Suche

Bosch-Geschäftsführer Struth: Realisieren Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn

50 Projekte und Anwendungsfälle in der Umsetzung

  • Bosch ist Leitanbieter und Leitanwender der vernetzten Produktion
  • Bosch kombiniert eigene Kompetenzen und profitiert von breiter Aufstellung
  • Neue Geschäftsmodelle sind wahre Revolution von „Industrie 4.0“

Hannover – „Die vernetzte Produktion ist und wird bei Bosch Realität. Sie hat international eine große Zukunft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth auf der CeBIT Global Conference. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen setzt bei der Umsetzung der vernetzten Produktion („Industrie 4.0“) auf eigenes Know-how und seine breite Aufstellung. Struth weiter: „Wir besitzen alle Kompetenzen, um die vernetzte Produktion Wirklichkeit werden zu lassen, sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden und Partnern.“ Bosch ist auf dem Weg zur vernetzten Produktion Leitanbieter und Leitanwender. Schon heute bietet das Unternehmen Soft- und Hardware-Lösungen für die vernetzte Produktion an. In seinen eigenen Werken hat Bosch bereits erfolgreich Elemente der vernetzten Produktion umgesetzt, beispielsweise den standardisierten Datenaustausch zwischen Unternehmen .

Explorativer Ansatz und breite Aufstellung
„Weltweit realisieren und erproben wir derzeit in rund 50 Pilotprojekten nutzbringende Anwendungsfälle für die vernetzte Produktion“, sagte Struth, der in der Bosch-Geschäftsführung auch für Produktionssysteme verantwortlich ist. Das Unternehmen verfolgt dabei einen zentraldezentralen Ansatz. Die in unterschiedlichen Bosch-Bereichen angesiedelten Projekte arbeiten bei der funktionalen Ausprägung der Anwendungsfälle mit einem hohen Freiheitsgrad. Eine zentrale Organisation koordiniert die internationalen, thematisch vielfältigen Initiativen, insbesondere die einheitliche Architektur von Soft- und Hardware. Struth weiter: „Wir realisieren mit diesem Vorgehen Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn. Unser explorativer Ansatz führt zu neuen, inspirierenden und innovativen Lösungen.“ Aus Sicht der Anwender gelte es, technische Standards für die einfache Konfiguration von Systemen zu definieren. Ebenso müsse den Sicherheitsaspekten Rechnung getragen werden, erklärte Struth.

Mit mehr als 260 Fertigungswerken weltweit verfügt Bosch über umfangreiches Produktions-Know-how, sei es in der millionenfachen Fertigung von Automobilkomponenten oder in der Einzelfertigung von Verpackungsmaschinen. Ergänzt wird dieses Wissen durch die Software-Kompetenz des unternehmenseigenen Software- und Systemhauses Bosch Software Innovations.

Geschäftsmodelle sind die wahre Revolution
Struth wies darauf hin, dass es in der aktuellen Phase vor allem zwei Schwerpunkte gäbe. Einer sei die Entwicklung weiterer Befähiger für die vernetzte Produktion. Dies seien beispielsweise die Datenerfassung und -übertragung mit RFID-Etiketten (radio-frequency identification) oder internetfähigen Sensoren sowie das Data Mining. Der zweite Schwerpunkt sei die Entwicklung nutzbringender Anwendungsfälle und neuer Geschäftsmodelle. „Revolutionär an der so genannten vierten industriellen Revolution werden die neuen Geschäftsmodelle sein. Von der vernetzten Produktion profitieren wird, wer anwenderorientierte Lösungen entwickeln kann“, betonte Struth.

Weiterführende Informationen:
Hintergrund: Vernetzte Produktion / Industrie 4.0:
http://bit.ly/MwKV6p
Umsetzungsbeispiel: Virtuelle Abbildung von Lieferketten:
http://bit.ly/1oJ1yYT
Internet der Dinge und Dienste – was ist das?
http://bit.ly/1fBxdru
Wirtschaftspotenzial im Internet der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bvt5qE
Sensoren – die „Sinnesorgane“ des Internets der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bB9Qiv

Die Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt weltweit innovative Software- und Systemlösungen, die unsere Kunden sowohl im Internet of Things (IoT) als auch im klassischen Enterprise-Umfeld voranbringen. Unseren Fokus legen wir dabei auf die Themenfelder Mobilität, Energie, Fertigungsindustrie und Gebäude. Unsere IoT-Plattform - die Bosch IoT Suite - bildet die technologische Basis, die das Zusammenspiel von Geräten, Anwendern, Unternehmen und Partnern auf einer Plattform erlaubt. Dadurch wird die Entwicklung innovativer und zukunftsfähiger Lösungen für neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Bosch Software Innovations ist mit rund 600 Mitarbeitern weltweit mit Standorten in Deutschland (Berlin, Immenstaad am Bodensee, Stuttgart), in Singapur, China (Schanghai) und den USA (Chicago) vertreten.

Mehr Informationen unter www.bosch-si.de, www.twitter.com/BoschSI, www.blog.bosch-si.com.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Noch nicht das Richtige gefunden?