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Bosch eBike Systems: Verkehrswende jetzt vorantreiben

Tamara Winograd

Tamara Winograd >

Corona-Krise verdeutlicht Bedarf an besserer Radinfrastruktur

  • Fahrrad ist optimale Lösung für Individualverkehr und Infektionsschutz
  • Radfahren gewinnt durch Pandemie weiter an Relevanz
  • Politik muss Radverkehr noch stärker fördern

Stuttgart / Reutlingen – Bosch eBike Systems sieht die Politik in der Corona-Krise gefordert, die lang diskutierte Mobilitätswende mit Entschlossenheit voranzutreiben und die Fahrradinfrastruktur in den Städten auszubauen. Denn in Zeiten von Corona wird eines deutlicher denn je: Fahrrad und eBike spielen eine immer wichtigere Rolle für eine moderne individuelle Mobilität. Sie sind nicht nur umweltfreundlich, sondern erfüllen auch besser als alle Alternativen die Anforderungen, die der neue Alltag an ein Verkehrsmittel stellt. Wer aufs Rad steigt, ist mit Abstand und gesund unterwegs. Einige Kommunen fördern den Umstieg aktuell daher schnell und unbürokratisch – ein Vorgehen, das aus Sicht von Bosch eBike Systems Schule machen sollte: „Rad und Pedelec sind optimale Lösungen für den Individualverkehr, und das nicht nur, aber umso mehr in der Corona-Krise. Jetzt ist der Zeitpunkt, ihnen mehr Raum in den Städten zu geben, eine fahrradfreundliche Infrastruktur und sichere Abstellmöglichkeiten zu schaffen. Nur so können wir die Weichen für eine nötige Verkehrswende stellen“, sagt Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems.

Mehr Menschen steigen aufs Rad

In den vergangenen Wochen haben die individuelle Mobilität allgemein und das Radfahren im Besonderen an Relevanz gewonnen. Aus guten Gründen: Auf dem Rad wahren Verkehrsteilnehmer Abstand, schützen sich und andere vor Ansteckung und fördern ihre Gesundheit. Fahrradfahren hilft gegen eine der gravierendsten Nebenwirkungen des veränderten Alltags: den Bewegungsmangel. Es stärkt Immunsystem und Lungen, trainiert das Herz-Kreislauf-System und tut auch der Psyche gut. Radfahrer genießen das Gefühl von Freiheit und Flexibilität und können dem Wunsch nach frischer Luft und Naturerlebnis nachkommen. Aufgrund dieser Vorteile hat sich das Mobilitätsverhalten verändert, vor allem in Großstädten steigen mehr Menschen aufs Rad. Damit beschleunigt die Krise einen bestehenden Trend: Schon 2019 erreichte der Bestand an Fahrrädern und Pedelecs laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) in Deutschland mit rund 75,9 Millionen einen Höchststand. Für einen sicheren Radverkehr bedarf es eines Ausbaus der Fahrradinfrastruktur. So fordern im Fahrrad-Monitor 2019 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur denn auch 60 Prozent der Befragten von der Politik, mehr Radwege zu bauen.

Radverkehr nachhaltig attraktiver gestalten

Einige Städte haben in der Krise gehandelt und Straßenraum zugunsten von eBike und Fahrrad umstrukturiert. Berlin eröffnete Ende März Pop-Up-Radspuren, die vorerst provisorisch sind, aber in feste Radwege umgebaut werden sollen. Damit geht Berlin bei der Umsetzung einer pandemiebedingten Verkehrswende voran, gemeinsam mit Metropolen auf der ganzen Welt, die aktuell den Fahrradverkehr fördern, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. So haben etwa Bogota, Brüssel, Budapest, Mailand, Mexico City, New York, Paris oder Vancouver autofreie Straßen für den Radverkehr eingerichtet. Dass davon auch die Wirtschaft profitiert, zeigt das Beispiel Mailands. Dort sollen temporäre Radwege auf Autospuren sowie Vorrangstraßen für Radfahrer und Fußgänger Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt wiederbeleben. „Solche Beschlüsse sind nicht nur die richtige Reaktion auf die aktuelle Situation, sondern ein Schritt, der lange überfällig war und langfristig Wirkung zeigen sollte“, so Claus Fleischer. Laut einer Umfrage des ADAC planen 21 Prozent der Deutschen, das Fahrrad auch nach der Krise häufiger zu nutzen. „Corona macht jetzt gerade möglich, was unzählige Mobilitäts-Debatten zuvor nicht geschafft haben. Aber all diese Maßnahmen helfen nicht, wenn sie nicht von Dauer sind. Hier ist die Politik gefordert – mit Lösungen, die das Fahrradfahren nachhaltig attraktiver machen und dadurch die Lebensqualität in den Städten auf lange Sicht verbessern.“

Über Bosch eBike Systems

Eine neue Generation Fahrräder erobert Stadt und Land und gehört bereits heute zum Alltagsbild: eBikes sind ein modernes Fortbewegungsmittel für moderne Menschen. Für Schnelle und Gemütliche, für Fitte und Bequeme, für Pendler und Genussradler, und natürlich für Alt und Jung. Hinter dem Rückenwind technisch führender eBikes von rund 70 führenden Fahrradmarken in Europa stecken Komponenten, die von Bosch zur Perfektion gebracht werden. Von der hocheffizienten Antriebseinheit (Motor und Getriebe), über hochqualitative Akkus bis hin zu einem intuitiv bedienbaren, smarten Bord- und Fahrradcomputer reicht das Bosch-Portfolio. Die perfekte Abstimmung der Komponenten ist der Schlüssel zur typischen Bosch-Performance in Komfort wie Leistungsfähigkeit. Die eBike-Systeme profitieren wie andere Bosch-Produkte vom Technik- und Fertigungs-Know-how der Bosch-Gruppe: Von der Konzeption über das Engineering bis hin zu Produktion, Marketing und After-Sales-Service setzt Bosch eBike Systems immer wieder aufs Neue Maßstäbe für die eBike-Branche. Die Erfahrung der Bosch-Gruppe auf den Gebieten Elektromotor, Sensorik, Displays und Lithium-Ionen-Batterie verschafft Bosch-eBike-Systemen Technik fürs Leben und eBike-Fahrern ihren Spaß.

Mehr Informationen unter www.bosch-ebike.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 77,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 126 Standorten. Im Unternehmen sind etwa 30 000 Software-Entwickler tätig.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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