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Bosch-Dampfkesselanlage mit Solarwärme clever kombinieren

Thomas Pelizaeus >

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Futtermittelhersteller spart 15 Prozent Energiekosten

Die Erhöhung der Produktionskapazitäten veranlasste die Fixkraft Futtermittel GmbH mit Sitz am Donauhafen Enns in Österreich, ihre Energieversorgung neu aufzubauen. Zum Einsatz kam ein Systemkonzept des Anlagenbauers Ing. Aigner Wasser – Wärme – Umwelt GmbH aus Neuhofen a.d. Krems. Es besteht aus einer Bosch Dampfkesselanlage mit effizienzsteigernden Zusatzmodulen kombiniert mit einer Solarthermie-Anlage. Mit der neuen Energieversorgung kann Fixkraft die CO2-Emissionen um etwa 85 Tonnen pro Jahr senken und gegenüber der Altanlage circa 15 Prozent Energiekosten einsparen.

Der Universal Dampfkessel UL-S von Bosch mit einer Leistung von 2 500 Kilogramm Dampf pro Stunde stellt den Prozesswärmebedarf für die Futtermittelproduktion zur Verfügung. Der Sattdampf wird direkt in das Produkt eingeleitet, somit ist der Kondensatrücklauf sehr gering. Zur Unterstützung der Speisewasservorwärmung kommt eine Solarthermie-Anlage mit einer installierten Kollektorfläche von 320 Quadratmetern zum Einsatz.

Das benötigte Frischwasser wird aus dem hauseigenen Brunnen entnommen, aufbereitet und einem 6 000 Liter fassenden Wärmespeicher zugeführt. Die Solarkollektoren nehmen die Sonnenergie auf und geben diese über einen Wärmetauscher an das Wasser im Wärmespeicher ab.

Das Wasseraufbereitungsmodul WSM-V entgast das Zusatzwasser. Dabei wird es auf 103 Grad Celsius aufgeheizt. Die enthaltenen Gase lösen sich und verlassen mit einer kleinen Dampfmenge, dem sogenannten Brüdendampf, die Entgasungsanlage. Der Brüdenkühler VC nutzt die im Brüdendampf enthaltene Wärmeenergie und führt sie in das Wasseraufbereitungsmodul zurück. Dadurch wird Aufheizdampf gespart und die Energieeffizienz der Anlage erhöht.

Das Speisewasser selbst wird im Economiser weiter erwärmt und die Abgastemperatur des Kessels somit reduziert. Zur zusätzlichen Nutzung der Abgaskondensation ist dem Economiser ein Brennwertwärmetauscher aus Edelstahl nachgeschaltet. Das durch Solarthermie vorgewärmte Zusatzwasser nimmt die Kondensationswärme auf, bevor es über den Brüdenwärmetauscher und Entgaserdom in den Speisewasserbehälter geleitet wird.

Darüber hinaus gehört zur Kesselausstattung die emissionsarme Erdgasfeuerung mit Sauerstoffregelung. Diese misst kontinuierlich den Sauerstoffgehalt im Abgas und regelt entsprechend die Luftzufuhr. Moderne Touchscreen-Steuerungen mit Teleserviceanbindung ermöglichen einen bedarfsgerechten und zuverlässigen Anlagenbetrieb.

Fixkraft profitiert durch die Nutzung von Sonnenenergie und Wärmerückgewinnungseinrichtungen von einer sehr wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Dampfversorgung. Der Energieeinsatz wird verringert und der Wirkungsgrad gesteigert.

Seit mehr als 145 Jahren steht die Bosch Industriekessel GmbH, ein Unternehmen der Bosch Thermotechnik GmbH, für Innovation im Bereich der industriellen Kesseltechnik. Kundenspezifische Dampf-, Heißwasser- und Heizkesselanlagen stellen Heiz- und Prozesswärme effizient für alle Anwendungsgebiete zur Verfügung. Perfekt aufeinander abgestimmte Kesselhauskomponenten in Modultechnik sowie intelligente Regel- und Steuerungstechnik vereinfachen die Planung, Montage und Inbetriebnahme der Gesamtanlage wesentlich. Umfassende Serviceleistungen aus einer Hand runden das innovative Portfolio ab.

Mehr Informationen unterhttp://www.bosch-industrial.com/.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4 800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unterwww.bosch.com,www.bosch-presse.de,http://twitter.com/BoschPresse.

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Bosch Thermotechnik mit rund 14 200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro, davon 66 Prozent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

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