Bosch
Media Service

Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

„Ich versuche immer voll konzentriert zu bleiben,…“

„…doch manchmal ist das fast unmöglich“, sagt Markus Linde aus Schweden. In der ländlichen Umgebung des kleinen Orts Nykil fährt er jeden Tag Kinder zur Schule. Dabei haben ihm Sensoren und das ESP von Bosch oft schon mehr als nur den Tag gerettet.
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Schlagzeilen

ABS und MSC gegen Unfälle Bosch-Sicherheitstechnik für Motorradfahrer Bestmögliche Unterstützung beim Bremsen und Beschleunigen jetzt auch in Kurven

  • Bosch bietet Sicherheitstechnik für alle Motorradklassen
  • ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindern
  • Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC kann zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen
  • Schönes Wetter erhöht die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer im Jahresvergleich
Motorradfahren wird sicherer. Von 2008 bis 2013 sank die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer in Deutschland um 13 Prozent auf 568. Einen Grund für den Rückgang sehen Experten in der zunehmenden Verbreitung des Antiblockiersystems. Dessen Nutzen fasst Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control anhand von Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS plakativ zusammen: „ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindern.“ Das aktive Sicherheitssystem verhindert das Blockieren der Räder. Der Fahrer kommt damit bei einer Vollbremsung oder beim Bremsen auf rutschigem Untergrund wesentlich sicherer zum Stehen.

Bestmögliche Sicherheit beim Motorradfahren bietet künftig die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC. Das von Bosch entwickelte System erfasst die aktuelle Schräglage und passt die Unterstützung des ABS und der Traktionskontrolle daran an. Es hilft damit insbesondere in Kurven, wo sich nahezu jeder zweite Motorradunfall mit Todesfolge ereignet. „MSC bietet wie das ESP im Auto die derzeit bestmögliche Unterstützung – beim Beschleunigen und Bremsen, und das auch in starker Schräglage“, so Steiger.

Schutzengel in kritischen Situationen
2013 liefen bereits 30 Prozent aller in Europa produzierten Motorräder mit ABS vom Band. Die Motorrad-Stabilitätskontrolle ging Ende 2013 erstmals in der 1190 Adventure und der Adventure R von KTM als Weltneuheit in Serie. Technisch basiert MSC auf einem ABS mit Verbundbremsfunktion und nutzt zusätzlich einen Schräglagesensor. Dieser misst die tatsächliche Neigung des Motorrads, und das System passt die Eingriffe beim Bremsen und Beschleunigen an diese Schräglage an. Die exakte Regelung bietet zudem einen sanften Bremsdruckverlauf beim Wechsel von Geradeaus- zur Kurvenfahrt sowie eine verbesserte Fahrzeugverzögerung auch in geraden Fahrsituationen. Durch die Auswertung von Nickrate und Längsbeschleunigung lassen sich zudem abhebende Vorder- und Hinterräder schneller erkennen; die Motorrad-Stabilitätskontrolle kann dann entsprechend gegensteuern. Die Bremskraft wird zwischen Vorder- und Hinterrad flexibel an die Fahrsituation angepasst und sorgt so für eine bestmögliche und sichere Verzögerung. Weitere GIDAS-Auswertungen zeigen, dass MSC zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen kann.

Von ABS light bis MSC – Lösungen für alle Motorradklassen
Auf Basis eines modularen Baukastens bietet Bosch für alle Arten von motorisierten Zweirädern mit einer hydraulischen Bremsanlage ein passendes Bremsregelsystem. Eine kostengünstige Lösung gerade für aufstrebende Märkte wie Indien ist ABS 9 light, das über einen hydraulischen Bremskanal das Vorderrad regelt. Die Variante ABS 9 base bietet mit zwei Kanälen den Blockierschutz an Vorder- und Hinterrad. ABS 9 plus ist besonders für leistungsstarke Maschinen geeignet. Das System wird bereits beim Druckaufbau während einer Notbremsung wirksam, indem es mithilfe eines zusätzlichen Drucksensors speziell das Abheben des Hinterrads erkennt und damit frühzeitig den drohenden Überschlag nach vorne verhindert. Die leistungsfähigste Ausbaustufe ABS 9 enhanced bietet zusätzlich die sogenannte eCBS-Funktion. Dieses Kürzel steht für „electronic Combined Brake System“, zu Deutsch elektronisches Verbund-Bremssystem. Hier genügt es, dass der Fahrer eine der beiden Bremsen – wahlweise vorne oder hinten – betätigt: ABS 9 enhanced schaltet die zweite Bremse automatisch zu, so dass an beiden Rädern die bestmögliche Bremskraft anliegt, ohne dass die Bedienkraft für den Fahrer ansteigt oder die Dosierung sich verändert. MSC als umfassendste Lösung setzt auf ABS 9 enhanced auf und nutzt zudem die Schräglagesensorik.

Wetter beeinflusst die Zahl der verunglückten Motorradfahrer erheblich
Neben der Technik hat ein weiterer Faktor einen erheblichen Einfluss auf die Zahl der getöteten Motorradfahrer: das Wetter. So zeigt der Vergleich mehrerer Jahre, dass bei schönem Wetter die Zahl der verunglückten Motorradfahrer immer deutlich nach oben geht. Insbesondere in den Monaten April und Mai schwankt die Zahl der schweren und tödlich verlaufenden Unfälle mit dem Wetter an den Wochenenden sehr stark. Bei Sonnenschein nutzen viele Biker die Gelegenheit für eine erste Ausfahrt – und sind entsprechend ungeübt und übermütig. Oftmals mit entsprechend schlimmen Folgen. 2014 zum Beispiel starben in Baden-Württemberg in den ersten fünf Monaten 37 Motorradfahrer, im winterlicheren Vorjahr dagegen im gleichen Zeitraum nur 20. ABS und MSC können unter allen Wetterbedingungen umfassend unterstützen; egal ob sich die zu schnell angefahrene Kurve überraschend zuzieht, ein Fahrzeug plötzlich in die Straße einbiegt oder die Fahrbahn ganz oder teilweise nass ist.

EU schreibt ABS für alle motorisierten Zweiräder ab 2017 vor
Allein in Europa sterben jährlich rund 5 000 Motorradfahrer im Straßenverkehr. Überzeugt durch entsprechende Studienergebnisse hat die EU 2013 eine ABS-Ausrüstungspflicht für motorisierte Zweiräder mit mehr als 125 Kubikzentimeter Hubraum erlassen. Diese Regelung gilt ab 2017 für alle Neuzulassungen, sowie für alle Motorräder, deren Typzulassung ab 2016 erfolgt. Kleinere Maschinen ab 50 Kubikzentimeter müssen mit ABS oder zumindest einem sogenannten „kombinierten“ Bremssystem ausgerüstet sein, das beim Betätigen einer Bremse das andere Rad mit bremst. Ein Blockieren ist bei diesem System aber weiterhin möglich.

Weiterführende Links:
Bosch Kraftfahrzeugtechnik für Zweiräder: http://bit.ly/1piZKFZ
YouTube-Video Motorrad-ABS: http://bit.ly/1pgi6Kh (Englisch)
YouTube-Video Motorrad-Stabilitätskontrolle: http://bit.ly/1ulRxss
YouTube-Video Motorrad-ABS für aufstrebende Märkte: http://bit.ly/1ozDzyP (Englisch)
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  • 31. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Gasautos: Erdgas ist nicht gleich Autogas Wie sich Erdgas/CNG und Autogas/LPG bei Betriebskosten, Tankstellennetz und Umrüstung unterscheiden

Welche Vorteile bieten Gasfahrzeuge?
Beide Antriebssysteme sind für Pkw günstiger und umweltfreundlicher als konventionelle Diesel oder Benziner. Sie verbrennen im Vergleich sauberer und reduzieren dadurch Emissionen wie Partikel oder Stickoxide. Ebenso sind beide Kraftstoffe günstiger als Benzin oder Diesel. Bei Erdgas liegt der Kostenvorteil durch niedrige Herstellungskosten und Steuervorteile bei bis zu 50 Prozent. Allerdings sind gasbetriebene Fahrzeuge in der Anschaffung etwas teurer als Benzinfahrzeuge, da sie meist mit zwei Kraftstoffsystemen (Benzin und Gas) ausgestattet sind. Erdgasfahrzeuge gibt es bei immer mehr Herstellern ab Werk. Der Preisunterschied ist vergleichbar mit dem zwischen Diesel- und Benzinvariante. Erdgas-Antriebe im Pkw rechnen sich in Deutschland im Vergleich zum Benziner ab einer Jahresfahrleistung von 7 000 Kilometern. Dabei lassen sich im Vergleich zum konventionellen Ottokraftstoff bei gleicher Leistung 25 Prozent CO2 einsparen. Dies liegt an der chemischen Zusammensetzung von Erdgas. Die CO2-Ersparnis von Autogas liegt einiges darunter. Dafür ist die nachträgliche Umrüstung auf LPG etwas günstiger als bei einem CNG-System ab Werk.

Zitat: „Potenzial zur CO2-Reduzierung bei niedrigen Zusatzkosten bieten Erdgas-Systeme bereits heute. Bosch-Komponenten sind hier technisch führend. Voraussetzung für eine weitere Marktdurchdringung von Erdgas-Fahrzeugen ist allerdings, dass die Infrastruktur deutlich ausgebaut wird.“ (Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung und zuständig für Forschung und Entwicklung der Robert Bosch GmbH)

Autogas oder Erdgas – Welcher Kraftstoff ist billiger?
Beide Gaskraftstoffe sind in Deutschland bis 2018 steuerbegünstigt. Auf der Preistafel der Tankstellen wirkt Autogas oft billiger als Erdgas. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn das gasförmige CNG wird in Kilogramm abgegeben und das flüssige LPG in Litern. „Wer sich nur an den ausgehängten Tankstellenpreisen orientiert, vergleicht Äpfel mit Birnen“, sagt Heiko Kaiser, Experte für Gassysteme bei Bosch. Denn ein Kilogramm CNG hat den Energiegehalt von rund zwei Litern LPG. Umgerechnet bedeutet das: Eine Kilowattstunde Energie aus dem Kraftstoff CNG ist rund ein Drittel günstiger als bei LPG.

Umrüsten oder ab Werk kaufen?
Mittlerweile bieten einige Hersteller zwar ab Werk Autogas-Systeme an, dennoch sind LPG-Anlagen oft noch Nachrüstlösungen. Dabei wird in einer Werkstatt ein zweites Kraftstoffsystem in das Fahrzeug eingebaut. Diese Nachrüstsysteme bieten häufig keine mit den Originalherstellern vergleichbare Qualität und Komponentenhaltbarkeit, was zu zusätzlichen Werkstattaufenthalten und Kosten führt. Anders bei Erdgas-Pkw, denn diese Systeme sind fast immer ab Werk ins Auto integriert. Beispielsweise bieten die Volkswagen Gruppe, Fiat oder Opel in ihren Neufahrzeugen CNG-Systeme von Bosch an. Die damit ausgestatteten Fahrzeuge haben die gleiche Qualitätsanmutung und Dauerhaltbarkeit wie vergleichbare Benzinsysteme. Sie können bei Bedarf auch für den Fahrer unmerklich zwischen CNG und Benzin hin- und herschalten. Das Bosch-System kann auch bei Kälte mit Erdgas starten und ermöglicht Kunden praktisch immer die Fahrt mit günstigem CNG. Andere Systeme müssen in der Startphase mit teurem Benzin vorwärmen.

Wo kann man Autogas und CNG tanken?
Mittlerweile gibt es in Deutschland ein Netz mit rund 6 500 Autogas-Tankstellen. Auch die Verfügbarkeit von Erdgastankstellen wird immer besser: Derzeit gibt es bereits etwa 1 000 Stück. Zudem besitzen so gut wie alle CNG-Fahrzeuge ab Werk noch einen kleinen Benzintank als Reserve. „Der Benzin-Reservetank stellt die Mobilität sicher, wenn einmal keine Erdgastankstelle in der Nähe ist“, sagt Heiko Kaiser. Zudem helfen Apps und Navigationssysteme, die am nächsten liegende Tankstelle zu finden.

CNG oder LPG – Wo liegt der Unterschied?
Erdgas, auch Compressed Natural Gas (CNG) genannt, besteht aus CH4-Molekülen. Diese Verbindung von jeweils einem Kohlenstoff- mit vier Wasserstoffatomen ist besonders energiereich. Erdgas wird auch bei Heizungen und Gasherden verwendet. Autogas/LPG ist ein Gemisch aus Propan (C3H8), Propen (C3H6), Butan (C4H10) und Buten (C4H8). Diese Mischung findet sich oft in Campingkochern wieder. Je nach Region hat Autogas eine andere Zusammensetzung. In Deutschland beispielsweise besteht LPG überwiegend aus Propan und Propen. In Frankreich dagegen besteht LPG überwiegend aus Butan und Buten. Je nach Mischung des Autogases variieren die Klopffestigkeit und der Kraftstoffverbrauch. Beispielsweise ist LPG aus Butan wesentlich energiereicher als LPG aus Propan. Im Winter müssen Fahrer von LPG-Fahrzeugen darauf achten, so genanntes Wintergas mit hohem Propan-Anteil zu tanken, da Butan bei Kälte deulich schwerer verdampft.

Video-Animation:
Erdgas-Antrieb
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  • 29. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Meilenstein der Automobiltechnik: TravelPilot von Bosch ging vor 25 Jahren in Serie Erstes serienreifes Navigationssystem in Europa

  • Schnell berechnete Routen und zuverlässige Navigation im Straßenverkehr
  • Von der Zielfindung über dynamische Zielführung und mobile Navigation bis hin zur Navigation als Sensor
  • Bosch-Navigation kann heute den gesamten Energieverbrauch eines Fahrzeugs optimieren
Hildesheim. Navigationssysteme führen in Deutschland seit nunmehr 25 Jahren die Fahrzeuginsassen sicher von A nach B. Inzwischen können sie gar den Energieverbrauch des Fahrzeugs optimieren. Durchschnittlich lassen sich durch Eco-Routenführung – abhängig von der Topographie der befahrenen Strecken – rund neun Prozent Kraftstoff einsparen. Auch die CO2-Emissionen lassen sich dementsprechend signifikant senken.

1989 startete Bosch die Serienfertigung des TravelPilot IDS (Identifikation Digitalisierter Straßen), des ersten autarken Zielfindungs- und Navigationssystems für den Straßenverkehr in Europa. Es informierte den Autofahrer mit einer Bildschirmkarte auf einem 4,5-Zoll-Monitor stets über die aktuelle Fahrzeugposition im Straßennetz und zeigte mit einer einfachen Pfeilsymbolik die Zielrichtung sowie mögliche Straßenverbindungen zum gewählten Ziel an.

Elektronische Straßenkarte für Autofahrer
Vor 25 Jahren nutzte der TravelPilot IDS zur exakten Positionsbestimmung innerhalb des digitalisierten Straßennetzes die Koppelortung. Dabei ließen sich gefahrene Streckenabschnitte aus Informationen von eigens installierten Radsensoren ableiten und Richtungsänderungen durch einen elektronischen Kompass mit Magnetsonde ermitteln. Diese Koppelortung wurde schließlich durch die Stützung der Daten der Straßenkarten ergänzt. Die Straßenpläne der deutschen Großstädte sowie die Verbindungen der Fernstraßen waren auf einer Compact Disc gespeichert.

Bosch hat den TravelPilot IDS 1989 zunächst in Deutschland eingeführt. 1993 wurde das System zur genaueren Bestimmung der Fahrzeugposition um einen Empfänger für das Global Positioning System (GPS) erweitert. Während der ersten Jahre kamen die Navigationssysteme von Bosch in unterschiedlicher Weise zum Einsatz, überwiegend für professionelle Zwecke. So beispielsweise bei der Feuerwehr in Los Angeles, die schon damals mehr als 400 Fahrzeuge mit der Bosch-Navigation ausrüstete, um schnell und sicher an ihr Ziel zu gelangen.

Gesprochene und optische Fahrempfehlungen
Mitte der neunziger Jahre konnten Navigationssysteme dann ihre Richtungsangaben bereits mit leicht verständlicher Sprachausgabe und schnell einprägsamer Symbolik vermitteln. Auch erweiterte Software-Anwendungen der Bosch-Ingenieure mit spezifischen Informationen zu touristischen, kulturellen oder gastronomischen Reisezielen sowie zu Parkplätzen, Tankstellen oder Werkstätten sorgten seinerzeit für neue Impulse.

1998 sorgten Entwicklungsingenieure von Bosch schließlich für die Dynamisierung der Navigation. Erstmals ließen sich Staumeldungen aus dem Verkehrsfunk TMC (Traffic Message Channel) verarbeiten. Dies erlaubte frühzeitige Reaktionen auf Verkehrsbehinderungen und ermöglichte so komfortables und sicheres Autofahren. Schon mit dieser Anwendung belegte Bosch als erster Hersteller die heute viel zitierten Vorteile der Vernetzung des Autos mit der Außenwelt.

Mobile Navigationsgeräte: einfach Plug and Play
Die Gerätegeneration der 2000er Jahre war maßgeblich geprägt vom neu entwickelten Marktsegment der Portable Navigation Devices (PND). Diese kleinen sowie schnell und einfach in jedem Fahrzeug zu installierenden Geräte ließen sich komfortabel per Touch Screen bedienen. Die mobile Gerätegeneration von Bosch bot bereits erste Funktionen der Fahrerassistenz, wie zum Beispiel grafische und akustische Warnhinweise zu Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Komfortable Routenplanung in vernetzten Infotainment-Systemen
Inzwischen ist die Fahrzeug-Navigation zumeist Teil eines vernetzten Infotainment-Systems, das mit einer Vielzahl von Optionen aufwarten kann. Dabei bieten die aktuellen kartenbasierten Navigationssysteme von Bosch inzwischen zwei- oder dreidimensionale Darstellungen, ökonomische und damit Kraftstoff sparende Routenwahl, Fahrspurempfehlungen, Kurvenwarner sowie die Verlinkung mit navigationsunterstützenden Apps. Darüber hinaus können die Autofahrer ihre Fahrtroute auch bequem am heimischen PC, Laptop, Tablet oder Smartphone planen und die Zieladresse bereits von zu Hause aus an das System ins Auto senden.

Navigation als Sensor: Der elektronische Horizont
Die Bosch-Navigation liefert auch den sogenannten "elektronischen Horizont". Die Systeme schauen weit voraus und geben Informationen über den Streckenverlauf. Dazu bieten sie Krümmungs-, Steigungs- und Fahrspurinformationen. Damit kann die Bosch-Navigation besonders energieeffiziente Routen und damit eine verbrauchsschonende Fahrweise empfehlen oder bei Elektrofahrzeugen wesentlich exakter die verbleibende Reichweite berechnen.

Navigationsdaten optimieren den gesamten Energieverbrauch
Im Frühjahr 2014 entwickelte Bosch ein System zur navigationsbasierten Anpassung des Batterieladezustands bei Hybridfahrzeugen "als innovative Technologie zur Verringerung der CO2-Emissionen". Diese von der EU-Kommission zudem als "Öko-Innovation" anerkannte Technologie liefert einen für den Flottenverbrauch von Personenkraftwagen des jeweiligen Automobilherstellers anrechenbaren Vorteil.

Das Bosch-System kann auf der Basis topografischer Navigationsdaten wie Steigungen, Gefälle oder Kurvenradien jene Streckenabschnitte bestimmen, die sich für die Rückgewinnung von Bremsenergie eignen. Schon weit vor dem Erreichen dieser Situationen wird navigationsbasiert der "Batteriefüllstand" so angepasst, dass die Rekuperation optimal erfolgen kann. "Durch die intelligente Verknüpfung der erweiterten Navigationsdaten sorgen wir dafür, dass sowohl der Kraftstoffverbrauch als auch der CO2-Ausstoß signifikant reduziert werden", sagt Manfred Baden, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Car Multimedia.

Damit kann die Navigation heutzutage den gesamten Energieverbrauch eines Fahrzeugs optimieren und nicht mehr allein – wie schon vor 25 Jahren – komfortabel und sicher von A nach B führen.

Videos:
Funktionsprinzip Elektronischer Horizont (Vernetzung von Navigation)
Historischer Film über TravelPilot IDS
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  • 28. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Bilanz: Erfolgsmodell seit 15 Jahren Bosch-Rentner leisten 50 000 Einsatztage im Jahr

  • Pionierarbeit: 1999 gründete Bosch ein Seniorexperten-Modell
  • Wertschätzung von Lebens- und Berufserfahrung
  • Personalchef Kübel: „Seniorexperten sind wichtige Leistungsträger“
  • Mehr als 40 000 Jahre Know-how durch pensionierte Mitarbeiter
Stuttgart – Weltweit sind bei Bosch immer mehr pensionierte Mitarbeiter gefragt: 2013 leisteten Seniorexperten freiwillig rund 50 000 Einsatztage. Das ist doppelt so viel als noch vor fünf Jahren. Hoch im Kurs stehen vor allem Spezialisten wie Techniker, Ingenieure, Controller oder Logistiker. Vor 15 Jahren gründete Bosch seine Tochtergesellschaft Bosch Management Support GmbH (BMS), um ehemalige Mitarbeiter zeitlich befristet für Projekt- und Beratungsaufgaben ins Unternehmen zu vermitteln. Ziel war es, jahrzehntelang erworbenes Bosch-Wissen zu erhalten und an jüngere Mitarbeiter weitergeben zu können. Mehr als 40 000 Jahre Know-how bringen alle 1 600 Pensionäre zusammen, die aktuell zum Expertenpool des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens gehören. 1999 galt das Seniorexperten-Modell von Bosch als einzigartiger Ansatz in Deutschland. Mittlerweile steht es Pate für viele Organisationen und Unternehmen.

Altersgemischte Teams – bessere Arbeitsergebnisse
„Was 1999 gerade mal mit 30 ehemaligen Mitarbeitern begann, hat sich heute für Bosch zu einem weltweiten Erfolgsmodell entwickelt“, stellt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, anlässlich des Gründungsjubiläums heraus. „Unsere Seniorexperten sind wichtige Leistungsträger. Ihr langjähriges Know-how hilft bei Problemlösungen, liefert neue Ideen und stärkt unsere Innovationsfähigkeit.“ Altersgemischte Teams erleichterten darüber hinaus das generationsübergreifende Lernen, so Kübel weiter.

Professionelle Beratung durch Seniorexperten
Die Seniorexperten kommen bei Bosch dort zum Einsatz, wo kurzfristig professionelle Beratung gefragt ist. Das kann beim Anlauf von Fertigungslinien im Ausland sein oder bei der Qualitätssicherung in einem Werk. „Die Wertschätzung meiner Lebens- und Berufserfahrung ist für mich die größte Motivation“, erklärt der 67-jährige Siegmund Kaiser, Bosch-Seniorexperte für Hydraulik. „Es reizt mich, technische Aufgaben zu lösen und fachlich weiter auf dem aktuellen Stand zu bleiben.“ Die BMS-Experten arbeiten dabei zeitlich befristet und zu einem Honorar, das sich an ihren früheren Gehältern orientiert. Zu den klassischen Arbeitsgebieten der Seniorexperten zählen etwa Entwicklung, Produktion, Einkauf, Finanzwesen oder Marketing und Vertrieb.

Hohe Lösungskompetenz, hohe Kundenzufriedenheit
Im Jahr 2013 erhielten die Seniorexperten weltweit 1 027 Beratungsaufträge und waren insgesamt an 49 556 Arbeitstagen im Einsatz. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die steigende Nachfrage nach Seniorexperten ist ihre hohe Lösungskompetenz: Ohne Karriereziele und frei von finanziellen Interessen arbeiten sie sich schnell an die Problemstellung einer Aufgabe heran. „Ich kann mein Know-how direkt einsetzen, auf mein Netzwerk bei Bosch zurückgreifen und arbeite mit meinen Kollegen auf Augenhöhe zusammen“, sagt Ursula Glatz (65), zuletzt als Seniorexpertin für Qualitätsmanagement im Einsatz. „Wenn mich ein Auftrag fachlich nicht interessiert, lehne ich ihn auch schon mal ab. Letztendlich will ich ein überzeugendes Arbeitsergebnis abliefern und suche keine Freizeitgestaltung.“ Auf diese Weise erzielen die Seniorexperten hohe Kundenzufriedenheitswerte – durchschnittlich 93 von 100 möglichen Punkten.

Seniorexperten weltweit im Einsatz
Während in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels vielerorts Fachkräfte gesucht werden, ist das Seniorexperten-Modell bei Bosch Ausdruck der weltweiten Diversity-Strategie. „Altersgemischte Teams können unterschiedlichen Kundenbedürfnissen oftmals besser gerecht werden“, ergänzt Dr. Georg Hanen, Geschäftsführer der Bosch Management Support GmbH. „Viele Seniorexperten bringen dafür bis zu 40 Jahre Bosch-Erfahrung ein.“ Deshalb seien zunehmend mehr von ihnen auch im Ausland gefragt. Neben Deutschland bestehen weitere BMS-Niederlassungen in Denham (Großbritannien), Broadview (USA), Saitama (Japan) und Campinas (Brasilien). Zuletzt eröffnete Bosch eine BMS-Organisation im indischen Bangalore. Hanen sieht für das Seniorexperten-Modell weiterhin eine erfolgreiche Zukunft: „Schon heute erhält jeder zweite Seniorexperte ein Folgeprojekt von seinem Auftraggeber, Tendenz steigend.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: http://bit.ly/1kQxDLY
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk

Video:
Bosch-Seniorexperten im Einsatz: Ernst Gründler
http://youtu.be/-ZTnsH3M_00

Hintergrundinformation:
Seniorexperten bei Bosch – Fünf Fragen an Robert Hanser
http://bit.ly/1p1OVuo
Diversity-Management bei Bosch – Fünf Fragen an Heidi Stock
http://bit.ly/UKPbnq
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  • 21. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Benziner oder Diesel? Die Bosch Infografik hilft Autofahrern bei der individuellen Entscheidung



Faustregel: Bei Vielfahrern lohnt ein Diesel, sonst ein Benziner – so lautet die gängige These. Denn ein Diesel verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff, doch Benziner sind oft günstiger in Anschaffung, Versicherung und Unterhalt. Je nach Modell kann ein Diesel sich in Deutschland ab 15 000 Kilometern Jahresfahrleistung rechnen.

Stärken beider Antriebe: Für eine Entscheidung zwischen den beiden Antriebsvarianten sollten Autofahrer jedoch mehr als nur die Jahresfahrleistung berücksichtigen: „Beide Antriebe spielen ihre Stärken in verschiedenen Fahrzeugklassen aus. Ein moderner Benziner macht auch erschwingliche Kleinwagen effizient, wohingegen ein fortschrittlicher Diesel im geräumigen Kombi für niedrigen Verbrauch und hohen Fahrspaß sorgt“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. Ähnliche Vorteile gibt es auch in anderen Segmenten: Im rassigen Sportwagen glänzen moderne Benziner mit ihrem Ansprechverhalten, im großen SUV hingegen eher drehmomentstarke Diesel

Infografik: In seiner Entscheidungshilfe stellt Bosch in verdichteter Form Informationen für Autofahrer zusammen. Hier werden die Vorteile beider Antriebe gegenübergestellt und Unentschlossene können individuell entscheiden, ob eher der Diesel oder eher der Benziner zu ihrem individuellen Fahrprofil passt. Darüber hinaus gibt die Infografik einen Einblick in den deutschen Automarkt und zeigt die bestverkauften Benzin- und Dieselmodelle.
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  • 21. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Europäisches Forschungsprojekt OpEneR präsentiert Ergebnisse Lösungen zur Steigerung der Reichweite von Elektrofahrzeugen

  • Gemeinsames Forschungsprojekt zur Effizienzsteigerung von Elektro- und Hybridfahrzeugen
  • Bis zu 30 Prozent geringerer Energieverbrauch durch Eco-Routing
  • Bis zu 36 Prozent geringerer Energieverbrauch durch optimierte Fahrstrategien
  • Förderprojekt der EU-Kommission
Auf ihrer Abschlusspräsentation am 17. und 18. Juli 2014 im spanischen Vigo haben die Kooperationspartner des europäischen Forschungsprojekts OpEneR die gemeinsam entwickelten Fahrstrategien und Fahrerassistenzsysteme vorgestellt, die die Effizienz und Sicherheit künftiger Hybrid- und Elektrofahrzeuge erheblich verbessern werden. Die höhere Effizienz wird Elektro- und Hybridfahrzeugen den Weg ebnen, indem diese bei gleichbleibender Batteriegröße eine höhere Reichweite bieten. Die Ingenieure und Forscher arbeiteten an der Verbesserung des elektrischen Antriebsstrangs, des regenerativen Bremssystems, des Navigationssystems und der Umfeldsensorik sowie an Funktionen, die diese Elemente vernetzen. Die von ihnen aufgebauten, voll funktionsfähigen Elektrofahrzeuge haben bereits ihr beeindruckendes Potenzial für energieeffizienteres Fahren unter realen Verkehrsbedingungen gezeigt.

OpEneR ist die Abkürzung für das im Mai 2011 gestartete Projekt „Optimal Energy consumption and Recovery based on a system network“ – zu Deutsch „Optimale Energienutzung und -rückgewinnung auf Basis eines Systemansatzes“. Zu den Kooperationspartnern zählen der österreichische Antriebs-Systementwickler AVL List GmbH, das spanische Forschungszentrum Centro Tecnológico de Automoción de Galicia (CTAG), das Karlsruher FZI Forschungszentrum Informatik, Europas zweitgrößter Autohersteller PSA Peugeot Citroën sowie die Unternehmen Robert Bosch GmbH und Robert Bosch Car Multimedia GmbH. Als Teil des Siebten Rahmenprogramms für Forschung und Entwicklung wird das europäische Projekt von der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der EU-Kommission gefördert. 4,4 Millionen Euro des Gesamtbudgets in Höhe von 7,74 Millionen Euro wurden über Fördergelder finanziert. Die Leitung des Projekts hatte Bosch.

Eine der Aufgaben war die Entwicklung des Eco-Routings, das bei der Berechnung der optimalen Fahrstrecke die besonderen Gegebenheiten eines Elektrofahrzeugs berücksichtigt. Das Navigationssystem rechnet kontinuierlich den tatsächlichen Energieverbrauch des Fahrzeugs ein. Testfahrten zeigten, dass der Energieverbrauch bei nur 14 Prozent längerer Fahrzeit um bis zu 30 Prozent reduziert werden kann. Abkürzungen im Stadtverkehr erwiesen sich als besonders energieeffizient.

Lösungsvarianten für effizienteres Fahren
Es ist ein altes Sprichwort, dass eine vorausschauende Fahrweise die beste Methode ist, den Spritverbrauch zu senken. Deshalb wurde die Funktion der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) speziell auf einen energiesparenden Fahrstil ausgelegt. Darüber hinaus liefern verbesserte Navigationsdaten Angaben zu Steigungen und Gefällen sowie Geschwindigkeitsbeschränkungen, während eine Kommunikation des Fahrzeugs mit der Infrastruktur über Ampelphasen informiert. Diese Daten bilden einen elektronischen Horizont, mit dem sowohl die ACC- als auch die Segelfunktion weiter optimiert werden können. Letztere teilt dem Fahrer mit, wann er vor Ortseinfahrten oder Geschwindigkeitsbeschränkungen den Fuß vom Gas nehmen sollte. Unter optimaler Nutzung des Fahrzeugschwungs schaltet das Getriebe dann selbstständig in den Leerlauf.

Ebenfalls gestaltet wurden ein intuitives HMI-Konzept sowie ein attraktives Cockpit mit einem frei programmierbaren TFT-Display, was die Lesbarkeit der relevanten Informationen erleichtert. Dank der verbesserten Navigationsdaten ist die Berechnung der verbleibenden Reichweite deutlich genauer und für den Fahrer leichter nachvollziehbar.

Eine weitere umfangreiche Aufgabe bestand in der Optimierung des Zusammenspiels von elektrischem Antriebsstrang und regenerativem Bremssystem. Zur bestmöglichen Rückgewinnung statteten die Ingenieure zwei Peugeot 3008 e-4WD als Versuchsträger mit dem Bosch iBooster, einem elektromechanischen Bremskraftverstärker, und einem speziell für Elektrofahrzeuge angepassten ESP®-Bremsregelsystem aus. Das Antriebskonzept besteht aus jeweils einem Elektromotor pro Achse, der sowohl antreiben als auch Energie zurückgewinnen kann. Auf dieser technischen Basis haben die Partner innovative Rekuperationsstrategien wie eine regenerative Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse entwickelt, die für optimale Rekuperationsgrade und Fahrzeugstabilität sorgen.

Zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses nutzte das Team fortschrittliche Techniken der verteilten Simulation, inklusive realistischer Interaktionen zwischen Fahrzeug und Umwelt. Ein nahtloses Simulationskonzept ermöglichte einen schnellen Übergang von den entwickelten Funktionen und deren simulierten Testfällen zur Weiterentwicklung und Freigabe auf dem Antriebsstrangprüfstand AVL InMotion™.

Nachdem diese Funktionen in die beiden Versuchsträger eingebaut worden waren, wurden zahlreiche Testfahrten unternommen. Zur Messung des Effizienzgewinns wurden von AVL, Bosch und FZI entwickelte Simulationswerkzeuge und Prüfstände genutzt. Die Realtests wurden auf den privaten Teststrecken von Bosch und CTAG sowie dem „Intelligent Public Road Corridor“ von CTAG durchgeführt. Im Vergleich zu einem typisch sportlichen Fahrer konnte der Energieverbrauch mit den Fahrstrategien um 27 bis 36 Prozent gesenkt werden – je nach Bereitschaft des Fahrers, den Empfehlungen Folge zu leisten. Die Fahrzeit nahm dabei nur um acht bis 21 Prozent zu. Rund fünf Prozentpunkte der Energieeinsparung sind allein der intelligenten Drehmomentverteilung zwischen den Elektromotoren der Vorder- und Hinterachse geschuldet, die keinen Einfluss auf die Fahrzeit hat.

Journalistenkontakte:
Robert Bosch GmbH: Stephan Kraus
Telefon: +49 711 811 6286, E-Mail: stephan.kraus@de.bosch.com

PSA Peugeot Citroën: Caroline Brugier-Corbière
Telefon: +33 140 66 5854, E-Mail: caroline.brugier-corbiere@mpsa.com

AVL List GmbH: Dr. Stephen Jones
Telefon: +43 316 787 4484, E-Mail: stephen.jones@avl.com

Centro Tecnológico de Automoción de Galicia: Chantal Millet
Telefon: +34 986 900 300, E-Mail: chantal.millet@ctag.com

FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe: Johanna Häs
Telefon: +49 721 9654 904, E-Mail: haes@fzi.de

Über AVL:
AVL ist das weltweit größte unabhängige Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren und Mess- und Prüftechnik. AVL ist in folgenden Unternehmensbereichen tätig:Entwicklung von Antriebssystemen - AVL entwickelt und verbessert alle Arten von Antriebssystemen als kompetenter Partner der Motoren- und Fahrzeugindustrie. Simulation - Die für die Entwicklungsarbeiten notwendigen Simulationsmethoden werden ebenfalls von AVL entwickelt und vermarktet. Motorenmesstechnik und Testsysteme - Die Produkte dieses Bereiches umfassen alle Geräte und Anlagen, die für das Testen von Motoren und Fahrzeugen erforderlich sind.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.avl.com

Über Bosch:
Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2013 mit 30,6 Milliarden Euro 66 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Der Bereich Bosch-Kraftfahrzeugtechnik ist im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effiziente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bosch.com

Über CTAG:
CTAG (Centro Tecnológico de Automoción de Galicia) ist ein Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationszentrum für die Bereiche Kraftfahrzeugtechnik und Verkehr im spanischen Galicien. Die 350 Fachleute, die auf unterschiedlichen Gebieten der Kraftfahrzeugtechnik, wie Konzeptdefinition, Produktentwicklung, Prozessanalyse und Freigabetests tätig sind, unterstützen verschiedene Projektstufen von der angewandten Forschung bis hin zum Produktlebenszyklus. Im Februar 2014 hat CTAG zwei neue Anlagen für Elektronik und intelligente Verkehrssysteme inklusive Teststrecken eröffnet. Über 150 Fachleute arbeiten an neuen intelligenten Antriebstechnologien, die den heutigen und künftigen Anforderungen des Automobilsektors gerecht werden. Sie sind Spezialisten für ADAS-Systeme und Fahrzeugautomatisierung, Vernetzung, Elektromobilität und Innenraumkomfort, HMI sowie Hardware- und Softwareentwicklung und -freigabe elektronischer Systeme.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ctag.com

Über FZI Forschungszentrum Informatik:
Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fzi.de

Über PSA Peugeot Citroën:
2013 verkaufte der Konzern mit den drei international renommierten Marken DS, Peugeot und Citroën weltweit 2,8 Millionen Fahrzeuge, davon 42 Prozent außerhalb Europas. Als Europas zweitgrößter Automobilhersteller erwirtschaftete der Konzern 2013 einen Umsatz von 54 Milliarden Euro. Bei den CO2-Emissionen hat er mit einem Durchschnitt von 115,9 g CO2/km im Jahr 2013 in Europa weiterhin einen Spitzenplatz inne. PSA Peugeot Citroën ist in 160 Ländern vertreten. Die Aktivitäten von PSA Peugeot Citroën umfassen auch die Sparten Finanzierung (Banque PSA Finance) und Automobil-Zulieferung (Faurecia).
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.psa-peugeot-citroen.com

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  • 17. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Megawatt-Projekt nahe der Nordsee Stromspeicher Braderup in Betrieb Hybridbatterie für flexibles Windstrom-Management

  • Betriebsstart einer Megawatt-Hybridbatterie
  • Windstrom wird besser ins Stromnetz eingegliedert
  • Verbund aus Lithium-Ionen- und Vanadium-Redoxflow-Batterien
Windstrom auch bei Flaute: Ist das Stromnetz überlastet, nimmt eine Riesenbatterie die Energie des Windes auf und speist sie später ein. So lässt sich auch der oft umstrittene Netzausbau verringern.

Stuttgart/Braderup – Bessere Versorgung mit der oft schwankenden Windenergie: Eine der europaweit größten Hybridbatterien speichert von sofort an den Strom eines Bürgerwindparks im schleswig-holsteinischen Ort Braderup und speist ihn bei Bedarf ins Stromnetz ein. Bosch hat gemeinsam mit der Bürgerwindpark BWP Braderup-Tinningstedt GmbH & Co. KG den stationären Stromspeicher am 11. Juli 2014 in Betrieb genommen.

Das von Bosch konzipierte und gebaute Hybridsystem mit einer Gesamtkapazität von drei Megawattstunden (3 MWh) besteht aus einem Lithium-Ionen- (2 MWh) und einem Vanadium-Redoxflow-Speicher (1 MWh). Betrieben wird es mit einer eigens von Bosch entwickelten elektronischen Steuerung und der dazugehörigen Software.

„Der Speicher ermöglicht die Windstromversorgung auch bei Flaute und ist damit ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Energiesystem“, sagte Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, zum Start.

Der Hybridspeicher ist über ein rund zehn Kilometer langes Erdkabel an das Stromnetz der Schleswig-Holstein Netz AG angebunden. Kann das Stromnetz an der windreichen Küste Norddeutschlands den erzeugten Strom nicht mehr aufnehmen, springen die Batterien ein und speichern die elektrische Energie, um sie später bei Windstille wieder abzugeben. So müssen Windstromanlagen bei Netzüberlastung nicht heruntergefahren oder aus dem Wind gedreht werden. Zudem lässt sich so der Ausbau von Stromnetzen verringern.

Eine Woche lang Strom für 40 Häuser
Die Doppelbatterie kann die Energie sowohl kurz- als auch langfristig speichern. „Auf diese Weise lassen sich kurzfristige Schwankungen, wie sie bei der Windenergie üblich sind, je nach Bedarf optimal ausgleichen“, sagte Jan Martin Hansen, Geschäftsführer der Bürgerwindpark Braderup-Tinningstedt GmbH & Co. KG. Je nach Windstärke und Ladestatus der Batterie verteilt die von Bosch entwickelte Steuerung die Energie der Windräder auf die passende Batterie. Mit einer Gesamtspitzenleistung von 2 325 Kilowatt speichert die Hybridbatterie in Braderup so viel Strom, dass sich rechnerisch 40 Einfamilienhäuser über eine Woche hinweg mit Elektrizität versorgen lassen.

Gemeinsam für stabile Stromnetze
Die 200 privaten Investoren des Bürgerwindparks haben die sechs Windräder (jeweils 3,3 Megawatt) finanziert. Finanzierung und Betrieb des Hybridspeichers erfolgen über die gemeinsame Gesellschaft Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG. Die Batteriesteuerungstechnik wurde von Bosch entwickelt. Außer dem Bau der Batterien und der Steuerelektronik verantwortet Bosch auch die Systemintegration und den Testbetrieb verschiedener Betriebsvarianten in Braderup. Dazu gehören nicht nur der Eigenverbrauch des gespeicherten Stroms für den Windpark und das Stabilisieren von Stromnetzen, sondern auch das Vermarkten des Stroms im Regelenergiemarkt sowie der Handel an der Strombörse. Das Projekt wird nur von den 200 Investoren und Bosch finanziert und erhält weder staatliche Förderung noch Steuervorteile.

Leserkontakt:
Johannes Kostka
Telefon: +49 711 3653-1529
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  • 11. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Energie- und Gebäudetechnik
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Günstiger, leichter, effizienter Bosch verbessert die mechanische Vakuumpumpe bis ins kleinste Detail

  • Preis und Zuverlässigkeit einer mechanischen Pumpe, gepaart mit der Effizienz einer elektrischen Pumpe
  • „Etabliertes Produkt auf den Prüfstand gestellt und nochmals bis ins kleinste Detail verfeinert“
  • Modularer Aufbau ermöglicht individuelle Anpassung für moderne Benzin- und Dieselmotoren
Mit der mechanischen Vakuumpumpe EVOII beweist Bosch, dass selbst in konventionellen Bauteilen noch deutliches Entwicklungspotenzial steckt. Bosch hat die kostengünstige mechanische Pumpe leichter und deutlich effizienter gemacht. Damit ist sie auf Augenhöhe mit vermeintlich effizienteren aber weitaus teureren elektrischen Vakuumpumpen. Die Bosch EVOII bietet für die Vakuumversorgung das beste Preis-Leistungsverhältnis am Markt und liefert zuverlässig den Unterdruck für die Bremskraftverstärkung. Mit bis zu 75 Prozent geringeren Kosten einer vergleichbaren elektrischen Vakuumpumpe ist die neue Generation die Ideallösung für moderne Benzin- und Dieselaggregate. Der CO2-Einfluss liegt unter 0,4 Gramm CO2 pro Kilometer und damit auf Referenzniveau der elektrischen Wettbewerber. Dazu ist die Komponente äußerst robust und arbeitet im Motorraum und damit für den Fahrer geräuschlos.

Um diesen Fortschritt zu erreichen, hat Bosch die bis heute 45 Millionen mal produzierte und damit sehr bewährte Komponente von Grund auf überarbeitet: Die neue Generation ist 300 Gramm leichter als andere mechanische und sogar mehr als ein Kilogramm leichter als elektrische Vakuumpumpen. Ein Rotor aus thermoplastischem Kunststoff macht dabei den Unterschied. Seine formstabilen Flügel erzeugen den benötigten Unterdruck, gleichzeitig wiegt der Rotor jedoch besonders wenig.

Das Funktionsprinzip der mechanischen Unterdruckpumpe ist bei Dieselmotoren seit vielen Jahren fest etabliert. Zusätzlich steigt seit einigen Jahren auch der Vakuumbedarf bei modernen Benzinmotoren. Grund dafür ist die zunehmende Verbreitung der Benzin-Direkteinspritzung, die in Kombination mit Downsizing bis zu 15 Prozent Sprit spart. Bereits 2013 waren in Europa rund 40 Prozent aller Neuwagen mit einer Benzin-Direkteinspritzung versehen. Moderne Direkteinspritzer benötigen eine zusätzliche Pumpe, da das Vakuum nicht mehr mittels Drosselklappe gesteuert werden kann.

Die Vakuumpumpe EVOII zeigt, dass Bosch gerade bei großen Trends auch auf Verbesserungen einzelner Komponenten Wert legt. „Mit der EVOII haben wir ein etabliertes Produkt nochmal auf den Prüfstand gestellt und an jedem Detail gefeilt“, sagt Alessandro Fauda, Entwicklungsleiter der mechanischen Vakuumpumpe. Im Ergebnis ist das Produkt so ausgelegt, dass es neben dem notwendigen Unterdruckniveau auch die niedrigste Reibleistung im Markt erzeugt. Diese effiziente Auslegung von Gehäuse und rotierenden Komponenten ist das Ergebnis von intensiven Simulationen und Berechnungen. Somit wird die beste Lösung für jede Motorapplikation durch die Änderung von einigen Parametern erreicht.

Darüber hinaus ist die neue Vakuumpumpengeneration je nach Kunde und Motorapplikation anpassbar. Je nach Kundenanforderung lässt sich die mechanische Bosch-Vakuumpumpe durch die Motornockenwelle, die Kurbelwelle, über Rollen, Zahnräder oder Ketten antreiben. Zusätzlich kann sie mit einer Öl- und Kraftstoffpumpe gekoppelt werden.
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  • 08. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Neue Smartphone-App von Bosch: myDriveAssist erkennt Verkehrszeichen Informationen über Tempolimits und Überholverbote

  • Crowd-Sourcing als Quelle hochaktueller Daten
  • Die Smartphone-Kamera erfasst Verkehrszeichen „im Vorbeifahren“
  • Technologische Voraussetzungen für automatisierte Fahrfunktionen
  • myDriveAssist kostenfrei im App Store sowie im Google Play Store
Die von Bosch-Ingenieuren entwickelte App myDriveAssist kann Verkehrszeichen erkennen sowie weitere Informationen für neue Fahrzeugfunktionen aufnehmen und aufbereiten. Die Daten werden von Smartphones während der Fahrt gesammelt, anschließend auf einem zentralen Server ausgewertet und den Anwendungen im Fahrzeug wieder zur Verfügung gestellt.

Bosch-App warnt bei zu hohen Geschwindigkeiten
Die von Bosch kostenfrei im App Store sowie im Google Play Store zur Verfügung gestellte App verwendet die im Smartphone verbaute Kamera zur Verkehrszeichenerkennung. Mit deren Hilfe erfasst das Programm im „Vorbeifahren“ Verkehrszeichen und erkennt Überholverbote, Tempolimits, und Aufhebungszeichen. Zudem warnt die App myDriveAssist den Fahrer visuell und akustisch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Darüber hinaus lässt sich das erkannte Verkehrszeichen aber auch zur Aktualisierung einer auf dem zentralen Server abgelegten digitalen Karte nutzen. Dabei werden sowohl das über die Kamera erkannte Verkehrszeichen als auch dessen mittels GPS-Empfänger ermittelte Position anonym an den zentralen Server gemeldet. Dieser „beobachtet“ sozusagen „mit den Augen vieler Fahrzeuge“ die Umwelt.

Durchblick im Schilderwald
Die von den Nutzern gesammelten Umfeld-Informationen können sehr schnell in die digitale Karte einfließen. Die erkannten Tempolimits können dann automatisch mit anderen Verkehrsteilnehmern geteilt und diesen zur Verfügung gestellt werden. Autofahrer sind somit nicht mehr abhängig von allein lokal erkannten Verkehrszeichen, sie können bundesweit flächendeckend auf hochaktuelle Informationen zugreifen. Damit verbessert die Smartphone-App myDriveAssist den Durchblick im Schilderwald und erhöht die Verkehrssicherheit.
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  • 07. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Kraftfahrzeugtechnik
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Bewerbungsstart für Ausbildungsjahr 2015 Bosch sucht mehr als 1 300 Auszubildende in Deutschland

  • Ausbildungsengagement auf Vorjahresniveau
  • Personalgeschäftsführer Kübel: „Fachkräftenachwuchs sichert Vielfalt“
  • Hoher Bedarf an Mechatronikern und Industriemechanikern
Stuttgart – Ab sofort können sich Schüler bundesweit auf alle neuen Ausbildungs- und Studienplätze bei Bosch bewerben. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will insgesamt 1 340 Stellen für den Ausbildungs- und Studienbeginn 2015 in Deutschland besetzen. Mehr als 30 Berufsbilder im technischen, kaufmännischen und IT-Bereich bieten viele Karrierechancen für Jugendliche. Dazu zählen beispielsweise klassische Metall- und Elektroberufe sowie Ausbildungen zum Mechatroniker, Mikrotechnologen oder Fachinformatiker. Aber auch für duale Studienmodelle stehen 300 Studienplätze in technischen und kaufmännischen Bereichen zur Auswahl. Weltweit hat Bosch bis heute mehr als 100 000 junge Menschen ausgebildet. Schon jeder vierte Azubi ist bei Bosch in Deutschland ein Mädchen. Interessierte können sich im Internet informieren und bewerben unter: www.bosch.de/ausbildung.

Ausbildung sichert Nachwuchskräfte
„Gerade in Zeiten des demografischen Wandels brauchen wir talentierten Nachwuchs in Deutschland, um weiterhin mit unserer Technik die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH zum Bewerbungsstart. „Junge Ausbildungsabsolventen bringen viele Ideen und Impulse ein. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg.“ Vielfalt durch Jung und Alt sei zudem ein wichtiger Teil der Innovationsfähigkeit von Bosch, erklärt Kübel weiter.

Technik fürs Leben – Mechatronik hoch im Kurs
Der Bedarf an Auszubildenden bleibt auch im nächsten Jahr hoch. Besonders gefragt sind Mechatroniker. Sie vereinen Wissen aus Elektronik und Mechanik, das in der Fertigung zunehmend wichtiger wird. „Bosch ist zudem an vielen Bewerbungen von Schülerinnen interessiert, weil gemischte Teams erfolgreicher sind“, betont Siegfried Czock, bei Bosch verantwortlich für Aus- und Weiterbildung in Deutschland. „Der Mädchenanteil pro Ausbildungsjahrgang erreicht bei uns mittlerweile 23 Prozent, im technischen Bereich liegt er schon bei 16 Prozent.“

Ausbildungstradition mit hohen Standards
Die Berufsausbildung hat bei Bosch eine lange Tradition: Vor mehr als 100 Jahren, am 1. April 1913, gründete Robert Bosch in seinem Betrieb die erste Ausbildungsabteilung, um einheitlichen Qualitätsstandards zu genügen. Mittlerweile erhalten Bosch-Auszubildende regelmäßig große Anerkennung für ihre Qualifikation: Jüngst siegten im April 2014 Christoph Linz und Christoph Lieberth beim Landeswettbewerb Bayern von Jugend forscht in der Kategorie Arbeitswelt. „In meiner Ausbildung bei Bosch habe ich vieles gelernt, was ich für mein Jugend forscht Projekt praktisch anwenden konnte“, resümiert der 18-jährige Christoph Lieberth, angehender Industriemechaniker im zweiten Lehrjahr im Werk Bamberg. Azubis bei Bosch erwerben bereits früh Problemlösungs- und Sozialkompetenz. „Dazu führen sie zum Beispiel einen eigenen Ausbildungsbetrieb, die Junior Company, engagieren sich in gesellschaftlichen Projekten der Bildungsinitiative Wissensfabrik oder während einer sozialen Woche“, hebt Ausbildungsexperte Czock hervor.

Vernetzte Welt – vernetzte Lernorte
Ein weiterer wichtiger Baustein der Berufsausbildung ist die interkulturelle Kompetenz: Bosch bietet seit über 50 Jahren einen internationalen Lehrlingsaustausch an. 20 Prozent eines jeden Ausbildungsjahrganges haben die Möglichkeit, im Ausland andere Arbeitsweisen kennen zu lernen und Erfahrungen in fremden Kulturen zu sammeln. Alternativ können die Auszubildenden an einem deutschen Bosch-Standort zeitweise Praxiserfahrung sammeln. „Ziel ist es, das selbstständige, eigenverantwortliche und teamfähige Handeln zu fördern“, so Czock. „Gleichzeitig bilden viele Azubis damit ihr erstes Netzwerk über Standortgrenzen hinweg.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Ausbildungsberufe bei Bosch: http://bit.ly/1lpEUYe
Technisch-gewerbliche Ausbildung bei Bosch: http://bit.ly/1krpHWd
Studium bei Bosch: http://bit.ly/NDwldU
Schülerpraktikum bei Bosch: http://bit.ly/1pEX34L
Ausbildungsplätze bei Bosch: http://bit.ly/NN1k7t
Jugend forscht bei Bosch: http://bit.ly/NN0Uhd
Bosch-Ausbildung bei Facebook: www.facebook.com/BoschSchueler

Videos:
Ausbildung bei Bosch: http://youtu.be/Lw21MHTTM0w
Online-Bewerbung für Ausbildungs- und Studienplätze bei Bosch: http://youtu.be/aCailc7zGO8
Ausbildung Elektroniker für Automatisierungstechnik bei Bosch: http://youtu.be/s5b4JvcVYxk
Ausbildung zur Industriemechanikerin bei Bosch: http://youtu.be/rNafk8Y_GVg
Duales Studium Maschinenbau bei Bosch: http://youtu.be/kgK8jESUoWU
Jugend forscht Baden-Württemberg 2014, Projekt Rohrraupe: http://bit.ly/1j6hsZl
Jugend forscht Baden-Württemberg 2014, Projekt Rescue Snap: http://bit.ly/1j7YFOZ

Hintergrundinformation für Journalisten:
Vernetztes Lernen auf hohem Niveau – Ausbildung bei Bosch in Deutschland: http://bit.ly/1woyr2w
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  • 01. Juli 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Wechsel in der Robert Bosch Stiftung und der Bosch-Kommunikation Uta-Micaela Dürig in die Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung berufen Dr. Christoph Zemelka wird Leiter der Bosch-Unternehmenskommunikation

  • Dürig leitete elf Jahre lang erfolgreich die weltweite Bosch-Kommunikation
  • Zemelka tritt Nachfolge zum 01.10.2014 an
Stuttgart, 27.06.2014 – Uta-Micaela Dürig (50) wird nach 31 Jahren in der Kommunikations- und Medienbranche sowie rund elfjähriger erfolgreicher Leitung der Konzernkommunikation des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Robert Bosch GmbH zum 01.07.2015 in die Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, wechseln. Die Robert Bosch Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen Europas. Zum selben Zeitpunkt wird die langjährige Geschäftsführerin Dr. Ingrid Hamm aus Altersgründen in den Ruhestand eintreten.

Die Gesellschafterversammlung der Robert Bosch Stiftung gab heute die Berufung von Dürig im Anschluss an ihre Sitzung in Stuttgart bekannt. Dürig wird sich ab 01.10.2014 in die entsprechenden nationalen wie internationalen Stiftungskontakte einarbeiten. Ab 01.01.2015 übernimmt sie bereits die inhaltliche Verantwortung für das 2013 gemeinsam vom Unternehmen Robert Bosch GmbH und der Robert Bosch Stiftung gestartete Projekt zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Uta-Micaela Dürig trat am 01.01.2004 ihre Funktion als Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Bosch-Gruppe an und richtete diese konsequent global wie thematisch neu aus. Unter ihrer Führung erhielt die mit rund 240 Mitarbeitern global aufgestellte Konzernkommunikation zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen für herausragende innovative Leistungen, unter anderem für die Jubiläumsaktivitäten des Unternehmens im Jahre 2011. Die Bosch-Konzernkommunikation beinhaltet neben der klassischen Unternehmenskommunikation auch die Themen Brandmanagement und Sustainability. So entstanden in Dürigs Verantwortung Corporate Social Responsibility-Institute, unter anderem in China, USA, Indien, Brasilien.

Zuvor hatte Uta-Micaela Dürig als Redakteurin bei Tageszeitungen, zuletzt in Berlin, und nach dem Fall der Mauer als politische Pressesprecherin im Berliner Senat gearbeitet. Sie schloss ein berufsbegleitendes Studium am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin ab und verantwortete die Themen Marketingkommunikation, Pressearbeit, Public Affairs und strategische Kommunikation in Unternehmen verschiedener Branchen, so unter anderem vier Jahre bei der ABB AG, zwei Jahre beim Telekommunikationsunternehmen Krone AG sowie sechs Jahre innerhalb des RWE-Konzerns. Neben ihren beruflichen Aufgaben ist Dürig seit langem gesellschaftlich engagiert, unter anderem seit 1985 in einem Kinderheim und Zentrum zur beruflichen Erwachsenen-Bildung nahe der Hauptstadt Colombo in Sri Lanka, seit 1996 in der Ausbildung von Kommunikatoren und Redakteuren an Hochschulen und Journalistenschulen, im Jahre 2010 war sie Mitbegründerin der „Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation“ in Leipzig; und seit Anfang 2014 ist sie Mitglied des Aufsichtsrates (Caritasrat) des Caritasverbandes Stuttgart – mit rund 1 400 hauptamtlichen Mitarbeitern und Aktivitäten an 70 Standorten innerhalb des Stadtgebietes von Stuttgart einer der größten Caritasverbände Deutschlands.

Die Nachfolge von Uta-Micaela Dürig tritt zum 01.10.2014 Dr. Christoph Zemelka (45) an, der bereits seit dem 01.11.2004 in der Kommunikationsabteilung des Unternehmens tätig ist. Der promovierte Journalist begann in der Bosch-Kommunikationsabteilung zunächst als Abteilungsleiter im Bereich Issues Management, wo er vor allem für die kommunikative Begleitung von M&A- sowie Restrukturierungsprojekten zuständig war. In den Folgejahren verantwortete Zemelka die Interne Kommunikation einschließlich der Mitarbeiterzeitung "Bosch-Zünder" und seit 2011 die Public Relations und Medienarbeit. Nach dem Journalistik-Studium in Dortmund und einem Volontariat bei der Deutschen Welle in Köln startete er seine berufliche Laufbahn als Unternehmensberater bei Roland Berger und C4 Consulting. Zemelka ist seit mehreren Jahren einer der Stellvertreter von Dürig. Der Wechsel war langfristig vorbereitet worden.

Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung: „Frau Dürig hat die Bosch-Kommunikation seit 2004 mit sehr viel Kompetenz und Erfolg geführt. Dabei profitierte sie auch von ihrem großen Netzwerk in Medien, Politik und Gesellschaft. Wir danken Frau Dürig für ihre erfolgreiche Tätigkeit und wünschen ihr und Herrn Zemelka viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben.“Kuratoriums-Vorsitzender der Robert Bosch Stiftung, Dr. Kurt Liedtke, sagte: „Frau Dürig verfügt über nationale wie internationale Kontakte und hat durch das bislang von ihr auch verantwortete Thema Nachhaltigkeit eine große Nähe zu gesellschaftlichen Themen. Diese Erfahrung wird von großem Wert sein, wenn sie künftig als Geschäftsführerin die gemeinnützigen Ziele der Robert Bosch Stiftung verfolgt. Darüber hinaus verfügt sie über einen tiefen Einblick in die Bosch-Geschichte sowie Kontakte ins Unternehmen.“

Uta-Micaela Dürig: „Die Arbeit der Robert Bosch Stiftung ist bedeutsam und wirkungsvoll. Insbesondere über die Themen Nachhaltigkeit, Bildung und Journalismus gab es schon bislang zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte zu dem professionellen Team der Robert Bosch Stiftung. Über meine Lehrtätigkeiten und Zugehörigkeit in Fachbeiräten werde ich darüber hinaus den Kommunikationsthemen auch weiter verbunden bleiben.“

Journalistenkontakt:
Uta-Micaela Dürig,
Telefon: +49 711 811-6280

Dr. Christoph Zemelka,
Telefon: +49 711 811-6854

Bosch-Gruppe:
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Robert Bosch Stiftung:
Die Robert Bosch Stiftung feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Sie gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa und investiert jährlich rund siebzig Millionen Euro in die Förderung von ca. 800 eigenen und fremden Projekten aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung mehr als 1,2 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt.

Die Robert Bosch Stiftung setzt die gemeinnützigen Ziele des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Sie hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Die Stiftung hat ihren Sitz im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Robert Bosch. Dort und in ihrer Berliner Repräsentanz beschäftigt sie rund 140 Mitarbeiter.

www.robertboschacademy.de; www.50-jahre-richtung-zukunft.de

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  • 27. Juni 2014
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Dr. Wolfgang Malchow in die Robert Bosch Industrietreuhand KG berufen

Stuttgart – Die Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG haben Dr. Wolfgang Malchow (64) mit Wirkung zum 1. Juli 2014 als weiteren Kommanditisten aufgenommen.

Der promovierte Jurist ist seit Anfang 2012 Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH. Zuvor war er acht Jahre lang Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH.

Die Robert Bosch Industrietreuhand KG übt bei der Robert Bosch GmbH die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus und besteht vom 1. Juli 2014 an aus insgesamt elf Gesellschaftern. Die beiden persönlich haftenden Gesellschafter sind Franz Fehrenbach und Tilman Todenhöfer.

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  • 26. Juni 2014
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Weltweit führender Anbieter Vier Milliarden MEMS-Sensoren von Bosch Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge

  • Technologische Trends: mehr Messgrößen, mehr Intelligenz
  • Internet der Dinge bringt Marktschub nach Autos und Smartphones
  • Jedes zweite Smartphone weltweit arbeitet mit Bosch-Sensoren
Mikromechanische Sensoren sind heute in Autos und Smartphones unverzichtbar. Die winzigen Fühler werden immer intelligenter, kompakter und energiesparsamer. Mithilfe von MEMS-Sensoren lässt sich noch mehr vernetzen – nämlich alles mit allem im Internet der Dinge – auch bislang „elektronikfreie Dinge“ wie Türen oder Fenster. Für mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.

Bosch bietet Sensoren für viele unterschiedliche Anwendungen der Automobil- und Konsumelektronik. MEMS-Sensoren messen zum Beispiel Druck, Beschleunigung, Drehbewegungen, Massenfluss oder das Erdmagnetfeld. Damit sind sie zu Sinnesorganen von Autos und Smartphones geworden. Seit 1995 baut Bosch die feinen Fühler für Fahrzeuge. So ist etwa das Herzstück des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP ein Drehratensensor, der Drehbewegungen des Autos um seine Hochachse erfasst. In einem modernen Fahrzeug stecken heute bis zu 50 MEMS-Sensoren. Dank des Beschleunigungs-Sensors von Bosch Sensortec weiß ein Smartphone oder Tablet, wie es gerade gehalten wird und richtet das Bild entsprechend aus. Winzige MEMS-Mikrofone des Bosch-Unternehmens Akustica nehmen Geräusche und Sprache auf. Bosch-Sensoren stecken bereits in jedem zweiten Smartphone weltweit.

Bosch hat die MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical-Systems) von Beginn an geprägt und ist heute der weltweit führende Anbieter in diesem äußerst dynamischen Markt, wie die Marktexperten von IHS Technology und Yole Développement bestätigen. Seit Produktionsstart 1995 hat Bosch bereits mehr als vier Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Rund eine Milliarde MEMS-Sensoren haben 2013 die moderne Chipfabrik in Reutlingen verlassen – das entspricht drei Millionen pro Tag. „Bosch ist der einzige Anbieter, der Sensoren-Typen für so viele unterschiedliche Anwendungen vollständig selbst fertigt. Insgesamt besitzt Bosch weit mehr als 1 000 Patente und Patentanmeldungen im Bereich der MEMS-Technologie. Damit sichern wir unsere Innovationskraft“, sagt Klaus Meder, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics.

Technologische Trends: mehr Messgrößen, mehr Intelligenz
MEMS-Sensoren können immer mehr Größen messen: Anfang 2014 hat Bosch Sensortec eine Weltneuheit im Bereich der Sensoren-Technologie auf den Markt gebracht: Die integrierte Sensoreinheit BME280 vereint die Sensorfunktionen für Luftdruck, -feuchtigkeit und -temperatur in einem einzigen Gehäuse. Der neue Sensor wurde speziell entwickelt für Anwendungen im Bereich Umweltsensorik, Indoor-Navigation, Smart Home, personalisierte Wetterstationen oder Sport und Fitness. Er bestimmt die Luftfeuchtigkeit in nur einer Sekunde – die branchenweit kürzeste Reaktionszeit. Zudem zeichnet er sich durch eine sehr hohe Präzision bei der Messung der Umgebungstemperatur und einen niedrigen Energiebedarf aus. Darüber hinaus macht Bosch die Sensoren auch immer intelligenter. Derzeit läuft die Fertigung des ersten Sensors an, der nicht nur Beschleunigung, Drehrate und Magnetfeld misst, sondern auch einen Mikrocontroller zur Signalauswertung enthält.

Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge
Die Einführung von MEMS-Sensoren in der Automobilelektronik in den 1980er und 1990er Jahren war die erste Welle für deren Verbreitung. Der massenhafte Einsatz in Smartphones seit Beginn des 21. Jahrhunderts war die zweite große Welle. Das Internet der Dinge und Dienste bedeutet nun die dritte Welle: Sensoren, Signalverarbeitung, Batterien und Sender sind mittlerweile auch als Einheit so klein, energiesparsam und günstig, dass sie milliardenfach eingesetzt werden können. Gleichzeitig sind Funknetze fast überall verfügbar. Somit sind MEMS die Schlüsseltechnologie für die Vernetzung von Dingen im Internet. Dafür müssen sie mit einem Funkchip, einer Batterie sowie Software-Intelligenz ausgestattet sein. Denn nicht Rohdaten sollen ins Internet übertragen werden, sondern nur die relevanten Informationen. Diese lokale Datenaufbereitung braucht jedoch System-Know-how, wie es Bosch in besonderer Weise mitbringt. Schon 2013 hat Bosch einen Türsensor in Serie gebracht, der verdächtige Bewegungen dem Smartphone des Hauseigentümers meldet. Künftig werden Fenster über die unauffälligen Fühler Heizung oder Alarmanlage steuern oder auch Armbänder nach dem Sturz ihres Trägers um Hilfe rufen. Nicht nur im Smartphone, vielmehr in allem, was „smart“ ist, wird internetfähige Sensorik enthalten sein.

Internet der Dinge und Dienste bietet hohes Geschäftspotenzial
Ein Schwerpunkt des künftigen Umsatzwachstums sind für Bosch internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen. Das Unternehmen sieht sich mit seinem Hardware-Know-how sowie seiner breiten technologischen Kompetenz dafür gut aufgestellt. Um dieses Geschäftsfeld zu erschließen, hat Bosch Ende 2013 die Bosch Connected Devices and Solutions GmbH gegründet. Sie bietet kompakte Elektronik-Produkte und Software-Know-how, um Geräte und Objekte in ganz unterschiedlichen Einsatzfeldern intelligent und internetfähig zu machen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von vernetzten Sensoren und Aktuatoren. Aktuatoren setzen elektrische Signale von Sensoren oder Steuereinheiten in eine Aktivität um. Beispiele sind das automatische An- und Ausschalten einer Beleuchtung oder das Öffnen und Schließen eines Ventils. Die Geschäftsaktivitäten richten sich zunächst auf sensorbasierte Anwendungen rund um das intelligent vernetzte Haus (Smart Home) sowie im Bereich Transport, Logistik und Verkehr – denn künftig werden kritische Warentransporte automatisch jede ungewöhnliche Zustandsänderung an die Logistikzentrale übermitteln.

Technischer Hintergrund zu MEMS-Sensoren
MEMS-Sensoren enthalten feinste Strukturen aus Silizium, die sich bei der Bewegung des Gehäuses um Bruchteile eines Tausendstelmillimeters verschieben. Dabei ändern sich die elektrischen Eigenschaften. Diese lassen sich messen und in einen Datenstrom wandeln. Die Dimensionen sind winzig: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 Tausendstelmillimeter (70 Mikrometer). Manche Komponenten messen nur noch vier Mikrometer – 17 Mal weniger als ein Haar. Weil die mikromechanische Sensorik nur schwache elektrische Signale hervorbringt, haben die Entwickler im Bauelemente-Gehäuse neben dem Sensor – oder teilweise sogar direkt auf demselben Chip – noch eine Elektronik integriert. Sie verarbeitet die kleinen Signale, verstärkt und wandelt sie in digitale Daten. MEMS-Sensoren können so Steuergeräte direkt mit Messwerten versorgen.

Weitere Informationen im Internet:
Sensoren für höhere Sicherheit in Fahrzeugen: Neue Generation Inertialsensoren von Bosch
Einfachere Entwicklung von Airbag-Systemen: Neue Beschleunigungssensoren von Bosch
Bosch is Top MEMS Maker in 2013
Bosch-Sensoren für die Automobilelektronik
Bosch-Sensoren für die Konsumelektronik
MEMS-Mikrofone
Bosch gründet Gesellschaft für das Internet der Dinge und Dienste
Sensoren – Wie Technik die Umwelt erfühlt
MEMS: die Stars unter den Sensoren
Car-to-X: Die Zukunft ist vernetzt
Sensible Außenseiter für mehr Sicherheit
Internetfähige MEMS-Sensoren

Videos:
Funktionsprinzip Drehratensensor für ESP
Funktionsprinzip Drucksensor
Funktionsprinzip Beschleunigungssensor
MEMS Sensoren-Fertigung
Bosch MEMS enabling the Internet of Things and Services

Die Bosch Sensortec GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, bietet eine breite Produktpalette mikroelektromechanischer (MEMS) Sensoren und Lösungen für die Konsumelektronik. Die Sensoren ermöglichen es Geräten, zu fühlen und ihre Umgebung zu erfassen. Bosch Sensortec entwickelt und vermarktet MEMS-Sensoren für Anwendungen wie Smartphones, Tablets, Wearables oder das Internet der Dinge und Dienste.

Das Produktportfolio umfasst dreiachsige Beschleunigungs-, Drehraten- und geomagnetische Sensoren, integrierte 6- und 9-Achsen-Sensoren und Umweltsensoren sowie Softwarelösungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist Bosch weltweit führender Anbieter und hat bereits mehr als vier Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt.

Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com.

Akustica Inc. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet MEMS-Mikrofone mit erstklassigen Leistungsmerkmalen für Spracheingabeanwendungen auf Mobiltelefonen, Tablets und tragbaren Zubehörgeräten wie Headsets. Zum Produktportfolio zählen digitale und analoge Mikrofone in anwendungsspezifischen Gehäusekonfigurationen. Das Unternehmen bietet einen weltweiten Kundendienst vom Design-in mit Applikationsunterstützung bis hin zur Qualitätssicherung. Akustica ist ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Pittsburgh, PA, USA und regionalen Vertretungen in Taiwan und Shanghai. Akustica verfügt über ein weltweites Netzwerk von Distributoren.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.akustica.com

Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2013 mit 30,6 Milliarden Euro 66 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Der Bereich Bosch-Kraftfahrzeugtechnik ist im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effiziente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

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  • 25. Juni 2014
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