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Nachhaltige Verpackungskonzepte auf der FachPack

Nicole König

Nicole König >

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Bosch Packaging Technology stellt neue Ansätze für nachhaltige Verpackungen vor

  • Einsatz von Monomaterialien als Primärverpackung
  • Vermeidung von Ausschuss bei Sekundärverpackungen aus Karton
  • Pearl – ein neues, papierbasiertes Verpackungskonzept

Nürnberg – Passend zum Leitthema der Messe – umweltgerechtes Verpacken – informiert Bosch Packaging Technology auf der diesjährigen FachPack über seine innovativen Ansätze im Bereich Nachhaltigkeit. „Nachhaltige Verpackungen erfordern neue Lösungen auf unterschiedlichsten Ebenen“, erläutert Torsten Sauer, Projektleiter Sustainability bei Bosch Packaging Technology. „Wir entwickeln und testen unterschiedliche Ansätze und setzen mit Kunden bereits konkrete Projekte um.“ Bei Primärverpackungen geht es vorranging um zwei Aspekte: die Verwendung von Monomaterialien im Vergleich zu herkömmlichen Folien sowie Papierverpackungen als Alternative zu Kunststoff. Bei Sekundärverpackungen zielt das Engagement darauf ab, sowohl Abfälle beim Verpackungsmaterial zu reduzieren als auch die Recyclingfähigkeit der Verpackungen zu erhöhen.

Trend zu Monomaterialien in der Primärverpackung

Aufgrund ihrer guten Siegelfähigkeit, Barriereeigenschaften und Formbarkeit sind Folien aus der Primärverpackung aktuell nicht wegzudenken. Schlauchbeutel haben sich als beliebte Verpackung für ein weites Spektrum an Produkten durchgesetzt. „Der Trend geht klar zu Monomaterialien, die sich zwar leichter und effizienter recyceln lassen, dafür aber anspruchsvoller bei der Verarbeitung auf Verpackungsmaschinen sind“, so Sauer. „Die größte Herausforderung ist dabei die Siegelung der Folien bei hohen Geschwindigkeiten. Hier erzielen wir in Tests bereits gute Ergebnisse auf unseren Schlauchbeutelmaschinen.“

Eine Alternative zu Schlauchbeuteln aus Folie sind Papierverpackungen. Da das Material gegenüber Kunststofffolien deutlich steifer ist, erweist sich die Faltung an der Quer- und Längsnaht als Herausforderung. Darüber hinaus neigt Papier bei hohen Geschwindigkeiten eher dazu, zu reißen, als Folie. In systematischen Material- und Maschinentestreihen erarbeitet Bosch derzeit die optimalen Formatteilkonturen für die Papierformung. „Es ist unser Ziel, vollständig riss- und faltenfreie Produkte herzustellen“, so Sauer. „Für gängige Papiere auf dem Markt können wir unseren Kunden schon heute Lösungen aufzeigen.“

Noch nachhaltigere Sekundärverpackungen

Sekundärverpackungen aus Papier und Pappe sind per se nachhaltig, weil sie aus nachwachsenden und recyclebaren Rohstoffen bestehen. Dennoch ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Es gibt weitere Möglichkeiten, noch umweltfreundlicher zu produzieren, zum Beispiel durch die Vermeidung von Packstoffverlusten in der Produktion. Diese können entstehen, wenn Packmaterial qualitätsbedingt nicht verarbeitet werden kann. Bosch verfügt bereits über Anlagen, die leicht gebogene oder recycelte Kartonagen verarbeiten können. Was Maschinen bislang als Ausschuss aussortierten, kann nun dank eines größeren Toleranzbereiches genutzt werden.

Darüber hinaus arbeitet Bosch an einer Alternative zu Heißleimung bei Papier und Kartons. „Heißleim ist eine Herausforderung im Recyclingprozess von Papier. Außerdem führt er immer wieder zu Störungen im Produktionsprozess“, erläutert Sauer. „Wir setzen daher auf Ultraschallsiegelung als nachhaltige Alternative. Es gibt bereits großes Interesse von Kundenseite. Wir fahren derzeit mehrere Pilotprojekte, um diese vielversprechende Technologie bei realen Verpackungen umzusetzen.“

Pearl – das neue Verpackungskonzept auf Papierbasis

Wie einzigartig geformte und ideal dimensionierte kleine Papierkapseln zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen können, zeigt Bosch zusammen mit seinem schwedischen Kooperationspartner BillerudKorsnäs. Gemeinsam haben die Unternehmen ein neues Verpackungskonzept namens Pearl entwickelt. Es demonstriert die einzigartige Formbarkeit des Materials FibreForm® (das führende 3D-formbare Papier auf dem Markt, patentiert von BillerudKorsnäs). Die Verarbeitung des Materials erfolgt auf Maschinen von Bosch und ermöglicht kreative und nachhaltige Verpackungslösungen aus Papier.

Um mehr über die innovativen Nachhaltigkeitsansätze von Bosch Packaging Technology zu erfahren, besuchen Sie vom 24. bis 26. September 2019 die FachPack in Nürnberg: Halle 1, Stand 204.

Leserkontakt:
Christin Bader,
Telefon: +49 711 811-58502

Journalistenkontakt:
Nicole König,
Telefon: +49 7951 402-648
Twitter: @BoschPackaging

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 100 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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