dieses Unternehmen konzentriert sich auf die Segmente Smart Home, Transport, Logistik, Verkehr, Smart Activity und Industrie 4.0.

Eine neue Qualität des Aufladens: Bosch Wireless Charging System
Bosch ist der weltweit erste Anbieter, der die Vorteile der induktiven Energieübertragung im Bereich der Akku-Werkzeuge nutzbar macht. Mit dem Wireless Charging System präsentiert Bosch neue Möglichkeiten, die Arbeit mit kabellosen Geräten effizient, kostengünstig und zeitsparend zu gestalten. Die Technologie basiert auf kontaktloser Energieübertragung, die man zum Beispiel von elektrischen Zahnbürsten und seit Kurzem auch für das Laden von Smartphones kennt. Mithilfe einer Spule wird im Sender ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Der Empfänger enthält ebenfalls eine Spule, die von dem magnetischen Wechselfeld durchdrungen wird. So wird eine Spannung induziert und ein Stromfluss erzeugt. Konkret bedeutet das für das Wireless Charging System von Bosch: Das Ladegerät sendet ein magnetisches Feld aus, das vom Akku empfangen und in Ladestrom umgewandelt wird. Um gleiche Ladezeiten wie bei gängigen Ladegeräten für Elektrowerkzeuge zu erzielen, ist die übertragene Leistung mehr als 50 Mal größer als bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten (ein Watt).

3-D-Drucker für kreative und funktionale Zwecke
Die Bosch-Marke Dremel stellt mit dem Dremel 3D Idea Builder den benutzerfreundlichsten 3-D-Drucker vor, der im Markt erhältlich ist. Der Idea Builder erweitert das Dremel-Portfolio an vielseitigen Werkzeugsystemen um ein zusätzliches, qualitativ hochwertiges und einfach zu bedienendes Werkzeug, mit der Anwender ihre eigenen kreativen Ideen umsetzen können. Dremel wird im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Autodesk kostenlose, druckfähige 3-D-Modelle und einfache Designwerkzeuge zur Verfügung stellen und gleichzeitig auf www.Dremel3D.com weitere neue Designwerkzeuge veröffentlichen, um die Anwender während des gesamten Entwicklungsprozesses zu begleiten.

Übersicht Bosch auf der CES

5. Januar 2015, 08:00 Uhr PDT
Bosch-Pressekonferenz
mit Dr. Werner Struth
Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH
Mandalay Bay South Convention Center, Level 2, Ballroom F

6.–9. Januar 2015

Bosch-Messestand 71032
Sands Expo, Smart Home Marketplace

Bosch Outdoor Experience
Bosch eMobility World
Bosch eBike-Parcours
Bosch Fahrerassistenzsysteme erleben auf den Straßen von Las Vegas
Las Vegas Convention Center, Vehicle Intelligent Marketplace (Gold Lot, Nähe North Hall)

6. Januar, 15:30–16:30 Uhr PDT
Podiumsdiskussion „Getting to Low Power and Maximum Functionality through
Sensor Fusion“ mit Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer Bosch Sensortec
Venetian Hotel, Level 1, Konferenzraum Marco Polo 702

7. Januar, 11:00–12:00 Uhr PDT
Keynote Podiumsdiskussion “Fast Innovation: Disrupt or Be Disrupted”
mit Dr. Werner Struth, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH,
und u.a. John Chambers, Chairman und CEO von Cisco
Theater of the Westgate Hotel (vormals LVH Hotel)

7. Januar, 11:30–12:30 Uhr PDT
Podiumsdiskussion „Obstacles on the Road to Self-Driving Cars“ mit
Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH
Las Vegas Convention Center, North Hall, Konferenzraum N261

7. Januar, 13:00–14:00 Uhr PDT
Podiumsdiskussion „Evolution of the Smart Home“ mit
Dr. Rainer Kallenbach, Geschäftsführer Bosch Software Innovations
Venetian Hotel, Level 1, Raum Casanova 605

7. Januar, 15:30–16:30 Uhr PDT
Podiumsdiskussion „Eye on Automotive Technology“ mit
Jim Fish, Bosch Automotive Service Solutions
Las Vegas Convention Center, North Hall, Konferenzraum N261

Journalistenkontakte:
Christian Hoenicke, Telefon: +49 711 811-6285
Stephan Kraus, Telefon: +49 711 811-6286

Weitere Informationen finden Sie hier.

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  • 18. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 19

Änderungen in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

  • Wolf-Henning Scheider verlässt das Unternehmen zum 31.03.2015 und wird vom 01.07.2015 an Vorsitzender der Geschäftsführung der MAHLE GmbH
  • Dr. Rolf Bulander leitet vom 01.04.2015 an den Unternehmensbereich Mobility Solutions und verantwortet unverändert die Geschäftsbereiche Diesel Systems, Gasoline Systems, Starter Motors and Generators sowie die Zentralfunktion Qualität. Zusätzlich übernimmt er den Bereich Electrical Drives
  • Dr. Markus Heyn wird mit Wirkung zum 01.04.2015 in die Geschäftsführung berufen und übernimmt die Zuständigkeiten für den Verkauf Kraftfahrzeug- Erstausrüstung, die Zentralfunktion Marketing und Verkauf sowie für den Geschäftsbereich Automotive Aftermarket und die Tochtergesellschaften ETAS GmbH und Bosch Engineering GmbH
  • Dr. Dirk Hoheisel verantwortet wie bisher die Geschäftsbereiche Chassis Systems Control, Car Multimedia, Automotive Electronics sowie die Systemintegration Kraftfahrzeugtechnik und übernimmt vom 01.04.2015 an zusätzlich die Zuständigkeit für den Bereich Automotive Steering
Stuttgart – Wolf-Henning Scheider (52) verlässt die Bosch-Gruppe zum 31.03.2015 und wechselt zur MAHLE GmbH. Dort wird er vom 01.07.2015 an den Vorsitz der Geschäftsführung übernehmen. Bosch und MAHLE haben seit Jahren eine enge geschäftliche Beziehung und betreiben seit 2008 das Gemeinschaftsunternehmen Bosch Mahle Turbosystems zur Entwicklung und Produktion von Abgasturboladern. Scheider ist seit 2010 Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Sprecher des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik.

Gesellschafter und Aufsichtsrat danken Scheider für seine langjährige und sehr erfolgreiche Tätigkeit in verschiedenen Funktionen für die Robert Bosch GmbH. So war Scheider im Lauf seiner Karriere bei Bosch unter anderem Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Car Multimedia und hatte von 2006 bis 2010 den Vorsitz des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Gasoline Systems inne.

Vom 01.04.2015 an übernimmt Dr. Rolf Bulander (56) die Verantwortung für den Unternehmensbereich Mobility Solutions. Operativ verantwortet Bulander unverändert die Geschäftsbereiche Diesel Systems, Gasoline Systems, Starter Motors and Generators sowie die Zentralfunktion Qualität. Zusätzlich verantwortet er künftig den Bereich Electrical Drives. Der promovierte Maschinenbauer ist bereits seit 26 Jahren im Unternehmen und wurde 2013 in die Geschäftsführung berufen. Davor war Bulander Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Gasoline Systems.

Zum gleichen Zeitpunkt wird Dr. Markus Heyn (50) neuer Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Das hat der Aufsichtsrat auf Vorschlag der Gesellschafter beschlossen. Seine künftigen Zuständigkeiten umfassen den Verkauf Kraftfahrzeug-Erstausrüstung und den Bereich Marketing und Verkauf. Zudem ist er für den Geschäftsbereich Automotive Aftermarket sowie die Tochtergesellschaften ETAS GmbH und Bosch Engineering GmbH zuständig. Der promovierte Maschinenbauer ist seit 1999 für Bosch tätig und war zuletzt Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Diesel Systems.

Im Zuge der Neuordnung wird Dr. Dirk Hoheisel (56) neben seinen bisherigen Zuständigkeiten für die Geschäftsbereiche Chassis Systems Control, Car Multimedia, Automotive Electronics zusätzlich den neuen Bereich Automotive Steering übernehmen. Dies ist von der noch ausstehenden Entscheidung der Kartellbehörden in Bezug auf die vollständige Übernahme der ZF Lenksysteme GmbH abhängig. Zudem ist Hoheisel weiterhin für die Systemintegration Kraftfahrzeugtechnik zuständig. Der promovierte Elektrotechniker ist bereits seit 2012 Mitglied der Geschäftsführung. Vorher war er Mitglied der Bereichsvorstände der Geschäftsbereiche Car Multimedia und Chassis Systems Control.

Gesellschafter und Aufsichtsrat wünschen Dr. Rolf Bulander, Dr. Markus Heyn und Dr. Dirk Hoheisel viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben.

Links zu den Lebensläufen und Fotos der Geschäftsführer:
Dr. Rolf Bulander
Dr. Markus Heyn
Dr. Dirk Hoheisel
Wolf-Henning Scheider
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  • 16. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
  • Bilder: 4

Forschungsprojekt unter Leitung von Bosch IT-gestützte Stabilisierung vernetzter Logistiksysteme Echtzeitdaten aus Produktion und Logistik als Entscheidungshilfe

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Projekt ProveIT
  • Entwicklung einer Software-Plattform als Entscheidungsgrundlage für manuelle Eingriffe in vernetzte Logistiksysteme
  • Ziel: wirtschaftlich optimierte und stabile Lieferketten
Stuttgart – Industrie und Handel sind mehr denn je darauf angewiesen, dass logistische Prozesse zuverlässig funktionieren. In der Praxis unterliegen Lieferketten allerdings vielfältigen Herausforderungen wie beispielsweise Staus, technischen Störungen, nicht bereitgestellten Waren oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen. Manuelle Korrekturen sind dann notwendig. Im Projekt ProveIT („Production plan based recovery of vehicle routing plans within integrated transport networks“) schaffen Forscher jetzt die Grundlage für objektiv geprüfte und verlässliche Eingriffe in vernetzte Logistiksysteme. Sie entwickeln eine IT-Plattform, die Disponenten dabei unterstützen soll, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Ziel sind wirtschaftlich optimierte und stabile Lieferketten, die nicht durch falsche Eingriffe und Reaktionen aus dem Takt geraten. Das Forschungsprojekt unter der Leitung der Robert Bosch GmbH wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit 2,8 Millionen Euro gefördert.

Schmetterlingseffekt in der Logistikkette
Noch fehlt der Logistikbranche ein solches Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung. Lieferketten werden immer komplexer, sind geographisch weit gespannt und eng getaktet. Jede Störung, aber auch jede Reaktion auf diese Störung, überträgt sich auf das gesamte Netzwerk. Ohne verlässliche Datenbasis und leistungsfähige IT-Plattform können zuständige Mitarbeiter kaum einschätzen, welche Korrekturen sinnvoll sind. Die ProveIT-Plattform wird Disponenten notwendige Informationen liefern, um auf Störungen angemessen reagieren zu können. Zudem zielt die Plattform darauf ab, gestörte Transportnetzwerke schnell in den Soll-Zustand zurückzuführen. Stabile Logistiknetzwerke sind außerdem elementarer Bestandteil einer vernetzten Industrie („Industrie 4.0“).

Informationen aus der Produktion einbeziehen
Das Projektteam nutzt eine Reihe bekannter Technologien wie zum Beispiel die Verfolgung von Fahrzeugen mittels GPS oder Software zur Transportplanung. Neu ist, dass auch Informationen aus der Produktion einfließen werden: Wie dringend braucht zum Beispiel das Empfangswerk eines Automobilherstellers das bestellte Material? Geht es darum, das Lager aufzufüllen, oder ist die Produktion auf die Lieferung dringend angewiesen? Auch Daten zum Absatz von Produkten oder zur Verkehrslage („Big Data“) können von der Plattform einbezogen werden. Die ProveIT-Plattform wird all diese Informationen bündeln. Den Nutzern, Unternehmen als auch Logistikdienstleistern, wird sie verschiedene Dienste bieten, um logistische Prozesse zu planen und zu steuern. Weichen beispielsweise Ist- und Plandaten voneinander ab, wird die Plattform den Nutzer warnen und ihm geeignete Reaktionen aufzeigen. Die Reaktionsoptionen werden die Auswirkungen auf das gesamte Transportnetzwerk berücksichtigen. Aktionen werden somit nicht einzeln betrachtet, sondern in ihrem komplexen Zusammenhang. Damit die Plattform Echtzeitdaten wie zum Beispiel die Fahrzeugposition oder den Ablieferstatus berücksichtigen kann, wird eine Applikation für mobile Endgeräte von Lkw-Fahrern entwickelt.

Partner aus Industrie, IT-Entwicklung und Forschung
Das Projektkonsortium vereint alle Kompetenzen, die für die Entwicklung und den Betrieb der ProveIT-Plattform nötig sind. Die Robert Bosch GmbH leitet das Projekt und ist, wie auch die ZF Friedrichshafen AG, industrieller Anwender der Plattform. Der Logistikdienstleister Geis übernimmt die operative Transportplanung und Umsetzung. LOCOM und PTV als IT-Anbieter entwickeln die Systemlösungen zur Transportplanung und -steuerung. Das Forschungszentrum Informatik (FZI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verantwortet die Komponenten für das Abweichungs- und Störungsmanagement. Für das Gesamtkonzept und den wissenschaftlichen Ansatz ist das Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) am KIT verantwortlich. Im ersten Schritt baut das Konsortium eine gemeinsame Systemarchitektur auf, die dann anschließend im Pilotbetrieb getestet und weiterentwickelt wird.

Effizientere Logistik
Von ProveIT werden nicht nur Industrieunternehmen und ihre Lieferanten profitieren, sondern auch der Handel und Transportdienstleister. Das Projekt stärkt die taktische Ebene, indem es Logistiksysteme bei Störungen wieder stabilisiert und in die ursprüngliche Planung zurückführt. Das macht Lieferketten wirtschaftlicher: Die Projektpartner erwarten, dass ProveIT Transportleistungen bei gleichbleibenden Transportvolumen um fünf Prozent reduzieren kann – mit entsprechenden Energie-, Kosten- und CO2-Einsparungen. Das Projekt läuft bis zum Herbst 2016.

Die Beteiligten:
Robert Bosch GmbH
ZF Friedrichshafen AG
Geis Transport und Logistik GmbH
LOCOM Software GmbH
PTV Planung Transport Verkehr AG
Forschungszentrum Informatik (FZI) am Karlsruher Institut für Technologie
Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
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  • 16. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Weihnachten 2014 – Hightech-Geschenke hoch im Kurs Feine Fühler von Bosch unterm Weihnachtsbaum Sensoren als elektronische „Sinnesorgane“

  • Neu und begehrt: Fitness-Armbänder
  • Jeder vierte Deutsche plant Kauf von Tablets
  • Bosch ist Weltmarktführer bei mikromechanischen Sensoren
        Hightech an Heiligabend: Viele Deutsche bekommen zu Weihnachten
        Smartphones oder Tablets geschenkt. Damit halten faszinierende
        Sensoren Einzug in den Alltag – Bosch stattet viele der begehrten
        Geräte mit winzigen „Sinnesorganen“ aus.


Stuttgart – Wird an Heiligabend das Geschenkpapier aufgerissen, kommt häufig moderne Elektronik zum Vorschein. Etwa ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) plant, ein Smartphone zu kaufen oder zu verschenken. Ein ebenso großer Teil möchte ein Tablet kaufen oder verschenken. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes BITKOM gezeigt. Eingebaut in die Geräte kommen einige der empfindlichsten Messgeräte der Welt ins Haus: Winzige Sensoren ermitteln die Lage von Handys und Tablets, die daraufhin ihr Bild in die richtige Lage drehen.

Kleiner als ein Atomdurchmesser
Die feinen Fühler im Inneren der nur wenige Millimeter großen Sensoren (MEMS-Sensoren, mikro-elektro-mechanische Systeme) sind aus Silizium gefertigt. Die darin geschaffenen beweglichen Strukturen sind nur wenige tausendstel Millimeter klein. Wird ein solcher Sensor bewegt, entsteht ein feiner elektrischer Strom, der Auskunft über Raumlage, Erdmagnetfeld oder Beschleunigung gibt – alles Informationen, mit denen sich Handys und Tablets steuern und bedienen lassen. Diese intuitive Bedienung macht einen Großteil ihrer Faszination aus.

Die feinsten gemessenen Bewegungen in den Sensoren liegen im Bereich eines Atomdurchmessers. Bosch ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Sensoren, rund drei Millionen werden täglich gefertigt, in etwa jedem zweiten Smartphone weltweit sind sie verbaut.

Neu auf der Liste der beliebtesten Hightech-Geräte sind der BITKOM-Umfrage zufolge Fitnesstracker. 16 Prozent der Bundesbürger wollen demnach ein solches Fitnessarmband verschenken oder anschaffen. Diese Geräte sind erstmals unter den beliebtesten Hightech-Geschenken. Auch hier kommen MEMS-Sensoren zum Einsatz, etwa wenn die Erschütterungen beim Joggen in ein Bewegungsprofil umgesetzt werden.

Weltrekord-Sensor
Damit alle diese Geräte möglichst lange laufen, hat Bosch einen Weltrekord aufgestellt und die weltweit kleinste und stromsparendste Sensoreinheit namens BMI160 gebaut. In dem mit 2,5 × 3,0 × 0,8 Millimeter winzigen Gehäuse finden sich unter anderem ein Beschleunigungs- und ein Drehratensensor (Gyroskop). Der Sensor misst die Raumlage von Handys mit großer Genauigkeit. Weitere Geräte, die von Sensoren profitieren, sind Fern- und Spielesteuerungen, Smart Glasses oder Head-Mounted-Displays. Letztere werden wie eine Skibrille aufgesetzt und zeigen ihrem Träger zum Beispiel einen virtuellen Raum – wird der Kopf bewegt, bewegt sich das Bild entsprechend mit.

Bisherige Sensoren verlangen mobilen Geräten oft viel Strom ab. Wenn sich der Beschleunigungssensor und das Gyroskop des BMI160 in vollem Betriebsmodus befinden, beträgt der typische Stromverbrauch nur noch 950 Mikroampere – das ist weniger als die Hälfte des Marktstandards und bedeutet Weltrekord.

„Daher kann unser Chip nun den ganzen Tag im Handy laufen. Er muss zwischendurch nicht mehr abgestellt werden, um den Akku des Smartphones zu schonen“, sagt Torsten Ohms, der für diese Chipentwicklung bei Bosch Sensortec verantwortlich ist. Eine der Anwendungen: Das Handy erfasst mit den Sensoren alle Aktivitäten des Nutzers und teilt ihm am Ende des Tages mit, wie viel Energie er auf seinen Wegen zur Arbeit, im Büro, treppauf und treppab verbraucht hat. „Wer abnehmen möchte, kann zum Beispiel sein Abendessen nach dem Kalorienverbrauch des Tages auswählen“, sagt Ohms. Schon gleich nach Weihnachten mag dies eine besonders begehrte Anwendung der neuen Hightech-Geschenke sein.

Sensoren auf der CES 2015
Auch auf der Consumer Electronics Show vom 05. bis zum 09. Januar 2015 in Las Vegas zeigt Bosch smarte Sensoren, die intelligente Lösungen für eine vernetzte Welt ermöglichen, um das Leben komfortabler, effizienter und sicherer zu gestalten.

Internet:
Link zur BITKOM-Studie:
http://bit.ly/1s1tAAS
Hintergrund zum Weltrekord-Sensor:
http://bit.ly/1z0AE6V
Hintergrund zu MEMS-Sensoren:
http://bit.ly/1zlVno7
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  • 11. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Offene Software-Plattform für das Smart Home ABB, Bosch und Cisco vereinbaren Joint Venture Aufbau eines Business Ecosystem mit Geräteherstellern

  • Neue Software-Plattform erlaubt einfachen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Geräten und ermöglicht zahlreiche neue Dienstleistungen
  • Partnerorganisation offen für alle Gerätehersteller und Serviceanbieter
Mannheim/Stuttgart/München – ABB, Bosch und Cisco wollen ein internationales Gemeinschaftsunternehmen gründen, das eine offene Software-Plattform für das vernetzte Haus – das so genannte Smart Home – entwickeln und betreiben soll. Eine entsprechende Gesellschaftervereinbarung haben die Unternehmen am 27. November 2014 unterzeichnet. Sitz des Joint Ventures soll in Deutschland sein. Die Gründung steht unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen. Die beteiligten Unternehmen erwarten, dass das Gemeinschaftsunternehmen Anfang 2015 seine Tätigkeit aufnehmen kann.

Für ein Smart Home ist es entscheidend, dass möglichst viele Geräte und Anlagen im Haushalt, zum Beispiel Waschmaschine, Heizung, Beleuchtung und Jalousien, einfach und sicher Informationen untereinander sowie mit Smartphones und Tablets austauschen können. Das Joint Venture von ABB, Bosch und Cisco hat zum Ziel, eine offene Software-Plattform zu entwickeln und zu betreiben, um diesen einfachen Datenaustausch zwischen Geräten von unterschiedlichen Herstellern zu ermöglichen. Nutzer müssen sich damit künftig keine Gedanken mehr über unterschiedliche Technologien machen, um ihre elektrischen und elektronischen Geräte zuhause zu steuern. Die neue Software-Plattform soll zudem die Bereitstellung einer Vielzahl von Dienstleistungen zu den Geräten ermöglichen, so zum Beispiel in den Bereichen Energiemanagement, Sicherheitstechnik sowie Unterhaltung. Das ermöglicht neue Geschäftsmodelle: So können etwa Software-Entwickler die unterschiedlichsten Apps für diese Einsatzfelder programmieren.

Zusätzlich zur Entwicklung und zum Betrieb der Software-Plattform wollen die Unternehmen Anbietern aus den Bereichen Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Heimautomatisierung und Internet-Dienstleistungen die Mitarbeit in einem Business Ecosystem ermöglichen. Dieses Business Ecosystem soll die Zusammenarbeit erleichtern und unterschiedliche Nutzeranforderungen in die Entwicklung der Software-Plattform mit einbeziehen.

Über Bosch
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Über ABB
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von 3,37 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 145.000 Mitarbeiter.

Über Cisco:
Cisco (NASDAQ: CSCO), der weltweit führende IT-Anbieter, hilft Unternehmen dabei, schon heute die Geschäftschancen von morgen zu nutzen. Durch die Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen entstehen unvergleichliche Möglichkeiten. Aktuelle Informationen zu Cisco finden Sie unter
http://www.cisco.com/web/DE/presse/index.html
http://gblogs.cisco.com/de
http://www.facebook.com/CiscoGermany
https://twitter.com/#!/cisco_germany.

Cisco, Cisco Systems und das Cisco Systems-Logo sind eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Verwendung des Wortes "Partner" bedeutet nicht, dass eine Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen Unternehmen besteht. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.

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  • 01. Dezember 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Geschäftsbereich Packaging Technology: Bosch und Klenzaids planen Gemeinschaftsunternehmen in Indien Ausbau der Aktivitäten im Pharmasektor

  • Joint Venture soll rund 380 Mitarbeiter beschäftigen
  • Ideale gegenseitige Ergänzung des jeweiligen Produktangebotes
  • Stärkung der internationalen Position vor allem bei flüssigen Pharmazeutika
Mumbai / Waiblingen. Der Prozess- und Verpackungsspezialist Bosch Packaging Technology und Klenzaids Contamination Controls Pvt. Ltd. planen ein Gemeinschaftsunternehmen in Indien. Am 28. November 2014 unterzeichneten beide Unternehmen entsprechende Verträge. Es ist geplant, dass Bosch mit 49 Prozent bei Klenzaids einsteigt. Klenzaids ist inhabergeführt und stellt Prozess-, Verpackungs- und Reinraumtechnik für die internationale Pharmaindustrie her. Beide Partner möchten mit dem Joint Venture ihre internationale Position stärken, vor allem bei flüssigen Pharmazeutika und Verpackungsmaschinen für Reinraumbedingungen. In allen Bereichen ergänzen sich die Angebote von Klenzaids und Bosch Packaging Technology. Vor allem dem in Indien steigenden Kundenbedürfnis nach kompletten Linien aus einer Hand kämen beide Unternehmen noch besser nach. Klenzaids mit Sitz in Mumbai erzielte 2013 einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro und beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter. Bosch Packaging Technology ist in Indien bereits mit einem Standort in Verna (Bundesstaat Goa) vertreten. Weltweit erzielte die Bosch-Verpackungssparte im letzten Jahr einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro und beschäftigt rund 5 600 Mitarbeiter. Das künftige Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Hauptsitz in Mumbai haben und voraussichtlich rund 380 Mitarbeiter beschäftigen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Der Preis für die von Bosch erworbenen Anteile wurde nicht bekanntgegeben.

Besseres Angebot für Kunden in Indien
Durch das Gemeinschaftsunternehmen entstehen vor allem für indische Kunden erhebliche Vorteile: Klenzaids kann seine Kompetenzen in der Reinraum- und Prozesstechnik sowie bei Peripherieanlagen einbringen, Bosch seine Stärken bei innovativer Abfülltechnik. Klenzaids liefert an Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor neben Anlagen, Systemen und Zubehör auch sogenannte Turnkey-Lösungen. Hierbei handelt es sich um Gebäude und Anlagen, mit denen Kunden sofort nach Fertig- oder Aufstellung ihr jeweiliges Produkt verarbeiten und verpacken können. Hierzu zählen auch Labore für den Einsatz im Bereich der Biosicherheit mit höchster Schutzklasse.

Profitables Wachstum und Werteorientierung
Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, sagte: „Wir arbeiten schon lange vertrauensvoll mit Klenzaids zusammen. Das Unternehmen ist bekannt als Arbeitgeber von exzellenten Mitarbeitern und als Anbieter von qualitativ hochwertigen Produkten und Services. Ich freue mich sehr über eine gemeinsame Zukunft.“ Hamish Shahani, Vorsitzender der Geschäftsführung von Klenzaids, ergänzte: „Mit gebündelten Kräften und Ressourcen verschaffen wir uns im aufstrebenden indischen Markt eine stärkere Ausgangslage. Bosch und Klenzaids haben trotz unterschiedlicher regionaler Wurzeln viele Gemeinsamkeiten. Beide setzen auf profitables Wachstum, Innovationskraft, Verlässlichkeit, motivierte Mitarbeiter und starke Werteorientierung.“

Komplettlinien aus einer Hand
Das indische Familienunternehmen Klenzaids bietet unter anderem Labor- und Transferanlagen an, mit denen unter Reinraumbedingungen gearbeitet werden kann. Diese Maschinen sind unverzichtbar für die keimfreie Herstellung flüssiger Arzneimittel. Ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens sind Labore der biologischen Schutzklassen 2-4, wobei Klasse 4 höchsten Schutzanforderungen genügen muss, etwa die vollkommene Abschottung von Mikroorganismen zur Umwelt. Weitere Stärken des Unternehmens liegen in der Prozesstechnik zur Herstellung flüssiger Arzneimittel und bei Isolatoren.

Strategisch wichtige Ergänzung zum Bosch-Standort in Goa
Bosch Packaging Technology ist bereits in Indien präsent. Am Standort in Verna entwickelt, baut und vermarktet Bosch seit 2012 vertikale und horizontale Schlauchbeutelmaschinen für die Verpackung von Nahrungsmitteln sowie Füll- und Verschließmaschinen für flüssige Pharmaprodukte. Bis heute hat Bosch Packaging Technology über 1 500 Verpackungsmaschinen an führende Markenunternehmen der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie verkauft.

Bezüglich der Vereinbarungen erklärte Dr. Steffen Berns, Vorsitzender von Bosch India: „Nach der Eröffnung unseres Standorts in Verna haben wir im Geschäftsbereich Packaging Technology den zweiten Meilenstein in zwei Jahren erreicht. Ich bin vollkommen überzeugt, dass wir mit dieser neuen Partnerschaft unsere Produktpalette und Marktabdeckung erweitern können. Die Angebote beider Unternehmen ergänzen sich perfekt und sowohl unser Produktbereich Pharma als auch unsere Kunden werden von diesem Joint Venture profitieren.“

Klenzaids Contamination Controls Private Limited wurde 1978 gegründet und ist in Mumbai ansässig. Das Unternehmen ist führender Anbieter von Reinraumtechnik, Maschinen für die Pharmaindustrie sowie Zubehör und stellt der Pharma- und Life-Science-Industrie maßgeschneiderte Turnkey-Lösungen bereit, welche die behördlichen Vorgaben erfüllen. Zusätzliche Services und Schulungen unterstützen den Kunden dabei, Fertigungstechnik und -verfahren gemäß internationalen Richtlinien einzusetzen. Am Hauptsitz in Mumbai, den Supportzentren in Delhi, Kalkutta, Chennai, Hyderabad und Pune sowie am Produktionsstandort in Umbergaon (Süd-Gujarat, Indien) sind insgesamt 350 engagierte, kompetente Mitarbeiter für Kunden in Indien und Exportmärkten wie den USA, Kanada, Polen, Indonesien, Südafrika, Argentinien und Italien tätig.

Mehr Informationen unter www.klenzaids.com

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit rund 5 600 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 01. Dezember 2014
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  • 27. November 2014
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90 Jahre Betriebliches Vorschlagswesen in Deutschland Bosch: Mitarbeiterideen sparen 395 Millionen Euro Vom „Vorschlagsbuch“ zum weltweiten Ideenmanagement

  • 1924 führte Firmengründer Robert Bosch Betriebsvorschlagsbücher ein
  • Höchstprämie von 150 000 Euro für zwei Gießerei-Mitarbeiter
  • Personalchef Kübel: „Mitarbeiterideen stärken unsere Innovationskraft“
Stuttgart – Den Erfindergeist und Ideenreichtum seiner Mitarbeiter nutzt Bosch seit 90 Jahren systematisch: Allein in den letzten zehn Jahren erreichten die Einsparungen durch betriebliche Verbesserungsvorschläge in Deutschland rund 395 Millionen Euro. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen prämierte im vergangenen Jahr Ideen seiner Beschäftigten an deutschen Standorten mit 7,7 Millionen Euro. Die dadurch erzielten Einsparungen betrugen rund 33 Millionen Euro. Insgesamt reichten gut 21 900 Mitarbeiter ihre Verbesserungsvorschläge ein – ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Herbst 1924 legte Robert Bosch mit der Bekanntmachung so genannter Betriebsvorschlagsbücher den Grundstein für das heutige Ideenmanagement des Unternehmens. Ziel war es, durch Anregungen von Mitarbeitern „Arbeitsverfahren zu vervollkommnen und die Herstellung und Verwaltung von Erzeugnissen zu verbessern oder zu verbilligen“. Bosch erhielt zuletzt den DeutschenIdeenPreis 2014 für das beste Ideenmanagement als Automobilzulieferer.

„Der Ideenreichtum unserer Mitarbeiter bleibt der Treibstoff unserer Innovationskraft“, bekräftigt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, anlässlich des Jubiläums. „Die Erfahrung, Kreativität und das Mitdenken jedes Mitarbeiters stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und führt zu besseren Produkten. Häufig sind es gerade kleine Ideen abseits der Alltagsaufgaben, die zu großen Verbesserungen führen.“ Zu diesen Ideen trage eine Arbeitskultur bei, die kulturelle Vielfalt wertschätze, Freiräume schaffe und Kreativität fördere, betont Kübel weiter.

Ideenmanagement: Mehr als nur Vorschläge einreichen
Mitarbeiter können bei Bosch an jedem Standort Verbesserungsvorschläge einreichen. Dabei handelt es sich um Ideen, wie etwa betriebliche Abläufe und Prozesse optimiert, Produktqualität gesteigert, Verschwendung vermieden oder die Umwelt geschützt werden können. Diese können auch über das unmittelbare Aufgabengebiet hinaus gehen. Folgen aus einer umgesetzten Verbesserung finanzielle Einsparungen, wird der Mitarbeiter mit einer Prämie beteiligt. Sie kann bis zu 150 000 Euro betragen. Neben diesem so genannten betrieblichen Vorschlagswesen setzt Bosch auch auf eine systematische Ideengenerierung.
„Unsere Ideengewinnung geht über das reine Einreichen von Vorschlägen hinaus“, erklärt Peter Schmid, verantwortlich für das Ideenmanagement in der Bosch-Gruppe. „In Workshops erlernen etwa Koordinatoren, wie sie die Mitarbeiter an ihren Standorten mit Kreativitätsmethoden aktiv unterstützen können. Wissensplattformen, Beratung, Netzwerke, Workshops und Qualifizierungsangebote helfen, kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen.“ Sogar eine Ausbildung zum „Bosch Innovation Agent“ ist möglich.

Clevere Idee: Volles Rohr ade
Die höchste Einzelprämie für einen Verbesserungsvorschlag in Höhe von 150 000 Euro ging an den Standort Lohr am Main. Die Gießerei-Mitarbeiter Ferdinand Schneider und Xhafer Istrefi im Geschäftsbereich Drive and Control Technology fanden eine einfache und kostengünstige Methode, um ein Rohr, durch das flüssiges Stahl fließt, mithilfe von Sauerstoff zu reinigen. „Zuvor sorgten Verstopfungen im Rohr für viele Ausfälle, die weitere Verarbeitung des Stahls verzögerte sich häufig“, berichtet Schneider. Die Neuerung hatten beide einfach pragmatisch eingeführt, ohne zunächst an eine Prämie zu denken. Istrefi erinnert sich: „Erst als wir beim Ausprobieren merkten, dass sich die Produktionszahlen verbesserten, reichten wir unsere Idee als Verbesserungsvorschlag ein.“

US-Werk Charleston: Spitzenplatz im Ideenmanagement
Das von Firmengründer Robert Bosch in Deutschland eingeführte Vorschlagswesen ist heute Teil eines umfassenden Ideenmanagements. Die Konzeption und Durchführung von maßgeschneiderter Ideengenerierung sind eine Grundlage für Innovationen. Auch weltweit ist das heutige Ideenmanagement ein Erfolg: Ein Netzwerk aus mehr als 60 Koordinatoren unterstützt die Standorte, um neben Zufallsideen auch systematisch Ideen für Verbesserungen zu schaffen. Besonders erfolgreich war zuletzt der US-amerikanische Standort Charleston. Personalchef Kübel zeichnete ihn als das mit Abstand beste Bosch-Werk beim Ideenmanagement aus. In Deutschland erreichte das Werk Ansbach den Spitzenplatz.

Verbesserungsvorschlag 2.0: Künftig weltweit einheitlich
In Zukunft wird das Ideenmanagement weltweit noch einfacher. Zwar können heute schon viele Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge elektronisch am Computer einreichen. Doch die bisher unterschiedlichen IT-Systeme einzelner Standorte sollen innerhalb und außerhalb Deutschlands zu einer einheitlichen Lösung zusammengeführt werden. Zum Beispiel setzt das Werk im indischen Jaipur bereits auf ein Online-System. Jeder Mitarbeiter im Werk kann sich damit an leicht zugänglichen Terminals informieren: Hat sich der Chef die Idee schon angeschaut? Wird sie umgesetzt? Damit lebt auch die Idee von Robert Bosch weiter, die alle Mitarbeiter verbindet: „Keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen."

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
DeutscherIdeenPreis: http://bit.ly/1FV1Gjf

Audio:
Robert Bosch im Originalton: „Immer nach Verbesserungen streben“: http://bit.ly/1sj5Lo8
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  • 24. November 2014
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Duale Ausbildung in Asien Wirtschaftsminister Gabriel besucht neues Bosch-Ausbildungszentrum in Vietnam

  • Bewährtes Bosch-Ausbildungsmodell als Wegweiser für berufliche Kompetenzentwicklung
  • Seit Einführung vor einem Jahr rund 50 Bosch-Auszubildende in Vietnam
  • Bedarf an qualifizierten Fachkräften in asiatischen Wachstumsmärkten steigt
Ho Chi Minh City/Stuttgart – Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat heute das Ausbildungszentrum von Bosch in Vietnam besucht. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat im vergangenen Jahr als erster Anbieter die Ausbildung nach dem in Deutschland bewährten dualen System in dem Land eingeführt. Seitdem haben bereits rund 50 vietnamesische Mädchen und Jungen ihre berufliche Zukunft mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker bei Bosch begonnen. Das Ausbildungsmodell sieht Theorievermittlung an einer Berufsschule im Wechsel mit praktischem Training im Betrieb vor.

„Mit den nachhaltigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vietnam und Deutschland steigt der Bedarf an immer besser ausgebildeten vietnamesischen Fachkräften“, sagte Wirtschaftsminister Gabriel während seines Besuchs bei Bosch anlässlich seiner Reise zur diesjährigen Asia Pacific Conference of German Business in Vietnam. „Initiativen wie die Kooperation von Bosch mit einer lokalen Berufsschule sind wegweisend für die berufliche Ausbildung in Vietnam.“ Auch der vietnamesische Premierminister Nguyen Tan Dung hat Bosch ausdrücklich ermutigt, das System in seinem Land weiterzuentwickeln.

Hoher Bedarf für Bosch-Ausbildungsmodell in Asien
Das duale Ausbildungssystem hat bei Bosch eine lange Tradition. Bereits 1913 gründete Robert Bosch in seinem Betrieb die erste Lehrwerkstatt. Derzeit bildet das Unternehmen insgesamt in 20 Ländern rund 6 900 Lehrlinge aus – davon nahezu 2 000 außerhalb Deutschlands.

Insbesondere in Asien nimmt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften immer stärker zu. „Asien-Pazifik ist eine wichtige Wachstumsregion für Bosch. Die berufliche Kompetenzentwicklung ist Teil unserer Lokalisierungsstrategie und gleichzeitig Voraussetzung für das wachsende Geschäft in dieser dynamischen Region“, sagte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, zuständig für die Region Asien-Pazifik. In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Asien-Pazifik auf 11,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Bis 2020 strebt das Unternehmen eine weitere Verdopplung an. Dazu sollen nicht nur große Länder wie China und Indien beitragen, sondern in zunehmendem Maße auch die Wachstumsmärkte Südostasiens.

Neben dem Zentrum in Vietnam bildet Bosch auch an sechs weiteren Standorten in Asien nach dem bewährten Lernkonzept aus: 2013 wurde das duale System in Thailand eingeführt, in China hat das Unternehmen 2007 das erste von vier Ausbildungszentren eröffnet. Das Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in Indien besteht bereits seit 1961 und wird immer wieder als das beste des Landes ausgezeichnet.

Bosch in Vietnam
Bosch ist seit 1994 in Vietnam präsent und eröffnete 2008 seine erste Niederlassung in Ho Chi Minh City. Seit Juli 2014 ist die Zentrale des Unternehmens in Vietnam in der Provinz Dong Nai angesiedelt. Das Bosch-Werk in Dong Nai produziert Schubgliederbänder für stufenlose Automatikgetriebe. Zudem betreibt das Unternehmen seit 2010 in Ho Chi Minh City sein erstes Software-Entwicklungszentrum in Südostasien mit rund 650 Mitarbeitern. Im Juli 2014 hat Bosch dort ein weiteres Entwicklungszentrum für Automobiltechnik eröffnet. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen erwirtschaftete 2013 in Vietnam mit rund 2 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 35 Millionen Euro. Der Netto-Gesamt-umsatz einschließlich der Lieferungen an andere Bosch-Gesellschaften betrug 217 Millionen Euro.
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  • 20. November 2014
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Bosch Unternehmenskommunikation René Ziegler übernimmt Leitung der Pressearbeit von Bosch

Stuttgart – René Ziegler übernimmt zum 17. November 2014 die Leitung der Media und Public Relations der Robert Bosch GmbH. Der 34-jährige hat bislang in der Bosch-Presseabteilung die Wirtschafts- und Unternehmensthemen sowie die elektronischen und digitalen Medien betreut. Künftig wird der Politikwissen- und Volkswirtschaftler für alle Themen des internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmens verantwortlich sein. Er berichtet in dieser Funktion an seinen Vorgänger, den jetzigen Leiter der Unternehmenskommunikation, Dr. Christoph Zemelka. Ziegler arbeitet seit rund zehn Jahren in der Kommunikation der Bosch-Gruppe. In dieser Zeit hat er mehrere Funktionen in verschiedenen Kommunikationsdisziplinen inne gehabt. Vor seinem Wechsel in die Presseabteilung arbeitete er im Bereich Change- und Communications Management.

Jörn Ebberg spricht für Mobilitätsthemen
Bereits seit Juli 2014 verstärkt Jörn Ebberg die Bosch-Presseabteilung. Er spricht im Schwerpunkt für das Thema „automatisiertes Fahren“. Der 33-jährige Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler hat nach seinem Volontariat bei verschiedenen Agenturen Berufserfahrung gesammelt. Ebberg war zuletzt bei der Motor Presse Stuttgart beschäftigt.

Nicole Neuer verstärkt Wirtschafts- und Finanzthemen
Anfang Oktober 2014 ist Nicole Neuer zu Bosch gekommen. Sie spricht für Wirtschafts- und Finanzthemen. Die Betriebswirtin war zuletzt bei BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH stellvertretende Leiterin der Unternehmenspresse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor hat die 37-jährige in Kommunikationsaufgaben bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen gearbeitet.

Agnes Grill koordiniert internationale Pressearbeit
Im November 2014 hat Agnes Grill von der Bosch-Kommunikation in China in die zentrale Presseabteilung in Deutschland gewechselt. Die 31-jährige wird für internationale Themen sprechen. Die studierte Medienmanagerin arbeitet seit 2012 bei Bosch und hat bislang von Shanghai aus die Medienarbeit in der Region Asien-Pazifik koordiniert.

Christian Fronek stellvertretender Leiter der Unternehmenskommunikation
Bereits zu Beginn des Monats hat Christian Fronek die stellvertretende Leitung der Unternehmenskommunikation übernommen. Der 41-jährige begann 2005 in der Bosch-Kommunikationsabteilung zunächst als Pressesprecher für Wirtschaftsthemen und koordinierte die Medienaktivitäten in Mittel- und Osteuropa sowie des Unternehmensbereichs Gebrauchsgüter. Später verantwortete er die Kommunikation zahlreicher Veränderungsprojekte bevor er in die USA wechselte und die dortige Kommunikationsleitung übernahm. Seit 2011 verantwortet Fronek die Interne und Digitale Kommunikation.
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  • 17. November 2014
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Deutscher Verpackungspreis 2014 Auszeichnung für die Two-in-One Biskuit-Verpackungslinie von Bosch Packaging Technology Deutsches Verpackungsinstitut vergibt Preis in der Kategorie "Verpackungsmaschinen"

Nürnberg/Beringen – Bosch Packaging Technology ist mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie "Verpackungsmaschinen“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung des deutschen Verpackungsinstituts (dvi) für sein innovatives Two-in-One Biskuit-Verpackungssystem, das im Mai auf der Interpack in Düsseldorf erstmals vorgestellt wurde. Das System ist eine Entwicklung des Schweizer Standorts Beringen. Produktmanager Daniel Bossel und Entwicklungsingenieur Christian Reichardt von Bosch Packaging Systems AG in Beringen nahmen die Auszeichnung bei der feierlichen Preisverleihung im Rahmen der Fachmesse "BrauBeviale" in Nürnberg entgegen.

Rekordzeit für Formatwechsel
Das Two-in-One Verpackungssystem ermöglicht es Nahrungsmittelherstellern, in weniger als drei Minuten den Packstil von hochkant stehenden auf gestapelte Produkte und umgekehrt umzustellen (so genannte Slug- und Stapelverpackung). Zudem lässt sich mit der Linie schneller als mit konventionellen Slug- oder Stapelverpackungsmaschinen die Anzahl der Produkte pro Packung ändern. Dank dieser Flexibilität sind Hersteller in der Lage, besondere Verkaufsaktionen kurzfristig umzusetzen und so jederzeit auf Marktveränderungen zu reagieren, beispielsweise für spezielle Saison- oder Promotionsaktionen. Darüber hinaus benötigt das Two-in-One System weniger Produktionsfläche als zwei separate, bisher für beide Packstile notwendige Maschinen. Die gesamte Linie wurde von der Produktaustragung bis hin zur Primär- und Sekundärverpackung als einheitliches, nahtlos integriertes System konzipiert. Die Geschwindigkeit aller Komponenten wurde so aufeinander abgestimmt, dass der Produktionsfluss optimiert und Leistungsverluste vermieden werden. Auf diese Weise trägt die Verpackungslinie erheblich dazu bei, die Gesamtanlageneffektivität zu steigern.

Der Deutsche Verpackungspreis
Der Deutsche Verpackungspreis wird seit 1963 jährlich vom Deutschen Verpackungsinstitut in fünf Kategorien verliehen. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zeichnet der Verband damit herausragende technische Lösungen zur Herstellung von Verpackungen aus, die diese für Konsumenten, Umwelt und Märkte noch besser und wertvoller machen. Voraussetzung für eine Nominierung ist die Entwicklung einer Maschine oder Technologie, die die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Verpackungsprozess steigert. Alle Preisträger des Deutschen Verpackungspreises sind dazu berechtigt, am internationalen Wettbewerb um den World Star, einem seit 1970 verliehenen Preis der World Packaging Organization, teilzunehmen.

Leserkontakt:
Brigitte Salm
Telefon +41 58 674-7456
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  • 12. November 2014
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  • Verpackungstechnik
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Radarsensor MRR rear geht in Serie Bosch hilft beim sicheren Spurwechsel

  • Toter Winkel ist beim Spurwechsel eine ständige Gefahrenquelle und Grund für schwere Unfälle
  • Führender, europäischer Hersteller setzt Boschs Mittelbereichsradarsensor für die Heckanwendung (MRR rear) in Serie ein
  • MRR-Technologie basiert auf der vierten Radar-Generation von Bosch
Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick – so lernen Autofahrer sich vor einem Spurwechsel zu orientieren. Doch selbst wer diese Blickfolge immer penibel einhält, der tote Winkel bleibt eine ständige Gefahrenquelle und ist oft Grund für schwere Unfälle. Der mit Innen- und Außenspiegel nicht einsehbare Bereich seitlich schräg hinter dem Fahrzeug ist groß genug, dass selbst Kleinbusse darin verschwinden und bei einem nur flüchtigen Schulterblick übersehen werden können. Die daraus resultierende Gefahr beim Spurwechsel kann Bosch mit dem Spurwechselassistenten minimieren. Dabei liefert der neue Mittelbereichsradarsensor für die Heckanwendung die entscheidenden Informationen. „Der MRR rear ermöglicht einen permanenten Schulterblick und erkennt zuverlässig und präzise andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control.

Sensoren überwachen kompletten rückwärtigen Verkehrsraum
Aktuell geht das Bosch-System in einem volumenstarken Mittelklassemodell eines der weltweit führenden Autobauer in Serie. Um Spurwechsel sicherer zu machen, hat der europäische Hersteller zwei Sensoren, je einen links und rechts, verdeckt im hinteren Stoßfänger installiert. Die beiden MRR rear überwachen den Bereich neben und schräg hinter dem Auto. Mit einer leistungsfähigen Steuerungssoftware werden die Sensorinformationen zusammengeführt – so entsteht ein Bild des kompletten rückwärtigen Verkehrsraums. Nähert sich ein anderes Fahrzeug schnell von hinten, oder befindet es sich bereits im toten Winkel, wird der Fahrer zum Beispiel in Form eines Leuchtsymbols im Bereich der Außenspiegel gewarnt. Setzt er dennoch den Blinker, weil er die Fahrspur wechseln möchte, weist der Spurwechselassistent zusätzlich akustisch und/oder haptisch auf die potenzielle Gefahr hin.

Die Funktionalität des MRR rear ist mit einem Spurwechselassistenten aber noch lange nicht erschöpft. Bosch setzt auf Basis des Radarsensors auch eine Querverkehrswarnung um. Sie unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken, wenn ihm die Sicht durch Hindernisse versperrt ist. In einer Entfernung von bis zu 50 Metern warnt das System vor Autos, Fahrradfahrern und Fußgängern, die hinter dem ausparkenden Auto von links oder rechts queren. Der Fahrer wird dann rechtzeitig akustisch oder auch optisch auf die drohende Kollisionsgefahr hingewiesen.

Deutlich kleiner und leichter als ein Päckchen Butter
Mit dem Mittelbereichsradarsensor ist Bosch ein großer Wurf gelungen. Das gilt auch, wenn er nach vorne gerichtet die Informationen für andere Fahrerassistenzsysteme liefert. „Beide Produktvarianten basieren auf der vierten Radar-Generation von Bosch“, erklärt Gerhard Steiger. Der MRR ist ein bistatischer Multimode-Radar mit vier unabhängigen Empfangskanälen und digitalem Beamforming (DBF). Er nutzt das nahezu weltweit dauerhaft für Radaranwendungen im Automobilbereich freigegebene Frequenzband von 76 bis 77 Gigahertz. Während der MRR rear bei einem Öffnungswinkel von bis zu 150 Grad eine Reichweite von bis zu 90 Meter hat, blickt die Frontversion deutlich weiter. Bei einem Öffnungswinkel von bis zu plus/minus 45 Grad detektiert sie Objekte in bis zu 160 Meter Entfernung.

Mit dem Mittelbereichsradarsensor für die Frontanwendung realisiert Bosch zum Beispiel eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC, ein vorausschauendes Notbremssystem oder beides parallel. Ein vorausschauendes Notbremssystem – entweder kamera- oder radarbasiert – ist ab 2016 übrigens erforderlich für die Höchstbewertung beim Euro-NCAP-Test. Großer Pluspunkt des MRR von Bosch ist zudem seine kompakte Bauweise. Deutlich kleiner und leichter als ein Päckchen Butter findet der Radarsensor auch in Klein- oder Kompaktwagen Platz. Gerhard Steiger: „Mit dem Mittelbereichsradarsensor bietet Bosch eine maßgeschneiderte und kostengünstige Lösung, um einen serienmäßigen Einsatz der Radarsensorik in allen Fahrzeugsegmenten zu ermöglichen.“
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  • 10. November 2014
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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„Virtual Cockpit“ im neuen Audi TT: Display-Kombiinstrument bündelt sämtliche Anzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers Bosch ist Systemlieferant

  • Außergewöhnliche Lichtstärke, besonders hohe Auflösung, große Farbtiefe
  • Höchste Variabilität bei der Darstellung von Inhalten
  • Automotive Interiors Expo Award: „Interieur-Innovation des Jahres“
Der neue Audi TT bietet ein innovatives Anzeige- und Bedienkonzept. Ein Display-Kombiinstrument ersetzt die bisherige Technik und bündelt sämtliche Instrumenten-, Navigations- und Multimediaanzeigen direkt im Blickfeld des Fahrers. Audi nennt dieses fahrerorientierte Konzept „Virtual Cockpit“. Bosch ist der Systemlieferant für dieses Kombiinstrument.

Das scharfe und kontrastreiche TFT-Display bietet eine außergewöhnliche Lichtstärke von 800 Candela (cd) für eine perfekte Ablesbarkeit in allen Lichtsituationen. Es hat eine Diagonale von 12,3 Zoll, eine besonders hohe Auflösung von 1 440 x 540 Bildpunkten und eine Farbtiefe von 24 Bit.

Ein Vorteil eines Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität für die Darstellung von Inhalten. Zwei Basis-Anzeigemodi sind für den neuen Audi TT vorgesehen: Der klassische Modus zeigt große, digital erzeugte Rundinstrumente – es gibt keine mechanischen Zeiger oder andere Bauteile mehr. Der zweite Modus rückt die virtuellen Rundinstrumente für Geschwindigkeit und Motordrehzahl verkleinert in die beiden unteren Ecken und gibt Raum beispielsweise für einen großzügigen Navigationsbildschirm, die Musikauswahl oder für das Adressbuch. Aufgrund der systemimmanenten Flexibilität sind grundsätzlich aber auch andere Anzeigevarianten denkbar, sogar je nach Fahrzeugmodell.

Dreidimensionale Darstellung von Objekten
Die sehr hochwertige Gesamtauslegung des Display-Kombiinstruments folgt konsequent der Entwicklungsvorgabe nach höchster Darstellungsqualität. Dabei kommt eine leistungsfähige Zwei-Prozessor-Architektur zum Einsatz. Eine Recheneinheit ist für die Grafik zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die starke Rechenleistung ist in der Lage, bis zu 60 Bilder pro Sekunde und damit auch sehr schnelle Darstellungen absolut fließend und ohne Artefakte zu erzeugen – unerlässlich, um die Fahrdynamik eines Sportwagens perfekt darzustellen.

Darüber hinaus wird auch die Rechenleistung für die dreidimensionale Darstellung von Objekten auf dem Monitor genutzt. Am augenfälligsten ist sie für die aufwendig räumlich gezeichneten Rundinstrumente mit realer Anmutung inklusive Schattenwurf. Das Grafikmodul (VCM – Visual Computing Module) ist eigens für die Verwendung im Automobil angepasst.

Eine konstruktive Besonderheit ist die Displayform mit abgeschnittenen Ecken, die dem im neuen Audi TT vorgesehenen Bauraum entspricht.
Dazu gehört ein entsprechend aufwendig geformtes Gehäuse. Die Signalanbindung des Kombiinstruments erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport).

Die Innovation im „Virtual Cockpit“ des neuen Audi TT überzeugte auch die Jury der „Automotive Interiors Expo Awards 2014“, die ihm im Juni 2014 den ersten Platz in der Kategorie „Interieur-Innovation des Jahres -Serienfahrzeuge“ verlieh.

Darüber hinaus liefert Bosch für den neuen Audi TT Radar- und Videosensoren, Lambdasonden sowie die Benzin-Direkteinspritzung und Kraftstoff-Fördermodule.
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  • 07. November 2014
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Weltkarte der Auto-Antriebe: Damit fahren Europa, Amerika und Asien Jedes fünfte Neufahrzeug in Japan ein Hybrid, in China dominieren Ottomotoren, Diesel stark in Europa und Indien

Benziner: Global bleiben Ottomotoren die beliebteste Antriebsart. An der Spitze liegt China: Hier wählen fast 100 Prozent der Neuwagenkäufer einen Benziner. In den USA und Japan sind es jeweils ungefähr 75 Prozent. Noch treiben Motoren mit Saugrohreinspritzung mehr als jedes zweite neue Benzinfahrzeug an. Doch Downsizing wird immer beliebter und damit auch die effiziente und sparsame Benzin-Direkteinspritzung von Bosch. Mit dem System sinkt der Kraftstoffverbrauch beim Downsizing um bis zu 15 Prozent. Gleichzeitig liefert das Auto dank Turboaufladung besonders bei niedrigen Drehzahlen mehr Drehmoment – und damit eine bessere Beschleunigung und mehr Fahrspaß.

Diesel: Etwa jeder zweite Neuwagen in der EU und Indien ist ein Diesel. Auch außerhalb dieser Kernmärkte wird der Selbstzünder immer beliebter. Ein Wachstumsmarkt sind beispielsweise die USA. Bosch geht davon aus, dass sich der Diesel-Marktanteil dort von heute drei Prozent auf bis zu zehn Prozent im Jahr 2018 erhöht. Auch in Süd-Korea werden Selbstzünder immer beliebter. Die Vorteile kennen viele Europäer schon heute: Ein moderner Diesel verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Benziner und liefert bis zu 40 Prozent mehr Drehmoment.

Hybride und Elektroantriebe: In Japan hat schon fast jeder fünfte Neuwagen einen Hybridantrieb. Damit ist das Land weltweit klarer Vorreiter bei der Elektrifizierung. In wenigen Jahren werden die Zulassungen auch außerhalb Japans deutlich höher sein. Bosch prognostiziert für das Jahr 2020 einen weltweiten Absatz von 6,5 Millionen Strong-Hybriden, drei Millionen Plug-In-Hybriden sowie 2,5 Millionen E-Fahrzeugen (Basis: 113 Millionen verkaufte Fahrzeuge insgesamt im Jahr 2020). Für diesen Massenmarkt entwickelt Bosch schon heute ein breites Produktportfolio. Dieses reicht vom Hybridsystem über den an der Steckdose aufladbaren Plug-In Hybriden bis zum Antriebsstrang für reine Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus entwickelt Bosch auch Einstiegshybride auf 48-Volt-Basis.

Flex-Fuel: In Brasilien sind diese Antriebe, die sowohl mit Benzin als auch mit Alkohol (Ethanol) fahren können, am weitesten verbreitet. Zweitgrößter Markt für die Technologie sind die USA. Die Bosch-Systeme können sowohl reines Ethanol als auch ein beliebiges Ethanol-Benzin-Gemisch verbrennen. Autofahrer sind somit unabhängiger: Sie haben mit einem solchen Flex-Fuel-System die Chance, auf den günstigeren Kraftstoff auszuweichen.

Erdgas: Weltweit erfreut sich der Erdgas-Antrieb wachsender Beliebtheit. Seit zehn Jahren legen die Verkäufe weltweit um jährlich 25 Prozent zu. In Südkorea haben Erdgas-Fahrzeuge schon heute einen Marktanteil von elf Prozent. Bosch bietet ein Komplettsystem, das es ermöglicht, immer mit dem günstigen Betriebsstoff zu fahren. Für Autofahrer ist das ein klarer Vorteil, denn Erdgas ist bis zu 50 Prozent günstiger als Benzin und kann die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent reduzieren.
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  • 06. November 2014
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  • 04. November 2014
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Ausbau der internationalen Präsenz Bosch stärkt Aktivitäten in Afrika Neue Niederlassungen in Angola und Mosambik

  • Zunehmende Bedeutung Afrikas als wichtiger Zukunftsmarkt
  • Wachsende Mittelschicht, gut ausgebildete junge Leute und Rohstoffreichtum versprechen positive wirtschaftliche Entwicklung vieler afrikanischer Staaten
  • Zwei weitere Bosch-Standorte in Algerien und Ghana bis Ende 2014 geplant
Stuttgart – Bosch baut seine Präsenz in Afrika kontinuierlich aus. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen eröffnete Ende Oktober 2014 zwei neue Vertriebsniederlassungen in Afrika – eine in Luanda, der Hauptstadt Angolas, die andere in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks. Damit ist Bosch insgesamt in sieben afrikanischen Ländern mit Regionalgesellschaften oder Niederlassungen vertreten. Bis Mitte kommenden Jahres sollen zwei weitere Standorte in Algerien und Ghana hinzukommen. Damit unterstreicht das Unternehmen die zunehmende Bedeutung Afrikas als wichtigen Zukunftsmarkt für Bosch: „Die wachsende Mittelschicht, immer mehr gut ausgebildete junge Leute, der Rohstoffreichtum des Kontinents – all das sind Gründe, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung vieler afrikanischer Staaten versprechen“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke. Dies mache die Region auch für Bosch attraktiv. „Mit unseren Produkten und Lösungen können wir dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhöhen. Dabei fokussieren wir uns auf die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Märkte und unserer lokalen Kunden“, so Raschke.

Der Schwerpunkt der neuen Niederlassungen in Angola und Mosambik liegt zunächst auf dem Vertrieb von Kraftfahrzeug-Ersatzteilen, Werkstattkonzepten, Elektrowerkzeugen, Sicherheitstechnik und Thermotechnik. Aber auch Maschinen für die sichere und ressourcenschonende Verpackung von pharmazeutischen Produkten oder Nahrungsmitteln wie Reis und Mehl sollen angeboten werden. Zudem ist der Aufbau von lokalem Know-how ein wichtiges Anliegen für Bosch. So bietet das Unternehmen beispielsweise Schulungen für vor Ort ansässige Autowerkstätten an. Diese werden oftmals gemeinsam mit lokalen Partnern wie etwa Automobilverbänden oder anderen Institutionen durchgeführt.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2013 mit mehr als 600 Mitarbeitern in Afrika insgesamt einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt heute in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Bosch hat weitere Regionalgesellschaften und Niederlassungen in Ägypten, Marokko, Kenia und Nigeria. Zudem ist die Tochtergesellschaft Bosch Rexroth seit Anfang Oktober 2014 mit 50 Prozent an ihrem Vertriebspartner Hytec Holding beteiligt, einem der führenden Hersteller von Hydraulik, Steuerungen und Antrieben in Afrika.

Bosch setzt sich auch für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit derzeit rund 20 weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen.

Journalistenkontakte:
Melita Delic, Telefon: +49 711 811-48617
Trix Böhne, Telefon: +49 711 811-6831
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  • 03. November 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Internationale Präsenz Bosch erwartet Wachstumsimpulse aus Indien Denner: Wollen Asiengeschäft bis 2020 verdoppeln

  • Seit 2010 mehr als 680 Millionen Euro in Indien investiert
  • Anzahl der Innovationen pro Jahr deutlich gesteigert
  • Hohes Wachstumspotenzial bei Motorrad-Antriebssystemen
Bangalore/Stuttgart – Die Bosch-Gruppe erwartet für die kommenden Jahre wieder stärkere Wachstumsimpulse aus Indien und rechnet mittel- und langfristig mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Land. Entsprechend sieht das Unternehmen Indien als eine tragende Säule der Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik. „In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch den Umsatz in Asien-Pazifik auf 11,1 Milliarden Euro im Jahr 2013 verdoppelt. Bis 2020 streben wir eine erneute Umsatzverdopplung in der Region an“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, während eines Pressegesprächs in Bangalore, Indien. Nach einem voraussichtlichen Wirtschaftswachstum von rund 4,8 Prozent in diesem Jahr werde Indien 2015 um sechs Prozent zulegen und somit neben China zu den globalen Wachstumslokomotiven gehören. „Wir gehen davon aus, dass Indien sich bis Ende der Dekade als fünftgrößter Fahrzeughersteller der Welt etablieren wird“, sagte Denner.

Die Bosch-Gruppe ist bereits seit 1922 auf dem Subkontinent vertreten. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen in Indien seinen Umsatz mehr als verdreifacht auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2013. Bosch beschäftigt derzeit 27 000 Mitarbeiter an zehn indischen Produktions- und sieben Entwicklungsstandorten. Seit 2010 hat die Bosch-Gruppe rund 680 Millionen Euro in den Ausbau von Fertigungen und Forschungseinrichtungen investiert, davon rund 160 Millionen Euro alleine im laufenden Jahr.

Innovative Lösungen aus Indien
In Indien betreibt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch das größte Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands und beschäftigt dort 10 500 Forscher und Entwickler. „Wir entwickeln innovative Lösungen, die in unseren Erzeugnissen weltweit zum Einsatz kommen“, sagte Steffen Berns, Präsident der Bosch-Gruppe in Indien. Die gestiegene Zahl an Patentanmeldungen belegt die erfolgreiche Arbeit: Waren es 2008 noch 20 angemeldete Erfindungen, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 220. „Das ist mehr als eine Verzehnfachung innerhalb von nur fünf Jahren“, betonte Berns. Zu den besonderen Entwicklungen aus dem Zentrum in Bangalore gehört eine kompakte Netzhautkamera mit einer speziellen Software, mit der frühzeitig Erkrankungen wie der Graue Star erkannt werden können. Diese schnelle und kostengünstige Augendiagnostik sei perfekt auf den indischen Alltag zugeschnitten – und könne problemlos auch in ähnlichen Regionen eingesetzt werden.

Dynamisches Wachstum auf dem Zweiradmarkt
Ebenfalls gute Chancen verspricht sich Bosch vom boomenden Motorradmarkt: Mit einer Wachstumsrate von 14 Prozent gehört er zu den besonders dynamisch wachsenden Märkten in Indien. „Wir erwarten, dass im Jahr 2020 die Zahl der jährlich abgesetzten Zweiräder auf dem Subkontinent 27 Millionen Einheiten erreichen wird“, so Denner. Es wird prognostiziert, dass die Zahl der weltweit verkauften Motorräder einschließlich elektrisch betriebener eScooter bis Ende der Dekade von heute 100 auf 150 Millionen Stück steigt. Zum Vergleich: Für 2020 geht Bosch davon aus, dass weltweit rund 110 Millionen Neuwagen produziert werden.

Vor diesem Hintergrund steigt Bosch auch mit neuen Antriebssystemen in den weltweiten Motorradmarkt ein. Dabei sind besonders in Asien und Indien effiziente Antriebe ein wichtiger Fortschritt, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Deshalb hat Bosch speziell für den indischen und asiatischen Markt ein kostengünstiges und gleichzeitig robustes Motor-Management-System entwickelt. In Asien werden aktuell viele Maschinen noch mit Vergasern betrieben. Genau hierin sieht Bosch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil seiner Technologie: „Die elektronisch gesteuerte Einspritzung kann im Vergleich zum nicht gesteuerten Vergaser je nach Nutzung bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen“, so Denner. Das reduziere auch die Emissionen und den Ressourcenverbrauch deutlich. Zudem liefert Bosch beispielsweise bereits Sicherheitslösungen für Motorräder wie ABS oder die neue Stabilitätskontrolle MSC, die die Sicherheit beim Bremsen und Beschleunigen auch in Schräglage erhöht.
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  • 30. Oktober 2014
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  • 30. Oktober 2014
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ESP ab 1. November 2014 Pflicht in der EU Bosch-Erfindung rettet viele tausend Leben

  • ESP wird ab 1. November 2014 Pflicht für alle in der EU neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge
  • Seit Markteinführung hat ESP europaweit bereits 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet
  • Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mehr als 100 Millionen ESP-Systeme gefertigt
  • Europaweit sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit ESP ausgestattet, weltweit bisher nur 59 Prozent
Am elektronischen Stabilitätsprogramm ESP führt in der Europäischen Union kein Weg mehr vorbei. Ab 1. November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht das Antischleudersystem an Bord haben. Für alle anderen Fahrzeuge greift die Pflicht ein Jahr später. „ESP rettet Leben“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Eine Studie der Bosch-Unfallforschung bestätigt die Wirksamkeit: 2011 hat ESP in den damals 25 EU-Staaten mehr als 33 000 Unfälle mit Verletzten vermieden und mehr als 1 000 Leben gerettet – und das bei einer angenommenen Ausrüstungsrate von nur 40 Prozent. Seit der Markteinführung 1995 durch Bosch hat ESP europaweit bereits etwa 190 000 Unfälle vermieden und mehr als 6 000 Leben gerettet.

Nach dem Sicherheitsgurt und noch vor dem Airbag ist ESP das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mittlerweile mehr als 100 Millionen Systeme gefertigt. In Europa sind 2014 bereits 84 Prozent aller Neufahrzeuge mit dem Schleuderschutz ausgestattet, weltweit sind es bisher lediglich 59 Prozent. „ESP ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, die wir auch außerhalb Europas weiter fortschreiben wollen“, sagt Gerhard Steiger. Unabhängigen Untersuchungen zufolge könnten bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle im Straßenverkehr verhindert werden, wenn alle Fahrzeuge das Antischleudersystem an Bord hätten.

ESP – ein echter Tausendsassa mit vielen Mehrwertfunktionen
Ausweichmanöver auf trockener, nasser, verschmutzter oder rutschiger Fahrbahn führen häufig zu schweren Verkehrsunfällen. ESP vergleicht mit Hilfe intelligenter Sensoren 25-mal pro Sekunde, ob das Auto auch dahin fährt, wo der Fahrer hinlenkt. Weichen die Werte voneinander ab, greift das Schleuderschutzsystem ein und reduziert zunächst das Motormoment. Reicht das nicht aus, bremst es zusätzlich einzelne Räder ab und erzeugt damit die notwendige Gegenkraft, um ein Fahrzeug in der Spur zu halten.

ESP ist die konsequente Weiterentwicklung des 1978 von Bosch entwickelten Antiblockiersystems ABS und heute weit mehr als nur ein Antischleudersystem. Ein Großteil seiner Leistungsfähigkeit entfällt inzwischen auf etliche Mehrwertfunktionen: Dazu zählt, dass ESP beim Anfahren am Berg das Zurückrollen eines Fahrzeugs verhindern kann. Ebenso kann es schlingernde Anhänger stabilisieren oder das Überschlagrisiko von Geländewagen oder leichten Nutzfahrzeugen reduzieren.

ESP ist Basistechnologie für viele Fahrerassistenzsysteme
Eine zentrale Rolle kommt dem elektronischen Stabilitätsprogramm auch für viele Fahrerassistenzsysteme und für das automatisierte Fahren zu. Die Entwicklung geht deshalb ständig weiter. Bosch bietet ESP in einem modularen Baukasten an, in dem für alle Anforderungen und Voraussetzungen das passende System enthalten ist: Angefangen beim leichten, kostengünstigen ESP light für Einsteigerfahrzeuge in Schwellenländern über spezielle Systeme für Nutzfahrzeuge bis hin zum regenerativen Bremsregelsystem ESP hev für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist alles dabei.

Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt Bosch das weltweite Bestreben von Herstellern und Behörden, aktive Sicherheitssysteme zum Standard in jedem Fahrzeug zu machen. Denn die hohe Bedeutung von ESP für die Sicherheit im Straßenverkehr haben auch andere Länder erkannt. In den USA und Kanada zum Beispiel müssen seit September 2011 alle Fahrzeuge mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen mit ESP ausgerüstet sein. Australien und Israel schreiben ESP ebenfalls vor. Und in Japan, Korea, Russland und der Türkei treten entsprechende Regelungen in den kommenden Jahren in Kraft.

Weiterführender YouTube-Link:
Wie funktioniert ESP? http://bit.ly/1DTeKUr
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  • 29. Oktober 2014
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EFQM-Forum 2014 in Brüssel Bosch-Gruppe erhält EFQM Excellence Award 2014 Standort Bari in Italien ist Gesamtsieger

  • Italienisches Werk in Bari mit insgesamt vier Auszeichnungen geehrt
  • Bosch erhält als erstes Unternehmen in Italien den Managementaward in der Kategorie „Großunternehmen“
  • Bosch-Geschäftsführer Bulander: “Anerkennung für das permanente Streben aller Mitarbeiter nach „Business Excellence“
Brüssel – Die Bosch-Gruppe ist Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014. Auf der gestrigen Preisverleihung der EFQM (Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement) in Brüssel wurde das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen insgesamt vier Mal ausgezeichnet. Gewinner des EFQM Excellence Awards 2014 und damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs ist der Bosch-Standort Bari. Das Werk in Süditalien erhielt noch drei weitere Preise in den Einzelkategorien „Verantwortung“, „Prozesse“ und „Mitarbeiter“. Bosch trägt als erstes Unternehmen in Italien die Auszeichnung als Gesamtsieger in der Kategorie „Großunternehmen“ davon. „Wir freuen uns sehr über den Excellence-Award der EFQM, insbesondere im Jahr, in dem die Organisation ihr 25. Jubiläum feiert. Wir haben bereits viel erreicht. Dennoch möchte ich unsere Mitarbeiter ermutigen, weiter nach „Business Excellence“ zu streben“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Rolf Bulander nach der Preisverleihung. Bulander verantwortet in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH unter anderem die zentrale Funktion Qualität. Er ist darüber hinaus Mitglied des Direktorenboards der EFQM. Die Bosch-Gruppe war 1989 Gründungsmitglied der EFQM. Bari ist bereits der dritte Bosch-Standort, der als EFQM-Gesamtsieger ausgezeichnet wird. 2003 und 2008 war der Standort Bursa (Türkei) im Wettbewerb erfolgreich, 2012 der Standort Bamberg.

Standort Bari: Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung
Die Jurymitglieder der EFQM zeigten sich insbesondere von der Motivation und dem hohen Einsatz der Mitarbeiter in Bari beeindruckt. „Das Werk hat es geschafft, Leidenschaft und Präzision beinahe perfekt zu vereinen“, erklärte Marc Amblard, Vorstandsvorsitzender der EFQM. “Durch die Geschwindigkeit, mit der die Mitarbeiter sich an Anforderungen im betrieblichen Umfeld anpassen, können sie nachhaltig herausragende Ergebnisse erzielen.“ Die Werkleitung des Bosch-Standortes nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle rund 2 000 Mitarbeiter in Brüssel entgegen. “Wir möchten allen unseren Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz und ihren aktiven Beitrag zum Erreichen unserer strategischen Ziele danken“, sagte der kaufmännische Werkleiter Jens Last. “Ihre Leidenschaft für kontinuierliche Verbesserungen ist die Basis unserer Erfolgsgeschichte.”

Kontinuierliche Arbeit an der Wettbewerbsfähigkeit
Bulander zitierte Firmengründer Robert Bosch, der einmal sagte, dass es „nichts Schlimmeres für ein Werk gibt, das auf Dauer bestehen und fortschrittlich bleiben will, als keinen Wettbewerber zu haben.“ Bulander sagte weiter, „nur wenn wir die Einstellung haben, dass keine Wettbewerbsfähigkeit von Dauer ist, fördern wir auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit.“

Über Bosch in Italien
Bosch ist seit 1904 in Italien vertreten. Der Standort Bari produziert Diesel-Einspritzpumpen und gehört zum Unternehmensbereich Mobility Solutions. Das Werk in Bari ist der größte Bosch-Standort in Italien.

Über die Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM)
Die EFQM hat sich dazu verpflichtet, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch das EFQM Excellence-Modell nachhaltig zu verbessern. Mittlerweile wird es in über 30 000 Organisationen angewendet. Ziel des EFQM Excellence Awards ist es, die besten Organisationen zu ermitteln, seien diese privat, öffentlich oder gemeinnützig. Er zollt Branchenführern Anerkennung, deren Erfolg bei der Umwandlung von Strategien in Maßnahmen und bei der ständigen Verbesserung der Leistung ihrer Organisation unbestritten ist. Alle Bewerber werden von einem Team aus unabhängigen Fachleuten bewertet, die sich im Durchschnitt etwa 500 Stunden mit einem Bewerber beschäftigen.
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  • 21. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Wettbewerb für Software-Entwickler Bosch veranstaltet Hackathon in Berlin Neuer Ansatz für Software-Entwicklung und Kundenorientierung

  • Gesucht sind Fahrer-unterstützende Apps für die Smartphone-Integrationslösung mySPIN und die automobilgerechte Darstellung auf dem Fahrzeug-Display.
  • Etwa 30 unabhängige Software-Entwickler und Designer treffen sich an diesem Wochenende in Berlin.
  • Erste Bosch-Veranstaltung dieser Art in Deutschland
Stuttgart/Berlin – Am 18. und 19. Oktober 2014 wird Bosch den ersten Hackathon des Unternehmens in Deutschland ausrichten. Rund 30 unabhängige Software-Entwickler, Designer und innovative Internet-Nutzer treffen sich dazu an diesem Wochenende im „Rainmaking Loft“ in Berlin. Sie sind eingeladen, innovative Apps für die Bosch-Software mySPIN zu entwickeln. mySPIN integriert Smartphones sehr einfach in das Infotainment-System des Autos. Die Apps lassen sich dadurch über die Bildschirme und Bedienelemente des Fahrzeugs deutlich komfortabler und sicherer nutzen. Eine Jury wird die besten App-Entwicklungen direkt nach der Abschlusspräsentation am Sonntag prämieren. Berichte und Diskussionen über den Bosch-Hackathon können während und nach dem Event unter dem Hashtag #BoschHackathon auf Twitter und Facebook verfolgt werden.

Exklusiver Zugang zu Bosch-Softwarepaket
Mit dem Hackathon in Berlin beschreitet Bosch neue Wege bei den Themen vernetztes Fahren und Endkundenorientierung. „Dieser Hackathon ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, das Potenzial kreativer Ideen außerhalb des eigenen Unternehmens zu nutzen“, sagt Torsten Mlasko, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch SoftTech GmbH. Bosch wird den externen Softwareentwicklern einen exklusiven Zugang zum Entwicklerpaket für die Bosch-Lösung mySPIN bereitstellen. Im Laufe von zwei Tagen werden die eingeladenen Softwareentwickler diese Daten nutzen und in kleinen Projektteams kreative Ideen sowie erste Prototypen für neue mySPIN-Apps entwickeln. „Unser Software-Paket ist so angelegt, dass es App-Entwicklern einen schnellen und unkomplizierten Weg eröffnet, um ihre Anwendungen ins Fahrzeug zu übertragen – das ist eine herausragende Besonderheit unserer Software“, sagt Mlasko.

Digitale Zielgruppen im Blick
Gleichzeitig erreicht Bosch mit dem Treffen in Berlin neue digitale Zielgruppen in einem kreativen und interaktiven Umfeld. „Mit dem Bosch Hackathon entwickeln wir unsere Kommunikation mit digitalen Zielgruppen konsequent weiter“, erklärt Martin Gansert, Social Media Manager in der Unternehmenskommunikation von Bosch und verantwortlich für Blogger-Relations. „Neben klassischen Presseveranstaltungen oder Blogger-Treffen können wir bei einem Hackathon mit wichtigen Online-Multiplikatoren intensiv zusammenarbeiten.“

mySPIN – die Smartphone-Integrationslösung von Bosch
mySPIN kann Apps von iPhones und Android-Smartphones ins Fahrzeug einbinden. Alle kompatiblen, auf dem Smartphone gespeicherten Apps können über den Bildschirm im Fahrzeug angezeigt und genutzt werden. Das Design und Bedienkonzept auf dem Fahrzeugdisplay ist auf die Fahrsituation angepasst. Die Bedienung des Smartphones erfolgt über den Touch Screen des Fahrzeugs. Durch die Integration des Smartphones und aller relevanten Apps in seine Fahrzeuge kann ein Automobilhersteller seinen Kunden eine attraktive Palette stets aktueller Services bieten.

Apps sind der Treibstoff für mySPIN
Für die Bosch-Lösung mySPIN steht bereits eine Vielzahl beliebter Apps zur Verfügung. Dazu gehören die häufig genutzten Apps Media Player, Maps, Kalender und Kontakte. Aber auch bekannte Anwendungen wie Parkopedia, Stitcher, News OnBoard, Hotelseeker, Eventseeker oder Cityseeker sind jederzeit nutzbar. Zum Pariser Autosalon wurden jetzt zudem Rivet News Radio, Audiobooks und Newsbeat als weitere App-Partner für mySPIN vorgestellt. Mit einer kompatiblen Navi-App kann der Fahrer so zum Beispiel auf der schnellsten Route zum nächsten Termin aus seinem persönlichen Kalender fahren, dabei die Lieblingsmusik per Internetradio hören und noch von unterwegs ein geeignetes Hotelzimmer finden.

„Apps sind der Treibstoff für mySPIN und es werden kontinuierlich mehr“, sagt Mlasko. Denn die technischen Hürden für neue Applikationen sind gering. Bosch stellt dafür Software Development Kits zur Verfügung. Autohersteller können die im Fahrzeug nutzbaren Apps individuell festlegen und diese Liste flexibel aktualisieren. Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover sind bereits mit der weltweit nutzbaren Smartphone-Integration von Bosch erhältlich.

Jury verleiht attraktive Preise
Eine Jury aus fünf Mitgliedern wird am 19. Oktober 2014 zum Abschluss des ersten Bosch Hackathons die besten Ideen und deren App-Umsetzungen prämieren. Zu den attraktiven Preisen gehören ein Wochenende in London, ein Wochenende mit Bosch eBikes sowie Gutscheine für Bosch-Produkte. Der Jury werden angehören: Nicole Y. Männl, Auto-Bloggerin von „auto-diva.de“, Ludovic Privat, Mitgründer und Redakteur des Fachportals GPS Business News, Morten Faust, Leiter der Produktentwicklung des Software-Unternehmens Aupeo!, Dietmar Meister, bei der Bosch SoftTech GmbH zuständig für den Bereich Smartphone & Cloud Solutions, sowie Carolin Tolksdorf von der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in deren Rahmen Programmierer, Software-Entwickler sowie Designer und Projektmanager intensiv zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Software zu entwickeln. Hackathons laufen typischerweise über einen bis sieben Tage. In der Regel geht es darum, eine neue Software für einen bestimmten Zweck zu entwickeln. Der Begriff "Hackathon" setzt sich zusammen aus den englischen Worten "hack" und "marathon". Das Wort "hack" bedeutet in diesem Fall so viel wie spielerisch, explorativ programmieren. Seit Mitte der 2000er Jahre haben sich Hackathons mehr und mehr verbreitet. Sie werden von Unternehmen und Venture Capital Firmen eingesetzt, um zügig innovative Software-basierte Technologien zu entwickeln.

Internet
Hackathon:
http://bit.ly/1lWcHs8
mySPIN im Bosch Media Service:
http://bit.ly/ZxQV5n
mySPIN auf YouTube:
http://bit.ly/1vVN26K
http://bit.ly/1vVN6Dj
http://bit.ly/1oWtkBP
http://bit.ly/1vQrGXl
Bosch SoftTec GmbH:
http://bit.ly/1tIzWVS
Robert Bosch Venture Capital GmbH:
http://bit.ly/1qu9zkt
Veranstaltungs-Hashtags auf Twitter und Facebook:
#BoschHackathon
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  • 17. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Fachkonferenz bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Bosch-Personalchef Kübel: „Deutschland braucht mehr Chefinnen“ Gemischte Führungsteams stärken Wettbewerbsfähigkeit

  • Zweite Konferenz „Frauen in Führungspositionen“ im Bundeskanzleramt
  • Flexible Arbeitsmodelle und Wertschätzung von Familie fördern Karriere von Frauen
  • Ganzheitlicher Ansatz statt Einzelmaßnahmen
Stuttgart – „Damit sich in Deutschland mehr Frauen für Führungspositionen entscheiden können, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“, appellierte Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, bei einer Fachkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin. „Mit gemischten Führungsteams kann Deutschland seine wirtschaftliche Spitzenposition stärken.“ Vor Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft betonte Kübel, dass der Unternehmens- und Arbeitskultur eine zentrale Rolle dabei zukomme. „Deutschland braucht mehr weibliche Führungskräfte. Flexible Arbeitsmodelle, die Wertschätzung von Familienpflichten und der Abbau von Vorurteilen sind wichtige Stellhebel, um mehr weibliches Führungspersonal zu gewinnen“, erklärte Kübel im Bundeskanzleramt. Aus Sicht des Personalchefs sind Frauen wichtige Leistungsträger, die jedoch nach wie vor zu selten als Führungskräfte Fuß fassen würden. Mit Blick auf den absehbaren Fachkräftemangel bleibt der Wirtschaft benötigtes Führungspotenzial somit vorenthalten, so der Geschäftsführer.

Diversity-Management: Abkehr von Rollen- und Denkmustern
„Im Alltag existieren oftmals Widrigkeiten in verschiedenen Formen, die Frauen auf dem Karriereweg in Spitzenpositionen begleiten“, ist Kübel überzeugt. „Oft sehen sie sich mit überholten Rollen- und Denkmustern konfrontiert.“ Deshalb brauche es einen echten Wandel auf allen Ebenen, der auch mit klischeehaften Ansichten breche. Bosch setze auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Bis zum Jahr 2020 will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen weltweit den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht Bosch bereits zwölf Prozent, in einzelnen Ländern ist das Ziel schon übertroffen, wie etwa in China mit 23 Prozent oder Spanien mit 21 Prozent. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke, Seminare und Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg dauerhaft zu unterstützen.

Girls' Campus: Technikinteresse bei Schülerinnen wecken
Bosch wolle einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und seine Erfahrungen weitergeben. „Wir sind überzeugt, dass gemischte Führungsteams erfolgreicher sind und Deutschland damit insgesamt wettbewerbsfähiger machen“, ergänzt der Personalchef. Deshalb setzt sich Bosch dafür ein, bereits bei Mädchen und Jungen frühzeitig Interesse für Technik zu wecken. Auf Einladung der Bundeskanzlerin stellte Bosch den „Girls' Campus“ im Kanzleramt vor: Bei dem gemeinsamen Projekt mit der Robert Bosch Stiftung erhalten Schülerinnen von Gymnasien in Wochenendseminaren ein Jahr lang Einblicke in die Arbeitswelt, Führungen in Unternehmen, Technikunterricht und Schulungen in Präsentationstechniken. Ziel ist es, die Begeisterung der jungen Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Neben Girls' Campus und dem Girls' Day beteiligt sich Bosch auch in der Bildungsinitiative Wissensfabrik bundesweit an mehr als 250 Bildungskooperationen mit Kindergärten und Schulen.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa
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  • 15. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Innovationsdialog zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Bosch-Chef Denner in Steuerkreis mit der Bundesregierung berufen Denner: „Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein.“

  • Teilnehmer des Innovationsdialogs beraten über technologische Fachthemen und Zukunftsfragen
  • Bosch-Chef Denner: „Deutschland muss seine Vorteile im Rennen um die vernetzte Welt nutzen.“
  • Bosch Start-up-Plattform fördert Unternehmertum im Unternehmen
Berlin – Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner ist von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in den Steuerkreis des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft berufen worden. Im Mittelpunkt der regelmäßigen Veranstaltungen stehen technologische Fachthemen sowie politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Zukunftsfragen, wie zum Beispiel die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Darüber diskutieren die Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister Sigmar Gabriel, Prof. Dr. Johanna Wanka und Peter Altmaier mit Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern. Vorsitzender des Steuerkreises ist Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. „Die Zukunft der deutschen Wirtschaft liegt in der Vernetzung, sowohl technisch als auch organisatorisch. Es ist richtig und notwendig, dass Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an der Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland arbeiten“, sagte Denner, der zugleich CEO und CTO der Bosch-Gruppe ist. „Insbesondere die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist eine wesentliche Stärke Deutschlands im internationalen Wissenswettbewerb“, so Denner weiter.

Deutschland muss geschäftlich innovativer werden
„Deutschland kann bei der Vernetzung weltweit führend sein. Wir haben die besten Voraussetzungen dafür“, zeigte sich der Bosch-Chef zuversichtlich. Mit Blick auf die vernetzte Produktion betonte Denner, dass Deutschland nach wie vor über eine starke industrielle Basis verfüge. „Unser Know-how in der Herstellung von Dingen, kombiniert mit unserer Kompetenz in IT und Automatisierungstechnik, verschafft uns einen wichtigen Vorteil im Rennen um die vernetzte Welt.“ Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sieht Denner nicht auf Dauer gesetzt. Die deutsche Industrie sei zwar schon immer technisch innovativ gewesen. „Innovative Geschäftsmodelle sind aber nach wie vor eher eine Stärke des Silicon Valleys. In Zeiten des Internets müssen deutsche Unternehmen auch geschäftlich innovativ sein.“

Bosch Start-up-Plattform: Unternehmertum im Unternehmen fördern
Nachholbedarf sieht der Bosch-Chef bei der technischen Infrastruktur, etwa bei den leistungsschwachen Breitbandnetzen und dem zu schwach ausgeprägten Unternehmertum. „Die Anzahl der Gründer in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren stetig zurückgegangen. Die Entwicklung geht hier eindeutig in die falsche Richtung“, sagte Denner. Bosch fördert daher zunehmend das Unternehmertum im eigenen Unternehmen. Erst kürzlich hat die Bosch-eigene Start-up-Plattform ihren Betrieb aufgenommen. Sie hilft Bosch-Mitarbeitern bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Denner weiter: „Unsere Mitarbeiter haben bewiesen, dass sie gute Forscher sind, jetzt sollen sie auch erfolgreiche Unternehmer werden.“ Während die Mitarbeiter sich darauf konzentrieren, ihre Innovationen zur Marktreife weiterzuentwickeln, unterstützt die Start-up-Plattform in administrativen Belangen wie Controlling und Finanzierung.
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  • 14. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Ausbau der flexiblen Arbeitskultur Bosch vereinfacht mobiles Arbeiten, privates Telefonieren und Surfen am Arbeitsplatz Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur

  • Einheitliche Regeln vereinfachen mobiles Arbeiten
  • Private E-Mail-, Internet- und Telefon-Nutzung am Arbeitsplatz
  • Personalchef Kübel: „Flexibles Arbeiten soll Normalität sein“
  • Konzernbetriebsratschef Löckle: „Klare Spielregeln für mehr Freiräume unserer Mitarbeiter“
Stuttgart – Bosch vereinfacht mit einheitlichen Regeln das mobile Arbeiten und ermöglicht seinen Mitarbeitern die private Nutzung von E-Mail, Internet und Telefon am Arbeitsplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Wandel von der Präsenzkultur hin zu mehr Flexibilität und Ergebnisorientierung weiter voranbringen. Gleichzeitig stärkt Bosch damit die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Mit dem Konzernbetriebsrat wurden dazu zwei neue Konzernbetriebsvereinbarungen erarbeitet, die für die Bosch-Beschäftigten in Deutschland gelten sollen. Zuletzt hatte sich Bosch zu Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur verpflichtet.

Kulturwandel für mehr Freiraum und Kreativität
„Wir wollen den Wandel unserer Arbeitskultur weiter voranbringen, weil wir von den Vorteilen flexibler Arbeitsmodelle überzeugt sind“, begründet Christoph
Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die neuen Regeln. „Die freie Wahl von Arbeitsort und -zeit steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter, liefert bessere Arbeitsergebnisse und stärkt die Kreativität.“ Deshalb möchte Bosch mobiles Arbeiten zur Normalität machen, ergänzt Kübel.

Flexibles Arbeiten vereinfachen
Mobiles Arbeiten ist bei Bosch zwar schon möglich. Doch vereinfachte Regelungen für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen zukünftig die flexible Wahl von Arbeitsort und -zeit weiter erleichtern. Bislang musste ein Chef es einzeln genehmigen, wenn ein Mitarbeiter vorübergehend an einem anderen Standort oder von zu Hause aus arbeiten wollte. Jetzt haben Mitarbeiter grundsätzlich einen Anspruch darauf, sofern die berufliche Aufgabe es zulässt. Auch im Fertigungsbereich wird an flexiblen Lösungen gearbeitet, wie etwa teilzeitfähige Schichtarbeitsplätze oder Springersysteme. „Flexible Schichtsysteme sollen betrieblichen Interessen des Unternehmens und den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter, familiäre und berufliche Pflichten unter einen Hut zu bringen, gleichermaßen dienen“, so Alfred Löckle, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Robert Bosch GmbH.

Private Nutzung von E-Mail, Telefon und Internet am Arbeitsplatz
Wer in der Mittagspause zum Beispiel privat im Internet surfen will oder eine Online-Überweisung abschicken möchte, kann dazu künftig bei Bosch den Firmen-Computer benutzen. Ebenfalls zu privaten Zwecken dürfen Mitarbeiter ihre geschäftliche E-Mail-Adresse oder das Firmentelefon einsetzen. In einer vernetzten Arbeits- und Lebenswelt will Bosch seinen Mitarbeitern damit den Arbeitsalltag erleichtern. „Zwar habe ich ein privates Smartphone“, sagt Arne Brixel, Fertigungsplaner im Bosch-Werk Stuttgart-Feuerbach. „Aber am Laptop eine Zugfahrkarte buchen oder eine Rechnung mal kurz zu bezahlen, das ist schon komfortabler.“

Klare Regel – bessere Balance von Job und Freizeit
Bosch bietet seinen Mitarbeitern bereits heute rund 100 Arbeitszeitmodelle, darunter Teilzeit in unterschiedlichen Stundenumfang, Jobsharing oder Arbeiten von zu Hause. „Bei den neuen Regelungen haben wir bewusst auch auf eine klare Trennung von Beruf- und Privatleben geachtet“, betont Betriebsratschef Löckle. „Jeder Mitarbeiter legt deshalb zum Beispiel Pausenzeiten und Zeiträume fest, in denen er ungestört bleiben will.“ Leitfäden für Mitarbeiter und Führungskräfte sollen helfen, die Vorteile des mobilen Arbeitens zu nutzen, aber auch Vorbehalte abzubauen. Löckle sieht eine besondere Verantwortung bei den Führungskräften: Manche Chefs müssten auch lernen, loszulassen und sollten reine Anwesenheit nicht mit Leistung gleichsetzen.

Mehr Ergebnisorientierung, weniger Präsenzkultur
Die einheitlichen Regeln für das mobile Arbeiten geben den Mitarbeitern Klarheit in Fragen der Arbeitszeiterfassung, des Versicherungsschutzes oder der Informationssicherheit. Nach den arbeitszeitrechtlichen und tariflichen Vorgaben wird die Arbeitszeit beim mobilen Arbeiten weiterhin erfasst. Es ist sogar möglich, gelegentlich Tätigkeiten am Samstag nachzuholen, wenn zuvor Freizeit am Wochentag genommen wurde. Bosch sieht im klaren Bekenntnis zum mobilen Arbeiten einen wichtigen Baustein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Mit Laptop und Mobiltelefon können viele meiner Mitarbeiter von zu Hause oder im Büro gleichermaßen gut arbeiten“, sagt Anne Cater, Abteilungsleiterin im Geschäftsbereich Thermotechnik am Bosch-Standort Lollar. „Auch unser Social-Business-Netzwerk Bosch Connect vereinfacht die Zusammenarbeit unabhängig von Ort und Tageszeit.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Leitlinien einer flexiblen Arbeitskultur bei Bosch: http://bit.ly/1bSJ7QM
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa

Video:
Projekt MORE: Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten:
http://youtu.be/d5rQBjMrj_g

Hintergrundinformation:
Presseinformation „Bosch baut familienfreundliche Arbeitskultur aus“:
http://bit.ly/1r6eVqV

Presseinformation „500 Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten“:
http://bit.ly/1p3QSEt
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  • 10. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung Erste Mitarbeiter beziehen neuen Campus in Renningen Fertigstellung des Standorts bis Frühsommer 2015

  • Einzug der ersten rund 800 Mitarbeiter bis Ende 2014
  • Projekt im Zeitplan: Abschluss der verbleibenden Bauarbeiten und des Umzugs bis Frühsommer 2015
  • Bosch-Chef Denner: „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken.“
  • Campusartige Atmosphäre ermöglicht kreatives Arbeiten und stärkere Vernetzung
Renningen – Endlich ist es soweit: Die ersten Forscher und Entwickler beziehen das neue Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen. Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Spatenstich werden bis Ende 2014 rund 800 Mitarbeiter ihre Arbeit auf dem neuen Campus aufnehmen. Bosch schafft in Renningen den neuen Knotenpunkt seines weltweiten Forschungsverbundes. Bislang sind die Aktivitäten der zentralen Forschung und Vorausentwicklung auf die Standorte Gerlingen, Schwieberdingen und Waiblingen verteilt. Mit dem Umzug der ersten 800 von insgesamt rund 1 700 Mitarbeitern nimmt der neue Bosch-Standort nun offiziell den Betrieb auf. „Der Standort Renningen wird die Innovationskraft der Bosch-Gruppe stärken. Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für das vernetzte Leben. Um diese zu entwickeln, vernetzen wir unsere Forscher und Entwickler noch enger – in Renningen und international“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Mit dem neuen Knotenpunkt in Renningen wird der internationale Forschungsverbund des Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ab 2015 aus insgesamt acht Standorten in sechs Ländern bestehen. Bosch investiert 310 Millionen Euro in das neue Forschungszentrum vor den Toren Stuttgarts.

Logistische Herausforderung – Umzug in Etappen
Bis Ende 2014 beziehen die Bosch-Forscher zunächst den östlichen Teil des Geländes und das Zentralgebäude. Bis zum Ende des ersten Quartals 2015 werden die Gebäude in der Westhälfte fertiggestellt und bezogen. Der gestaffelte Bezug des neuen Forschungscampus über einen Zeitraum von rund einem halben Jahr ist durch besondere logistische Herausforderungen bedingt. Viele der Labore und Forschungseinrichtungen müssen aufwändig abgebaut, verpackt, transportiert und dann in Renningen wieder in Betrieb genommen werden. Insgesamt werden rund 1 800 Maschinen und technische Anlagen aus 270 Laboren von den bestehenden Standorten nach Renningen umgezogen. Mehr als 12 000 Umzugskisten werden bis Frühsommer 2015 zum neuen Forschungscampus transportiert.

Campus mit optimalen Forschungsbedingungen
„Bosch bündelt erstmals seine Aktivitäten der Forschung und Vorausentwicklung im Großraum Stuttgart an einem Standort. Das verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die Forschung für Bosch hat“, betonte Dr. Michael Bolle, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Bereichs Forschung und Vorausentwicklung. Das neue Forschungszentrum ist passgenau auf die Bedürfnisse der Forscher zugeschnitten. Nach Vorbild eines universitären Campus sind die Gebäude weitläufig angeordnet. In den Gebäuden sorgt das eigens entwickelte Bürokonzept für ein attraktives Arbeitsumfeld, das Kreativität und Zusammenarbeit fördert. Bolle weiter: „Die Gestaltung der Innenräume und die Flächenbelegung orientieren sich an unserem Innovationsprozess. Für jede Phase dieses Prozesses finden unsere Mitarbeiter die optimalen Arbeitsbedingungen vor.“ Durch die räumliche Nähe von Büroarbeitsplätzen zu Werkstätten und Laboren können die Forscher ihre Ideen und Anwendungen schnell testen und prüfen.

Hohe Innovationskraft – 20 Patente pro Arbeitstag
Bosch meldete im Jahr 2013 insgesamt 4 964 Patente an, im Durchschnitt 20 pro Arbeitstag. Damit belegt das Unternehmen bei den Patentanmeldungen weltweit einen Spitzenplatz. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen investierte im vergangenen Jahr rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, fast zehn Prozent des Umsatzes. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 42 700 Forscher und Entwickler. In der zentralen Forschung und Vorausentwicklung arbeiten weltweit rund 1 300 Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen gibt es auf www.bosch-renningen.de.

Factsheet "Neues Bosch-Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen"

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  • 09. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Jedes dritte neue Motorrad in Europa mit ABS Bosch macht Motorradfahren sicherer MSC in der neuen KTM 1290 Super Adventure

  • Trend zur Sicherheitsausstattung ungebrochen
  • ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Personenschaden verhindern
  • Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC kann zwei Drittel aller selbst verursachten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen
  • Neue KTM 1290 Super Adventure kommt serienmäßig mit Bosch MSC
Neue Motorradmodelle begeistern nicht nur durch immer mehr Leistung und Fahrdynamik. „Auch der Trend zu mehr Sicherheit ist ungebrochen“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. So stieg der Anteil der Maschinen mit dem Antiblockiersystem ABS in den vergangenen sechs Jahren um 600 Prozent. „Mittlerweile hat jedes dritte in Europa produzierte Motorrad ein ABS an Bord“, so Steiger. Bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren bietet aktuell die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC. Bosch hat das System Ende 2013 als erster und bislang einziger Zulieferer weltweit in Serie gebracht. „MSC bietet wie das ESP im Auto die derzeit bestmögliche Unterstützung – beim Beschleunigen und Bremsen, und dies erstmals auch in starker Schräglage“, sagt Steiger.

Der Nutzen der Systeme ist durch Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS klar belegt. So kann bereits ABS ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindern. MSC kann darüber hinaus zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Nach der mehrfach ausgezeichneten 1190 Adventure und der Adventure R bietet der österreichische Hersteller KTM das System nun auch in der neu vorgestellten 1290 Super Adventure an – auf Wunsch erstmals ergänzt um die innovativen Zusatzfunktionen Hill Hold Control und einer schräglageabhängigen Schleppmo-mentenregelung.

MSC von Bosch bietet neue Dimension der Sicherheit
Die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC bietet aktuell die bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren. Technisch basiert das System auf einem Bosch-ABS mit elektronischer Verbundbremsfunktion. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt. Ein zusätzlicher Schräglagesensor misst die tatsächliche Neigung des Motorrads, und das System passt die elektronischen Regeleingriffe beim Bremsen und Beschleunigen blitzschnell an die momentane Fahrsituation an. Es unterstützt damit auch bestmöglich in Kurven. Das ist besonders wichtig, denn dort passiert nahezu jeder zweite Motorradunfall mit Todesfolge. Die exakte Regelung bietet zudem einen homogenen Bremsdruckverlauf beim Wechsel von Geradeaus- zur Kurvenfahrt sowie eine verbesserte Fahrzeugverzögerung auch bei Geradeausfahrt. Durch die Auswertung von Nickrate und Längsbeschleunigung lässt sich zudem ein abhebendes Vorder- oder Hinterrad schneller erkennen. Entsprechend schnell kann die Motorrad-Stabilitätskontrolle dann gegensteuern. Die Bremskraft wird zwischen Vorder- und Hinterrad flexibel und schnell an die dynamische Fahrsituation angepasst und sorgt so für eine bestmögliche und sichere Verzögerung.

MSC mit Mehrwert in der neuen KTM 1290 Super Adventure
Im Vergleich zur 1190 Adventure glänzt die 1290 Super Adventure mit einigen weiteren Zusatzfunktionen. So passt MSC serienmäßig erstmals die automatische Bremskraftverteilung des Verbundbremssystems zwischen Vorder- und Hinterbremse an die Neigung der Straße in Längsrichtung an. Beispielsweise wird bergauf im Vergleich zur Fahrt in der Ebene die Hinterradbremse stärker in die Verzögerung einbezogen, denn sie kann in dieser Situation mehr Bremskraft übertragen. Optional erhältlich sind eine Berganfahrhilfe sowie eine schräglageabhängige Schleppmomentenregelung. Die Anfahrhilfe hält automatisch den Bremsdruck in der Leitung aufrecht, auch wenn der Fahrer Hand- und Fußbremse löst. Erst wenn er Gas gibt und einkuppelt, wird automatisch die Bremse geöffnet. Das gerade am Berg schwierige Spiel zwischen Kupplung, Bremse und Gas beim Anfahren entfällt. Die Schleppmomentenregelung dagegen wirkt kritischen Situationen entgegen, die bei sprunghaftem Wechsel des Antriebsmoments entstehen. Hier kann das angetriebene Rad die Haftung verlieren und zu rutschen beginnen. Dies ist möglich, wenn das Motorbremsmoment zu groß ist, beispielsweise wenn zu früh in einen niedrigeren Gang geschaltet wird, oder wenn man auf rutschigem Untergrund schlagartig vom Gas geht. MSC erkennt die Schräglage sowie die Gefahr des Haftungsverlusts und errechnet blitzschnell die bestmöglichen Einstellungen für Gas und Bremse. Das steigert die Sicherheit in solchen Situationen ganz wesentlich.

Von ABS light bis MSC – Bosch bietet Lösungen für alle Motorradklassen
Auf Basis eines modularen Baukastens bietet Bosch für alle Arten von motorisierten Zweirädern mit einer hydraulischen Bremsanlage ein passendes Antiblockiersystem an. Dies reicht von der kostengünstigen Lösung mit einem hydraulischen Bremskreis zur Regelung des Vorderrads über die Zwei-Kanal-Systeme bis zur leistungsfähigsten Ausbaustufe ABS 9 enhanced inklusive eCBS-Funktion – also ein elektronisches Verbund-Bremssystem. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt. Das System schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt.
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  • 01. Oktober 2014
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  • Mobility Solutions
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Forschungsprojekt HotPowCon erfolgreich abgeschlossen Bessere Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge Aufbau- und Verbindungstechnik für hohe Betriebstemperaturen erforscht

  • Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität in Deutschland
  • Neues Fügeverfahren ist bleifrei, preisgünstig und zuverlässig
  • Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Stuttgart – Eine neue Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) ermöglicht die Fertigung von elektronischen Leistungsbaugruppen, die auch bei Spitzentemperaturen von bis zu 300 Grad Celsius zuverlässig funktionieren. Die neue AVT ist das Ergebnis des Forschungsprojektes Hot-Power-Connection, kurz HotPowCon, das mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Weil die Steuerelektronik vor allem in Hybrid- und Elektrofahrzeugen sehr hohen Betriebstemperaturen standhalten muss, ist die neue AVT eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland.

Energie und Kosten sparen
Elektronische Leistungsbaugruppen – zum Beispiel Inverter, Gleichspannungswandler und Batterieladegerät – sind Schlüsselkomponenten der Elektrofahrzeuge. Um die Elektromobilität voranzutreiben, braucht die Automobilindustrie möglichst günstige, energieeffiziente und kompakte Leistungsbaugruppen. Zudem muss es möglich sein, Logikelemente wie zum Beispiel Mikroprozessoren in die Baugruppen zu integrieren, um deren Funktionalität zu steigern. Für solche kombinierten Logik- und Leistungsbaugruppen gab es bisher keine bleifreie, zuverlässige und kostengünstige AVT, die hohen Betriebstemperaturen standhält. Bisherige Fügetechniken waren sehr kostenintensiv oder beruhten meist auf umweltschädlichen, bleihaltigen Loten. Hinzu kommt, dass die Leistungsbaugruppen aufwendig gekühlt werden mussten, weil sie eine hohe elektrische Leistung verarbeiten und deshalb viel Wärme produzieren. Ihre maximale Betriebstemperatur wurde maßgeblich von der eingesetzten Verbindungstechnik begrenzt.

Vorbereitet für die Großserie
Das HotPowCon-Konsortium hat nun ein verarbeitungsfähiges Pastensystem auf Zinnbasis entwickelt, das ein Fügen durch isotherme Erstarrung ermöglicht. Damit lassen sich alle Komponenten der Baugruppe in nur einem Fügeprozess löten. Die neue AVT ist bleifrei und basiert auf preisgünstigen Materialien. Weil sie sehr hohen Temperaturen standhält, kann der Aufwand für die Kühlung deutlich reduziert werden. Das senkt den Energiebedarf und trägt ebenfalls zur Kostensenkung bei. Die Forscher haben Grundlagen für einen späteren Einsatz der AVT in der industriellen Serienproduktion geschaffen, von der Auswahl der Werkstoffe über die Verfahrenstechnik bis hin zur Anlagentechnik. Anhand von Demonstratoren haben sie die Zuverlässigkeit der AVT im Hochtemperatur-Bereich nachgewiesen.

Multidisziplinäres Forschungsteam
An dem Projekt HotPowCon haben große und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mitgewirkt. Die Robert Bosch GmbH leitete das Projekt, weitere Partner waren die Siemens AG, die Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG, die Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH, die Seho Systems GmbH, das Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik der Universität Rostock, das Zentrum für mikrotechnische Produktion der Technischen Universität Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren Instituten für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) sowie für Elektronische Nanosysteme (ENAS). Die Daimler AG und die Volkswagen AG beteiligten sich als assoziierte Partner. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat rund die Hälfte des Projektvolumens von 5,5 Millionen Euro bereitgestellt und das Projekt HotPowCon im Zuge des Programms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ gefördert. Die entwickelte Aufbau- und Verbindungstechnik ist zum Beispiel auch für die Fertigung von Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen interessant und kann zukünftig in weiteren Branchen eingesetzt werden.

Hintergrund im Internet:
Programm “IKT 2020”

Die Beteiligten Partner:
Robert Bosch GmbH
Siemens AG
Heraeus Materials Technology GmbH & Co. KG
Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH
SEHO Systems GmbH
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS
Universität Rostock, Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik
Technische Universität Dresden, Zentrum für mikrotechnische Produktion

Die assoziierten Partner:
Volkswagen AG
Daimler AG
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  • 01. Oktober 2014
  • Presseinformation
  • Forschung

Technologiesprung von Bosch: Display-basiertes Kombiinstrument Hohe Flexibilität bei der Aufbereitung von Inhalten

  • Neuartiges und zukunftsweisendes Konzept im BMW i8
  • Aufwendige Zweiprozessor-Architektur mit hoher Rechenleistung
  • Mineralglasscheibe auf dem Display erzeugt hochwertige Anmutung
Das Kombiinstrument ist wie das Fahrzeug ein Technologiesprung: Im BMW i8 fällt der Blick des Fahrers auf ein Display-basiertes Kombiinstrument. Es kommt vollkommen ohne mechanisch bewegte Bauteile aus und bietet über einen großen Monitor höchste Flexibilität zur Aufbereitung und Darstellung von Inhalten. Damit begleitet es den Weg des Autos in eine Zukunft, die zunehmend von Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen sowie dazu gehöriger Verbindungsfähigkeit geprägt ist und deshalb neuartige Ansätze für Anzeige- und Bedienkonzepte erfordert.

Der größte Vorteil eines reinen Display-Kombiinstruments ist seine Variabilität. Dadurch sind die Designer und Entwickler vollkommen frei in Sachen Grafik und Aufteilung der Displayfläche. Ganz neue Designmöglichkeiten tun sich auf. Es lassen sich nahezu beliebige Formen und Farben für diverse Funktionszustände verwirklichen. Außerdem ermöglicht der Monitor das gezielte Darstellen von Navigations- oder Online-Inhalten.

Beim Kombiinstrument dieses Plug-in-Hybridfahrzeugs entschieden sich die Entwicklungsingenieure für ein höchst kontrastreiches und scharfes TFT-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll. Der Monitor im Blickfeld des Fahrers zeigt links die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an, während sich die Darstellung der rechten Instrumentierung ändert, je nachdem, welcher Fahrmodus über den Fahrerlebnisschalter des i8 gewählt ist.

Verbrauchsschonende Fahrweise fördern
Der Modus "Comfort" zeigt auf der rechten Seite ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt, inklusive E-Boost vom Traktions-Elektromotor sowie die Rekuperation über die Fahrzeugbremsen. Der Modus "Eco Pro" baut auf der "Comfort"-Anzeige auf, stellt aber detaillierter die Übergänge zwischen den Antriebstechniken dar. Damit lässt sich auch eine besonders verbrauchsschonende Fahrweise fördern. In beiden Modi sind die Grundskalen in Grau- und Blautönen gehalten. Anders im Modus "Sport": Zwei rote Instrumente mit Drehzahlmesser rechts signalisieren auf den ersten Blick die volle Leistungsfähigkeit des i8-Antriebskonzepts. In allen Modi wird der Raum zwischen den beiden Instrumenten flexibel, zum Beispiel für Navigationshinweise oder für Radio- oder Telefoninformationen, genutzt.

Perfekte visuelle Rückmeldung
Das Kombiinstrument für den BMW i8 erforderte im Detail eine höchst aufwendige Entwicklungsarbeit der Bosch-Ingenieure. Das zeigt sich beispielsweise am außergewöhnlich flüssigen Lauf der "Zeiger" über den Skalen: Sowohl Hardware wie Software sind entsprechend leistungsfähig ausgelegt, so dass eine perfekte visuelle Rückmeldung auch bei hochdynamischen Animationen sichergestellt ist.

In diesem Kombiinstrument kommt hardwareseitig zudem eine aufwendige Zweiprozessor-Architektur zur Anwendung – eine Recheneinheit ist ausschließlich für die Grafikaufbereitung zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die Rechenleistungen sind so ausgelegt, dass zusätzlich die Elektronikbasis eines Head-up-Displays über das Kombiinstrument angesteuert werden kann. Die Datenanbindung erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport). Das TFT-Display sitzt hinter einer optisch gebondeten Mineralglasscheibe und folgt so dem Trend moderner Smartphones oder Tablet-PC. Dies unterstreicht die moderne Anmutung dieses Kombiinstruments.

Darüber hinaus liefert Bosch für den BMW i8 verschiedene Sensoren, ein Benzin-Direkteinspritzsystem, Starter, die Leistungselektronik für den Startergenerator, das Frontwischersystem und elektrische Wasserpumpen.
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  • 30. September 2014
  • Presseinformation
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