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Wenn das Auto zur Ruheoase wird

Bosch untersucht die Meinung der Autofahrer zum automatisierten Fahren

  • Knapp zwei Drittel der Autofahrer würden autonom fahrende Fahrzeuge vor allem für lange Strecken nutzen.
  • Technologie des automatisierten Fahrens erhöht den Anreiz für einen Neuwagenkauf.
  • Autofahrer wollen die Zeit hinterm Steuer lieber entspannter und im Gespräch mit Mitfahrern verbringen.

Stuttgart – „Fahr nicht so dicht auf.“ „Fahr nicht so schnell.“ Oder: „Die Ampel hättest du noch locker geschafft.“ – Sätze wie diese müssen sich Autofahrer oft von Beifahrern anhören. Bald dürfte das jedoch Vergangenheit sein. Mit dem automatisierten Fahren wird der Fahrer nämlich zum Passagier und das Auto zum Fahrer. In Zukunft soll sich das Fahrzeug auf Wunsch und Knopfdruck des Fahrers ganz alleine durch die Straßen schlängeln, Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten und so den Straßenverkehr sicherer machen. Viele Verbraucher wünschen sich ein selbstfahrendes Auto, das dem Fahrer stressige Fahraufgaben abnimmt. Vor allem beim Einparken oder im Stau würden Autofahrer die Kontrolle gerne dem Auto überlassen. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag von Bosch in den sechs Ländern Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Japan und den USA. Die Mehrheit der befragten Autofahrer würde die Zeit, während das Auto selber fährt, gerne nutzen, um aus dem Fenster zu schauen, die Landschaft zu genießen (63 Prozent) und sich mit den Mitfahrern zu unterhalten (61 Prozent).

Mehr Komfort und weniger Stress hinterm Steuer

Selbstfahrende Autos werden in einigen Jahren zum Alltag im Straßenverkehr gehören. Vom automatisierten Fahren erhoffen sich die Verbraucher vor allem: mehr Komfort und eine spürbare Entlastung hinterm Steuer. Das Auto der Zukunft, das dem Fahrer komplett das Lenken, Gas geben und Bremsen abnimmt, wird vor allem für lange Strecken (67 Prozent) oder die Fahrt in den Urlaub (61 Prozent) geschätzt. Die Mehrheit der Befragten erwartet eine deutliche Entlastung in Form von Komfort (68 Prozent) und mehr Sicherheit (60 Prozent) in vielen alltäglichen Situationen wie zum Beispiel der Parkplatzsuche in der Stadt. Die Umfrage ergibt zudem ein interessantes Ranking der am meisten gewünschten automatisierten Fahrfunktionen: Das Einparken wird dabei besonders oft genannt (65 Prozent), ebenso die selbsttätige Parkplatzsuche in Innenstädten (60 Prozent) sowie das stressfreie Weiterkommen im Stau (59 Prozent).

Die Zeit als Passagier für mehr Entspannung nutzen

Abschalten, zurücklehnen, aus dem Fenster schauen und die Landschaft genießen. So stellt sich die Mehrheit die Alternative zur permanenten Konzentration hinterm Steuer vor: 63 Prozent aller Befragten würden die Zeit im Selbstfahrmodus gerne entspannt verbringen. Ebenso wichtig ist den Befragten, dank des automatisierten Fahrens mehr Zeit für Gespräche und damit für die Mitfahrer zu haben. Mit den Möglichkeiten, die das automatisierte Fahren bietet, wird das Auto für viele Verbraucher attraktiver. Diese Aussage trifft mehr als jeder zweite Teilnehmer (54 Prozent) der Nutzerbefragung von Bosch. Vor allem für die männlichen Befragten stellen neue Technologien ein wichtiges Kaufargument dar: Bei 52 Prozent der befragten Männer erhöht die Technologie des selbstfahrenden Autos das Interesse an einem Neuwagenkauf. Grundsätzlich gilt hier: Je jünger die befragten Autofahrer, desto stärker auch das durch automatisierte Fahrfunktionen ausgelöste Kaufinteresse.

Zur Erstellung und Methodik der Umfrage

Für die repräsentative Umfrage zum automatisierten Fahren hat Bosch rund 6 000 Führerscheininhaber in den sechs Ländern Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Japan und den USA befragt. Pro Land haben jeweils 1 000 Personen ab 16 Jahren an der Befragung teilgenommen, die auf Basis einer Erhebung von Bosch und Lightspeed Research ermittelt wurden.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2016 mit 43,9 Milliarden Euro 60 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

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