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Schnelle und zuverlässige Früherkennung von Rauch und Flammen

Erika Görge

Erika Görge >

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Videobasierte Branderkennung AVIOTEC von Bosch nun auch in Tunneln einsetzbar

  • Zuverlässige Früherkennung von Flammen und Rauch in lichtschwachen Umgebungen
  • Gleichzeitige Verkehrsüberwachung zur Minimierung von Unfallrisiken
  • Größere Reichweite durch zusätzliche Kameraobjektive

München – Die videobasierte Branderkennung AVIOTEC IP starlight 8000 von Bosch kann nun auch in Tunneln eingesetzt werden. Sie ist damit eine schnelle und kostengünstige Ergänzung zu den üblicherweise verwendeten linearen Wärmemeldern, die erst auf spürbare Erwärmung reagieren und zudem keinen Rauch erkennen können. Die Visualisierung des Geschehens ermöglicht darüber hinaus die sofortige Verifizierung von Alarmen und stellt außerdem eine wertvolle Hilfe für die Einsatzkräfte dar.

Zuverlässige Branderkennung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen

Die neue Version von AVIOTEC basiert auf speziell für den Einsatz in Tunneln entwickelten Algorithmen zur Erkennung von Rauch und Flammen. Die Kameras benötigen lediglich ein Umgebungslicht von 7 Lux, um anhand der integrierten intelligenten Videoanalyse Flammen und Rauch zuverlässig zu detektieren. Für die Anwendung in Tunneln hat Bosch zudem die Reichweite der Erkennung durch Einsatz neuer Objektive von 50 auf über 100 Meter mehr als verdoppelt. Dies entspricht dem üblichen Abstand zwischen Kameras zur Videoüberwachung in solchen Umgebungen. So erlaubt AVIOTEC es, dieselben Kameras für Videoüberwachung und Branderkennung einzusetzen und dadurch Investitionen und Betriebskosten zu reduzieren.

Minimierung der Unfallrisiken durch gleichzeitige Videoüberwachung

Auch die Videoüberwachung profitiert in solchen Einsatzszenarien von der intelligenten Videoanalyse in den Kameras. So können diese durch die kontinuierliche Verfolgung von Bewegungskurven sowohl stehende Fahrzeuge als auch Falschfahrer oder Personen auf der Fahrbahn automatisch erkennen. Wie bei der Erkennung von Rauch oder Flammen, wird auch in solchen Fällen eine Meldung generiert, so dass das Sicherheitspersonal unverzüglich geeignete Maßnahmen ergreifen und das Unfallrisiko minimieren kann. Die intelligente Videoanalyse ist in den Kameras eingebaut und benötigt daher keinen zentralen Server, der einen sogenannten „Single Point of Failure“ darstellen könnte. Durch die zusätzliche Aufzeichnung von maschinell durchsuchbaren Metadaten zu allen Szenen, ermöglicht AVIOTEC zudem eine sehr schnelle Nachvollziehbarkeit, beispielsweise bei der Suche nach einer Brand- oder Unfallursache.

AVIOTEC hat schon vor dieser Aktualisierung als erste Lösung für die videobasierte Branderkennung das anspruchsvolle Prüfverfahren der VdS Schadenverhütung GmbH bestanden. Der VdS hatte das Prüfverfahren unter Einbeziehung der VdS-Richtlinien 2203 „Anforderungen an Brandschutz-Software“ sowie der „Vorgaben zur Prüfung von Flammenmeldern“ entwickelt. Zudem erhielt AVIOTEC IP starlight im April 2019 die Zertifizierung nach der australischen Norm CSIRO TS010 für videobasierte Branderkennungssysteme.

Abgesehen von Tunneln kann AVIOTEC als VdS- und CSIRO-zertifizierte Lösung für die Brandfrüherkennung in fast jedem Gebäude mit großen Abmessungen eingesetzt werden, da es die Notwendigkeit der Migration von Rauch oder Wärme zum Sensor vermeidet. AVIOTEC kann somit in großen Lagern, Hangars, weitläufigen Einkaufszentren und ähnlichen Gebäuden genutzt werden.

Betreiber, die bereits eine AVIOTEC-Lösung einsetzen, können durch ein kostenloses Firmware-Update auf die neue Version upgraden.

Über Energy and Building Technology

Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology steuerte im Geschäftsjahr 2014 mit 4,6 Milliarden Euro rund neun Prozent zum Gesamtumsatz der Bosch-Gruppe bei und bietet ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Klimatisierung, Sicherheit, Gebäudemanagement, Energieerzeugung und -speicherung. Bosch Energy and Building Technology umfasst die Geschäftsbereiche Thermotechnik als Anbieter von ressourcenschonenden Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen sowie Sicherheitssysteme als Anbieter von Lösungen für Videoüberwachung und Zutrittskontrolle, Sprachalarm-, Einbruch- und Brandmeldesysteme, professionelle Audio- und Konferenzsysteme sowie Dienstleistungen für Fernüberwachung und Geschäftsprozessabwicklung. Zum Unternehmensbereich zählen auch die Bosch Energy and Building Solutions GmbH, die auf Dienstleistungen zur Erhöhung der Energieeffizienz in gewerblichen Gebäuden spezialisiert ist, sowie Bosch Energy Storage Solutions als Anbieter von modularen Energiespeicherlösungen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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