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Fleischwaren Sutter modernisiert Prozesswärmeversorgung mit Kesseltechnik von Bosch

Thomas Pelizaeus >

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  • Rund eine viertel Million Euro Kostenersparnis
  • Erheblicher Energiekostenanstieg seit Errichtung der Dampfkesselanlage kompensiert
  • Bosch lieferte neue Brenner und Steuerungsanlage

Die Sutter Fleischwaren GmbH hat in Zusammenarbeit mit Bosch Industriekessel und dem Anlagenbauer Helmut Herbert ihre Dampfzentrale im Stammwerk Gau-Bickelheim modernisiert. Dank der Kostenersparnis von etwa einer viertel Million Euro pro Jahr kann der erhebliche Anstieg der Energiekosten seit Errichtung der Dampfkesselanlage erfolgreich kompensiert werden. Darüber hinaus hat sich die Anlagenbedienung und Analyse von Betriebsdaten durch die neue Bosch-Steuerungsanlage wesentlich verbessert. Die Investition wird sich nach etwa drei Jahren amortisiert haben.

Im Zuge einer kontinuierlichen Werksoptimierung hat Sutter ein Energiemanagementsystem eingeführt, um Einsparpotentiale effizient zu analysieren und wirtschaftlich zu bewerten. Dabei hat sich die Prozesswärmeversorgung mit drei heizölbetriebenen Dampfkesseln als einer der größten Energieverbraucher herausgestellt. Christian Böhme, Energiemanager bei Sutter, verdeutlicht: „Früher wurden wir wöchentlich mit etwa 30 000 Liter Heizöl beliefert – jede Woche zu einem anderen Preis. Mit dem Umstieg auf Erdgas hat sich unsere Planungssicherheit bezüglich Energiekosten verbessert. Ein Vorteil, den wir durch stabile Preise an unsere Kunden weitergeben“.

Im Rahmen der Modernisierung lieferte Bosch Industriekessel neue, moderne Zweistoffbrenner. Die vorhandene Heizölversorgung wurde als Backup beibehalten. Somit kann der Erdgasversorger bei Versorgungsengpässen im Winter den kurzzeitigen Heizölbetrieb anfragen. Im Gegenzug verzichtete er auf den Baukostenzuschuss zur Verlegung der Gasleitung. Im Vergleich zu den früheren Heizöl-Brennern mit mechanischer Verbundgruppe sind die neuen Brenner elektronisch geregelt. Bis auf 350 Kilowatt können sie herunter modulieren und ermöglichen einen deutlich leiseren und effizienteren Teillastbetrieb. Darüber hinaus haben sich die abgasseitigen Verluste durch den Einsatz einer Verbrennungsregelung mit Sauerstoffsonde von sechs auf fünf Prozent reduziert.

Im Bereich der Steuerungstechnik hat sich Sutter für die moderne Bosch-Steuerungsanlage bestehend aus den Kesselsteuerungen BCO und dem Anlagenmanagementsystem SCO entschieden. Bei der bestehenden Kesselsteuerung wäre die Ersatzteilversorgung in den kommenden Jahren absehbar schwieriger geworden. Die SCO übernimmt neben der automatisierten Wasseraufbereitung zum Beispiel auch das adaptive Wechseln des Führungskessels, um Stillstandsschäden im Backup-Kessel zu vermeiden. Darüber hinaus meldet sie Auffälligkeiten im Betrieb eines Kessels automatisch an die übergeordnete Leittechnik.

Bei der Einführung eines zertifizierten Energiemanagementsystems müssen die Verbräuche regelmäßig erfasst werden, um eine Analyse zu ermöglichen. Hier entschied sich die Firma Sutter für das übergeordnete Leitsystem Master Energy Control MEC von Bosch. Dank dieser können der Energiemanager und die technischen Leiter von ihrem Arbeitsplatz aus jederzeit den Status der Anlage einsehen und die aufgezeichneten Daten auswerten.

Journalistenkontakt:
Daniel Gosse
Tel. +49 9831 56 248
daniel.gosse@de.bosch.com

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