Suche

Bosch Building Technologies ist Gründungsmitglied der Open Security und Safety Alliance

Industrieallianz als Reaktion auf die wachsende Bedeutung des Internet of Things in der Sicherheitsbranche

  • Bosch Building Technologies, Hanwha Techwin, Milestone Systems, Pelco und Vivotek gründen die Open Security & Safety Alliance
  • Ziel ist die Entwicklung von Standards und Spezifikationen vor dem Hintergrund des Internet of Things (IoT), einschließlich eines branchenspezifischen Betriebssystems, der benötigten IoT-Infrastruktur sowie gemeinsamer Leitlinien zu Datensicherheit und Datenschutz
  • Bosch Start-up Security and Safety Things GmbH entwickelt innovative gemeinsam nutzbare IoT-Plattform für die Mitglieder der Allianz

Grasbrunn – Bosch Building Technologies, Hanwha Techwin, Milestone Systems, Pelco und Vivotek Inc. haben gemeinsam die Industrieallianz Open Security & Safety Alliance, Inc. gegründet. Die Allianz ist eine nicht-börsennotierte Non-Profit Organisation mit dem Ziel, eine gemeinsame standardisierte Plattform für Sicherheitslösungen zu schaffen. „Mit dieser Initiative legen wir den Grundstein für den Aufbau eines sicheren und zuverlässigen Ökosystems für die Sicherheitsbranche. Die Allianz bringt Hardwarehersteller, Softwareentwickler, Integratoren, Planer, Berater, Nutzer und weitere Parteien zusammen“, sagt Tanja Rückert, Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies. Durch eine engere Zusammenarbeit und die Definition gemeinsamer Standards und Spezifikationen können sich die beteiligten Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und somit auf die Bereiche konzentrieren, die Mehrwert für ihre Kunden bringen. Gleichzeitig ermöglicht das geplante gemeinsame Rahmenwerk die Entwicklung neuer Anwendungen im IoT-Umfeld. Vorgesehen sind die Definition von Standards und Spezifikationen für ein branchenspezifisches Betriebssystems, der nötigen IoT-Infrastruktur sowie gemeinsamer Leitlinien zu Datensicherheit und Datenschutz.

„Der Zusammenschluss verschiedener Akteure aus unserer Branche, die sich der Notwendigkeit höherer Standardisierung und stetiger Innovation in unserem Marktumfeld bewusst sind, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Das ist die Richtung, die wir für unsere Endanwender einschlagen müssen. Natürlich ist diese Allianz eine großartige Initiative für ihre Mitglieder und damit auch für uns – am Ende des Tages profitieren die Nutzer von Sicherheitslösungen aber am meisten. “, sagt Bernhard Schuster, Executive Vice President und im Bereichsvorstand von Bosch Building Technologies zuständig für Vertrieb und Marketing sowie für das globale Produktgeschäft.

Konnektivität und datengestützte Lösungen erfordern engere Zusammenarbeit

Bosch Building Technologies sieht die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der Sicherheitsbranche in Richtung datenzentrierter Lösungen zur Steigerung des Kundennutzens. Momentan fehlen der Branche jedoch verbindliche Standards, was eine solche Neuausrichtung unmöglich macht. Angesichts der zahlreichen im Markt befindlichen proprietären Systeme gestaltet sich die sinnvolle Nutzung von Daten momentan komplex und schwierig. „Standardisierung, Vernetzung und eine nahtlose, firmenübergreifende Integration sind Grundvoraussetzungen, wenn wir unseren Kunden innovative IoT- und KI-basierte, datengetriebene Lösungen bieten wollen“, sagt Rückert. „Diese Neuorientierung erfordert allerdings höhere Standards in Sachen Datenschutz und Datensicherheit und sollte von allen Akteuren konsequent umgesetzt werden. Die Open Security & Safety Alliance bietet den idealen Rahmen zur Festlegung dieser gemeinsamen Standards.“

Einbindung zahlreicher Unternehmen aus der Sicherheitsbranche

Die Gründung der Open Security & Safety Alliance durch die fünf Gründungsmitglieder, die gleichzeitig den Aufsichtsrat bilden, ist das Ergebnis intensiver Diskussionen zwischen zahlreichen Unternehmen aus den Bereichen Videosicherheit, Zutrittskontrolle, Einbruchschutz und Gebäudeautomatisierung. Beteiligt waren neben Hardwareherstellern auch Zulieferer von Komponenten, Softwareentwickler und Integratoren sowie Vertriebsunternehmen und aktuelle Lösungsanwender. Bereits 30 weitere Unternehmen haben ihr Interesse am Beitritt zur Open Security & Safety Alliance bekundet. Als Early Adopters sind Ambarella, Anixter, AndroVideo, Kings Security und NetApp als Mitglieder beigetreten. Die Open Security & Safety Alliance steht allen Akteuren der Sicherheitsbranche sowie aus verwandten Branchen offen.

Security and Safety Things GmbH arbeitet eng mit der Allianz zusammen

Die Security and Safety Things GmbH (SAST), ein kürzlich gegründetes Start-up mit Sitz in München, wird eng mit der Open Security & Safety Alliance zusammenarbeiten, um deren Mitgliedern eine innovative, kompatible IoT-Plattform bereitzustellen. SAST entwickelt derzeit ein Betriebssystem sowie einen digitalen Marktplatz zur Bereitstellung und Verwaltung von Software-Anwendungen, anfangs für den Bereich Sicherheitskameras. Für die Zukunft plant SAST weitere IoT-Domänen zu bedienen. SAST ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH und Teil der strategischen Entwicklung von Bosch in Richtung neuer, digitaler Wachstumsmärkte im Bereich Internet of Things. In Zukunft möchte SAST weitere Investoren gewinnen und durch externe Teilhaber den Ausbau ihrer globalen Plattform vorantreiben.

Journalistenkontakt:
Carola Hehle
Telefon: +49 89 6290-2794
E-Mail: carola.hehle@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Building Technologies ist ein international führender Anbieter von Produkten und Systemen für Sicherheit und Kommunikation. In ausgewählten Ländern bietet Bosch darüber hinaus Lösungen und Dienstleistungen für Gebäudesicherheit, Energieeffizienz und Gebäudeautomation an. Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschafteten rund 9 000 Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 2,0 Milliarden Euro. Die Produkte und Lösungen von Building Technologies dienen dem Schutz von Menschenleben, Gebäuden und Gütern. Das Produkt-portfolio umfasst Videoüberwachungs-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Sprachalarm-systeme sowie Zutrittskontroll- und Managementsysteme. Professionelle Audio- und Kon-ferenzsysteme zur Übertragung von Stimme, Ton und Musik runden das Angebot ab. Building Technologies entwickelt und produziert in eigenen Werken in Europa, Amerika und Asien.

Mehr Informationen unter www.boschbuildingtechnologies.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Noch nicht das Richtige gefunden?