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Bosch gewinnt Innovation Award der Automechanika für den Einsatz von Augmented Reality bei technischen Trainings

Nico Krespach

Nico Krespach >

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Innovative Trainingstechnologie macht Technik transparent

  • Innovation Award in der Kategorie „Alternative Drive Systems & Digital Solutions“
  • Erste Service Trainings mit Augmented Reality (AR) Unterstützung ab November
  • Weitere technische Lehrgänge mit AR bereits in Erarbeitung

Frankfurt/Karlsruhe – Erstmals setzt Bosch Augmented Reality Technologie für seine technischen Service Trainings ein. Die Messe Automechanika hat diese innovative Schulungstechnik, die die praktischen Schulungsinhalte für die Teilnehmer im Wortsinn transparent macht, jetzt mit dem Innovation Award in der Kategorie „Alternative Drive Systems & Digital Solutions“ ausgezeichnet.

„Diese Auszeichnung freut uns sehr. Und sie spornt uns auch an, die Entwicklung der Augmented Reality Technologie für die Weiterbildung von Werkstatt-Mitarbeitern und auch für den effizienten Einsatz im Werkstattalltag weiter voranzutreiben“, sagt Manfred Baden, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Automotive Aftermarket.

Durch Augmented Reality Anwendungen können unterschiedliche Trainings-Szenarien realisiert werden. Die Teilnehmer der Bosch-Trainings richten die Kamera ihres Tablet-Computers auf ein Fahrzeugbauteil oder blicken durch eine Datenbrille darauf. In das reale Bild bekommen sie zusätzliche Erläuterungen, 3D-Objekte oder Videos eingeblendet. Dabei kann der Trainer die Endgeräte der Teilnehmer steuern und entscheiden, welchen Anwendungsfall diese auf ihren Geräten sehen. „Mit Augmented Reality haben wir jetzt die passende Trainingstechnologie, um den Trainingsteilnehmern die immer komplexeren Funktionen technisch adäquat und zudem noch spannend zu vermitteln“, erklärt Jürgen Lumera, Experte für Augmented Reality bei Bosch Automotive Aftermarket.

Erste Service Trainings mit AR-Unterstützung starten im November

Auf dem Bosch-Messestand zur Automechanika erhalten interessierte Kfz-Mechatroniker im Rahmen eines Workshops zum Thema Hochvolt-Motoren bereits praktische Einblicke in das Lernen der Zukunft mit Augmented Reality. Im November dieses Jahres bietet Bosch dann mit der zweitägigen Ausbildung zum „Hochvolttechniker – Arbeiten an HV-eigengesicherten Fahrzeugen“ das erste Service Training unterstützt durch Augmented Reality in seinen Service Trainings Centern in Plochingen/Deutschland und Kopenhagen/Dänemark an. Im nächsten Jahr soll Augmented Reality dann in weiteren technischen Trainings, beispielsweise zu Sensoren und Aktoren in Diesel- und Benzineinspritzsystemen, als didaktische Unterstützung eingesetzt werden. Zudem ist geplant, auch die technischen Lehrgänge zu den Themen Brems- und Radschlupfsysteme, Karosserie- und Komfortsysteme oder Fahrerassistenzsysteme mit der neuen Schulungstechnik zu begleiten.

Optimales Anpassen der Lerninhalte auf die Trainingsgruppe

Für die Anwendungen hat Bosch eine spezielle Augmented Reality-Plattform (CAP) entwickelt, die es erlaubt, insbesondere auch für den Trainingsbereich neue Inhalte und Applikationen unkompliziert zu publizieren. Die Plattform greift dabei auf bestehende gespeicherte Inhalte zu und stellt die für die gewünschte Augmented Reality-Anwendung erforderlichen Daten zusammen. „Durch unsere AR-Plattform CAP kann der Trainer in sehr kurzer Zeit die Inhalte anpassen und damit optimal auf seine Trainingsgruppe zuschneiden“, erläutert Bosch-Experte Lumera.

Zudem lassen sich unterschiedliche Trainings-Szenarien realisieren. Im „Trainer Mode“ steuert der Trainer die Endgeräte der Teilnehmer und entscheidet, welchen Anwendungsfall diese auf ihren Geräten sehen. Alle Teilnehmer der Gruppe können die Erläuterungen des Trainers aktiv mitverfolgen und erleben die Trainingssituation gemeinsam. Beim „Trainee Mode“ schaltet sich der Trainer auf das Endgerät eines einzelnen Teilnehmers und kann ihm so direkte Hinweise und Tipps für das weitere Vorgehen anschaulich vermitteln.

Leserkontakt:

Robert Bosch GmbH

Automotive Aftermarket

Telefon 09001 942010

E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Rund 17 000 Mitarbeiter in über 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit über 15 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive-aftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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