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Bosch fördert afrikanische Nachwuchskräfte

Melita Delic

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Eine Initiative der deutschen Wirtschaft

  • 21 Stipendienplätze für junge Führungskräfte aus Subsahara-Afrika
  • Im dritten Jahrgang mehr als 3 000 Bewerbungen
  • Bundespräsident Joachim Gauck politischer Schirmherr der Initiative

Stuttgart – Ein Zeichen für Afrika: Mit der Initiative„Afrika kommt!“setzt Bosch mit 16 weiteren Unternehmen auf afrikanischen Führungsnachwuchs. Die Unternehmen bieten 21 jungen Talenten aus Subsahara-Afrika eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Die afrikanischen Stipendiaten können während ihres Aufenthalts ihr persönliches Netzwerk erweitern, an Weiterbildungsangeboten teilnehmen, Deutschland kulturell kennen lernen und so ihre internationale Erfahrung ausbauen. Intensive Sprachtrainings begleiten die anschließende neunmonatige fachliche Weiterbildung in den beteiligten Unternehmen. Programmbegleitend werden sowohl die Robert Bosch Stiftung mit Schwerpunkt „Bildung und bürgerschaftliches Engagement“ in Stuttgart als auch die Zeit-Stiftung mit dem Schwerpunkt „Medien und Kultur“ in Hamburg ein ausgedehntes Wochenendprogramm bieten.

Schirmherr Bundespräsident Joachim Gauck lobte die Initiative bei einem Empfang für die afrikanischen Führungsnachwuchskräfte in Berlin. Sie ergänze die klassische Entwicklungszusammenarbeit durch persönliche Kontakte und betriebliches Miteinander zugunsten der wirtschaftlichen Entwicklung in den afrikanischen Ländern selbst. Die Initiative wird im Rahmen desAfrikakonzepts der Bundesregierungvom Auswärtigen Amt und den deutschen Botschaften in Subsahara-Afrika begleitet. Der Initiator von „Afrika kommt!“ istTilman Todenhöfer, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. „Unser Ziel ist es, den Austausch zwischen den afrikanischen Nachwuchsführungskräften und den Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen“, so Todenhöfer. Dies biete eine wichtige Grundlage für den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Afrika. „Wir wollen eine dauerhafte Kooperation etablieren, die für beide Seiten erfolgreich ist.“

Steigende Bewerberzahlen
Für den dritten Jahrgang 2013 gingen mehr als 3 000 Bewerbungen hochqualifizierter Nachwuchskräfte ein. Aus einer anspruchsvollen Vorauswahl von 85 Kandidaten aus 17 Ländern Afrikas wurden 21 Stipendiaten ausgewählt. „Die Unterstützung des Bundespräsidenten aber auch die steigenden Bewerberzahlen und vor allem die hohe Qualität der Bewerbungen
ermutigen uns, das Programm fortzusetzen“, so Todenhöfer. „Afrika bietet trotz aller politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen große Chancen, insbesondere für global orientierte Unternehmen. Wir müssen die Chancen nutzen.“

Unter den Teilnehmern aus Äthiopien, Ghana, Kamerun, Kenia, Mosambik, Nigeria, Simbabwe, Südafrika und Tansania sind Frauen und Männer aus den Bereichen Finanzen, Marketing oder auch Ingenieur- und Naturwissenschaften. Sie haben eine mehrjährige Berufserfahrung und waren teilweise in leitenden Positionen in ihren Heimatländern tätig. Kelechi Udeozor (28) aus Nigeria ist einer von Ihnen: Er wird ab Oktober 2013 neun Monate bei Bosch in Karlsruhe im Geschäftsbereich Automotive Aftermarket Erfahrungen sammeln. Ende Juni 2014 reisen die Teilnehmer wieder in ihre Heimatländer zurück. Die Initiative ist insgesamt langfristig angelegt: Die Nachwuchsführungskräfte haben die Möglichkeit, einem Alumni-Netzwerk beizutreten, um untereinander und mit den beteiligten Unternehmen im aktiven Austausch zu bleiben. Im Frühjahr 2015 findet ein zweiwöchiges Nachtreffen in Deutschland statt.

Zur Initiative „Afrika kommt“
Die Initiative „Afrika kommt!“ wurde 2008 von 19 deutschen Unternehmen zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gestartet. Seitdem haben 37 Teilnehmer das Programm absolviert. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH plant, organisiert und bewertet das Programm. Die Unternehmen tragen die anfallenden Kosten des Programms. Die Nachwuchsführungskräfte aus der Region Subsahara-Afrika, zu der 49 von 54 afrikanischen Staaten gehören, erhalten für die Aufenthaltsdauer ein Stipendium, das ihre Lebenshaltungskosten deckt.

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Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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