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  • Die Bosch-Gruppe ist weltweit seit Februar 2020 mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten klimaneutral (Scope 1 und 2). Damit hinterlässt Bosch als erstes globales Industrieunternehmen keinen CO₂-Fußabdruck mehr.
  • Die CO₂-Neutralität von Bosch ist durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Ernst & Young) extern zertifiziert, nach den Kriterien einer „reasonable assurance“.
  • Um die CO₂-Neutralität zu ermöglichen, investiert Bosch vor allem in Energieeffizienz. Dazu laufen weltweit bereits mehr als 2 000 Energieeffizienz-Projekte an Bosch-Standorten.
  • Eine weitere zentrale Stellschraube sind erneuerbare Energien: Bosch baut deshalb die Eigenstromerzeugung an seinen Standorten aus und wird langfristiger Abnehmer von regenerativem Strom aus neu errichteten Wind-und Solarparks. Dazu schloss das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen 2020 beispielsweise drei exklusive Langzeitverträge für Photovoltaikstrom in Deutschland ab.
  • Als kurzfristige Hebel kauft Bosch zudem Grünstrom mit Herkunftsnachweisen aus vorhandenen Erzeugungsanlagen zu und kompensiert unvermeidbaren CO₂-Ausstoß in vollem Umfang. Dabei setzt Bosch auf mit dem Prädikat „Gold Standard“ und „Verified Carbon Standard“ ausgezeichnete Kompensationsmaßnahmen und hat sich der Allianz für Entwicklung und Klima des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angeschlossen.
  • Bosch investiert zwischen 2019 und 2030 rund eine Milliarde Euro in die Energieeffizienz seiner Anlagen und Gebäude. Eine weitere Milliarde fließt in Projekte im Bereich regenerativer Energien (New Clean Power), in den Zukauf von Ökostrom sowie in Kompensationsmaßnahmen.
  • Die CO₂-Neutralität der eigenen Standorte ist ein großer Schritt, aber nur ein erster Meilenstein: Bosch verstärkt weiterhin die eigenen Anstrengungen zum Klimaschutz und ist bei den Maßnahmen zur Ermöglichung der CO₂-Neutralstellung qualitativ bereits deutlich besser unterwegs als erwartet: Beim Ausgleich der Emissionen musste Bosch beispielsweise durch den höheren Einsatz von Grünstrom nur für 29 Prozent des CO₂-Ausstoßes auf Kompensationsleistungen zurückgreifen. Diesen Wert wird Bosch kontinuierlich weiter senken.
  • Bosch ist als erster Automobilzulieferer mit einem konkreten Ziel der Science Based Target Initiative (SBTi) beigetreten: Entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette, von den Lieferanten bis zu den Kunden, soll sich bis 2030 der CO₂-Ausstoß um 15 Prozent reduzieren gegenüber 2018 – das sind 67 Millionen Tonnen Kohlendioxidausstoß weniger.
  • Die bisherigen Aktivitäten zahlen sich aus: Das Carbon Disclosure Project (CDP) führt Bosch in der aktuellen Auswertung für die Leistung im Klimaschutz in der A-Liste.
Agnes Mazzei

Agnes Mazzei >

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Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO₂-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 73 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 129 Standorten, davon etwa 34 000 Software-Entwickler.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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