Bosch
Media Service

Der Bosch Media Service enthält Presseinformationen, Pressebilder, Videos und weitere Materialien zur redaktionellen Berichterstattung über die Bosch-Gruppe.

Automatisiertes Fahren

Hände weg vom Lenkrad, Füße weg von den Pedalen

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Schlagzeilen

Deutschlands Arbeitsgesellschaft im Wandel Bundesarbeitsministerin Nahles informiert sich bei Bosch über die vernetzte Arbeitswelt der Zukunft

  • Fortschrittsdialog „Arbeiten 4.0": Bundesministerin im Gespräch mit Experten
  • Im Fokus: Flexible Arbeitsmodelle, vernetzte Fertigung und Fabrik der Zukunft
  • Personalchef Kübel: „Der Mensch ist Gestalter in der vernetzten Arbeitswelt"
  • Bundesarbeitsministerin Nahles: „Den Wandel der Arbeitswelt gemeinsam gestalten"
  • Konzernbetriebsratschef Löckle: „Wir müssen das soziale Miteinander bewahren"
Stuttgart – Während ihrer diesjährigen Sommerreise informierte sich die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles beim Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch über Trends der digitalen und globalen Arbeitswelt. Auf dem Programm im Werk Stuttgart-Feuerbach standen Themen wie flexible Arbeitsmodelle mit freier Wahl von Arbeitszeit und Arbeitsort, Projekte zur vernetzten Produktion, der so genannten Industrie 4.0, und die Unterstützung des Menschen durch Roboter am Arbeitsplatz. „In einer vernetzten Arbeitswelt kann der Mensch mit flexiblen Arbeitsmodellen berufliche und private Bedürfnisse besser vereinbaren, in der Produktion wird er zum Gestalter", beschreibt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Arbeitswelt der Zukunft anlässlich des Besuchs der Ministerin. Kübel betonte dabei auch die Rolle der Arbeitgeber: „Vernetzte Industrie-Lösungen müssen den Nutzer mit seinen Anforderungen im Blick behalten und nicht allein die Technik. Erst dann fördern sie gleichermaßen die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die Effizienz in der Fertigung."

Arbeiten 4.0: Erfahrungsaustausch zu Zukunftsfragen
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles traf mit Personalchef Christoph Kübel, Konzernbetriebsratschef Alfred Löckle und weiteren Unternehmensvertretern zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Im Mittelpunkt standen Trends der betrieblichen Praxis, aber auch die damit verbundenden Chancen und Herausforderungen aus Sicht von Arbeitnehmern sowie Arbeitgeber. Wichtige Zukunftsfragen wurden besprochen: Was bedeutet die Abkehr von der Präsenzkultur in der künftigen Arbeitswelt? Wie lassen sich die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in einer älter werdenden Arbeitsgesellschaft erhalten? Oder wie ändern sich Qualifikationsprofile und die Arbeitsbedingungen in Zeiten von Industrie 4.0? Betriebliche Erkenntnisse aus solchen Handlungsfeldern will das Bundesarbeitsministerium zu konkreten Handlungsoptionen für die Zukunft der Arbeit zusammenstellen. Dazu Nahles: „Mit dem Projekt „Arbeiten 4.0" führe ich einen breiten Dialog darüber, wie wir den Wandel, den die Digitalisierung für die Arbeitswelt bedeutet, am besten gestalten. Unternehmen wie Bosch zeigen uns da viele Chancen. All das fließt in ein Weißbuch „Arbeiten 4.0" ein, das ich Ende 2016 vorlegen werde." Löckle betonte während des Besuchs, dass eine Flexibilität in der Fertigung der Zukunft nicht zu Lasten von regulären Beschäftigungsverhältnissen gehen dürfe. „Das soziale Miteinander müssen wir auch in der Arbeitswelt 4.0 bewahren. Deshalb ist es wichtig, speziell für unsere Beschäftigten in der Produktion weitere Gestaltungsspielräume zu schaffen", sagte Löckle.

Fabrik der Zukunft: Mensch und Maschine als Partner
Auf ihrem Rundgang blickten Nahles und Kübel in eine „Fabrik der Zukunft", in der Mensch und Roboter als Partner immer enger zusammenarbeiten. Der automatische Produktionsassistent APAS ist das erste und bisher einzige Assistenz-System in der Produktion, das heute schon die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne zusätzliche Schutzvorrichtung erlaubt. Einsatzzweck des APAS ist primär die Entlastung des Menschen – er ermöglicht es, dass sich die Mitarbeiter auf hochwertigere Tätigkeiten konzentrieren können. Dies können zum Beispiel diffizilere Montagearbeiten an einem Handarbeitsplatz sein, bei denen der Produktionsassistent die Arbeitsteile entsprechend vorbereitet, damit sie zusammengefügt werden. Oder der Produktionsassistent übernimmt Tätigkeiten, die für Menschen gefährlich werden können, wenn die Konzentration nachlässt – zum Beispiel die Überprüfung von Batterien für hybridbetriebene Fahrzeuge mit hohen Spannungen. In Zeiten des demografischen Wandels ergeben sich dadurch künftig neue Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer mit körperlichen Einschränkungen sowie leistungsgewandelte Mitarbeiter. Erste mobile Produktionsassistenten sind bei Bosch und Kunden bereits im Einsatz.

Konzepte für die Arbeitswelt der Zukunft
Unter dem Namen „Inspiring Working Conditions" entwickelt Bosch heute schon zahlreiche Konzepte für die Arbeitswelt der Zukunft. In unterschiedlichen Feldtests erprobt Bosch neue Arbeitsmodelle, Arbeitsplatzausstattungen und beschäftigt sich frühzeitig mit neuen Anforderungen in Sachen Führung und Zusammenarbeit. Letzteres wird in agilen Arbeitsorganisationen immer wichtiger, in denen die Linienorganisation von agilen Teams ergänzt wird. Das Unternehmen erhofft sich dadurch hilfreiche Einblicke, um seine Arbeitskultur kontinuierlich voranzubringen. Speziell in der Industrie 4.0 verfolgt Bosch eine Doppelstrategie als Leitanbieter und Leitanwender. Einerseits entwickelt und vermarktet das Unternehmen Industrieausrüstung für vernetzte Fabriken. Andererseits setzt Bosch diese Technologien bereits in mehr als 100 Pilotprojekten in seinen weltweiten Werken ein.

Hintergrundinformationen:
Presseinformation „Bosch baut Fachkräfte-Förderprogramm aus": http://bit.ly/1H6CR1Z
Presseinformation „Bosch vereinfacht mobiles Arbeiten, privates Telefonieren
und Surfen am Arbeitsplatz": http://bit.ly/1uMEaMe
Presseinformation „Bosch-Rentner leisten 50 000 Einsatztage im Jahr":
http://bit.ly/1KkzpV1
Presseinformation „Bosch investiert in Arbeitsplatz der Zukunft": http://bit.ly/1OxkhEZ
Presseinformation „Industrie 4.0 im Praxiseinsatz bei Bosch": http://bit.ly/1JK7YWT
Presseinformation „Bosch zur Industrie 4.0": http://bit.ly/1I5Wp85
Presseinformation „Produktionsassistenten der APAS family": http://bit.ly/1KkyUdm

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Leitlinien einer flexiblen Arbeitskultur bei Bosch: http://bit.ly/1bSJ7QM
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch: http://bit.ly/1ex6rDa
Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales: http://bit.ly/1JOdDvd
Grünbuch Arbeiten 4.0: http://bit.ly/1G5UIF5
Details zur Plattform Industrie 4.0: http://bit.ly/1w1NLz9

Videos:
Projekt MORE: Bosch-Manager testen flexibles Arbeiten: http://youtu.be/d5rQBjMrj_g
Bosch-Seniorexperten im Einsatz: Ernst Gründler: http://youtu.be/-ZTnsH3M_00
Industrie 4.0 - ein Überblick: http://bit.ly/1FOc7m1

Journalistenkontakt:
Sven Kahn, Telefon: +49 711 811-6415
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  • 27. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
  • Bilder: 6

Internationale Präsenz Starkes Wachstum für Bosch in Nordamerika Weiterer Ausbau der lokalen Präsenz

  • Signifikanter Umsatzanstieg im ersten Halbjahr 2015
  • Investition von nahezu 370 Millionen Euro im laufenden Jahr geplant
  • Bosch Leitanbieter und -anwender für Industrie 4.0 in den USA
  • Neues Werk für Thermotechnik in Mexiko
Farmington Hills/Stuttgart – Das Geschäft von Bosch in Nordamerika entwickelt sich weiterhin sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2015 erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in der Region mit nahezu 29 000 Mitarbeitern einen signifikanten Umsatzanstieg. „Basierend auf der derzeitigen wirtschaftlichen Lage rechnen wir damit, dass sich unser Wachstum bis Ende des Jahres fortsetzt”, sagte Dr. Werner Struth, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Amerika. Bereits 2014 konnte Bosch seinen Gesamtumsatz in den USA, Kanada und Mexiko um nominal 8,6 Prozent (wechselkursbereinigt 9,3 Prozent) auf 8,5 Milliarden Euro erhöhen. „Wir sind auf einem guten Weg, unseren Umsatz in Amerika bis 2020 zu verdoppeln“, so Struth. In Nordamerika entwickeln sich alle vier Bosch-Unternehmensbereiche erfreulich. Besonders erfolgreich seien Mobility Solutions und Industrial Technology. Die Bereiche Consumer Goods und Energy and Building Technology verzeichnen stabiles Wachstum.

Investitionen unterstreichen Stellenwert der Region
In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen rund 2,2 Milliarden Euro in die Erweiterung der lokalen Fertigung und den Ausbau von Forschung und Entwicklung investiert. Auch in den kommenden Jahren will Bosch seine Präsenz in Nordamerika weiter ausbauen. „Wir planen für das laufende Jahr Investitionen von nahezu 370 Millionen Euro in Nordamerika. Dies unterstreicht den Stellenwert der Region für die Bosch-Gruppe“, so Struth. Im August 2015 wird das Unternehmen ein neues Werk für Thermotechnik im mexikanischen Tepotzotlan offiziell eröffnen. Dort werden seit Juni 2015 Gas-Durchlauferhitzer für den mexikanischen und lateinamerikanischen Markt produziert. Zudem sind in Mexiko in den kommenden Jahren Erweiterungen der Bosch-Standorte in Juarez, San Luis Potosi und Mexico City geplant.

Bereits im vergangenen Jahr hat Bosch seine Präsenz vor Ort gestärkt: In den USA beispielsweise eröffnete das Unternehmen in Fort Lauderdale sein erstes Communication Center und nahm im mexikanischen Guadalajara ein neues Software-Entwicklungszentrum in Betrieb. Dieses bietet Programmierungs- und Applikationsdienstleistungen für die Automobilindustrie und für Bosch-Standorte in Nord- und Südamerika an. „Eine starke lokale Präsenz ist Voraussetzung, um die Chancen in der Region bestmöglich nutzen zu können“, ist Struth überzeugt.

Chancen mit Vernetzung und Automatisierung
In Nordamerika sieht Bosch vor allem in den Bereichen Vernetzung, Automatisierung und Elektrifizierung sowie Energieeffizienz hohes Potenzial. So ist das Unternehmen in den USA starker Leitanbieter und Leitanwender für vernetzte Industrie. Im Werk in Anderson, South Carolina, optimiert Bosch beispielsweise durch Auswertung großer Datenmengen („Big Data“) seine Prozesse in der Produktion. Zudem setzt der Standort intelligente Uhren – sogenannte „Smartwatches“ – in der Fertigung ein. Die Hightech-Geräte informieren Mitarbeiter rechtzeitig, wenn an einer Maschine eine Störung besteht. Durch die Echtzeit-Überwachung können so Unterbrechungen im Fertigungsprozess verhindert und zusätzliche Produktionsstunden gewonnen werden. Als Mitglied des Industrial Internet Consortiums (IIC) arbeitet Bosch mit amerikanischen und weiteren Unternehmen an konkreten Anwendungsfällen der vernetzten Produktion.

Auch für die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens sind die USA neben Deutschland ein wichtiger Standort für Bosch: Seit 2011 treibt ein Team in Palo Alto im Silicon Valley die Funktionsentwicklung der notwendigen Software und Sensoren voran – die Kollegen in Abstatt bei Heilbronn sind für die Systemintegration im Fahrzeug verantwortlich. Bosch testet das automatisierte Fahren im öffentlichen Straßenverkehr bereits seit Anfang 2013. Die Ingenieure absolvierten seither mehrere tausend Testkilometer auf der Autobahn A81 im Raum Stuttgart und der US-Interstate I280 im Bundesstaat Kalifornien.

Bosch in Amerika
Engagement und Wachstumschancen im Überblick

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Melita Delic, Telefon: +49 711 811-48617
Agnes Grill, Telefon: +49 711 811-38140
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  • 22. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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50 Millionen Elektrolenkungen Schlüsseltechnologie für elektrisches und automatisiertes Fahren

  • Elektromobilität und automatisiertes Fahren setzen Elektrolenkung voraus
  • Produktionsjubiläum: 50 Millionen Elektrolenkungen weltweit produziert
  • Servolectric® von Bosch spart bis zu 0,8 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer
  • Weltweite Produktion in Europa, Nordamerika und China
  • Sieben von zehn Bosch-Servolenkungen sind aktuell elektrisch angetrieben
Stuttgart/Schwäbisch Gmünd – Die Elektrolenkung ist auf dem Vormarsch. Als unverzichtbarer Baustein für Fahrerassistenzsysteme wie Spurhalte- oder Parkassistenten gehört sie in modernen Pkw immer öfter zum Standard. Zudem spart sie im Vergleich zu einer hydraulischen Servolenkung Kraftstoff – je nach Fahrzyklus bis zu 0,8 Liter pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Der wachsenden Bedeutung von Elektrolenkungen verdankt Bosch jetzt ein großes Jubiläum: In Schwäbisch Gmünd lief am 22. Juli 2015, zwölf Jahre nach Produktionsbeginn, die 50-millionste Servolectric® vom Band. „Die nächsten 50 Millionen werden gewiss nicht weitere zwölf Jahre auf sich warten lassen“, sagt Christian Sobottka, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Steering, mit Blick auf die hohe Nachfrage.

Die Marktanteile der Elektrolenkung werden weiter steigen. Für die Elektrifizierung und das automatisierte Fahren – zwei wichtige Zukunftstrends der weltweiten Automobilindustrie – ist die Elektrolenkung eine Schlüsseltechnologie. Beispielsweise kommen in Elektroautos ausschließlich elektrische Lenkungen zum Einsatz, da die Energieversorgung durch den Verbrennungsmotor für die hydraulische Lenkkraftunterstützung entfällt.

Automatisiertes Fahren: Zusammenspiel von Lenkung, Bremse, Sensoren
Beim automatisierten Fahren übernehmen Fahrzeuge in bestimmten Situationen, wie etwa einer Autobahnfahrt, selbst das Steuer und sorgen damit für mehr Sicherheit und Komfort. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Vernetzung und das Zusammenspiel des Lenksystems mit allen wichtigen Komponenten im Fahrzeug. Dazu zählen zum Beispiel das Bremsregelsystem ESP, das Motorsteuergerät und die Umfeldsensoren. Diese Komponenten entwickelt und fertigt Bosch als einer der größten Automobilzulieferer weltweit ebenfalls millionenfach. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist die Vernetzung der Komponenten zu Software gesteuerten Gesamtsystemen. So hat Bosch eine Lösung zur Serienreife gebracht, die es erlaubt, ein Gespann aus Pkw und Anhänger mit dem Smartphone von außerhalb des Fahrzeugs zu manövrieren.

Von zehn gefertigten Bosch-Lenkungen haben sieben einen Elektroantrieb
Elektrolenkungen laufen bei Bosch in Europa, Nordamerika und China vom Band. Aktuell werden zu rund 70 Prozent Servolenkungen mit Elektroantrieb gebaut. Zum Vergleich: 2009 lag der Anteil noch bei 40 Prozent. Für 2020 rechnet Bosch bei Hydraulik-Lenkungen nur noch mit einem Anteil von zehn bis 15 Prozent an der gesamten Lenkungsfertigung.

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Andreas Ziegele
Telefon: +49 7171 31-3481
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  • 22. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
  • Bilder: 2

Zukunft der Mobilität Bosch und TomTom arbeiten an Kartentechnologie für das automatisierte Fahren

  • Hochgenaue Kartendaten Voraussetzung für hochautomatisiertes Fahren
  • Bosch nutzt die von TomTom erstellten Karten in seinen automatisierten Erprobungsfahrzeugen
  • Autobahnen und Autobahnähnliche Straßen in Deutschland sollen bis Ende 2015 für das automatisierte Fahren neu kartiert werden
  • Karten für hochautomatisiertes Fahren benötigen Genauigkeit im Bereich von Dezimetern
  • Kooperation mündet in innovative Konzepte zur Fahrzeugortung
Die Entwicklung des automatisierten Fahrens ist ein Puzzle mit vielen Teilen. Gemeinsam mit dem niederländischen Karten- und Verkehrsinformationsanbieter TomTom kommt Bosch dem vollständigen Bild jetzt noch ein Stück näher. Beide Unternehmen haben eine Kooperation im Bereich von Kartendaten für das hochautomatisierte Fahren vereinbart. TomTom erstellt die Karten, während Bosch die Anforderungen an Genauigkeit und Inhalte aus der Systementwicklung ableitet. Erste Teilkarten nutzt Bosch bereits für Testfahrten mit seinen automatisiert fahrenden Erprobungsfahrzeugen auf der Autobahn A81 in Deutschland und der Interstate I280 in den USA. „Nur mit hochgenauen Karten können wir ab 2020 automatisiert auf der Autobahn fahren“, betont Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel die Bedeutung der Kooperation. „Bis Ende 2015 wollen wir neue, hochgenaue Karten von allen Autobahnen und Autobahnähnlichen Straßen in Deutschland für das automatisierte Fahren haben“, so Jan Maarten de Vries, Vice President Automotive von TomTom. Danach sollen die Straßen in Europa und Nordamerika abgedeckt werden.

Mehrere Kartenschichten und deutlich höhere Genauigkeit
Karten für das hochautomatisierte Fahren unterscheiden sich von Karten für heutige Navigationsgeräte vor allem in zwei Punkten. Neben der deutlich höheren Genauigkeit im Dezimeter- statt im Meterbereich, besteht das Kartenmaterial für das hochautomatisierte Fahren zudem aus mehreren Schichten. Über die Basis-Navigationsschicht erfolgt die Berechnung der Fahrtroute von A nach B mit der Abfolge der zu befahrenden Straßen. Anhand der Lokalisierungsschicht ermittelt ein automatisiertes Fahrzeug seine genaue Position in einer Fahrspur. Dazu vergleicht es zum Beispiel Informationen zu Objekten, die es über die Umfeldsensoren erhalten hat, mit den entsprechenden Informationen in der Lokalisierungsschicht. So bestimmt das Fahrzeug seine relative Position zu diesen Objekten. Die darüber liegende Planungsschicht beinhaltet neben allen Attributen – Fahrbahnmarkierungen, Verkehrsschilder oder Tempolimits – unter anderem auch Informationen zur Fahrbahngeometrie, wie zum Beispiel Kurvenradien und Gefälle. Mit Hilfe der Planungsschicht entscheidet ein automatisiert fahrendes Fahrzeug beispielsweise, wann es die Spur wechselt.

Wichtig für Sicherheit und Komfort beim hochautomatisierten Fahren ist die Aktualität des Kartenmaterials. Informationen zu Staus, Unfällen, Wanderbaustellen oder Tempolimits müssen dem hochautomatisiert fahrenden Fahrzeug aktuell und rechtzeitig zur Verfügung stehen. Nur dann kann es vorausschauend die beste Fahrstrategie wählen. Bosch und TomTom setzen hier auf mehrere Bausteine, um die Kartendaten aktuell zu halten: So wird die Kartierungsflotte von TomTom weiter regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs sein und neue Straßen und Streckenführungen genau vermessen. Um auch kurzfristige Veränderungen im Straßenbild wie Staus oder neu aufgestellte Verkehrszeichen zu erkennen, planen TomTom und Bosch den Einsatz weiterer Fahrzeugflotten mit entsprechenden Sensoren an Bord. Die auf diese Weise gewonnenen Informationen über das aktuelle Verkehrsgeschehen werden an einen Server gemeldet, verifiziert und in die digitalen Kartendaten eingetragen. Diese werden einem hochautomatisiert fahrenden Fahrzeug dann aktualisiert zur Verfügung gestellt. Somit erhält es Verkehrsinformationen, die über die Reichweite der Umfeldsensoren hinausgehen.

Ausweitung der bestehenden, erfolgreichen Partnerschaft
Für Bosch und TomTom bedeutet die Kooperation im Bereich von Karten für das hochautomatisierte Fahren eine Ausweitung ihrer bereits bestehenden, erfolgreichen Partnerschaft. Auch für den Connected Horizon von Bosch stellt TomTom über die Anbindung an einen Server dynamische Karteninformationen – allerdings ohne Lokalisierungsschicht – bereit. Der Connected Horizon ermöglicht damit eine Streckenvorausschau und entsprechende Anpassungen der Fahrstrategie und wurde erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 in Hannover vorgestellt. Gefahrenstellen hinter einer Bergkuppe oder das Ende eines Staus erkennt das System rechtzeitig und reduziert früh genug automatisch die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Dadurch sinkt die Gefahr von Auffahrunfällen erheblich. Außerdem wird eine gleichmäßigere Fahrweise erreicht, die zugleich Komfort und Effizienz eines Fahrzeugs steigert.

Journalistenkontakt:
Robert Bosch GmbH
Jörn Ebberg, Telefon: +49 711 811-26223

TomTom
Yann Lafargue, Telefon: +31 (0)208500002

Youtube-Video: http://bit.ly/1HxUF9P
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  • 21. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Bosch erzielt mit Effizienzlösung für Industriekunden Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent Produktion bietet noch großes Energieeffizienz-Potenzial

  • Energieeffizienz ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor
  • Bosch als langfristiger Energiepartner für produzierende Unternehmen
  • Kundenprojekte in unterschiedlichen Branchen umgesetzt
Stuttgart – Energieeffizienz wird für produzierende Unternehmen zunehmend eine Frage der Standortsicherung. Die Energiekosten vieler Branchen in Deutschland sind mit einem Anteil von 5 bis 8 Prozent an den gesamten Kosten der Produktherstellung im internationalen Vergleich hoch. Eine effiziente Nutzung und die Senkung der Energiekosten ist somit ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor.

Um alle Potenziale zu erkennen, zu heben und dauerhaft von den Einsparungen zu profitieren, ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt. Mit dem „Energieeffizienzsystem für produzierende Unternehmen“ hat Bosch ein modulares Angebot speziell für die Anforderungen der Industrie entwickelt. „Mit unserer Erfahrung aus den Bosch-Werken und der Expertise im Bereich Energie zeigen wir Unternehmen, wie sie aus der Erhöhung der Energieeffizienz einen Wettbewerbsvorteil machen können“, sagt Michael Blichmann, Geschäftsführer der Bosch Energy and Building Solutions GmbH. „Beispielsweise helfen wir unseren Kunden, große Energieverbraucher zu identifizieren und Einsparungen von bis zu 30 Prozent zu erzielen.“

Ganzheitlicher Ansatz ermöglicht hohe Einsparungen
Das Energieeffizienzsystem von Bosch beinhaltet dieses umfassende Leistungsspektrum: Die energetische Strategieberatung und energiewirtschaftliche Optimierung, die transparente Darstellung von Energieflüssen sowie die energetische Optimierung in der Produktion und der infrastrukturellen Energieversorgung. Wesentlicher Erfolgsfaktor sind hierbei Lösungen, die die Erzeugung und Verteilung von Prozessenergie sowie die effiziente Verwendung von mechanischer Energie in der Produktion intelligent kombinieren. „Wir entwickeln individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittene Energielösungen und können alle Formen von Nutzenergie liefern“, sagt Michael Blichmann. So kombiniert Bosch unter anderem die Erzeugung von Druckluft, Wärme und Kälte in einer dezentralen Lösung, was bei den aktuellen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen besonders attraktiv und wirtschaftlich ist.

Senkung des Verbrauchs in der Produktion
Oftmals unterschätzt, aber für die Steigerung der Energieeffizienz essenziell, ist die Betrachtung des Energiebedarfs in der Produktion. Gerade hier ist eine hohe Verbrauchs- und dauerhafte Kostensenkung möglich und das bei geringer Amortisationszeit. Mit verschiedenen Maßnahmen wie gezieltem Abschaltmanagement oder der Senkung des Energieverbrauchs von Maschinengruppen kann beispielsweise die Grundlast erheblich reduziert werden. Um die Potenziale zu erkennen und umzusetzen ist umfassendes Know-how erforderlich. Hier bringt Bosch jahrelange Praxiserfahrung mit und hat durch effektive Maßnahmen in den eigenen Werken hervorragende Einsparungen erzielt. So führte an einem Standort die Optimierung einer Maschinengruppe zu einer Senkung des anlagenspezifischen Energieverbrauchs von 25 Prozent – das entsprach dem Bedarf von 1 400 Einfamilienhäusern.

Für Getrag Untergruppenbach, einem weltweiten Systemlieferant von Getriebesystemen für PKW und leichte Nutzfahrzeuge, hat Bosch am Standort Neuenstein hohe Einsparpotenziale in verschiedenen Maschinengruppen ermittelt: der gesamte Energieverbrauch des Werkes kann bei einer Amortisationszeit von 2,5 Jahren dauerhaft um fast 5 Prozent gesenkt werden.

Hohe Einsparmöglichkeiten in der Prozessenergie
Der Fruchtsafthersteller albi aus Berghülen profitiert heute von 5 Prozent weniger Energiekosten im Jahr – und das trotz Erweiterung seiner Produktion. Durch die Optimierung der Bosch-Experten wird seit 2014 die am Standort benötigte Energie über eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung erzeugt. Das komplette Konzept wurde von Bosch geplant, schlüsselfertig umgesetzt, errichtet und die Anlagen werden nun langfristig effizient betrieben. „Für uns stand das Thema Wirtschaftlichkeit mit Aspekten wie sparsamer Einsatz von Primärenergie, preisgünstiger Primärenergieeinkauf, hohe Effizienz der verbrauchten Primärenergiearten sowie eine geringe Umweltbelastung im Vordergrund“, sagt Norbert Reuss, Mitglied der albi-Geschäftsleitung Einkauf, Produktion und Technik. „Das Konzept von Bosch berücksichtigt alle für albi relevanten Aspekte, ist fachlich gut durchdacht und verspricht gute wirtschaftliche Ergebnisse.“

Um das Thema Energie dauerhaft wirtschaftlich auszurichten, betrachten die Bosch-Experten alle strategischen, organisatorischen und technischen Handlungsfelder. „Die Einsparpotenziale in den Unternehmen sind immens hoch. Das sehen wir täglich in unseren Projekten. Unser Ziel ist es immer, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken – ohne Verlust von Produktqualität, Komfort und Versorgungssicherheit“, sagt Michael Blichmann. Verbunden mit attraktiven Services erhalten die Kunden ein umfassendes Dienstleistungspaket von Bosch. „Wir sehen uns als langfristiger Energiepartner, bieten auch attraktive Finanzierungs- und Vertragsmodelle. Insbesondere geben wir eine Garantie auf die Realisierung der von uns ermittelten Einsparungen – so sind die Unternehmen auf der sicheren Seite“.

Leserkontakt:
Tina Kumpf,
Telefon: +49 711 811-26019

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Christian Hoenicke,
Telefon: +49 711 811-6285
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  • 21. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Energy and Building Technology
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Kongress „Digitaler Wandel“ in Karlsruhe Bosch-Geschäftsführer Bulander: Vernetzung bietet für Deutschland riesige Wachstumschancen Bosch treibt Entwicklung auf vielen Gebieten voran

  • Bosch vernetzt bereits Fahrzeuge, Heizungen, Maschinen und Haushaltsgeräte
  • Infrastruktur ausbauen und an den künftigen Bedarf anpassen
  • Vertrauen der Verbraucher durch Datenschutz
Karlsruhe – Die Vernetzung von Autos, Haushalten und Fabriken bietet gerade für deutsche Unternehmen hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „In Deutschland haben wir das notwendige Potenzial, um die Chancen dieser revolutionären Entwicklung erfolgreich zu nutzen“, sagte Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobilty Solutions. Heute könne man allenfalls erahnen, wie viele neue Märkte und Geschäftsmodelle entstehen werden, erklärte der Bosch-Geschäftsführer während des Kongresses „Digitaler Wandel“ in Karlsruhe. Schon heute vernetzt Bosch hunderttausende Fahrzeuge, Heizungsanlagen, Maschinen und Hausgeräte. „Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für das vernetzte Leben. Damit schaffen wir mehr Komfort und Sicherheit für die Menschen“, so Bulander.

Jetzt die Weichen stellen
Die Vernetzung sei allerdings gerade für Deutschland kein Selbstläufer. „Wir müssen konsequent die notwendigen Weichen stellen und beispielsweise die Infrastruktur auf den künftigen Bedarf vorbereiten“, betonte Bulander. So könne der Ausbau der Breitbandnetze auf 50Mbit nur ein erster Schritt sein. „Andere Länder planen bereits 1-Gigabit-Netze. Ohne Hochleistungsnetze verliert Deutschland den Anschluss im Rennen um die vernetzte Welt“, warnte er. Wesentlich für den Erfolg in der vernetzten Welt seien auch neue Unternehmen, die insbesondere im Bereich der Geschäftsmodelle innovativ sind. „Deutschland braucht mehr Unternehmergeist und Gründerkultur. Vor allem aber brauchen neue Geschäftsideen auch Geld.“ Bosch selbst fördert beispielsweise Start-ups mit einer eigenen Gesellschaft, die mit Risikokapital weltweit innovative Ansätze begleitet. Eine unternehmensinterne Start-up-Plattform fördert zudem die schnelle Marktreife von Ideen der eigenen Bosch-Entwickler.

Datenschutz ist Basis für das Vertrauen der Kunden
Als weitere Voraussetzung für die Akzeptanz und den Erfolg vernetzter Lösungen sieht Bulander Datenschutz und einheitliche Regeln für die Nutzung digitaler Informationen. Die heute noch unklare Rechtslage verhindert nicht nur die Entwicklung vieler Geschäftsmodelle. Sie sorgt auch für eine große Verunsicherung unter den Kunden. „Es darf uns nicht passieren, dass nutzenbringende Vernetzungslösungen an ausbleibender Rechtssicherheit scheitern. Sowohl Unternehmen als auch Politik müssen den Sorgen der Verbraucher Rechnung tragen“, erklärte Bulander. Bosch beispielsweise fragt seine Kunden explizit nach deren Einverständnis, Daten nutzen zu dürfen.

Viele Anwendungen in der vernetzten Welt
Bosch gehört mit der Expertise auf den Feldern Sensorik, Software und Services zu den Treibern bei der Entwicklung vernetzter Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Haus und Industrie. „Die Vernetzung wird beispielsweise die Mobilität revolutionieren. Sie ist elementarer Bestandteil des künftigen automatisierten Fahrens“, so Bulander. Nur vernetzt erhalte das Auto rechtzeitig Informationen über Staus, Unfälle und Glatteis. Die Vernetzung ist auch die Basis für viele Dienstleistungen rund um das Fahrzeug. Bosch bietet bereits heute eine „Direct Payment App“ für Smartphones. Mit ihr kann der Fahrer eines Elektrofahrzeugs oder Plug-in-Hybriden auf einfache Weise Ladestationen finden, reservieren und Strom beziehen – unabhängig vom jeweiligen Energieversorger. Rund 80 Prozent aller internetfähigen Ladestationen in Deutschland sind bereits durch Bosch vernetzt.

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Alexander Skibbe, Telefon: +49 711 811-6283
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  • 17. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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14. Bosch Global Supplier Award Bosch zeichnet beste Lieferanten aus Mehr Möglichkeiten durch vernetzte Lieferketten

  • 58 Lieferanten aus elf Ländern geehrt
  • Bosch-Chef Denner: „Langfristige und starke Partnerschaften mit unseren Lieferanten sind Basis für unseren Erfolg in der vernetzten Welt.“
  • Viele Unternehmen zum wiederholten Mal ausgezeichnet
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe hat ihre besten Lieferanten mit dem „Bosch Global Supplier Award 2015“ geehrt. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat 58 Lieferanten aus elf Ländern ausgezeichnet. Bereits zum 14. Mal hat Bosch den globalen Lieferantenpreis verliehen. Das Unternehmen würdigt damit überdurchschnittliche Leistungen bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen – insbesondere in den Bereichen Qualität, Kosten, Logistik und Innovationen. „Mit dem Bosch Global Supplier Award honorieren wir unsere besten Lieferanten, die maßgeblich zum Erfolg von Bosch beitragen“, erklärte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der Preisverleihung in Stuttgart. „Bei der Gestaltung der vernetzten Welt sind unsere Lieferanten wichtige Partner. Mit ihnen gemeinsam wollen wir nutzenbringende Lösungen für unsere Kunden entwickeln.“ Das diesjährige Motto der Preisverleihung lautete „Power of Partnership – Connected Intelligence“. Bosch setzt weiterhin auf langfristige Partnerschaften und eine noch frühere Einbindung der Lieferanten.

Viele Unternehmen zum wiederholten Mal ausgezeichnet
Bosch arbeitet weltweit mit rund 35 000 Lieferanten zusammen. Die 58 besten hat das Unternehmen jetzt ausgezeichnet. Drei davon zählen bereits zum mindestens elften Mal zu den Gewinnern und sieben Unternehmen erhalten den Award zum mindestens fünften Mal. Fast die Hälfte der prämierten Unternehmen hat seinen Sitz außerhalb Deutschlands, ein Viertel davon in Asien. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch, drückte im Rahmen der Preisverleihung die besondere Wertschätzung für die Lieferanten aus: „Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist ein wichtiger Faktor unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Sie trägt wesentlich zur Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Bosch bei.“

Langfristige Kooperationen – Treiber vernetzter Lösungen
Einer der Schwerpunkte des künftigen Umsatzwachstums von Bosch sind internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen. Maßgeblich für den Erfolg im Internet der Dinge sind nach Denner’s Überzeugung Kundenorientierung und Kundennutzen. Damit nehme auch die Bedeutung von wettbewerbsfähigen und vernetzten Lieferketten zu. „Unser Ziel ist es, Supply Chain Excellence zu erreichen“, so Denner. Wichtiger Beitrag dazu seien langfristige und starke Partnerschaften mit den Lieferanten. Diese seien zudem wesentliche Treiber vernetzter Lösungen. „Vertrauen, Transparenz, Agilität, Qualität, Lieferfähigkeit und wettbewerbsfähige Preise stehen im Fokus der gemeinsamen Arbeit mit unseren Lieferanten.“

Frühzeitige Einbindung der Lieferanten
Bosch will seine Lieferanten künftig noch früher in den Produktentstehungsprozess einbinden und gemeinsam mit ihnen Lösungen für die vernetzte Welt entwickeln. „Connectivity ist dabei keinesfalls nur ein Bosch-Thema. Es umfasst die gesamte Wertschöpfungskette“, erklärte Asenkerschbaumer. „Nur wenn wir alle gemeinsam und konsequent den Weg der weiteren effizienten Vernetzung gehen, werden wir wettbewerbsfähig bleiben.“ Besonders zukunftsweisende Projekte zeichnet Bosch daher mit einem Lieferantenpreis in der Kategorie „Innovationen“ aus. In diesem Jahr wurden IMS Gear GmbH, Infineon Technologies AG und 4flow prämiert. So hat das in Berlin ansässige Unternehmen 4flow einen Award für die Unterstützung beim Aufbau eines weltweit einheitlichen Transportmanagementsystems erhalten. Mit neu entwickelten Prozessen und Systemen von 4flow steuert Bosch seine weltweiten Straßentransporte noch effizienter und ökonomischer.

Weitere Internationalisierung der Lieferantenbasis
2014 betrug das Einkaufsvolumen der Bosch-Gruppe rund 25 Milliarden Euro. Mit etwa 60 Prozent des weltweiten Einkaufsvolumens bildet Europa den Schwerpunkt. Außerhalb Europas bezieht Bosch insbesondere aus China, den USA und Japan. Eingekauft werden vor allem Fertigungsmaterialien wie Drehteile, elektronische Bauelemente, Kunststoffteile oder Stanz-, Zieh- und Biegeteile. Zum Einkaufsspektrum gehören darüber hinaus Handelswaren, Betriebsmittel, Dienstleistungen und Investitionsgüter. In Wachstumsmärkten wie beispielsweise China ist die Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern wichtiger Erfolgsfaktor für das weitere Wachstum der Bosch-Gruppe.

Hinweis: Die Liste mit allen Preisträgern finden Sie hier.

Videomaterial:
Industrie 4.0 – Fertigung und Logistik
Virtuelle Abbildung der Lieferkette

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Nicole Neuer, Telefon: +49 711 811-11390
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  • 16. Juli 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Formula Student: Boxenstopp in Boxberg Bosch sucht Talente auf der Teststrecke

  • Studenten-Teams erproben Rennwagen auf firmeneigener Teststrecke
  • Recruiting-Expertin Winter: „Nachwuchsförderung für 39 Rennteams“
  • Bosch sucht weltweit 12 000 Hochschulabsolventen
Stuttgart – Bosch baut sein Engagement beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany (FSG) aus: In Deutschland unterstützt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen dieses Jahr vier weitere Studentengruppen, die jeweils als Rennstall antreten. Insgesamt engagiert sich Bosch damit bei 39 Rennteams aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und der Türkei. Mit ihren Rennwagen machen sie vom 17. bis 18. Juli 2015 einen Boxenstopp im Bosch-Prüfzentrum in Boxberg. Dort bereiten mehr als 250 Teilnehmer etwa 25 Fahrzeuge für das Abschlussrennen am Hockenheimring vor. Rund 40 Techniker und Ingenieure von Bosch helfen dem studentischen Nachwuchs mit Rat und Tat während des zweitägigen Workshops.

Nachwuchs fördern, Talente entdecken
„Unser langjähriges Engagement zeigt unsere Begeisterung für den Rennsport und die Mobilität der Zukunft, aber auch unser Bekenntnis zur Förderung des technischen Nachwuchses“, erklärt Vera Winter, Leiterin Personalmarketing Deutschland bei Bosch. „Die Nachwuchstalente profitieren nicht nur vom Fachwissen unserer Ingenieure. Wir bieten ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, Bosch als Arbeitgeber kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen.“ Der jährliche Workshop in Boxberg ist mittlerweile ein fester Termin im Kalender der Teams. Bosch unterstützt sie nicht nur mit Fachleuten, sondern stellt ihnen im Prüfzentrum Boxberg auch die unternehmenseigene Teststrecke zur Verfügung.

Vernetzte Welt, vernetzte Rennwagen
Auch in den Rennfahrzeugen gewinnt Software zunehmend an Bedeutung. „Vor allem die fortschreitende Vernetzung der Komponenten und Systeme, aber auch die zunehmende Entwicklung neuer Funktionen erfordert immer mehr Erfahrung mit Software und IT“, sagt Simon Mörsdorf im Vorfeld des Workshops. Der 24-jährige Maschinenbaustudent, der seine Master-Arbeit bei Bosch schreibt, war im vergangenen Jahr im Team KA-RaceIng e.V. mit dabei. „Es ist eine große Hilfe, wenn einem vor Ort Fachleute mit ihrem Know-how zur Seite stehen.“ Im Prüfzentrum können die Teams ihre entwickelten und konstruierten Fahrzeuge unter Rennbedingungen erproben. „Dafür durchlaufen die Wagen alle Tests wie beim Rennen am Hockenheimring“, erläutert Mörsdorf. „Dazu gehören auch die technischen Abnahmen und unterschiedliche Beschleunigungs- und Ausdauerparcours.“

Workshops, Beratung, Erprobung
Die jungen Nachwuchstalente profitieren während des Workshops in Boxberg von einer umfassenden Förderung. Dazu gehören Aktivitäten wie fachbezogene Vorträge, zum Beispiel zu den Themen Hochvoltsicherheit und Messtechnik, sowie Veranstaltungen zur Fahrzeugerprobung. Zudem werden die Teams mit Motorsport-Komponenten und Software ausgestattet. Eine fachliche Beratung und Hilfestellung von Bosch-Spezialisten aus den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Systemauslegung runden die Leistungen ab.

Karrierechancen: Bosch sucht 12 000 Akademiker
Nach der Formula Student können talentierte Nachwuchskräfte auch beruflich weiter Gas geben: Bosch will in diesem Jahr weltweit rund 12 000 Akademiker einstellen. Den größten Personalbedarf an Hochschulabsolventen hat das Unternehmen in Indien mit rund 3 200 Neueinstellungen, China mit 2 600 und Deutschland mit 1 200. Besonders gute Aussichten haben, neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren, Akademiker mit IT-Kenntnissen. Software wird mit Blick auf die zunehmende Vernetzung in allen Bereichen immer wichtiger – vor allem auch bei Mobilitätslösungen, wie zum Beispiel Notbremssystemen für Fahrzeuge.

Hintergrundinformation:
Presseinformation „Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen“:
http://bit.ly/1GBLeaX
Pressemappe „62. Internationales Motorpressekolloquium 2015 in Boxberg”:
http://bit.ly/1JJtWt9

Internet:
Formula Student Germany: http://bit.ly/1s91Fkl
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Direkteinstieg bei Bosch: http://bit.ly/1d2m2tg
Abschlussarbeiten bei Bosch: http://bit.ly/1bSo5C0
Praktikum bei Bosch: http://bit.ly/1eGMfKx
Praxisstudententätigkeit bei Bosch: http://bit.ly/1obFvtv

Video:
Formula Student 2014 – Mitarbeiter bei Bosch: http://youtu.be/uWy-zmA3crA
Formula Student 2014 – JMP-Teilnehmer bei Bosch: http://youtu.be/7-LF3oCGhfg

Journalistenkontakt:
Sven Kahn, Telefon: +49 711 811-6415
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  • 16. Juli 2015
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  • 14. Juli 2015
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Automatisiertes Fahren Bosch wächst mit Zukunftstechnologie schon heute

  • Automatisiertes Fahren kommt über den Boom-Markt der Fahrerassistenz
  • Mit der Fahrerassistenz setzt Bosch in 2016 eine Milliarde Euro um
  • 2014 hat Bosch erstmals mehr als 50 Millionen Umfeldsensoren ausgeliefert
  • Bosch wird voraussichtlich 2016 den 10-millionsten Radarsensor (77 GHz) fertigen
  • Zunehmende Automatisierung kann Unfallzahlen allein in Deutschland um bis zu ein Drittel weiter senken
Stuttgart – Automatisiertes Fahren ist für Bosch keine Zukunftsmusik. Geschäftlich wie technisch erzielt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen damit bereits heute beachtliche Erfolge. „Das automatisierte Fahren kommt über den boomenden Markt der Fahrerassistenz“, erklärt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Der Umsatz von Bosch legt hier aktuell jährlich um ein Drittel zu. „2016 werden wir mit der Fahrerassistenz die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro erreichen“, sagt Hoheisel weiter. Als Systemanbieter und einer der größten Automobilzulieferer weltweit profitiert Bosch hier insbesondere von seinem breiten Produktportfolio.

Vom Antrieb bis zur Vernetzung – Bosch liefert alles aus einer Hand
Wie kaum ein zweiter Automobilzulieferer beherrscht Bosch alle benötigten Techniken für das automatisierte Fahren. Dazu gehören neben Antrieb, Bremse und Lenkung auch die Sensorik, die Navigation sowie die Vernetzung innerhalb und außerhalb des Autos. „Bosch entwickelt alles von der einzelnen Komponente bis zum Gesamtsystem“, sagt Hoheisel. Großer Nachfrage erfreuen sich zum Beispiel die Sensoren von Bosch: Im vergangenen Jahr hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mehr als 50 Millionen Umfeldsensoren für die Fahrerassistenz ausgeliefert – Rekord. 2015 wird sich wie schon 2014 der Absatz von Radar- und Videosensoren erneut verdoppeln. Bei Radarsensoren, wie sie zum Beispiel für die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) zum Einsatz kommen, ist Bosch Weltmarktführer. Im kommenden Jahr soll der 10-millionste Radarsensor (77 GHz) vom Band laufen.

Rund 2 000 Entwickler arbeiten bei Bosch an der Fahrerassistenz
Der wachsende Erfolg, den Bosch in diesem Bereich feiert, lässt sich auch an der Mitarbeiterzahl ablesen. An der Weiterentwicklung der Fahrerassistenz arbeiten inzwischen rund 2 000 Entwickler bei Bosch – gut 700 mehr als noch vor zwei Jahren. Fahrerassistenzsysteme sind die Basis für das automatisierte Fahren und helfen Autofahrern schon heute beim Wechseln und Halten der Spur sowie beim Bremsen vor einem Hindernis. Und die Entwicklung geht weiter: So setzt ein europäischer Hersteller neben dem Ausweich- und Linksabbiege-Assistenten aktuell auch den Stauassistenten von Bosch in Serie ein. „Auf dem Weg hin zu selbstfahrenden Autos werden wir noch viele neue Assistenzsysteme auf den Markt bringen“, kündigt Hoheisel an. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen fließen bei Bosch eins-zu-eins in die Entwicklung des automatisierten Fahrens und geben ihr einen Schub.

2020 sollen Autos bereits automatisch auf der Autobahn fahren, so wie es Bosch-Prototypen seit Anfang 2013 auf der Autobahn A81 und der US-Interstate I280 tun. Voraussetzung ist, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen mit den technischen Möglichkeiten Schritt halten. Limitierend wirkte sich bislang etwa die Wiener Straßenverkehrskonvention von 1968 aus. Demnach müssen Fahrer ständig die Kontrolle über ihr Auto haben, was hochautomatisiertes Fahren ausschließt. Anpassungen der nicht nur für Deutschland gültigen Rechtsgrundlage deuten sich aber an: Automatisierte Fahrfunktionen sollen erlaubt werden, wenn der Fahrer sie aktiv übersteuern oder ausschalten kann. Eine entsprechende Überarbeitung der Regelung wird aktuell diskutiert. Eine weitere Hürde stellt die Validierung dar. Zur Serienfreigabe eines Autopilot-Systems müssten nach gängigen Methoden mehrere Millionen Testkilometer absolviert werden. Auch hier arbeitet Bosch an neuen Ansätzen.

Automatisiertes Fahren steigert Sicherheit, Effizienz und Komfort
Motivation für die Entwicklung des automatisierten Fahrens bei Bosch ist die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Weltweit sterben jedes Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen durch Verkehrsunfälle. In 90 Prozent der Fälle ist menschliches Fehlverhalten schuld. „Die richtige Unterstützung in kritischen Verkehrssituationen kann Leben retten“, sagt Hoheisel. Laut Prognose der Bosch-Unfallforschung kann die zunehmende Automatisierung die Unfallzahlen weiter senken, allein in Deutschland um bis zu ein Drittel. Automatisiertes Fahren macht den Straßenverkehr aber nicht nur sicherer, sondern auch effizienter. So erhoffen sich US-Studien bei Autobahnfahrten dank vorausschauender Fahrstrategie Kraftstoffeinsparungen von bis zu 39 Prozent. Und ein Auto mit Autopilot erzeugt ein ganz neues Fahrerlebnis – es wird zum mobilen Zuhause.

Weiterführender Link: www.automated-driving.com

Journalistenkontakt: Jörn Ebberg, Telefon: +49 711 811-26223

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  • 14. Juli 2015
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Internationale Präsenz Bosch sieht positive Impulse in Australien Mitglied der deutsch-australischen Beratergruppe

  • Bosch verzeichnet erfolgreiches erstes Halbjahr 2015 in Australien
  • Ausbau der Unternehmenszentrale in Clayton
  • Wichtiger Entwicklungs- und Produktionsstandort
Berlin/Clayton – Bosch ist aktiv an den Gesprächen der deutsch-australischen Beratergruppe beteiligt, die am 10. Juli 2015 in Berlin ihre erste Arbeitssitzung abhält. Der Chef der Bosch-Landesgesellschaft in Australien, Gavin Smith, ist Teil der 15-köpfigen Delegation. „Die deutsch-australische Beratergruppe bietet für Bosch eine bedeutende Möglichkeit, das gemeinsame Verständnis über maßgebliche Trends und Potentiale zu vertiefen“, sagte Smith anlässlich des Treffens. „Unser Ziel ist es, durch innovative Lösungen und Technologien neue Geschäftsfelder in Australien zu erschließen“, fügte er hinzu. Vorsitz des Gremiums haben der australische Finanzminister Mathias Cormann und die deutsche Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Prof. Maria Böhmer. Die Arbeitsgruppe wurde im November 2014 von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem australischen Premierminister Tony Abbot ins Leben gerufen.

Bosch sieht langfristig gute Chancen in Australien
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen verzeichnet wieder positive Impulse in Australien. „Im ersten Halbjahr 2015 hat sich unser Geschäft im Land erfreulich entwickelt. Wir sind von den langfristig positiven Aussichten des australischen Marktes überzeugt“, so Smith. Bosch Australien hatte 2014 mit nahezu 1 300 Mitarbeitern ein Geschäftsvolumen von rund 300 Millionen Euro auf dem lokalen Markt erreicht.

Wichtiger Standort für Entwicklung in der Region Asien-Pazifik
Neben einem Produktionsstandort für Automobil-Elektronik in Australien betreibt Bosch unter anderem auch Entwicklung vor Ort. Rund 200 Ingenieure arbeiten derzeit überwiegend an Lösungen für internationale Automobilhersteller. Vor kurzem wurde zudem ein Kompetenzzentrum für Sicherheitstechnik rund um Fahrzeuganhänger in Betrieb genommen. Von Australien aus entwickelt Bosch hierzu Lösungen für den Weltmarkt. Die Expertise der Bosch-Ingenieure ist aber auch in den Bereichen Energie und Schienenfahrzeuge zunehmend gefragt. „Australien ist ein wichtiger Teil unseres Entwicklungsverbunds insbesondere in Asien-Pazifik“, sagte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Bosch Gruppe mit Verantwortung für Asien-Pazifik.

Ausbau des Australien-Hauptsitz unterstreicht Engagement
Die ersten Aktivitäten der Bosch-Gruppe in Australien gehen bis ins Jahr 1907 zurück. Seit 1954 besteht eine eigene Landesgesellschaft. Heute sind alle Unternehmensbereiche an insgesamt drei Standorten (Clayton, Melbourne und Sidney) vertreten. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bosch-Gruppe mehr als 150 Millionen Euro in der Region investiert. Aktuell investiert das Unternehmen 27 Millionen Euro in den Ausbau des Hauptsitzes in Clayton. Die neuen Gebäude sollen im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden. „Diese Investition unterstreicht unser Engagement in der Region“, betonte Smith.

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  • 10. Juli 2015
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Emissionen Wie beeinflusst der Diesel die Luftqualität? Bosch erklärt, warum es bei CO2-Zielen ohne den Diesel nicht geht, wie sich Stickoxid-Emissionen mindern lassen und welchen Einfluss Raucher und Reifen auf Partikel-Emissionen haben

Diskussion: Paris, London oder Stuttgart – europaweit gibt es Diskussionen zur Luftqualität. Oftmals steht der Diesel im Fokus. „Aus Sicht von Bosch ist es wichtig, die Diskussion um Luftqualität auf der Basis von Fakten zu führen“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

CO2 – Ohne den Diesel geht es nicht
„Nie war der Diesel so wichtig wie heute. Der Diesel ist eine Schlüsseltechnologie um die CO2-Flottenziele zu erreichen – insbesondere in Europa geht es ohne den Selbstzünder nicht“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH.

Anteil: Gemessen an den CO2-Emissionen in Deutschland liegt der Anteil von Diesel-Pkw bei rund vier Prozent.

CO2-Ziele: Ab 2021 darf ein durchschnittlicher Neuwagen in der EU nicht mehr als 95 g CO2 pro Kilometer emittieren. Auch in anderen Regionen – beispielsweise USA und China – müssen Fahrzeuge in den nächsten Jahren deutlich sparsamer werden.

Potenzial: Verbrennungsmotorisch haben Diesel noch ein CO2-Reduktionspotenzial von bis zu zehn Prozent. Weiterentwickelte Aerodynamik und reduzierte Rollreibung können nochmals zu weiteren Verbesserungen führen.

Elektrifizierung: Die Elektrifizierung wird Dieselmotoren einen weiteren Schub geben – insbesondere bei schweren und großen Fahrzeugen wie SUVs. Hierfür bietet Bosch zahlreiche Lösungen, beispielsweise auch einen 48-Volt-Einstiegshybrid, der CO2-Emissionen im realen Fahrbetrieb um bis zu 15 Prozent mindern kann.

Partikel – Der Diesel als Staubsauger
„Dank der aktuellen Filter hat der Diesel kein Problem mit Partikeln mehr“, sagt Dr. Michael Krüger, Chefentwickler für Dieseltechnologie bei der Robert Bosch GmbH.

Anteil: Von allen in Deutschland erzeugten Partikel-Emissionen entfallen nach offiziellen Schätzungen rund ein Prozent auf die Abgasemissionen von Diesel-Pkw.
Quelle: Umweltbundesamt (UBA), Nationale Trendtabelle für atmosphärische Emissionen 2012

Effizient: Seit der Einführung von Euro 1 im Jahr 1992 wurde die Partikel-Emission von Fahrzeugen um rund 97 Prozent reduziert. Moderne Filter arbeiten mit einem Effizienzgrad von über 95 Prozent. Sie filtern selbst kleinste Nanopartikel immer noch effizient.

Staubsauger: Messungen haben gezeigt, dass moderne Diesel in Großstädten sogar die Partikel aus der Umgebungsluft filtern. Die Emissionen eines Diesels enthielten beispielsweise in Paris La Garenne weniger Partikel als die Umgebungsluft, die der Motor einsaugt.
Quelle: Interne Messungen

Abrieb: Reifen und Bremsen nutzen sich beim Fahren ab. Auch dabei entstehen Partikel. Im Straßenverkehr in Deutschland sind das schon heute drei Mal so viele Partikel-Emissionen wie durch Auspuffgase.
Quelle: „Emissionen und Maßnahmenanalyse Feinstaub 2000-2020“, Umweltbundesamt (UBA), Germany (2007); ISSN 1862-4804

Zigarettenrauch: Durch Rauchen werden nach Schätzungen im Jahr 2015 genauso viele Partikel emittiert, wie aus dem Auspuff von Autos entweichen.
Quelle: „Emissionen und Maßnahmenanalyse Feinstaub 2000-2020“, Umweltbundesamt (UBA), Germany (2007); ISSN 1862-4804

Stickoxid – Realemissionen rücken in den Fokus
„Verbrenner und insbesondere Diesel müssen zukünftig auch bei starkem Beschleunigen und hohen Geschwindigkeiten sauber sein“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei der Robert Bosch GmbH.

Anteil: Messungen zeigen, dass Diesel Pkw rund zehn Prozent der NOx-Emissionen in Deutschland erzeugen. Weitere Faktoren außerhalb des Straßenverkehrs sind Energiegewinnung (27 Prozent) und Haushalte (elf Prozent).
Quelle: Umweltbundesamt (UBA), Nationale Trendtabelle für atmosphärische Emissionen 2012

Große Fortschritte: Seit die EU die Euro3-Norm im Jahr 2000 eingeführt hat, wurde die Stickoxid-Emission von Diesel-Pkw im zugrunde liegenden Prüfzyklus bereits um 84 Prozent reduziert.

Euro 6: Die Emissionsnorm ist eine Verordnung der Europäischen Union. Die neue Vorschrift legt vornehmlich niedrigere Maximalwerte für Partikel- und Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen fest. Der frühere Grenzwert für Diesel lag bei 180 mg pro Kilometer. Zum 1. September 2015 dürfen Diesel lediglich 80 mg Stickoxide pro Kilometer emittieren (Benziner: 60 mg pro Kilometer).

Entwicklung mit System: Um moderne Diesel noch weiter zu verbessern, setzt Bosch auf den Systemansatz aus Verbrennung und Abgasnachbehandlung. Ein Schlüssel hierzu ist die Denoxtronic, die Stickoxide auch im realen Fahrbetrieb um bis zu 95 Prozent reduzieren kann. Somit kann die Grenze von 80 mg Stickoxide pro Kilometer auch in einigen realen Fahrsituationen erreicht oder bei manchen Fahrten sogar unterschritten werden.

AdBlue: Mit Systemen wie der Denoxtronic von Bosch wird die Flüssigkeit AdBlue, eine geruchsneutrale Harnstofflösung, eingespritzt. Diese reagiert mit den Abgasen und wandelt Stickstoffoxide in harmlosen Wasserdampf und Stickstoff um.

Real Driving Emission: Schon heute gibt es einige Serienfahrzeuge, die auch außerhalb des heute gültigen Zertifizierungszyklus – also auch bei starken Beschleunigungen oder hohen Geschwindigkeiten – niedrigste Emissionen aufweisen. Dies gilt es nun in die Breite zu bringen und kostengünstige Technologien zu entwickeln, die der Messung unter allen Fahrbedingungen standhalten.

Innovation: Das 48-Volt Boost-Recuperation-System von Bosch kann die Stickoxid-Rohemissionen insbesondere beim Beschleunigen und unter hohen Lasten um bis zu 20 Prozent senken. Bosch sieht gute Chancen mit dem System die Stickoxidminderung beim Speicherkat auf bis zu 80 Prozent zu erhöhen. Auch bei Harnstoffbasierten Systemen (SCR-Katalysator) wird die Elektrifizierung den Wirkungsgrad erhöhen.

Weiterführende Links:
Umweltbundesamt – Sammlung zur Luftqualität:
http://www.umweltbundesamt.de/themen/luft

Bosch-Portal „Zukunft mit Diesel“
http://www.future-with-diesel.com/de/index.html

Journalistenkontakt: Florian Flaig, Telefon: +49 711 811-6282
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  • 08. Juli 2015
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Internationale Präsenz Bosch baut Geschäft in Südkorea aus Starkes Wachstum mit zweistelligem Umsatzanstieg

  • Seit 30 Jahren in Südkorea vertreten: Langfristige Strategie zahlt sich aus
  • Bosch rechnet auch in den kommenden Jahren mit Wachstum in Südkorea
  • Gemeinschaftsunternehmen für Wischersysteme geplant
  • Etablierte Märkte wichtig für Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik
Stuttgart/Yongin – Bosch entwickelt sich in Südkorea mit außerordentlicher Dynamik: Im vergangenen Jahr erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Land ein Plus von mehr als 20 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass wir unser Geschäft in Südkorea in den kommenden Jahren vergleichbar stark ausbauen können“, erklärte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Asien-Pazifik. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der langfristig angelegten Strategie mit kontinuierlichen Investitionen in den Ausbau der lokalen Aktivitäten. Um seine Position im koreanischen Markt weiter zu stärken, kündigte Bosch vor kurzem ein Joint Venture mit dem Wischerhersteller Kyung Chang Wiper Corp. (KCW) an.

Geschäft mit Wischersystemen wird gestärkt
Das Gemeinschaftsunternehmen wird bereits in den kommenden Wochen unter dem Namen KB Wiper Systems den Betrieb aufnehmen. Insgesamt sollen dort rund 700 Mitarbeiter tätig sein. Bosch plant seinen Wischer-Bereich in Südkorea in das neue Unternehmen einzubringen. KCW fügt gleichzeitig ihr globales Geschäft mit Wischerarmen und –blättern hinzu. Das Joint Venture wird mit einer neuen Firmenzentrale in Daegu angesiedelt. „Durch die Partnerschaft mit KCW sind wir noch näher an unseren Kunden und stärken somit die Position unserer Wischersysteme auf dem koreanischen Markt. Mit dem neuen Unternehmen werden wir Erzeugnisse entwickeln, die sowohl für die Erstausrüstung als auch für den Teilehandel ausgerichtet sind“, erklärte Dr. Frank Schäfers, Präsident der Landesgesellschaft Robert Bosch Korea.

In diesem Jahr feiert Bosch das dreißigjährige Bestehen in Südkorea. Heute sind dort alle Unternehmensbereiche – Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology – mit insgesamt sechs Standorten vertreten. In der Stadt Yongin südlich von Seoul hat Bosch neben der Zentrale beispielsweise seit 1990 ein Entwicklungszentrum, in dem derzeit 250 Ingenieure an Lösungen für den lokalen Markt arbeiten. In Daejeon werden seit 2001 Komponenten für Dieselmotoren gefertigt. In den Ausbau seiner Fertigungs- und Entwicklungsstandorte in Korea hat Bosch allein in den vergangenen fünf Jahren mehr als 200 Millionen Euro investiert. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Südkorea nahezu 2 000 Mitarbeiter.

Asien-Pazifik: Wachstumsregion Nummer eins
In der Region Asien-Pazifik erzielte Bosch 2014 ein Umsatzwachstum von 17 Prozent auf 13 Milliarden Euro (wechselkursbereinigt 19 Prozent). Der Anteil der Region am Gesamtumsatz erreichte erstmals knapp 27 Prozent. Besonders kräftig legte dabei China zu – mit einem nominalen Umsatzplus von 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Etablierte Märkte wie Südkorea und Japan seien weiterhin ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie in Asien-Pazifik, so Tyroller: „In industrialisierten Märkten setzen wir auf innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die den Kundennutzen erhöhen und Begeisterung wecken.“ Bosch sieht auch für das Geschäft mit Vernetzung große Chancen in Südkorea, einer weltweit führenden Wirtschaft für Schlüsseltechnologien in diesem Bereich.

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  • 06. Juli 2015
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Führender Anbieter bei Smart Heating Bosch Thermotechnik auf Wachstumskurs Sieben Prozent Umsatzplus von Januar bis Mai

  • Glock: „Dank energieeffizienter Systemtechnik für EU-Energielabel hervorragend aufgestellt“
  • Joint Venture mit Midea für Klimageräte
  • Neue Gerätegeneration: internetfähig, intuitiv-einfach zu bedienen
Stuttgart – Bosch Thermotechnik ist von Januar bis Mai deutlich gewachsen. Der Umsatz ist in den ersten fünf Monaten 2015 um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. „Wir investieren seit Jahren kräftig in die Entwicklung innovativer Technologien und haben unser Budget dafür in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Das zahlt sich jetzt aus. Wir sind zum Beispiel mit mehr als 100 000 verkauften vernetzten Produkten der führende Anbieter im Smart-Heating-Markt“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Thermotechnik, anlässlich eines Wirtschaftspressegesprächs in Stuttgart. Auch im Großanlagen-Geschäft kommt Bosch Thermotechnik voran. Ein großer Fortschritt auf dem Weg zum internationalen Systemanbieter ist das im März vereinbarte Joint Venture mit Midea für VRF-Klimageräte (Variable Refrigerant Flow – variabler Kältemittelfluss). Ein weiteres Wachstumsfeld sind Lösungen für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wie Blockheizkraftwerke. Die CO2-freundliche KWK-Technologie ist mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 80 Prozent deutlich energieeffizienter als getrennte Strom- und Wärmeerzeugung.

„Auf dem Weg zur Thermotechnik der Zukunft setzen wir auf die drei Geschäftsfelder Heizsysteme für Wohngebäude, Warmwassergeräte sowie das Anlagengeschäft für gewerbliche und industrielle Heizungs- und Klimatisierungssysteme. In allen drei Segmenten kommen wir gut voran und wollen stärker wachsen als der Markt“, sagte Glock.

Moderne Gas-Brennwerttechnik ermöglicht höchste Energieeffizienz
Bei Heizsystemen für Wohngebäude ist Bosch Thermotechnik Weltmarktführer. „Gas ist der wichtigste Energieträger in den nächsten Jahrzehnten“, erläuterte Glock. Die Gas-Brennwerttechnik hat sich dank ihres hohen Wirkungsgrads von bis zu 99 Prozent und der guten Verfügbarkeit des Brennstoffs zur Basistechnologie für Heizen in Wohngebäuden entwickelt. In Kombination mit anderen Energieträgern wie zum Beispiel in einer Hybrid-Solartherme kann die Energieeffizienz gegenüber Altanlagen um bis zu 50 Prozent erhöht werden. 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude, Strom macht dabei nur einen geringen Anteil aus. Bei der Wärmeerzeugung gibt es die größten Energieeffizienz-Potenziale. Über 70 Prozent der deutschen Heizungen arbeiten mit veralteter Technik. Würden alle Heizungen in Deutschland auf Brennwerttechnik umgestellt, könnten pro Jahr 50 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Das ist der einfachste und effektivste Hebel für das Erreichen der Klimaziele.

Meilenstein in Design und Technik
Die Bosch Thermotechnik-Marken Junkers/Bosch und Buderus haben zur Weltleitmesse ISH im März revolutionär-einfache und zukunftsweisende Gerätegenerationen für das Top Segment vorgestellt. Das innovative, modulare Baukonzept und die bis ins Detail durchdachte Komponentenanordnung ermöglichen einen sehr guten Zugang zu den einzelnen Komponenten im Innern des Geräts. Außerdem lassen sich die Geräte nachträglich erweitern. Von außen besonders auffällig ist das neue Design der Geräte mit den markanten Glasfronten wahlweise in Schwarz oder Weiß. Bei Design und Haptik sind Entwickler und Kunden hier gemeinsam ganz neue Wege gegangen: „Unsere Geräte sehen nicht nur gut aus, sie werden den Markt verändern: Sie lassen sich um bis zu 30 Prozent schneller einbauen, sind vernetzbar und sehr einfach per Touchscreen zu bedienen“, sagte Glock. Die ersten Geräte dieser Baureihe kommen im Oktober 2015 in den Markt. Die nächsten technologischen Meilensteine sind die Gas-Wärmepumpe für Ein- und Zweifamilienhäuser im Jahr 2016 sowie die zweite Generation des Brennstoffzellen-Heizgeräts im Jahr 2017.

Produkte für jedes Kundenbedürfnis – auch international
Die unterschiedlichen Konsumentenbedürfnisse und Rahmenbedingungen in den Wachstumsmärkten außerhalb Europas, das sind insbesondere China, Russland und die Türkei, erfüllt Bosch Thermotechnik ebenfalls mit maßgeschneiderten Produkten. Beispielsweise ist das Heizgerät LCK mini für den chinesischen Markt so kompakt, dass es sich in einen Küchenoberschrank installieren lässt. Als einziger europäischer Hersteller fertigt Bosch Gas-Brennwertgeräte für die Region in China und ist dort Marktführer in diesem Segment.

Führend bei Smart Heating
Mit 100 000 verkauften vernetzten Produkten ist Bosch Thermotechnik der führende Anbieter von Smart-Heating-Lösungen, die Komfort, Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Servicequalität deutlich erhöhen. Über das neue Portal „HomeCom“ erhalten Installationsbetriebe beispielsweise detaillierte Infos über die vernetzten Heizsysteme ihrer Kunden, einschließlich Störungen und Prognosen zu den Ursachen. Der Endkunde erhält übersichtlich alle Informationen zu seiner Anlage, Verbrauchsdaten und individuelle Energieeffizienz-Tipps.

Für EU-Energielabel hervorragend aufgestellt
Ab September 2015 müssen Heizgeräte und -systeme ein Energielabel tragen, das ihre Effizienz in den Klassen A++ bis G darstellt. „Mit unseren energieeffizienten Systemen sind wir hervorragend aufgestellt, um vom europäischen Energie-Label für Heizungen zu profitieren“, sagte Glock. Für individuell zusammengestellte Systeme muss der Installateur das Label manuell berechnen, während Systemanbieter fertig gelabelte Pakete ausliefern können. „Im Rahmen des neuen Energielabels ergeben sich gerade für uns als Systemanbieter gute Chancen, denn wir können den Installateur besonders wirkungsvoll unterstützen: Von uns bekommt er komplett gelabelte und somit direkt verkaufsfähige Systeme. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Kundenfokus auszahlen wird“, erklärte Glock.

Führende Marktposition im internationalen Warmwasser-Geschäft
Das internationale Warmwasser-Geschäft ist durch attraktive Wachstumsraten, aber auch regional unterschiedliche Anforderungen und Präferenzen geprägt. Die regionale Aufstellung von Bosch Thermotechnik in diesem Segment ist die Basis für weiteres Wachstum. In Tepotzotlan in Mexiko entsteht derzeit eine neue Fertigung für Gas-Durchlauferhitzer. Von dort wird Bosch Thermotechnik den lateinamerikanischen Markt bedienen. Solarthermie-Kollektoren für die Region werden zudem in Brasilien gefertigt. In Europa sind Spanien und Portugal die großen Warmwasser-Märkte, diese Märkte beliefert Bosch Thermotechnik aus der Fertigung in Portugal. Auch Afrika ist inzwischen ein interessanter Warmwassermarkt. Hier profitiert Bosch Thermotechnik von der geographischen Nähe zu Entwicklung und Fertigung in Portugal. Für die Region Asien/Pazifik fertigt Bosch Thermotechnik Durchlauferhitzer in Shanghai und Solarthermie-Systeme in Bangalore.

Wachstumsziel: Systemanbieter für Großanlagen
Bosch Thermotechnik liefert branchenspezifische Energiekonzepte und Systemlösungen für Heizung und Klimatisierung von kommerziellen Gebäuden und industriellen Anlagen. Mit 150 Jahren Erfahrung und mehr als 110 000 ausgelieferten Anlagen in mehr als 140 Ländern allein bei Industriekesseln verfügt Bosch über einzigartiges Wissen im Bereich spezifischer Anforderungen verschiedener Industrien und Betreiber. Die VRF-Klimageräte für gewerbliche Gebäude aus dem Joint Venture mit Midea erweitern das Systemportfolio um eine weitere wichtige Technologie. Die Kunden erhalten somit innovative und maßgeschneiderte Angebote, von der Planung bis zum Fernzugriff/Service. Das Master Energy Control System beispielsweise vereint die Dampf-, Heißwasser- und Stromerzeuger von Bosch Industrial zu intelligenten Systemen: Die direkte Kommunikation zwischen den Anlagenkomponenten wie beispielsweise Blockheizkraftwerk und Dampfkessel ermöglicht eine höhere Systemeffizienz und verlängert die Lebensdauer der Anlage. Komplexe Anlagen können bis in einzelne Baugruppen hinein ferngesteuert werden.

Videos:
http://www.buderus-zukunft.de/
http://www.einfach-revolutionaer.com/

Journalistenkontakt:
Thomas Pelizaeus
Telefon +49 6441 418 1729
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  • 03. Juli 2015
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Geschäftsbereich Starter Motors and Generators Bosch setzt im Verdrängungswettbewerb auf Partner oder Käufer Dialog mit Arbeitnehmervertretern fortgeführt

  • Kundgebung vor Bosch-Unternehmenszentrale mit knapp 2 000 Teilnehmern
  • Treffen der Geschäftsführung mit Arbeitnehmervertretern
  • Zukunftssicherung durch Wachstum und bessere regionale Aufstellung
Gerlingen – Am Donnerstag, den 2. Juli 2015, hat vor der Unternehmenszentrale von Bosch in Gerlingen eine von Arbeitnehmervertretern initiierte Kundgebung stattgefunden. Anlass war die geplante Neuausrichtung des Bosch-Geschäftsbereichs Starter Motors and Generators. Das Unternehmen hatte am 9. Juni 2015 bekannt gegeben, dass für den Geschäftsbereich ein Partner oder Käufer gesucht werden soll. Nach offiziellen Schätzungen nahmen knapp 2 000 Personen an der Veranstaltung teil.

In einem Gespräch mit Arbeitnehmervertretern erläuterten Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, und Christoph Kübel, Arbeitsdirektor und Bosch-Geschäftsführer, die Gründe für die geplante Neuausrichtung des Geschäftsbereichs. Darüber hinaus zeigten sie Verständnis für die Reaktion der Kundgebungsteilnehmer. „Wir nehmen die Verantwortung für unsere Mitarbeiter sehr ernst. Daher haben wir diesen Schritt sorgfältig abgewogen. Aber wir sind überzeugt davon, dass die Zukunftsfähigkeit des Bereichs langfristig nur mit einem Partner oder Käufer zu gewährleisten ist“, sagte Denner. „Unsere Verantwortung gilt natürlich dem Bereich Starter Motors and Generators, aber auch dem Gesamtunternehmen und dessen Sicherung.“

Konstruktiver Dialog zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertretern
Bei dem heutigen Treffen hat das Unternehmen die Bereitschaft erklärt, mit den Arbeitnehmervertretern offen über die Neuausrichtung sowie die Auswirkung auf die Beschäftigung zu beraten. „Wir werden alle Schritte fair und verantwortungsvoll gestalten“, versicherte Kübel. „Sollte es zu einem endgültigen Übergang in ein neues Unternehmen kommen, wird den Mitarbeitern vorher der potenzielle Erwerber bekannt sein. Das ist ein Zeichen von Offenheit und Transparenz.“ Auch die frühzeitige Information der Arbeitnehmervertreter und Mitarbeiter über die geplante Neuausrichtung folge diesem Anspruch. Entsprechend sei das heutige Treffen konstruktiv verlaufen und bilde eine erste Basis für den weiteren Austausch zu Beschäftigungsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit. Kübel betonte weiter: „Es geht uns um die langfristige Zukunftsfähigkeit des Geschäftsbereichs Starter Motors and Generators und die damit verbundenen Arbeitsplätze.“

Zukunftssicherung durch Wachstum und verbesserte regionale Aufstellung
Im Markt für Starter und Generatoren existieren erhebliche Überkapazitäten. Daher besteht ein hoher Kosten- und Wettbewerbsdruck. Zusätzlich geraten Starter und Generatoren aufgrund technischer Trends unter Druck. Das Downsizing, also kleinere Motoren mit kleineren Startern, reduziert die Wertschöpfung. In der Folge entsteht ein Verdrängungswettbewerb, bei dem nur eine Spitzenposition im Markt langfristige Erfolgs- und Wachstumsperspektiven bietet. Gemeinsam mit einem Partner oder Käufer kann der Geschäftsbereich Starter Motors and Generators durch Bündelungseffekte seine Kosten deutlich senken und durch eine bessere regionale Aufstellung seine Marktposition verbessern. Das gilt vor allem in den Wachstumsmärkten Asien und Nordamerika.

Sanierungsanstrengungen erfolgreich, aber langfristig nicht ausreichend
Der Bereich Starter Motors and Generators hat in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Wandel vollzogen. Zuletzt konnten die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Geschäftsergebnisse deutlich verbessert werden. Das ist auch auf den Einsatz und die Beiträge der Mitarbeiter zurückzuführen. Unabhängig davon konnte jedoch keine Marktposition erreicht werden, die eine langfristig erfolgreiche Zukunft des Geschäfts in einem Verdrängungswettbewerb ermöglichen würde.

Bis Ende 2015 soll der Geschäftsbereich in eine rechtlich selbständige Einheit ausgegliedert werden. Zudem sollen qualifizierte Partner und Kaufinteressenten mit einem klaren Konzept zur Weiterentwicklung und langfristigen Ausrichtung des Geschäfts gesucht werden.

Bosch kompakt:
Information zur geplanten Neuausrichtung


Journalistenkontakt:
René Ziegler, Telefon: +49 711 811-7639

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  • 02. Juli 2015
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Ohne Studium vom Facharbeiter zum Ingenieur Bosch baut Fachkräfte-Förderprogramm aus

  • Qualifizierung auch für IT- und kaufmännische Tätigkeiten
  • Neuer Ausbildungsjahrgang startet mit 80 Frauen und Männern
  • 200 Millionen Euro für die Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Personalchef Kübel: „Lebenslanges Lernen ist Wettbewerbsvorteil“
Stuttgart – Bosch bereitet seine Facharbeiter auf die Anforderungen der vernetzten Arbeitswelt vor und baut dazu sein Facharbeiter-Förderprogramm in Deutschland aus: Künftig qualifiziert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Mitarbeiter ohne Studium auch für IT- und kaufmännische Tätigkeiten, die gewöhnlich einen akademischen Abschluss voraussetzen. Bosch bietet seit 1999 mit dem zweijährigen Förderprogramm bereits technischen Fachkräften die Chance, ingenieursnahe Aufgaben übernehmen zu können. Ziel des Ausbaus ist es, den steigenden Bedarf an Softwarekompetenz zu decken und Mitarbeiter beispielsweise auf Tätigkeiten in der vernetzten Produktion, der so genannten Industrie 4.0, vorzubereiten. Gut 80 Fachkräfte gehören dem neuen Ausbildungsjahrgang an, darunter zehn Frauen. Insgesamt absolvierten seit Beginn rund 700 Teilnehmer das Programm.

Qualifizierte Fachkräfte für die vernetzte Arbeitswelt
„Die zunehmende Vernetzung in unseren Werken erfordert sehr gut ausgebildete Fachkräfte, weil sie immer anspruchsvollere Aufgaben bewerkstelligen“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, vor den rund 90 Absolventen des diesjährigen Abschlussjahrgangs in Gerlingen bei Stuttgart. „Die Bereitschaft unserer Beschäftigten zum lebenslangen Lernen ist für uns ein Wettbewerbsvorteil. Deshalb setzen wir als Arbeitgeber auf ein Kompetenzmanagement, das frühzeitig erforderliches Wissen und Fähigkeiten vermittelt.“ Kübel kündigte an, dass Bosch weltweit in diesem Jahr mehr als 200 Millionen Euro für die Weiterbildung seiner Beschäftigten investieren will.

Auf die Schulbank – mitten im Leben
Damit die Teilnehmer sich die Ausbildungsinhalte berufsbegleitend aneignen können, ist ein Mix aus Online-, Präsenzseminaren und Lerngruppenaufgaben vorgesehen. Somit lässt sich auch ein Teil der Kurse flexibel zu Hause am Computer absolvieren. „Für mich ist es eine Karrierechance, aber auch eine fordernde Zeit gewesen“, erinnert sich Mario Löhrlein, Mechatroniker im Bosch- Werk Bamberg, bei der Übergabe seiner Abschlussurkunde. „Mitten im Leben parallel zum Beruf nochmal die Schulbank zu drücken und den Schritt ins Ausland zu wagen, das war eine echte Herausforderung. Aber meine Familie und mein Chef haben mich voll unterstützt.“ Der 30-jährige begann sein Förderprogramm 2013 und hatte während seiner Qualifizierungszeit die Chance, insgesamt sechs Monate im chinesischen Bosch-Werk Wuxi einen Fertigungsanlauf zu begleiten.

50 Schulungstage fordern Einsatz
Das künftig als „Fachkräfte-Förderprogramm“ bezeichnete Weiterbildungsangebot richtet sich an Mitarbeiter ohne Studium, die eine hohe fachliche Qualifikation und Interesse an einer umfangreichen beruflichen Weiterentwicklung mitbringen. „Die Ausbildung dauert rund zwei Jahre und besteht aus 50 Schulungstagen“, ergänzt Siegfried Czock, verantwortlich für Aus- und Weiterbildung bei Bosch. „Davon leisten die Teilnehmer 20 Tage in ihrer Freizeit, etwa in Wochenendseminaren“. Laut Czock werden neben der Fach- und Methodenkompetenz (unter anderem Qualitäts- und Prozessmanagement, Arbeitstechniken) auch übergreifende Methoden- und Sozialkompetenzen (zum Beispiel Projektmanagement, Moderation, Fremdsprachen) vermittelt. Zum Abschluss fertigen die Mitarbeiter eine schriftliche Projektarbeit zu Themen an wie etwa Prozessoptimierung, Fehleranalyse oder Energiemanagement.

Einheitliches Kompetenzmanagement sichert Qualitätsstandards
Ein globales Kompetenzmanagement stellt bei Bosch sicher, dass die Mitarbeiter sich regelmäßig nach einheitlichen Qualitätsstandards weiterbilden. Dazu vermittelt ein Bosch Training Center mit sechs Standorten weltweit Fähigkeiten und Wissen nach vorausschauender Bedarfsanalyse. Im Bereich der vernetzten Produktion hat Bosch langjährige Erfahrung und kann auf Know-how sowohl als Leitanbieter als auch Leitanwender zurückgreifen. Czock wertet das als Vorteil: „Diesen Wissensvorsprung nutzen wir auch im Fachkräfte-Förderprogramm, um unsere Mitarbeiter optimal auf ihre zukünftige Aufgabe vorzubereiten.“

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Bosch zur Industrie 4.0: http://bit.ly/1I5Wp85

Hintergrundinformation:
Bosch ist Experte im Internet der Dinge: http://bit.ly/1QRpoQ1
Industrie 4.0 im Praxiseinsatz bei Bosch: http://bit.ly/1JK7YWT
Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen: http://bit.ly/1GBLeaX

Video:
Industrie 4.0 – ein Überblick: http://bit.ly/1FOc7m1

Journalistenkontakt:
Sven Kahn, Telefon: +49 711 811-6415
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  • 18. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Personal- und Sozialthemen
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Ein Unternehmer und Technikpionier feiert Geburtstag Professor Dr. Hermann Scholl wird 80 Jahre alt Automobiltechnik maßgeblich geprägt

  • Bosch-Aufsichtsrat Fehrenbach: „Hermann Scholl hat für Bosch wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen.“
  • 50 Jahre im Dienst von Bosch, davon zehn Jahre an der Spitze
  • Leidenschaft für Technik: Siegeszug der Elektronik im Fahrzeug
Stuttgart – Professor Dr. Hermann Scholl wird 80 Jahre alt. Am 21. Juni 2015 feiert der Ehrenvorsitzende der Bosch-Gruppe Geburtstag. Der promovierte Elektroingenieur hat rund ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklung und den Erfolg des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens maßgeblich geprägt. Besonders eng ist der Name Hermann Scholl mit dem Siegeszug der Elektronik im Auto verbunden. Schon Mitte der 1960er Jahre hat Scholl die Entwicklung der elektronischen Benzineinspritzung entscheidend vorangetrieben. Später folgten bahnbrechende Entwicklungen wie die elektronische Motorsteuerung sowie die Lebensretter ABS und ESP. Unter Scholls Führung wurde Bosch zum weltweit führenden Automobilzulieferer. Gleichzeitig forcierte er die Diversifikation des Unternehmens, beispielsweise durch die Übernahme der Mannesmann Rexroth AG und der Buderus AG zu Beginn der 2000er Jahre. „Durch seinen unternehmerischen Weitblick hat Hermann Scholl maßgebliche Impulse zur strategischen Weiterentwicklung von Bosch gesetzt. Außerdem hat er die Internationalisierung insbesondere in der Region Asien-Pazifik vorangetrieben“, sagt Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Bosch-Aufsichtsrats und geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Scholl, der 1962 bei Bosch anfing, wurde 1973 in die Geschäftsleitung und 1975 in die Geschäftsführung berufen. Von 1993 bis 2003 war er Vorsitzender der Geschäftsführung. In den Jahren 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats und geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Seit 1. Juli 2012 ist Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe.

Wegbereiter technischer Innovationen
„Über Jahrzehnte hinweg hat Hermann Scholl immer wieder die Potenziale und die Chancen neuer Technologien erkannt. Das technische Wunderwerk „Auto“, wie wir es heute kennen, wäre ohne die mit dem Namen Hermann Scholl verbundenen technischen Pionierleistungen nicht denkbar“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch. Bereits Anfang der 1960er Jahre arbeitete Scholl daran, die Elektronik ins Automobil zu bringen. Als Mitarbeiter der „Vorausentwicklung der Kraftfahrzeugtechnik“ konzipierte er damals ein System zur elektronischen Steuerung von Schaltgetrieben. Das weiterentwickelte und für Automatikgetriebe adaptierte System ist heute Standard in allen Autos mit Automatikgetrieben. Bis heute ein Erfolg ist die elektronische Benzineinspritzung. Die Entwicklung der ressourcenschonenden Technologie trieb Scholl Mitte der 1960er Jahre entscheidend voran. Bei Systemen der Benzin-Direkteinspritzung ist Bosch heute international führend. Auch den Siegeszug des Diesel-Pkw durch die Direkteinspritzung hat Bosch maßgeblich ermöglicht. Das unter Scholl Ende der 1990er Jahre zur Serienreife gebrachte Common-Rail-System ist heute Technikstandard. Bosch ist auch hier weltweit führend. Weitere technische Innovationen wie das erste zuverlässige Antiblockiersystem ABS für Personenwagen (1978) oder der Schleuderschutz ESP für PKW (1995) haben bis heute unzählige Verkehrsunfälle verhindert und Menschenleben gerettet.

Strategische Weichenstellungen – große Erfolge
Während der rund zehnjährigen Ägide als Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung trieb Scholl die Internationalisierung und Diversifikation des Unternehmens voran. Der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens verdoppelte sich in dieser Zeit von knapp 17 Milliarden auf 36 Milliarden Euro, der Auslandsanteil am Umsatz stieg von 49 auf 71 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich von 165 000 auf über 230 000. Scholl forcierte insbesondere den Ausbau der Aktivitäten in China, Korea und Japan. Mittlerweile ist China mit mehr als 50 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro der wichtigste Auslandsmarkt von Bosch. Scholl trug zudem fast 15 Jahre lang die Gesamtverantwortung für den damaligen Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugausrüstung (heute Mobility Solutions), zunächst als Geschäftsführer (ab 1989), später in Personalunion zusätzlich zu seiner Funktion als Bosch-Chef. Zu Beginn der 1990er Jahre erzielte die Kraftfahrzeugtechnik einen Umsatzanteil von fast 50 Prozent. Bis Anfang der 2000er Jahre stieg der Umsatzanteil auf mehr als 70 Prozent. Zur besseren Ausbalancierung der Unternehmensbereiche und Verringerung der Abhängigkeit von der Kraftfahrzeugtechnik stärkte Scholl die Unternehmensbereiche Industrietechnik und Gebrauchsgüter durch verschiedene Akquisitionen wie beispielsweise der Mannesmann Rexroth AG im Jahr 2001 und der Buderus AG im Jahr 2003.

Den Lebenslauf von Professor Dr. Hermann Scholl finden Sie hier.

Journalistenkontakt:
René Ziegler,
Telefon: +49 711 811-7639
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  • 17. Juni 2015
  • Presseinformation
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Bosch-Chef Denner beim „Scrum Day“ Mit agiler Produktentwicklung schnell zum Erfolg Spargelanbau 2.0: Bosch schafft in nur drei Wochen neue Sensorlösung

  • Namensgeber des „Scrum"-Verfahrens: das Gedränge beim Rugby
  • Agile Produktentwicklung für mehr Geschwindigkeit und Flexibilität
  • Auszeichnung von Tesla für ein besonders schnell umgesetztes Projekt
Stuttgart – In nur drei Wochen Entwicklungszeit haben Experten von Bosch eine neue vernetzte Sensorlösung für den Spargelanbau entwickelt. Damit lässt sich die Temperatur in den Erddämmen mit dem begehrten Gemüse auf das Smartphone übertragen. So können Landwirte den Temperaturverlauf im Detail verfolgen. Das trägt dazu bei, optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Möglich war die kurze Entwicklungszeit durch die Anwendung agiler Verfahren. Bosch setzt solche auf schnelle Ergebnisse abzielenden Methoden aus der Software-Entwicklung vermehrt auch in der Produktentwicklung ein. „Solche agilen Entwicklungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Technologien oder Lösungsansätze für die Entwicklung zu Beginn teilweise noch unklar sind und sich die Anforderungen an ein neues Produkt im Laufe der Zeit noch ändern. Wir werden dadurch schneller und flexibler“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner am Dienstag auf der größten deutschen Konferenz zur agilen Entwicklung, dem „Scrum Day“ in Filderstadt bei Stuttgart.

Agil und unkonventionell
Die neue Sensorlösung ist eines der Beispiele dafür, dass das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in vielen Bereichen – auch in der Produktentwicklung – agiler wird. „Mit Hilfe neuer, auch unkonventioneller Methoden können wir noch besser als zuvor auf neue Anforderungen unserer Kunden und zunehmend volatile Märkte eingehen“, ergänzte Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch die Zentrale Forschung und Vorausentwicklung verantwortet. Zu den neuen Methoden zählt das Scrum-Verfahren. Es kommt vielfach ohne detaillierte Zielvorgaben aus, führt aber zügig zu sehr guten Lösungen. In Filderstadt tagen etwa 300 Experten zu diesem Thema. Darunter ist auch einer der beiden Erfinder des Scrum-Verfahrens, Jeff Sutherland.

Kleine Teams, mehr Verantwortung
Der Begriff „Scrum“ geht auf die Sportart Rugby zurück. Dort bezeichnet er das Gedränge der Spieler beim Einwurf des Balles. Übertragen auf die Geschäftswelt bedeutet dies, dass kleine Teams sehr fokussiert und hochmotiviert an der gemeinsamen Entwicklung eines Produktes arbeiten. Dabei übernehmen sie noch mehr Verantwortung als sonst und organisieren ihre Arbeit weitgehend selbst. In sogenannten Sprints erreichen sie kleine Zwischenziele und legen dann die nächsten Schritte fest. Die Teams arbeiten in besonders enger Abstimmung mit Kunden oder Benutzern zusammen. Das Feedback erfolgt dabei in sehr kurzen Zeitabständen. Seit der Jahrtausendwende findet Scrum immer häufiger Einsatz, zunächst in der IT-Welt, inzwischen vermehrt auch in Entwicklung von Hardware-Produkten. Für die neue Sensorlösung für den Spargelanbau haben Entwickler verschiedener Bosch-Bereiche kooperiert.

Beispiel 1: Das Spargel-Projekt
Der Spargel wächst besonders gut bei 18 bis 22 Grad Celsius. Dies erreichen Landwirte unter anderem durch das Abdecken der Dämme mit Folien. Für deren Einsatz müssen sie auch den Wetterbericht berücksichtigen. Die Bosch-Lösung besteht aus mehreren Temperatursensoren. Sie werden in unterschiedliche Tiefe in die Erde gebracht und erfassen die Temperatur. Kabel übertragen die Messwerte an eine kleine Box, die die Daten via Funk in eine auf der Bosch IoT Suite basierende Cloud überträgt. Von dort aus gelangen die Daten an eine App auf dem Smartphone der Landwirte. „Wir haben hierbei einmal mehr unsere Kompetenzen in der Sensorik und im Internet der Dinge kombiniert“, sagte Denner.

Hilfreich bereits in dieser Saison
Dank des agilen Ansatzes wurde das Spargel-Projekt in nur drei Wochen umgesetzt. In dieser Zeit wurden unter anderem die Funkverbindung geschaffen, die App programmiert, Landwirte als Partner gefunden und die Cloud-Lösung angepasst. Am Ende der drei Wochen waren die ersten zwei Systeme fertig, sechs Tage später acht weitere. Damit hatten die Landwirte die Temperaturen und deren Verlauf über den Tag auf dem Smartphone. Bereits in der Spargelsaison 2015 kam das System für die Temperaturregelung auf den Feldern zum Einsatz. Dieses agile Entwickeln war den Bosch-Experten auch von der Natur vorgegeben: Die Spargelsaison geht nur von April bis Juni. Das in der Bosch-Lösung umgesetzte Prinzip lässt sich auch auf den Anbau weiterer Nutzpflanzen übertragen. Bosch prüft derzeit die Industrialisierung und Vermarktung des neuen Systems.

Beispiel 2: Agile Kooperation mit dem Partner Tesla
Agiles Entwickeln half auch bei der Kooperation mit dem Partner Tesla, für dessen Elektrofahrzeuge Bosch Fahrwerks- und Sicherheitssysteme liefert. Viele dieser Komponenten lassen sich genau an die Erfordernisse des jeweiligen Fahrzeuges und an das gewünschte Fahrverhalten anpassen. Gemeinsam mit Tesla erfolgte diese als Applikation bezeichnete Anpassung binnen kurzer Zeit. „Diese Kooperation war gut geeignet, um agile Entwicklungsmethoden anzuwenden. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit wurden wir von Tesla im Jahr 2014 mit dem Award als Excellent Development Partner ausgezeichnet. Dies zeigt erneut, dass Bosch sich auf unterschiedlichste Kundenanforderungen auch neuer Marktteilnehmer einstellen kann“, betonte Denner. Insgesamt war für die Applikation mit Tesla nur die Hälfte der üblichen Entwicklungszeit nötig.


Blogpost: 


Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner im ConnectedWorld Blog
über agile Projekte in einer agilen Organisation: http://bit.ly/1IjX4Bc


Internet:
Startseite Scrum Day 2015:
http://www.scrum-day.de

Journalistenkontakt:
Thilo Resenhoeft,
Telefon: +49 711 811-7088
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  • 16. Juni 2015
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  • 15. Juni 2015
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  • Verpackungstechnik
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Bosch Packaging Technology wächst stärker als der Markt Gute Aussichten dank hohem Auftragseingang

  • Umsatz 2014 steigt um nominal 6,3 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro
  • Auftragseingang 2014 rund elf Prozent über Vorjahresniveau
  • Vernetzte Industrie und Linienkompetenz als Wachstumstreiber
Frankfurt/Waiblingen – Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen, ist weiter auf Wachstumskurs. Für das Geschäftsjahr 2014 verzeichnete die Bosch-Sparte ein Umsatzwachstum um 70 Millionen Euro auf rund 1,18 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Zuwachs um 6,3 Prozent. Damit liegt der Sondermaschinenbauer erneut über dem Branchenschnitt, den der Fachverband VDMA mit rund vier Prozent beziffert. Währungsbereinigt wurde insgesamt 6,7 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Der Auftragseingang lag mit einem Spitzenwert von 1,23 Milliarden Euro rund elf Prozent über Vorjahresniveau. Zum Jahresende 2014 beschäftigte Bosch Packaging Technology an mehr als 30 Standorten weltweit insgesamt 6 100 Mitarbeiter, rund 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch für 2015 erwartet Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands, ein deutliches Umsatzwachstum.

Insgesamt gute Aussichten für 2015
“Die ersten vier Monate des aktuellen Geschäftsjahres stimmen uns sehr zuversichtlich. Dank unserer Kunden- und Marktnähe haben wir erneut einen im Vergleich zum Vorjahr hohen Auftragseingang zu verzeichnen. Dieser ist zugleich wichtige Grundlage für das Erreichen unserer Umsatzziele“, sagte Klefenz. Dazu würden auch die jüngst abgeschlossene Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Osgood Industries, einem Anbieter von Verpackungstechnik für Nahrungsmittel, und die Beteiligung am indischen Pharmatechnik-Hersteller Klenzaids beitragen. Ziel bleibe, deutlich schneller zu wachsen als der Markt, so Klefenz während der Pressekonferenz des Unternehmens auf der Branchenmesse Achema in Frankfurt.

Wachstum in Europa und Nordamerika, Großprojekt in Mittelamerika
In Europa hat Bosch Packaging Technology im vergangenen Jahr moderat zugelegt, in Nordamerika deutlich zweistellig. In der nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA hat das Unternehmen in erster Linie von umsatzstarken Aufträgen seiner Nahrungsmittelkunden profitiert. Auch das Geschäft mit Herstellern pharmazeutischer Produkte nimmt zu. Die Nachfrage nach Anlagen für die Produktion, Befüllung und Verpackung pharmazeutischer Präparate steigt. Darüber hinaus haben sich auch Afrika und der Mittlere Osten mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich erfreulich entwickelt.

Die Entwicklung in Mittel- und Südamerika war für Bosch Packaging Technology im Jahr 2014 durchwachsen. Einerseits verzeichnete der Pharma-Bereich in Mittelamerika ein zweistelliges Umsatzwachstum. Dieser Zuwachs wird sich dank eines Großauftrags dort fortsetzen. Bei dem Referenzprojekt hat der Sondermaschinenbauer eine verkettete Produktion mit mehreren Linien geplant, geliefert und aufgebaut. Künftig werden in dem hochmodernen Werk des Kunden mehr als 450 flüssige und feste Medikamente hergestellt und verpackt. Der Umsatz in Mittel- und Südamerika im Food-Sektor jedoch lag 2014 unter dem Vorjahreswert. Der Grund hierfür ist vor allem die eingetrübte konjunkturelle Situation dort.

Außergewöhnliche Entwicklungen in Asien
Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum machten 2014 unerwartet schwache Fortschritte. Dort musste Bosch Packaging Technology Umsatzrückgänge verbuchen. Allerdings ist die Aussicht für das laufende Jahr positiv, auch, weil das Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte für lokale Bedürfnisse entwickelt hat. Diese sind sowohl bei den Kosten als auch beim Funktionsumfang gegenüber Maschinen asiatischer Firmen hoch wettbewerbsfähig. Infolgedessen hat der Auftragseingang in China trotz der Konjunkturabkühlung dort im ersten Quartal 2015 angezogen. In Indien hat sich die Bosch-Verpackungssparte jüngst mit 49 Prozent am indischen Unternehmen Klenzaids beteiligt. „Dieses Investment sehen wir als wichtigen strategischen Schritt für den weiteren Ausbau unserer Präsenz in der Region“, sagte Klefenz. Klenzaids hat sich vor allem als Hersteller von Reinraumequipment für den Pharmabereich einen Namen gemacht.

„Strategie PA 2020“: Ausbau von Märkten und Geschäftsfeldern
Die im vergangenen Jahr präsentierte „Strategie PA 2020“ sieht vor, die Marktanteile zu erhöhen und die Zahl der Geschäftsfelder auszubauen. Obwohl sich die Wachstumsregionen in Asien 2014 nicht wie erwartet entwickelt haben, hält Bosch Packaging Technology am Ziel fest, dort bis zum Jahr 2020 ein Drittel des Umsatzes zu erwirtschaften. Aktuell liegt der Anteil bei 23 Prozent. Auch in Afrika, Lateinamerika und im Mittleren Osten soll das Geschäft ausgebaut werden. Inzwischen ist der Bosch-Geschäftsbereich an vier Standorten auf dem afrikanischen Kontinent tätig: Ägypten, Nigeria, Kenia und Südafrika. In Europa, mit einem Umsatzanteil von 43 Prozent aktuell immer noch größter Markt, und in Nordamerika mit derzeit 25 Prozent Umsatzanteil, will das Unternehmen schneller als der Markt wachsen.

„Die beiden Produktbereiche Pharma und Food hielten sich beim Umsatz auch 2014 in etwa die Waage. Unser Ziel ist es, auch weiterhin die Umsatzverteilung zwischen den beiden Bereichen auszubalancieren. Beide Bereiche bieten attraktive Wachstumspotenziale. Innerhalb des Food-Sektors wollen wir vor allem den Umsatz mit Prozess- und Verpackungstechnik für flüssige Nahrungsmittel bis 2020 deutlich steigern“, so Klefenz. Weiteres Potenzial liegt in sogenannten Consumables. Im Food-Bereich etwa verhindern Produktschutzventile den Aromaverlust von verpacktem Kaffee. Mit Hilfe der Ventile können Gase aus einer Kaffeeverpackung entweichen, ohne dass Sauerstoff eindringt. Nur so bleibt das volle Aroma erhalten. Im Pharmageschäft lässt sich mit Hilfe von Einwegsystemen für Füllmaschinen hochpotenter Medikamente zusätzlicher Kundennutzen erzielen, da diese in vielen Fällen Wirkstoffverluste vermeiden, Kosten senken und Herstellungszeiten verkürzen.

Vernetzte Industrie und Linienkompetenz
„Über die Produktbereiche hinweg sind die vernetzte Industrie und Linienkompetenz für uns zwei wesentliche Wachstumstreiber“, erklärte Klefenz. Die weitreichende Vernetzung unterschiedlicher Herstellungsstufen zielt darauf ab, alle Glieder der Wertschöpfungskette noch besser zu verzahnen und die Betriebsfähigkeit der Anlagen sowie die Qualität der Produkte zu sichern und zu steigern. Damit einher geht eine weitere Flexibilisierung der Produktion, indem beispielsweise an einer Linie ein größeres Produktspektrum gefertigt werden kann. Die vernetzte Industrie ist zudem der Schlüssel zu einem verbesserten Service. So kann Bosch Packaging Technology seine Kunden beispielsweise mit seinem Remote Service Portal aus der Ferne schnell und effizient unterstützen. Die dazu notwendige Datenübertragung zwischen Anlagen und dem Remote Service Center von Bosch erfolgt über eine sichere Datenverbindung.

Linienkompetenz bedeutet, den Fokus von der einzelnen Anlage auf die gesamte Produktionslinie zu erweitern – und dabei sowohl Materiallogistik als auch alle vor- und nachgelagerte Prozessschritte zu berücksichtigen. Bosch Packaging Technology hat bereits diverse Projekte mit kompletten Prozess- und Verpackungslinien realisiert, beispielsweise in Russland, Nordafrika sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei handelt es sich um Linien sowohl für flüssige als auch feste Arzneimittel.

Verpackungstechnik für mehr Lebensqualität
Bosch stellt auf der Achema (Halle 3, Stand C71) fünf Linien aus, die bei Herstellung und Verpackung von Wirkstoffen für Therapiegebiete wie Krebs oder Diabetes zum Einsatz kommen. „Wir zeigen damit unseren Kunden, Herstellern von sehr aufwendig entwickelten Pharmazeutika, dass wir uns beim Bau von Komplettlösungen konsequent an deren Anforderungen orientieren“, sagte Klefenz. „Insgesamt ist und bleibt unser Anspruch, die Qualität von Medikamenten zu schützen und damit die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Innovative Verpackungstechnik trägt dazu bei, dass Arzneimittel sicher und unverfälscht bei den Menschen ankommen und möglichst einfach anzuwenden sind“, so Klefenz.

Internet:
Bosch und Insulinversorgung:
http://annual-report.bosch.com/packaging-technology/
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  • 15. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Verpackungstechnik
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Ausbau der agilen Arbeitsorganisation Bosch investiert in Arbeitsplatz der Zukunft Neue Software für weltweit 240 000 Bosch-Computer

  • Next Generation Workplace: Einführung neuer IT-Lösungen
  • Online-Chats und Videotelefonie orientieren sich an privaten Social-Media-Gewohnheiten
  • Geschäftsführer Asenkerschbaumer: „Modernste Büro-Software stärkt unsere Agilität und Wettbewerbsfähigkeit“
Stuttgart – Mit dem Projekt „Next Generation Workplace“ erreicht Bosch auf dem Weg zum weltweit vernetzten und agilen Unternehmen den nächsten Meilenstein. Dazu stattet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine weltweit 240 000 Bildschirm-Arbeitsplätze mit modernsten Büro-Anwendungen aus. Ziel ist es, die agile Arbeitsorganisation durch einheitliche und nutzerfreundliche Büro- und Kommunikationssoftware auszubauen. Angelehnt an die gewohnte Social-Media-Nutzung der Mitarbeiter im privaten Umfeld kommen neue Kommunikations-Tools wie Videotelefonie oder Online-Chats am Arbeitsplatz zum Einsatz. Diese sollen künftig mit verschiedenen Endgeräten wie Notebooks oder Smartphones im Büro, von unterwegs oder von zu Hause nutzbar sein. Bis Ende 2015 werden bereits 100 000 Arbeitsplätze über die neue Büro-Software verfügen. „Wir stellen unseren Mitarbeitern eine modernste IT-Umgebung zur Verfügung und schaffen so optimale Arbeitsbedingungen. IT-Infrastruktur trägt wesentlich zur Agilität des Unternehmens bei“, sagt Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und verantwortlich für den Bereich Informationsverarbeitung. „Mobile Computerarbeitsplätze mit hoher Anwenderfreundlichkeit stärken die flexible, effiziente Zusammenarbeit und steigern unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Insgesamt investiert das Unternehmen dafür in den nächsten Jahren rund 800 Millionen Euro.

Bürosoftware orientiert sich an Mitarbeiterbedürfnissen
Maßgeblich für den Erfolg des Projekts „Next Generation Workplace“ ist nach Asenkerschbaumer die Akzeptanz der neuen IT-Lösungen und der zusätzlichen Kommunikationsmöglichkeiten. Deshalb hat Bosch seine Mitarbeiter sehr frühzeitig in das Projekt eingebunden und ermittelt, welche Anforderungen, Erwartungen und Wünsche die Mitarbeiter an ihren Computer-Arbeitsplatz der Zukunft haben. „Ich bin es gewohnt, privat mit Freunden und Familie zu chatten und über verschiedene soziale Medien zu kommunizieren. Genauso intuitiv kann ich jetzt auch mit Kollegen zusammenarbeiten. Ich bin produktiver und es macht auch mehr Spaß“, sagt Ee Von Lim am Bosch-Standort Singapur. Die Accounting-Managerin hat bereits seit mehreren Wochen an einem Pilotprojekt des Projekts „Next Generation Workplace“ teilgenommen.

Einheitliche Benutzeroberfläche – einfache Bedienung
„Unsere Mitarbeiter müssen von jedem Standort der Welt aus einfach zusammenarbeiten können – innerhalb und außerhalb des Büros“, erklärt Dr. Elmar Pritsch, IT-Chef von Bosch. „Deshalb nutzen wir für unsere Büro-Software eine nahtlos integrierte Umgebung.“ Mitarbeiter können mit Notebooks oder Smartphones künftig Telefonate, Videokonferenzen und Online-Chats aus einem Programm heraus starten. Auch Dokumente lassen sich mit wenigen Mausklicks anlegen, gemeinsam bearbeiten und verwalten. In Kombination mit der bestehenden Social-Business-Plattform Bosch Connect erwartet das Unternehmen eine weitere Reduktion des E-Mail-Aufkommens und eine noch einfachere Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Teil des neuen Softwarepakets ist neben der Büro-Software Office 2013 auch Sharepoint, eine Plattform für die Zusammenarbeit an Dokumenten, die Kommunikationssoftware Skype for Business und die Notizerfassungssoftware OneNote. Diese nutzt den Computer als eine Art Notizbuch und ermöglicht das einfache Erfassen und Verwalten von Informationen. „Next Generation Workplace“ ist ein langfristig angelegtes Projekt von Bosch. Ziel ist es, den Mitarbeitern künftig das mobile und effiziente Arbeiten noch weiter zu vereinfachen.

Journalistenkontakt:
Nicole Neuer, Telefon: +49 711 811-11390
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  • 12. Juni 2015
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Bosch Sensortec: 10 Jahre Innovation auf dem Gebiet der MEMS-Sensorik Vom Start-up-Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von MEMS-Sensoren für die Konsumelektronik

  • MEMS-Innovationen von Bosch Sensortec ermöglichen neue Anwendungen in der Unterhaltungselektronik
  • Ausbau des Produktangebots in Richtung Umwelt- und intelligente Sensorsysteme
  • MEMS-Sensoren sind eine Schlüsseltechnologie für die vernetzte Welt
Zehn Jahre nach der Gründung als Start-up-Unternehmen ist Bosch Sensortec heute der weltweit führende Anbieter für innovative, auf MEMS-Technologie basierende Sensoren und Lösungen für den Konsumelektronikmarkt. Die Produkte von Bosch Sensortec ermöglichen neue Anwendungen in der Unterhaltungselektronik, aber auch in Bereichen wie Wearables und Internet der Dinge (IoT).

In drei von vier Smartphones weltweit stecken heute Sensoren von Bosch Sensortec. Bosch Sensortec ist eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, dem weltweit führenden Hersteller von MEMS-Sensoren für die Automobil- und Konsumelektronik. Bosch entwickelt und fertigt seit mehr als 20 Jahren MEMS-Sensoren und setzt Maßstäbe bei den Innovationstrends Miniaturisierung, intelligente Sensorintegration und Entwicklung neuer Messgrößen. Mittlerweile werden 75 Prozent aller von Bosch hergestellten MEMS-Sensoren in der Konsumgüterelektronik eingesetzt.

Bosch Sensortec ist ein Pionier für die Konsumelektronik
Bosch Sensortec entwickelt und fertigt Bewegungssensoren wie zum Beispiel Beschleunigungsmesser, Gyroskope, geomagnetische Sensoren und integrierte Kombinationen dieser Sensorentypen. Zudem ist Bosch Sensortec Marktführer auf dem Gebiet der Umweltsensoren für Konsumelektronik mit barometrischen Drucksensoren, Feuchtigkeitssensoren und integrierten Sensoren für die Messung der Raumluftqualität.

Bosch Sensortec erweitert außerdem das Produktangebot hin zu intelligenten Sensorsystemen. Ein Beispiel ist die kürzliche Markteinführung von zwei neuen Sensoren mit integriertem „Fuser Core“ für Sensordatenfusion in Android-Smartphones und Wearables. Diese neuen Sensor-Hubs verringern den Stromverbrauch von „Always-On“-Anwendungen wie Fitness-Tracking, Indoor-Navigation und Gestenerkennung deutlich. Auf diese Weise helfen sie OEMs dabei, wettbewerbsfähiger zu sein und die Endbenutzererfahrung zu verbessern. Zudem unterstützen hochpräzise Inertialsensoren von Bosch Sensortec kommende anspruchsvolle Anwendungen wie etwa virtuelle und erweiterte Realität.

„Die einzigartige Erfahrung und die Kompetenz von Bosch bei der MEMS-Verarbeitung ermöglichen Bosch Sensortec die Entwicklung innovativer Produkte, durch die wir uns vom Wettbewerb deutlich differenzieren“, sagt Dr. Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer von Bosch Sensortec. „Bosch Sensortec ist ein Pionierunternehmen, das die Verbindung zwischen der Automobilelektronik-Expertise von Bosch und den Anforderungen der schnelllebigen Produktzyklen der Konsumelektronik schafft.“

Seit 1995 hat Bosch mehr als 5 Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt, die Kunden ein komfortables, effizientes und sicheres Leben ermöglichen. Derzeit verlassen täglich mehr als 4 Millionen MEMS-Sensoren die moderne Chipfabrik in Reutlingen.

Bosch liefert MEMS-Sensoren und MEMS-Mikrofone der Tochtergesellschaft Akustica für viele unterschiedliche Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Bosch besitzt über 1 000 Patente und Patentanmeldungen auf dem Gebiet der MEMS-Technologie.

Aussagen von Industrie-Analysten
„Unter den zehn größten MEMS-Unternehmen ist Bosch zu einem echten Titanen geworden", sagt Jean-Christophe Eloy, Präsident & CEO von Yole Développement. „Heutzutage ist Bosch das einzige MEMS-Unternehmen, das den Vorteil, den es im Hinblick auf Herstellung, Konstruktion und Geschäft durch seine Positionierung auf den beiden Märkten Automotive und Consumer besitzt, voll ausspielt. Die Gründung von Bosch Sensortec im Jahr 2005 hat der Bosch-Gruppe einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil verschafft und das Unternehmen an die Spitze katapultiert. Sein Gesamtvolumen auf dem MEMS-Markt beträgt 1,2 Milliarden US-Dollar und liegt damit 50% über dem des nächsten Wettbewerbers, dazu kommt eine unglaubliche Wachstumsdynamik."

Mehr Information unter http://www.yole.fr/

„Bosch Sensortec wurde 2005 von Bosch gegründet, um in den Konsumelektronikmarkt für MEMS einzusteigen. Als Bosch 2013 zum führenden Hersteller von MEMS-Sensoren und Aktoren avancierte und als erstes Unternehmen mit einem Marktumsatz von einer Milliarde US-Dollar Geschichte schrieb, kam der größte Teil des Wachstums von Bosch Sensortec", so Jérémie Bouchaud, Senior Director MEMS & Sensors bei IHS. „2014 baute Bosch seine führende Rolle in der MEMS-Branche weiter aus, in der das Unternehmen alleine 12% des stark fragmentierten Marktes hielt. Bosch hat auf Konsumanwendungen gesetzt und das hat sich ausgezahlt, schließlich stammte ein Drittel des gesamten MEMS-Umsatzes von Bosch 2014 aus diesem Segment."

Mehr Information unter https://ihs.com oder
https://technology.ihs.com/ResearchAreas/450486/mems-sensors

Videos:
Bosch Sensortec: Sensational 10 years
Integrated sensor hubs
Integrated Environmental Unit BME680
Integrated Environmental Unit BME280
Inertial Measurement Unit BMI160
Bosch MEMS enabling the Internet of Things and Services
MEMS sensor manufacturing
Acceleration sensor: how it works

Mehr Informationen unter:
Microphones for consumer applications from Akustica
Sensors – how technology maps the world around it
MEMS: the starts of the sensor world
Bosch sensors for automotive applications

Bosch Pressemitteilungen:
Bosch Sensortec bringt MEMS-Sensoren mit integriertem Mikrocontroller für Android-Smartphones auf den Markt
Fünf Milliarden MEMS-Sensoren von Bosch
Bosch Sensortec bringt MEMS-Lösung mit integriertem Gassensor auf den Markt

Leserkontakt:
Tina Horstmann,
Telefon +49 7121 35-35924
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  • 11. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Bosch Sensortec, Akustica
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Ausbau der internationalen Präsenz Bosch setzt auf wachsenden Markt in Afrika Eröffnung Niederlassung in Nigeria

  • Hohes Wachstumspotenzial in Nigeria, der größten und bevölkerungsreichsten Volkswirtschaft Afrikas
  • Bis Ende des Jahres wird Bosch in zehn afrikanischen Staaten präsent sein
  • Bereits rund 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent beschäftigt
Lagos/Nigeria – Die Bosch-Gruppe setzt auf einen wachsenden Markt in Afrika und baut ihre Präsenz auf dem Kontinent weiter aus. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung im nigerianischen Lagos eröffnet. „Afrika bietet großes Potenzial für unser Geschäft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke anlässlich der offiziellen Eröffnung. „Die Wirtschaftsprognosen vieler afrikanischer Staaten sind vielversprechend – die Bevölkerungszahl steigt rasant, der Altersdurchschnitt ist niedrig, die Kaufkraft der größer werdenden Mittelschicht nimmt zu.“ Dies gelte vor allem auch für Nigeria, das mit mehr als 170 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent ist und zudem die größte afrikanische Volkswirtschaft. „Mit unserer neuen Vertretung in Lagos haben wir einen hervorragenden Zugang zum westafrikanischen Markt und können die steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen besser bedienen. Die Metropole ist das Wirtschaftszentrum der Region und entwickelt sich äußerst dynamisch“, so Raschke.

Mehr Lebensqualität für eine wachsende Mittelschicht
Bosch erwirtschaftete im Jahr 2014 in Afrika insgesamt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro und beschäftigt heute 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent. Einschließlich der neuen Niederlassung in Nigeria wird das Unternehmen bis Ende 2015 in zehn afrikanischen Ländern vertreten sein. „Seit vergangenem Jahr sind wir auch in Kenia, Angola und Mosambik vor Ort. Jetzt wollen wir unsere Präsenz in West- und Nordafrika weiter ausbauen. Vor wenigen Tagen haben wir eine neue Bosch-Niederlassung in Algerien angekündigt und planen, bis Ende des Jahres auch eine Vertretung in Ghana und Tunesien offiziell zu eröffnen“, sagte Markus Thill, Repräsentant der Bosch-Gruppe in Afrika. „Damit können wir unser Geschäft in Afrika noch stärker vorantreiben. Unser Ziel ist es, näher an unseren Kunden zu sein und mit unseren innovativen Produkten und Lösungen die Lebensqualität der afrikanischen Bevölkerung nachhaltig zu steigern“, so Thill.

Kooperation für den Ausbau von Fachkenntnissen in Autowerkstätten
Im Oktober 2014 hat Bosch zusammen mit der nigerianischen Regierungsorganisation National Automotive Council (NAC) eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Ziel des Bündnisses ist es, das Werkstattnetz in Nigeria auszuweiten und die Fachkenntnisse der Mechaniker auszubauen. Mit der steigenden Anzahl von Fahrzeugen auf den nigerianischen Straßen steigt auch der Bedarf an qualifizierten Reparatur- und Servicewerkstätten. Bosch und NAC planen, technische Trainings wie auch innovative Produkte und Lösungen aus den Bereichen Werkstattausrüstung und Diagnosetechnik anzubieten. „Mit dieser Kooperation wollen wir dazu beitragen, die technische Kompetenz der lokalen Arbeitskräfte im Automobilbereich zu erhöhen. Dies wird die nigerianische Wirtschaft ebenso voranbringen wie unser Geschäft im Land“, sagte Thill.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent. Heute ist das Unternehmen mit seinen vier Unternehmensbereichen Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology in Afrika vertreten. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt derzeit in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Ein weiteres wichtiges Standbein hat Bosch in Nordafrika mit Repräsentanzen in Ägypten und Marokko. Im vergangenen Jahr stieg Bosch mit einer Niederlassung in Kenia in den ostafrikanischen Markt ein und eröffnete zudem Vertretungen in Angola und Mosambik.

Bosch setzt sich für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft

Grünes Licht der Kartellbehörden: Bosch Packaging Technology engagiert sich bei Klenzaids Ausbau der Aktivitäten im Pharmasektor

  • Bosch erwirbt 49 Prozent der Anteile
  • Gemeinschaftsunternehmen wird 380 Mitarbeiter beschäftigen
  • Klenzaids verantwortet Vertrieb und Service von Pharma-Anlagen in Indien
Mumbai / Waiblingen. Bosch Packaging Technology, ein weltweit führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, und Klenzaids Contamination Controls Pvt Ltd. sind ab sofort als Gemeinschaftsunternehmen tätig. Die zuständigen Kartellbehörden haben zugestimmt, dass Bosch 49 Prozent der Klenzaids-Anteile erwirbt. Das indische Unternehmen mit Hauptsitz in Mumbai ist inhabergeführt und stellt Prozess-, Verpackungs- und Reinraumtechnik für die internationale Pharmaindustrie her. Beide Partner möchten mit dem Schritt ihre internationale Position stärken, vor allem bei flüssigen Pharmazeutika und Verpackungsmaschinen für Reinraumbedingungen. Das gemeinsam geführte Unternehmen wird rund 380 Mitarbeiter beschäftigen. Beide Produktmarken, Bosch und Klenzaids, werden weiter Bestand haben.

Breiter gefächertes Angebot für Kunden in Indien
Durch das Gemeinschaftsunternehmen entstehen vor allem für indische Kunden erhebliche Vorteile. Insbesondere dem steigenden Kundenbedürfnis nach kompletten Linien aus einer Hand kommen beide Unternehmen ab sofort noch besser nach: Klenzaids bringt seine Kompetenzen in der Reinraum- und Prozesstechnik sowie bei Peripherieanlagen ein, Bosch seine Stärken bei innovativer Abfülltechnik. Klenzaids liefert an Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor neben Anlagen, Systemen und Zubehör auch sogenannte Turnkey-Lösungen. Hierbei handelt es sich um Gebäude und Anlagen, mit denen Kunden sofort nach Fertig- oder Aufstellung ihr jeweiliges Produkt verarbeiten und verpacken können. Hierzu zählen auch Labore für den Einsatz im Bereich der Biosicherheit mit höchster Schutzklasse.

Strategische Ergänzung des Standorts im Bundesstaat Goa
Bosch Packaging Technology ist in Indien bereits mit einem Standort in Verna (Bundesstaat Goa) vertreten. Am Standort in Verna entwickelt, baut und vermarktet Bosch seit 2012 vertikale und horizontale Schlauchbeutelmaschinen für die Verpackung von Nahrungsmitteln sowie Füll- und Verschließmaschinen für flüssige Pharmaprodukte. Bis heute hat Bosch über 1 500 Verpackungsmaschinen an führende Markenunternehmen der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie in Indien verkauft.

Klenzaids übernimmt Vertrieb und Service für Bosch-Importe
Als Folge der besiegelten Partnerschaft wird Klenzaids zum 1. Juli 2015 die Vertretung auch für Vertrieb und Service importierter Bosch-Anlagen für die Pharma-Industrie in Indien übernehmen. Die bereits heute überwiegend von Mumbai aus tätigen Bosch-Mitarbeiter wechseln in die Klenzaids-Zentrale. Alle weiteren Vertriebs- und Serviceexperten von Bosch und Klenzaids werden weiterhin von ihren jeweiligen Standorten aus indische Kunden betreuen. Ziel ist es, allen Kunden Kontinuität bei den Ansprechpartnern zu bieten und zugleich den Mitarbeitern beider Unternehmen den Austausch von Wissen und Erfahrung zu ermöglichen.

Hamish Shahani ist Vorsitzender der Geschäftsführung
Den Vorsitz der Geschäftsführung (CEO) des Gemeinschaftsunternehmens hat Hamish Shahani, langjähriger Geschäftsführer von Klenzaids, übernommen. Hamish sagte: „Wir setzen auch künftig auf profitables Wachstum, Innovationskraft, Verlässlichkeit, motivierte Mitarbeiter und kulturelle Vielfalt. Alle diese Werte werden wir gemeinsam noch besser verfolgen können.“ Shreedhar Anehosur übernimmt die Rolle des Chief Operating Officer (COO). Er ist bereits seit 17 Jahren bei Bosch und hat in der Funktion des technischen Leiters den Standort in Verna (Bundesstaat Goa) maßgeblich mit aufgebaut.

Gemeinsamer Auftritt auf der Messe Achema in Frankfurt am Main
Die Bosch-Verpackungstechniksparte erwirtschaftete 2013 rund 1,1 Milliarden Euro. Klenzaids erzielte im selben Jahr einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro. Die Geschäftszahlen für das Jahr 2014 veröffentlicht Bosch am 15. Juni auf der Achema. Im Rahmen der gleichnamigen Leitmesse für Pharma-Prozesstechnik werden sich beide Partner auf einem gemeinsamen Stand ihren Kunden präsentieren. Die Achema findet vom 15. bis 19. Juni 2015 in Frankfurt am Main statt (Halle 3.1, Stand C71).

Journalistenkontakt Indien:
Nayak Sujit,
Telefon: +91 80 6752-6168

Journalistenkontakt Deutschland:
Dirk Haushalter,
Telefon: +49 711 811-58503

Klenzaids Contamination Controls Private Limited wurde 1978 gegründet und ist in Mumbai ansässig. Das Unternehmen ist führender Anbieter von Reinraumtechnik, Maschinen für die Pharmaindustrie sowie Zubehör und stellt der Pharma- und Life-Science-Industrie maßgeschneiderte Turnkey-Lösungen bereit, welche die behördlichen Vorgaben erfüllen. Zusätzliche Services und Schulungen unterstützen den Kunden dabei, Fertigungstechnik und -verfahren gemäß internationalen Richtlinien einzusetzen. Am Hauptsitz in Mumbai, den Supportzentren in Delhi, Kalkutta, Chennai, Hyderabad und Pune sowie am Produktionsstandort in Umbergaon (Süd-Gujarat, Indien) sind insgesamt 350 engagierte, kompetente Mitarbeiter für Kunden in Indien und Exportmärkten wie den USA, Kanada, Polen, Indonesien, Südafrika, Argentinien und Italien tätig.

Mehr unter www.klenzaids.com

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit rund 5 600 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben".

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
  • Bilder: 4

Intersolar Europe 2015 (10. bis 12. Juni) Smarte Lösungen von Bosch für effiziente Energiesysteme Strom und Wärme intelligent vernetzt erzeugen und speichern

  • Vernetzte Energielösungen für Industrie, Gewerbe und Haushalte
  • Einfache Bedienung und Überwachung mit Smartphone und Tablet
  • Mehr Komfort, höhere Energieeffizienz, geringere Kosten
Stuttgart/München – Auf der Intersolar Europe 2015 in München zeigt Bosch vernetzte Lösungen, die Energie intelligent und effizient erzeugen und speichern – für Industrie, Gewerbe und Haushalte. Nutzer erhöhen mit den Lösungen von Bosch ihren Komfort, sparen Energie und Kosten. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen präsentiert Solarwechselrichter, Speicherlösungen, vernetzte Heizungssysteme und Wärmepumpen, smarte Raumregler, sowie Blockheizkraftwerke.

Vernetzte Energielösungen für Privathaushalte
Bosch zeigt ein intelligent vernetztes Energiesystem für die bestmögliche Nutzung von Solarstrom in Haushalten, bestehend aus Wechselrichter, Wärmepumpe und der Steuerungseinheit e.Control. Mit überschüssigem Strom kann die Wärmepumpe betrieben werden. Diese wandelt Wärme aus der Umgebungsluft, aus Wasser oder aus dem Erdreich in Energie für Heizung und Warmwasser um. Die Kombination aus elektrischer und thermischer Energie entlastet damit auch das Stromnetz. Die Installation des BPT-S Strangwechselrichters von Bosch, der bereits für 12 Länder zertifiziert ist, erfolgt berührungslos mit der Datenkarte e.Key und erlaubt die schnelle und einfache Inbetriebnahme der Solaranlage. Mit Monitoring-Tools kann der Nutzer die Leistung der Solaranlage jederzeit online abrufen.

Für die intelligente Vernetzung von PV-Anlagen mit Wechselrichtern und Speichersystemen bringt Bosch die innovative Software e.Designer auf den Markt: Das intuitive Programm ermöglicht dem Nutzer, PV-Anlagen mit Bosch Wechselrichtern und Batterie-Speichersystemen sowie thermischen Speichern in Form von Wärmepumpensystemen optimal auszulegen und zu berechnen. Auf Basis einer umfassenden Modul- und Standortdatenbank bietet der e.Designer die Möglichkeit einer präzisen Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Darüber hinaus demonstriert Bosch auf der Intersolar die Vernetzung von dezentraler Energieerzeugung und Elektromobilität. Eine intelligente Kombination von Solaranlagen mit Ladestationen für E-Fahrzeuge ermöglicht es, erzeugten Strom optimal zu nutzen und Kosten zu sparen.

Smarter WLAN-Raumregler mit intuitiver Touch-Bedienung
Die Bosch-Marke Junkers präsentiert den Junkers Control, einen Raumregler in modernem schwarzen Glasdesign mit intuitiver Touch-Bedienung. Damit kann der Nutzer einfach und komfortabel mit dem Smartphone die gewünschte Zimmertemperatur Zuhause einstellen. Der Raumregler ist WLAN-fähig, einfach zu installieren und bindet sogar Wetterdaten aus dem Internet in die Regelung ein. Die Abwesenheitsfunktion erkennt, dass die Bewohner das Haus verlassen und schaltet die Heizung automatisch in den Sparmodus. Der Junkers Control ist mit vielen Junkers Gas-Geräten kompatibel.

Zudem zeigt Junkers die internetfähige Luft/Wasser-Wärmepumpe Supraeco SAO-2. Das für die Internetkommunikation erforderliche IP-Gateway ist serienmäßig integriert. Damit lässt sich die Wärmepumpe künftig einfach und komfortabel via Smartphone oder Tablet bedienen und schnell installieren. Die Wärmepumpe kann auch aktiv Räume kühlen. Dank der eingesetzten Inverter-Technologie passt sich die Wärmepumpe automatisch an den aktuellen Wärmebedarf an und arbeitet im Vergleich zum Vorgängermodell elf Prozent energieeffizienter. Das Modell mit einer Leistung von acht Kilowatt beispielsweise kann mit einer Kilowattstunde Strom bei einer Außentemperatur von zwei Grad Celsius bis zu 4,2 Kilowattstunden Wärmeenergie bereitstellen. Durch den geringeren Stromverbrauch spart sie auch entsprechend CO2-Emissionen ein – abhängig vom Strommix, mit dem sie betrieben wird.

Effiziente Blockheizkraftwerke sparen Kosten und schonen die Umwelt
Umweltfreundlich und dezentral erzeugte Energie ist der Schlüssel zu einer höheren Energieeffizienz. Bosch präsentiert effiziente Blockheizkraftwerke, die Kosten sparen und die Umwelt schonen: Es ist weniger Gas erforderlich, um die gleiche Leistung zu erzielen wie bei einer getrennten Strom- und Wärmeerzeugung. Das reduziert auch die CO2-Emissionen. Das Druckluft-Blockheizkraftwerk von Bosch hilft, die Kosten bei der Erzeugung von Druckluft zu senken. Die Master Energy Control (MEC) Remote von Bosch ermöglicht es, bei Blockheizkraftwerken online Software-Updates und Ferndiagnosen durchzuführen oder Fehler zu beseitigen, ohne vor Ort zu sein.

Modulare Speicherlösungen für „Grüne Wohnanlagen“ und Gewerbe
Für energieeffiziente Wohnanlagen präsentiert Bosch modulare Speicherlösungen, die durch Kombination von Solaranlagen und Blockheizkraftwerken den Eigenverbrauch optimieren. Bosch plant, entwickelt und baut anwendungsoptimierte Speicher in unterschiedlichen Größen bis hin zu Megawattstunden-Anlagen. Dazu zählen im gewerblichen Bereich auch Anwendungen für die Bereitstellung von Netzdienstleistungen. Kapazität und Elektronik der Speicherlösungen sind genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt wie zum Beispiel für den Energieverbund einer Wohnsiedlung. Die intelligente Steuerung des Batteriesystems ermöglicht ein besonders effizientes Laden und Entladen der Batterien und steigert damit die Lebensdauer der Batterie und erhöht die Wirtschaftlichkeit der Anlagen.

Bosch-Stand auf der Intersolar 2015: Halle 3, Stand B3.110

Videos:
Energiespeicher Braderup
Bosch Blockheizkraftwerk (BHKW) Footage
Smart Home Footage

Weitere Informationen im Internet:
Bosch auf der Intersolar Europe 2015
Bosch im Finale des InterSolar Award 2015 für Green Community Lösung
Prozesswärme effizient erzeugen: Optimale Ergänzung für BHKWs
Bosch BHKW-Systeme
Bosch ORC-Systeme
Energiespeicherlösungen von Bosch
Bosch liefert Stromspeicher für zukunftsweisende Wohnanlage
Wie Stromspeicher bei der Energiewende helfen
Smarter WLAN-Raumregler mit intuitivem Touch-Bedienkonzept
Luft/Wasser-Wärmepumpe Supraeco SAO-2

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Bosch Thermotechnik mit rund 13 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro, davon 67 Prozent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de.

Bosch KWK Systeme in Lollar, nördlich von Frankfurt am Main, ist das Bosch Thermotechnik-Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Seit fast 30 Jahren entwickelt und baut das Unternehmen standardisierte oder maßgeschneiderte BHKW-Anlagen sowohl für biogene Gase als auch für Erdgas. So kann Bosch KWK Systeme als Anlagenbauer auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kraft-Wärme-Kopplung zurückgreifen.

Mehr Informationen unter www.bosch-kwk.de.

Die Bosch Power Tec GmbH ist eine 100%ige Tochterfirma der Robert Bosch GmbH und wurde im Januar 2011 gegründet. Geschäftszweck ist die Entwicklung und der Vertrieb von leistungselektronischen Komponenten zur Nutzung von regenerativen Energien. Das Portfolio umfasst hocheffiziente Solarwechselrichter, vorkonfektionierte Wechselrichterstationen, Anlagenmanagement-Systemlösungen sowie zukunftsweisende Stromspeichertechnologien. Umfangreiche Service- und Wartungsverträge zu jeder Produktgruppe ergänzen das Angebot von Bosch Power Tec.

Mehr Informationen unter www.bosch-power-tec.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

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  • 10. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Energy and Building Technology
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Bosch und Daimler automatisieren das Parken: Mercedes mit eingebauter Vor-Fahrt

  • Bosch und Daimler starten Pilotprojekt zum automatisierten Parken im Parkhaus
  • Hol- und Bringservice per Smartphone
  • Bosch, Daimler und car2go vereinbaren Entwicklungskooperation
Stuttgart – Was wäre, wenn in naher Zukunft Autos sich selbständig ihren Parkplatz im Parkhaus suchen und per Smartphone-App von selbst zurückgefahren kommen? Dies ist Ziel eines gemeinsamen Pilotprojektes, das Bosch, Daimler und car2go mit der Vertragsunterzeichnung am 8. Juni 2015 gestartet haben. Der bisherige Parkvorgang wird dadurch revolutioniert: Nicht der Kunde parkt und sucht sein Auto; das Fahrzeug fährt allein zu einem freien Parkplatz und kommt am Ende bequem wieder selbstständig vorgefahren. Möglich wird das automatisierte Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur und einem Fahrzeug-Steuergerät von Bosch im Zusammenspiel mit der neuesten Generation der Bordsensorik von Mercedes-Benz und der Carsharing-Expertise von car2go. Damit können Fahrzeuge in naher Zukunft selbständig in entsprechend ausgerüsteten Parkhäusern manövrieren.

„Bei uns steht der Kunde immer im Mittelpunkt und all unser Handeln orientiert sich an ihm. Künftig geht sogar das Auto auf den Kunden zu“, erklärt Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars die Grundidee des Projekts. „Im Schulterschluss mit unserem Partner Bosch und unserem Mobilitätsdienst car2go entwickeln und erproben wir damit erstmalig eine infrastrukturgestützte Lösung für einen vollautomatisierten Vorfahr- und Einpark-Service. Für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren – oder in diesem Fall besser: zum autonomen Parken!“

„Vollautomatisiertes Parken wird noch vor dem vollautomatisierten Fahren in Serie gehen“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, der verantwortliche Bosch-Geschäftsführer. „Niedrige Fahrgeschwindigkeiten und die Informationen durch die Parkhaus-Infrastruktur machen die schnelle Umsetzung möglich.“

Das Szenario ist denkbar einfach: Mit dem Smartphone wird über car2go ein Fahrzeug gebucht. Sobald der Nutzer in der Pick-up-Zone des Parkhauses bereit steht, fährt das Auto selbständig vor und die Fahrt kann beginnen. Die Rückgabe erfolgt genauso bequem. Der Kunde stellt das Fahrzeug in der Drop-Zone des Parkhauses ab und gibt per Smartphone das Fahrzeug wieder zurück. Vom intelligenten Parkhaussystem erfasst, wird das Auto gestartet und zu einem zugewiesenen Parkplatz geführt.

Bosch entwickelt in dem Projekt die erforderliche Infrastruktur für das Parkhaus, die unter anderem Parkplatz-Belegungssensoren, Kameras und die Kommunikationstechnik umfasst. Zudem verantwortet Bosch die Kommunikationseinheit im Fahrzeug, die auch den Parkvorgang steuert, und definiert zusammen mit Daimler die Schnittstelle zu den bestehenden Fahrzeugkomponenten. Daimler passt die Sensorik und Software in den car2go Fahrzeugen an und ermöglicht so weitere Innovationssprünge für das Carsharing-Modell von car2go.

Journalistenkontakte:
Robert Bosch GmbH
Jörn Ebberg, + 49 711 811-26223, joern.ebberg@de.bosch.com

Daimler AG
Koert Groeneveld, + 49 711 17-92311, koert.groeneveld@daimler.com
Katharina Becker, + 49 711 17- 93271, katharina.becker@daimler.com

car2go
Andreas Leo, +49 711 17-63259, andreas.leo@daimler.com
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  • 09. Juni 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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Stärkung der Zukunftsfähigkeit Bosch plant, den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators neu auszurichten

  • Partner für Gemeinschaftsunternehmen oder Käufer gesucht
  • Zusätzliche Wachstumspotentiale erschließen
  • Internationale Aufstellung weiter ausbauen
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe plant, für den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators einen Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen oder einen Käufer zu suchen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass damit die Wachstumschancen des Bereiches, der sich in einem wettbewerbsintensiven und kostengetriebenen Markt bewegt, weiter gesteigert werden können.

Der Bereich entwickelt und produziert Starter und Generatoren für Personenwagen und Nutzfahrzeuge, die zur Verbrauchsreduzierung führen, zum Beispiel als Bestandteil des Start-Stopp Systems. Er beschäftigt an 13 Produktions- und mehreren Vertriebs-Standorten rund 6 500 Mitarbeiter weltweit.

„Der Geschäftsbereich Starter Motors and Generators hat in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Wandel vollzogen und weist solide Geschäftsergebnisse auf. Er ist international aufgestellt und verfügt über technisch und kommerziell wettbewerbsfähige Erzeugnisse, die bei unseren Kunden hohe Akzeptanz finden“, sagt Dr. Rolf Bulander, der für den Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions verantwortliche Geschäftsführer, und ergänzt: „Jedoch hat der Bereich in diesem wettbewerbsintensiven und kostengetriebenen Markt zusammen mit einem Partner oder Käufer bessere Wachstumschancen.“

Zukunftsfähigkeit langfristig sichern
Bosch ist überzeugt, dass mit einem Partner oder durch einen Käufer die Wettbewerbsfähigkeit des Bereiches gesteigert werden kann und weitere Wachstumsimpulse gesetzt werden können. Seine Wettbewerbsfähigkeit hat der Bereich in den vergangenen Jahren unter anderem dadurch gesteigert, dass er seine Strukturen vereinfacht und flexibler gestaltet hat. Ein Partner oder Käufer kann diesen Aktivitäten weiteren Schub geben, und die derzeitige internationale Aufstellung noch weiter ausbauen. Insbesondere in den Regionen, in denen der Bereich noch nicht breit vertreten ist, kann er dadurch weitere Wachstumschancen erschließen. Mit einem Partner oder Käufer für den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators ergibt sich für die Bosch-Gruppe die Möglichkeit, sich stärker auf andere Unternehmensthemen zu konzentrieren.

Der Geschäftsbereich bietet mit seinen Erzeugnissen wie dem Start-Stopp System, den Hocheffizienzgeneratoren und den Motoren für das Boost Recuperation System moderne Technologien zur Verbrauchsreduzierung an, die in Zusammenarbeit mit einem Partner oder Käufer optimal genutzt werden können, um zusätzliche Wachstumspotentiale zu erschließen.
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  • 09. Juni 2015
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  • 19. Mai 2015
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„UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ (21. Mai 2015) Bosch mobilisiert 360 000 Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit

  • Weltweiter Aktionstag für Mitarbeiter stärkt interkulturellen Dialog
  • Neues Pilotprojekt in Deutschland für altersübergreifendes Lernen
  • Personalchef Kübel: „Wertschätzung von Vielfalt stärkt gesellschaftliches Miteinander“
Stuttgart – Bosch mobilisiert zum „UN-Welttag der kulturellen Vielfalt“ seine weltweit 360 000 Beschäftigten als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will damit den Stellenwert von Unterschieden der Menschen im Arbeitsleben hervorheben. Bosch veranstaltet dazu am 21. Mai 2015 einen zweiten internationalen Aktionstag für seine Mitarbeiter. Mitmachaktionen und Dialogveranstaltungen an mehr als 200 Standorten stellen die Bedeutung von Vielfalt („Diversity“) für Spitzenleistungen in den Mittelpunkt. Bosch sieht gemischte Teams mit Unterschieden in Alter, Internationalität, Geschlecht und Arbeitsformen als Impulsgeber für seine Innovationskraft. Jährlich meldet das Unternehmen weltweit tausende Patente an.

Vielfalt stärken – mit Botschaftern in 60 Ländern
„Erlebte Vorteile der Vielfalt im Unternehmen sollen rund um die Welt auch Impulse für das gesellschaftliche Miteinander liefern“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, die Aktion anlässlich des UN-Welttags. „Die berufliche Zusammenarbeit mit anderen Nationalitäten fördert den interkulturellen Dialog auch im privaten Umfeld unserer Mitarbeiter. Sie tragen als Botschafter für Vielfalt und Chancengleichheit in rund 60 Ländern zu einer Gesellschaft der gegenseitigen Wertschätzung bei.“ Insbesondere die Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen, die Integration von Ausländern und die Akzeptanz älterer Arbeitnehmer seien wichtige Aufgaben der Zivilgesellschaft. Der UN-Welttag der kulturellen Vielfalt besteht seit 2001. Er soll unter anderem das Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen fördern. 

Diversity-Management fördert Spitzenleistungen
Diversity ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie bei Bosch. Sie setzt sich aus den vier Dimensionen Alter, Geschlecht, Internationalität und Arbeitskultur zusammen. „Unsere Kunden erwarten von uns Spitzenleistung und begeisternde Produkte“, sagt Heidi Stock, verantwortlich für das weltweite Diversity-Management bei Bosch. „Das erreichen wir mit einem Arbeitsklima, das verschiedene Sichtweisen wertschätzt sowie Vielfalt fördert und nutzt. Gerade in der internationalen Zusammenarbeit erzielen unsere Mitarbeiter damit bessere Arbeitsergebnisse.“ Gemischte Teams lösen in einer zunehmend vernetzten Welt anspruchsvolle Aufgaben. So hatten zum Beispiel Mitarbeiter verschiedener Arbeitsbereiche die Idee, eine Lambdasonde aus der Kfz-Technik in einem Backofen einzusetzen. Das Ergebnis: Ein Backsensor misst den Feuchtigkeitsgehalt und meldet über eine App, wann der Kuchen fertig ist.

„Generationen-Tandem“: Neues Pilotprojekt in Deutschland
Beim Diversity-Management in Europa steht – auch bedingt durch den demografischen Wandel – das Arbeiten in altersgemischten Teams im Fokus. Bosch hat dazu in Deutschland ein neues Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem jüngere Mitarbeiter von älteren lernen sollen und umgekehrt. In einem „Generationen-Tandem“ finden sich freiwillig zwei Mitarbeiter zusammen, deren Altersunterschied mindestens zehn Jahre beträgt. In regelmäßigen Abständen tauschen sie ihr Wissen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aus, geben sich Hilfestellungen und berücksichtigen bewusst die andere Lebensperspektive. „Wir wollen unsere Beschäftigten generationenübergreifend weiter vernetzen und zeigen, dass jeder von jedem lernen kann“, so Stock.

„We are Bosch“: Vielfalt als Unternehmenswert
Vielfalt hat bei Bosch nicht nur strategische Bedeutung. Die Wertschätzung von unterschiedlichen Denkweisen, Lebensentwürfen und Erfahrungen ist Ausdruck einer werteorientierten Unternehmenskultur. Die Unternehmenswerte bilden die Grundlage des kürzlich überarbeiteten Leitbilds „We are Bosch“. In klarer, kompakter Form drückt es das unternehmerische Selbstverständnis aus.

Hintergrundinformation:
Diversity-Management bei Bosch – Fünf Fragen an Heidi Stock: http://bit.ly/UKPbnq
Diversity-Management bei Bosch – Fact Sheet: http://bit.ly/1S0TwM9

Internet:
Welttag der Vereinten Nationen: http://bit.ly/1QspXlc
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/1485Zrk
Unternehmensleitbild “We are Bosch”: www.wearebosch.com

Video:
Vielfalt als Praxisbeispiel bei Bosch: https://www.youtube.com/watch?v=9DQzTDOjb9E
Winson Wang (USA) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/mGx6RcwCDp4
Annette Borger (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/rvkcTVmwxLY
Noriko Morikawa (Japan) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/EsE1n-26HB8
Florian Bankoley (Deutschland) über Diversity bei Bosch: http://youtu.be/L852ChMVRrs
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  • 19. Mai 2015
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  • 29. April 2015
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Kompetenz in innovativer Antriebstechnologie Elektrisierende Kombination: Hybrid-Technologie von Porsche und Bosch

Stuttgart – Mit dem 918 Spyder, dem Panamera S E-Hybrid und dem Cayenne S E-Hybrid war Porsche der erste Automobilhersteller überhaupt, der drei Plug-in-Hybridfahrzeuge anbietet. Bei den Komponenten für den innovativen Antrieb setzte Porsche unter anderem auf Bosch. Was mit der Kombination aus Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb möglich ist, werden die Porsche-Hybridfahrzeuge eindrucksvoll ab dem 19. Mai 2015 beim 62. Bosch Motorpressekolloquium auf der Prüfstrecke Boxberg veranschaulichen.

„Wir haben versprochen, mit dem 918 Spyder Fahrspaß, Effizienz und Performance neu zu definieren. Wir haben Wort gehalten und damit die Hybrid-Technologie neu positioniert“, sagt Wolfgang Hatz, Mitglied des Vorstandes der Porsche AG für Forschung und Entwicklung. Der Porsche 918 Spyder1) hat als erstes Fahrzeug mit weltweiter Straßenzulassung die 20,6 Kilometer lange Runde um die Nürburgring-Nordschleife in weniger als sieben Minuten gefahren. Mit exakt sechs Minuten und 57 Sekunden unterbot der Supersportwagen mit Plug-in-Hybridantrieb den bisherigen Rekord um 14 Sekunden. Erkenntnisse aus der Entwicklung des Technologieträgers hat Porsche gleichzeitig in die Elektrifizierung des weiteren Fahrzeugprogramms einfließen lassen. Panamera S E-Hybrid2) und Cayenne S E-Hybrid3) ergänzen die Produktpalette und machen Porsche zum weltweit führenden Anbieter von Plug-in-Hybridfahrzeugen im Premium-Segment.

„Porsche und Bosch haben gemeinsam die Elektrifizierung in elektrisierende Sportwagen gebracht. Strom bringt neuen Fahrspaß und Effizienz“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions bei der Robert Bosch GmbH. Für die drei Plug-in-Modelle von Porsche liefert Bosch jeweils die Leistungselektronik, das Batteriepack, die Elektromotoren für Cayenne und Panamera sowie den Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder.

918 Spyder: Performance und Effizienz in einer einzigartigen Kombination
Die Aufgabenstellung für das Entwicklungsteam des 918 Spyder lautete: Bauen sie den Supersportwagen für die nächste Dekade mit einem höchst effizienten und leistungsstarken Hybridantrieb. Die komplette Neuentwicklung, die sinngemäß auf einem weißen Blatt Papier begann, ermöglicht ein Konzept ohne Zugeständnisse. Das komplette Auto wurde um den Hybridantrieb herum konstruiert. Der 918 Spyder zeigt daher das Potenzial auf, das im Hybridantrieb steckt: Die parallele Steigerung von Effizienz und Performance, ohne dass das eine zu Lasten des anderen geht. Dank des von Bosch entwickelten Elektromotors SMG 180/120 verfügt der Porsche 918 Spyder über zusätzliche 210 kW (286 PS) Antriebsleistung. Der Elektromotor an der Vorderachse des 918 Spyder bietet dabei vom Start weg ein Drehmoment von 210 Nm, der an der Hinterachse von 375 Nm. Das Ergebnis ist eine Systemleistung von insgesamt 652 kW (887 PS) mit einem maximalen Drehmoment von bis zu 1 280 Nm, das eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 2,6 Sekunden ermöglicht. Der Verbrauch des Supersportwagens liegt hingegen mit 3,1 Litern auf 100 Kilometer im NEFZ noch unter dem der meisten heutigen Kleinwagen.

Panamera S E-Hybrid und Cayenne S E-Hybrid: Verbrauch eines Kleinwagens
Das Fahrgefühl eines Sportwagen mit dem Verbrauch eines Kleinwagens – Porsche Cayenne S E-Hybrid und Panamera S E-Hybrid beweisen, dass sich diese beiden Eigenschaften nicht widersprechen. Dem weltweit ersten Plug-in-Hybrid unter den Premium-SUV mit 306 kW (416 PS) Systemleistung gelingt ein NEFZ-Verbrauch von lediglich 3,4 l/100 km. Das Plug-in-Hybrid-Modell des Gran Turismo von Porsche mit einer Systemleistung von ebenfalls 306 kW (416 PS) überzeugt dank Gewichtsvorteil, Hinterradantrieb und geringerem Luftwiderstand mit einem Verbrauch von 3,1 l/100 km.

In den Plug-in-Hybrid-Modellen des Porsche Cayenne und Panamera sorgt der Bosch Elektromotor IMG-300 für zusätzlichen elektrischen Vortrieb. Er unterstützt mit bis zu 310 Nm zusätzlichem Drehmoment und liefert 70 kW (95 PS) zusätzliche Leistung. Die zentrale Schnittstelle zwischen Elektromotor und Batterie ist der Baustein INVCON 2.3 von Bosch. Die Leistungselektronik ist die Schaltzentrale des elektrischen Antriebsstrangs. Denn das System wandelt den Gleichstrom, der als Energie in der Batterie gespeichert wird, in Drehstrom für den Elektromotor um und umgekehrt. Die Traktionsbatterie ist der Stromspeicher im Antriebsstrang. Sie besteht aus prismatischen Zellen mit einem Energieinhalt von 9,4 Kilowattstunden beim Panamera S E-Hybrid sowie 10,8 Kilowattstunden beim Cayenne S E-Hybrid und lässt sich an einer Haushaltssteckdose in weniger als vier Stunden komplett aufladen. An einem Starkstromanschluss halbiert sich die Ladedauer nahezu auf gut zwei Stunden.


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Hinweis: Bildmaterial steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung.

1) Porsche 918 Spyder: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 72-70 g/km; Stromverbrauch kombiniert 12,7 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+

2) Porsche Panamera S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 71 g/km; Stromverbrauch kombiniert 16,2 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+

3) Porsche Cayenne S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 79 g/km; Stromverbrauch kombiniert 20,8 kWh/100 km; Effizienzklasse: A+
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  • 19. Mai 2015
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Entwicklungsdienstleistungen wie ein Maßanzug Bosch Engineering jetzt mit 2 000 Mitarbeitern

  • Entwicklungsdienstleistungen vom Sportwagen bis zur Straßenbahn
  • In 16 Jahren vom Startup zum international tätigen Unternehmen
  • Mit Softwarekompetenz zum Markterfolg
Abstatt – Die Bosch Engineering GmbH, der Entwicklungsdienstleister der Bosch-Gruppe, beschäftigt jetzt 2 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen für System- und Software-Engineering ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH und entwickelt maßgeschneiderte Elektroniksysteme und Software für Kleinserien – von leistungsstarken Sportwagen bis zu Schneemobilen und Straßenbahnen. Bernhard Bihr, Geschäftsführer von Bosch Engineering, erklärt: „Wir bieten keine Entwicklungsdienstleistungen von der Stange, sondern unsere Kunden erhalten bei jedem Auftrag einen Maßanzug aus Service und Software. Dafür entwickeln wir für jedes unserer jährlich 800 Kundenprojekte individuelle Elektroniksysteme ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden.“ Bei Gründung des Unternehmens im Jahr 1999 zählte die Belegschaft noch 13 Mitarbeiter; am 1. Mai 2015 startete der 2 000-ste. Aufgrund der Vielfalt von Technologien zur Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen und dem Bedarf an automobiler Großserientechnik bei Off-Highway-, Schienen- und Freizeitfahrzeugen wird das Unternehmen auch in Zukunft weiter wachsen.

Digitaler Maßanzug
Eine zündende Geschäftsidee brachte Unternehmen den Erfolg: Große Automobilhersteller bieten ihren Kunden immer mehr Fahrzeugvarianten an und greifen dabei auf Unterstützung bei Softwareentwicklung und Applikation zurück; kleine, exklusive Autobauer sind auf der Suche nach einzigartigen Funktionen, und automobile Technik ist zunehmend auch in anderen Branchen gefragt. Für all diese Sonderfälle entwickelt Bosch Engineering die passende Lösung. „Unsere Entwicklungsdienstleistungen sind wie ein „digitaler Maßanzug“: Aus der breiten Produktpalette der Bosch-Gruppe greifen wir Komponenten und Systeme heraus, passen ihre Software individuell an die Wünsche unserer Kunden an und entwickeln neue Funktionen. Erst wenn die Software passt und der Kunde zufrieden ist, ist unsere Arbeit getan“, erklärt Bihr. Ein Erfolgsmodell. So entwickelt Bosch Engineering jedes Jahr neue Fahrdynamikfunktionen für leistungsstarke Sportwagen oder das Motormanagement für exklusive Kleinserienfahrzeuge – vom PS-starken Zwölfzylinder bis zur sparsamen Hybrid-Limousine.

Vom Bagger bis zum Sportwagen, vom Schneemobil bis zur Straßenbahn
Was bei Bosch Engineering mit Entwicklungsdienstleistungen für Fahrzeuge der Luxusklasse, Studien und Sondermodellen von Serienfahrzeugen begann, wurde mittlerweile auf Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen, Schienen- und Freizeitfahrzeuge, Schiffe und selbst industrielle Anwendungen übertragen. Bereits zehn Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Projekten, wie einem Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen oder einem Steuergerät für Brennstoffzellensysteme beispielsweise für Gepäckschlepper an Flughäfen. Darüber hinaus betreibt Bosch Engineering am Standort Abstatt hochmoderne Prüf- und Testeinrichtungen und bündelt die Motorsportaktivitäten der Bosch-Gruppe. Bei dieser Vielfalt ist es nicht verwunderlich, dass der Entwicklungsspezialist pro Jahr mehr als 800 unterschiedliche Kundenprojekte umsetzt. „Bosch Engineering ist Experte für alles, was sich selbst fortbewegen kann – vom Bagger bis zum Flugzeug, vom 1- bis zum 24-Zylinder“, erklärt Bihr das umfangreiche Tätigkeitsfeld.

Schnell, flexibel und kreativ
Die 2 000 Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Systementwicklungspartners. Mit großem unternehmerischem Freiraum arbeiten sie in bereichsübergreifenden Teams und neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren sind immer mehr Akademiker mit IT-Kenntnissen Teil der Belegschaft. Bihr erklärt, warum diese Mischung zum Erfolg des Unternehmens gehört: „Unsere Mitarbeiter verstehen Systemzusammenhänge auch über Bereichsgrenzen hinweg, zum Beispiel welchen Einfluss ein Hybridantrieb auch für die Fahrdynamik hat. Oft geht es nicht nur darum, wie man ein einzelnes System im Fahrzeug optimieren kann, sondern wir betrachten immer die gesamte Performance und das optimale Ergebnis für unsere Kunden.“

Von 13 auf 2 000
1999 wurde das Unternehmen gegründet – mit anfangs 13 Mitarbeitern. Bereits im Jahr 2000 startete der 100-ste Mitarbeiter, Ende 2003 der 500-ste, und im Mai 2008 wurde die Zahl 1 000 überschritten. Das Unternehmen zählt heute zu den führenden Entwicklungsdienstleistern der Automobilindustrie und beschäftigt seine 2 000 Mitarbeiter an 14 Standorten in neun Ländern, darunter Japan, Nordamerika, Frankreich, Österreich, China, Brasilien, Großbritannien und Italien. 1 650 Mitarbeiter arbeiten in Deutschland im Entwicklungszentrum in Abstatt bei Stuttgart, dem Hauptsitz des Unternehmens, sowie an den Standorten Holzkirchen, Ingolstadt, Weissach und Braunschweig.

Weitere Informationen:
Bosch kompakt über Bosch Engineering

Video-Links:
Hybrid-Konzeptfahrzeug: http://bit.ly/1FPLc98
Vernetzung von Fahrzeugsystemen: http://bit.ly/15QrAqQ
Integrierte Fahrdynamikregelung: http://bit.ly/1I3PkpZ
Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen: http://bit.ly/1FPLKMq
Footage Bosch Engineering: http://bit.ly/1BgNnoq
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  • 12. Mai 2015
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Bosch auf dem Wiener Motorensymposium 2015 Elektrifizierung und Internet im Auto: So verbindet Bosch neue Technologien mit Benziner und Diesel

  • Benziner: 350 bar für Direkteinspritzung
  • Diesel: 48-Volt Hybridisierung gegen Stickoxide
  • Dr. Rolf Bulander: „Bits und Bytes machen das Auto effizienter“
Vortrag zum Download: Dr. Rolf Bulander - Die Optimierung des Antriebsstrangs durch umfassenden Systemansatz

Der Gesetzgeber fordert saubere und sparsame Autos. Autokäufer setzen auf sichere Fahrzeuge, die mehr Komfort und Motorleistung bieten. Auf dem Wiener Motorensymposium 2015 zeigte Bosch zahlreiche Innovationen, die all diesen Anforderungen gerecht werden. „Technologie von Bosch macht das Auto effizienter, komfortabler und bringt mehr Fahrspaß“, sagte Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Alle drei Aspekte vereint das Boost Recuperation System von Bosch. Der 48-Volt Hybrid senkt die CO2-Emission im Neuen Europäischen Fahrzyklus um sieben Prozent in der Kompaktklasse. Er bietet durch elektrisch unterstütztes Segeln ein ruhigeres Fahrverhalten und liefert bei Bedarf bis zu 150 Nm mehr Drehmoment.

Vernetzter elektronischer Horizont: Effizient dank Echtzeit-Daten
Durch innovative Entwicklungen werden sich Autoantriebe in den nächsten Jahren wandeln. „Elektrifizierung und Vernetzung werden Benziner und Diesel einen weiteren Schub geben“, erläuterte Bulander. Gerade vernetzte Fahrzeuge nutzen die Potenziale der Elektrifizierung besonders effizient aus. „Bits und Bytes machen das Auto effizienter“, sagte Bulander. Fahrzeuge, die online sind, bieten mehr Fahrspaß, sind sicherer und fahren effizienter. Ein Beispiel dafür ist der vernetzte elektronische Horizont. Diese Bosch-Technologie liefert künftig wichtige Verkehrsinformationen zu Wanderbaustellen, Staus und Unfällen in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich bestehende Funktionen wie Start-Stopp-Segeln weiter verbessern. Zugleich können Plug-in-Hybride damit eine vorausschauende Betriebsstrategie umsetzen. Solche Technologien können die CO2-Emissionen um einen zweistelligen Prozentwert senken.

Auch nach 2020 dominieren Antriebe mit fossilen Kraftstoffen
Bulander bekräftigte in seinem Vortrag, dass Verbrennungsmotoren die Basis effizienter Mobilität bleiben. Auch in zehn Jahren wird der überwiegende Teil aller weltweit produzierten Neufahrzeuge mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden. Im gleichen Zeitraum steigen in Europa, USA und China die gesetzlichen Anforderungen an die Effizienz von Motoren noch weiter. Ab 2021 darf ein durchschnittlicher Neuwagen in der EU nicht mehr als 95 g CO2 pro Kilometer emittieren. Mit Verbesserungen des Verbrennungsmotors scheinen diese Werte aus heutiger Sicht nur teilweise erreichbar. Bei einem Benzinmotor in der Subkompakt-Klasse lässt sich die CO2-Emission zwar auf 85 g pro Kilometer senken, bei Dieselmotoren sogar unter 70 g/km – weiterentwickelte Aerodynamik und reduzierte Rollreibung können nochmals zu weiteren Verbesserungen führen. Schwere Fahrzeuge der Oberklasse und SUVs benötigen jedoch zusätzlich eine Elektrifzierung.

Real Driving Emissions rücken in den Fokus der Entwicklung
Über die aktuelle Emissionsgesetzgebung hinaus konzentrieren sich Entwickler zunehmend auf Realemissionen bei Fahrzeugen. Die Europäische Union diskutiert über die Einführung von Real Driving Emission Tests ab dem Jahr 2017. Diese Messmethode konzentriert sich bei Dieselfahrzeugen vornehmlich auf die Emission von Stickoxiden und Kohlenmonoxid im realen Fahrbetrieb. Bei Fahrzeugen mit Benzin-Direkteinspritzung steht die emittierte Partikelanzahl im Fokus. Schon heute gibt es einige Serienfahrzeuge, die auch außerhalb des heute gültigen Zertifizierungszyklus – also auch bei starken Beschleunigungen oder hohen Geschwindigkeiten – niedrigste Emissionen aufweisen. Dies gilt es nun in die Breite zu bringen und kostengünstige Technologien zu entwickeln, die der Messung unter allen Fahrbedingungen standhalten. Bosch zeigte auf dem Wiener Motorensymposium mehrere Ansätze, die dies unterstützen. Bulander legte hierbei besonderen Wert auf die Verbindung der einzelnen Domänen Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung: „Bosch fügt die Teilaspekte im Fahrzeug zu idealen Systemen zusammen“, sagte Bulander.

Beim Benziner zählt die innovative Direkteinspritzung mit lasergebohrten Löchern dazu. Durch scharf brechende Kanten wird der Kraftstoff im Brennraum so verwirbelt, dass er besonders effizient verbrennen kann. Durch eine Erhöhung des Einspritzdrucks von 200 auf 350 bar kann die Partikelanzahl nochmals deutlich reduziert werden – insbesondere bei hohen Lastpunkten und dynamischem Motorbetrieb. Die weiterentwickelte Benzindirekteinspritzung zeigte Bosch erstmals beim Wiener Motorensymposium.

Beim Diesel reduziert die Elektrifizierung die Stickoxid-Emissionen schon am Motor und macht die Abgasnachbehandlung nochmals effizienter. Das zeigte Bulander am Beispiel des neuen 48-Volt Boost Recuperation Systems von Bosch. Insbesondere beim Beschleunigen und unter hohen Lasten lassen sich die Stickoxid-Rohemissionen durch gezielten Einsatz von Boosten deutlich verringern. Entscheidend hierbei ist, dass dieser Effekt die Emissionen bereits bei der Verbrennung um bis zu 20 Prozent senkt. Das verringert die Emissionen auch am Auspuff nochmals deutlich: Bosch sieht gute Chancen mit dem System die Stickoxidminderung beim Speicherkat auf bis zu 80 Prozent zu erhöhen. Auch bei Harnstoffbasierten Systemen (SCR-Katalysator) wird die Elektrifizierung den Wirkungsgrad erhöhen. Bei diesen Denoxierungs-Anwendungen sinkt der Verbrauch von AdBlue deutlich und der Harnstoff muss so seltener nachgefüllt werden.
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  • 07. Mai 2015
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Messe transport logistic 2015 Bosch bringt Güterzüge ins Internet System zur Zustandsüberwachung und Datenvernetzung für den Schienengüterverkehr

  • Durch Vernetzung Logistikprozesse optimieren und Transportkosten senken
  • Vernetzte Güterwagen machen Transporte schneller und effizienter
  • Automobile Großserientechnik für den Schienengüterverkehr
  • Erste Praxiseinsätze unter anderem bei der Schweizer SBB Cargo
Abstatt / München – Bosch vernetzt Güterwaggons und macht sie zum Teil des Internets. Der Technologiekonzern hat ein neues System zur Zustandsüberwachung für den Schienengüterverkehr entwickelt und stellt es anlässlich der Logistik- und Mobilitätsmesse transport logistic vom 5. bis 8. Mai 2015 in München erstmals vor. Das System umfasst eine Hardware aus der automobilen Großserie von Bosch, die an den Waggons angebracht wird. Sensoren liefern Daten wie die exakte Position, Erschütterungen und beispielsweise die Temperatur im Laderaum. Diese Daten werden an einen Server übertragen und ausgewertet. „Mit unserem System wird ein Güterzug zum digitalisierten und intelligenten Transportmittel. Damit helfen wir, Transporte schneller und effizienter ans Ziel zu bringen und Transportkosten zu senken“, sagt Bernhard Bihr, Geschäftsführer der Bosch Engineering GmbH. Seit Februar 2015 sind erste Güterwagen unter anderem bei der SBB Cargo in der Schweiz mit dem System ausgestattet und die vielfältigen Funktionen werden im Flottenbetrieb getestet und weiterentwickelt. Die gewonnen Erkenntnisse helfen den Bosch-Ingenieuren, das System für den Start der Serienproduktion Ende 2015 weiter zu perfektionieren.

Vernetzte Technik für eine effiziente Logistik
Auf nahezu 40 000 Kilometern Schienennetz wurden in Deutschland im Jahr 2013 insgesamt 374 Millionen Tonnen meist schwere Güter wie Stahl, Kies und Kohle transportiert. Tendenz steigend. Und auch für Autotransporte zu großen Seehäfen ist der Güterzug Transportmittel der Wahl. Güterwaggons haben heute jedoch weder eine eigene Energieversorgung noch eigene Sensoren, denn Eisenbahntechnik muss aufgrund der hohen Anforderungen in Sachen Vibrationen, Temperatur, Schmutz und Feuchtigkeit besonders robust und einfach sein. Um die Güterwaggons zu einem Teil einer vernetzten Logistikkette zu machen, stattet Bosch sie zukünftig mit einem System zur Zustandsüberwachung aus. „Wir machen Güterwagen zum Teil des Internets. Damit schaffen wir mehr Transparenz in den Logistikketten zwischen Schiene, Straße und Wasserstraße und helfen, das erhöhte Transportaufkommen im Güterverkehr effizienter zu bewältigen“, erklärt Bihr.

Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten
Das neue System sammelt während der Fahrt zahlreiche Informationen, übermittelt sie an Datenbanken und wertet sie aus. Damit schafft Bosch neue Funktionen mit Mehrwert. Durch die Übertragung der GPS-Position weiß der Kunde beispielsweise zu jeder Zeit, wo sich seine Güterwagen befinden. Er kann sie exakt orten und die Daten als Nachweis zur Abrechnung lärmabhängiger Trassenpreise nutzen. Temperatursensoren liefern Informationen über die Transportbedingungen, beispielsweise ob die Kühlkette eingehalten wird. Zudem erkennen vernetzte Güterwagen Erschütterungen beim Rangieren, die sowohl Waggon als auch Ladung beschädigen können. Werden die digitalen Informationen in IT-Systeme zur Steuerung von Logistikprozessen integriert, können Güterwagen optimal disponiert und ausgelastet werden, Zuginformationen automatisch erstellt und Geschäftsprozesse automatisiert werden. Ebenso zeichnet das System die gefahrenen Kilometer eines Waggons auf, um Wartungen in Zukunft kilometer- und zustandsabhängig vorausschauend zu planen und umzusetzen.

Hardware und Software aus einer Hand
Das System besteht aus einer 700 Gramm leichten und robusten Hardware aus der automobilen Großserienfertigung von Bosch. In die Hardware eingebettet oder von außen angeschlossen sind zahlreiche Sensoren, die beispielsweise die Temperatur und Erschütterungen erkennen. Durch eine integrierte Datenübertragung ist das System mit dem Internet verbunden. Die Daten werden in einem Datenportal dargestellt und in die Geschäftsprozesse des Kunden integriert. Das System wurde als Nachrüstlösung für bestehende Güterwaggon-Fuhrparks entwickelt. Es arbeitet daher energieautark mit einer integrierten Batterie, die bis zu sechs Jahre hält. Das System kann jedoch auch in der Fertigung von Güterwaggons direkt in der Erstausrüstung eingebaut werden.

Entwicklungspartner für die Bahnindustrie
Bosch Engineering bietet umfangreiche und kundenindividuelle Systeme und Komponenten in den Bereichen Geschwindigkeits- und Umfelderfassung, Lokführer-Assistenzsysteme, Motormanagement und Abgasnachbehandlung für Schienenfahrzeuge an. Dabei greifen die Spezialisten der Bosch-Tochter auf das Entwicklungs-Know-how und die erprobte Großserientechnik der Konzernmutter zurück. Die Ingenieure entwickeln für die Funktionen anwendungs- und kundenspezifisch das Konzept, passen die Software der Sensoren an und unterstützen bei der Erprobung sowie Zulassung des Gesamtsystems. Durch den Einsatz von Radarsensoren in Bahnen und Zügen lassen sich beispielsweise auch Funktionen wie eine Geschwindigkeitsbestimmung über Grund oder eine Oberleitungsdetektion realisieren. Für den Antriebsstrang von Schienenfahrzeugen bietet Bosch Engineering zudem Entwicklungsdienstleistungen für das Motormanagement und für die Abgasnachbehandlung. Die Systeme und Komponenten erhöhen die Sicherheit und ermöglichen reduzierte Betriebskosten und mehr Leistung bei geringen Emissionen.

Weitere Informationen im Internet:
Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen
Bosch Engineering – Systemanbieter und Entwicklungspartner für die Bahnindustrie
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  • 05. Mai 2015
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Generator-Technologie Öko-Innovationen von Bosch: Detailarbeit für das CO2-Flottenziel

  • EU erkennt zwei neue Technologien für Bosch-Generatoren als Öko-Innovationen an
  • Drei Öko-Innovationen von Bosch – kein Zulieferer bietet mehr
  • Hocheffiziente Generatoren reduzieren CO2-Emissionen
Sparsame und emissionsarme Fahrzeuge – das verlangt der Gesetzgeber. Autofahrer setzen neben Effizienz auch auf Fahrspaß. Dass beides vereinbar ist, zeigt Bosch mit seinen neuen Öko-Innovationen, die offiziell von der EU ausgezeichnet wurden: Generatoren mit Hocheffizienz-Dioden (HED) und aktiver Gleichrichtung (SAR, Synchronous Active Rectifier). Die technisch raffinierten Komponenten machen Fahrzeuge sparsamer und effizienter, um die anspruchsvollen CO2-Ziele der EU-Kommission zu erreichen. Die europäischen Vorgaben sehen vor, dass Neufahrzeuge im Jahr 2021 durchschnittlich nur 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen. Das entspricht einem Verbrauch von knapp über vier Litern. Im Jahr 2013 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen eines Neufahrzeugs noch bei 132,9 Gramm pro Kilometer.

Für die Öko-Innovationen prämiert die EU besonders umweltfreundliche Technologien. Diese kann der Fahrzeughersteller als CO2-Gutschriften auf seine Flottenverbrauchswerte anrechnen lassen. Maximal ist ein Bonus von bis zu sieben Gramm pro Kilometer möglich. Bosch bietet als einziger Zulieferer bereits drei von der EU anerkannte Öko-Innovationen an: ein navigationsbasiertes Batteriemanagement für Hybridfahrzeuge sowie die beiden neuen Generator-Technologien.

„Bosch verbessert die Technologie des Verbrenners bis ins Detail“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Das zeigen die neuen Öko-Innovationen: Dank eines hohen Wirkungsgrades reduzieren die

HED- und SAR-Generatoren die CO2-Emissionen alleine um ein bis zwei Gramm. Gleichzeitig steht im unteren Drehzahlbereich und beim Anfahren mehr elektrische Leistung im Vergleich zu herkömmlichen Generatoren zur Verfügung.

Hoher Wirkungsgrad führt zu geringeren Emissionen
Generatoren sind die Kraftwerke in jedem Fahrzeug. Sie versorgen Sicherheits-, Komfort-, Assistenz- oder Einspritzsysteme sowie das Motormanagement zuverlässig mit Strom. Zudem laden sie die Autobatterie wieder auf. Dafür wandelt der Generator mechanische in elektrische Energie um. Je höher der Wirkungsgrad des Generators ist, desto günstiger für den Kraftstoffverbrauch bzw. den CO2-Ausstoss des Fahrzeugs. Um den Wirkungsgrad zu steigern, beleuchteten und verbesserten die Bosch-Ingenieure nochmals zahlreiche Details der Generatoren: Vor allem die Verluste bei der Gleichrichtung des erzeugten Drehstroms.

Durch die eigens entwickelten Hocheffizienz-Dioden reduziert der Generator den CO2-Ausstoß um bis zu 1,3 Gramm pro Kilometer. Dabei leistet diese effiziente Variante fünf bis sieben Ampere mehr im unteren Drehzahlbereich verglichen mit herkömmlichen Generatoren. Das ist besonders wichtig, denn auch bei wenigen Umdrehungen benötigen die Stromverbraucher zuverlässig Energie. Der Generator mit aktiver Gleichrichtung leistet sogar rund zehn Ampere mehr als gewöhnliche Generatoren und verringert dabei die Emissionen um bis zu zwei Gramm pro Kilometer. Bei dieser Technik werden die Dioden durch leistungsfähige Transistoren ersetzt. Beide Generatorvarianten sind hocheffizient und tragen so zu einem umweltfreundlicheren Fahrzeug bei. Das bestätigt die EU mit der Anerkennung als Öko-Innovation.
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  • 05. Mai 2015
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Hannover Messe 2015 Bosch präsentiert vielseitige Industrie 4.0-Lösungen Connected Shopfloor Solutions, Halle 17, Stand C42

  • Effizientes Zusammenspiel von Maschinen und Menschen in der Fertigung
  • Produktionsassistenten der APAS family für die wandelbare Produktion
  • Automatisierungssystem OPCON zur Steuerung der gesamten Fertigungs- und Logistikkette
  • Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter in der Industrie 4.0
Hannover – Bosch präsentiert auf der Hannover Messe leistungsfähige Konzepte für die flexible und vernetzte Fabrik. Dazu gehört die intelligente Verbindung von Software und Hardware, um das Zusammenspiel von Prozessen, Maschinen und Menschen nachhaltig zu optimieren (Connected Shopfloor Solutions). Hinzu kommen mobile Produktionsassistenten, die ohne spezielle Schutzvorrichtungen direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten. Modulare Automatisierungssysteme sorgen dafür, dass Fertigungsprozesse detailliert analysiert, veranschaulicht und gesteuert werden. Intelligente Sensorsysteme sowie neuartige Diagnose- und Bedienkonzepte mit 3D-Visualisierungen und Augmented Reality ermöglichen kürzere Reaktionszeiten und eine höhere Produktivität.

Bei Bosch schon im produktiven Einsatz
Der Großteil der gezeigten Lösungen befindet sich bei der Bosch-Gruppe bereits im produktiven Einsatz oder wird derzeit erprobt. Damit belegt das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine starke Doppelrolle in der Industrie 4.0: Bosch ist Leitanwender und Leitanbieter zugleich. „An unserem Stand können Besucher hautnah erleben, wie durch neue, nutzerorientierte Anwendungen die Industrie 4.0 Wirklichkeit wird“, erklärt Volker Hartmann, stellvertretender Produktbereichsleiter für den Bereich Montageanlagen und Sondermaschinen. „Der Schlüssel dazu liegt nicht zuletzt in der übergreifenden Kooperation unterschiedlicher Bosch-Bereiche. Diese ermöglicht die Entwicklung zukunftsweisender Lösungsansätze, mit denen wir die Effizienz in der Produktion steigern. Zugleich unterstützen wir damit industrieübergreifende Trends wie Individualisierung und kürzere Lebenszyklen von Produkten.“

APAS family: mobile Produktionsassistenten für die Fabrik der Zukunft
Ein Beispiel dafür sind die mobilen Produktionsassistenten der APAS family, die von Bosch speziell im Hinblick auf den Einsatz in der Industrie 4.0 konzipiert wurden. Alle drei in Hannover präsentierten Produktionsassistenten können dank des standardisierten Bedienkonzepts und ihren Vernetzungsmöglichkeiten ortsunabhängig, alleine oder kombiniert eingesetzt werden. Über den neuen Remote Service Manager von Bosch Software Innovations können APAS Service-Techniker zudem Installations-, Diagnose- und Wartungsarbeiten künftig aus der Ferne vornehmen, was Zeit und Kosten spart.

Integrierte Sicherheitstechnik
Der mobile Inspektionsautomat APAS inspector ist mit einer hochauflösenden Highspeed-Kamera und innovativem 3D-Verfahren ausgerüstet. Mithilfe austauschbarer Prüfmodule lässt er sich in unterschiedlichsten Fertigungszusammenhängen einsetzen – beispielsweise zur hochsensiblen Oberflächeninspektion oder für Vollständigkeitsprüfungen. Der APAS flexpress ist ein mobiler Produktionsassistent für hochflexibles und hochgenaues Fügen. Die integrierte Sicherheitstechnik stellt dabei sicher, dass Mensch und Maschine reibungslos zusammenarbeiten. Dies gilt auch für den APAS assistant: Als erstes Assistenzsystem wurde er durch die deutsche Berufsgenossenschaft zertifiziert und kann dank seiner speziellen Sensorhaut ohne Schutzvorrichtungen direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Wie dies konkret aussieht, können Besucher in Hannover unter anderem an der APAS-Kaffeebar erleben, an der ein APAS assistant Kaffee zubereitet.

Intelligente Sensorgeräte überwachen kritische Prozesse in Echtzeit
Unterstützt werden Menschen und Maschinen entlang der gesamten Produktions- und Logistikkette künftig durch die Integration intelligenter Sensorgeräte von Bosch Connected Devices and Solutions: Während der APAS assistant ein Produkt exakt in eine dafür vorgesehene Frachtverpackung setzt, werden Bewegung und Positionierung durch eine spezielle App auf einem Bildschirm visualisiert. Integrierte Sensoren ermöglichen die Überwachung des Transportprozesses. Kritische Vorfälle wie das unerwartete Öffnen der Verpackung werden durch einen Lichtsensor detektiert und umgehend an das Fachpersonal gemeldet, das entsprechende Maßnahmen am Gerät einleiten kann.

Umfassendes Shopfloor Management mit der OPCON suite
Ein Höchstmaß an Transparenz und Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet dabei die OPCON suite mit ihren IT Shopfloor Solutions: Mithilfe des modularen und skalierbaren Automatisierungssystems lassen sich Produktions- und Qualitätsdaten sowie Logistikprozesse übergreifend steuern. „Innerhalb des Bosch-Konzerns entwickeln wir OPCON bereits seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich weiter und setzen es weltweit zur Steuerung hunderter Fertigungsanlagen ein“, sagt Hartmann. In Hannover wird OPCON der Fachöffentlichkeit nun erstmals auch für den Einsatz außerhalb der Bosch-Gruppe vorgestellt. Im Zentrum steht dabei der Baustein Shopfloor Management, der Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette schafft: Er bietet eine breite Palette an Softwaremodulen, vernetzt Maschinen und analysiert Echtzeitdaten aus der Fertigung. Anhand intuitiv zu bedienender grafischer Werkzeuge, die vom Software- und Systemhaus Bosch Software Innovations entwickelt wurden, kann das Fachpersonal auch ohne Programmierkenntnisse Regeln definieren. So lassen sich beispielsweise kritische Systemzustände automatisch erkennen und erforderliche Änderungen vornehmen.

Neue Bedienkonzepte: 3D-Visualisierung und Augmented Reality
Unterstützt werden die Fachkräfte in der vernetzten Fertigung durch neue Anwendungen zur Visualisierung, die ihnen jederzeit einen detaillierten Überblick über alle Fertigungsschritte und -prozesse bieten. Auch hier spielen die Vernetzung und das intelligente Zusammenspiel von Hard- und Software eine entscheidende Rolle: In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock wird in Hannover die 3D-Visualisierung einer kompletten Fertigung zu sehen sein. Diese lässt sich mittels eines großen Touch-Screens überwachen und steuern. Änderungen im Produktionsablauf können beispielsweise durch einfaches Verschieben auf dem Screen vorgenommen werden.

Bei der schnellen Fehlerlokalisierung in der Fertigung kommen außerdem neue Werkzeuge zum Einsatz, die die klassischen Bedien- und Diagnosekonzepte um Elemente der Augmented Reality ergänzen. Durch das Scannen eines auf dem jeweiligen System angebrachten QR-Codes werden auf einem Tablet zusätzliche Diagnose- und Statusinformationen mit räumlicher Zuordnung zur Verfügung gestellt. Dies reicht bis zum virtuellen Einblick in das Innere eines Gerätes, ohne dass dieses geöffnet werden muss.
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  • 13. April 2015
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Getriebesteuerungen von Bosch Das Einmaleins der Getriebe Wie eine Automatik mit Doppelkupplung funktioniert und wie viel Rechenpower nötig ist, um ein modernes Getriebe zu steuern

Kundennutzen: Im Vergleich zu einem Handschalter können moderne Automatikgetriebe das Fahren komfortabler machen und Kraftstoff sparen. Denn die Automatik wählt selbstständig den Punkt, an dem der Motor möglichst effizient arbeitet – in Serienfahrzeugen mittlerweile mit bis zu neun Gängen.

Hightech: Um immer den idealen Betriebspunkt für den Motor zu kennen, steckt in modernen Getrieben viel digitale Intelligenz. Bosch liefert für alle wesentlichen Getriebearten die Steuerung, Sensorik und Magnetventile. Die Steuerung ist ein Hightech-Computer im Miniformat und ermöglicht die komplexe Bedienung der verschiedenen Automatikgetriebearten. Dabei leistet eine moderne Getriebesteuerung sogar 160 Mal so viel wie der Computer des ersten Mondflugs.

Vielfältige Automatikgetriebe mit Bosch-Steuerung
Klassische Automatik: Das bewährte Getriebe schaltet automatisch mit hinterlegten Schaltprogrammen im Steuergerät. Bei manchen Fahrzeugen besteht zusätzlich die Möglichkeit für den Fahrer, mit Schaltern am Lenkrad in einen anderen Gang zu schalten. Dadurch werden Schaltfehler vermieden. Die bewährte Automatik hat oft sechs Gänge. Inzwischen gibt es bereits hocheffiziente Varianten mit bis zu neun Gängen.

Automatisierte Handschaltgetriebe: Diese Getriebeart kombiniert die Vorteile eines Automatik- und Handschaltgetriebes. Es bietet den bequemen Fahrkomfort des Automatikgetriebes als auch die individuelle Steuerung des Handschaltgetriebes. Die Kupplung bleibt im Ruhezustand offen und verbraucht nur zum Schließen Energie. Deshalb spart auch dieses Getriebe Kraftstoff und reduziert damit CO2-Emissionen.

Doppelkupplungsgetriebe: Diese Variante besteht eigentlich aus zwei Teilgetrieben. Im einen werden die geraden, im anderen die ungeraden Gänge gesteuert. Zwei Kupplungen schalten sekundengenau zwischen den beiden Teilgetrieben hin und her. Das ermöglicht besonders zügige Schaltvorgänge. Erst eine ausgefeilte und rechenstarke Getriebesteuerung wie sie Bosch anbietet, macht das komplexe Zusammenspiel der Teilgetriebe möglich.

CVT: CVT (Continuously Variable Transmission) ist eine Automatik ohne feste Schaltpunkte und damit gänzlich ohne Schaltverzögerungen. Das heißt, dass der Fahrer ohne Unterbrechungen beschleunigen kann, denn die Antriebskraft steht immer bereit. Das Fahrzeug wechselt dann nicht zwischen festen Schaltpunkten hin und her. Das bringt besonders am Berg einen zusätzlichen Fahrkomfort. CVT ist in Asien und Nordamerika weit verbreitet.

eClutch: Die Bosch eClutch bringt den Komfort einer Automatik kostengünstig in den Handschalter. Mit der innovativen Technologie kann der Fahrer nur mit dem Druck aufs Gaspedal anfahren. Bei der eClutch wird nicht das Getriebe sondern nur die Kupplung automatisiert. Somit sendet das Kupplungspedal nur noch ein elektrisches Signal an einen Aktuator, der dann die Kupplung betätigt. Diese preiswerte Alternative zur Vollautomatik ist besonders für Kleinwagenfahrer interessant, die häufig im Stop&Go-Verkehr in Städten unterwegs sind. Auch für Autofahrer in den Schwellenländern ist die eClutch eine attraktive Option.

Zukunft der Getriebetechnik bei Bosch
Segeln: Mit der eClutch ist auch beim Handschalter das spritsparende Segeln möglich, das sonst nur moderne Automatikgetriebe ermöglichen. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der bekannten Start/Stopp-Funktion, die nochmals bis zu zehn Prozent Kraftstoff einsparen kann. Dabei wird der Motor nicht nur an der Ampel, sondern auch während der Fahrt abgeschaltet.

Elektronischer Horizont: Bosch treibt die Vernetzung von Getriebe und hochaktuellen Navigationsdaten voran. Denn Navigationssysteme kennen die Umgebung und können dieses Wissen an die Automatik weiterleiten. So kann die Automatik beispielsweise in den Leerlauf schalten und den verbleibenden Schwung nutzen, wenn hinter einer langen Kurve ein Ort beginnt. Diese noch intelligentere Automatik mit elektronischem Horizont kann den Kraftstoffverbrauch zusätzlich um einen zweistelligen Prozentwert senken.
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  • 25. März 2015
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Vielfältige Karrieremöglichkeiten Bosch plant rund 12 000 Neueinstellungen Spannende Herausforderungen für Software-Entwickler

  • Neueinstellungen: in Wachstumsregionen und Europa
  • Software-Bereich: steigende Anzahl an Stellen
  • Von Startup bis Großorganisation: Bosch bietet vielfältige Arbeitsumfelder
  • Schlüsselkompetenz der Zukunft: System- und Software-Engineering
Stuttgart – Bosch plant, im laufenden Jahr weltweit rund 12 000 Akademiker einzustellen. Besonders gute Chancen haben, neben Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieuren, Akademiker mit IT-Kenntnissen. „Wir stellen verstärkt Mitarbeiter im Software-Umfeld ein. Denn Software wird mit Blick auf die zunehmende Vernetzung in allen Bereichen immer wichtiger – von unseren Mobilitätslösungen bis zur Industrieausrüstung“, erläutert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Die Anzahl an Mitarbeitern im Software-Bereich wird künftig weiter zunehmen. Den größten Einstellbedarf an Akademikern haben Indien mit rund 3 200 Neueinstellungen, China mit 2 600 und Deutschland mit 1 200. Drei von vier Neueinstellungen sind im Ingenieursbereich geplant. Berufseinsteiger haben ebenfalls gute Chancen. Mit knapp jeder dritten Stelle spricht Bosch auch Mitarbeiter ohne Berufserfahrung an.

Wachsender Bedarf an Software-Entwicklern
Bosch vernetzt bereits heute ganze Städte, verbindet Autos mit dem Internet, macht die Heizungssteuerung via App zugänglich oder bindet seine Zulieferer automatisch in die Lieferkette ein. Auch Elektroherde und andere Haushaltsgeräte hat Bosch bereits mit dem Internet verbunden. Der Anteil an Software und deren Komplexität wachsen – sowohl in der Produktentwicklung und -herstellung, als auch in Produkten und Systemen selbst. Beispiel: Notbremssysteme für Fahrzeuge. Über einen Radar- oder Videosensor erkennt die Funktion, ob sich in der Fahrspur vor dem Auto ein Hindernis befindet. Die Software des Systems wertet in Sekundenbruchteilen die Informationen des Sensors aus und leitet wenn nötig eine Vollbremsung ein.

Bosch ist auf diese Anforderungen an Produktentwicklung und -herstellung vorbereitet. Mitarbeiter in Palo Alto, USA, entwickeln zusammen mit US-Universitäten u.a. Software für automatisiertes Fahren. Auch die Software für den Roboter Mäher Indego Connect stammt von dort. Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt Software- und Systemlösungen für das Internet der Dinge. Die indische Robert Bosch Engineering and Business Solutions beschäftigt ebenfalls viele Softwarespezialisten. Diese haben beispielsweise die Software Algorithmen einer Videokamera aus der Qualitätskontrolle so verändert, dass sie die Netzhaut von Menschen untersuchen kann. Augenerkrankungen lassen sich auf diese Weise schneller und kostengünstiger als bisher erkennen.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten – Freiräume für Kreativität
Startup-Fan oder Konzern-Liebhaber? Das muss kein Widerspruch sein. Bosch bietet beides. Das Unternehmen unterstützt firmeneigene Startups, um beispielsweise Forschungsergebnisse zügig in neue Geschäftsfelder überführen zu können. Auch ganz neue Geschäftsfelder erschließt Bosch mit kleinen, schlagkräftigen Einheiten. So ist Bosch eBike Systems innerhalb von nur fünf Jahren vom Startup zum Global Player und Marktführer in Europa geworden. Bosch fördert nicht nur den Wechsel zwischen Konzern- und Startup-Strukturen, sondern auch zwischen der Fach-, Projekt- und Führungslaufbahn.

Bosch legt neben vielfältigen Karrieremöglichkeiten und Arbeitsumfeldern großen Wert auf Freiräume für Kreativität. So haben viele Mitarbeiter die Möglichkeit, im Rahmen eines Open Source Ansatzes, einen Teil ihrer Arbeitszeit zu nutzen, um an anderen Software Projekten der Bosch-Gruppe mitzuarbeiten. Eigene Ideen, z.B. für neue Produkte im Internet der Dinge, können die Mitarbeiter auf der Bosch internen Social Business Plattform Bosch Connect vorschlagen. Hieraus ist beispielsweise ein Projekt entstanden, das die Parkplatzsuche in Großstädten einfacher machen soll.

Förderung von Frauen
Bis zum Jahr 2020 will Bosch weltweit den Anteil an Frauen in Führungspositionen auf 20 Prozent steigern. Insgesamt erreicht das Unternehmen aktuell bereits mehr als zwölf Prozent, in einzelnen Ländern wie China ist das Ziel schon übertroffen. „Wir möchten mehr weibliche Führungskräfte, denn gemischte Führungsteams sind erfolgreicher“, erläutert Kübel. Bosch setze daher auf ein weltweites Diversity-Management, das die Wertschätzung von Unterschiedlichkeiten und individuellen Karrierewegen fördere. Mitarbeiterinnen bietet das Unternehmen spezielle Mentoringprogramme, Netzwerke und Seminare sowie Trainings, um sie auf ihrem Karriereweg zu begleiten und zu unterstützen. Insgesamt investiert Bosch jährlich rund 190 Millionen Euro in die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Familienfreundlichkeit bei Bosch
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu fördern, unterstützt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Beschäftigten mit rund 100 Arbeitszeitmodellen – von Homeoffice über Teilzeit bis Job Sharing. Bosch sieht darin einen Schlüssel für seine Innovationskraft. Weltweit gültige Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur tragen zu Zufriedenheit, Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter bei. Neben Familien- und Kinderbetreuungsangeboten fördert unter anderem auch die Anerkennung von Familienzeit als Karrierebaustein die Familienfreundlichkeit.

Weitere Informationen im Internet:
Offene Stellen: http://bit.ly/bosch_offene_stellen
Bosch als IT-Arbeitgeber: http://bit.ly/bosch_it_arbeitgeber
Diversity bei Bosch: http://bit.ly/bosch_diversity_de
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei Bosch:
http://bit.ly/bosch_vereinbarkeit_beruf_privatleben

Videos:
Portrait Entwickler automatisiertes Fahren – Fahrstrategie
http://bit.ly/bosch_automated_driving_driving_strategy

Zukunft gestalten – Mobilitätslösungen von Bosch
http://bit.ly/bosch_shaping_change_mobility_solutions

Industrie 4.0 – ein Überblick
http://bit.ly/bosch_industrie_40_ueberblick

Software Entwickler bei Bosch - Making of Fotoshooting
http://videoportal.bosch-presse.de/clip/_/-/-/Software-Entwickler-bei-Bosch-making-of-Fotoshooting
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  • 24. März 2015
  • Presseinformation
  • Wirtschaft
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Neugründung Bereich „Two-Wheeler and Powersports“ Bosch stärkt Präsenz im weltweiten Motorradmarkt Breites Produktportfolio für alle Klassen

  • „Streben im Motorradmarkt als Zulieferer führende Position an“, sagt Dr. Dirk Hoheisel
  • Bosch stellt Zuliefergeschäft für Motorräder eigenständig auf
  • Marktwachstum auf weltweit über 160 Millionen motorisierte Zweiräder bis 2021 erwartet
  • Bosch ist weltweiter Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme
  • Produkte für Kleinstmotorräder, Hochleistungsbikes, Quads, Jet-Boote und Schneemobile
Yokohama/Stuttgart – Im rasant wachsenden, weltweiten Motorradmarkt will sich Bosch neu aufstellen. Unter dem Dach eines neuen Produktbereichs „Two-Wheeler and Powersports“ möchte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine bisherigen Motorradaktivitäten aus den Feldern Fahrsicherheitssysteme, Antriebstechnik sowie Anzeigeinstrumente bündeln. Ziel ist es, den individuellen Anforderungen von Motorradherstellern weltweit so noch besser begegnen zu können. Zudem will Bosch das Produktportfolio ausbauen und die Kompetenz für Systemlösungen im Zweirad stärken. „Bosch-Technik für mehr Effizienz und Sicherheit ist heute fast in jedem Auto – morgen auch in jedem Motorrad“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. „Wir streben auch im Motorradmarkt als Zulieferer eine führende Position an.“

Two-Wheeler and Powersports mit Sitz in Yokohama gehört zum Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions und ist weltweit vertreten. Neben Japan, dem Zentrum der internationalen Motorradindustrie, gibt es Niederlassungen in den USA, Europa, Indien und China. Neben motorisierten Zweirädern soll der neue Produktbereich auch den unter dem Begriff Powersports zusammengefassten Markt für Sonderfahrzeuge bedienen. Dazu gehören Quads, Jet-Boote und Schneemobile. Die zunächst rund 40 Mitarbeiter greifen auf ein weltweites Netzwerk von mehreren tausend Kollegen sowie Fertigungskapazitäten aus dem Unternehmensbereich Mobility Solutions zurück.

Markt soll sich innerhalb von fünf Jahren verdoppeln
Weltweit steigt der Bedarf nach bezahlbarer Mobilität und mit ihm die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern. Studien zufolge werden 2021 mehr als 160 Millionen Zweiräder jährlich produziert – ein Drittel mehr als heute. „Der für Bosch relevante Teil des Marktes mit Fahrsicherheitssystemen, Antriebstechnik sowie Anzeige- und Infotainmentinstrumenten wird sich in den kommenden fünf Jahren sogar fast verdoppeln“, sagt Hoheisel. Ein Großteil des Wachstums findet laut Studien in Asien statt. Annähernd 90 Prozent aller motorisierten Zweiräder werden 2021 demnach in China, Indien und Südost-Asien gebaut. Darunter vor allem Kleinstmotorräder mit bis zu 250 Kubikzentimeter Hubraum, die in weiten Teilen Asiens eines der meist genutzten Fortbewegungsmittel sind.

Die Zukunft des Motorrads: sicher, sauber, vernetzt
Bosch bedient mit seinen Komponenten das gesamte Spektrum: von Zweirädern im unteren Preissegment in Asien bis hin zu leistungsstarken Maschinen mit mehr als 1 000 Kubik, die vor allem in Europa, Japan und Nordamerika nachgefragt werden. Zum Angebot des neuen Produktbereichs gehören Sicherheitslösungen wie ABS oder die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC, eine Art ESP für Motorräder. Bosch ist Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme. Ebenso gehören elektronisch gesteuerte Einspritzsysteme, Antriebssysteme für Elektro-Motorräder sowie Schnittstellen zur Vernetzung des Motorrads mit Smartphones oder Tablet-Computern und Cloud-Lösungen zum Portfolio. „Unsere Systeme bringen noch mehr Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß ins Motorrad“, sagt Geoff Liersch, Leiter des neuen Produktbereichs bei Bosch.

Bosch liefert damit zugleich Lösungen für die drängendsten Herausforderungen im weltweiten Motorradmarkt: die Verschärfung der Emissionsgesetzgebungen in vielen Ländern und die steigende Zahl von im Straßenverkehr tödlich verunglückten Zweiradfahrern. Allein im Jahr 2010 gab es weltweit mehr als 285 000 tödlich Verunglückte. Mit ABS kann nach Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS zum Beispiel ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindert werden. Zusätzlich kann MSC den Ausgang von zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Weniger Verbrauch dank moderner Bosch-Technik
Neben der Sicherheit ist der Wunsch nach Fahrspaß, sparsamem Verbrauch und Vernetzung Treiber für das Bosch-Geschäft im Motorradmarkt. In Asien werden viele Zweiräder mit Verbrennungsmotor noch mit einem einfachen Vergaser gefertigt. Dagegen setzt Bosch seine elektronisch gesteuerte Einspritzung. Diese kann je nach Nutzung im Vergleich bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen. „Damit helfen wir in Ländern wie China oder Indien die Emissionen zu senken“, sagt Liersch. Zugleich bringt Bosch mit seinen Motorsteuerungen digitale Intelligenz ins Zweirad. Darüber lässt sich per Smartphone-App zum Beispiel die Wegfahrsperre steuern oder der Fehlerspeicher auslesen. Die dafür benötigte Bluetooth-Schnittstelle oder Connectivity Control Unit hat Bosch ebenfalls im Repertoire.

Weiterführender Link: www.bosch-motorcycle.com
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  • 23. März 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions
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  • 18. März 2015
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Intelligente Scheibenreinigung Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen ungenutzt Wischarm geht im neuen Volvo XC90 in Serie

  • Wischarm Jet Wiper von Bosch verfügt über integrierte Waschdüsen
  • „Reinigungsflüssigkeit kommt genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub
  • Keine Sichtbeeinträchtigung des Fahrers, deutlich weniger Wasserverbauch
  • Wischblätter Bosch-Aerotwin Sieger im Scheibenwischer-Test des ADAC
Sicherheit beim Autofahren beginnt mit freier Sicht. Wenn Schmutz den Blick durch die Windschutzscheibe trübt, schlägt die Stunde des Jet Wipers von Bosch. Der innovative Wischarm geht aktuell als Teil eines Systems von Bosch mit Wischerantrieb und Aerotwin-Wischblättern im neuen Volvo XC90 in Serie. Konventionellen Scheibenwischern ist der Jet Wiper deutlich überlegen. Grund ist die intelligente Steuerung zusammen mit den in die Wischarme integrierten Waschdüsen. Diese verteilen die Waschflüssigkeit für eine gleichmäßige Reinigung der Windschutzscheibe gezielt entlang des Wischblatts. „Der Jet Wiper bringt die Reinigungsflüssigkeit in der richtigen Menge genau dorthin, wo sie gebraucht wird“, sagt Dr. Bernhard Straub, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Electrical Drives. Vorteile: Die Sicht des Fahrers wird nicht durch Sprühnebel beeinträchtigt, und der Verbrauch an Waschflüssigkeit sinkt um bis zu 50 Prozent.

Der Jet Wiper von Bosch lässt keinen Tropfen Waschflüssigkeit ungenutzt. Dafür sorgt auch der reversierende Wischerantrieb von Bosch. Der Antrieb wechselt die Drehrichtung des Motors zwischen den beiden Endpositionen – Parkstellung und A-Säule – und erkennt über eine integrierte Elektronik jederzeit die Position des Jet Wipers auf der Windschutzscheibe. Um den besten Reinigungseffekt zu erzielen, erfolgt der Sprühvorgang nur während der Aufwärtsbewegung des Wischarms. Auf diese Weise wird die aufgebrachte Waschflüssigkeit gleich von den beiden Aerotwin-Wischblättern erfasst und über die gesamte Scheibenfläche transportiert. „Das Bosch-System liefert so eine optimale Reinigung entlang des gesamten Wischblatts“, sagt Straub. Auch das Sichtfeld eines Videosensors für Fahrerassistenzsysteme, das sich üblicherweise auf Höhe des Innenspiegels befindet, wird dadurch optimal sauber gehalten.

Bosch-Aerotwin: beste Wischblätter auf dem Markt
Vor allem ist das Reinigungsergebnis des Jet Wipers unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Das ist ein weiterer Unterschied zu konventionellen Scheibenwischeranlagen. Sie versprühen die Waschflüssigkeit aus Düsenelementen auf der Motorhaube, die für eine bestimmte Geschwindigkeit ausgelegt sind. Steigt das Tempo, lenkt der Fahrtwind den Strahl ab. Folge: Es kommt weniger Waschflüssigkeit im Wischfeld an, und das Reinigungsergebnis wird schlechter. Beim Jet Wiper ist der Fahrtwindeinfluss dagegen gleich Null, da die Düsenelemente im Windschatten der Wischhebel montiert sind. Mehr noch: Die Waschdüsen verfügen über winzige Ventile, die öffnen, wenn der Fahrer Reinigungsflüssigkeit anfordert. Zudem schließen sie unmittelbar nach Abschluss des Sprühvorgangs. Dadurch tropft kein Wasser nach, und die Wischblätter müssen nur einmal Nachwischen. Im Winter sind die Düsen beheizt, sodass sie auch bei widrigsten Bedingungen jederzeit einsatzfähig sind.

Mit Bosch-Aerotwin setzt der Volvo XC90 zugleich auf die derzeit besten Wischblätter am Markt. Das hat jüngst ein Test des Automobilclubs ADAC bestätigt. Nur drei von acht getesteten Scheibenwischern erhielten die Note „gut“. „Ein Geheimnis unserer Wischblätter ist die Twin-Technik“, sagt Straub. An der Wischlippe ist der Gummi härter und damit zugleich verschleißfest. Der Rücken des Aerotwin ist dagegen flexibler und begünstigt so das Umlegeverhalten, wenn der Wischarm zwischen Auf- und Abwärtsbewegung wechselt. Auf diese Weise verrichtet der Aerotwin seine Arbeit nahezu geräuschlos. Und sollte ein Wischblatt doch mal verschlissen sein, ist es dank ausgeklügeltem Clipsystem am Jet Wiper kinderleicht und ohne hohen Kostenaufwand schnell ausgetauscht.

Weiterführende Links:
Platz 1 und 2 für Bosch-Scheibenwischer im aktuellen ADAC-Test
http://bit.ly/1bdlkMt

Youtube-Film
http://bit.ly/1Fd93AE
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  • 16. März 2015
  • Presseinformation
  • Mobility Solutions

25 Jahre Hilfsorganisation Primavera von Bosch Bosch-Mitarbeiter bieten Kindern in Elendsvierteln neue Perspektive Gute Ausbildung als Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung

  • Bosch-Mitarbeiter zeigen mehr als 30 000 Kindern Wege aus der Armut
  • Aktuell rund 30 Projekte in zwölf Ländern weltweit
  • In 25 Jahren rund acht Millionen Euro Spenden gesammelt
  • Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. am 5. März 1990 von zehn Mitarbeitern gegründet
„Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, erinnert sich die 21-jährige Crisllei aus Brasilien. „Ich weiß nicht, was ohne Primavera aus mir geworden wäre.“

Stuttgart – Mehr als 30 000 Kindern hat der gemeinnützige Verein „Primavera – Hilfe für Kinder in Not“ in den vergangenen Jahren bereits geholfen. Bosch-Mitarbeiter haben den Verein 1990 gegründet, um Kindern aus Elendsvierteln in Entwicklungs- und Schwellenländern eine neue Perspektive zu bieten. Das Engagement umfasst neben der Grundversorgung der Kinder insbesondere schulische und berufsbildende Aktivitäten. „Eine gute Schul- und Berufsausbildung sind der Schlüssel zur nachhaltigen Armutsbekämpfung“, betont Christoph Kübel, Vorstandsvorsitzender von Primavera sowie Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. Primavera betreut mit eigenen ehrenamtlichen Mitarbeitern und in Kooperation mit sozialen Einrichtungen rund 30 Projekte in zwölf Ländern.

Wege aus dem Elendskreislauf
Primavera unterstützt jedes Jahr mehrere tausend Kinder. Die Schwerpunkte liegen in den Regionen Asien, Südamerika, Südafrika und Osteuropa. Die Initiative fördert Kinder und Jugendliche von der Vorschule bis zum Abitur und Hochschulabschluss. Der Verein unterstützt auch Projekte für Straßenkinder und zur Berufsausbildung junger Erwachsener. Zudem klären die Mitarbeiter Kinder, Jugendliche und deren Familien über Hygiene, gesunde Ernährung, soziales Verhalten und den Umgang miteinander auf. „Wir wollen den jungen Menschen die Chance geben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. So können sie ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führen“, erläutert Kübel. Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner lobt das Engagement aller Beteiligten: „Seit Gründung konnten die Bosch-Mitarbeiter mehr als 30 000 Kindern helfen. Darauf können Primavera und alle Beteiligten stolz sein. Und auch mich macht es stolz.“

Neue Horizonte entdecken
Die 21-jährige Brasilianerin Crisllei Santos de Assis hat es geschafft und den Elendskreislauf durchbrochen. Aufgewachsen in einer Favela am Rande einer brasilianischen Großstadt, bestimmten Armut, Drogenkriminalität und Gewalt ihren Alltag. Im Alter von zwölf Jahren wird Crisllei in das erste Hilfsprojekt von Primavera, dem Grupo Primavera, aufgenommen. Sie bekommt unter anderem Nachhilfeunterricht und Rhetorik-Kurse. „Die Frauen, die sich um uns kümmerten, brachten uns bei, dass man an sich glauben muss. Und dass man ungeahnte Kräfte entwickeln kann, wenn man Ziele hat“, beschreibt die junge Frau eine ihrer wichtigsten Erfahrungen. Heute studiert sie Betriebswirtschaftslehre an einer renommierten Privatuniversität in Campinas, Brasilien, und absolviert ein Praktikum am dortigen Bosch-Standort. Die Jugendlichen im Grupo Primavera ermutigt sie: „Haltet durch, dann könnt ihr neue Wege gehen und neue Horizonte entdecken.“

Über den Verein
Primavera – Hilfe für Kinder in Not e.V. ist am 5. März 1990 von zehn Bosch-Mitarbeitern in Deutschland gegründet worden. Heute zählt der Verein 880 Mitglieder in aller Welt. Sämtliche Projekte von Primavera befinden sich in der Nähe von Bosch-Standorten, so dass Bosch-Mitarbeiter die Kooperationen und Projekte aus nächster Nähe ehrenamtlich begleiten und voranbringen können. Zudem können Bosch-Mitarbeiter Projekte vorschlagen, die unterstützt werden sollen. Alle Mitarbeiter des Vereins arbeiten ehrenamtlich, so dass ihre gesammelten Spenden zu 100 Prozent bei den Projekten ankommen. Das sind im Jahr 2014 rund 650 000 Euro gewesen. Die Spenden kommen von Privatpersonen oder stammen aus den Einnahmen von Veranstaltungen wie Konzerten, Theateraufführungen oder Firmenfesten. Bereits seit 2009 engagieren sich auch Führungsnachwuchskräfte im Junior Managers Program über eine eigene Projektgruppe für Primavera e.V.. So entstand 2011 der Primavera Fotokalender, der jährlich neu erscheint und dessen Auflage regelmäßig frühzeitig ausverkauft ist.

Videos:
Kopano Day Care Center in Mmakau, Südafrika

Weitere Informationen:
Primavera: http://www.primavera-ev.de
Primavera auf Facebook:
https://www.facebook.com/primaverahelpingchildreninneed
Gesellschaftliches Engagement bei Bosch:
http://www.bosch.com/de/com/sustainability/society/society.php
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  • 05. März 2015
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