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Abgastemperatursensor und Stickoxidsensor ergänzen das Werkstattprogramm von Bosch

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Umfassendes Produktportfolio zur Unterstützung der Abgasreinigung aus einer Hand

  • Neu im Bosch Werkstattprogramm: Abgastemperatursensoren und Stickoxidsensoren
  • Fünf unterschiedliche Abgassensoren von Bosch in Erstausrüstungsqualität
  • Zuverlässige Überwachung zur Einhaltung geltender Emissionsnormen

Karlsruhe – Unterschiedliche Sensoren im Abgasstrang moderner Pkw und Nutzfahrzeuge kontrollieren heute höchst präzise die Zusammensetzung der Fahrzeugabgase. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte und der Vorschriften zur On-Board-Diagnose. Umso wichtiger ist es, dass defekte oder verschlissene Sensoren ersetzt werden. Neben Lambdasonden, Partikelsensoren und Differenzdrucksensoren hat Bosch jetzt auch Abgastemperatursensoren und – ganz neu – Stickoxidsensoren für einen großen Teil der Fahrzeuge auf dem europäischen Markt im Programm. Zusammen mit dem Abgasnachbehandlungssystem Denoxtronic steht der Werkstatt damit ein umfassendes Produktportfolio zur Unterstützung der Abgasreinigung in Erstausrüstungsqualität zur Verfügung.

In der Sensortechnik kann Bosch auf jahrzehntelange Erfahrungen aufbauen. Die Lambdasonde, mit deren Messung das Kraftstoff-Luft-Gemisch in Benzin- und Dieselmotoren optimiert wird, ist eine Bosch-Erfindung. Bei Partikelsensoren, die den Dieselpartikelfilter überwachen, ist Bosch ein Pionier der ersten Stunde. Die gesamte Palette der Abgassensorik liefert Bosch in großen Stückzahlen für die Erstausrüstung an die Fahrzeughersteller in aller Welt.

Fünf Abgassensoren unterstützen bei der Einhaltung der Emissionsgrenzwerte

Die zuverlässige Messung der Abgaszusammensetzung ist Grundlage einer effizienten Abgasnachbehandlung. In modernen Pkw und Nutzfahrzeugen sind dazu bis zu fünf unterschiedliche Sensoren im Abgasstrang verbaut. Alle Sensoren sind in das Onboard-Diagnosesystem des Fahrzeugs eingebunden und können im Fehlerfall mit Hilfe eines Diagnosetesters, wie beispielsweise dem Bosch KTS, einfach identifiziert und überprüft werden. Sind sie defekt, lassen sich diese unkompliziert und schnell durch Sensoren von Bosch ersetzen.

Stickoxidsensoren

Immer mehr Diesel-Pkw, aber zunehmend auch leichte und schwere Nutzfahrzeuge, werden mit Stickoxidsensoren ausgerüstet. Sie messen über ein besonders widerstandsfähiges und hitzebeständiges keramisches Sensorelement die Stickoxidkonzentration (NOx) hinter dem SCR-Katalysator. Bei einigen Motortypen ist ein weiterer Stickoxidsensor vor dem Katalysator eingebaut. Die Sensoren regulieren die Menge an Harnstoff (AdBlue), die zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR) zur NOx-Reduktion eingespritzt wird. Außerdem überwachen sie die SCR-Komponenten. Mit zunehmendem Einsatz der SCR-Technik steigt auch die Bedeutung der Stickoxidsensoren für den Werkstattmarkt. Das Bosch-Lieferprogramm bietet mit aktuell 24 Teilenummern passende Sensoren für viele Fahrzeuge und wird laufend erweitert.

Abgastemperatursensoren

Abgastemperatursensoren können an mehreren Stellen im Abgastrakt sowohl in Diesel- als auch in Benzinmotoren verbaut sein. Sie erfassen die Abgastemperatur und melden sie als elektrisches Spannungssignal an das Motorsteuergerät. In Dieselmotoren überwacht der Abgastemperatursensor die Temperatur des Partikelfilters. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte und der Kraftstoffeffizienz. In Benzinmotoren dagegen dient der Abgastemperatursensor vor allem dem Schutz kritischer Bauteile, wie beispielsweise dem Katalysator und dem Turbolader. Seit Juli 2020 umfasst das Bosch-Werkstattprogramm rund 90 Teilenummern und deckt damit den Großteil der Fahrzeuge europäischer Automobilhersteller ab.

Partikelsensoren

Bereits seit 2019 können Werkstätten Partikelsensoren von Bosch beziehen. Das Programm mit 40 Teilenummern wird ständig erweitert. Über eine Widerstandsmessung bewertet der Partikelsensor den Anteil der Rußpartikel im Dieselabgas. Daraus kann das Steuergerät dann die Funktionsfähigkeit des Dieselpartikelfilters bewerten. Vor jeder Messphase wird das Sensorelement durch Aufheizen regeneriert, um so einen immer gleichen Zustand des Sensors für die Messung zu erhalten.

Differenzdrucksensoren

Differenzdrucksensoren überwachen die Druckdifferenz des Partikelfilters. Die Messergebnisse geben Aufschluss über den Beladungszustand des Partikelfilters und steuern so die bedarfsgesteuerte und kraftstoffsparende Partikelfilter-Regeneration, das sogenannte Freibrennen. Zudem werden Differenzdrucksensoren zur Regelung der Niederdruck-Abgasrückführung eingesetzt. Mit über 40 Teilenummern deckt das aktuelle Bosch-Lieferprogramm für diesen Sensortyp einen Großteil der Fahrzeuge auf dem europäischen Markt ab.

Lambdasonde

Die Lambdasonde ermittelt die Sauerstoffkonzentration im Abgas. Damit kann das Motorsteuergerät das optimale Kraftstoff-Luft-Verhältnis für die Einspritzung in den Brennraum bestimmen. Eingesetzt wird sie in Otto- und Dieselmotoren und auch in Gasmotoren. Im Bosch-Lieferprogramm finden sich für über 80 Prozent aller Fahrzeuge auf dem Markt die passenden Lambdasonden. Mit ihrer hohen Messgenauigkeit unterstützen die Sonden die Effizienz des Motors und das Abgasnachbehandlungssystem. Im Vergleich zu verschlissenen Sonden sparen neue Lambdasonden bis zu 15 Prozent Kraftstoff.

Denoxtronic

Wachsende Bedeutung und damit Potential für die Werkstatt hat auch das Abgasnachbehandlungssystem Denoxtronic, das in immer mehr Dieselfahrzeugen eingesetzt wird. Das System spritzt eine wässrige Harnstofflösung (AdBlue) in den Abgasstrom und sorgt gemeinsam mit dem SCR-Katalysator für die Umwandlung der schädlichen Stickoxide (NOx) in Wasser und Stickstoff. Bosch bietet als Systementwickler der Denoxtronic umfassende Lösungen für die Werkstatt – von der Diagnose über Ersatzteile bis hin zur Reparatur und technischen Trainings.

Leserkontakt:
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket
Kundenberatung
Telefon +49 391 832-29671
E-Mail: Kundenberatung.Kfz-Technik@de.bosch.com

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit moderne Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Rund 14 000 Mitarbeiter in über 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass die Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet zudem Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit über 15 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive-aftermarket.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 400 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 77,7 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 126 Standorten. Im Unternehmen sind etwa 30 000 Software-Entwickler tätig.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

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