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Neue Software „Connected Repair“ von Bosch für die vernetzte Reparatur verbessert Arbeitsabläufe

Heiderose Dreiner

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Höhere Effizienz, Auslastung und Reparaturqualität

  • Connected Repair: Effektives Arbeiten durch konsequente Vernetzung der Bosch Werkstattausrüstung
  • Entrance Check: Mehr Transparenz bei der Fahrzeugannahme
  • Quick Check: Routine-Servicearbeiten bis zu 60 Prozent schneller
  • ToolNet: Effizienteres Arbeiten durch intelligentes und vernetztes Werkzeugmanagement

Das „Internet der Dinge“, die intelligente Verarbeitung großer Datenmengen und die zunehmende Vernetzung von Produkten und ihrer Umgebung bergen großes Potenzial auch für die Kfz-Werkstatt. Werkstattbesuche lassen sich dadurch leichter planen und auch die Arbeitsabläufe im Service können verbessert werden. Fahrzeugdaten und die Reparaturhistorie liegen bei Ankunft des Kunden bereits vor, Daten werden automatisch zwischen Servicegeräten übertragen und gespeichert.

Bosch Connected Repair: Die vernetzte Werkstatt wird Realität

Zur Automechanika 2016 präsentiert Bosch die neue Softwarelösung Connected Repair, die sämtliche Bosch-Servicesysteme in der Werkstatt miteinander verbindet. Für das einmal identifizierte Fahrzeug muss an den einzelnen Arbeitsplätzen nur noch das Kfz-Kennzeichen oder die Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN) eingegeben werden. Danach können Arbeitsaufträge erstellt und an die vernetzten Produkte zur Bearbeitung gesendet werden. Die Aufträge stehen innerhalb von Sekunden zur Verfügung. Bei jedem weiteren Werkstattbesuch reichen das Kennzeichen oder die VIN zur Identifizierung, um sofort an jedem Arbeitsplatz auf die komplette Fahrzeughistorie einschließlich aller Testergebnisse zugreifen zu können. In früheren Aufträgen verbergen sich oft Umsatzpotenziale, die von der Werkstatt aufgegriffen werden können. Zusätzlich verwendet die Software eine neuartige Fahrzeugidentifikation, in der spezifische Parameter der einzelnen Prüfgeräte ergänzt werden. Beim nächsten Werkstattbesuch werden diese Parameter für die Identifikation wieder eingesetzt. Das spart Rüstzeiten an den Werkstatt-Arbeitsplätzen, vereinfacht die Abläufe und vermeidet unnötige Doppelarbeiten.

Connected Repair verwendet eine zentrale Datenbank, wodurch alle Mitarbeiter mit Zugriff zum System stets einfach und schnell den Reparaturstand einsehen können. Somit erhalten Werkstattkunden, wann immer Sie es anfordern, eine aktuelle Auskunft. Das steigert die Zufriedenheit der Kunden.

Die Software wird über einen Freischaltcode aktiviert und kann an jedem PC in der Werkstatt genutzt werden. Für die optimale Leistung empfiehlt Bosch die Einrichtung eines separaten Servers. Dort können auch die Fahrzeug-Lebensläufe zentral gespeichert und bei Bedarf von den einzelnen Werkstatt-Arbeitsplätzen abgerufen werden. Über eine Standard-Schnittstelle ist auch der Anschluss an die meisten Dealer-Management-Systeme möglich.

Bosch Entrance Check: Schnelle Durchsicht in der Kundendienstannahme

In der Kundendienstannahme entscheidet sich, wie zufrieden der Autofahrer mit seiner Werkstatt ist. Auch hier bietet die vernetzte Werkstatt Vorteile. Mit dem Bosch Entrance Check wird der Kunde innerhalb weniger Minuten über den Zustand seines Fahrzeugs informiert. Mithilfe moderner Diagnosesysteme von Bosch werden verschiedene Überprüfungen vorgenommen, zum Beispiel Fehler-Codes werden ausgelesen, Reifendruck, Profiltiefe und der Batteriezustand werden geprüft, eine Achsvermessung als Teil der visuellen Inspektion des Fahrzeugs wird durchgeführt. Die Ergebnisse stehen sofort auf allen Werkstattsystemen zur Verfügung und können anschließend direkt mit dem Kunden besprochen oder auf dessen Smartphone gesendet werden. Diese Transparenz sorgt für Kundenbindung und nicht zuletzt auch für höheren Umsatz durch zusätzliche und gemeinsam vereinbarte Reparaturaufträge.

Quick Service: Routine-Servicearbeiten bis zu 60 Prozent schneller

Bei geplanten Routine-Servicearbeiten, wie Ölwechsel oder Reifenwechsel, unterstützt Bosch die Kfz-Werkstätten mit dem neu entwickelten System Quick Service. Die Kombination aus mobilen Werkzeugboxen, die speziell für die jeweiligen Routinearbeiten entwickelt wurden, standardisiertem Werkzeug und Mitarbeiterschulungen steigert die Effizienz der Routinearbeiten erheblich. Bei konsequentem Einsatz reduziert das Quick Service System den Zeitaufwand für Routine-Servicearbeiten um bis zu 60 Prozent.

ToolNet: Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung durch das digitale Inventar

Ein intelligentes Inventar- und Werkzeugmanagement sichert und optimiert die Servicebereitschaft der Werkstatt. Mit Funktionalitäten rund um die Nutzung, Wartung, den Verleih und das Nachverfolgen von in der Cloud verwalteten Werkzeugen steigert ToolNet die Effizienz des Betriebs. Durch Einsatz verschiedener Tracking-Technologien wie RFID erweitert ToolNet das Internet der Dinge auf alle in der Werkstatt eingesetzten Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände. Ziel dieser Vernetzung ist eine digitale Abbildung und Optimierung der Werkstatt- und Reparaturprozesse.

Leserkontakt:

Robert Bosch GmbH

Automotive Aftermarket

Telefon 09001 942010

E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Rund 17 000 Mitarbeiter in über 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit über 15 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive-aftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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