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Augmented Reality und ActiveSchematics von Bosch beschleunigen die Reparaturarbeiten

Nico Krespach

Nico Krespach >

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Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort

  • Augmented Reality-Anwendungen unterstützen Werkstätten bei der Reparatur von zunehmend komplexer Fahrzeugtechnik
  • Neues Software-Tool ActiveSchematics erstellt nahezu in Echtzeit übersichtliche und fahrzeugspezifische Schaltpläne für das konkrete Fehlerbild

Karlsruhe - Moderne Fahrzeugtechnik wird immer komplexer. Hybrid- und Hochvolttechnik, intelligente Assistenzsysteme und vernetzte elektronische Systeme stellen die Kfz-Werkstätten vor große Herausforderungen. Hinzu kommt die kaum noch überschaubare Variantenvielfalt bei den einzelnen Fahrzeugmodellen und -typen. Nicht selten besteht die erste Herausforderung für den Servicetechniker bereits darin, den Einbauort eines gesuchten Bauteils zu erkennen. Mit innovativen Augmented Reality Anwendungen unterstützt Bosch Servicetechniker dabei, Service- und Reparaturarbeiten in einer zunehmend komplexen Arbeitsumwelt effizient und in hoher Qualität auszuführen. Der Vorteil: Alle wichtigen individuellen Fahrzeuginformationen werden schnell und am richtigen Ort zur Verfügung gestellt. Durch die Erweiterung der Augmented Reality Anwendungen um das Modul ActiveSchematics lassen sich nun auch fahrzeugspezifische Schaltpläne und Blockdiagramme nahezu in Echtzeit generieren. Für den Servicetechniker bedeutet das beschleunigte Reparaturabläufe und weniger Fehler bei der Arbeit.

Zeitersparnis von durchschnittlich 15 Prozent pro Vorgang

Wie sich der Einsatz von Augmented Reality-Anwendungen im Werkstattalltag auswirkt, hat Bosch im Rahmen einer Feldstudie untersucht. Selbst bei einem gängigen Fahrzeug und wenig komplexen Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel einem Komponentenausbau, ergab sich mit Augmented Reality eine Zeitersparnis von durchschnittlich 15 Prozent pro Vorgang. Richtet der Servicetechniker beispielsweise sein Tablet oder seine Datenbrille auf einen Bereich im Motorraum, für welchen AR-Informationen vorliegen, wird das Realbild um hilfreiche Informationen ergänzt. Auch die Position von Komponenten, welche sich hinter Verkleidungen befinden, kann auf diese Weise optisch dargestellt werden.

Zwei starke Werkzeuge: Augmented Reality und ActiveSchematics

Hat der Servicetechniker das Fahrzeug mit allen Ausstattungsdetails und technischen Besonderheiten über die VIN-Nummer oder nach Anschluss eines Diagnosetesters identifiziert, erhält er im weiteren Verlauf nur noch die Informationen, die zum individuellen Fahrzeug passen. Dabei kombiniert Bosch seine Lösungen ActiveSchematics und die Augmented Reality-Plattform (CAP). Ist das Fehlerbild aus dem Fehlerspeicher ausgelesen, erstellt ActiveSchematics die für dieses Fehlerbild relevanten Schaltpläne. Dabei werden nur Komponenten berücksichtigt, die tatsächlich im Fahrzeug verbaut und für den Fehler ursächlich sind. Das erlaubt eine zielorientierte Übersichtlichkeit in der Darstellung und die Augmented Reality-Anwendung zeigt die Informationen genau dort an, wo der Servicetechniker sie benötigt. Für das unkomplizierte Erzeugen der Inhalte importiert Bosch Daten direkt aus der Komponentenentwicklung. Das reduziert Erstellaufwände und technische Weiterentwicklungen können unmittelbar und flexibel umgesetzt und veröffentlicht werden.

Effizientere Arbeitsabläufe sparen Kosten

Die Eingrenzung eines Fehlers wird genauso erleichtert, wie die Identifikation der betroffenen Komponenten. Zusätzlich vermeidet der Servicetechniker zeitaufwändiges Nachschlagen in Handbüchern und kann schneller mit der Reparatur beginnen. Der Einsatz von Augmented Reality Anwendungen in Kombination mit ActiveSchematics unterstützt somit die Fokussierung auf Informationen, die für das individuelle Fahrzeug und Fehlerbild relevant sind und hilft zudem, unnötige Reparaturwege, Fehler und damit Kosten zu vermeiden.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Telefon 09001 942010
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Journalistenkontakt:
Nico Krespach
Telefon 0721 942-2209

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Rund 17 000 Mitarbeiter in über 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit über 15 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive-aftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 410 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 78,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 68 700 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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