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Pressemeldung #Automotive Aftermarket

Bosch unterstützt Werkstätten bei kniffligen Diagnosefällen mit einem neuen Fernwartungs-Tool

Mit Webcasts und Online-Trainings vermittelt Bosch aktuelles Werkstatt-Know-how in der Corona-Pandemie

  • Remote Diagnostics Service – Fernwartung durch den Bosch Experten
  • Werkstatt-Know-how live und kostengünstig in Webcastings von erfahrenen Bosch Trainern vermittelt
  • Online-Schulungen europaweit stark nachgefragt
Nico Krespach

Nico Krespach >

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Plochingen - Durch die zunehmende Digitalisierung im Fahrzeugbau werden moderne Pkw und Nutzfahrzeuge immer komplexer. Aufgrund der hohen Entwicklungsgeschwindigkeiten stoßen Werkstätten deshalb insbesondere bei der Diagnose von neuen Fahrzeugen technisch immer öfter an ihre Grenzen. Der Austausch defekter Teile ist in manchen Fällen nur mit einem Diagnosewerkzeug des Herstellers möglich. Mit dem neuen Remote Diagnostics Service bietet Bosch allen Werkstätten, Karosseriebetrieben und Autoglasspezialisten nun eine Lösung auch für diese komplizierten Serviceaufgaben. Remote Diagnostics Service besteht insgesamt aus den folgenden drei leistungsstarken Bausteinen, welche im Zusammenspiel die Effizienz der Werkstätten steigern und neue Umsatzmöglichkeiten eröffnen: Das Kundenportal, über welches Leistungen wie Service-Buchungen, Terminplanung oder Online-Bezahlung abgewickelt werden. Der technische Bosch Support, der dem Werkstattmitarbeiter bei schwierigen Diagnosefällen mit Rat und Tat zur Seite steht. Und das Kommunikations-Tool RDS 500, das als Schnittstelle den Bosch Experten den Fernzugriff auf das Kundenfahrzeug erlaubt.

Remote Diagnostics Service mit RDS 500 von Bosch

Nachdem das Gerät mit dem Fahrzeug verbunden und die Internetverbindung zum Beispiel über WLAN hergestellt ist, kann der Werkstattmitarbeiter bei schwierigen Diagnosefällen im Serviceportal den Fernservice anfordern. Der Bosch Experte erhält anschließend Zugriff auf das Fahrzeug und kann das Diagnoseproblem mit Hilfe der erforderlichen technischen Diagnosewerkzeuge lösen. Während der gesamten Fernprozedur steht der Werkstattmitarbeiter dabei in direktem Kontakt mit dem Bosch Experte. In manchen Fällen kann es zudem erforderlich sein, dass sich der Bosch Experte selbst ein Bild von der Reparatursituation macht. Hierzu muss der Werkstattmitarbeiter lediglich die Bosch App Visual Connect Pro auf seinem Handy installiert haben. Der Bosch Experte kann sich anschließend mit dem Handy verbinden und dem Werkstattmitarbeiter durch seine Handykamera sozusagen live über die Schulter schauen. Gemeinsam mit dem Bosch Experten kann das Problem Schritt für Schritt analysiert und schnell der richtige Lösungsweg gefunden werden.

Mit dem neuen Remote Diagnostics Service muss die Werkstatt bei komplizierten Diagnoseaufgaben ihre Kunden somit nicht mehr an eine Markenvertragswerkstatt verweisen oder kostenintensive Diagnosegeräte kaufen. Die Werkstatt bietet ihren Kunden den kompletten Service aus einer Hand und kann zusätzlichen Umsatz erwirtschaften.

Gute Resonanz bei Online-Trainings und Webcasting

Bosch hatte bereits in den vergangenen Jahren die technischen Präsenzschulungen in den Bosch Service Training Center um zusätzliche Online-Trainings ergänzt. Eingesetzt wurden diese Schulungen vor allem, um die Werkstattmitarbeiter auf die technischen Trainings vor Ort vorzubereiten. Im letzten Jahr war mit dem Bosch Webcasting darüber hinaus ein neues und innovatives E-Learning Angebot hinzugekommen. Bis zu 200 Teilnehmer an unterschiedlichen Orten können diese technischen Schulungen live verfolgen und über eine Chat-Funktion Fragen stellen. Die Teilnehmer benötigen lediglich einen Computer und eine stabile Internetverbindung. Webcasting eignet sich vor allem für Themen, die sich digital gut vermitteln lassen, ohne dass praktische Arbeiten direkt am Fahrzeug erforderlich sind. Durchgeführt werden die Online-Trainings und auch die Webcasting-Sessions von den nationalen Bosch Service Training Centern. Die bisherigen Rückmeldungen der Teilnehmer waren sehr positiv, so dass die Online-Angebote von immer mehr Bosch Service Organisationen weltweit übernommen werden.

E-Learning Angebote ersetzen in der Pandemie das Präsenztraining

Unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie haben die Online-Schulungsangebote von Bosch in diesem Jahr noch einmal besondere Bedeutung erlangt. Bis Ende Juni waren beispielsweise in Deutschland keine Präsenztrainings zugelassen. Diese wurden deshalb von Bosch zum Teil auf Online-Trainings umgestellt. Insgesamt veranstalteten die Bosch Service Training Center allein in Deutschland über 60 Schulungstage mit rund 400 Teilnehmern. Inhalte waren unter anderem der Elektronik Basis- und Aufbaulehrgang, Common Rail- und Hochdruckeinspritzsysteme sowie 48 Volt Systeme. Neben Schulungen zur Pkw-Technik gab es auch Angebote für Nutzfahrzeugwerkstätten.

Ergänzt wurden die Online-Trainings durch Live-Webcasts zu Themen wie Esitronic Web-Training Teil 1 bis 3, Euro 5/6 und PassThru-Anwendungen an verschiedenen Pkw Modellen sowie das Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen mit dem Bosch DAS 3000. Insgesamt wurden Webcasts an 31 Terminen und mit mehr als 250 Teilnehmern veranstaltet.

Seit Ende Juni sind in den Bosch Service Training Center in Plochingen bei Stuttgart und in Kassel auch wieder Präsenztrainings zugelassen. Nach den sehr guten Erfahrungen mit Online-Trainings und Webcasts sollen die E-Learning-Formate aber für die Theorievermittlung beibehalten und weiter ausgebaut werden.

Gute Erfahrungen mit Online-Trainings in ganz Europa

Von ähnlich positiver Resonanz auf die Online-Angebote berichten auch die europäischen Bosch Service Training Center. In Skandinavien wurden beispielsweise wöchentliche Online-Trainings mit einem Schwerpunkt auf Fahrerassistenzsysteme angeboten. Über 500 Teilnehmer wurde so im ersten Halbjahr 2021 geschult. In den Niederlanden nahmen in dieser Zeit rund 750 Werkstattmitarbeiter an Online-Schulungen teil – zu Themen wie Benzin- und Dieseleinspritzsysteme, Common Rail-Systeme, Esitronic, Sensoren und Aktuatoren oder Bremssysteme. Ganz ähnlich war auch das Themenspektrum der Online-Schulungen in Belgien und Luxemburg, wo im Frühjahr 2021 insgesamt fast 270 Werkstattmitarbeiter geschult wurden. Die Bosch Service Training Center in Polen verzeichneten von Januar bis Juni 2021 mehr als 370 Teilnehmer in den angebotenen 41 Online-Schulungen.

Dass Präsenzschulungen auch trotz der wachsenden Anzahl an Online-Angeboten nach wie vor ein wesentlicher Baustein im Bereich der Weiterbildung sind, zeigt eine Umfrage innerhalb des Bosch Car Service Netzwerks in Polen. Darin bevorzugt knapp die Hälfte der Betriebe weiterhin theoretische und praktische Präsenzschulungen in den Bosch Service Training Center. Ein Viertel wünschte sich die Theorievermittlung als Online-Schulung. Ein knappes weiteres Viertel sprach sich für Online-Trainings sowohl für theoretische als auch praktischen Themen aus.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Rund 14 000 Mitarbeiter in über 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit über 15 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.boschaftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO₂-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 73 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 129 Standorten, davon etwa 34 000 Software-Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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