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Verbundprojekt Alpha-Laion zur Entwicklung von Hochenergie-Traktionsbatterien gestartet

  • Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  • Partner sind BASF, WACKER, SGL Group, Bosch, Daimler und BMW

Stuttgart – Mit einem Auftaktmeeting ist das Verbundprojekt Alpha-Laion zur Entwicklung von Hochenergie-Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge gestartet. Die Projektleitung liegt bei der Robert Bosch GmbH, die weiteren Partner sind BASF SE, Wacker Chemie AG, SGL Group, Daimler AG und BMW AG.

Elektromobilität ist ein wichtiger Schlüssel zur klimafreundlichen und nachhaltigen Umgestaltung der Mobilität. Das ist Kernpunkt der Nationalen Plattform für Elektromobilität, die sich aus den wichtigsten industriellen und akademischen Partnern Deutschlands zusammensetzt und der Vision folgt, Deutschland bis 2020 zum Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Die Technologieführerschaft im Bereich elektrochemischer Zellen und Batterien und eine integrierte Produktion am Standort Deutschland zu etablieren, sind dabei von zentraler Bedeutung.

Noch sind die elektrischen Eigenschaften der Batterie die wesentlichsten Herausforderungen, an denen sowohl die Industrie als auch das wissenschaftliche Umfeld mit höchster Motivation arbeiten. So sind die Reichweite von Elektrofahrzeugen und die Kosten des Energiespeichers die wichtigsten marktbestimmenden Kennzahlen, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

Das im Jahr 2012 ins Leben gerufene Verbundprojekt Alpha-Laion setzt genau an diesen Punkten wirkungsvoll an. Ziel ist die Entwicklung von Lithium-Ionen-Zellen mit besonders hoher Energiedichte auf Basis innovativer Materialen für Kathoden, Anoden, Separatoren und hochvoltstabile Elektrolyte. Die Kombination dieser neuen Bestandteile ermöglicht zukünftig ein ganz neues elektrochemisches System für den Einsatz in einer Lithium-Ionen-Zelle. Nur durch die richtige Materialkombination, das geeignete Zelldesign und eine an die neuen Werkstoffe angepasste Prozesstechnologie können die Speichereigenschaften der neuen Lithium-Ionen-Zelle optimal genutzt und eine hohe Langzeitbeständigkeit erreicht werden.

Das Verbundprojekt gehört zu den Leuchtturmprojekten der Nationalen Plattform Elektromobilität und wird über drei Jahre hinweg mit 13 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Die Konsortialpartner erbringen Eigenleistungen in Höhe von rund 19,5 Millionen Euro.

Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, Lithium-Ionen-Zellen mit einer Energiedichte von über 250 Wh/kg zu realisieren. Damit kann die Reichweite von kompakten Elektroautos signifikant auf 250 bis 300 Kilometer gesteigert werden. Der Nutzen für den Kunden liegt auf der Hand – er ist deutlich länger mobil und unabhängig von Ladestationen.


Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Dr. Ralf Liedtke, Senior Project Manager, Robert Bosch GmbH


Journalistenkontakte:
Robert Bosch GmbH Corporate Communications / Udo Rügheimer
Telefon: +49 711 811-6283
udo.ruegheimer@de.bosch.com/www.bosch.com

SGL Group Unternehmenskommunikation / Nicola Hauptmann
Telefon: +49 8271 83-3359 / Mobil: +49 160 939 464 83
nicola.hauptmann@sglcarbon.de/www.sglgroup.de

BASF SE Communications Manager Catalysts Europe / Matthias Bartmann
Telefon: +49 621 60-43920
matthias.bartmann@basf.com/www.catalysts.basf.com

Wacker Chemie AG Corporate Communications / Florian Degenhart
Telefon: +49 89 6279 1601
florian.degenhart@wacker.com/www.wacker.com

Daimler AG R&D Communications / Madeleine Herdlitschka
Telefon: +49 711 17 76409
Madeleine.Herdlitschka@daimler.com/www.daimler.com

BMW Group Technologiekommunikation / Verena Stewens
Telefon: +49 89 382-60816, Fax: +49 89 382-28567
Verena.Stewens@bmw.de

Tags: Elektromobilität, Energy, Entwicklung

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2016 mit 43,9 Milliarden Euro 60 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

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