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Internet der Dinge und Dienste

Katharina Hogh-Binder

Katharina Hogh-Binder >

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Neue Entwicklung für den Alltag vieler Menschen

In den kommenden Jahren werden immer mehr Geräte und Systeme so ausgestattet, dass sie automatisch Daten über das Internet versenden oder empfangen können. Dadurch werden völlig neue Dienstleistungen möglich, die den Alltag der Menschen verändern werden. Diese Entwicklung umfasst der Begriff „Internet der Dinge und Dienste“. Wie bei der Massenanwendung der Mobiltelefone oder des World-Wide-Web in den 90-er Jahren, lässt sich die Tragweite dieser neuen Technologie heute lediglich erahnen. Bereits in wenigen Jahren sollen mehrere Milliarden von Geräten und Systemen in der Lage sein, selbständig Daten untereinander auszutauschen. Aufzüge oder Klimaanlagen kommunizieren dann über das Netz mit der Wartungszentrale, die den Reparaturdienst koordiniert. Autos werden mit Leitsystemen in Kontakt treten und so ein aktuelles Bild der Verkehrssituation wiedergeben oder Container können dann in Echtzeit ihre Position an das Logistikzentrum übermitteln, das automatisch den Lastwagen zu deren Abholung dirigiert und den notwendigen Lagerraum bereitstellt. Fachleute sprechen auch von Cyber Physical Systems (CPS), um das Zusammenwachsen von realer und virtueller Welt zu beschreiben. Der Begriff M2M (Machine to Machine) beschreibt hingegen das Vernetzen der Geräte meist über Mobilfunk.

Bei Bosch sind bereits erste praktische Anwendungen rund um das Internet der Dinge und Dienste entstanden. Im Werk Homburg sind Transportbehälter mit RFID-Sendern ausgestattet, so dass die Warenströme in Echtzeit in der Fertigung nachvollziehbar sind. Später sollen die Erzeugnisse sogar selbst ihren Standort an die Logistikzentrale im Werk senden. In Singapur errichtet Bosch derzeit ein komplettes E-Mobility-System. Es soll Autofahrer zur nächsten freien Ladestation lotsen und die Abrechnung mit dem Stromversorger übernehmen. Aber auch Autovermietungen, Parkplatzbetreiber, oder Einzelhändler können sich dieser Softwareplattform bedienen, die bewusst so offen ausgelegt ist, dass auch konkurrierende Unternehmen ihre Produkte und Dienste über dieses System anbieten können. Das Beispiel in Singapur zeigt, wie sich für die unterschiedlichsten Anbieter ganz neue Geschäftsmodelle ergeben werden.

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Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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