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Personelle Veränderungen in der Robert Bosch Industrietreuhand KG und im Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH

  • Dr. Siegfried Dais scheidet aus der Robert Bosch Industrietreuhand KG aus.
  • Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer tritt in das Gremium ein.
  • Alfred Löckle verlässt den Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH.
  • Hartwig Geisel wird neuer stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
  • Neu in den Aufsichtsrat bestellt wird Karin Solda.

Stuttgart – In der Robert Bosch Industrietreuhand KG (RBIK) und im Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH gibt es personelle Veränderungen.

Personelle Änderungen in der Robert Bosch Industrietreuhand KG

Dr. Siegfried Dais (69) scheidet zum Jahresende turnusgemäß aus der Robert Bosch Industrietreuhand KG (RBIK) aus. Dais hatte dem Gremium seit 2007 angehört. Zuvor war er in der Bosch-Geschäftsführung unter anderem für die Zentralbereiche Forschung und Vorausentwicklung zuständig, seit 2004 als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung. Dais stand insgesamt nahezu 40 Jahre im Dienst der Bosch-Gruppe. Franz Fehrenbach, geschäftsführender Gesellschafter der RBIK und Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch GmbH, würdigte dessen erfolgreiches Wirken: „Siegfried Dais war ein Pionier des Internets der Dinge. Er war Vordenker der vernetzten Industrie bei Bosch und darüber hinaus. Früh hat er den Wert der Daten erkannt und die Möglichkeiten, die sich daraus zum Beispiel für unsere Werke ergeben haben. Persönlich zeichnet ihn die Fähigkeit aus, technische Zusammenhänge im Innersten zu verstehen und zugleich in verbundenen Systemen denken zu können.“

Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer (61) wird zum 1. Januar 2018 als Kommanditist in den Gesellschafterkreis der RBIK aufgenommen. Der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH ist seit 1987 im Unternehmen. Er ist unter anderem zuständig für die Ressorts Finanzen, Accounting und Controlling, ebenso wie für die Zentralbereiche Informationsverarbeitung sowie Einkauf und Logistik.

Personelle Änderungen im Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH

Altersbedingt legt Alfred Löckle (64) zum 31. Dezember 2017 sein Amt als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender nieder und verlässt den Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH. Er war 45 Jahre für das Unternehmen tätig. Nach einer Mechanikerlehre war er im Entwicklungsmusterbau tätig und hat sich parallel zum technischen Fachwirt weitergebildet. Seit 1981 ist Löckle Arbeitnehmervertreter, 2006 hat er den Vorsitz des Gesamtbetriebsrates und des Konzernbetriebsrates der Robert Bosch GmbH übernommen. Im gleichen Jahr wurde er auch stellvertretender Vorsitzender des Bosch-Aufsichtsrats. Franz Fehrenbach dankte Löckle für eine gelebte Sozialpartnerschaft über viele Jahre hinweg: „Alfred Löckle hat sich in seiner Arbeit immer durch eine besondere Klugheit und Besonnenheit ausgezeichnet. Er ist kein Polterer, sondern er hört zu und überzeugt mit Argumenten. Mit viel Weitblick hat er Fragen der Automatisierung und Digitalisierung in der Fabrik der Zukunft vorgedacht. Diesen Wandel der modernen Arbeitswelt hat er kritisch, aber immer konstruktiv begleitet.“

Nachfolger von Löckle als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats wird zum 1. Januar 2018 Hartwig Geisel (58). Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Robert Bosch GmbH hat bereits seit 2007 einen Sitz im Aufsichtsrat.

Ebenfalls zum 1. Januar 2018 wird Karin Solda (51) als Arbeitsnehmervertreterin neu in den Aufsichtsrat bestellt. Sie ist Betriebsratsvorsitzende am Standort Leinfelden-Echterdingen und Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Robert Bosch Power Tools GmbH.

Über die Robert Bosch Industrietreuhand KG

Die RBIK übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion bei der Robert Bosch GmbH aus. Die Rolle der Industrietreuhand resultiert aus der spezifischen Unternehmensverfassung der Robert Bosch GmbH. Sie trat 1964 in Kraft und sichert das Lebenswerk des Firmengründers Robert Bosch (1861 bis 1942). Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH. Neben dem neu hinzukommenden Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer besteht die RBIK aus folgenden Mitgliedern: Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter sind Franz Fehrenbach und Dr. Wolfgang Malchow. Weitere Gesellschafter sind Dr. Christof Bosch als Vertreter der Familie Bosch, Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, Dr. Jürgen Hambrecht, Aufsichtsratsvorsitzender der BASF SE, Prof. Lars G. Josefsson, ehemaliger Präsident und Vorstandsvorsitzender der Vattenfall AB, Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, und Urs B. Rinderknecht, ehemaliger Generaldirektor der Schweizer Großbank UBS.

Tags: Asenkerschbaumer, Vorsitz, Geisel, Aufsichtsrat, Löckle, Industrietreuhand, Stellvertreter, Dais, Aufsichtsrat-Wechsel

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 500 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 78 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 450 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 62 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

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