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Pressemeldung #Wirtschaft
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Personelle Veränderungen bei der Robert Bosch GmbH

  • Rolf Najork scheidet zum 31. Dezember 2022 planmäßig aus der Bosch-Geschäftsführung aus.
  • Dr. Markus Forschner übernimmt von Rolf Najork zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Finanzchef die Zuständigkeit für den Unternehmensbereich Industrial Technology.
  • Dr. Tanja Rückert wird zum 1. Januar 2023 Mitglied der Geschäftsführung mit Zuständigkeit für den Bereich Digital Business and Services.
  • Dr. Stefan Hartung übernimmt von Rolf Najork die Zuständigkeit für die Zentralabteilungen Technologie Fertigung und Quality Management.
Melita Delic

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Stuttgart – In der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH ergeben sich zum Jahreswechsel folgende personelle Veränderungen:

Rolf Najork (60) scheidet zum 31. Dezember 2022 aus der Geschäftsführung der Bosch-Gruppe aus und verlässt das Unternehmen. Najork ist als Vorstandsvorsitzender bei der Bosch Rexroth AG in die Bosch-Gruppe 2016 eingetreten und seit 2019 Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Die Zuständigkeit für den von ihm verantworteten Unternehmensbereich Industrial Technology mit dem Geschäftsbereich Drive and Control Technology und ATMO – Manufacturing Tools and Services übernimmt Dr. Markus Forschner (55) zusätzlich zu seinem bisherigen Verantwortungsbereich als Finanzchef.

Dr. Tanja Rückert (52), derzeit Chief Digital Officer (CDO) der Bosch-Gruppe, wird zum 1. Januar 2023 in die Geschäftsführung eintreten. Sie übernimmt als Geschäftsführerin die Zuständigkeit für den Bereich Digital Business and Services. Die promovierte Chemikerin ist seit Mitte 2018 in der Bosch-Gruppe tätig – sie begann ihre Karriere bei Bosch als Vorsitzende des Geschäftsbereichs Building Technologies.

Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Gesellschafter wünschen Tanja Rückert und Markus Forschner viel Erfolg in ihren neuen Rollen und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihnen.

Gleichzeitig danken sie Rolf Najork für seine erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen: „Rolf Najork hat in seiner Zeit als Bosch-Geschäftsführer im Unternehmensbereich Industrial Technology für nachhaltiges Wachstum und Profitabilität gesorgt und den Bereich sicher durch die Pandemiejahre navigiert“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Er hat die Industrietechnik von Bosch konsequent auf gesellschaftliche und technologische Herausforderungen unserer Zeit ausgerichtet. Industrial Technology überzeugt heute am Markt mit nachhaltigen, effizienten Lösungen, die Ressourcenknappheit, Klimawandel und dem Mangel an Arbeitskräften entgegenwirken.“

Rolf Najork hat in seiner Zeit als Bosch-Geschäftsführer im Unternehmensbereich Industrial Technology für nachhaltiges Wachstum und Profitabilität gesorgt und den Bereich sicher durch die Pandemiejahre navigiert

sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH, ergänzte: „Rolf Najork ist Unternehmer aus Überzeugung mit Mut, Gestaltungswille und Tatkraft. Er hat seine Vision von der Fabrik der Zukunft in die Realität geführt. Gleichzeitig hat Rolf Najork die technologische und regionale Ausbalancierung der Industriesparte vorangetrieben, zuletzt mit der vorbereiteten Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens HydraForce. Dafür danken wir ihm.“

Weitere Änderungen im Verantwortungsbereich zum 1. Januar 2023

Stefan Hartung (56) übernimmt zu seiner Funktion als Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung von Rolf Najork die Zuständigkeit für die Zentralabteilungen Technologie Fertigung und Quality Management.

Tanja Rückert übernimmt unter Beibehaltung ihrer bisherigen Zuständigkeiten aus dem CDO-Bereich den Geschäftsbereich Global Service Solutions. Gleichzeitig übernimmt sie von Rolf Najork die Zuständigkeit für den Produktbereich Bosch Connected Industry sowie von Markus Forschner für den Servicebereich Global Business Services. Außerdem ist Rückert künftig zuständig für das Geschäft in Nord- und Südamerika, Australien, Japan und Korea sowie für die Region Europa 2 mit den Ländern Benelux und Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien sowie Schweiz.

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 429.000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2023). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit „Technik fürs Leben“ dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 470 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 90 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten, davon etwa 48 000 Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de.

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