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Neuer Dampfkessel von Bosch spart bis zu 16 Prozent Energiekosten

Brauerei Pivovar Klášter erneuert Dampfversorgung

Ob Maischen, Kochen oder Fass- und Flaschenreinigung: Die Bierherstellung ist ein energieintensiver Vorgang und bedarf einer effizienten und zuverlässigen Dampfversorgung. Wie in vielen Brauereien verrichtete auch bei der Brauerei Pivovar Klášter in Tschechien ein Dampfkessel über 30 Jahre hinweg seinen Dienst. Zwecks Erhöhung der Versorgungssicherheit und zur Senkung der Betriebskosten entschied sich Pivovar Klášter, die Bestandsanlage zu erneuern. Mit dem neuen Bosch-Dampfkessel UL-S hat sich nicht nur die Zuverlässigkeit dank zahlreicher Automatisierungseinrichtungen erhöht, er verbraucht auch rund 47 Kubikmeter weniger Erdgas pro Stunde. Rund 75 Prozent davon wird durch die Rückgewinnung von Abwärme aus dem Abgas realisiert. Insgesamt spart die Brauerei mit der Neuanlage bis zu 16 Prozent Brennstoff ein.

Der erste Abgaswärmetauscher, der Economiser, dient zur Vorwärmung des Speisewassers. Dadurch sinkt der Bedarf an Brennstoff zum Aufheizen und Verdampfen des Wassers im Kessel. Im nachgeschalteten Brennwertwärmetauscher kondensiert zusätzlich der Wasserdampf des Abgases. Aufgrund der niedrigeren Temperatur bot es sich an, mit der frei werdenden Kondensationsabwärme das Brauwasser zu erwärmen.

Bis zu 4 000 Kilogramm Dampf kann der Großwasserraumkessel pro Stunde bereitstellen. Für ein elastisches Betriebsverhalten sorgt die Erdgasfeuerung mit modulierender Regelung. Die Brennerleistung passt sich stufenlos an den tatsächlich benötigten Dampfbedarf an. So lassen sich zum Beispiel bei saisonbedingten Schwankungen plötzliche Zu- und Abschaltungen des Brenners und damit verbundene Energieverluste und Verschleiß verhindern. Nach Stillstandszeiten kann der Kessel über die intelligente Automatikfunktion SUC (start-up control) sehr schonend und exakt nach Betriebsvorschrift aus dem kalten Zustand angefahren werden.

Neben der Funktion SUC können über die Kesselsteuerung BCO wichtige Betriebsdaten wie Brennstoffverbrauch, Kessel- und Brennerbetriebsstunden oder die Anzahl der Brennerschaltungen ausgewertet werden. Daraus lassen sich weitere Optimierungsmöglichkeiten ableiten. Weiterhin regelt die BCO automatisch die Absalzung und Abschlammung. Der bedarfsgesteuerte Vorgang spart gegenüber einer manuellen Durchführung Energie und Wasser ein und erhöht die Lebensdauer der Anlage. Zudem versorgt das Bosch-Wasserservicemodul den Kessel mit entgastem Speisewasser. Das schützt die Anlage vor Korrosion und sorgt für eine kontinuierlich hohe Dampfqualität.

Die aufeinander abgestimmten Komponenten von Bosch bilden zusammen ein zuverlässiges System und ermöglichten eine schnelle und reibungslose Installation. Zdenek Prokupek, Direktor von Pivovar Klášter, freut sich über das gute Ergebnis und die Zusammenarbeit mit Bosch: „Mit der neuen Anlage haben wir unsere Energiekosten deutlich gesenkt und können uns durch die hohe Automatisierung vollends auf das Bierbrauen konzentrieren. Sowohl die Qualität, als auch der lokale Service von Bosch in Tschechien haben uns überzeugt“.

Journalistenkontakt:
Annemarie Wittmann
Tel. +49 9831 56 218
annemarie.wittmann@de.bosch.com

Tags: Spart, Dampfkessel, Energiekosten, Boiler, Energy

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