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Pressemeldung #Mobility Solutions
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Effiziente Fahrzeugentwicklung mit digitalen Lösungen von Bosch Engineering

Digitale Vernetzung von Entwicklungsteams, Fahrzeugen und Messdaten

  • Nahtloser Softwareansatz vom Flottenmanagement über den Datenzugriff auf Testfahrzeuge bis hin zur Datenauswertung
  • Optimale Auslastung von Entwicklungskapazitäten für die schnelle Integration neuer Fahrzeugfunktionen
  • Modularer Aufbau erleichtert die Implementierung in bestehende Entwicklungsprozessketten
Cornelia Dürr

Cornelia Dürr >

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Abstatt – Moderne Fahrzeuge sind mit einer steigenden Anzahl an Elektronik- und Softwarefunktionen ausgestattet. Das führt zu einem weiter zunehmenden Zeitdruck in der Entwicklung, da im oftmals eng bemessenen Entwicklungszeitraum immer mehr Fahrzeugtests durchgeführt werden müssen. Neue Softwarelösungen von Bosch Engineering ermöglichen die zielgerichtete Umsetzung der vielzähligen Funktionsentwicklungen, indem sie zeitintensive Entwicklungs- und Testprozesse in den digitalen Raum verlagern. „Damit sorgen wir für geringere Komplexität und hohe Effizienz bei der Datenerfassung, -organisation und -auswertung im Entwicklungsprozess sowie für eine optimale Auslastung der Kapazitäten“, erklärt Jochen Reichert, verantwortlich für die Geschäftsentwicklung digitaler Lösungen bei Bosch Engineering. Durch die cloudbasierte digitale Vernetzung von Entwicklungsteams, Fahrzeugen und Messdaten können alle Projektmitarbeiter jederzeit und an jedem Ort weltweit auf die jeweiligen Fahrzeuge sowie die bereits gesammelten Fahrzeugdaten zugreifen. Der Datenaustausch ist damit auch bei dezentral organisierten Entwicklungsteams und der Einbindung externer Partner oder Dienstleister gewährleistet.

Anwenderorientiert und modularer Aufbau

Ein Vorteil der digitalen Lösungen von Bosch Engineering ist ihre Anwenderorientierung mit großer Nutzerfreundlichkeit, da sie aus dem unternehmenseigenen Bedarf heraus entstanden sind. Zudem werden sie von den Entwicklungsteams im Alltagseinsatz kontinuierlich optimiert. Ein weiterer Vorteil ist der modulare Aufbau. Einerseits können Kunden einzelne Lösungen in ihre vorhandene Entwicklungssoftware-Struktur integrieren und so ihren Prozess partiell optimieren, andererseits die Lösungen zusammen als aufeinander abgestimmtes Komplettpaket nutzen. Sie bieten dann die nahtlose Unterstützung während des gesamten Workflows – vom Flottenmanagement über den Datenzugriff auf Testfahrzeuge bis hin zur Datenauswertung.

Optimierte Entwicklungsprozesse mit digitalen Lösungen

Die Lösung Fleet Management erleichtert dabei die Verwaltung der Testflotte. Der Flottenmanager erhält jederzeit einen genauen Überblick über die einzelnen Fahrzeuge der Testflotte, deren Ausrüstungsstand, Standort und Einsatzbereitschaft. Fahrzeugdaten können leicht extrahiert und eingepflegt werden, damit der Datensatz immer auf dem aktuellen Stand ist.

Remote Vehicle Access und Fleet Falcon unterstützen Entwickler bei der Durchführung und Auswertung von Fahrzeugtests sowie dem Datenmanagement. Remote Vehicle Access eignet sich dabei insbesondere für komplexe Diagnose- und Applikationsaufgaben am Fahrzeug. Unter anderem kann dazu während Testfahrten per Datenverbindung auf das Fahrzeug zugegriffen werden, um Messwerte zu erheben, Diagnosen auszuführen und Daten-Updates zu flashen. Fleet Falcon ist auf Auswertungen von Messdaten mehrerer Fahrzeuge oder ganzer Fahrzeugflotten ausgelegt. Eine zuverlässige und schnelle Fernverbindung zur gesamten Testflotte stellt den Online-Zugriff auf alle Fahrzeugdaten sicher. Anwender können innerhalb kurzer Zeit personalisierte Dashboards mit Diagrammen erstellen, die eine benutzerfreundliche visuelle Aufbereitung der Daten in Echtzeit bieten.

Stetige Portfolioerweiterung

Die digitale Lösung Cloud-based Data Analysis ist eine leistungsfähige Analyselösung zur Auswertung großer Messdatenmengen in allen wichtigen Dateiformaten – schnell, effizient und qualitativ hochwertig. Derzeit wird die Lösung erfolgreich in internen Projekten genutzt und aktuell für den Einsatz in Endkundenprojekten weiterentwickelt. „Mit unserem Softwareportfolio, das wir sukzessive ausbauen und auf neue Entwicklungen im Automobilbereich anpassen, schaffen wir die Voraussetzung für die schnelle Integration innovativer Funktionen ins Fahrzeug, speziell in entwicklungsintensiven Zukunftsbereichen wie der Elektrifizierung und dem automatisierten Fahren“, so Dr. Johannes-Jörg Rüger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Engineering GmbH. Das Portfolio digitaler Lösungen wird kontinuierlich erweitert und um neue Anwendungsfälle ergänzt.

Bosch Engineering wird die Softwarelösungen für die Fahrzeugentwicklung auch auf der Automotive Testing Expo präsentieren, die vom 21. bis 23. Juni 2022 in Stuttgart stattfindet. Der Messestand von Bosch Engineering befindet sich in Halle 8 (Stand 8514).

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2021 mit 45,3 Milliarden Euro knapp 58 Prozent zum operativen Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions verfolgt die Vision einer sicheren, nachhaltigen und begeisternden Mobilität der Zukunft und bündelt seine Kompetenzen in den Domänen – Personalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung. Seinen Kunden bietet der Bereich ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstatt-konzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch Engineering GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH mit Hauptsitz in Abstatt bei Heilbronn. Als Systementwicklungspartner der Automobilindustrie bietet das Unternehmen seit 1999 Entwicklungsdienstleistungen für den Antriebsstrang, Sicherheits-, Komfort- sowie E/E-Systeme vom Konzept bis zur Serie. Mit den Vorteilen erprobter Großserientechnik von Bosch entwickelt der Elektronik- und Softwarespezialist maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Einsatzgebiete von Personenkraftwagen über Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen bis hin zu Schienen- und Freizeitfahrzeugen, Schiffen und industriellen Anwendungen. Zudem bündelt die Bosch Engineering GmbH alle Motorsportaktivitäten der Bosch Gruppe.

Mehr Informationen unter www.bosch-engineering.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen mit weltweit rund 402.600 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2021). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO2-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 76.100 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 128 Standorten, davon mehr als 38.000 Software-Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse

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