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Verkauf der SEG Automotive Germany GmbH – die frühere Robert Bosch Starter Motors Generators Holding GmbH – an ZMJ mit seinem Partner CRCI erfolgreich vollzogen

  • ZMJ ist ein bedeutender Automobilzulieferer im Bereich Starter, Motoren und Generatoren.
  • Weltweit sind alle der rund 8 000 Mitarbeiter an 16 Standorten in 14 Ländern Teil des neuen Unternehmens.

Stuttgart – Wie geplant, hat Bosch Ende 2017 den Verkauf seiner Tochtergesellschaft SEG Automotive Germany GmbH, der früheren Robert Bosch Starter Motors Generators Holding GmbH (SG), einschließlich aller Tochtergesellschaften an das Erwerberkonsortium ZMJ (Zhengzhou Coal Mining Machinery Group Co., Ltd.), Zhengzhou, China und CRCI (China Renaissance Capital Investment), Hongkong, China erfolgreich vollzogen. Alle notwendigen kartellrechtlichen sowie weitere Genehmigungen wurden erteilt. Damit ist die frühere Tochtergesellschaft ab dem 1. Januar 2018 ein eigenständiges Unternehmen.

„Wir haben unser Ziel erreicht und einen Erwerber gefunden, der ein tragfähiges industrielles Konzept und eine langfristige Orientierung für die erfolgreiche internationale Weiterentwicklung des Geschäfts und damit für die Mitarbeiter bietet“, betont Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Ich bin überzeugt, dass der Bereich in der neuen Konstellation seine Chancen auf eine positive Weiterentwicklung realisieren kann“, erläutert Bulander den Verkauf.

Der neue Eigentümer, ZMJ ist bereits über verschiedene Tochtergesellschaften im Automobilzulieferbereich tätig. Bei Startern und Generatoren sowie als Hersteller von Motorkomponenten für Nutz- und Personenkraftfahrzeuge ist ZMJ ein bedeutender chinesischer Automobilzulieferer. Die bisherigen Bosch-Aktivitäten im Bereich Starter und Generatoren möchte der Erwerber nun mit seinem Portfolio ergänzen und zur weiteren Internationalisierung nutzen. Als langjähriger Geschäftspartner von ZMJ unterstützt der Finanzinvestor CRCI das Unternehmen auch bei dieser Akquisition.

Im Mai 2017 hatte Bosch den Vertrag mit ZMJ und CRCI unterschrieben. Mitte 2015 kündigte Bosch an strategische Optionen zu prüfen, um den Bereich neu auszurichten, das schloss die Suche nach einem Partner oder Käufer ein. Bosch ist überzeugt, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Bereiches in dieser neuen Konstellation gesteigert werden kann und weitere Wachstumsimpulse gesetzt werden können. In die Umsetzung hat Bosch viel investiert. Es war die komplexeste Ausgründung in der Unternehmensgeschichte.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2016 mit 43,9 Milliarden Euro 60 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.