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Nutzfahrzeug-Technik von Bosch auf der IAA 2014

Joern Ebberg

Joern Ebberg >

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Von Dieseltechnik über Hybridisierung bis hin zu wirtschaftlichen Vernetzungs-Lösungen

Antriebstechnologien: Diesel-Kompetenz von Injektor bis Denoxierung
Systemanbieter:Bosch liefert alle nötigen Kernkomponenten für den Nutzfahrzeug-Dieselantrieb aus einer Hand. Das Portfolio reicht von Sensoren und Injektoren bis hin zur Abgasnachbehandlung mit Denoxtronic.

Common-Rail-System:Das CRSN3-25 von Bosch spart allein bis zu einem Prozent Kraftstoff, oder knapp 700 Euro pro Jahr. Durch den Einspritzdruck von 2 500 bar lässt sich das System flexibel auf die spezifischen Anforderungen der Abgasnachbehandlung und Abgasrückführung auslegen. Das CRSN3-25 von Bosch ist sowohl im Nieder- als auch im Hochdruckbereich leckagefrei.

Heavy-Duty-Starter:Der neue, kraftvolle Starter-Typ HEF109-L erzielt eine um 18 Prozent höhere Startleistung von bis zu 9,2 Kilowatt. Mit dieser Kraft bringt er Dieselmotoren bis 28 Liter Hubraum zuverlässig in Schwung. Er zeichnet sich durch seine Kompaktheit aus und ist damit besonders bei eingeschränkten Platzverhältnissen im Motorraum geeignet.

Bremsregelsystem:ESP 9TE für Nutzfahrzeuge bis acht Tonnen geht Ende September bei einem US-amerikanischen Hersteller in Serie. Das Bremsregelsystem zielt auf den amerikanischen Markt und ist in der Lage, Bremsdruck schnell aktiv aufzubauen. Damit begegnet ESP 9TE den Anforderungen, die Transporter und Pick-up-Trucks wegen ihres Radstands oder größerer Bremssättel an das Bremssystem stellen.

Alternativen: Gasantriebe, Elektrifizierung und Wärmerückgewinnung
Erdgas:Es ist besonders günstig und emittiert bei der Verbrennung weniger CO2. Bosch bietet ein Komplettsystem mit Steuergeräten, Sensoren und Einblasventilen. 2015 wird das Unternehmen nahezu 50 000 Nutzfahrzeug-Motoren mit Erdgassystemen ausrüsten, doppelt so viele wie 2014. Langfristig wird der Markt in China und Nordamerika wachsen.

Boost Recuperation-System:der 48-Volt-Einstiegshybrid von Bosch für leichte Nutzfahrzeuge. Die Vorteile: Das System ermöglicht das spritsparende Segeln und nutzt durch seine höhere Leistung die Energie-Rückgewinnung besser als Applikationen mit konventioneller Spannungslage. Die Kraftstoffersparnis des Systems liegt bei bis zu 25 Prozent.

Hybridisierung:Transporter im Verteilerverkehr sparen durch die Elektrifizierung bis zu 15 Prozent Kraftstoff, schwere Nutzfahrzeuge im Überlandverkehr bis zu sechs Prozent. Das Ziel bis Ende der Dekade: Ein Elektrohybrid für Trucks, der sich binnen zwei bis drei Jahren amortisiert.

Waste-Heat-Recovery:Durch Rückgewinnung der Motorwärme lassen sich bis zu fünf Prozent Kraftstoff sparen. Die Technologie reduziert den Kraftstoffverbrauch besonders bei gleichmäßigem Tempo auf langen Strecken. Eine Markteinführung erwartet Bosch Ende des Jahrzehnts.

Vernetzung: Elektronischer Horizont bis präventive Diagnostik
Intelligenter Generator:Diese Komponente lässt sich je nach Fahrzustand regeln: Laden bevorzugt im Brems- und Schubbetrieb, Abschalten beim Beschleunigen – das spart ein Prozent Kraftstoff. Bosch war der erste Zulieferer, der einen intelligenten Generator ins Nutzfahrzeug eingeführt hat. Die Ausrüstungsrate wird bis 2020 von drei auf 20 Prozent steigen.

Elektronischer Horizont:Das System „Eco.Logic Motion“ berechnet auf Basis von Navigations- und Cloud-Daten eine effiziente Fahrstrategie. Vor Steigungen rechtzeitig zu beschleunigen und unnötige Schaltvorgänge zu vermeiden, kann fünf Prozent Kraftstoff sparen – Messungen von Bosch-Kunden ergaben sogar bis zu neun Prozent.

Connectivity Control Unit:Diese Box verknüpft die Fahrzeugelektronik via Datenkommunikation mit externen Servern – zur Überwachung von Lkw-Anhängern oder als On-Board-Gerät für die Lkw-Maut. Die zweite Generation unterstützt den schnellen LTE-Mobilfunk und ist offen für Software-Applikationen verschiedener Nutzfahrzeughersteller.

Präventive Diagnostik:Durch die Bosch-Technik können Speditionen auf der Basis von Steuergeräte-Daten via Internet den Verschleiß ihrer Lkw-Flotten verfolgen. Wartung und Reparatur lassen sich damit frühzeitig planen. So lässt sich die Gefahr einer Panne, beispielsweise bei einem vollbeladenen Tiefkühltransport, deutlich reduzieren.

Secure Truck Parking:Ermöglicht die Online-Reservierung von sicheren Lkw-Parkplätzen auf Autohöfen. Im nächsten Schritt wird eine Videoüberwachung der Premium-Parkplätze folgen. Bosch Secure Truck Parking schafft damit einen virtuellen Schutzzaun für wertvolle Fracht.

mySPIN:Dieses System zeigt Apps von Smartphones im Armaturenbrett an. Die Lösung, die Bosch in diesem Jahr im Pkw einführt, eignet sich jedoch auch für weitere Internetanwendungen im Lkw, wie beispielsweise das Secure Truck Parking.

Fahrerarbeitsplatz:Ein Cockpit, das Sicherheits- und Kamerasysteme ebenso integriert wie Telematik und Effizienzfunktionen, ist die Zukunft. Der Clou steckt bei der Bosch-Lösung im Verborgenen: Ein elektronischer Ressourcenmanager sorgt dafür, dass der Fahrer je nach Fahrsituation nur das gerade Erwünschte und Nützliche angezeigt bekommt.

IAA 2014 Nutzfahrzeug-Umsatz von Bosch wächst um mehr als zehn Prozent PI8637

Mehr Effizienz, mehr Vernetzung: Bosch steigert den Nutzen des Nutzfahrzeugs und wächst deutlich schneller als der Markt Referat von Wolf-Henning Scheider, Bosch-Geschäftsführer und Sprecher des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik RF00232

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Auftritt von Bosch auf der 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (Halle 17, Stand B12) steht vor allem im Zeichen der Effizienz. Mit smarten Lösungen machen wir den klassischen Antrieb für Nutzfahrzeuge nicht nur sauberer, sondern vor allem immer sparsamer. Mit Technologien für alternative Antriebe und Kraftstoffe hat Bosch auch die Zukunft fest im Blick. Daneben zeigen wir, wie wir durch die interne Vernetzung der Fahrzeugsysteme und durch die Verbindung mit dem Internet helfen können, die Logistik zu vereinfachen und den Nutzen des Lkw weiter zu steigern.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2018 mit 47,6 Milliarden Euro 61 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer unfallfreien, emissionsfreien und begeisternden Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitäts-lösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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